CH250171A - An ein Verbrauchsnetz angeschlossene Freikolben-Brennkraftmaschine. - Google Patents

An ein Verbrauchsnetz angeschlossene Freikolben-Brennkraftmaschine.

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CH250171A
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CH
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pressure
piston
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propellant gas
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B71/00Free-piston engines; Engines without rotary main shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


  An ein Verbrauchsnetz angeschlossene Freikolben-Brennkraftmaschine.    Die Erfindung betrifft eine an ein Ver  brauchsnetz angeschlossene     Freikolben-Brenn-          kraftmaschine,    die als Treibgaserzeuger aus  gebildet sein kann. Sie besteht darin, dass  eine Vorrichtung vorgesehen ist, die in Ab  hängigkeit von der Bewegung eines Frei  kolbens arbeitet und beim Stillstand desselben  den Schluss eines zwischen     Freikolben-Brenn-          kraftmaschine    und Verbrauchsnetz einge  schalteten Abschaltventils selbsttätig herbei  führt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch darge  stellt.    Fig. 1 zeigt eine Freikolben-Treibgas  erzeugeranlage.  



  Fig. 2 ist ein Diagramm mit der Kennlinie  des Treibgasverbrauchers und dem Verlauf  der Schliesskraft des Abblaseventils.  



  In Fig. 1 hat der Freikolben-Treibgas  erzeuger 1 einen Brennkraftzylinder 3, Frei  kolben 4 und Verdichterzylinder 5. Die Ver  dichterzylinder 5 saugen durch die Leitungen  6 die Luft an und drücken sie in die gemein  same Druckleitung 7. Die     verdichtete    Luft  gelangt über die Einlassschlitze 8 in den  Brennkraftzylinder 3, in dem sie weiter ver  dichtet wird und nach der Brennstoffein  spritzung und Zündung als Treibgas durch  die     Auslass        chlitze    9 in die Treibgasleitung  11 gelangt. Aus letzterer tritt das Gas durch  das Ventil 12 in die gemeinsame Treibgas  leitung 13, die zur Gasturbine 14 führt, die    z. B. einen Generator, eine Schiffsschraube  oder dergleichen antreibt.  



  Ausser dem Treibgaserzeuger 1 können  weitere Treibgaserzeuger parallel zum erste  ren mit der gemeinsamen Treibgasleitung 13  verbunden sein.  



  Ausser dem Abschaltventil 12 ist an der  Leitung 11 ein Abblaseventil 15 vorgesehen,  das mindestens beim Schliessen des Abschalt  ventils 12 geöffnet wird, um ein unerwünsch  tes Abstellen des Treibgaserzeugers 1 zu  verhindern.  



  Das Ventil 12, das den Treibgaserzeuger  1 von der Leitung 13 abschaltet, wird mit  tels des Stufenkolbens 16 betätigt, dessen  Ringfläche 17 durch einen     stets    offenen       Druckmittelzufluss    aus der     Leitung    18  dauernd belastet wird, während der Druck  des     Druckmittels    im Raum 19 auf die zweite  Fläche 20 des     Kolbens    16 willkürlich ein  gestellt werden kann.  



  Zum Schliessen des     Ventils    12 ist ein Hahn  21 vorgesehen, der     in,der    Stellung I die Lei  tung 22 mit einem     freien    Abfluss verbindet,  so dass die untere Fläche 23     des.    Steuerschie  bers 24 unbelastet ist. Die Feder 25 drückt  den     Schieber    24 in die     untere    Stellung. In  folgedessen ist der Raum 19 über die Lei  tungen 26 und 27 mit dem Druckmittel  abfluss, 29 verbunden, da der Schieber 30  sich     in    der     untern    Stellung befindet.

   In  folgedessen     drückt    das     Druckmittel    aus der  Leitung 18 den Kolben 16 nach     unten    in die  untere     Stellung    und das     Abschaltventil    12      ist voll geöffnet. Wird der Hahn 21 in die  Stellung 2 gebracht, so fliesst das Druck  mittel aus der Zuflussleitung 31 über die  Leitungen 32 und 33, die nunmehr mit der  Leitung 22 verbunden sind, unter den Kolben  24, der dadurch angehoben wird. Infolge  dessen wird der Zufluss von Druckmittel aus  der Leitung 31 zum Raum 19 über die Lei  tungen 32 und 26 frei. Der Kolben 16 wird  angehoben und das Abschaltventil 12 ge  schlossen, ohne dass die     Stellung    des Schie  bers 30 sich hat ändern müssen.

