CH250524A - Verfahren zur Herstellung von Penicillinsalzen von Alkali- und Erdalkalimetallen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Penicillinsalzen von Alkali- und Erdalkalimetallen.

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CH250524A
CH250524A CH250524DA CH250524A CH 250524 A CH250524 A CH 250524A CH 250524D A CH250524D A CH 250524DA CH 250524 A CH250524 A CH 250524A
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butyl acetate
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D499/00Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring
    • C07D499/04Preparation
    • C07D499/14Preparation of salts
    • C07D499/16Preparation of salts of alkali or alkaline earth metals

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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Penicillinsalzen    von     Alkali-    und     Erdalkalimetallen.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von     Penicil.linsal-          zen    von Alkali- und     Erdalkalimetallen.       Nach dem Verfahren gemäss der vorlie  genden Erfindung     können        Penicillinsalze    auf  einfacherem, bequemerem und wirtschaftli  cherem Weg dargestellt werden, als 'dies mit  den bisher verwendeten Methoden möglich  war.

   Das Verfahren     eignet    sich besonders zur       Durehführuhg    in grossem     Massstabe.     



  Zur Zeit werden Alkali- und     Erdalkali-          salze    von Penicillin gewöhnlich durch Ex  traktion des Penicillins aus seiner Lösung in  einem organischen     Lösungsmittel    mittels einer       wässerigen    Lösung oder Suspension eines alka  lischen Reagens     hergestellt,    wobei eine wäs  serige Lösung des entsprechenden Penicillin  salzes gebildet     wird.    Anschliessend wird diese  Lösung durch Gefrieren und hierauf durch  Eindampfen und Trocknen im Vakuum in  gefrorenem Zustand zu einem trockenen Pul  ver verarbeitet.  



  Dieses Verfahren ist durch den Nachteil       charakterisiert,    dass ein relativ grosses Volu  men der wässerigen     Penicillinsalzlösimg    aus  dem     gefrorenen    Zustand eingetrocknet wer  den muss, insbesondere wenn das     Calcium-          salz    hergestellt werden soll. Die Gefrier- und       Trocknungsoperation    erfordert     ,schwere,    teure  und komplizierte Gefrier- und Hochvakuum  ausrüstungen. Dazu kommt noch, sogar unter  den idealsten     Bedingungen,    eine beträchtliche    Zeitspanne zur vollkommenen Entfernung  des     Wassers    aus dem gefrorenen Produkt.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde  zusätzliches     dielektrisches    Erwärmen vor  geschlagen     (British        medical    Journal,     Feb.    17,  1945, Seite 218). Bei dieser Arbeitsmethode  folgt auf die     vorgängige    Konzentrierung  durch     dielektrisches    Erwärmen Trocknen der  konzentrierten     Penicillinlösung    in gefrorenem  Zustand.  



  Erfindungsgemäss werden     Penicillinsalze     der Alkali- und     Erdalkalimeta@lle    dadurch er  halten, dass Penicillin, gelöst in einem orga  nischen     Lösungsmittel,    praktisch in Ab  wesenheit von     Waeser        mit        einer    organischen  Alkali- oder     Erdalkalimetallverbindung    zur  Reaktion gebracht wird.

   Dieses neue Verfah  ren ist bei zweckmässiger Durchführung cha  rakterisiert durch:  a) Schnelligkeit,  b) Reduktion der Verfahrenskosten,  c) Reduktion der Unterhaltskosten für  die Apparatur,  d) Reduktion des     benötigten    Raumes,  e) Eliminierung von umständlichen, kom  plizierten und teuren     Apparaten,     f) Vermeidung von niederen Temperatu  ren und     Hochvakuumapparaturen,     h) Verwendung von leicht zugänglichen,       billigen    Standardausrüstungen,  i) hohe Totalausbeute an     Penicillinsal-          zen    und      j) hinreichende Stärke und Stabilität der       Produkte.     



       Zweckmässig        wird    die     Lösung    des     freiön          Penicillins    in einem organischen Lösungsmit  tel mit einer     Lösung    oder einer Suspension       ebner        alkali-    oder     erdalkalimetallorganischen          Verbindung    in einem     wasserfreien    organi  schen     Lösungsmittel        gemischt    oder die     me-          tallorganische    Verbindung in trockener Form  zur     

  Penicillinlösung    zugegeben.  



  Die metallorganische     Verbindung    reagiert  mit dem freien, im     organischen    Lösungsmit  tel gelösten     Penicillin    unter Bildung des ent  sprechenden     Penicillinsalzes.    Die     besten    Re  sultate werden erzielt, wenn     stöchiometrisch          äquivalente    Mengen der metallorganischen  Verbindung und des freien Penicillins mit  einander zur Reaktion gebracht werden.  



