CH239369A - Einrichtung an Webstühlen mit selbsttätiger Schützenauswechselung zur Verhinderung der Auswechselung des Schützens, wenn derselbe sich nicht in der Endlage im Schützenkasten befindet. - Google Patents

Einrichtung an Webstühlen mit selbsttätiger Schützenauswechselung zur Verhinderung der Auswechselung des Schützens, wenn derselbe sich nicht in der Endlage im Schützenkasten befindet.

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CH239369A
CH239369A CH239369DA CH239369A CH 239369 A CH239369 A CH 239369A CH 239369D A CH239369D A CH 239369DA CH 239369 A CH239369 A CH 239369A
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CH
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Aktiengesellschaft Der Fischer
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Fischer Ag Georg
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Slot Machines And Peripheral Devices (AREA)

Description


  Einrichtung an Webstühlen mit selbsttätiger Schützenauswechselung zur Verhinderung  der Auswechselung des Schützens, wenn derselbe sich nicht in der Endlage  im Schützenkasten befindet.    Vorliegende Erfindung hat zum Gegen  stand eine Einrichtung an Webstühlen meit  selbsttätiger Schützenauswechselung, durch  welche die Auswechselung des Schützens,  wenn derselbe sich nicht in der Endlage im  Schützenkasten befindet, verhindert wird.  



  Bei den bekannten Konstruktionen dieser  Art steht mit der quer zur Bewegungsrich  tung des Schützens schwingbaren Brems  zunge eine zu einem Gesperre des die Schüt  zenkastenvorderwand anhebenden Gestänges  zugehörige Sperrklinke in Wirkungsverbin  dung, derart, dass durch die bei einlaufendem  Schützen in den Schützenkasten in der Quer  richtung zurückweichende Bremszunge die  Sperrklinke ausklinkt, so dass das Gesperre  gelöst und das     Gestänge    für das Anheben der  Schützenkastenvorderwand bewegt werden  kann.

   Die Bremszunge und die Sperrklinke  vollführen hier entsprechend dem Takt des  in den Schützenkasten einlaufenden Schüt-    zens eine periodische Schwingbeweg ng,  wobei die Grösse des Winkelausschlages die  ser Schwingbewegung verschieden ausfällt,  je nachdem ob der Sehlitzen beim Einlauf in  den Schützenkasten bis zum Ende seiner Be  wegungsbahn gelangt, oder vorzeitig zum  Stillstand gekommen ist. Daraus ergeben sich  an der Eingriffsstelle der Sperrklinke mit  dem zugehörigen Gesperreteil ungünstige  Eingriffsverhältnisse, so dass es vorkommen  kann, dass das Gestänge der Schützenkasten  vorderwand bewegt und die letztere ange  hoben wird, auch wenn der Schützen nicht  ganz bis zum Ende seiner Bewegungsbahn  gelangt ist. Als weitere Folge dieser Ein  griffsverhältnisase ist ein, vorzeitiger Ver  schleiss der Gesperretele festzustellen.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist  nundadurch charakterisiert, dass an der     heb-          und    senkbaren Schützenkastenvorderwand ein       Schützenfühlerhebed        angelenkt    ist, -der als      Organ für die Verriegelung der Schützen  kastenvorderwand ausgebildet ist, dass ferner  Mittel vorgesehen sind, durch welche der  Fühler des Schützenfühlerhebels während  der Schliesslage der Schützenkastenvorder  wand abseits der Bewegungsbahn des Schüt  zens gehalten, jedoch während des ersten Teils  der Hubbewegung der     Schützenkastenvorder-          wand        in        die     des Schützens  bewegt wird,

   wenn der Schützen nicht in  seine Endlage im Schützenkasten gelangt ist.  wodurch die Schützenkastenvorderwand ver  riegelt wird, während hei in der Endlage im  Schützenkasten befindlichem Schützen der  Fühler des Schützenfühlerhebels mit dem  Schützen in Berührung kommt, wodurch eine  weitere Schwingbewegung des Schützen  fühlerhebels verhindert wird, so dass der letz  tere die Schützenkastenvorderwand nicht ver  riegelt und infolgedessen diese ihre Hubbe  wegung fortsetzen kann.  