   Auf diese  Weise wird der Treibgaserzeuger 1 von der  Turbine 14 abgeschaltet.  



  Vor allem aber ist eine Vorrichtung vor  gesehen, die in Abhängigkeit von der Be  wegung des linken Freikolbens 4 arbeitet und  beim Stillstand desselben den Schluss des  zwischen der Freikolbenmaschine 1 und dem  Verbrauchsnetz, die Treibgasleitung 13, ein  geschalteten Absehaltventils 12 selbsttätig  herbeiführt. Diese Vorrichtung weist die vom  Freikolben 4 angetriebene und mit ihm     ge-          kuppelte        Regelpumpe    34 auf, deren     Flüssig-          keits-    oder Gasdruck das Ofenhalten des Ab  schaltventils 12 bewirken kann, z. B. wenn  die Leitung 36 unmittelbar an die Leitung 18  angeschlossen ist. In diesem Falle würde der  Kolben 16 auf der Seite der Kolhenfläche 20,  z.

   B. von einer Feder, belastet sein, die eine  dauernd auf das Ventil 12 lastende Schliess  kraft erzeugt. Dadurch würde beim Still  stehen der Freikolben 4 infolge des Wegfalls  des von der Regelpumpe 34 geförderten  Druckmittels das Ventil 12 schliessen. Um  das Ventil 12 von Hand zu     schliessen,    wenn  der Treibgaserzeuger 1 in Betrieb isst, wäre  zwischen der Leitung 36 und der Leitung 18  ein Hahn, ähnlich wie der Hahn 21, vorzu  sehen, der sowohl den Ringraum des Kolbens  16 von der Leitung 36 absperrt, als auch ihn  mit einem Druckmittelabfluss verbindet.  



  In Fig. 1 ist jedoch ausser der Regel  pumpe 34 an die     Druckleitung    36 der durch  die Feder 37 belastete Kolben 38 angeschlos  sen, der den Druekmittelabfluss 39 steuert.  Solange der Treibgaserzeuger 1 in Betrieb  ist, fördert das     Kölbchen    35     Druckmittel    in    die Leitung 36, wo auch der Kolben 38 so  weit nach     unten    verdrängt wird, dass das  geförderte Druckmittel grösstenteils durch  die Öffnung 39 abfliesst. Die Belastung des  Kolbens 38 bestimmt den höchsten Druck  des Druckmittels in der Leitung 36. Durch  diesen Druck wird der Schieber 30, entgegen  der Kraft der Feder 40, in     seiner        untern          Stellung    festgehalten.  



       Ausser    der Öffnung 39 ist noch eine  Blende 41 vorgesehen, durch die dauernd       Druckmittel    abfliesst, in der Zeiteinheit je  doch nur so     viel,    dass während des Bewe  gungswechsels des     Kölbchens    35 der Druck  in der Leitung 36 infolge des     Entspannens     der Feder 37 nicht wesentlich absinkt.  



  Bleibt hingegen das     Freikolbenpaar    4 ste  hen, so hört die     Förderung    des     Kölbchens    35  auf. Der Kolben 38 geht nach oben, weil das       Druckmittel    durch die Blende 41 abfliesst.  Sobald der Kolben 38 am Anschlag 42 auf  liegt, verschwindet der Druck in der Leitung  36, und die Feder 40 schiebt den Schieber 30  in die obere     Endlage.     



  Nunmehr     wird,    auch wenn der Hahn 21  in der     Stellung    1 steht, die     Druckmittel-          zufuhr    31 über die Leitungen 27 und 26 mit  dem Raum 19     verbunden,    und das     Absehalt-          ventil    12 wird rasch geschlossen. Eine Blende  43 in der     Leitung    27 dient zum     Einstellen     der Schliesszeit.  



