CH247714A - Verfahren zur Herstellung von 6-Kaprolaktam. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6-Kaprolaktam.

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CH247714A
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cyclohexanone
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  Verfahren     zur    Herstellung von     6-Kaprolaktam.       Man kann zyklische     Amide    der     a)-Amido-          earbonsäuren,    z. B. der     a-Aminocapronsäuren,     herstellen, indem     Hydroxylaminsulfat    mit  einem zyklischen     Keton,    z. B.     Cyklohexanon,     längere Zeit ohne Wärmezufuhr gerührt und  dann die Temperatur auf 90-150 C erhöht  wird, wonach das     Laktam    in üblicher     Weise     isoliert wird.

      Es wurde nun gefunden, dass dieses     Ver-          f        ahr    en noch weitgehend verkürzt und verein  facht werden kann, wenn     erfindungsgemäss     eine Suspension von     Hydroxylaminsulfat    in       Cyklohexanon    unter ständigem Rühren in  vorgewärmte Schwefelsäure     bezw.    in die  schwefelsaure     Isoximlösung    gegossen     wird,     wonach, gegebenenfalls nach dem     Verdünnen          mit    Wasser oder Eis, die Reaktionsprodukte  in beliebiger Weise isoliert werden.

   Vorteil  haft wird der Schwefelsäure     Oleum    zuge  setzt. um das     Reaktionswasser    vollständiger  zu binden. Durch freiwerdende     Reaktions-          wärme    kann die Temperatur im Reaktions  gefäss auf der erforderlichen Höhe gehalten  werden. Bei raschem Zulauf der     Suspension     muss das     Reaktionsgemisch    gekühlt werden.  Diese Kühlung wird vorteilhaft mittels einer  warmen Flüssigkeit, welche durch die Reak  tionswärme zum Sieden gebracht wird, be  sorgt. Durch geeignete Wahl der Kühlflüs  sigkeit und durch die Regulation des Zu  laufes kann die grösste     Leistung    bei     günstiger     Temperatur erzielt werden.

      Im Vergleich mit dem oben erwähnten  Verfahren, welches ungefähr 8     Stunden    er  forderte,     dauert    die Verarbeitung derselben  Menge gemäss vorliegender Erfindung nur  1 Stunde, wobei Ausbeuten bis über 90  erreicht werden. Das neue Verfahren kann  im beliebigen     Massstabe    periodisch oder un  unterbrochen gefahrlos und regelmässig be  trieben werden.  



  Die Isolierung der     Isoxime    kann in be  liebiger Weise durchgeführt werden. Die       Temperatur    wird zweckmässig durch Kühlen  und durch     Regulierung    des Zulaufes auf  90-150  C eingestellt.  



  <I>Ausführungsbeispiel:</I>  In einem Kolben wurde 100     cm@        konz.     Schwefelsäure (D. 1,84) am siedenden Was  serbade auf 95-97  C erwärmt. Der     Kolben     wurde mit einem     Rührer,    Thermometer und       Tropftrichter    versehen. Der Tropftrichter  enthielt ein     Gemisch    von     technischem        Cyklo-          hexanon    (98,-g) mit festem     Hydroxylamin-          sulfat    (82 g), welches durch ständiges Rüh  ren in homogener Suspension gehalten wurde.

    Der Zulauf der Suspension wurde so geregelt,  dass die Temperatur im     Innern    des Kolbens  102-105  C betrug. Während     1/2        Stunde    floss  die     Suspension    vollständig in das Gefäss.  Dann wurde der Kolbeninhalt noch     1/2    Stunde  am siedenden Wasserbade erwärmt. Die Lö  sung wurde nach dem Abkühlen auf 1600 g  Eis gegossen und mittels konzentrierter Soda-           lösung    auf     pH    7     neutralisiert.    Das Thermo  meter zeigte dabei - 9 bis     +    3  C.

   Die Lö  sung wurde dann mittels Aktivkohle entfärbt  und 12mal mit je 80 cm?     Chloroform    extra  hiert. Der Extrakt wurde nach dem Aus  trocknen mit     kalziniertem        Natriumsulfat     durch     Destillation    von Chloroform befreit;  rohes     a-Kaprolaktam    wurde einer Destilla  tion unter Luftleere unterworfen. Die Aus  beute betrug 85 % der     theoretischen,    auf  reines     Cy        klohexanon    berechneten Ausbeute.  



  Natürlich kann das neue Verfahren in  verschiedener Weise durchgeführt werden.  Bei     ununterbrochenem,    Verfahren kann z. B.  die     Suspension    von     Hydroxylaminsulfat    in       Cyklohexanon        einerseits,        Schwefelsäure        bezw.          Oleum    anderseits in das Reaktionsgefäss zu  fliessen. Das Gefäss ist von Anfang an mit       vorgewärmter    Schwefelsäure     bezw.    mit       schwefelsaurer        Isoximlösung    gefüllt.

   Der  Inhalt wird unten ständig abgeführt und in  der oben beschriebenen Weise weiter ver  arbeitet.     Gegebenenfalls    kann die     Reaktion     in einem andern angeschlossenen Gefäss,  welches beispielsweise als äusserlich geheizte  Spirale angeordnet werden kann, beendet  werden. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 6-Kapro- laktam, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Suspension. von Hydroxylaminsulfat in Cyklohexanon unter ständigem Rühren in eine vorgewärmte, Schwefelsäure enthaltende Flüssigkeit giesst und hierauf die 6-Kapro- lakta.m isoliert. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von Anfang an eine vorgewärmte, schwefelsaure Laktam- lösung verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Oleum zugesetzt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einem Reaktions gefäss einerseits eine Hydroxylaminsulfat- suspension in Cyklohexanon sowie Schwefel säure zugeführt werden, während anderseits die Reaktionslösung aus dem Reaktionsgefäss ständig abgeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass noch Oleum zugesetzt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Temperatur durch kühlen und durch Regulation des Zu laufes auf 90-150 .C eingestellt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlung mittels siedender Flüssig keit durchgeführt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion durch Erwärmen der Lösung in einem andern Gefäss beendet wird.
CH247714D 1941-12-05 1942-11-27 Verfahren zur Herstellung von 6-Kaprolaktam. CH247714A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011423B (de) * 1954-05-21 1957-07-04 Du Pont Verfahren zur Herstellung von Lactamen
DE1089761B (de) * 1957-09-20 1960-09-29 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von ªÃ-Capryllactam aus Cyclooctanon

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1011423B (de) * 1954-05-21 1957-07-04 Du Pont Verfahren zur Herstellung von Lactamen
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