  Beiliegende Zeichnung     veranschaulicht     beispielsweise durch:  Fig. 1 bis 10 eine erste Ausführungsform,  Fig. 11 eine zweite Ausführungsform.  Fig. 12 bis 19 eine dritte Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes, und zwar  zeigt hinsichtlich der ersten Ausführungsform  Fig. 1 einen Schützenkasten in Front  ansieht, mit geschlossener Schützenkasten  vorderwand gezeichnet,  Fig. 2 einen Querschnitt durch den Schüt  zenkasten nach der Schnittlinie A-A in  Fig. 1, wobei der Sehützenfühlerhebel zwecks  Verdeutliehung der übrigen Teile nicht ein  gezeichnet ist,  Fig. 3 eine Draufsicht auf den     Schützen-          Fiel     kasten entsprechend der aus Fig.

   1 und  ersichtlichen Stellung der verschiedenen Teile,  wobei die für das Verständnis dieser Figur  nicht erforderlichen Teile der Deutlichkeit  halber nicht eingezeichnet sind.  



  Fig. 4 einen Querschnitt durch die obere  Partie des Schützenkastens nach der     Schnitt-          Linie    B-B in Fig. 3, wobei der Deutlichkeit  halber nur der Picker, die heb- und senkbare  Schützenkastenvorderwand mit dem an ihr  angelenkten Sehützenfühlerhebel und die    obere Partie des Pickerrückziehhebels darge  stellt sind,  Fig. 5 den Schützenkasten in Front  ansicht, mit geöffneter Schützenkastenvorder  wand gezeichnet,  Fig. 6 einen Querschnitt durch den Schüt  zenkasten nach der Schnittlinie C-C in  Fig. 5,  Fig. 7 eine Draufsicht auf das äussere  Ende des Schützenkastens mit am Ende sei  ner Bewegungsbahn sich befindlichen Schüt  zen;

   der Pickerrückziehhebel ist in derjeni  gen     Stellung    gezeichnet, wo er sich in der  Bewegungsbahn des Pickers befindet, welche  Stellung derselbe bei Beginn der Hubbewe  gung der Schützenkastenvorderwand. also bei  Einleitung eines     Schützenwechsels    einnimmt.  



  Fig. 8 einen Querschnitt durch den Schüt  zenkasten nach der Sehnittlinie D-D in  Fig. 7, wobei der Deutlichkeit halber nur der  Picker, die heb- und senkbare Schützen  kastenvorderwand mit dem an ihr angelenk  ten Sehützenfühlerhebel und die obere Partie  des Pickerrückziehhebels dargestellt sind,  Fig. 9 eine Draufsicht auf das äussere  Ende des     Schützenkastens    mit vor dem Ende  seiner Bewegungsbahn zum Stillstand ge  kommenen Schützen;

   der Pickerrückziehhebel  ist in     derjenigen    Stellung gezeichnet, wo er  sich in der Bewegungsbahn des Pickers be  findet, welche Stellung derselbe bei Beginn  der Hubbewegung der     Schützenkastenvorder-          wand        einnimmt,          Fig.    10 einen     Querschnitt    durch den       Schützenkasten    nach der Schnittlinie     E-E     in     Fig.    9,     wobei    der Deutlichkeit halber nur  der     Picker,

      die heb- und     senkbare    Schützen  kastenvorderwand mit dem an ihr     a.ngalenk-          ten        Sehützenfühlerhebel    und die obere Partie  des     Pickerrückziehhebels    dargestellt sind;       Fig.    11 zeigt einen     Querschnitt    durch den       Schützenkasten    einer     zweiten    Ausführungs  form.  



  Hinsichtlich der     dritten    Ausführungs  form zeigt:       Fig.    12 das äussere     Ende    des     Schützen-          kastens    mit     geschlossener        Schützenkastenvor-          derwand,    in     Frontansicht        gezeichnet.         Fig. 13 einen Querschnitt durch den  Schützenkasten nach der Schnittlinie F-F  in Fig. 12,  Fig. 14 einen Horizontalschnitt durch das  äussere Ende des Schützenkastens nach der  Schnittlinie H-H in Fig. 12;

   der Schützen  ist in der     Stellung        gezeichnet,    wo er     sich    am  Ende seiner     Bewegungsbahn    befindet,  Fig. 15 die rechtsliegende Partie des aus  Fig. 14 ersichtlichen Horizontalschnittes in,       grösserem    Massstab gezeichnet, wobei der  Pieker mit seiner Führung nicht eingezeich  net wurde,  Fig. 16 einen Querschnitt durch den  Schützenkasten mit sich am Ende seiner Be  wegungsbahn befindlichen Schützen;

   die  Schützenkastenvorderwand ist um ein ge  ringes Massgehoben,  Fig. 17 das äussere Ende des Schützen  kastens mit geöffneter Schützenkastenvorder  wand und am Ende seiner Bewegungsbahn  sieh befindlichen Schützen, in Frontansicht  gezeichnet,  Fig. 18 einen Querschnitt durch den  Schützenkasten nach der Schnittlinie K-K  in Fig. 17,  Fig. 19 einen Querschnitt durch den  Schützenkasten, wobei die Schützenkasten  vorderwand um ein geringes Mass gehoben ist  und der Fühler des Schützenfühlerhebels da  durch, dass der Schützen vor dem Ende seiner  Bewegungsbahn zum Stillstand gekommen  ist, sich nicht gegen den Schützen stützen  kann, sondern in die Bewegungsbahn des  Schützens hineinragt, wodurch der Schützen  fühlerhebel mit der Schützenkastenplatte ver  riegelt ist.  



