CH246111A - Vakuumdichte Durchführung und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents
Vakuumdichte Durchführung und Verfahren zu deren Herstellung.Info
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Description
Takuumdichte Durchführung<B>und</B> Verfahren zu deren Herstellung. Die Erfindung betrifft eine vakuum- .dichte Durchführung, insbesondere für elek trische Entladungsgefässe, und ein Verfahren zu deren Herstellung. Es ist bekanntlieh nicht möglich, starke Teile aus Kupfer vaku umdicht durch die Gla#swandung eines Ge fässes 'hindurchzuführen, da der Ausdeh nungskoeffizient des Kupfers mit -dem des Glases nicht übereinstimmt.
Man ist vielmehr genötigt, in diesem Falle dünnwandige Kup- ftrteile mit dem Glas zu verschmelzen, die rso beschaffen -sind, dass sie der Ausdehnungs- bezw. Schrumpfbewegung des Glases pla- stisc'h nachgeben können. Dieses bekannte Verfahren ist jedoch nicht nur an sich schwierig anzuwenden, sondern ist in vielen Fällen, z. B. bei flachen Glasfüssen, über haupt nicht verwendbar.
Die Erfindung geht nun darauf aus, diese Schwierigkeiten zu be- eeitigen und eine Durchführung zu schaffen, bei der einerseits die Diülitigkeit der Ver bindung gewährleistet ist, anderseits aber auch die technische Herstellung der Durch führung in einfachster Weise möglich wird. Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, die Durebführung eo zu gestalten, dass sie sowolil bei Weich,gläsern als auch bei Hartgläsern ohne jede Schwierigkeit möglich Ist.
Das Pro blem, z.B. Kupferstibe durch Glaewände hindurch.zuführen, ist besonders bei Elek tronenröhren für kurze Wellen von Bedeu tung, liegt aber darüber hinaus überall dort vor, wo eine gute Leitfähigkeit des Strom- einführungsleiters erwünscht ist.
Nach der vorliegenden Erfindung besteht die vakuumdichte Durchführung aus einem hüleenförmigen Stück aus einem Material, dessen Aug#delinunimskoe±fizient dem des, Ein- sehmelzglases wenigstens annähernd gleich ist und einem in die Hülse vakuumdicht; ein- Uesetzten DurühführungeGfab.
Ferner betrifft die Erfindung ein Ver fahren, gemäss welchem die erfindungsge mässe Durchf ülirung in der Weise hergestellt wird, dass in ein hülsenförmiges Stück aus Einselimelzmaterial, z.B. Chromeigen, Nik- k#eleisen, das heisst aus einem Material, dessen Ausdebnungskoeffizient nicht weit von dem ( <B>.</B> les Einschmelzglases abweicht,
der Durch führungsstab vakuumdicht eingesetzt und dann die Verschmelzung zwischen dem hül- senförmio-en Stück und der Gefässwand vor genommen wird. Es hat sieh herausgestellt, dass man beispielsweise auf diese Weise in einein höchst, einfachen Arbeitsgang verläss- lich vakuumdichte Stromdurchführungen un ter Verwendung der verschiedensten Metalle a13 Stromleiter oder Halterungsstäbe berste]- len kann.
In praktischen Fällen werden als Stromleiter insbesondere Kupfer, Silber bezw. Aluminium in Frage kommen, wäh rend man als Hülsenwerk-sto-ff für Weich- läser beiepiel-sweioe Chromeisen, g o Chromnik- kel, Nickeleisen, Eisen-Niekel-Kobaltlegie- rungen, für Hartgläser hingegen vorzugs weise Molybdän und gegebenenfalls Wolf ram verwendet.
Der Hül-se wird zweckmässi- -erweise eine solche Wandstärke gegeben, dass die AusdehnungseigensthaTten des gan zen Körpers an der Einschmelzstelle unge- fä,hr denen des Einsahmelzglaees entsprechen, das heisst, die Waäi.dstärke ist so gross dass ,die Ausdehnungseigenschaften des Hülsen materials für die Gesamtausdehnung des Metallkörpers im wesentlichen aueschlag- gebend sind.
Es empfiehlt eich, die Hülse nicht viel länger zu machen (z. B.<B>1</B> bis 2 Tn-m) als die Einschmelzstelle, da. -durch die Verkürzung der Hülse auch eine Verringe rung ihrerWandstärke möglich wird.
