CH254212A - Einrichtung zur Inbetriebsetzung und Stillsetzung eines Webstuhls mit selbsttätiger Schützenauswechslung. - Google Patents

Einrichtung zur Inbetriebsetzung und Stillsetzung eines Webstuhls mit selbsttätiger Schützenauswechslung.

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CH254212A
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Anonyme Georges Fische Societe
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Georges Fischer Societe Anonym
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Einrichtung    zur Inbetriebsetzung     und        Stillsetzung        eines        Webstuhls     mit     selbsttätiger    Schützenauswechslung.    Vorliegende     Erfindung    hat     zum    Gegen  stand eine     Einrichtung    zur Inbetriebsetzung  und Stillsetzung eines     Webstuhls    mit selbst  tätiger Schützenauswechslung     mittels,        eines     Ein- und     Ausrückhebels.     



  Erfindungsgemäss     ist    am Ein- und Aus  rückhebel     ein    Hilfshebel aasgelenkt, mit wel  chem das     Umsteuergestänge    eines in drei ver  schiedene Stellungen     bewegbaren.    Haupt  kupplungsteil:s in gelenkiger Verbindung  steht; ferner     ist    eine Hebelkupplung vorge  sehen, die, wenn geschlossen, den gegenüber  dem Ein- und     Ausrückhebel    sonst um die  Gelenkachse     verdrehbaren    Hilfshebel nun  unbeweglich hält.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere beispielsweise     Ausführungsformen,    des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es  zeigt:       Fig.    1 die     Steuereinrichtung    für die Ein  und     Ausrückung    des Webstuhls sowie für die       Ingangsetzung    und Stillsetzung der Schützen  auswechselvorrichtung,       Fig.    2 die obere Partie der aus     Fig.    1 er  sichtlichen     Steuereinrichtung    in der Stellung  gezeichnet, wenn der     Webstuhl    eingerückt ist,

         Fig.    3     die'aobere    Partie der aus     Fig.    1  ersichtlichen Steuereinrichtung in der .Stel  lung gezeichnet, wenn die Auswechslung des       Schützens    erfolgt,       Fig.    4 die obere Partie der aus     Fig.    1 er  sichtlichen Steuereinrichtung in der     Stellung       gezeichnet, wenn der Ein- und     Ausrückhebel     zwecks Unterbrechung des Auswechselvor  ganges bei einer Betriebsstörung von Hand       in    die     Ausrückstellung    bewegt worden ist.  



       Fig.    5 zeigt ein Teilstück der aus     Fig.    1  ersichtlichen     Steuereinrichtung,    jedoch in  anderer Stellung gezeichnet als in     Fig.    1,       Fig.    6 das der     Stellung        in        Fig.    2 (Web  stuhl eingerückt) entsprechende Umsteuer  gestänge in Seitenansicht sowie die Brems  einrichtung des Webstuhls und die     F'ühler-          auslösung.     



       Fig.    7 zeigt eine     Teilkonstruktion    der  Steuereinrichtung in .Seitenansicht,     teilweise     im     Schnitt    gezeichnet.  



       Fig.    8 zeigt eine Detailkonstruktion eines       Kettfadenwächters,    der hier Anwendung fin  den kann.  



       Fig.    9     zeigt    eine Detailkonstruktion eines       Zentralsehusswächters,    der hier Verwendung  findet.  



       Fig.    10 zeigt die obere Partie einer zwei  ten Ausführungsform der Steuereinrichtung  in Stirnansicht und in: der     Stellung    gezeich  net, wenn die Auswechslung des     Schützens     erfolgt,       Fig.    11     einen    Schnitt durch den Ein- und       Ausrückhebel    nach der     Schnittlinie        A-A    in       Fig.    10     mit    Draufsicht auf den Schlitz im       Schützentisch.     



       Fig.    12 zeigt die mittlere Partie einer  dritten Ausführungsform der     Steuereinrich-          tung    in Stirnansicht und in der Stellung ge-      zeichnet, wenn die Auswechslung des     Schüt-          zens    erfolgt.  



       Fig.13    zeigt die     in        Fig.    12 dargestellte       Ausführungsform    in der     Stellung    gezeichnet..  wenn die Auswechslung des     Schützens    been  det ist     und    der     Webvorgang    wieder beginnt.  



       Fig.    14 bis 17 zeigen in schematischer  Weise eine vierte     Ausführungsform    der       Steuereinrichtung,    und zwar       Fig.    14 in der Stellung gezeichnet, wenn  den Webstuhl ausgerückt ist,       Fig.    15     in    der Stellung gezeichnet;

   wenn  der     Webstuhl    eingerückt ist,       Fig.    16 in der Stellung gezeichnet, wenn  die Auswechslung des     Schützens    erfolgt,       Fig.17    -in der     Stellung    gezeichnet, wenn  der     Ein-    und     Ausrückhebel    zwecks Unter  brechung des     Auswechselvorganges    bei einer       Betriebsstörung    von Hand in die     Ausrück-          stellung    ,bewegt worden. ist.  



  Bei der Ausführungsform - gemäss     Fig.    1  bis 7 bezeichnet 1 den     Schützentisch,    an des  sen Unterseite ein Support 2 vorgesehen ist.  Am     Support    2 ist im Gelenkpunkt 3 ein als  Doppelhebel     ausgebildeter    Ein- und Aus  rückhebel aasgelenkt.

