CH252235A - Verfahren zur Herstellung von a,y-Diphenoxypropan-4:4'-bis(carbonamidin)-di-B-oxyäthansulfonat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a,y-Diphenoxypropan-4:4'-bis(carbonamidin)-di-B-oxyäthansulfonat.

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CH252235A
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diphenoxypropane
carbonamidine
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Limited May Baker
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May & Baker Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/02Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C309/03Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     a,r-Diphenoxypropan-4:4'-bis(carbonamidü)---          di-p-oxyäthansulfonat.       Die Erfindung bezieht sich auf ein neues  Verfahren für die Herstellung des als Arz  neimittel verwendbaren     a,y-Diphenogypro-          p    an - 4 :     4'-ibi        s        (carbonamidin)    -     di-l-ogyäthan-          sulfonats.     



  Gemäss der vorliegenden     Erfindung    wird  das     genannte        Arzneimittel        hergestellt        durch     Umsetzung von     a,y-Diphenogypropan-bis-          (carbonimino-äthyläther)    mit     Ammonium-          isäthionat.     



  Die als Ausgangsstoff verwendete     Imino-          ätherbase    kann aus ihrem Chlorhydrat, das       in    üblicher Weise erhältlich     ist,    hergestellt  werden. So kann zum Beispiel das rohe  Chlorhydrat des     Iminoäthers    leicht in die  freie     Iminoätherbase        umgewandelt    werden,  wein man es, in     einem        inerten        Lösungsmittel,     besonders     geeignet    ist Chloroform, suspen  diert und dann unter gutem Rühren und       Kühlen,    z.

   B. durch Zusatz von zerkleiner  tem Eis, genügend wässerige Natronlauge  zugibt, um die Lösung     phenolphthalin-alka-          lisch    zu machen. Die freigesetzte Base löst  sich rasch in der     Chloroformschicht,    die vom  Wasser     abgetrennt    gewaschen und getrocknet  wird. Die durch Verdampfen des Chloroforms       erhaltene    freie Base ist eine gut kristallisie  rende Substanz,     die    aus     organischen    Lö  sungsmitteln,     insbesondere    aus Benzol,     um-          kristallisiert    werden kann.  



       Es.    ist jedoch     nicht        notwendig,    das Chlor  hydrat des     Iminoäthers,    auch nicht im Roh-    zustand, zu     isolieren,    bevor man es in die       Iminoätherbase    überführt. Man kann also die       Iminoätherbase        direkt    aus dem Reaktions  gemisch des üblichen Verfahrens zur Gewin  nung des     Chlorhydrats,    z.

   B. durch     Sättigung     einer Lösung oder Suspension des entspre  chenden     Nitrils,        die    wasserfreien Alkohol  enthält,     mit    trockenem     Salzsäuregas,    und     Ste-          henlassen    bis zur     Beendigung    der Reaktion,  in der Weise     gewinnen,    dass man das Reak  tionsgemisch in der oben für das rohe Chlor  hydrat des     Iminoäthers    beschriebenen     Weise     behandelt.

       Wenn,    wie die manchmal der  Fall ist, der     wasserfreie        Alkohol        zusammen     mit einem     inerten        Lösungsmittel    verwendet  wird, wie z. B. Chloroform, kann die     Imino-          ätherbase    aus dem     Reaktionsgemisch    durch  einfache Zugabe     eines        beträchtlichen    Über  schusses an     wässeriger    Natronlauge,     unter     Rühren und Kühlen mit     zerkleinertem        Eis,     gewonnen werden.

   Die Abtrennung der freien       Base    wird wie oben beschrieben durchge  führt.  



  Bei der Durchführung des, erfindungs  gemässen Verfahrens     kann    die in der vor  beschriebenen Weise erhaltene     Iminoäther-          base    durch Behandlung     mit        Ammonium-ss-          ogy-isäthionat,    vorzugsweise     in    einem geeig  neten     Lösungsmittel,    in das     gewünschte        Ami-          dinsalz        übergeführt    werden.

