CH250471A - Treibgasanlage. - Google Patents

Treibgasanlage.

Info

Publication number
CH250471A
CH250471A CH250471DA CH250471A CH 250471 A CH250471 A CH 250471A CH 250471D A CH250471D A CH 250471DA CH 250471 A CH250471 A CH 250471A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pressure
valve
propellant gas
piston
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH250471A publication Critical patent/CH250471A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B71/00Free-piston engines; Engines without rotary main shaft
    • F02B71/04Adaptations of such engines for special use; Combinations of such engines with apparatus driven thereby
    • F02B71/06Free-piston combustion gas generators per se

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


      Treibgasanlage.       Die Erfindung betrifft     eine    Treibgas  anlage.  



  Die Erfindung besteht     darin,    dass minde  stens ein     Treibgasabblaseventil    mit veränder  lichem Verhältnis der     Schliesskraft    zur  Schliessfläche vorgesehen ist, wobei dieses  Verhältnis in Abhängigkeit von einem Be  triebsfaktor der Anlage eingestellt wird. Dazu  kann eine Regelvorrichtung vorgesehen sein,  die das     Verhältnis    der Schliesskraft zur  Schliessfläche in Abhängigkeit von     einem    Be  triebsfaktor so regelt, dass die Schliesskraft  mindestens in einem bestimmten Arbeits  bereich des     T'reibgasverbrauchers    um     einen     einstellbaren Betrag grösser als die Kraft ist.

    welche durch den der     Kennlinie    des Verbrau  chers entsprechenden, auf die Schliessfläche  wirkenden     Treibgasdruck    ausgeübt wird.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  schematisch dargestellt.     Es    stellen dar:       Fig.    1 die Kennlinie des     Treibgasverbrau-          ehers    und den Verlauf des der Schliesskraft  proportionalen Schliessdruckes des Abblase  ventils,       Fig.    2 eine     Treibgasanlage    mit zwei Frei  kolben-Treibgaserzeugern und mechanischer  Steuerung des     Abblaseventils    und       Fig.    3 eine Anlage mit hydraulischer  Steuerung des     Abblaseventils    und eines den       Treibgaserzeuger    vom Verbrauchsnetz ab  schaltenden Ventils.  



  Im     Diagramm    in     Fig.    1 ist über der Treib  gasmenge G als Abszisse der     Diuck    p als    Ordinate aufgetragen. Die     Kennlinie    x gibt  den Verlauf des     Druckweines        Treibgasver-          brauchers,    z. B. einer Gasturbine an, während  die Kurve y den Schliessdruck des Abblase  ventils eines     Treibgaserzeugers        darstellt,    der  sein Treibgas der Gasturbine zuführt.

   Dieser       Schliessdruck    ist     das    Verhältnis der Schliess  kraft der das     AbblaseventilbelastendenFeder     oder dergleichen zu der vom Treibgasdruck  belasteten Schliessfläche des Ventils.  



  Die Menge     G,    ist die kleinste zulässige       Treibgasmenge,    bei welcher der     F'reikolben-          Treibgaserzeuger    im Leerlauf betrieben wer  den kann. Daher ist das     Abblaseventil    bis  zur Menge     G,        unbelastet,    und das     Treibgas     wird durch das     Abblaseventil    ins Freie ab  gelassen. Zwischen den Mengen     G,.    und     G2     nimmt die Belastung des     Abblaseventils    zu.

    Die abzublasende     T'reibgasmenge    beim Druck       p,.        wird    durch den Abstand     z-z,        dargestellt.     Da nun bei zunehmender Belastung der Gas  turbine der Treibgasverbrauch zunimmt, wird  dieser     Abstand,    d. h. die sekundliche Menge,  die abgelassen wird, immer kleiner. Deshalb  wird das     Abblaseventil    mehr und mehr ge  schlossen und der Treibgasdruck p erhöht  sich.

   Bei der Menge     G2    ist das     Abblaseventil     geschlossen und wird nun im weitern Arbeits  bereich von der Menge     G2    bis zur Menge     G3     mit einem veränderlichen Schliessdruck be  lastet.

   Dieser .Schliessdruck wird zwischen den  Mengen     G2    und     G3    in Abhängigkeit von einem       Betriebsfaktor    der Anlage so eingestellt, dass  er     mindestens    in diesem Arbeitsbereich des           Treibgasverbrauchers    um den     einstellbaren     Betrag     dp    über dem jeweiligen Treibgas  druck liegt, der durch den Verbraucher ent  sprechend der Kennlinie x bestimmt wird.  