   Mit dem freien Ende  des nach     aufwärts    gerichteten Hebelarmes 4  des     Ein-    und     Ausrückhebels        steht    im Gelenk  punkt  5 eine durchgehende, längsverschieb  bare     Abstellstange    6 in     Verbindung.    Die     Ab-          stell'stange    6     besitzt    an der Gelenkstelle  einen Längsschlitz 7.

   An der Unterseite der  durchgehenden     Abstellstange    6 ist ein An  satz 8 befestigt, der sich gegen den einen  Hebelarm 9     eines    im Gelenkpunkt 10     am-          Schützentisch    1 aasgelenkten Doppelhebels  anlegt.

   Der Hebelarm 9 besitzt in bekannter       Weise    eine schiefe Anlauffläche derart., dass  bei     einer        Längsverschiebung    der durchgehen  den     Abstellstange    der genannte Hebelarm in       bekannter    Weise unter Überwindung einer  Federkraft eine     Schwingbewegung    vollführt       und    die am zweiten Hebelarm 11 des     Doppel-          hehels        vorgesehene    Nase 12 den     Ein-    und Aus  rückhebel freigibt,

   so dass     dieserin    bekannter  Weise eine Schwingbewegung vollführen und  aus der in     Fig.2    gezeichneten     Stellung    in  die     aus-        Fig.    1 ersichtliche Stellung gelangen    kann     (Ausrückstellung).    Am freien Ende des       zweiten    Hebelarmes 13 des Ein- und Aus  rückhebels ist     im        Gelenkpunkt    14     ein    ein  armiger Hilfshebel 15 aasgelenkt.

   Der     Gelenk-          punkt    14 ist als runder Bolzen     ausgebildet,     der mit dem Hilfshebel 15 starr verbunden  und am Hebelarm 13 des     Ein-    und     Ausrück-          liebels    drehbar und axial verschiebbar     ange-          ordnet    ist. Das     hintere    Ende des runden Bol  zens 14 ist als Gabel 16 ausgebildet.

   Zwi  schen dem     Hebelarm    13 und der Gabel 16 ist  auf     dein        Bolzen'14    eine Druckfeder 17 vor  gesehen, welche das Bestreben hat, den Hilfs  hebel 15 gegen den Hebelarm 13 des Ein  und     Ausrückhebels    heranzuziehen. Der Hilfs  hebel     15 und    der Hebelarm 13 des Ein- und       Ausrückhebels        besitzen    an ihrer     Gelenkstelle     an den einander zugekehrten Seiten Kupp  lungszähne 18.

   Unter dem Einfluss der  Druckfeder 17 wird der Hilfshebel 15 mit  dem Hebelarm 13 des Ein-     und        Aüsrück-          hebels    gekuppelt, so dass der erstere     im        ge-          kuppelten    Zustand genau die gleiche Schwing  bewegung wie der Ein- und     Ausrückhebel     ausführen muss (siehe     Fig.    1     Aus.rückstellung     und     Fig.    2 Einrückstellung).

   In den     Schlitz     der Gabel 16 des Bolzens 14 greift     ein    Hebel  arm 19 eines im     Gelenkpunkt    20 am Hebel  arm 13 des Ein- und     Ausrückhebels    aasge  lenkter Doppelhebel.

   Am     Hebelarm    19 des  Doppelhebels ist eine     Einkerbung    21 vorge  sehen. 22 bezeichnet die nach aufwärts ge  richtete     und    längsverschiebbare Stange der       Fühlerauslösung.    Die     Stange    22     kann.    durch  eine     in    der Zeichnung nicht dargestellte       Schussfühlereinrichtung    gebräuchlicher Kon  struktion verriegelt bzw. an einer Längsver  schiebung     verhindert    werden.

   Die     Längsver-          schiebung    der     Stange    22 erfolgt durch einen  Ansatz 23     eines    im     Gelenkpunkt    24 schwing  bar gelagerten Doppelhebels. Der Ansatz 23  legt sich einerseits gegen einen an der Stange  22 vorgesehenen     Bund    25 und anderseits  gegen das eine Ende einer auf die Stange 22       aufgeschobenen    Druckfeder 26. Am einen  Hebelarm -27 des Doppelhebels ist     im    Gelenk  punkt 28 eine     Klinke    29 aasgelenkt, die unter  dem Einfluss     .einer    Zugfeder 30 gegen einen      an der Stange 22 vorgesehenen Ansatz 31  gedrückt wird.

   Mit dem freien Ende des  zweiten Hebelarmes 32 des im Gelenkpunkt  24 schwingbar gelagerten Doppelhebels steht  das: eine Ende eines Lenkers 33 in gelenkiger  Verbindung, dessen anderes Ende am freien  Ende eines Hebels 34     angelenkt    ist, der an  einem festen Gelenkpunkt 35     schwingbar    ge  lagert ist. Am Hebel 34 ist eine drehbare  Rolle 36 vorgesehen, die durch eine am  Hebel angreifende Zugfeder 37 gegen eine  auf einer drehbaren Welle 38 befestigte Kur  venseheibe 39 gedrückt wird. Bei einer Dre  hung der Welle 38 vollführen die Hebel 34  und 32 und die Klinke 29 eine Schwingbewe  gung und die Stange 22 gemeinsam mit. der       Klinke    29 eine Auf- und Abwärtsbewegung.