   Es wurde ge  funden, dass sich die Reaktion sehr gut in           wässerig-alkoholischer    Lösung oder Suspen  sion     durchführen    lässt.  



  Es     ist    zweckmässig, das     Ammoniumsalz    in  Wasser und die     Iminoätherbase    in Alkohol,  wie     Athylalkohol,    zu lösen,     wobei    die     Lö-          sungsmittelmengen    so gewählt werden, dass  nach dem     Mische.    bei etwa 50 bis<B>60'C</B>  beide Komponenten in Lösung bleiben.

       Nor-          malerweise        wird    das     Amidinsalz    nach 4 bis  6     Stunden    aus, der     Mischung        ausscheiden.     Vorzugsweise arbeitet man bei 50 bis 80  C,  doch kann man auch     niedrigere    Temperatu  ren anwenden. Wesentlich höhere Temperatu  ren, z. B.     .Siedetemperatur,    sollten vermieden  werden, da sie     einen    Verlust von für     die     Reaktion erforderlichem     Ammoniak    zur  Folge haben können.  



  Das     Verfahren    gemäss der     Erfindung          w=ird    durch folgendes     Beispiel    erläutert.  <I>Beispiel:</I>  250 g     4,4'-Dicyano-a,y-diphenoxypropan     werden in 1200     ems    Chloroform und 210 cm'       Athylalkohol        suspendiert        und    die Mischung  bei 0  C mit trockenem     Chlorwasiserstoffgas          gesättigt.    Man     rührt    14 Tage bei 25  C in  einem geschlossenen Druckgefäss und behan  delt dann     mit    700 g Eis unter kräftigem  Rühren,

   während man<B>50%</B>     Natronlauge    so  lange zufliessen lässt,     bis    eine ,starke alka  lische Reaktion gegen     Phenolphthalein    er  reicht     ist.    Die     Chloroformsehicht    wird     abge-          trennt,    gewaschen, getrocknet und destilliert.

         Die        Di-mmoätherbase    verbleibt als weisser  Rückstand vom Smp. 81 bis 83  C.     Es    wird  am besten aus Benzol     umkristallisiert,    kann       jedoch    auch ohne weitere     Reinigung    für die       Herstellung    der     Amidinsalze    verwendet wer  den.    200 g der     Di-iminoätherbase    werden in  1100 cm' Äthylalkohol bei 70  C gelöst und  160 g     ss-oxyäthylensulfosaures    Ammonium,  in 150     cm7    warmem Wasser gelöst, zugege  ben.

   Die Mischung wird 6     Stunden    bei 70 bis  80  C     gehalten.        Das        gewünschte        a,y-Diphen-          oxypropan-        4,4'-        bis        (carbonamidin)    -     di-ss-oxy-          äthansulfonat        kristallisiert        beim    Abkühlen  aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von a,y-Di- phenoxypropan- 4 : 4' -bis(carbonamidin) - di- ss-oxy-äthansulfonat, dadurch gekennzeich net, dass man a,y-Diphenoxypropan-4 :4'-bis- (carbonimino-äthyläther) und Ammoniumisä- thiönat aufeinander einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man bei erhöhter Temperatur arbeitet, jedoch nicht so hoch, dass eine wesentliche Menge Ammoniak, aus dem Reaktionsgemisch abgetrieben wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man bei 50 bis 80 C arbeitet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in wässerig alkoholischer Dispersion arbeitet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Ammoniumsalz in Wasser und den Iminoäther in einem Alko hol löst, wobei man die: Mengen der Lösungs mittel derart bemisst, dass beim Vermischen der Lösungen bei 50 bis 80 C beide Kom ponenten in Lösung bleiben und man die Vermischung innerhalb dieses Temperatur bereiches vornimmt.
CH252235D 1942-07-27 1943-09-08 Verfahren zur Herstellung von a,y-Diphenoxypropan-4:4'-bis(carbonamidin)-di-B-oxyäthansulfonat. CH252235A (de)

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