  Das     entstehende        Penicillinsalz    kann in  der     Reaktionsmischung    unlöslich sein, in wel  chem Fall     das    Salz     abfiltriert,    gewaschen  und vom     Lösungsmittel    durch Trocknen im  Vakuumschrank befreit werden kann. Ist das       Penicillin-salz    in der Reaktionsmischung lös  lich, so wird vorteilhaft zur Ausfällung des  Salzes ein zweites Lösungsmittel von geringe  rem     Salzlösungsvermögen    zugegeben. Ebenso  kann das Salz auch durch Konzentrieren oder  Trocknen der entstehenden Lösung des     Peni-          ciIlinsalzes    erhalten werden.  



       Wenn    eine     Penicillinlösung    vorliegt, die  nicht praktisch wasserfrei ist, so muss die  Lösung zur Erreichung dieses Erfordernisses  einem     Trocknungsverfahren    unterworfen wer  den, z. B. durch Behandeln     mit    einem     Trock-          nungsmittel,    wie mit wasserfreiem Natrium  sulfat, oder durch Entfernung des Wassers  durch     azeotrope    Destillation.  



  Geeignete Lösungsmittel, die als solche  oder in     Mischung    zur     Herstellung    der     Peni-          cillinlösung    verwendet werden können, sind       z.    B.     Ester,    wie     Äthylacetat,        Butylacetat,          Isopropylacetat,        Amylacetat,        Benzylacetat,          Äthylbutyrat,        Äthylbenzoat,        Diäthylmalo-          nat,        Furansäureäthylester;

          Ketone,    wie Ace  ton,     Cyclohexanon,        Cyclopentanon,        Äthyl-          methylketon,        Methyl-isobutylketon,    Diäthyl-         keton,        Acetophenon;        halogenierte    Kohlen  wasserstoffe, wie Chloroform,     Tetrachlorkoh-          lenstoff,        Äthylendichlorid,    Chlorbenzol,       Athylbromid;

      Äther, inklusive     cyclische     Äther, wie     Diäthyläther,        Dibutyläther,        Di-          isopropyläther,        Dioxan,        Tetrahydrofuran;     Alkohole, inklusive     verätherte    Alkohole, wie       Isopr        opylalkohol,        Amylalkohol,        Butylalkohol,          Cyclohexanol,        Cyclopentanol,        Tetrahydrofur-          furylalkohol;

          Nitrile,        wie        Aeetonitril,        Benzo-          nitril,        Propionitril;        Xohlenwasserstoffe,    wie  Benzol,     Toluol,        Xylol,        Cyclohexan;

      und       Ketoester,        wie        Äthylacetoacetat,        Butyl-          acetoacetat,        2-Carbäthoxy-cyelohexanon-1,        2-          Carboäthoxy-cyclopentanon-1,        Lävulinsäure-          methylester    und     Lävulinsäureäthylester.     



  Beispiele von zur Behandlung der     Peni-          cillinlösungen    geeigneten Lösungen von orga  nischen Metallverbindungen sind:         Natriumbutylat    in     Butylalkohol,        Na-          triumbutylat    in     Cyclohexanol,        Kaliunmisopro-          pylat    in     Isopropylalkohol,        Calciumdiäthyl-          malonat    in     Butylacetat,        Calciumdiäthylmalo-          nat    in     Amylacetat,

          Calciumdiäthylmalonat     in     Methylisobutylketon,        Natriumdiäthylmalo-          nat    in     Butylacetat,        Natriumdiäthylmalonat    in       Isopropylacetat,        Natriumdiäthylmalonat    in       14fethylisobutylketon,        Natriumdiäthylmalo-          nat    in     Cyclohexanol,        Xaliumdiäthylmalonat    in       Amylacetat,

          Calciumdiäthylmalonat    in     Cy-          clohexanol,        Magnesiumdiäthylmalonat    in     Bu-          ty        laoetat,        Magnesiumdiäthylmalonat    in     Me-          thylisobutylketon,        Magnesiumdiäthylmalonat     in     Cyclohexanol,        Magnesiumdiäthylmalonat     in     Toluol,        Natriumäthylacetoacetat    in     Athyl-          acetoacetat,

          Calciumäthylacetoacetat        in        Ä.hyl-          acetoacetat,        Calciumäthylacetoacetat        in        Bu-          tylacetat,        Natriumäthylacetoaeetat    in     Butyl-          acetat,        Natriumäthylacetoacetatin        Chlorof        orm,          Calciumäthylacetoacetat    in Chloroform,

       Cal-          eiumäthylacetoacetat        in    Äther,     Natriumäthyl-          acyetoacetat    in Äther,     Calciumä,thylacetoace-          tat    in Benzol,     Natriumäthylacetoacetat    in  Benzol,     Natriumacetylaceton    in     Butylacetat,          Natriumacetylaceton    in Chloroform, Na  triumacetylaceton in     Acetylaceton,        Calcium-          acetylaceton    in     Amylacetat,