  Das     Abblaseventil    15 wird ebenfalls mit  Druckmittel     betätigt    und     ist    mit einem Kol  ben 44     gekuppelt,    der wie der Kolben 16  als     Stufenkolben    ausgebildet     ist.    Auf der  einen Seite der Ringfläche wird er von einer  die Öffnung des Ventils 15 dauernd anstre  benden Kraft durch Druckmittel aus der  Leitung 46 belastet, auf der     andern        Seite    47  wird das Druckmittel im Raum 48 von dem  Steuerorgan 49 selbsttätig in der Weise auf  einen Sollwert eingestellt, dass.

   das rechte  Ende des     Steuerorgans    49, das in     freier    Ver  bindung mit dem Raum 48     steht,    vom Soll  wert des Druckmittels belastet wird. Das  andere Ende des Steuerorgans 49 wird von  der Feder 50     belastet,    deren     Spannung    zur  Änderung des     Solldruckes    in     Abhängigkeit         von der Drehzahl der Treibgasturbine 14  eingestellt wird, indem der Regler 51 über  den Hebel 52 und die Stange 53 den Nocken  54 verschiebt.  



  Der Druck des Druckmittels im Raum  48 auf die untere Fläche 47 des Kolbens 45  wird durch die Spannung der Feder 50 be  stimmt. Diese Spannung hält dem Druck des       Druckmittels    auf das rechte Ende des Steuer  schiebers 49 die Waage. Beim Entspannen  der Feder 50 durch Verschieben des Nockens  54 nach unten verschiebt sich das Organ 49  nach links, und es kann Druckmittel aus dem  Raum 48 durch den Abfluss 55 austreten.  Wird die Feder 50 hingegen gespannt, wenn  der Nocken 54 nach oben geschoben wird.  so stellt das Organ 49 die Verbindung zwi  schen der Leitung 56 und dem Raum 48 her.  Der Druck in der Leitung 56 wird durch die  Spannung der Feder 57 bestimmt, die den  Schieber 58 belastet und mittels der Spindel  59 auf eine bestimmte Federkraft eingestellt  werden kann.

   Ist der Druck in der Leitung 56  höher, so bewirkt die     Verbindung    derselben  mit dem Raum 48 eine Druckabsenkung in  der Leitung 56 und ein Anheben des Steuer  organs 58. Dadurch strömt Druckmittel aus  der Zuflussleitung 60 in den Raum 48. Sofern  nun das Ventil 15 geöffnet ist, wird der  Kolben 44 nach oben bewegt, und ein geringe  rer Durchflussquerschnitt bezw. ein gänz  liches Schliessen des Abblaseventils 15 wird  bewirkt. Ist hingegen das Abblaseventil 15  geschlossen, so wird durch die Druck  erhöhung im Raum 48 die Schliesskraft um  soviel erhöht, dass sie ein wenig über dem  ebenfalls     erhöhten    Treibgasdruck in den Lei  tungen 11 und 13 gelegen ist.  



  Im Diagramm, Fig. 2, ist diese Abhängig  keit der Schliesskraft von einem Betriebswert  des Verbrauchers dargestellt. Über der Treib  gasmenge sind als Basis die Kurven x und y  aufgetragen, deren Ordinate den Druck p dar  stellt. Die Kennlinie x gibt den Verlauf des  spezifischen Druckes in kg/cm2 eines Treib  gasverbrauchers, z. B. einer Gasturbine, wäh  rend die     punktierte    Kurve y die     spezifische     Belastung des Abblaseventils eines Treibgas-    erzeugers darstellt, der sein Treibgas der Gas  turbine zuführt. Diese spezifische Belastung  ist die Schliesskraft in kg der das Abblase  ventil belastenden Feder oder dergleichen,  dividiert durch die vom Treibgasdruck be  lastete Fläche in cm2.  