  Dadurch wird der Vorteil erreicht, einmal,  dass das     Abblaseventil    geschlossen bleibt, an  derseits, dass trotz des von     p2    bis     p3    wechseln  den Treibgasdruckes der Schluss des Abblase  ventils im ganzen Bereich von der Menge     G,;     bis zur Menge     G3    nur um einen     kleinen,    ein  stellbaren Druckunterschied, der zu einem       sichern    Schliessen dieses Ventils erforderlich  ist, den Treibgasdruck übersteigt.

   Infolge  dessen kann bei einem plötzlichen Abstellen  des     Treibgasverbrauchers    der Treibgasdruck  im     T'reibgaserzeuger        bis        zum        -Öffnen    des Ab  blaseventils nur geringfügig ansteigen. Somit  werden auch die Druckverhältnisse im     Brenn-          kraft-    und     Verdichterteil    des     Treibgaserzeu-          gers    selbst     bei    grossen Schwankungen im       Treibgasverbrauch    nicht erheblich verändert  und ein Abstellen des     Treibgaserzeugers    ver  mieden.  



  Ohne diese Regelung müsste die Belastung  des     Abblaseventils    zwischen den Mengen     G=     und     G3    dem Druck     p"ä        p3+dp    entsprechen;  denn nur so bliebe das     Abblaseventil    auch bei  der Menge     G,    geschlossen. Hingegen würde  beim Ausfall des     Treibgasverbrauchers    das       r        Abblaseventil    bei der Menge     G2    erst öffnen.  wenn der Treibgasdruck von     p,    auf     p",,    d. h.

    auf ein Mehrfaches vom Druck     pz,    gestiegen  wäre, was unweigerlich ein Abstellen des       Treibgaserzeugers    mit sich bringen würde.  Dabei kann der Betrag     4p    sowohl konstant       sein    als auch mit zunehmender Treibgas  menge zu- oder abnehmen oder in anderer       Weise    variabel     sein.     



       In        Fig.    2 haben die     Freikolben-Treibgas-          erzeuger    1 und 2 einen     Brennkraftzylinder    3,  Freikolben 4 und     Verdichterzylinder    5. Die  Zylinder 5 haben     .Saugleitungen    6 und eine       gemeinsame    Druckleitung 7.

   Die verdichtete  Luft gelangt über die     Einlassschlitze    8 in die       s        Brennkraftzylinder    3,     in    denen sie weiter ver  dichtet wird, und nach der Brennstoffein  spritzung und Zündung als Treibgas durch  die     Auspuffschlitze    9 in die Treibgasleitun-    gen 10 und 11, aus denen das Gas durch die  Ventile 12 und 13 in die Treibgasleitung 16  gelangt, die zur Gasturbine 17 führt.

   Den  Ventilen 12. und 13 gegenüber sind die     Ab-          blaseventile    18 und 19 angeordnet, die durch  die Druckfedern 2,0 und 21 belastet     sind.    Die  linken     Federteller    22 und 23 sind mittels der  Hebel 24 und 25 verstellbar, indem einerseits  die Drehpunkte 26 und 27 mittels der Spin  deln 28 und 29 verschoben werden können,       anderseits    die Rollen 30 und 31 am andern  Ende der Hebel 24 und 25 von den Nocken  32 und 313 verstellt werden. Die letzteren wer  den mittels der Stange 34 und des     Winkel-          hebels    35 vom Drehzahlregler 36 der Turbine  17 nach Massgabe der Drehzahl der Turbine  17 nach unten und nach oben verschoben.  



  Sind die Ventile 12 und 13 beide geöffnet,  so liefern beide     Treibgaserzeuger    1 und 2 der  Gasturbine 17 Treibgas. Die     Abblaseventile     18 und 19     sind    dabei geschlossen, wenn die  Anlage im     Arbeitsbereich    zwischen den Men  gen     G,    und     G3    nach     F'ig.    1 arbeitet.

   Je höher  die Drehzahl ist, um so mehr werden die     Nok-          ken    32 und     3'3'    vom Regler 36 nach unten ver  schoben und die Federn 20 und 21 stärker ge  spannt, so dass bei grösserer     Treibgasmenge     trotz höherem Treibgasdruck die Ventile 18  und 19     geschlossen    bleiben. Die Regelung für  die Leistungserhöhung der     Treibgaserzeuger     1 und 2 ist der Einfachheit halber weggelas  sen.