      Natrium-2-carb-           äthoxy-cyclohexanon-1    in     l3utylaeetat,        1V    a  triumphenolat in     Butylacetat,        Kaliumpheno-          lat    in     Butylalkohol,        Natriumisopropylat    in       Butylacetat,        Kalium-2-carbäthoxy-cyclohexa-          non-1    in     Butylacetat,        Kalium-2-carbäthoxy-          cyclopentanon-1    in     Methylisobutylketon,

            Strontiumäthylacetoacetat    in     Äthylaceto-          acetat,        Lithiumäthylacetoacetat    in     Äthyl-          acetoaeetat    und     Lithiumcliäthylmalonat    in       Butylacetat.     



  Hieraus ist zu     ersehend    dass sowohl für  die     metallorganischen    Verbindungen als auch  für die Lösungsmittel viele Möglichkeiten  vorhanden sind. Praktisch kann für das freie  Penicillin jedes organische Lösungsmittel, in  welchem dasselbe löslich ist, verwendet wer  den.  



  Ebenso kann praktisch jede mehr oder       ,%#eniger    lösliche organische Alkali- oder     Erd-          alkaliverbindung    verwendet werden. Solche  Verbindungen sind zum Beispiel Salze von       organischen,    Säuren und Alkoholen, wie Na  t?iumisopropylat und     Natrium-n-butylat,    Na  triumbenzylat,     Kaliumbenzylat    und die ent  sprechenden     Cyclohexanolderivate    oder     Phe-          nolate,    wie     Natriumphenolat,        Natriumguai-          akolat,

          Natriumnaphthylat    und Alkali- und  <B>Ei</B>     rdalkalimetallverbindungen    von     Salicyl-          säureestern.    Vom praktischen Standpunkt der  Löslichkeit, der leichten Zugänglichkeit und  der Kosten aus betrachtet, ist es vorteilhaft,  Alkali- oder     Erdalkalimetallderivate    von sol  chen     organischen    Verbindungen;

   zu verwen  den, die wenigstens ein aktiviertes Wasser  stoffatom an einem Kohlenstoff enthalten,  wie dies zum Beispiel bei den Verbindungen  von der Struktur der     Malornester,    der     ss-K,eto-          ester,    der     1,3-Cyan-carbalkoxyverbindungen,     der     1,3-Cyancarbonyl-    oder -der     1,3-Dicarbo-          nylverbindungen    der Fall ist.

       Besonders    ge  eignet sind die Alkali- und     Erdalkalimetall-          derivate    des     Malonsäuremethylesters,    des     Di-          äthyl-,        Dibutyl-    oder der höheren!     Ester;    die  entsprechenden Ester der monosubstituierten       Malonsäure,    wie der     Methylmalonsäure    oder  der     Äthylmalonsäure;

      Ester der     Acetoessig-          säure,        a-Methyl-acetoessigsäure,        y-Methyl-          acetoessigsäure,        a"y-Dimethyl-acetoessigsäure       usw.;

   Ester der     Cyanessigsäure,        a-Cyan-pro-          Ponsäure    und     Cyan-bernsteinsäure;        2-Cyan-          cyclohexanon-1,        2-Cyan-cyclopentanon-1,        a-          Cyan-acetophenon    und     a-Cyan-aceton;

          Cyclo-          hexan-1,3.-dion,        Acetylaceton,        a-Methyl-ace-          tylaceton,        y-Methyl-acetylaceton    und     Ben-          zoylaceton.     



  Selbstverständlich können auch Mischun  gen mehrerer Lösungsmittel und Mischun  gen mehrerer metallorganischer Behandlungs  mittel verwendet werden.  



  Wenn in den nachfolgenden Beispielen  von     Penicillin-"Einheiten"    die Rede ist, so  sind darunter     Oxford-Einheiten    zu verstehen.       Beispiel   <I>1:</I>  Zu 100 cm' einer Lösung von Penicillin  in     Butylacetat,    die z.

   B. erhältlich ist     durch     Ansäuern     einer    wässerigen Lösung von Peni  cillin bis zum     pA    3 und Extrahieren mit     Bu-          tylacetat    und die einen ungefähren Gehalt  von<B>1300</B> 000     Einheiten    besitzt (bestimmt  durch Extraktion mit wässerigem Natrium  hydroxyd bis zum     pa    7,4 und biologischer  Prüfung des     lyophil    getrockneten Extraktes),  gibt man unter Rühren bei 15  C 6,5 cm'  einer     2,5-n-Lösung    von     Calcium-diäthylmalo-          nat    in     Diäthylmalonat    hinzu.