    Hierbei wird die Klinke 29 bei in Betrieb  befindlichem Webstuhl ausser dem Bereich der  Einkerbung 21 des Hebelarmes 19 gehalten  (siehe strichpunktierte Stellung in     Fig.6).     Wenn sich auf der     Spule    im     Webschützen     nur noch wenige Garnwindungen befinden.  so     kommt    die     Schussfühlereinrichtung    zur  Wirkung und verriegelt die Stange 22 derart,  dass sie nun an einer Abwärtsbewegung ver  hindert und die Klinke 29 auf gleicher Höhe       wie    die Einkerbung 21 des Hebelarmes 19  gehalten wird. Die Hebel 32 und 34 können  weiterhin ihre Schwingbewegung vollführen,  wobei die Feder 26 zusammengepresst wird.

    Bei dieser     weiteren    Schwingbewegung greift  nun die Klinke 29 in die     Einkerbung    21 des  Hebelarmes 19 derart,     da.ss    der Hebelarm 19  eine Schwingbewegung und der Bolzen 14       eine        Axialverschiebung    unter gleichzeitiger  Zusammenpressung der Feder 17 vollführen.  Dadurch wird die Zahnkupplung zwischen  dem Hebelarm 13 und dem     Hilfshebel    15 aus  gerückt, so dass der Hilfshebel 15 eine       Schwingbewegung    gegenüber dem Arm 13  vollführen kann.

   Am freien Ende des Hilfs  hebels 15 ist am Gelenkpunkt 40 ein Lenker  41     a.ngelenkt        (Fig.l),    der     anderseits    mit  einem     Kupplungshebel-    42 in     Verbindung     steht. Der letztere ist an einem festen       Gelenkpunkt    43 schwingbar gelagert. Der       ,ehesingbare        Kupplungshebel    42 dient für    die     Axialverschiebung    eines in drei Stellun  gen bewegbaren     Hauptkupplungsteils    44; der  lose drehbar auf der Kurbelwelle 45 des  Webstuhls gelagert ist.

   Der     Hauptkupplungs-          teil    44 ist auf einer Seite als Teil einer       Kegelreibungskupplung        ausgebildet,    der mit  46 bezeichnet ist. Die gegenüberliegende  Kupplungshälfte 47 der     Kegelreibinmgskupp-          lung    ist auf der Kurbelwelle 45 befestigt.  Der Kupplungsteil 44 ist auf der andern  Seite als die eine Hälfte einer     Klauenkupp-          lung    ausgebildet, die mit 48     bezeichnet    ist.

    Die gegenüberliegende Kupplungshälfte 49  der     Klauenkupplung    ist lose drehbar auf der       Kurbelwelle    45 gelagert und     #    gegen eine  axiale Verschiebung nach beiden Richtungen  gesichert: Auf der Nabe der     Klauenkupp-          lungshälfte    49 ist ein Kettenrad 50 befestigt,  in welches eine endlose Gelenkkette 51 greift,  die anderseits in ein Kettenrad 52 greift, das  auf einer Welle 53 befestigt ist. Auf dieser  Welle 53 sind die Kurvenscheiben angeord  net, welche die Mechanismen für die Aus  wechslung des     Webschützens    betätigen. Das       Kettenrad    52 besitzt in der Regel eine grö  ssere Zähnezahl als das Kettenrad 50.

   Die  Grösse der dadurch vorhandenen     Untersetzung     der Welle 53 ins Langsame ist mehr oder  weniger von der grösseren oder kleineren  Tourenzahl des Webstuhls abhängig. Der mit  46     bezeichnete    Teil der     Kegelreibungskupp-          lung    ist am äussern Umfang als Zahnrad 54  ausgebildet, mit     welchem    ein auf der     Mch-          nung    nicht dargestelltes     Zahnritzel,    beispiels  weise     eines    Elektromotors, in Eingriff stehen  kann, der für den Antrieb des Webstuhls  bestimmt ist.

   Zwischen den, Kupplungsteilen  46 und 47 ist. auf der Welle 45 eine Druck  feder 55 vorgesehen, welche das Bestreben  hat, den Kupplungsteil 44 in der Weise zu  verschieben, dass die Teile 48 und 49 der       Klauenkupplung    miteinander gekuppelt wer  den. Der     Kupplungshebel    42 kann drei ver  schiedene Stellungen aufweisen, welche in       den.        Fig.    1 bis 4 mit I, 0,     1I    bezeichnet sind.  Die Stellung 0     entspricht    der Mittelstellung  des Kupplungshebels 42; wobei der Webstuhl  stillgesetzt ist     (Fig.    1 und 4).

   Bei der Stel-           lung    I des Kupplungshebels 42, wobei die       Teile    46 und 47 der     Kegelreibungskupplung          miteinander    gekuppelt sind, befindet sich der       Webstuhl    in normalem Betrieb     (eiehe        F'ig.    2).

    Bei der Stellung     II    des     Kupplungshebels    42,       wobei    die Teile 48 und 49 der     Klauenkupp-          lung        miteinander    gekuppelt sind, befindet  sich der     Webstuhl        in    dem Betriebszustand,  wo der     Webvorgang        unterbrochen    und die  Auswechslung des     Schützens    erfolgt (siehe       Fig.    3).  



