CH252311A - Mauerwerk. - Google Patents

Mauerwerk.

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CH252311A
CH252311A CH252311DA CH252311A CH 252311 A CH252311 A CH 252311A CH 252311D A CH252311D A CH 252311DA CH 252311 A CH252311 A CH 252311A
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Piccolin Stefano
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    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/04Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements
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Description


  Mauerwerk.    Die Erfindung betrifft ein Mauerwerk,  welches mindestens zwei tragende Steine auf  die Mauerstärke aufweist. Es     sind    Mauer  werke dieser Art bekannt, bei denen der eine  der Steine gegenüber dem andern in der  Höhenlage versetzt ist, damit die horizontalen       ,#!Lörtelfugen        zwischen        aufeinanderliegenden     Steinen sich nur über einen Teil der Mauer  stärke gerade erstrecken und die Mauer keine  von der Aussenseite bis zur     Innenseite    gerade  durchgehende Stossfuge aufweist.

   Bei den     be-          kanntenMauerwerkendieser        ArtwerdenSteine     verschiedenen Formates verwendet, was die  Gestehungskosten der Steine erhöht und ins  besondere die Arbeit zum Verlegen der     Steine     erschwert.  



  Diese     Nachteile    werden bei dem 'Mauer  werk gemäss der Erfindung - dadurch ver  mieden, dass je zwei in     Richtung    der Breite  der Mauer benachbarte Steine gleiche Form  und gleiche Dimensionen besitzen und dass ein  Teil des Steines eine geringere Höhe besitzt  als die Gesamthöhe des     Steines,    wobei die  beiden Steine in der Höhenrichtung gegen  einander versetzt und zueinander so angeord  net sind, dass ihre Teile geringerer Höhe       gegeneinandergerichtet        übereinanderliegen,     damit die horizontalen Lagerfugen zwischen       übereinanderliegenden    Steinen sich nur je  über einen Teil der Mauerstärke erstrecken.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind drei  Ausführungsformen des erfindungsgemässen       iflauerwerkes    beispielsweise dargestellt.         Fig.    1 und 2 sind senkrechte     Schnitte     durch je eine von zwei     Ausführungsformen.     



       Fig.    3 ist eine schaubildliche Ansicht der  dritten Ausführungsform.  



  Das in     Fig.    1     dargestellte        -Mauerwerk    be  steht aus zwei tragenden Steinen 1 auf die  Mauerstärke. Sämtliche Steine besitzen  gleiche Form und Dimensionen. Jeder Stein  besitzt eine sich über seine ganze Breite er  streckende Grundfläche und besteht aus  einem Teil 2 von der bei Mauersteinen  üblichen Normalhöhe, beispielsweise 13 cm,  der sich über ungefähr die halbe Breite des  Steines erstreckt, und aus einem Teil 3,     .der     sich von der     Grundfläche    aus nach oben über  eine geringere Höhe als die Gesamthöhe des  Steines erstreckt.

   Auf der innern Seite des  höheren Teils 2 besitzt der Stein eine     Aus-          nehmung    4, die nach oben durch eine vor  springende Nase 5 begrenzt ist. Die äussern  und innern Steine .des Mauerwerkes sind in  der Höhenrichtung gegeneinander versetzt so  angeordnet, dass ihre Teile 3 von geringerer  Höhe     übereinanderliegend    gegen innen ge  richtet sind, während die höheren Teile 2  auf der Aussen-     bezw.    Innenseite des Mauer  werkes liegen. Der Teil 3 des einen Steines  kann mit seiner Endfläche bis nahe an die  Nase 5 des andern Steines angelegt werden.

    Die     zwischen    den gegenüberliegenden Flächen  des Teils 3 und der Nase 5 sich ergebende  Spaltdicke hängt von der Genauigkeit der  Fabrikation der     Steine    ab.     Sofern    die Steine      aus Backstein gebildet sind, ist wegen der  Toleranz in den Steindimensionen die Ein  haltung eines     kleinen    Spielraumes zwischen  diesen beiden Flächen erforderlich; bei Ver  wendung von Kunststein kann der Teil 3 des  einen Steines in Berührung mit der Nase 5  des andern Steines gelangen. Auf alle Fälle  ist dieser Spaltraum so gering, dass der auf  die obern Flächen der Teile 2 und 3 gebrachte  Mörtel nicht durch ihn     hinuntergedrückt     wird.

   Die waagrechten, mit Mörtel ausge  füllten Lagerfugen erstrecken sich nicht über  die ganze Breite des Mauerwerkes, sondern  nur von dessen Aussen- oder Innenseite bis  zur Innenfläche des höheren Teils 2 jedes  Steines, also nur über ungefähr die Breite des       einen    Steines. Durch die     Ausnehmungen    4       wird    ein freier Raum 6 unterhalb der Nase 5  jedes Steines am innern Ende der Lagerfuge  und zwischen den beiden     Steinen    gebildet, in  welchen Raum der     Überschuss    des Mörtels  beim Auflegen eines weiteren     Steines    ver  drängt wird. Am untern Ende des Mauer  werkes ist zur Erzielung der Überhöhung  des einen Steines ein Steinstück. 7 (sog.

   Nor  malstein) von entsprechender Höhe und Breite  untermauert. Ein weiteres Steinstück 7 ist  am     obern    Mauerende zur Erzielung eines  horizontalen Abschlusses angeordnet.  



  Die     Mauerung        mittels    der beschriebenen  Steine ist äusserst einfach. Der äussere Stein  des     Mauerwerkes    wird mit der Schnur ge  richtet, während der innere Stein einfach       mittels    seines Teils 3 gegen     die    Nase 5 des  äussern Steines angelegt zu werden braucht.  Die Handhabung der     einzelnen    Steine zum  Verlegen ist     praktisch,    indem der Stein mit  der Hand an der Nase 5 sicher, erfasst wer  den kann.  



