CH252809A - Sprechmaschine mit selbsttätiger Plattenwechselvorrichtung. - Google Patents

Sprechmaschine mit selbsttätiger Plattenwechselvorrichtung.

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CH252809A
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Inventor
Luxor Industriaktiebolaget
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Luxor Industri Ab
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Description


  Sprechmaschine mit selbsttätiger     Plattenweehseleinrichtung.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Sprechmaschine mit selbsttätiger     Plat-          tenwechseleinrichtung,    mit einer von dem Zen  trum des     Plattentellers    aufragenden Stütze  für einen Stapel von zu spielenden Schall  platten und mit     einem        Plattenhaltearm,    wel  cher eine wirksame Lage einnehmen kann, in  welcher er den Schallplattenstapel auf der  Stütze hält, und eine unwirksame Lage, in  welcher er das Entfernen der Schallplatten  und das Auflegen von neuen Schallplatten  ermöglicht, dadurch gekennzeichnet,

   dass der       Plattenhaltearm    bei seiner Verbringung in  die unwirksame Lage die     Plattenweehsel-          vorrichtung    ausschaltet und bei seiner     Ver-          bringung    in die wirksame Lage den     Platten-          Wechselmechanismus    wieder freigibt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Sprech  maschine wird in dem folgenden an Hand der  Zeichnung beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1. .die Draufsicht der Sprechmaschine,       Fig.    2 eine Seitenansicht des     Plattenhalte-          armes    und       Fig.    3 eine Ansicht einer Einzelheit von  unten.  



  <B>A</B>uf der Zeichnung bezeichnet 1 die Grund  platte der Sprechmaschine und 2 den Platten  teller, der auf einer Hohlwelle 75 angebracht  ist. In der Hohlwelle 75     befindet    sieh ein  Zapfen 9, dessen oberer Teil oberhalb des  Plattentellers 2 aufragt. Das obere Ende des  Zapfens 9 ist mit einem Absatz 11 versehen,       auf    welchem ein Stapel von zu spielenden    Schallplatten aufgestellt werden kann. Die  Schallplatten im Stapel werden dabei mit  ihren     Zentrumlöchern    auf einen Zapfen 10  aufgesteckt, welcher eine     exzentrische    Verlän  gerung des Zapfens 9 nach oben bildet.

   Durch  in dem Zapfen 9 befindliche, nicht darge  stellte Vorrichtungen kann der     untersten     Schallplatte indem auf dem Absatz 11 ruhen  den     Schallplattenstapel    eine derartige seit  liche Verschiebung beigebracht werden, dass  sie von dem Absatz heruntergleitet und dem  Zapfen 9 entlang auf den Plattenteller 2  herabfällt, wo sie in bekannter Weise abge  spielt wird.  



  Wenn der Schallplattenstapel auf dem  Absatz 11 ruht, wird er von oben durch zwei  Arme 5 und 6 gehalten, die mit Rollen 33, 34  und 35 aus Gummi oder einem andern zweck  mässigen     Material    versehen sind.  



  Die Arme 5 und 6 sind in einem Arm 4  bei 5', 6' drehbar gelagert und untereinander  durch eine Stange 21 gekuppelt. Die Stange  21 wird derart von einer Schraubenfeder 36  betätigt, dass die Rollen 33, 34 und 35 unter  Federdruck gegen den Schallplattenstapel an  liegen und diesen in waagrechter Lage halten.  



  Der Arm 4     ist    um eine     senkrechte     Schraube 23 gelagert, die     in    einer an der       Grundplatte    1 angebrachten Säule 3 einge  schraubt ist. Der Arm 4     kann    einerseits eine  wirksame Lage einnehmen, in welcher er sich  über dem Plattenteller 2 befindet, wobei die  Arme 5 und 6 gegen den     Plattenstapel    drifk-           ken,    und anderseits eine     uniwirksame    Lage, in  der er ausserhalb des Plattentellers 2     hinaus-          geschwenkt    ist.

   Auf der Achse 28,     mittels          welcher    die Stange 21 an dem     Arm    6 gekup  pelt ist, ist ein- Blech 29     gelagert.    Das Blech  29 dringt in der     in        Fig.    1 dargestellten, über  dem Plattenteller     eingeschwenkten    Lage des       Armes    4 durch einen Schlitz in der hohlen  Säule 3 in diese     hinein    und verhindert dabei  die     Drehung    des Armes 4.

