CH249527A - Rucksack. - Google Patents
Rucksack.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F3/00—Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
- A45F3/04—Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
Landscapes
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- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Rucksack. Die Erfindung bezieht sich auf einen Rucksack, bei welchem das Neue darin be steht, dass er aus zwei je mit einem Seiten teil aneinanderliegenden Einzeltaschen ge bildet ist, von denen jede an der Innenseite ihrer Rückwand einen U-förmig gebogenen, nach dem genannten Seitenteil offenen rohr- förmigen Rahmenteil aufweist,
dass die Schenkel der beiden Rahmenteile zur Bildung eines geschlossenen Rahmens paarweise mit einander in Verbindung gebracht und durch an den Taschenrückwänden lösbar angeord nete Mittel in Stellung gehalten sind, ferner, dass die Taschen an den Inneneeiten ihrer ss,ückwänd-e mit durch die letzteren hindurch zugänglichen Haltemitteln für Riemen ver sehen sind, das Ganze derart, dass die beiden Taschen nach dem Lösender Haltemittel von einander getrennt und einzeln mit dem Ge päckträger eines Fahrrades verbunden wer den können.
Auf der Zeichnung sind eine beispiels weise Ausführungsform des Erfindungsge- gen3tandes sowie eine Detailvariante schema tisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht auf die Rück wand des aus zwei einzelnen Taschen zusam mengestellten Rucksackes ohne die Trag riemen.
Fig. 2 bis 4 zeigen einen in den beiden Taschen anzuordnenden zweiteiligen Rahmen in einer Vorderansicht bezw. in einer Drauf sicht bezw. in einer Seitenansicht, wobei in Fig. 3 die beiden Taschen. strichpunktiert eingezeichnet sind.
Fig. 5 zeigt ein Verbindungsmittel für den Zusammenschluss der Schenkel der beiden Rahmenteile im Schnitt und in grösserem Massstabe.
Fig. 6 zeigt als Detailvariante einen Teil einer Tasche im Schnitt und in grösserem Massstabe mit einem Teil eines Rahmenteil- schenkels mit einem beweglichen Glied.
Der in Fig. 1 in einer Ansicht auf die Rückwand dargestellte Rucksack ist aus zwei einzelnen Taschen 3 und 4 zusammengestellt. Die Tasche 3 trägt an der Innenseite ihre Rückwand befestigt einen U-förmigen Rah menteil 1, die Tasche 4 einen analogen U-för- migen Rahmenteil 2. Die offenen Seiten der beiden Rahmenteile 1 und 2 liegen in den Seitenteilen der Taschen 3 und 4, die mit einander in. der in Fig. 1 gezeichneten Lage in Berührung stehen.
Jede Tasche 3 bezw. 4 weist an ihrer Rückwand zwei Paar Schlitze .5 auf, durch welche hindurch zwei an der Rückwand innenseite befestigte Schlaufen 6 zugänglich sind, die zur Anbringung je eines Riemens oder dergleichen dienen, wenn die Taschen einzeln als. Packtaschen am Gepäckträger eines Fahrrades zu befestigen sind, wobei die eine Tasche auf die linke, die andere Tasche auf die rechte Fahrradseite in bekannter Weise zu hängen kommt.
Die aufeinanderliegenden Seitenteile der beiden Taschen 3 und 4 sind je mit -zwei Durchbrechungen zum Zwecke der Zugäng- lichmachung der Schenkel der Rahmenteile 1 bezw. 2 versehen,
welche Durchbrechungen die Einführung von Verbindungsmitteln zur paarweisen Verbindung der Rahmenteilschen- kel zur Bildung eines geschlossenen Rahmens gemäss Fig. 2 bis 4 ermöglichen. Als Verbin dungsmittel sind zwei Bolzen 7 mit je einem fest mit diesem verbundenen, als Anschlag dienenden Ring 8 vorgesehen.
Jeder Bolzen wird, wie Fig. 5 zeigt, in den einen Schen kel des Rahmenteils 1 und in den gegenüber liegenden Schenkel des Rahmenteils 2 ein gesteckt, worauf die beiden Rahmenteile auf einander zu bis zum Anschlag an den Rin gen 8 bewegt werden.
Jede Tasche trägt an ihrer Rückwand einen untern Ring 9 und einen obern Ring 1.0 von derartiger Anordnung, dass die letzte ren das Anbringen von nicht gezeichneten Tragriemen und die ersteren das Einhängen der Tragriemenenden ermöglichen. Neben jedem Ring 9 befindet sich ein weiterer Ring 11.