  Die Menge G1 ist die kleinstzulässige  Treibgasmenge, bei der der Freikolben-Treib  gaserzeuger im Leerlauf betrieben werden  kann. Daher ist das Abblaseventil biss zur  Menge G1 unbelastet, und das Treibgas wird  durch das Abblaseventil ins Freie abgelassen.  Zwischen G1 und G2 nimmt die Belastung  des Abblaseventils zu. Die ,abzublasende  Treibgasmenge beim Druck p1 wird durch  den Abstand Z1-Z dargestellt. Da nun bei  zunehmender Belastung der Gasturbine der  Treibgasverbrauch zunimmt, wird dieser Ab  stand, d. h. die sekundliche Menge, die abge  lassen wird, immer     kleiner.    Deshalb wird das  Abblaseventil mehr und mehr geschlossen, und  der Treibgasdruck p erhöht sich. Im Punkt  G2 ist das Abblaseventil geschlossen und wird  nun im weiteren Arbeitsbereich von G2 bis G3  mit einem veränderlichen Schliessdruck be  lastet.

   Dieser Schliessdruck wird zwischen  G2 und G3 in Abhängigkeit von einem Be  triebsfaktor der Anlage so eingestellt, dass er  mindestens in diesem Arbeitsbereich des  Treibgasverbrauchers um den einstellbaren  Betrag 4p über dem jeweiligen Treibgasdruck       liegt,    :der durch den Verbraucher     entsprechend     der Kennlinie x     bestimmt    wird. Dabei kann       dp        sowohl        konstant    als auch mit zunehmen  der Menge zu- oder     :abnehmend,        oder        sonst          variabel    sein.  



       Daidurah    wird der     Vorteil    erreicht, einmal       dass    :das     Abblaseventil        geschlossen    bleibt,       anderseits    dass trotz des von     p2    bis     p3    wech  selnden     Treibgasdruckes    der     Schluss    des     Ab-          blaseventilss    in     dein    ganzen Bereich von     G2          bis:

          G3    nur um einen kleinen, einstellbaren       Druckunterschied,    der zu einem sichern       Schliessen    dieses Ventils erforderlich ist, den  Treibgasdruck übersteigt. Infolgedessen kann  bei     einem    plötzlichen Abstellen des     Treibgas-          verIrauehers    dem     Treibgasdruck    im     Treibgas-          erzeuger    bis zum Öffnen des     Abblaseventilss         nur geringfügig ansteigen.

   Infolgedessen wer  den die Druckverhältnisse im     Brennkraft-          und    Verdichterteil des Treibgaserzeugers  trotz Änderung im Treibgasverbrauch nicht  erheblich     verändert,    und ein     unbeabsichtigtes     Albstellen des Treibgaserzeugers ist ver  mieden.  



  Ohne diese Regelung müsste die Belastung  des Abblaseventils zwischeu G2 und G3 dem  Druck p3a = p3 +     #p    entsprechen, denn nur so  bliebe das Abblaseventil auch im Punkt G3  geschlossen. Hingegen würde beim Ausfall  des Treibgasverbrauches das Abblaseventil in  Punkt     G2        erst    öffnen,     wenn        der    Treibgas  druck von p2 auf p3a, d. h. ein Mehrfaches  von p2 gestiegen wäre, was unweigerlich ein  Abstellen des Treibgaserzeugers mit sich brin  gen würde.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtungen ist  folgende. Bei einer Anlage mit mehreren,  parallel auf ein Verbrauchsnetz geschalteten  Treibgaserzeugern, bezw. wenn es sich um  eine Anlage für Druckluft handelt, mit meh  reren Druckluftkompressoren, die an das  Druckluftnetz angeschlossen sind, wird an  genommen, dass die Anlage voll belastet ist.  



  Das Abschaltventil 12 vor dem Treibgas  erzeuger 1 sowie alle andern Abschaltventile  vor den andern Treibgaserzeugern sind ge  öffnet. Die Treibgaserzeuger sind in Betrieb  und voll belastet und liefern Treibgas in die  Sammelleitung 13 zur Turbine 14, die eben  falls voll belastet ist. Das Abblaseventil 15  und alle andern Abblaseventile sind geschlos  sen und die ganze Anlage arbeitet im Arbeits  bereich von G2 bis G3 in Fig. 2.  



  Je höher die Drehzahl der Turbine 14,  um so mehr wird der Nocken 54, und die der  andern Treibgaserzeuger, vom Regler 51 nach  oben verschoben und die Feder 50 stärker ge  spannt.  