   Es     versteht    sich von selbst, dass zur Ver  grösserung der     Treibgasmenge    und zur Erhö  hung des Treibgasdruckes die eingespritzte  Brennstoffmenge vergrössert werden muss und  .umgekehrt, wofür irgendeine Regelvorrich  tung benutzt sein kann.  



  Sinkt die Belastung der Turbine 17     sc     weit, dass zur Erzeugung der erforderlicher  Gasleistung nicht mehr alle     Treibgaserzeu-          ger    in Betrieb gehalten werden müssen,     sc     kann nun durch langsames Schliessen des     Ven     tils 12 der     Treibgaserzeuger    1 von der     Tur.     bine 17 abgeschaltet werden, ohne dass dies(  eine     Lastschwankung    erfährt, weil gleich  zeitig der Regler 36 eingreift und neben     dei     Verstellung der Nocken 32 und 33 in irgend  einer bekannten Weise die     Brennstoffzufuh:

           zu den übrigen     Treibgaserzeugern    vergrössert  und deren Leistung erhöht.  



  Durch die beschriebene Regelung der  Schliesskraft     bezw.    des Schliessdruckes des  Ventils 18 wird nun ein unbeabsichtigtes  plötzliches     Abstellen    des     Treibgaserzeugers    1  vermieden, indem     bereits    bei der kleinen Er  höhung des Treibgasdruckes in der Leitung  10 um den Betrag<I>dp</I> über den Druck in der  Leitung 16 das     Abblasseventil    18 geöffnet und  die vom     Treibgaserzeuger    1 erzeugte Treib  gasmenge abgeblasen wird. Diese kann ent  weder ins     Freie    ausströmen oder für     Heiz-          bezw.    für andere Zwecke benutzt werden.

   Der  Treibgasdruck in der Leitung 10 bleibt nun  zunächst erhalten, da der Nocken 32 und so  mit die Spannung der Feder 20     entsprechend     der     neuen    Belastung der Turbine 17 einge  stellt sind. Um den     Treibgaserzeuger    1 auf  Leerlauf zu schalten, wird die Spannung der  Feder 2.0 durch     Verschieben    des Drehpunktes  26 nach links mit Hilfe der Spindel 28 ver  kleinert. Nun kann durch     Abschalten    der  Brennstoffzufuhr der     Treibgmerzeuger    1 still  gesetzt werden.  



  Der     Treibgaserzeuger    1 kann somit bei  geschlossenem Ventil 12 durch Spannen oder  Entspannen der Feder     2.0,    mittels der Spindel  28 mit einer beliebigen Belastung betrieben  werden. Dies ist für das Zuschalten eines       Treibgaserzeugers,    während die Gasturbine  17 arbeitet, notwendig, damit die Turbine 17  beim Zuschalten keine Lastschwankung er  fährt.  



  Der Vorgang beim Zuschalten ist folgen  der: Der     Treibgaserzeuger    1 wird bei ent  lasteter Feder 20 angelassen und vom Leer  lauf durch Spannen der Feder 20 mittels der  Spindel 28 und durch Erhöhung der Brenn  stoffzufuhr auf eine ,solche Belastung ge  bracht, dass der Druck in der Leitung 10 dem  momentanen Druck in der Leitung 16 ent  spricht. Alsdann wird das: Ventil 12 geöffnet.  Trotzdem entweicht das vom     Treibgaserzeu-          ger    1 erzeugte Treibgas noch     immer    durch das       geöffnete    Ventil 18.  



  Zum     Parallelschalten    des     Treibgaserzeu-          gers    1 mit den andern     Treibgaserzeugern    muss    mit Hilfe der Spindel 28 der Drehpunkt 26  durch Verschieben nach rechts in seine Be  triebsstellung gebracht werden. Dadurch wird  nämlich der Schliessdruck des Ventils 18 dem  Schliessdruck des     Abblaseventils    19 des in Be  trieb . befindlichen     Treibgaserzeugers    ange  glichen, so dass dieser nunmehr auch grösser  ist als der Treibgasdruck in der Leitung 16  und das     Abblaseventil    18 schliesst.  



