CH253953A - Verfahren zur Herstellung von 6-Aminocapronsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6-Aminocapronsäure.

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CH253953A
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00—Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/02—Benzathrones
    • C09B3/06—Preparation from starting materials already containing the benzanthrone nucleus
    • C09B3/10—Amino derivatives

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     6-Aminocapronsäure.       Gemäss     Schweiz.    Patent Nr. 247714       "Verfahren    zur Herstellung von     6-Kapro-          la.ktam"    wird dieses     Laktam    derart     herge-          sf-;@llt,        dass    eine Suspension von     Hydroxyl-          aminsulfat    in     Cyclohexanon        unter    ständi  gem Rühren in     vorgewrärmte    Schwefelsäure       gegossen    wird, wonach das Produkt isoliert  wird.  



       Vorliegendes    Patent betrifft ein Verfah  ren zur Herstellung von     6-Aminocapronsäure     und ist dadurch     gekennzeichnet,        da.ss    man  eine Suspension von     Hydroxylaminsulfat    in       Cvklohexanon    unter ständigem Rühren in  eine vorgewärmte,     Schwefelsäure    enthal  tende Flüssigkeit giesst, worauf die Lösung  mit Wasser verdünnt, gekocht und die       6-Aminocapronsäure@    isoliert wird.

   Der  Hauptvorteil des Verfahrens liegt     darin,        da.ss          die    Darstellung des betreffenden     Oxims,    die  gefährliche Auflösung desselben in starker       Sch-uvefelsäure        und    schliesslich die geson  derte     Umlagerung    nach     Beckmann    wegfällt.  Ausserdem wird die im     Hydroxyla.minsulfat     enthaltene Schwefelsäure ebenso wie die  Reaktionswärme wirtschaftlich ausgenützt.  



  Der Schwefelsäure kann     Oleum    zugesetzt  werden. Anstatt Schwefelsäure kann von  Anfang an eine.     s@clrwefelsaure        Isoximlösung     verwundet werden.  



  Durch freiwerdende Reaktionswärme  kann die Temperatur im     Reaktionsgefäss     auf de     erfoderlichen    Höhe, vorteilhaft     zwi-          arhen    90 und 150  C, gehalten werden. Bei    raschem Zulauf der Suspension muss     da.5     Reaktionsgefäss gekühlt werden. Diese, Küh  lung wird     vorteilhaft    mittels einer     warmen     Flüssigkeit,     welche    durch die Reaktions  wärme zum Sieden gebracht wird, besorgt.  Durch geeignete Wahl der Kühlflüssigkeit  und durch die Regulation des     Zulaufs    kann  die grösste Leistung- bei     günstiger    Tempera  turerzielt werden.  



  Das Verfahren kann vorteilhaft ununter  brochen durchgeführt werden, indem neben  der     Suspension    von     Hydroxylaminsulfat    in       Cyklohexanon    noch weitere Schwefelsäure  und     gegebenenfalls    auch     0leum    zugesetzt  wird, wobei die Reaktionslösung vom an  dern Ende des Reaktionsgefässes ständig abge  führt wird.     Gegebenenfalls    kann die Reak  tion durch Erwärmen der Lösung in einem  andern Gefäss vollständig beendet     werden,     um das     evtl.    Vorkommen der Reste von Aus  gangsstoffen oder     Zwischenprodukten    im  Endprodukt zu vermeiden.

   Das neue Ver  fahren kann in beliebigem     Massstabe,        perio-          disch    oder ununterbrochen durchgeführt  werden, wobei gute Ausbeuten (bis<B>90%)</B>  der Theorie und darüber erzielt     werden.       <I>Beispiel:</I>    In einem     Kolben,    würde 100     cm3        konz.     Schwefelsäure (D. 1,84) am siedenden       Wasserbade    auf 95 bis 97 C erwärmt. Der  Kolben wurde mit einem     Rührer,        Thermo,-          meter    und     Tropftrichter    versehen.

   Der           Tropftrichter    enthielt ein Gemisch von tech  nischem     Cyklohexanon   <B>(</B>98 g) mit festem       Hydroxylaminsulfat    (82 g), welches durch  ständiges Rühren in einer homogenen     Sus-          pension    gehalten wurde. Der Zulauf _ der  Suspension     wurde    so geregelt, dass die Tem  peratur im     Innern    des, Kolbens 102     bis     105  C betrug. Während 1/2 Stunde     floss     die Suspension vollständig ins Gefäss. Dann  wurde der Kolbeninhalt noch 1/2 Stunde an  siedendem Wasserbade erwärmt.

   Die Lö  sung     wurde    mit 1500 cm' Wasser vorsich  tig verdünnt und eine Stunde gekocht. Dann       wurde    die Lösung     mittels        Bariumkarbonat     auf     pg    7     neutralisiert.    Das     Filtrat    wurde       mittels        Aktivkohle    :entfärbt     und    zum Trock  nen verdampft.

   Nach nochmaliger Umkri  stallisation     wurde        reine        s-Aminokapron-          säure    in     einer    Ausbeute von<B>91%</B> der Theo  rie (auf reines     Cyklohexanon    berechnet)  gewonnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 6-Amino- capronsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Suspension von Hydroxylamin- sulfat in Cy klohexanon unter ständigem Rühren in eine vorgewärmte, Schwefelsäure enthaltende Flüssigkeit giesst, die Lösung mit -#Vasser verdünnt, kocht und hierauf die 6-Aminocapronsäure isoliert. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vom Anfang an eine vorgewärmte, schwefelsaure Isoxim- lbsung verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Oleum zugesetzt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss einem Reaktions gefäss einerseits eine Hydroxylaminsulfat- euspension in Cyklohexan.on sowie Schwe- felsäure zugeführt werden, während ander seits die Reaktionslösung aus dem Reak- tiGnsgefäss, ständig abgeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass noch Oleum zugesetzt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Temperatur durch Kühlen und durch Regulation des Zulaufs auf 90 bis l50 C gehalten wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlung mittels siedender Flüssig keit durchgeführt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dis Reaktions lösung vor dem Verdünnen in einem andern Gefäss nochmals erhitzt wird'.
CH253953D 1941-12-05 1942-11-27 Verfahren zur Herstellung von 6-Aminocapronsäure. CH253953A (de)

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