   Dabei entsteht  sofort ein Niederschlag. Nach 5 Minuten  Rühren wird die Mischung zentrifugiert. Der  Rückstand wird     mit    zwei Portionen von je  10 cm' trockenem     Butylacetat    und anschlie  ssend mit zwei     Portionen    von je 10     em3        txok.-          kenem    Benzol gewaschen. Nach Trocknen  während 3 Stunden bei 50  C und 20 mm  Druck besteht der Rückstand aus einem  sehwach gelben Pulver. Es wiegt 2,72 g und  enthält 550 Einheiten pro mg. Auf diese  Weise erhält man<B>1500.</B> 000 Einheiten oder  15 % mehr als bei der Extraktion mit wäs  serigem Alkali.

   Es zeigt sich, dass das     Peni-          cillin-caleium    seine gesamte Aktivität behält,  auch wenn es während 7 Tagen bei 50  C  aufbewahrt wird.    <I>Beispiel 2:</I>  Zu 100     cm3    einer Lösung von Penicillin  in     Butylacetat,    mit     einem        ungefähren,    Gehalt  von 2 300 000     Einheiten        Penicillin        (bestimmt         wie in Beispiel 1)     fügt:

      man bei 15  C unter  Rühren 11,5     om@    einer     2,5-n-Lösung    von       Natriumdiäthylmalonat    in     Diäthylmalonat     hinzu.     Sofort    bildet sich ein Niederschlag.

    Das Rühren wird noch 5 Minuten fortgesetzt  und das     Gemisch    anschliessend     abzentrifu-          giert.    Der Rückstand wird zweimal mit je  10     cm@    trockenem     Butylacetat    und     anschlie-          Bend    zweimal mit je 10     eins    trockenem Ben  zol     gewaschen.    Der Rückstand besteht nach       3stündigem    Trocknen bei 50  C und 20 mm  aus einem schwach gelben Pulver und wiegt  4,94 g. Er ist vollkommen löslich in Wasser  mit einem     pa    von 6,5. Er enthält 528 Einhei  ten pro mg.

   Insgesamt werden 2 600 000 Ein  heiten oder 139o5 mehr als bei der wässerigen       Extraktion    erhalten.         Reispiel   <I>3:</I>  Bei Verwendung von     Kalium-diäthyl-          malonat    an Stelle der     Natriumverbindung     wie in Beispiel 2 erhält man trockenes     Peni-          eillin-kalium.     



  <I>Beispiel l:</I>  Zu 70 cm' einer Lösung von Penicillin in       Butylacetat    mit einem Gehalt von ungefähr  <B>1000</B> 000 Einheiten (bestimmt wie in Bei  spiel 1) fügt man bei 25  C langsam unter  Rühren 6,8     cm@    einer     1,5-n-Lösung    von       ILagnesium-diäthylmalonat    in     Diäthylmalo-          nat.    Das Rühren wird noch 5 Minuten fort  gesetzt, die Mischung anschliessend zentrifu  giert und der Rückstand mit trockenem     Bu-          tylacetat    und nachher mit Benzol gewaschen.

    Nach Befreien des Rückstandes vom     Lö-          sungsmittel    bei 50  C und 20 mm während  3 Stunden erhält man 2,54 g eines schwach       gelben,    Pulvers, mit einem Gehalt von 535  Einheiten pro mg,     entsprechend    total  <B>1300</B> 000     Einheiten.       <I>Beispiel 5:

  </I>  200     cm7    einer     Penicillinlösung    in     Butyl-          acetat,    mit einem     ungefähren    Gehalt von  <B>800-000</B> Einheiten     (bestimmt    wie in Beispiel  1) werden im Vakuum bei 30     mm    auf 50  C       (Badtemperatur)    erhitzt, bis 15     cxri@        abdesstil-          liertsind.    Der Rückstand wird auf     25     C ab-    gekühlt und unter Rühren langsam mit  9,0     cms    einer     1,

  3-n-Natriumäthylacetoacetat-          lösung    in     Äthylacetoacetat    versetzt. Der sich       Lildende,    feinverteilte Niederschlag     wird        abfil-          triert,    mit trockenem     Butylacetat    und     dann     mit Benzol gewaschen und endlich durch  Trocknen     sm    Hochvakuum bei Raumtempera  tur von     Lösungsmittelresten    befreit. Es wer  den 1,48 g eines sehr schwach gelb gefärbten,  fein verteilten Pulvers     erhalten,    das in Was  ser     vollkommen;    löslich ist und 425 Einheiten  pro mg enthält.

   Auf diese Weise werden  total 610 000     Einheiten    erhalten, entspre  chend 76 % der Theorie. Weitere 220 000  Einheiten werden beim     Waschen    des     Butyl-          acetatfiltrates    des     Penici@llinnatriumnieder-          schlages    mit Wasser erhalten.         Beispael   <I>6:</I>  200 cm' einer     Butylacetatlösung,    wie sie  in Beispiel 5 beschrieben ist,     werden    durch       Destillation    bei 20 mm     Vakuum.    und 50  C       (Badtemperatiir)    auf 40     cnis    eingeengt.