       Anstatt    dass die     Kompressorzylinder    5  aus dem Freien ansaugen, kann ihnen die  Luft im vorverdichteten Zustand zugeführt;  werden, indem die Saugleitungen 6 an den  Druckstutzen eines     Vorver        dichters    ange  schlossen sind, der     vorteilhafterweise    als Ro  tationsverdichter mit Antrieb durch eine Gas  turbine ausgebildet ist, damit der     Vorverdich-          ter    auch mit Treibgas angetrieben werden  kann.  



  In     Fig.        31    wird das Ventil 19 hydraulisch  gesteuert, wobei der Nocken     33,    und zwar       wieder    vom Drehzahlregler 36 aus, mittels  des Winkelhebels 35 und der Stange 34 in  Abhängigkeit von der Drehzahl der Gastur  bine 17 verstellt wird. Die Feder 21 aber be  tätigt das Steuerorgan 40 des Servomotors mit  dem Stufenkolben 42, welcher mit dem Ven  til 19 verbunden ist. Die Ringfläche des Kol  bens 42 ist dauernd von einem Druckmittel  belastet, wodurch das Öffnen des Ventils 19  angestrebt wird. Anderseits wird das Schlie  ssen des Ventils durch ein     Druckmittel    be  wirkt, welches den Raum 43 ausfüllt.  



  Der Druck des Druckmittels im Raum 43  auf die untere Fläche des Kolbens 42 wird  durch die Spannung der Feder 21 bestimmt.  Diese Spannung hält dem Druck des Druck  mittels auf das rechte Ende des Steuerschie  bers 40 die Waage.     Beim.    Entspannen der  Feder 21 verschiebt sich das Organ 40 nach  links, und es kann Druckmittel aus dem Raum  43 durch den Abfluss     44    austreten. Wird die  Feder 21 hingegen gespannt, so stellt das  Organ 40 die Verbindung zwischen der Lei  tung 45 und dem Raum 43 her.

   Der Druck  in der Leitung 45     wird    durch die Spannung  der Feder 46 bestimmt, die das Organ 47 be  lastet und     mittels    der Spindel 48 auf     einen              bestimmten    Wert eingestellt werden kann.  Ist der Druck     in    der Leitung 45 höher, so be  wirkt die     Verbindung    dieser Leitung mit dem  Raum 48 eine Druckabsenkung in der Lei  tung 45 und ein Anheben des Steuerorganes  47, so dass die     Druckmittelzufuhr    aus der  Leitung 49 zum Raum 48 stattfinden kann.

    Sofern das Ventil 19 geöffnet ist, wird der  Kolben 42 nach oben bewegt, oder wenn das  Ventil 19 geschlossen ist, wird die Schliess  kraft um so viel erhöht, dass der     Schliessdruck     um den Betrag     dp    über dem erhöhten Treib  gasdruck in den Leitungen 11 und 16, im  Sinne der Kurve y in     Fig.    1, gelegen ist.  



       Das        Ventil    13, das zum Abschalten des       Treibgaserzeugers    2 von der Leitung 16 dient,  wird mittels: des Stufenkolbens 50 betätigt,  dessen Ringfläche zur     Offenhaltung    des Ven  tils 13 durch einen stets offenen Druckmittel  zufluss aus der Leitung 51 dauernd belastet  wird, während der Druck des Druckmittels  im Raum 52     eingestellt    werden kann. In der  Stellung I des Hahnes 53 ist die untere Flä  che des     Steuerorganes    54 unbelastet, weil die  Leitung 55 mit dem Freien verbunden ist.

   Die  Feder 56 drückt das Organ 54 in die unterste  Stellung und der Raum 52 ist über die Lei  tungen 57 und 58 mit dem     Druckmittelabfluss     59 verbunden, wenn das Steuerorgan 60 unter  der Wirkung des Druckes in der Leitung 66  in seiner     untersten    Stellung steht. Das Druck  mittel aus der Leitung 51 drückt somit den  Kolben 50 nach unten in die untere Stellung,  und das     Abschaltventil    13. ist voll geöffnet.  