  Infolgedessen wird bei grösserer Treibgas  menge, trotz höherem Treibgasdruck, das Ab  blaseventil 15 gesehlossen bleiben. Die Rege  lung für die Leistungserhöhung des     Treib-          gaserzeugere    1 ist der Einfawhheit halber    weggelassen. Sie kann beispielsweise vom  Drehzahlregler 51 der Turbine abgeleitet wer  den. Es     versteht    sich von selbst,     dass    zur Ver  grösserung der Treibgasmenge und zur Er  höhung des Treibgasdruckes die einzu  spritzende Brennstoffmenge vergrössert wer  den muss und umgekehrt. Dazu kann irgend  ein Regelverfahren benutzt werden.  



  Sinkt nun beispielsweise die Belastung der  Turbine 14 so weit, dass zur Erzeugung der  erforderlichen Glasleistung nicht mehr alle  Treibgaserzeuger im Betriebe gehalten wer  den müssen, so kann nun durch langsames  Schliessen des Abschaltventils 12 der Treib  gaserzeuger 1 von der Turbine 14 abgeschal  tet werden, ohne dass diese eine Lastschwan  kung erfährt. Denn gleichzeitig greift der  Reglern 51 ein und vergrössert, neben der Ver  stellung des Nockens 54 nach oben, in irgend  einer bekannten Weise die Brennstoffzufuhr,  so dass die Leistung der Treibgaserzeuger er  höht wird.

   Durch die beschriebene Regelung  der spezifischen Belastung des Abblaseventils  15 wird nun ein uribeabsichtigtes plötzliches  Abstellen des Treibgaserzeugers 1 vermieden,       indem    bereits bei der     kleinen    Erhöhung des  Treibgasdruckes in der Leitung 10 um den  Betrag     #p    über den Druck in der Leitung 13  bezw. dem Raum 11 das Abblaseventil 15  geöffnet und die vom Treibgaserzeuger 1  erzeugte Treibgasmenge abgeblasen wird.  Diese kann entweder ins     Freie        ausströmen,     oder für     Wärmeaustausch,        Heiz-    oder andere  Zwecke benutzt werden.

   Der Treibgasdruck  im Raum 11 bleibt nun     zunächst    erhalten,  da der Nocken 54 und somit die     Spannung     der Feder 50     entsprechend    der neuen     Be-          laetung    der Turbine 14     eingeste'l'lt        sind,    so  dass der Druck im Raum 4,8     dementsprechend     eingestellt     ist.     



  Um den     Treibgaserzeuger    1 auf Leerlauf  zu sehalten, wird der .Sollwert des     Druckes     in der     Leitung    56, und damit im Raum 48  durch     Entspannen    der Feder 57     mittels    der  Spindel 59     verringert.    Das.     Abblaseventil    15  öffnet     sieh-        Mehr,    der     Druck    im Raum<B>1</B>1  sinkt auf den     Leerlaufdruck,    und     durch    Ab-      schalten der Brennstoffzufuhr kann der  Treibgaserzeuger 1 stillgesetzt werden.  



  Bei geschlossenem Abschaltventil 12 kann  somit durch Spannen oder Entspannen der  Feder 57 bezw. durch Einstellung eines be  stimmten Druckes in der Leitung 56 der  Treibgaserzeuger 1 mit einer beliebigen Be  lastung betrieben werden. Dies ist für das     Zu-          sehailten    eines Treibgaserzeugers, während die  Turbine 14 arbeitet, notwendig, damit letztere  beim Zuschalten keine Lastschwankung er  fährt.  



  Der Zuschaltvorgang ist folgender: Der  Treibgaserzeuger 1 wird bei teilweise ent  lasteter Feder 57 und durch Erhöhung der       Brennstoffzufuhr    auf eine solche Belastung  gebraeht, dass der Druck im Raum 11 dem  momentanen Druck in der Leitung 13 ent  spricht. Darnach wird das Ventil 12 durch  Umlegen des Hahnes 21 von der Stellung II  in die Stellung I geöffnet. Trotzdem ent  weicht das vom Treibgaserzeuger 1 erzeugte  Treibgas noch immer durch das geöffnete Ab  blaseventil 15.  