An Hand der Figur wird ein Ausfüli- rungmbeispiel der erfindungsgemässen Durch führung nachstehend näher erläutert. Es be deuten:<B>1</B> -einen flachen Pressglasfuss, 2' und <B>3</B> zwei Kupferdurchführungen, 4 und<B>5</B> die hülsenförmigen Stücke aus Eins-chmelzmate- rial, welche die Kupferleiter an der Ein- ,schmelzstelle umschliessen. Wenn z.
B. eine Hartglaseineahmelzung angenommen wird, dann 'bestehen diese Hülsen beispielsweise aus Molybdän. Im vorliegenden Falle beträgt die Wandstärke der Hülse etwa, ein Drittel des Durchmessers des Kupferleiters. In prak- Lischen Fällen wird die Wan#d-stärke der Hülse zwischen '/" und 1/2 des Durchmessers der DurcHührungen liegen. In dem d#arge- .stellten Ausführungsbeispiel ra 'gen die Hül sen beiderseits etwas über die eigentliche Einschmelzetelle hinaus.
Die Herstellung dersoeben beschriebenen Durüliführung geschieht am besten in der Weise, dass der ei-,entliche Leiter innerhalb einer Form, beispielsweise aus Graphit, wel- ehe der Form der<B>f</B> ertio-en Durchführung an- gepasst ist, vorzugsweise im Vakuum oder in einem Schutzgas in die Hülse eingegossen t' tn wird.<B>Es</B> hat sich gezeigt,
dass man auf diese Weise niüht nur eine absolute Vakuumdieli- tigkeit, sondern auch die notwendigen metha- nischen C, Festigkeifseigenscliaften der Durch- führung,erhält. Bei thermisch nicht hoch be anspruchten Einführungen kanndie Verbin- duno# zwischen der Hülse und dem Innen leiter auch durch Löten erfolgen.
Die Ein- sehmelzung der Durchführung in den Glas fuss erfoloi nach der Fertigstellung der aus Hülse und Innenl#eiter bestehenden Durch führung bezw. es kann das Einlöten der Seele in die Hülse auch während des Ein-' schmelzens der Hülse in den Glasfuss vor genommen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Vakuumdiehte Durchführung, insbe sondere für elektrische Entladungot-,efässe, dadurch gekennzeichnet, dass die Durcbfüh- rung aus einem hülsenförmigen Stüek aus inem Material, dessen Ausdehnungskoeffi zient dem des Einschmelzglases wenigstens annähernd -,leith ist, und einem in die Hülse vakuumdicht eingesetzten Durehführungs- sia,b besteht.II. Verfahren zur Herstellung einer vaku umdichten Durchführuno, nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeithnet, dass in ein hülsenförmiges Stück aus Einschmelz- ma-terial der Durehführungsstab vakuum dicht eingesetzt wird, -worauf dann die Ver- schmelzun-- zwischen dem hülsenförmiaen <B>en</B> C, Stück und der Gefässwand vorgenommen -wird.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Durc'hführuno- nach Patentanopruch I, dadurch gekennzeic'hnet, dass der Durchfüh- rungs-sta,b aus Kupfer besteht.2. Durchführuna nach Patentanspruch I, dadureh gekennzeichnet, dass die Hülse aus einer EiseneinstUmelzlegierung hergestellt ist. ,3. Durchführung nach Paten#anSPTUCI-1 I, dadurch gekennzeichnet, da"ss die Hülse aue Molybdän hergestellt ist.4. Durchführuno, nac'h Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse liöch- stens <B>2</B> mm über die Einsaliinelzstelle hinaus ragt. <B>5.</B> Verfahren nach PP & tentanspru-ssh II, #da- durch gekennzeielinet, dass der Durchfüh rungsstab in,di-e Hülse eingegossen wird.<B>6.</B> Verfahren nach Unteransprucli <B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass, der Durchfülh- rungsstab im Vakuum in die Hülse einge- (rossen wird. <B>7.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>5,</B> da,- durch gekennzeichnet, dass der Durehfüh- rungsstab im Seliutzgas in die Hüllse einge gossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE246111X | 1943-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH246111A true CH246111A (de) | 1946-12-15 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH246111D CH246111A (de) | 1943-10-07 | 1944-10-05 | Vakuumdichte Durchführung und Verfahren zu deren Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH246111A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261288B (de) * | 1960-03-31 | 1968-02-15 | Siemens Ag | Vakuumdichter Isolier-Sinterkoerper |
-
1944
- 1944-10-05 CH CH246111D patent/CH246111A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261288B (de) * | 1960-03-31 | 1968-02-15 | Siemens Ag | Vakuumdichter Isolier-Sinterkoerper |
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