  Wird der Hahn 53 in die Stellung     II    ge  bracht, so fliesst     Druckmittel    aus der Leitung  61 über die Leitungen 62 und 63 und die nun  mehr mit ihnen     verbundene    Leitung 55 unter  das Organ 54, das angehoben wird. Der Zu  fluss von Druckmittel aus der Leitung 61 in  den Raum 52 wird dadurch frei, so dass der  Kolben 50 angehoben und das     Abschaltventil     13 geschlossen     wird,    ohne Rücksicht auf die  Stellung des Steuerorganes 60. Dadurch wird  der     Treibgaserzeuger    2 von der Turbine 17  abgeschaltet.  



  Das     Abschaltventil    13 dient ferner als  Sicherheitsventil, um im Falle eines Stillstan-    des des     Freikolben-Treibgaserzeugers    2 ein       Rückströmen    von Treibgas aus dem Netz  durch den     Treibgasserzeuger    2 zu verhindern.  Zu diesem Zweck ist mit dem linken Freikol  ben 4 das     Kölbchen    65 einer kleinen Pumpe  verbunden. Solange der     Treibgaserzeuger    in  Betrieb ist,     fördert    das     Kölbchen    65 Druck  mittel in die Leitung 66, wodurch der Kolben  67 so weit nach unten verdrängt wird, dass  das geförderte Druckmittel durch die Öff  nung 68 abfliesst.

   Der Kolben 67 ist durch  die Feder 69     belastet,    die den höchsten Druck  in der Leitung 66 bestimmt. Infolge dieses  Druckes wird das Steuerorgan 60 entgegen  der Kraft der Feder 70 in der untersten     Stel-          lung-festgehalten.    Ausser aus der Öffnung 68  fliesst auch     dauernd        Druckmittel    durch die  Blende 71, jedoch in der Zeiteinheit nur so  viel, dass während des Bewegungswechsels  des     Kölbchens    65 der Druck in der Leitung  66 infolge des     Entspannens    der Feder 69 nicht  wesentlich absinkt.  



  Bleiben hingegen die Freikolben 4 stehen,  so hört die Förderung des     Kölbchens    65 auf.  Dadurch, dass das     Druckmittel    durch die  Drosselblende 71 abfliesst, geht der Kolben  67 nach oben. Sobald der Kolben 67 am An  schlag 72 aufliegt, verschwindet der Druck in  der Leitung 66, so dass die Feder 70 das       Steuerorgan    60 nach oben schiebt. Infolgedes  sen     wird,    auch wenn der Hahn 53 in der Stel  lung I steht, die     Druckmittelzüfuhrleitung    61  über die Leitungen 58 und 57 mit dem Raum  52 verbunden und das Ventil 13 wird rasch  geschlossen. Mittels einer Blende 73 in der  Leitung 58 kann die .Schliesszeit eingestellt  werden.  



  In     Fig.    3 ,sind die unter Druck stehenden  Lufträume, die     Spülluftleitung    7 und die       Kompressorzylinder    5 durch die Verbin  dungsleitung 74 mit der Treibgasleitung 11  vor dem     Abblaseventil    19 verbunden und  durch ein     Rückschlagventil    75 so abgeschlos  sen, dass bei einem bestimmten Überdruck auf  der Luftseite gegenüber der     Treibgasseite    das       Rückschlagventil    75 nach unten öffnet und  einen Druckausgleich herbeiführt.

   Die Feder  76 ist so     bemessen,    dass auch beim grössten      wegen des Spülwiderstandes im     Brennkraft-          zylinder    3 erforderlichen Überdruck in der  Leitung 7 das     Rückschlagventil    75 noch ge  nügend belastet ist und dicht bleibt. Das  Öffnen erfolgt erst, wenn die Druckdifferenz  den für das Durchspülen des     Brennkraft-          zylinders    3 erforderlichen Überdruck um  einiges überschreitet.

   Diese Verbindung dient  dazu, beim Abstellen des,     Treibgaserzeuger.s,     wenn das Ventil 13 geschlossen     und    das Ven  til 19 geöffnet ist, beim     Stillstand    der Frei  kolben 4 unmittelbar sämtliche unter Druck       ,stehende    Lufträume zu entlasten, einmal um  zu verhindern, dass die Freikolben in eine un  beabsichtigte, für das Anlassen nicht     ge-          wünschte    Stellung gelangen würde und um  ein leichtes Anlassen des     Treibgaserzeugers     zu ermöglichen. Zu den unter Druck stehen  den Lufträumen können ausser der Spülluft  leitung 7 auch allfällige, in der Figur nicht  dargestellte Sperrlufträume zählen.