  Zum Parallelschalten des Treibgaserzeu  gers 1 mit den andern Treibgaserzeugern muss  mit Hilfe der Spindel 59 die Spannung der  Feder 57 auf den Betriebswert gebracht wer  den. Dadurch wird nämlich der Druck in der  Leitung 56 so weit erhöht, dass die spezifische  Belastung des Abblaseventils 15 dem Druck  im Raum 48 entspricht, der durch das Steuer  organ 49 eingestellt wird, das in gleicher  Weise wie die entsprechenden Steuerorgane  der in Betrieb befindlichen Treibgaserzeuger,  von einer bestimmten Kraft der Feder 50  belastet wird. Dadurch erhöht sich der Druck  im Raum 48 derart, dass die spezifische Be  lastung des Abblaseventils 15 nunmehr auch  grösser ist als der Treibgasdruck in der Lei  tung 13 und das Abblaseventil 15 schliesst.  



  Die gleiche Wirkungsweise ergibt sich  dann, wenn die Freikolbenmaschine 1 nicht  als Treibgaserzeuger, sondern als Kompressor       arbeitet,    wobei die Leitung 7 mit einem Ab  blaseventil 15 versehen und über ein Ab  sehaltventil 12 an das Druckluftnetz ange  schlossen ist. Durch den Brennkraftzylinder    3 entweicht dann beispielsweise nur die Luft  menge, die für Spül- und Verbrennungs  zwecke erforderlich ist.  



  Die Kompressorzylinder 5 sowohl eines  Treibgaserzeugers als auch eines     Freikolben-          Brennkraftkompres        ors    können anstatt aus  dem Freien     anzusaugen,    die Luft in vorver  dichtetem     Zustand    zugeführt erhalten, indem  die     Saugleitungen    6 an den Druckstutzen  eines Vorverdichters angeschlossen sind. Die  ser ist vorteilhafterweise als Rotationsver  dichter mit Antrieb durch Gasturbine aus  gebildet, damit der Vorverdichter mit Treib  gas angetrieben werden kann. Im Falle eines  Freikolben-Luftkompressors würde zweck  mässig die den Vorverdichter antreibende  Gasturbine an die Auslassschlitze 9 des  Brennkraftzylinders 3 angeschlossen sein.  



  Die unter Druck stehenden Lufträume  der Luftleitung 7 in Fig. 1 und der Kom  pressorzylinder 5 sind durch die Verbindungs  leitung 61 mit dem Raum 11 vor dem Ab  blaseventil 15 verbunden. Die Leitung 61 ist  durch ein     Rückschlagventil    62 so abge  schlossen, dass bei einem     bestimmten    Über  druck auf der     Luftseite    gegenüber der Treib  gasseite sich das     Rückschlagventil    62 nach  unten öffnet und dadurch einen Druckaus  gleich herbeiführt.

   Die Feder 63 ist so be  messen, dass auch bei dem grössten, wegen des  Spülwiderstandes im     Brennkraftzylinder     erforderlichen Überdruck in der     Leitung    7  das     Rücksehlagventil    62 noch genügend be  lastet ist und dicht bleibt. Die Öffnung er  folgt erst, wenn die Druckdifferenz den für  das     Durchspülen    des     Bremskraftzylinders   <B>3</B>  erforderlichen Überdruck um einiges über  schreitet.

   Diese Verbindung dient dazu, beim  Abstellen des     Treibgaserzeugers    1, wenn das       Ventil    12 geschlossen und das Ventil 15 ge  öffnet ist,     unmittelbar    beim Stillstand der       Freikolben    4 sämtliche unter Druck stehen  den Lufträume zu     entlasten.     