   Zu       diesen    40 eins fügt man langsam unter Rüh  ren bei 25  C 4,0     cn2    einer     1,3-n-Natrium-          äthylacetoacetatlösung    in     Äthylaeetoacetat.     Der Niederschlag wird     abfiltriert    und genau  gleich wie in Beispiel 5 behandelt. Das  schwach gelbe Pulver     wiegt    1,65 g und ent  hält 515 Einheiten pro mg,     entsprechend     einer Totalausbeute von 8.50 000 Einheiten  oder 6 % mehr als die 800 000 Einheiten (be  stimmt durch Extraktion mit     wässerigem    Al  kali).

   Das     Butylacetatfiltrat    des Penicillin  natriumniedersehlages wird     mit        Wasser    aus  geschüttelt. Die wässerige Phase zeigt ein     pff     von 6,8 und enthält ungefähr 20 000 Einhei  ten, entsprechend     weiteren    2,5 %.

           Beispiel   <I>7:</I>  Zu 100     eins    einer     P'enicilliulösung    in  Ä     thylacetoacetat,    mit einem ungefähren Ge  halt von 885 000 Einheiten     (bestimmt    durch  Extraktion mit einem wässerigen Puffer und  Testen     dieser    Lösung) fügt man langsam  2,30     cd    einer     1,25-n-Lösung    von Natrium  äthylacetoacetat in     Äthylaeetoacetat    hinzu.

    Sofort bildet sich ein Niederschlag, der nach      fünfminutigem Rühren bei Zimmertempera  tur     abfiltriert    und     mit    zwei Portionen von  je 20 cm' trockenem Benzol gewaschen wird.  Der Rückstand wird im Hochvakuum bei       Zimmertemperatur    getrocknet. Man erhält  1,30 g eines schwach gelben Pulvers mit  einem Gehalt von 600 Einheiten pro mg, das       vollkommen;    in     Wasser    löslich ist. Die Aus  beute     beträgt    780 000 Einheiten oder 93  der Theorie. Das Filtrat des     Natriumpenicil-          linniederschlages    wird mit 10 cm' Wasser  extrahiert.

   Dieses enthält weitere 160 000  Einheiten     resp.    weitere     191'o    der Theorie.         Beispiel   <I>8:</I>  500 cm' eines     Chloroformextraktes    von  freiem Penicillin, mit einem ungefähren Ge  halt von 2 600 000 Einheiten (bestimmt wie  in Beispiel 1) werden durch Kühlen auf  -- 60  C und Filtrieren von Wasser befreit.  Das trockene Filtrat wird unter 50 mm Va  kuum bei     3,5     C auf 100     em@    konzentriert.

    Dazu fügt man unter Rühren 10 cm' einer       2,5-n-Lösung    von     Calciumdiäthylmalonat    in       Diäthylmalonat.    Der Niederschlag wird ab  filtriert, mit trockenem,     \wasserfreiem    Chloro  form 'gewaschen und bei 50  C und 20 mm  Vakuum während 3 Stunden getrocknet. Das  so erhaltene schwach gelbe Pulver wiegt       4,6,8    mg und enthält 640 Einheiten pro mg,  entsprechend einem Total von 3 000 000 Ein  heiten. Dies ist<B>15%</B> mehr, als durch wäs  serige Extraktion erhalten wurde.

           Beispiel   <I>9:</I>  250     onia    einer     Penicillin-Ätlierlö.sung,    mit  einem     ungefähren;    Gehalt von 790 000 Ein  heiten (bestimmt wie in     Beispiel    1) werden  auf - 60  C abgekühlt und vom Eis     abfil-          triert.    Das wasserfreie Filtrat wird dann bei  100 mm und     25     C auf 50     Irrig    konzentriert.

    Zu dem Konzentrat fügt man 1,70 cm' einer       2,5-n-Lösung    von     Caleium-diäthylmalonat    in       Diäthylmalonat.    Die Mischung wird während  5 Minuten bei     Zimmertemperatur    gründlich       geschüttelt    und dann zentrifugiert. Der Rück  stand wird mit drei Portionen von je 10 cm'  trockenem Äther gewaschen und ansehlie-         ssend    bei 50  C und 20 mm Vakuum während  einer     Stunde    getrocknet.