   Sie um  geben beispielsweise Treibgasbehälter und  Treibgasleitungen und sind mittels einer Lei  tung mit der     Spülluftleitung    7 verbunden.  



  Die Erfindung beschränkt sich nicht auf       Freikolben-Treibgaserzeuger,    sondern umfasst  auch     Kurbelwellen-Treibgaserzeuger.    Insbe  sondere, wenn mehrere     Treibgaserzeuger    par  allel zueinander auf eine gemeinsame Treib  gasleitung geschaltet sind und das Treibgas  einer Gasturbine zugeleitet wird, können  sämtliche     Treibgaserzeuger    ein gemeinsames,  vor der Turbine angebrachtes     Abblaseventil     aufweisen.- Auch kann jeder     T'reibgaserzeu-          ger,    wie in     F'ig.    2,

   ein     Abblaseventil    aufwei  sen und ausserdem ein     Abblaseventil    für alle       Treibgaserzeuger    vor der Gasturbine vorge  sehen sein. Dies hat den Vorteil, dass bei  raschen Manövern nur ein einziges Treibgas  ventil     betätigt    werden muss und die Treibgas  erzeuger ständig am Netz angeschlossen  bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: T'reibgasanlage, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Treibgasabblaseventil mit veränderlichem Verhältnis der Schliesskraft zur Schliessfläche vorgesehen ist, wobei dieses Verhältnis in Abhängigkeit von einem Be triebsfaktor der Anlage eingestellt wird. UNTE.RANSPRtrCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Regelvorrichtung, die das Verhältnis der Schliesskraft zur Schliessfläche in Abhängigkeit von einem Betriebsfaktor so regelt, dass die Schliesskraft mindestens in einem bestimmten Arbeitsbereich des Treib gasverbrauchers um einen einstellbaren Be trag grösser als die Kraft ist, welche durch den der Kennlinie des Verbrauchers entspre chenden, auf die Schliessfläche wirkenden Treibgasdruck ausgeübt wird. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abblaseventil (19) mit einem Kolben (42) verbunden ist, der einerseits von einer dass Öffnen des Ventils dauernd anstrebenden Kraft und anderseits von einem das S'ehliessen des Ventils bewir kenden Druckmittel belastet ist, welch letzte res ausserdem über ein den Zu- und Abfluss des Druckmittels steuerndes Organ (40) der Wirkung einer in Abhängigkeit von einem Betriebsfaktor des Treibgasverbrauchers ge spannten Feder (21) das Gleichgewicht hält, so dass die Druckhöhe des Druckmittels selbst tätig durch das.
    Steuerorgan (40) entsprechend der Federspannung eingestellt wird. 3. Anlage nach Patentanspruch, mit min- destens einer an ein Verbrauchsnetz ange schlossenen Freikolben-Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die in Abhängigkeit von der Bewegung eines Frei kolbens arbeitet und beim Stillstand desselben den Schluss eines zwischen Freikolben maschine und Verbrauchsnetz eingeschalteten Ventils (13) selbsttätig herbeiführt. 4. Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine mit einem Freikolben (4) gekuppelte und von diesem angetriebene Regelpumpe (65) auf weist. 5.
    Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Regeldruck mittels eines an die Druckleitung der Regelpumpe angeschlossenen, von einer Feder belasteten Kolbens (67), der einen Abfluss (68) steuert, und eines ebenfalls an der Druckleitung vor gesehenen Abflusses (71) konstant gehalten wird. 6.
    Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Druck- mittelzufluss (49) und dem den Druck des Druckmittels regelnden Steuerorgan (40) ein Druckregelorgan (47) eingeschaltet ist, mit tels dessen der Druck des dem Steuerorgan zufliessenden Druckmittels selbsttätig auf einen einstellbaren Wert geregelt wird. 7.
    Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschaltventil (13) mit dem Kolben (5-0) eines Servomotors ver bunden ist, dessen Bewegungen mittels eines Steuerorganes (60) in Abhängigkeit von dem durch die Regelpumpe erzeugten Druck ge steuert werden. B.
    Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Servomotorkolben (50) ständig durch ein die Offenhaltung des Abschaltventils (13) bewirkendes Druckmit tel belastet ist, während die das -Schliessen des Ventils (13) verursachende Bewegung des Servomotorkolbens dann eintritt, wenn das Steuerorgan (60) bei Wegfall des Regel pumpendruckes durch selbsttätige Verstel lung den Zutritt eines die Schliessbewegung bewirkenden Druckmittels zum Kolben frei gibt. 9.
    Anlage nach Unteranspruch 3, gekenn zeichnet durch eine Verbindung (74) zwi schen den unter Druck stehenden Lufträu men und dem Raum vor dem Abblaseventil, die mit einem Rückschlagventil (75) ver sehen ist, das. bei einem bestimmten Druck überschuss in den Lufträumen gegenüber dem Raum vor dem Abblaseventil selbsttätig einen Druckausgleich herbeiführt. 10. Anlage nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der Servomotor kolben (50) als Stufenkolben ausgebildet ist, um beide Seiten mit Druckmittel vom gleichen Ausgangsdruck beaufschlagen zu können. . 11.
    Anlage nach Unteranspruch 8, ge kennzeichnet durch ein. handbetätigtes Steuer organ, mittels dessen das Schliessen des Ab schaltventils (13) herbeigeführt werden kann. 12. Anlage nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass mittels des hand betätigten ,Steuerorganes Druckmittel zum Servomotorkolben (50) geleitet werden kann, welches dessen ;Schliessbewegung bewirkt.
CH250471D 1944-03-10 1944-03-10 Treibgasanlage. CH250471A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH250471T 1944-03-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH250471A true CH250471A (de) 1947-08-31