  Die     Kupplungsteile    48 und 49 der Klauen  hupplüng werden unter dem Einfluss der  Feder 55 miteinander gekuppelt, nachdem  zuvor -die Zahnkupplung     zwischen    dem Hebel  arm 13     und    dem     Hilfshebel    15     durch    die  Tätigkeit des     Fühlers.    entkuppelt wurde,     wie          weiter    oben beschrieben     ist.     



  Wie weiter oben beschrieben, bewirkt der  Hebelarm 19 im     Gelenkpunkt    20 am Hebel  arm 13 des Ein- und     Ausrückhebels        ange-          lenkte        Doppelhebel    bei seiner     Schwingbewe-          gung        eine        Verschiebung    des Bolzens 14 und  dadurch     eine        Ausrückung    der Zahnkupplung       zwischen    dem Hilfshebel 15 und dem Hebel  arm 13 des     Ausrückhebels.    Mit dem zweiten  Hebelarm 56 dieses Doppelhebels steht im       Gelenkpunkt    57 ein 

  Lenker 58 in gelenkiger  Verbindung. Am andern Ende des Lenkers  58 ist im     -Gelenkpunkt    59     eine    Klinke 60       angelenkt.    Diese ist schwingbar an einem  Drehzapfen 61 des     Bremsgestänges    gelagert.

    Bei gelöster Bremse greift eine Nase 62 der       Klinke    60 in eine     Rast    63 eines Teils 64       des,        Bremsgestänges.    Der Teil 64     des    Brems  gestänges ist     in    einer zylindrischen Bohrung  eines     -Teils    65 des Bremsgestänges gleitend       geführt.    Das- untere Ende des Teils 65 steht       im    Gelenkpunkt 66 mit dem Bremshebel 67  in     gelenkiger    Verbindung, der an einem  festen     Gelenkpunkt    68     angelenkt    ist.

   Mit  dem Bremshebel 67     stellt    das Bremsband 69  in Verbindung, das die     Bremsscheibe    70 teil  weise     umschliesst,    welch letztere auf der Kur  belwelle 45 befestigt ist. Mit dem andern  Ende des Teils 64 des Bremsgestänges steht  im     Gelenkpunkt    71 der     als,    einarmiger Hebel  ausgebildete Teil 72 des Bremsgestänges in    gelenkiger Verbindung.

   Der Teil 72 ist im  Gelenkpunkt 73 an der Unterseite des Schüt  zentisches 1"     angelenkt.    Am Hebelarm 4 des  Ein- und     Ausrückhebels    ist eine Rolle 74  drehbar gelagert, die sich gegen die Unter  seite des     stumpfwinklig    gebogenen Teils 72  des     Bremsgestänges,        anlegt.    Der     Brems-          hebel    67 steht     unter    dem Einfluss einer Zug  feder 75, welche bestrebt ist, den Bremshebel  67 derart zu beeinflussen, dass die Bremse  angezogen wird.

   Während     des        Webvorganges     ist das Bremsgestänge angehoben bzw. die  Bremse gelüftet (siehe     F'ig.    2,     Webstuhl    ein  gerückt).  



  Bei der     Unterbrechung    des     Webvorganges,     wobei der     Ein-        und        Ausrückhebel    sich in der       Ausrückstellung    befindet, ist das Brems  gestänge gesenkt     (F'ig.l)    und die Bremse  angezogen.  



  Wenn die Auswechslung     eines        Schützens     eingeleitet wird, so vollführt der am     Gelenk-          punkt    20     angelenkte    Doppelhebel unter dem  Einfluss der     Fühlerausläsung    eine     Schwing-          bewegung,    wobei sein Hebelarm 56 durch  Vermittlung des Lenkers 58     eine        Ausklin-          kung    der Klinke 60 bewirkt, so     dass    der  Bremshebel 67 unter dem     Einiluss    der Feder  7 5 nach abwärts bewegt und auch in diesem  Falle die Bremse angezogen wird,

   trotzdem  der     Ein-    und     Ausrückhebel    sich in der Ein  rückstellung befindet     (Fig.    3).  



  Auf der Welle 53 sitzt- eine Kurven  scheibe, welche     stirnseitig        eine        als    Schrau  bengang ausgebildete Kurve 76 aufweist.  Gegen die     Kurve    76 legt sich- eine Rolle 77,  welche drehbarem einen     Hebelarm    78 eines  an     einem        festen    Gelenkpunkt 79     angelenkten     Doppelhebels schwingbar gelagert ist.

   Mit  dem zweiten Hebelarm 80 des     genannten     Doppelhebels steht im Gelenkpunkt 81 ein  Lenker 82 in gelenkiger Verbindung     (Fig.    1),  dessen anderes Ende im Gelenkpunkt 83 an  einem     Umschlaghebel    84     angelenkt    ist       (Fig.1,    2 und 5).

   In     Fig.3        und    4     ist    der  Lenker 82 und-der Umschlaghebel 84 nicht  eingezeichnet, um die übrigen Teile deut  licher zu veranschaulichen: Der Umschlag  hebel 84 steht im Gelenkpunkt 40 mit dem      Hebel 15 in gelenkiger Verbindung.     Dine        ain     Hebelarm 78 des genannten Doppelhebels an  greifende Zugfeder 85 presst die Rolle 7 7  gegen die     schraubengangförmige    Kurve 76  der     Kurvenscheibe.     