   Das resultierende  Pulver enthält 620 Einheiten pro mg, ent  sprechend einem Total von 860 000 Einheiten  oder 9 % mehr, als durch wässerige Extrak  tion erhalten     wird.            Beispiel   <I>10:</I>  400 cm' einer Lösung von     Penicillin    in       Butylacetat,    mit einem ungefähren     Gehalt     von 2 500 000 Einheiten     (bestimmt    nach Bei  spiel 1) werden bei 50  C     (Badteznperatur)     und 20- mm auf ein Volumen von 80     cms        kon-          zentriert.    Zu der Lösung fügt man     unter     Rühren langsam bei 10  C 8,

  7     cm@    einer       1,3-n-Lösung    von     Natriumacetylaceton    in       Acetylaceton.        E@    bildet sich sofort ein Nie  derschlag, der nach 5 Minuten Rühren ab  zentrifugiert wird. Der Rückstand wird nach  Waschen mit trockenem     Butylacetat    und  trockenem Benzol durch Trocknen im Va  kuum (20 mm) bei 50  C von Lösungsmittel  resten befreit.

   Das     resultierende    schwach  gelbe Pulver     wiegt    3,58 g, ist vollkommen  löslich in Wasser     (pn    7,0) und     enthält    880  Einheiten pro mg, entsprechend total  3 000 000     Einheiten    oder     20,%    mehr als mit  tels der wässerigen     Kontrollentraktion    ge  funden wird.  



  <I>Beispiel 11:</I>  100     cmg    einer     Penicillin-Butylacetatlösung,     mit einem ungefähren Gehalt von 200 0'00       Einheiten        (bestimmt    wie in Beispiel 1), wer  den bei 20 mm Vakuum und einer     Badtem-          peratur    von 50  C auf ein Volumen von  20     cni'        konzenwriert.    Zu diesem     Konzentrat          fügt;    man unter Rühren 4,92- cm' einer       0,8-n-Lösung    von     Natrium-2-carbäthoxy-cy-          elohexanon-1    in     Butylacetat    hinzu.

   Der sich  sofort bildende     Niederschlag        wird.abfiltriert     und mit Portionen von je 10     cm@        trockenem     Benzol gewaschen und bei     Zimmertemperatur     im Hochvakuum getrocknet.     Das    resultie  rende, schwach gelbe Pulver wiegt 1,1 g und  enthält 183 Einheiten pro mg, entsprechend  einem Total von 200 000 Einheiten.

   Es     ist    .in  Wasser vollständig     ,löslich.         <I>Beispiel 12:</I>  Zu 20      cms    einer     Penicillin-Butylacetat-          lösung,        mit    einem ungefähren Gehalt von  100 000 Einheiten     (bestimmt    wie in Beispiel  1), fügt man unter     Feuchtigkeitsausschluss     und unter Rühren 80 cm' einer 0,5 %     igen     Lösung von     Natriumphenolat    in trockenem  Aceton hinzu. Bei     Zimmertemperatur    wird       nun    noch eine Stunde weitergerührt.

   Der Nie  derschlag wird filtriert, der     Rückstand    mit       wasserfrelem    Benzol gewaschen und     im    Hoch  vakuum bei     Zimmertemperatur    während einer  Stunde getrocknet. Man erhält ein leicht  gelbbraun gefärbtes Pulver, das 2,2 g wiegt  und 440 Einheiten pro mg enthält.

           Beispiel   <I>13:</I>  Zu 3.00     emg    einer     Penicillin-Butylacetat-          lösung,        mit        einem    ungefähren Gehalt von  360 000     Einheiten    (bestimmt wie in Beispiel  1), fügt man     unter    Rühren 11,0 cm' einer       0.4-n-Lösung    von     Natrium-isopropylat    in       Isopropanol.    Die     Quantität    des.

   zu verwen  denden Reagens wird durch     Titrierung     einer     aliquoten        Butylacetatlösung    bis zum       pn    7     mit        0,5-n-Natriumhydroxyd    bestimmt.  Man rührt noch eine Stunde bei 4  C. Der  Niederschlag wird filtriert, der Rückstand  mit wasserfreiem Benzol gewaschen und  während einer     .Stunde    im Hochvakuum bei  35  C getrocknet. Das auf diese Weise erhal  tene     Penicillin-natrium    wiegt 1,4 g und ent  hält 250 Einheiten pro mg.  



       Beispiel   <I>14:</I>  Zu 250 ein' einer wasserfreien Äther  lösung von Penicillin,     mit    einem ungefähren  Gehalt von 215 000 Einheiten (bestimmt wie  in Beispiel 1), gibt man 125 ein' wasserfreies       Butanol    und konzentriert die Lösung im Va  kuum bei     2,5     C auf 125 ein'. Zu diesem Kon  zentrat fügt man unter Rühren 31,4     cmW'     einer     0,1-n-Lösung    von     Natriuiu-n-butylat    in       n-Butanol.    Die Lösung bleibt klar, und es  scheidet sich kein Niederschlag aus.

   Nun  wird die Lösung bei 20     mm    Vakuum und  45  C     (Badtemperatur)    zur Trockne einge  dampft. Die letzten Reste des     Lösungsmittels     werden im     Vakuum    von 1     mm    entfernt. Der    Rückstand,     ein        dunkelbrauner,    spröder, lack  ähnlicher Film, wird zu einem gelben Pulver  zerstossen und wiegt 0,49g.     Dieses    ist voll  ständig löslich in Wasser. Die     wässerige    Lö  sung hat ein     pa    von 6,7. Das.