  Auf der Weehselseite der Weblade (Fig. 1  bis 10) ist eine im Querschnitt winkelförmige  Schützenkastenplatte 1 vorgesehen und an  dem nach abwärts gerichteten Schenkel der  selben ist eine     Welle    2 in Lagern 3 drehbar       gelagert.    Auf der Welle 2 ist ein Hebel 4 be  festigt, der mit einer nach abwärts gerichte  ten Stange 5 in gelenkiger Verbindung steht.  Auf der Welle 2 ist eine Torsionsfeder 6 vor  gesehen. Das eine Ende der Feder ist an  einem der Lager 3 und das     andere    Ende an    der Nabe des Hebels 4 befestigt, derart, dass  der Hebel 4 das Bestreben hat, sich im Uhr  zeigersinn (Fig. 2) zu drehen.

   Die Stange 5  kann von einer nicht dargestellten Kurven  scheibenwelle aus     unter    Überwindung der  Federkraft der Torsionsfeder 6 abwärts ge  zogen werden. Auf der Welle 2 ist ausserdem  ein Hebel e7 befestigt, mit dessen Ende im       Gelenkpunkt    8 ein nach     aufwärts    gerichteter  Arm 9 in gelenkiger Verbindung steht. Das  obere Ende des Armes 9 steht mit dem äussern  Ende der heb- und senkbaren Schützenkasten  vorderwand 10 in starrer Verbindung. An  den Endender Schützenkastenvorderwand 10  vorgesehene Rollen 11 sind in an der Schüt  zenkastenplatte 1 vorgesehenen Kurvenplat  ten 12 geführt. Auf der Welle 2 ist ausser  dem ein Doppelhebel 13, 18 lose drehbar ge  lagert.

   Der eine Hebelarm 13 dieses Doppel  hebels trägt einen Zapfen 14, dessen Achse  sich mit der Welle 2 kreuzt. Auf dem Zapfen  14 ist der Hebel 15 für die Pickerrückziehung  verschwenkbar angeordnet, und es steht der  selbe unter dem Einfluss einer auf dem Zap  fen 14 vorgesehenen Torsionsfeder 16, welche  das Bestreben hat, den Hebel 15 in der  Ruhestellung zu halten (Fig. 1). Eine auf der  Wedle 2 vorgesehene Torsionsfeder 17 hat das  Bestreben, den Doppelhebel 13, 18 entgegen  dem Uhrzeigersinn (Fig. 2) zu verdrehen, bis  der Arm 18 an dem vertikalen Schenkel der  Schützenkastenplatte 1 anzuliegen kommt  (Fig. 6). Bei dieser Stellung des Doppel  hebels befindet sich das Ende des     Picker-          rückziehhebels    15 in der Bewegungsbahn des  Pickers 19.

   Am Hebel 7 ist ein Segment  stück 20 vorgesehen, das an der einen Stirn  seite eine schiefe Auflauffläche 21 aufweist,  gegen     welche    sich eine am     Pickerrückzieh-          hebel    15 drehbar gelagerte Rolle 22     unter     dem Einfluss     Ader        Torsionsfeder,    .16 anlegt.

         Wenn,der        Hebel    7 beim Öffnen der     Schützen-          kastenvorderwand    10 eine     Schwingbewegung     entgegen .dem     Uhrzeigersinn        (Fig.    2) voll  führt, .so wird dem     Pickerrüükziehhebel    eine       Schwingbewegung    im     Uhrzeigersinn    um die       Achse    14 erteilt     (Fig.    5) und     .dadurch    der       Picker    19 zurückgezogen.