Die Ringe 11 sind miteinander mit tels eines Bandes 12, an dessen Stelle auch ein Riemen, eine Gurte oder dergleichen tre ten kann, verbunden, das an jedem Ende einen Karabinerhaken 13 trägt und sich beim Tragen quer über den Rücken des Trägers legt. Diesem Band 12 kommt ausserdem die Aufgabe zu, die beiden Taschen 3 und 4 in Verbindung mit den beiden Rahmenteilen 1 und 2 zusammenzuhalten, wobei aber die bei den Karabinerhaken 13 eine rasche Weg nahme dieses Haltemittels ermöglichen.
Die obern Teile der beiden Taschen 3 und 4 hin gegen lassen sich durch eine geeignete An ordnung der Tragriemen an den Ringen 10 oder durch einen diese letzteren verbindenden Riemen oder dergleichen zusammenschliessen.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sind die beiden Rahmenteile 1 und 2 derart ausge bildet, dass die beiden Stege aus der Ebene, in welcher die Längsachsen der beiden Bol zen 7 und der diese umschliessenden Rahmen schenkelteile liegen, herausgebogen sind. Da- durch wird erreicht, dass in Übereinstimmung mit den bekannten, mit einem Traggestell ausgestatteten Rucksäcken die Taschenrück wände den Rücken des. Trägers nicht berüh ren können, wodurch eine bequeme Tragart des Rucksackes gewährleistet ist.
Es sind an Fahrradgepäckträgern be- festigbare Packtaschen bekannt, welche unter Verwendung von Tragriemen auch auf dem Rücken getragen werden können. Gegenüber derartigen bekannten Taschen bietet aber die erfindungsgemässe Ausführungsform des Rucksackes den Vorteil, dass der Radfahrer stets in der Lage ist, den Inhalt beider Ta- sehen mitzunehmen, sobald er diese zu einem Rucksack zusammenstellt. Ein weiterer Vor teil besteht in der bequemen Tragart des Rucksackes, während die auf dem Rücken tragbaren Taschen mit der ganzen Rückwand am Träger anliegen.
Damit der Rucksack den Träger beim Marschieren usw. nicht behindert, darf er seitlich nicht über den Rücken vorstehen. Dies setzt voraus, dass, die beiden Taschen je eine bestimmte Maximalbreite nicht über schreiten dürfen. Derartige Taschen bean spruchen aber nicht die volle Länge der übli chen an Fährrädern montierten Gepäckträger, so dass ihre Aufnahmefähigkeit gegenüber den gebräuchlichen Packtaschen kleiner ist.
Diesem Nachteil kann dadurch abgeholfen werden, indem die beiden Schenkel des Rah menteils nicht bis an den Seitenteil der Tasche heranreichen, welcher auf den Seiten- teil der zweiten Tasche zu liegen kommt, wie in Pig. 6 an dem einen Rahmenschenkel teil gezeigt ist. Der Taschenseitenteil ist ge mäss dieser Detailvariante vielmehr mit zwei Rohrstücken 14 verbunden, die auf den Rah menschenkeln axial verschiebbar sind.
Zur Begrenzung der Verschiebebewegung der Rohrstücke 14 weist jedes derselben an sei nem hintern Ende einen Anschlag 15 in der Form .eines Ringes auf. Ein analoger An schlag 16 befindet sich auch auf dem vor- dern Ende des Rahmenteilrohrschenkels 1 bezw. 2.
Diese Anschläge ermöglichen das Ausziehen der Tasche auf die maximal mög- liehe Breite für die Anbringung am Fahrrad gepäckträger und das Zurückschiebendes mit dem Rührstück 14 verbundenen Seitenteils zur Verkürzung der Taschenbreite auf das für die Bildung des- Rucksackes benötigte Mass. Bei dieser Verkürzung bilden sich eine Anzahl Falten, wie in Fig. 6 gezeigt ist, die aber das Tragen nicht beeinträchtigen, weil die Taschenrückwände den Trägerrücken nicht berühren.
Die beiden Taschen 3 und 4 werden durch das die Ringe 11 verbindende Band 12 sowie durch die an die Ringe 10 angeschlossenen Tragriemen zusammengehalten, so dass wei tere Verbindungsorgane nicht notwendig sind. Es könnten aber an Stelle der beiden glatten, mit einem Anschlag 8 versehenen Bolzen 7 auch andere bekannte Verbindungs mittel vorgesehen sein, welche den Zusammen- schluss der beiden Rahmenteile zu einem ge schlossenen Rahmen herbeizuführen in der Lage sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 können an Stelle loser Bolzen 7 auch solche verwendet werden, die einerends bei spielsweise in die beiden Schenkel des Rah menteils 1 eingesetzt und mit dem letzteren derart verbunden sind, dass sie bei ausgezoge nen Gleitstücken 14 vollständig innerhalb der letzteren liegen, bei eingestossenen Gleit- stücken hingegen über den Taschenseitenteil vorstehen und zum Aufschieben der beiden Schenkel des Rahmenteils 2 verwendet wer den können.