   Pulver enthält  500 Einheiten pro mg, entsprechend total  245 000 Einheiten oder 30 000 Einheiten  mehr, als durch wässerige Extraktion der ur  sprünglichen Ätherlösung erhalten wird.         Beispiel   <I>15:</I>       Eine        mit    Beispiel 14 identische     Lösung     von Penicillin in     n-Butanol,    neutralisiert mit  31,4 cm'     0,1-n-Natrium-n-butylat,    wird mit       Petroläther    (30 bis 60  C) behandelt,     bis    kein       weiterer    Niederschlag mehr ausfällt. Dazu  werden 400     crn@        Petroläther    gebraucht.

   Der  Niederschlag wird     abfiltriert    und durch  Trocknen bei 50  C und 20 mm Vakuum wäh  rend einer Stunde vom Lösungsmittel befreit.  Das     resultierende,    fein     verteilte    gelbe Pulver  wiegt 0,44 g und ist in ,Wasser vollständig  löslich. Die wässerige Lösung hat das p$ 6,9.  Es enthält 510     Einheiten    pro mg, entspre  chend total 22,4 000 Einheiten. -Bei der wäs  serigen Extraktion der ursprünglichen, Äther  lösung werden nur 215     00'0        Einheiten    erhal  ten.  



  <I>Beispiel 16:</I>  200     eins    einer Lösung von Penicillin in       Alethyl-isobutyl-keton,    mit einem ungefäh  ren Gehalt von 2 680 000     Einheiten    (be  stimmt wie in Beispiel 1), werden bei 30 mm  Vakuum und einer     Badtemperatur    von 50  C  auf ein Volumen von 100 ein'     konzentriert.     Zu diesem Konzentrat fügt man unter Rüh  ren 5,25     cm'    einer     2,9-n-Lösung    von     Calcium-          diäthylmalonat    in     Diäthylmalonat.    Sofort  bildet sich ein Niederschlag.

   Nach weiteren  5 Minuten Rühren wird die Mischung auf  einer Nut-sehe     abfiltriert.    Der Niederschlag  wird mit zwei Portionen von je 20 ein' Ben  zol gewaschen und dann in einem Vakuum  trockenschrank bei 20     mm    und 50  C wäh  rend 3     Stunden    getrocknet.     Das    resultierende  schwach gelbe Pulver wiegt 4,31 g und ent  hält 620     Einheiten    pro mg oder total 2 670 000  Einheiten. Zum klaren     Filtrat    fügt man      400 cm'     Petrolätlier    (30 bis 60  C).

   Ei s bildet  sich ein geringer Niederschlag, der     abfil-          triert,    mit 2:0     em'        Petroläther    gewaschen und  im     Vakuumtroekenschrank    bei 50  C getrock  net wird. Das so erhaltene .schwach gelbe  Pulver wiegt 0,05 g und enthält 20 000 Ein  heiten.  



       Beispiel   <I>1<B>7</B>:</I>  940 cm' einer Lösung von Penicillin in       Butylacetat,    mit einem ungefähren Gehalt  von 1910 000 Einheiten (bestimmt wie in  Beispiel 1), werden bei einem     Vakuiun    von  20 mm und einer     Badtemperatur    von 50  C  auf ein Volumen von 180 ein' konzentriert.  Das Konzentrat     wird    durch ein steriles     Ent-          keimungsfilter    in eine sterile     250-cni3-Zen-          trifuge    hinein filtriert.

   Zu diesem sterilen       Filtrat    gibt man unter aseptischen Bedingun  gen 7,6 cm' einer     1,8-n-Lösung    von Natrium  diätIlylmalonat, welche ebenfalls durch     Ent-          keimungsfiltration    sterilisiert wurde. Sofort  fällt ein Niederschlag aus. Dieser wird zen  trifugiert. Die     überstehende    Lösung wird un  ter     aseptischen        Bedingungen,    entfernt, und  der Niederschlag wird unter aseptischen Be  dingungen mit 20 cm'     Butylacetat    (100     %    ),  welches durch Kochen sterilisiert wurde, ge  waschen.

   Die Suspension wird     zentrifugiert,     das     Butylacetat    unter aseptischen Bedingun  gen entfernt und der Niederschlag nochmals  mit<B>40</B> cm' sterilem Benzol, das durch Ko  chen sterilisiert wurde, gewaschen. Das Ben  zol wird     unter    aseptischen Bedingungen ent  fernt, und der Niederschlag wird dadurch ge  trocknet, dass die Zentrifuge mitsamt dem  Inhalt während 3 Stunden bei einer Tem  peratur von 50  C und einem Vakuum von  20 mm in einem     Vakuumtrockenschrank    auf  bewahrt wird. Dieses Pulver erweist sieh als  steril, wenn     es.    den bekannten bakteriologi  schen     Prüfverfahren,    unterworfen wird.