   Am Hebelarm 13    
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    des <SEP> Doppelhibels <SEP> 13, <SEP> 18 <SEP> .fit <SEP> eine <SEP> seitlich <SEP> vor  springende <SEP> Nase <SEP> 23 <SEP> vorg < #sehen. <SEP> Gegen <SEP> diese>
<tb>  Nase <SEP> 23 <SEP> legt <SEP> sich <SEP> das <SEP> Ende <SEP> 24 <SEP> des <SEP> am <SEP> Hebel
<tb>  7 <SEP> vorgesehenen <SEP> Segmentstiickes <SEP> 20, <SEP> kurz <SEP> be  vor <SEP> die <SEP> Sehützenkastenvorderwand <SEP> 10 <SEP> in <SEP> die
<tb>  Schliessstellung <SEP> gelangt <SEP> und <SEP> erteilt <SEP> dadurch
<tb>  dem <SEP> Doppelhebel <SEP> 13, <SEP> 18 <SEP> und <SEP> dem <SEP> Picke <SEP> rrück  ziehhebel <SEP> unter <SEP> Überwindung <SEP> der <SEP> Feelerkr < rft
<tb>  der <SEP> Torsionsfeder <SEP> 17 <SEP> eine <SEP> kleine <SEP> @ch@viug  he <SEP> wegung <SEP> im <SEP> L'hrzeigersinn <SEP> (Fig. <SEP> 2).

   <SEP> so <SEP> dass
<tb>  der <SEP> Hebel <SEP> <B>1.5</B> <SEP> aus <SEP> der <SEP> Bewe"7ingsbalin <SEP> des
<tb>  Pickers <SEP> 19 <SEP> entfernt <SEP> wird. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Scliwing  hewegung <SEP> des <SEP> 11elxls <SEP> 7 <SEP> im <SEP> I'hrzeigersinn
<tb>  vollführt <SEP> der <SEP> Pickerriiekziehheliel <SEP> 15 <SEP> eine
<tb>  Seliwenkbewegung <SEP> entgegen <SEP> lern
<tb>  (Fig. <SEP> 5) <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Be\veg ungs  bahn <SEP> des <SEP> Schützens. <SEP> so <SEP> dass <SEP> er <SEP> von <SEP> der <SEP> aus
<tb>  Fig. <SEP> 5 <SEP> ersichtlichen <SEP> Stellung <SEP> unter <SEP> dein <SEP> Ein,  fluss <SEP> der <SEP> Torsionsfeder <SEP> 16 <SEP> \vieler <SEP> in <SEP> die <SEP> aus
<tb>  Fig.

   <SEP> 1 <SEP> ersichtliche <SEP> Ruhestellung <SEP> gelangt <SEP> und
<tb>  der <SEP> Pieker <SEP> 19 <SEP> mit <SEP> der <SEP> Spitze <SEP> eines <SEP> in <SEP> den
<tb>  Schützenkasten <SEP> neu <SEP> eingeführten <SEP> Sehützcns
<tb>  25 <SEP> Fühlung <SEP> nimmt.
<tb>  An <SEP> der <SEP> heb- <SEP> und <SEP> senkbaren <SEP> Schützen  kastenvorderwand <SEP> 10 <SEP> ist <SEP> im <SEP> Gelenkpunkt <SEP> 26
<tb>  ein <SEP> als <SEP> Doppelhebel <SEP> ausgebildeter <SEP> Schiitzen  fiihlerhebel <SEP> schwingbar <SEP> gelagert. <SEP> Der <SEP> eine
<tb>  Hebelarm <SEP> 27 <SEP> des <SEP> Schützenfühlerhehels <SEP> steht
<tb>  unter <SEP> dein <SEP> Einfluss <SEP> einer <SEP> an <SEP> der <SEP> Sehützcn  kastenvorderwand <SEP> - <SEP> abgestützter. <SEP> schwachen
<tb>  Druckfeder <SEP> ?8.

   <SEP> Das <SEP> Ende <SEP> des <SEP> andern <SEP> Ilebel  armes <SEP> 29 <SEP> des <SEP> Schüt.zenfühlerhelx:l; <SEP> hat <SEP> unter
<tb>  denn <SEP> Einfluss <SEP> der <SEP> auf <SEP> den <SEP> Helx>larni <SEP> 27 <SEP> ein  wirkenden <SEP> Druckfeder <SEP> 28 <SEP> das <SEP> Bestreben, <SEP> sieh
<tb>  gegen <SEP> die <SEP> Rückseite <SEP> des <SEP> Pickerriickzielihelrcls
<tb>  15 <SEP> anzulegen. <SEP> Am <SEP> Helyaarm <SEP> 29 <SEP> des <SEP> Sehützen  fiihlerhebels <SEP> ist <SEP> ein <SEP> F'üh'ler <SEP> 30 <SEP> vorgesehen,
<tb>  der <SEP> eine <SEP> in <SEP> der <SEP> heli- <SEP> und <SEP> senkbaren <SEP> Sclitit  zenkastcüvorderwand <SEP> vorgesehene <SEP> Mfriung
<tb>  clurchdririgt. <SEP> Ani <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Hel@larrries <SEP> 29
<tb>  ist. <SEP> ferner <SEP> eine <SEP> Zunge <SEP> 31 <SEP> vorgesehen,.