  Einerseits geschieht dies, um zu verhin  dern, dass die Freikolben 4 in     eine        unbe-          absichtigte,    für das Anlassen nicht ge  wünschte Stellung gelangen würden und um  ein leichtes Anlassen des     Treibgaserzeugers         zu ermöglichen. Zu den unter Druck stehen  den Lufträumen können     ausser    der Spülluft  leitung 7 auch allfällige in der Figur nicht  dargestellte Sperrlufträume zählen, die bei  spielsweise Treibgasbehälter und Treibgas  leitungen umgeben und mittels einer Lei  tung mit der Spülluftleitung 7 verbunden  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An ein Verbrauchsnetz angeschlossene Freikolben-Brennkraftmaschine, gekennzeich net durch eine Vorrichtung, die in Abhän gigkeit von der Bewegung eines Freikolbens arbeitet und beim Stillstand desselben den Schluss eines zwischen Freikolbenmaschine und Verbrauchsnetz eingeschalteten Ab schaltventils selbsttätig herbeiführt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine mit einem Freikolben (4) gekuppelte, von ihm angetriebene Regel pumpe (34) aufweist, deren Flüssigkeits- oder Gasdruck das Offenhalten eines mit dem Abschaltventil (12) verbundenen Kol bens entgegen einer dauernd auf dem Ventil lastenden Schliesskraft bewirkt. 2.
    Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits- bezw. der Gasdruck mittels eines an die Druckleitung der Regelpumpe (34) ange schlossenen, federbelasteten Kolbens (38), der einen Abfluss (39) steuert, und eines eben falls an der Druckleitung vorgesehenen, ge drosselten Abflusses (41) konstant gehalten werden kann. 3.
    Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, als Treibgaserzeuger ausge bildet, dadurch gekennzeichnet, dass ein Treib gasabblaseventil (15) mit veränderlicher Schliesskraft vorgesehen ist, die in Abhän gigkeit von einem Betriebsfaktor der Anlage so eingestellt wird, dass sie mindestens in einem bestimmten Arbeitsbereich des Treib- gasverbrauehers (14) um einen einstellbaren Betrag über dem der Kennlinie des Ver- brauchers entsprechenden Treibgasdruck liegt, zum Zweck, auch bei plötzlichen grösseren Schwankungen im Treibgasverbrauch ein un beabsichtigtes Abstellen von Treibgaserzeu gern zu verhindern. 4.
    Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Abblaseventil (15) mit einem Kolben (44) verbunden ist, der auf der einen Seite von einer die Öffnung des Ventils dauernd anstrebenden Kraft, auf der andern Seite von einem Druckmittel be lastet ist, wobei der Druck desselben mittels eines den Zu- und Abfluss des Druckmittels steuernden Organes (49) selbsttätig in der Weise auf einen Sollwert eingestellt wird, dass das eine Ende des Steuerorganes (49), in Verbindung mit dem Zylinderraum (48) der zweiten Kolbenseite stehend, vom Soll wert des Druckmittels und das andere Ende von einer Feder (50) belastet wird,
    deren Spannung zur Änderung des Solldruckes in Abhängigkeit von einem Betriebsfaktor des Treibgasverbrauchers eingestellt wird. 5. Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschaltventil (12) mit dem Kolben eines Servomotors verbunden ist, dessen Steuerorgan (30) in Abhängigkeit von dem Flüssigkeits- bezw. Gasdruck einer Regel pumpe (34) betätigt wird. 6.
    Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die eine Fläche (17) des Servomotorkolbens (16), ständig durch ein Druckmittel belastet, die Offen stellung des Abschaltventils (12) bewirkt, während das Steuerorgan (30) des Servo motors, beim Wegfall des Regelpumpen- druckes, durch Federkraft den Zufluss von Druckmittel eines solchen Druckes zur zwei ten Kolbenfläche (20) öffnet, dass dadurch das Schliessen des Abschaltventils (12) be wirkt wird. 7.
    Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Druckmittelzufluss (60) und dem den Soll- wert regelnden Steuerorgan (49) ein Druck regler (57-59 ) eingeschaltet ist, mittels des sen der Druck des dem Steuerorgan (49) zu fliessenden Druckmittels selbsttätig auf einen einstellbaren Wert geregelt wird. B.
    Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Verbindung (61) zwischen den unter Druck stehenden Lufträumen und dem Raum vor dem Abblaseventil anderseits, die mit einem Rückschlagventil (62) versehen ist, welches bei einem bestimmten Drucküberschuss in den ersten gegenüber dem zweiten selbsttätig einen Druckausgleich herbeiführt. 9. Freikolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Servo motorkolben (16) als Stufenkolben ausgebil det isst, um beide Seiten mit Druckmittel vom gleichen Ausgangsdruck beaufschlagen zu können. 10.
    Freikolben-Brennkraftmasehine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch ein handbetätigtes Steuerorgan, das den Zufluss von Druckmittel zur zweiten Kolbenseite zum Schliessen des Abschaltventils (12) öffnen kann.
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