  Während des Zeitvorganges, der für die  Auswechslung eines     Schützens    benötigt wird.,  vollführt die Welle 53 eine     Umdrehung    in  der in     Fig.    1 mit einem Pfeil angegebenen  Drehrichtung. Während dieser Umdrehung  der Welle 53 bzw. der     Kurvenscheibe    voll  führt der im Gelenkpunkt 79     angelenkte     Doppelhebel eine     Schwingbewegung    entgegen  dem Uhrzeigersinn, unter gleichzeitiger An  spannung der Zugfeder 85.

   Der     Urnschlag-          liebel    84 erfährt hierbei durch Vermittlung  des Lenkers 82 eine     ,Schwingbewegung    ent  gegen dem Uhrzeigersinn, bis er kurz vor  Beendigung der Drehbewegung der Welle 53  die     Totpunktlage    überschritten hat     (Fig.    5)  und sich der winkelförmig gebogene Lenker  82 gegen die Nabe des Umschlaghebels 84       anlegt.    Bei Beendigung der Umdrehung der  Welle 58 mit der Kurvenscheibe     passiert    die  Rolle 77 die stufenförmige Absetzung 86 der  Kurvenscheibe, so dass der genannte Doppel  hebel unter dem Einfluss der Feder 85, bei  gleichzeitiger Überwindung der Kraft der  entgegenwirkenden Feder 55,

   eine Schwing  bewegung im Uhrzeigersinn vollführt. Der  an dieser Schwingbewegung teilnehmende  Lenker 82 bewirkt auch eine Schwingbewe  gung des Hilfshebels 15 gemeinsam mit dem  Umschlaghebel 84, derart, dass der Hilfshebel  15 in die aus     Fig.    2 ersichtliche Lage  schwingt und die     Kupplungszähne    18 des  Hilfshebels 15 und des Hebelarmes 13 des  Ein- und     Ausrückhebels    4, 13 unter dem  Einfluss der Feder 17 wieder     ineinandergrei-          fen    und dadurch wieder starr miteinander  gekuppelt sind.

   Gleichzeitig wird der Kupp  lungshebel 42 durch den Lenker 41 in die  mit I bezeichnete Stellung bewegt, wo die  Teile 46 und 47 der     Kegelreibungskupplung     miteinander gekuppelt sind und der normale       Webvorgang    wieder einsetzt. Gegen das Ende  der     Sch-,vingbewegung    des Hilfshebels 15  vollführt der Umschlaghebel 84 infolge- der         gegenseitigen        Lageveränderung    der     Gelenk-          punkte    40 und 81 eine zusätzliche Schwing  bewegung gegenüber dem Hilfshebel 15 im  Uhrzeigersinn.  



       Mit    dem Hilfshebel 15 steht das eine  Ende eines Zugorganes 87- in Verbindung,  das über eine drehbar gelagerte Lenkrolle 88  geführt ist, und     dessen    anderes Ende mit  dem Bremshebel 67 in     Verbindung    steht. Bei  der oben     beschriebenen    Schwingbewegung  des Hilfshebels 15 im U     hrzeigersinn,    wobei  der     normale    Webvorgang wieder einsetzt,  wird der Bremshebel 67 durch Vermittlung  des Zugorganes 87 gehoben und die Bremse  gelüftet.

   Durch die     Hebeben@egung    des       Bremshebels    6 7 wird auch der Teil 65 des       Bremsgestänges    gemeinsam mit der Klinke  60 gehoben, so dass die Nase 62 der Klinke  60 in die Rast 63 des Teils 64 des Brems  gestänges eingreift.  



  Wenn die Auswechslung des     Schützens     erfolgt     (Fig.    3), sind die Kupplungszähne 18  der Teile 13 und 15 ausser . Eingriff. Am  Hilfshebel 15 ist eine Aussparung 89 vor  gesehen, welche bei der beschriebenen. Stel  lung des     Hil'fshebel,#,    15 einen     runden    Zapfen  90 umfasst. Der Zapfen 90 ist an einem Um  schlagnocken 91 vorgesehen, der an einem  festgelagerten Support 92 schwingbar ge  lagert ist. Am Support 92 sind zwei Nasen 93  und 94 vorgesehen, welche die Schwingbewe  gung des Umschlagnockens 91 begrenzen.

   Bei  der aus     Fig.3    und 7 ersichtlichen Stellung  (Kupplungszähne 18, ausgerückt) legt sich  der Hilfshebel 15 vor die Stirnseite     des    Um  schlagnockens, 91, und der letztere legt sich  bei dieser Stellung gegen den Anschlag 94  des Supports.  



  Wird nun der Ein- und     Ausrückhebel    4,  <B>13</B> zwecks Unterbrechung der Auswechslung  des     Schützens    von Hand in die     Ausrückstel-          lung    bewegt, wie dies bei Betriebsstörungen  während des Auswechselvorganges notwendig  werden kann, so     vollführt    der Hilfshebel 15  unter dem Einfluss des     Umschlagnockens    91  eine     Schwingbewegung    im Uhrzeigersinn,  wodurch der Kupplungshebel 42 aus der  Stellung     II    in die Stellung 0 gelangt     (Fig.    4,           Ausrüekstellung).    Dadurch,

   dass der Hilfs  hebel 15 sich gegen die Stirnseite des     Um-          schlagnockens    91 anlegt, wird nun durch den  Umschlagnocken 91     verhindert,    dass bei der  aus     Fig.    4 ersichtlichen Stellung des Hilfs  hebels 15 die Kupplungszähne 18     ineinander-          greifen    können.