      <I>Beispiel<B>18:</B></I>    Zu 500 cm' einer Lösung von Penicillin  in trockenem Äther, mit     einem    Gehalt von  <B>1600</B> 000 Einheiten (bestimmt wie in Bei  spiel 1), gibt man unter Rühren eine Lösung  von 2,6 g     Calciumoleat    in Äther. Nun rührt    man weitere 3,0     Minuten,        destilliert    den gröss  ten Teil des Äthers im Vakuum ab und zen  trifugiert den     Niederschlag.    Das Produkt  wird verschiedene Male mit trockenem Äther       gewaschen,    und dann im Vakuum getrocknet.  Das resultierende sehwach gelbe Pulver wiegt  2,7 g und enthält 620 Einheiten pro mg oder  total<B>1</B>674 000     Einheiten.     



  <I>Beispiel 19:</I>  Zu 100 cm' einer Lösung von Penicillin  in     Butylacetat,    mit einem ungefähren Ge  halt von 2 300 000 Einheiten Penicillin (be  stimmt wie in Beispiel 1), gibt man unter  Rühren 5,23 g trockenes, gepulvertes     Natrium-          diäthylmalonat.    Nach weiteren 20 Minuten       Rühreu    wird der gebildete Niederschlag ab  filtriert und auf dem     Filter    zweimal mit je  10 cm' trockenem     Butylaoetat    und zweimal  mit je 10 cm' trockenem Benzol gewaschen.  Nach Trocknen im Vakuum während 4 Stun  den bei 50  C erhält man     ein    schwach gelbes  Pulver, das 4,92 g wiegt.

   Es ist vollständig  löslich in     Wasser    und enthält<B>530</B> Einheiten  pro mg, entsprechend einem Total von  2 600 000 Einheiten.  



  <I>Beispiel 20:</I>  Zu 500 cm' einer     Penicillinlösung    in     trok-          kenem    Äther, mit einem ungefähren Gehalt  von<B>1600</B> 000 Einheiten     (bestimmt    wie in  Beispiel 1), gibt man langsam unter Rühren  3 g     Barium-linoleat    in Äther. Nach weiterem  einstündigen Rühren wird der     grösste    Teil  des Äthers im Vakuum     abdestilliert    und der  Niederschlag zentrifugiert. Das Produkt     wird     verschiedene Male mit trockenem Äther     ge-          @vaschen    und dann im Vakuum getrocknet.

    Das resultierende schwach gelbe Pulver wiegt  3 g und enthält     5315    Einheiten pro mg.  



  Beispiel 14 erläutert     einen,    Fall, in     wel-          eliem    das gebildete     Penicillinsalz    im Reak  tionsgemisch löslich ist und durch Trocknen  im Vakuum gewonnen     wird.     



  Beispiel 15 veranschaulicht einen Fall, in  welchem das gebildete     Penicillinsalz        im    Re  aktionsgemisch löslich ist und durch Ausfäl  lung mittels eines organischen     Fällungsmit-          tels    gewonnen wird.           leas    erfindungsgemässe Verfahren eignet  sich besonders zur Herstellung der Natrium-,  Kalium-,     Magnesium-,        Lithium-,        Strontium-,     Barium- und     Calciumsalze    von Penicillin.  



  Es kann sowohl zur Herstellung steriler  als auch nicht     steriler        Penicillinsalze    dienen.  Werden, wie, z. B. für die     parenterale    Zu  fuhr, sterile Salze     benötigt,    so wird das Ver  fahren unter aseptischen Bedingungen und  mit sterilen Reagenzien durchgeführt. Wenn,  wie im     Falle    der oralen Zufuhr des Penicil  lins, das Salz "nicht steril sein muss, so sind  solche Vorsichtsmassnahmen unnötig.     Beispiel     17 illustriert ein Verfahren zur Herstellung  eines sterilen     Penieillinsalzes.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Penicillin salzen der Alkali- oder Erdalkalimetalle durch Umsetzung von Penicillin mit einer Alkali- oder<B>Ei</B> rdalkaliverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass Penicillin, gelöst in einem organischen Lösungsmittel, praktisch in Abwesenheit von Wasser mit einer orga nischen Alkali- oder Erdalkaliverbindung zur Reaktion gebracht wird. UNTERANSPRüCHE.: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion un ter aseptischen Bedingungen durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion mit stöchiömetrischen Men gen der Ausgangsstoffe durchgeführt wird.
CH250524D 1945-07-19 1946-07-18 Verfahren zur Herstellung von Penicillinsalzen von Alkali- und Erdalkalimetallen. CH250524A (de)

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