  Die Steine können mit den bei Back  steinen oder     Kunststeinen    üblichen horizon  talen Lüftungskanälen versehen sein.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist  das     Mauerwerk    ebenfalls aus Steinen 8 glei  cher Form und     Dimension    gebildet. Der höhere  äussere     Teil    des     .Steines    besitzt die bei Back  steinen übliche     Normalhähe,    während der  Teil 9 von geringerer Höhe im Abstand von    der     obern    sowie von der     untern    Begrenzungs  fläche des höheren Teils nach einwärts ge  richtet ist. Dieser Teil 9 jedes Steines besitzt  auf seiner Unterseite einen Vorsprung 10 und  auf seiner Oberseite eine entsprechende Kehle  11. Die Steine sind mit den üblichen verti  kalen Lüftungskanälen 12 versehen.  



  Die innern und äussern Steine jeder Lage  sind in der Höhenrichtung gegeneinander ver  setzt und wiederum so angeordnet, dass ihre  Teile geringerer Höhe nach innen gerichtet  sind. Der Vorsprung 10 am Ende des Teils  9 des einen     Steines    greift in die Kehle 11  des andern Steines ein, wodurch eine Ver  riegelung zwischen den äussern und innern       Steinen    gebildet wird.

   Der Vorsprung 10 und  die Kehle 11 sind derart in bezug aufeinan  der angeordnet, dass zwischen der Endfläche  des Teils 8 des einen Steines und den Ab  setzungen 13 und 14 der beiden gegenüber  liegenden Steine ein freier Raum 15 gebildet  wird, in welchen beim Verlegen der Steine  der überschüssige Mörtel verdrängt wird.     Aucli.     in diesem Beispiel erstrecken sich die mit  Mörtel gefüllten horizontalen Lagerfugen  nicht über die ganze     Mauerstärke,    sondern nur  über annähernd die Stärke des höheren Teils  je eines Steines, und an den Eingriffsstellen  der Vorsprünge 10 und Kehlen 11 gegen  überliegender Steine ist jede Verbindung zwi  schen den gegeneinander versetzten innern  und äussern horizontalen Lagerfugen unter  brochen.  



       Fig.    3 zeigt ein Mauerwerk mit ähnlichen  Steinen wie diejenigen der     Fig.    2. Die  Lüftungskanäle 16 sind hier horizontal. Der  äussere, höhere Teil 17 jedes Steines besitzt  wieder die für die Backsteine übliche Normal  höhe, während der innere Teil 18 von gerin  gerer Höhe einen nach unten gerichteten Vor  sprung 19 aufweist, der in eine Kehle 20 an  der Oberseite des Teils 18 des darunter lie  genden Steines eingreift, wodurch eine Ver  riegelung zwischen den äussern und innern  Steinen gebildet wird. Die Teile 18 von     ge-          iingerer    Höhe besitzen ebenfalls einen Lüf  tungskanal 21.

   Die innern und die äussern       Steine    sind in der Höhenrichtung     sowie,    in der      Längsrichtung gegeneinander versetzt, so     dass     die horizontalen Lagerfugen und die Stoss  fugen zwischen den einzelnen Teilen sich je  nur über einen Teil der Mauerstärke     erstrek-          ken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mauerwerk mit mindestens zwei tragenden Steinen auf diA Mauerstärke, dadurch gekenn- z eichnet, dass je zwei in Richtung der Breite der Mauer benachbarte Steine gleiche Form und gleiche Dimensionen besitzen und ein Teil des Steines eine geringere Höhe besitzt als die Gesamthöhe des Steines, wobei die beiden Steine in der Höhenrichtung gegeneinander versetzt und zueinander so angeordnet sind, dass ihre Teile geringerer Höhe gegeneinander gerichtet übereinanderliegen, damit die hori zontalen Lagerfugen zwischen übereinander liegenden Steinen sich je nur über einen Teil der Mauerstärke erstrecken.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Mauerwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steine über ihre ganze Breite -eine ebene Grundfläche besitzen, wobei der Teil der Steine von geringerer Höhe sich von dieser Grundfläche aus nach oben er streckt. 2.
    Mauerwerk nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass auf der gegen das Innere des Hauerwerkes gerichteten Seite des Steines, oberhalb des Teils von geringerer Höhe, eine Ausnehmung gebildet ist, die nach oben durch eine vorspringende Nase begrenzt wird, wobei die Endfläche des Teils von ge ringerer Höhe des einen Steines gegen die Nase des andern Steines anliegt,
    während durch die Ausnehmung ein freier Raum zwi schen dieser Endfläche des einen Steines und dem andern Stein zur Aufnahme des über schüssigen Mörtels aus einer horizontalen Lagerfuge gebildet ist. 3. Mauerwerk nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass der Teil des Steines von geringerer Höhe im Abstand von der obern und untern Begrenzungsfläche des Stei nes angeordnet ist. 4.
    Mauerwerk nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die übereinander- liegenden Steinteile von geringerer Höhe an ihren übereinanderliegenden Flächen mittels Vorsprüngen und Kehlen ineinandergreifen.
CH252311D 1945-04-12 1945-04-12 Mauerwerk. CH252311A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2436349A1 (fr) * 1978-09-12 1980-04-11 Didier Werke Ag Maconnerie de soulagement d'une ouverture menagee dans une paroi maconnee refractaire, en particulier pour recuperateur cowper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2436349A1 (fr) * 1978-09-12 1980-04-11 Didier Werke Ag Maconnerie de soulagement d'une ouverture menagee dans une paroi maconnee refractaire, en particulier pour recuperateur cowper

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