   Wird also der Ein- und     Aus-          iückEebel    4, 13 zwecks     Fortsetzung    des Aus  wechselvorganges wieder .     in    die     aus        Fig.    3  ersichtliche     Stellung    bewegt, so     vollführt    der  Hilfshebel 15 eine     Schwingbewegung    ent  gegen dem     Uhrzeigersinn,    bis er wieder die  aus     Fzg.3.        ersichtliche    Stellung einnimmt,  wobei     gleichzeitig    der Kupplungshebel 42  aus der     .Stellung    0     (Ausrückstellung)

      wieder  in die     Auswechselstellung        II    bewegt     wird.     Bei der beschriebenen     Schwingbewegung    des  Hilfshebels 15 aus der aus Mg. 3 ersicht  lichen     Stellung    in die aus     Fig.    4 ersichtliche       Stellung    vollführt der Umschlagnocken 91  unter dem     Einfluss    des Hilfshebels- 15 eine  Schwingbewegung entgegen dem     Uhrzeiger-          sinn,        derart,    dass er nun am obern Anschlag  93 des Supports 92 anlegt (Fix. 4).

   Bei     die-          ser        Stellung    ist die     gegenseitige    Lage des       .Zapfens!    90 und     des        Gelenkpunktes    40     eine    der  artige, dass der     Hilfshebel    15 in der aus     Fig.    4  ersichtlichen Lage verriegelt wird.

   Infolge  dieser     Verriegelung    ist     die    Feder 55 nicht       imstande,    den     Kupplungshebel    42 aus der       Stellung    0     in        die        Stellung        II    zu bewegen;

    bzw. die     Rückschwingung    des Hilfshebels 15  aus der in     Fig.    4 ersichtlichen Stellung in die  aus     Fig.3    ersichtliche Stellung kann nur  durch die von     Hand    erfolgende     Schwingbe-          wegung    des Ein- und     Ausrückhebels    4, 13  erfolgen. Während der     beschriebenen    Unter  brechung des     Auswechselvorganges    von Hand,  wo die Kupplungszähne 18 ausgerückt bzw.

    der Bolzen 14     axial        verschoben        ist,    wird auch  die     Klinke    60, durch den Doppelhebel 19, 56  und Lenker 58 -in ausgerückter Stellung ge  halten, derart, dass<B>-</B>es     nicht    möglich ist, dass  die Nase 62 der Klinke 60 in die Rast 63  des Teils 64     eingreift.     



  Die     Aus.rückung    des     Webstuhls    bei     Kett-          fadenbruch    erfolgt durch     .die    aus     Fig.    8 er  sichtliche     Einrichtung.    Am Hebelarm 9 des         im        Gelenkpunkt    10 am     Schützentisch    1 an  gelenkten Doppelhebels 9, 11     ist    ein     Fortsatz     95 vorgesehen, der     eine    Bohrung aufweist, die  als Führung     dient    für,

       die        auf    und ab beweg  liche Stange 96 des     gettfadenwächters.    Die  Stange 96     des        Kettfadenwächters    trägt einen       Anschlagnocken    97, der während des Be  triebes in die     mit        strichpunktierten    Linien  eingezeichneten Stellungen gelangt.

   Bei     Auf-          treten        eines        Kettfadenbruches        wird    die     Stange     96 in     bekannter        Weise    blockiert, derart, dass  der     Anschlag    98 der Weblade gegen den An  schlagnocken 9-7 anstösst.

   Dadurch     wird        dem     Doppelhebel 9, 11 eine     Schwingbewegung    er  teilt, so dass seine     Nase    12 den Ein- und Aus  rückhebel 4, 13 freigibt und derselbe gleich  wie bei     Ausmückung    des Ein- und     Ausrück-          hebels    von Hand     in    die     aus        Fig.    1 ersichtliche       Ausrückstellung        schwingen        kann.     



  Die     Ausrückung    des Webstuhls bei     Schuss-          fadenbruch    erfolgt durch die aus     Fig.    9 er  sichtliche     Einrichtung.    Am Hebelarm 9 des  Doppelhebels 9, 11     ist    ein     winkelförmig    ge  bogener, nach abwärts gerichteter     Fortsatz    99  vorgesehen, der     eine        Einkerbung    100 auf  weist.

   An der Weblade 101 ist im     .Gelenk-          punkt    102 ein als Doppelhebel ausgebildeter  Stecher     angelenkt,    dessen mit     Schneide        ver-          sehener    Hebelarm 103 bei     Schussfadenbruch     in die     Einkerbung    100 des     Fortsatzes    99 ein  greift.

   Am zweiten Hebelarm des     Stechers     ist     im        Gelenkpunkt    104     eine    nach aufwärts  gerichtete auf und ab bewegliche Stange 105       angelenkt,    die von der Steuereinrichtung des       Schussfadenwächters    aus betätigt wird. Bei       Schussfadenbruch    vollführt der Doppelhebel  9, 11 eine     Schwingbewegung,    so dass der     Ein-          und        Ausrückhebel    4, 13 in die     Ausrückstel-          lung    gelangt, wie dies im vorhergehenden  Absatz bereits beschrieben wurde.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    10 und  11     stimmt    mit der oben beschriebenen Aus  führungsform überein, jedoch mit dem Unter  schied, dass hier die durchgehende, längsver  schiebbare     Abstellstange_    6 nicht vorhanden  ist.     Dementsprechend    haben die einzelnen  Teile     in        Fig.    10 die gleichen Bezugszeichen  erhalten wie bei der oben beschriebenen Aus-           führungsform.    Das obere Ende des Hebel  armes 4 des Ein- und     Ausrückhebels    4, 13  ist als Handgriff 106 ausgebildet.