   Werden die Arme  5, 6 angehoben, so     tritt    das Blech aus dem  Schlitz der Säule heraus, worauf der Arm 4  durch     Drehung    im entgegengesetzten Sinne  des     Uhrzeigers        in,    eine unwirksame Lage ge  bracht werden kann, in welcher er das Ent  fernen der Schallplatten und das Auflegen  von neuen Schallplatten ermöglicht. Nach  Drehung des Armes liegt das Blech nicht  mehr dem Schlitze gegenüber,     sondern    auf  dem vollen Umfang der Säule auf und wird  durch :die Feder 36 gegen den     Säulenumfang     gedrückt, wobei die Arme 5 und 6 in an  gehobener Lage festgehalten werden.

   Wird  der     Arm    4 aber     in    die     wirksame    Lage     zu-          rückgeführt,    so schnappt das Blech in den  Schlitz der Säule ein,     wobei,die    Arme 5 und  6 herabfallen und der Arm 4 gegen Drehung  um die     Zentrum-schraube    23 verriegelt wird.  



  Durch die Säule 3 erstreckt sich eine  Spindel 187, welche in bezug auf die  Schraube 23     exzentrisch    gelagert ist. In     Fig.    2  liegt diese Spindel vor der Schraube 23. An  ihrem     obern    Ende ist     diese    Spindel<B>187</B> mit  einem     Mitnehmer    269 versehen, der mit einem  im Arm 4 fest     angeordneten    Stift 270 zu  sammenwirkt. Infolgedessen wird der Spindel  187 eine     Drehbewegung    erteilt, wenn der Arm  4 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird.  An ihrem untern Ende ist die Spindel 187  mit einem Teller 272 versehen, auf dem ein  Stift 274     befestigt    ist.  



  Wenn sieh der Arm 4 in wirksamer Lage  befindet, nimmt der     Stift    274 die in     Fig.    3  gezeigte Lage ein.     Wenn    :der Arm 4 in seine       unwirksame    Lage gedreht wird, wobei die  Spindel 187 gemäss     Fig.    3 im Uhrzeigersinn  gedreht wird, kommt der Stift 274 mit einer  Fläche 275 eines     Armes    276 in Berührung.    Die Fläche 275     ist    mit der Spindel 187 kon  zentrisGh angeordnet, liegt aber in geringerem  radialen- Abstand davon als der Stift 274.  Durch     Einwirkung    .des Stiftes 274 auf die  Fläche 275 wird der Arm 276 um seine Achse  100 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht.

   An  dem Arm 276 ist ein Glied 99 befestigt und  an diesem ein Arm 94 angebracht, der sich  also entgegen dem Uhrzeigersinn um die  Achse 100 wie der Arm 276 drehen wird.  Eine Achse 93 ist in dem Arm 94 angeordnet,  und um diese Achse 93 ist ein Arm 92 ge  lagert. Eine Schraubenfeder 95 hält den       Arm.    92 mit einem auf dem Arm 94 ange  brachten, einstellbaren Stoppglied 96 im Ein  griff. Der Arm 92     ist    an seinem von dem  Lagerungspunkt abgewandten Ende mit einer  aufwärts     gebogenen    Schneide 101 versehen,  die mit einem Zahnrad 85 in und ausser Ein  griff gebracht werden kann.  



  Zwei Wellen 81 und 82, von denen die  Welle 81 mit dem Motor der Sprechmaschine  und die Welle 82 mit dem Schallplatten  wechselmechanismus in     Verbindung    steht und  diesen steuert, können miteinander gekuppelt  bzw. voneinander entkuppelt werden durch  eine Kupplungsvorrichtung, z. B. gemäss Pa  tent Nr. 247516, von welcher das Zahnrad 85  einen Teil bildet. Diese Kupplungsvorrich  tung     ist        derart    beschaffen, dass die Wellen 81  und 82 miteinander gekuppelt sind, wenn das  Zahnrad 85 nicht gegen Drehung gesperrt ist,  dagegen aber voneinander entkuppelt, wenn  das Zahnrad 85 gesperrt ist.  



  Das Hebelsystem 276, 99, 94, 92 steht  unter der Wirkung einer nicht dargestellten  Feder, welche es im Uhrzeigersinn gemäss       Fig.    3 zu drehen und dabei mit .der Schneide  101 ausser Eingriff mit dem Zahnrad 85 zu  bringen sucht, so     da.ss    normalerweise das  Zahnrad 85 nicht gesperrt ist und die Wellen  82, 81 zusammengekuppelt sind, wodurch der       Plattenweehselmechanismus    arbeiten kann.  