An Stelle des Bandes 12 mit den Kara binerhaken 13 lä.sst sich auch ein mit den beiden Ringen 11 in Wirkungsverbindung bringbares Band oder dergleichen zur An wendung bringen, das sich bei Bedarf ver kürzen oder verlängern lässt, so dass die Span nung dienest Organes 12 reguliert werden kann.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Ringe 9 und 11 an den Tasehen- rückwänden selbst festgemacht. Sie können aber auch an den Rahmenteilen 1 und 2 der art angeordnet sein, dass sie bei Bedarf durch Öffnungen in den Rückwänden der Taschen zugänglich sind oder zugänglich gemacht werden können.
Der Zusammenschluss der beiden Taschen zu einem tragfähigen Rucksack erfordert nur einige wenige Handgriffe und demgemäss wenig Zeit, ebenso die Zerlegung des Ruck sackes in die zwei einzeln verwendbaren Taschen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rucksack, dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwei je mit einem Seitenteil aneinander liegenden Einzeltaschen gebildet ist, von denen jede an der Innenseite ihrer Rückwand einen U-förmig gebogenen, nach dem genann ten Seitenteil zu offenen rohrförmigen Rah menteil aufweist, dass die Schenkel der bei den Rahmenteile zur Bildung eines geschlos senen Rahmens:paarweise miteinander in Verbindung gebracht und durch an den Ta schenrückwänden lösbar angeordnete Mittel in Stellung gehalten sind, ferner dass die Ta schen an den Innenseiten ihrer Rückwände mit durch die letzteren hindurch zugänglichen Haltemitteln für Riemen vergehen sind, das Ganze derart, dass die beiden Taschen nach dem Lösen der Haltemittel voneinander ge trennt und einzeln mit dem Gepäckträger eines Fahrrades verbunden werden können.UNTERANSPRüCHE 1. Rucksack nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stege der bei den Rahmenteile aus der Ebene, in welcher die miteinander verbundenen Schenkelteile liegen, zum Zwecke der Bildung einer ge wölbten Rückwand herausgebogen sind. 2.Rucksack nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel für den paar weisen Zusammenschluss der Schenkel der Rah menteile der beiden Taschen in die Schenkel einführbare, mit einem Anschlag zur Be grenzung der Einstecktiefe versehene Bolzen vorgesehen sind. 3.Rucksack nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem Ende jedes Schenkels der beiden Rahmenteile ein mit dem Seiten- teil jeder Tasche verbundenes Gleitstück längsverschiebbar aufgesetzt ist, derart, dass die Breite der Taschen, bei Einzelverwendung vergrössert, beim Zusammenschluss zum verkürzt werden kann. 4.Rucksack nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass, der Rahmenteilschenkel und das auf ihm angeordnete Gleitstück je einen An schlag zur Begrenzung der genannten Aus zugsbewegung aufweisen. 5.Rucksack nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass in den beiden Schenkeln des Rah- menteils der einen Tasche Bolzen befestigt sind, die bei ausgezogenen Gleitstücken inner halb der letzteren liegen, bei zurückgestosse nen Gleitstücken hingegen über den Taschen- seitenteil vorstehen und zum Aufstecken der Schenkel des Rahmenteils der andern Tasche verwendet werden können. 6.Rucksack nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für den Zusam- menschluss der beiden Taschen ein bandför miges Organ vorgesehen ist, das gleichzeitig beim Tragen des Rucksackes durch Auflage quer über dem Rücken des Trägers die Ta schenrückwände vom Träger fernhält und beiderends lösbar an die Taschen angeschlos sen ist. 7.Rucksack nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel für das bandförmige Organ an den beiden Rahmenteilen befestigt sind und bei Bedarf durch in den Taschen rückwänden angebrachte Durchbrechungen zugänglich gemacht werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH249527T | 1946-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH249527A true CH249527A (de) | 1947-06-30 |
Family
ID=4467603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249527D CH249527A (de) | 1946-05-28 | 1946-05-28 | Rucksack. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH249527A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1165816B (de) * | 1963-09-04 | 1964-03-19 | Ludwig Bellinger | Rucksack |
-
1946
- 1946-05-28 CH CH249527D patent/CH249527A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1165816B (de) * | 1963-09-04 | 1964-03-19 | Ludwig Bellinger | Rucksack |
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