   Der     Ein-          und        Ausrückhebel    ist in der Einrückstellung  gezeichnet, und es legt sich dessen Hebelarm  4 gegen die Nase 107 des     im        Schützentisch    1  für den Ein- und     Ausrückhebel    vorgesehenen  Schlitzes 108. Die gezeichnete Stellung des  Hilfshebels 15 stimmt mit der aus     Fig.3     ersichtlichen Stellung überein, wo der Kupp  lungshebel 42 sich in der Stellung     II    befin  det, bei welcher     Stellung    die Auswechslung  des     Schützens.    erfolgt.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    12  und 13 haben die mit der Ausführungsform  gemäss     Fig.1    bis 7     übereinstimmenden    Teile  gleiche Bezugszeichen     erhalten.    Am Doppel  hebel 78, 80 ist im Gelenkpunkt 81 eine als  Doppelhebel ausgebildete Klinke aasgelenkt.  Der eine Hebelarm der Klinke besitzt ein       hakenförmig        gestaltetes    Ende<B>109,</B> das sich  bei der aus     Fig.12    ersichtlichen Stellung  (Stellung bei Auswechslung des     .Schützens)     gegen eine am Hilfshebel 15 vorgesehene  Nase 110 anlegt. Der zweite Hebelarm der  doppelarmigen Klinke besitzt eine rechtwink  lige Abbiegung 111.

   Bei     Beendigung    der  Umdrehung der Welle 53 mit der Kurven  scheibe 76 passiert die Rolle 77 des Doppel  hebels 78, 80 die stufenförmige Absetzung  86 der Kurvenscheibe, .so dass der Doppel  hebel' 78, 80 unter dem     Einfluss    der Feder 85  eine     Schwingbewegung    im Uhrzeigersinn       vollführt,    wobei das hakenförmig gestaltete  Ende 109 der Klinke dem Hilfshebel 15 eine  Schwingbewegung im Uhrzeigersinn erteilt,  bis derselbe die aus     Fig.    13 ersichtliche Stel  lung ei<U>nnimm</U>t, und die Kupplungszähne 18  des Hilfshebels 15 und des Ein- und Aus  rückhebels 4, 13 unter dem Einfluss der  Feder 17     (Fig.    ö)

       ineinandergreifen.    Der  Kupplungshebel 42 wird bei der beschriebe  nen Schwingbewegung des Hilfshebels 15     im     Uhrzeigersinn derart bewegt, dass die Kupp  lungsteile 46 und 47 der Reibungskupplung       miteinander    gekuppelt werden, so dass nun  der normale Webvorgang wieder einsetzt.

   Am  Ende der beschriebenen     Schwingbewegung       des Doppelhebels 78, 80     stösst    die     rechtwink-          lige    Abbiegung 111 der doppelarmigen Klinke  gegen einen am Webstuhl     vorgesehenen     festen Anschlag 112, wodurch der     Klinke     eine Schwingbewegung im     Uhrzeigersinn    er  teilt und das     hakenförmig    gestaltete Ende  1.09 derselben ausser Berührung     kommt    mit  der Nase 1.10 des Hilfshebels: 15 (siehe       Fig.    13).

   Bei dieser Stellung der Klinke kann  der Ein- und     Ausrückhebel    4, 13 gemeinsam  mit dem     Hilfshebel    15 von der Einrückstel  lung,     wie    sie     in        Fig.    12 gezeichnet ist, in die       Ausrückstellung    schwingen, ohne dass eine       Behinderung    des     Hilfshebels    15 durch die  Klinke     stattfindet.     



  Die durch die     Fig.    14 bis 17     schematisch     dargestellte     Ausführungsform        besitzt,        keine     durchgehende     Abstellstange    6, sondern nur  einen Ein- und     Ausrückhebel,    wie bei der       Ausführungsform    gemäss     Fig.    10 gezeichnet.

         Am    Hebelarm 13 des im     Punkt    3     schwing-          bar    gelagerten Ein- und     Ausrückhebels    4, 13  ist, wie bei den oben beschriebenen Ausfüh  rungsformen, ein     Hilfshebel    15     aasgelenkt.     Die Lagerung des,     Hilfshebels    15 am Hebel  arm 13. des Ein- und     Ausrückhebels    ist. auf  die gleiche Art und     Weise    ausgeführt     wie     bei den oben     beschriebenen        Au6führungsfor-          men,    d. h.

   der Hebelarm 13 des     Ein-    und       Ausrückhebels    und der     Hilfshebel    15 besit  zen Kupplungszähne 18, welche in der Stel  lung gemäss     Fig.14    (Webstuhl ausgerückt)  und in der Stellung gemäss     Fig.    15 (Web  stuhl     eingerückt)        ineinandergreifen,        derart,     dass der Hilfshebel 15 mit dem Hebelarm 13  des Ein- und     Ausrückhebels    4, 13 starr ge  kuppelt ist.