  'Wenn ein     Plattenwechselvorgang    zu Ende  geht, dreht ein nicht dargestellter,     zum        Plat-          tenwechselmechanismus    gehörender Arm das  Glied<B>99</B> und den     Arm    94 entgegen der Wir  kung der genannten Feder, das heisst gegen      den     Uhrzeigersinn,    wobei die Schneide 101  des Armes 92 mit dem Zahnrad 85 in Ein  griff kommt und die Wellen 81 und 82 von  einander     entkuppelt    werden.

   Sobald eine  Platte zu Ende gespielt ist, wird durch die       veränderte    Winkelgeschwindigkeit des Ton  armes der nicht gezeigte Arm betätigt, so     dass     dieser mit dem Glied 99 und dem Arm 94  ausser Eingriff gebracht wird, so dass diese:  von der Feder wieder im Uhrzeigersinn ge  dreht werden und die Schneide<B>101</B> mit den  Zähnen des Zahnrades 85 ausser Eingriff  kommt, wobei eine Zusammenkupplung der  Wellen stattfindet.  



  Wird der Arm 4 in seine     unwirksame     Lage gedreht, so wird damit auch die Spindel  1.87 mit der Scheibe 272 um einen so grossen  Winkel im Uhrzeigersinn gegenüber der in       Fig.        Ö    gezeigten Lage gedreht, dass der Stift  374 mit der Fläche 275 des Armes 276 in  Berührung tritt. Daraufhin     kann    der     Arm     <B>276</B> keine Drehung im Uhrzeigersinn ausfüh  ren, und dadurch ist auch das Glied 99 mit  dem Arm 94 verhindert, eine Drehung im       L        hrzeigersinn    aus der in der Figur gezeigten  Lage auszuführen.  



  Die Schneide 1.01 des Armes 92 wird in  Eingriff mit dem Zahnrad 85 gehalten und  die Wellen 81 und 82 sind entkuppelt, so  dass die     Plattenwechselbewegung    ausbleibt.  



  Wenn sich der Arm 4 in seiner unwirk  samen Labe befindet, ist der     Plattenwechsel-          mechanismus    ausgeschaltet, und die Sprech  maschine arbeitet wie eine gewöhnliche  Sprechmaschine ohne Plattenwechsel. Beim       Einwärtssehwingen    des Armes 4 wird der       Plattenwechselmechanismus    wieder einge  schaltet.  



  Es ist möglich, den beweglichen Arm 4  derart auszubilden,     da,ss    er unmittelbar an die    Oberseite des Plattenstapels anliegt, wobei  die gezeigten Arme 5     und    6 wegfallen  würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sprechmaschine mit selbsttätiger Platten wechseleinrichtung, mit einer von dem Zen trum des Plattentellers aufragenden Stütze für einen Stapel von zu spielenden Schall platten und mit einem Plattenhaltearm, wel cher eine wirksame Lage einnehmen kann, in welcher er den Schallplattenstapel auf der Stütze hält, und eine unwirksame Lage, in welcher er das Entfernen der Schallplatten und dass Auflegen von neuen Schallplatten ermöglicht, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Plattenhaltgarm bei seiner Verbringung in die unwirksame Lage die Plattenwechselvor- richtung ausschaltet und bei seiner Verbrin- gung in die wirksame Lage den Platten wechselmechanismus wieder freigibt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Sprechmaschine nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der be wegliche Plattenhaltearm (4) mit einer Ein richtung in Wirkun.gsv erbindung steht, welche beim Führen des Plattenhaltearmes in die unwirksame Lage eine zum Zusammenkup peln des Antriebes mit der Plattenwechsel- einrichtung dienende Kupplung entkuppelt und in entkuppelter Lage sperrt und beim Führen des Armes (4) in die wirksame Lage diese Sperrung aufhebt, so dass :die genannte Kupplung in Betrieb treten kann. 2.
    Sprechmaschine nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass -die Kupplung ein sperr bares, in Kupplungszustand rotierendes Glied (85) aufweist, bei dessen @Spemn eine Ent- kupplung eintritt.
CH252809D 1943-12-14 1944-12-26 Sprechmaschine mit selbsttätiger Plattenwechselvorrichtung. CH252809A (de)

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CH252809D CH252809A (de) 1943-12-14 1944-12-26 Sprechmaschine mit selbsttätiger Plattenwechselvorrichtung.

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