Family

ID=4468218

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH250471D CH250471A (de) 1944-03-10 1944-03-10 Treibgasanlage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH250471A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69103323T2 (de) Ventilsteuervorrichtung für eine Brennkraftmaschine.
DE3000781C2 (de) Einrichtung zur Steuerung des Betätigungsdruckes für den Stellantrieb eines Nebenstromventils in einer Umgehungsleitung der Turbine eines Abgasturboladers
DE1426076A1 (de) Einrichtung zur Steuerung eines durch die Abgase einer Brennkraftmaschine betriebenen Ladegeblaeses fuer diese Maschine
DE2751987A1 (de) Abgasleitung
DE2737677A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur regelung der foerdermenge von ein- und mehrstufigen schraubenverdichtern und kombination von einstufigen turboverdichtern mit ein- oder mehrstufigen schraubenverdichtern
DE3032002C2 (de) Einrichtung zur Fördermengenregelung einer ein- oder mehrstufigen Verdichteranordnung, insbesondere für Schraubenverdichter
CH250471A (de) Treibgasanlage.
DE3149839C2 (de)
DE908657C (de) Regeleinrichtung fuer Kreiselverdichter
DE830735C (de) Hydraulischer Drehzahlregler fuer Kraftmaschinen
DE1088760B (de) Automatische Regelvorrichtung fuer eine Diesel-Gasmaschine
CH250171A (de) An ein Verbrauchsnetz angeschlossene Freikolben-Brennkraftmaschine.
DE1576144A1 (de) Automatische Steuerung fuer einen hydraulischen Stell- oder Arbeitskolben
AT126845B (de) Regelanordnung an Gasturbinenanlagen.
DE1058793B (de) Freiflugkolbentreibgaserzeuger
DE767913C (de) Reglungsvorrichtung fuer eine Anlage mit mindestens einem Flugkolben-Treibgaserzeuger und mindestens einer durch die Treibgase angetriebenen Turbine
DE1023049B (de) Regelung einer Dampfturbinenanlage mit Zwischenueberhitzung
DE519933C (de) Anordnung zur Regelung eines aus vorgeschalteter Kolbenbrennkraftmaschine und nachgeschalteter Gasturbine bestehenden Maschinensatzes
DE533966C (de) Auf den Dampfdruck ansprechender Verbrennungsregler fuer Dampfkesselfeuerungsanlagen
DE103831C (de)
DE740492C (de) Einrichtung zum Regeln der Leistung bzw. Drehzahl eines durch die Druckfeuerungsgase eines Dampferzeugers in Abhaengigkeit von dessen Belastung betriebenen Luftverdichters, an welchen eine Hilfsdampfturbine angeschlossen ist
AT98083B (de) Dampfanlage mit Dampfspeicher und Gegendruck- oder Anzapfdampfmaschine.
DE665763C (de) Treibgaserzeuger
CH247824A (de) Anlage mit von einer Kraftmaschine angetriebenem Verdichter.
DE124100C (de)