   Für den Hebelarm 4 des.     Ein-          und        Ausrückhebels    ist im     Schützentisch    1     ein     Schlitz 108 vorgesehen in gleicher Ausfüh  rung wie bei     Fig.    11. Über dem Schützentisch  1. ist am Hebelarm 4 des Ein- und     Ausrück-          hebels    ein Handgriff 106 vorgesehen. Mit  dem Hilfshebel 15 steht der Lenker 41 in  gelenkiger     Verbindung,    dessen anderes Ende  an dem in     den.        Fig.    14 bis 17 nicht dargestell  ten Kupplungshebel 42 angreift.

   Die     in    den       genannten    Figuren eingetragenen Bezeich  nungen I, 0, 11 bezeichnen wieder in der           gejiannten        1,eihentolge    : 1=     Einrückstellung',          Ö    =     Ausrückstellung,        II    = Auswechselstel  lung bei. Auswechslung des     Schützens.     



  An .Stelle des bei den weiter oben be  schriebenen.     Ausführungsformen    zur     Anwen-          dung    gelangenden     schwingbaren    Nockens<B>91</B>  ist hier ein fester Anschlag 113 vorgesehen.

         Wenn    der Hilfshebel 15     diejenige        -.Stellung          einnimmt,    wo eine     Auswechslung    des     @Schüt-          zens        stattfindet        (Fig.16),    so befinden sich  die     Kupplungszähne    18 des     Ein-    und     Aus-          rücklhebels    -4, 13 und des     Hilfshebels    15       ausser    Eingriff.

   Der Hilfshebel 15 legt sich  hierbei gegen den festen Anschlag 113 und  ausserdem gegen einen am Anschlag 113 vor  gesehenen Ansatz 114, welch letzterer ver  hindert, dass die Kupplungszähne 18 des Ein  und     Ausirückhebels.        4,-13        und    des Hilfshebels  15     ineinandergreifen,    wenn. der     Ein.-    und Aus  rückhebel zwecks Unterbrechung des Aus  wechselvorganges von der Stellung in     Fig.    16       (Einrückstellung)    von Hand in die aus       Fig.17        ersichtliche    Stellung     (Ausrückstel-          lung)    bewegt wird.

   Eine zwischen dem festen       Anschlag    113 und dem     Gelenkpunkt    14 am  Hilfshebel 15 angreifende Zugfeder 115 hat  das Bestreben, den     Ein-    und     Ausrückhebel    4,  13     in    die     Ausrückstellung    zu bewegen.

   Wird  nach     Unterbrechung    von Hand des Auswech  selvorganges der Ein- und     Ausrückhebel    von  der     Stellung    gemäss     Fig.17    wieder in die  Stellung gemäss     Fig.    16 (Einrückstellung)  bewegt, um die Fortsetzung des Auswechsel  vorganges des     Schützens    herbeizuführen, so       bleiben    die     Kupplungszähne    18 ausser Ein  griff, was erforderlich ist,

   um die unter       Überwindung    der Federkraft der Zugfeder  115 durch den Ein- und     Ausrückhebel    zu       bewirkende        Schwingbewegung    des Hilfs  hebels 15 um den Anschlag 113 aus der in       Fig.17        gezeichneten    Stellung in die in     Fig.16     gezeichnete Stellung zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Inbetriebsetzung und Stillsetzung eines Webstuhls mit selbsttäti ger Schützenauswechslung mittels eines Ein- und Ausrückhebels, dadurch gekennzeichnet, dass am Ein- und Äusrückhehel ein Uilfs- bebel aasgelenkt ist,
    mit welchem das Um steuergestänge eines in drei verschiedene Stellungen bewegbaren Hauptküpplungateils in gelenkiger Verbindung steht, und dass-eiine Hebelkupplung vorgesehen ist, die, wenn ge schlossen, den gegenüber dem Ein- und Aus rückhebel sonst um die Gelenkachse verdreh baren Hilfshebel nun unbeweglich hält. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hebelkupp lung dadurch gebildet ist, dass -der Ein- -und Ausrückhebel und der Hilfshebel an den einander zugekehrten Stirnseiten des Gelen kes als Kupplungshälften einer Zahnkupp lung ausgebildet sind, wobei eine Feder be strebt ist, die Zahnkupplung geschlossen zu halten, und dass bei Ansprechen des Schüt zenfühlers die Zahnkupplung unter Über windung der Federkraft geöffnet wird,
    worauf der Hilfshebel und das Umsteuer gestänge eine Schwingbewegung vollführen, wodurch der Hauptkupplungsteil derart ein gekuppelt wird, dass der Mechanismus .für Auswechslung des Sehützens in Tätigkeit gesetzt wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der Ein-. und Äusrückhebel wäh rend des Auswechselvorganges von Hand in die Ausrückstellung bewegt wird, dem Hilfs- hebel und dem Umsteuergestänge eine der artige Schwingbewegung erteilt wird, dass der den Mechanismus für den Äuswechselvor- gang antreibende Hauptkupplungsteil ausge rückt wird,
    ferner, dass Mittel vorgesehen sind, um die Zahnkupplung während der letztgenannten Schwingbewegung in geöff netem Zustande zu halten. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass bei Ansprechen des Schützen fühlers die Bremse des Webstuhls zur Wir kung kommt.
CH254212D 1946-11-06 1946-11-06 Einrichtung zur Inbetriebsetzung und Stillsetzung eines Webstuhls mit selbsttätiger Schützenauswechslung. CH254212A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2683471A (en) * 1950-07-18 1954-07-13 British Cotton Ind Res Assoc Loom for weaving
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