   <SEP> Bei <SEP> nor  nialein <SEP> Gang <SEP> des <SEP> Weltstuhls <SEP> (Fig. <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3
<tb>  und <SEP> 4) <SEP> liegt <SEP> der <SEP> Hebelarm <SEP> 29 <SEP> des <SEP> SchÜtzen  fühlerhebels <SEP> an <SEP> der <SEP> Riiekseite <SEP> eles <SEP> Picker  i-üeleziehhebels <SEP> 15 <SEP> an. <SEP> und <SEP> es <SEP> i <SEP> lx <SEP> rdeekt <SEP> der  Hebel <SEP> 15 <SEP> die <SEP> Zunge <SEP> 31 <SEP> des <SEP> Hebelarmes <SEP> 29.
<tb>  Dabei <SEP> wird <SEP> der <SEP> Hebelarm <SEP> 29 <SEP> durch <SEP> den <SEP> He  bel <SEP> 15 <SEP> so <SEP> weit <SEP> zurückgehalten, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Fühler       30 mnit dem Schützen 25 nicht in Berührung  kommt.

   Wird eine Schützenauswechselung  von der Exzenterwelle aus eingeleitet, so  vollführt der Pickerrückziehhebel 15 eine       Schwingbewegung    quer zur     Bewegungsbahn     des Schützens, bis der Hebelarm 18 des Dop  pelhebels 13, 18 an der Sehützenkastenplatte  1 anzuliegen kommt (Fig. 6). Befindet sich  nun der auszuwechselnde Schützen in der  richtigen Laue im Schützenkasten, das heisst  ist er bis an das Ende seiner Bewegungsbahn  gelangt, so kann der Schützenfühlerhebel nur  eine ganz kleine Schwingbewegung voll  führen, da in diesem Falle sein Fühler 30 am  Schützen 25 anzuliegen kommt, wodurch eine  Fortsetzung der     Schwingbewegung        verun-          möglicht    wird (Fig. 7).

   Die Überdeckung des  Pickerrückziehhebels 15 gegenüber der Zunge  31 des Hebelarmes 29 wird dadurch aufge  hoben (Fig. 7 und 8), so dass die Schützen  kastenvorderwand 10 mit dem an ihr ange  lenkten Schützenfühlerhebel 27, 29 seine  Hubbewegung fortsetzen kann. Die oberste  Stellung der Schützenkastenvorderwand 10  und des Sehützenfühlerhebels ist in Fig. 8  mit strichpunktierten Linien noch     gesondert     eingezeichnet. Wenn der Fühler 30 bei der  Hubbewegung der Schützenkastenvorder  wand 10 nicht mehr im Bereich des     Schüt-          zens    25 sich befindet, so vollführt der Schüt  zenfühlerhebel 27, 29 unter dem Einfluss der  Druckfeder 28 eine Schwingbewegung (siehe  strichpunktierte Stellung des Hebelarmes 29  des Schützenfühlerhebels in Fig. 8).  



  Wird eine Schützenauswechselung von  der Exzenterwelle aus eingeleitet, wobei der  Pickerrückziehhebel 15 in allen Fällen eine  Sehwingbewegung quer zur Schützenbahn  vollführt, so dass er in die Bewegungsbahn  des Pickens 19 gelangt, und ist aber der aus  zuwechselnde Schützen 25     vorzeitig    zum  Stillstand gekommen bezw. nicht bis zum  Ende seiner     Bewegungsbahn        gelangt        (Fig.    9).

    so wird der Fühler 30 des     Schützenfühler-          hebe.ls    27, 29 nicht durch den Schützen 25       zurückgehalten.    Infolgedessen kann der       Schützenfüh'lerhebel    bei einer Schwingbewe  gung des     Hebels    15 in der     Querschwenkebene         ebenfalls eine entsprechend grosse Schwing  bewegung vollführen, so dass die Berührung  des Hebelarmes 29 mit der     Rückseite    des  Hebels 15 und dadurch die Überdeckung des  letzteren gegenüber der Zunge 31 nicht auf  behoben wird.

   Auf diese Weise bildet der  Hebel 15 mit dem Schützenfühlerhebel 27, 29  zusammen eine Verriegelung für die Schüt  zenkastenvorderwand 10, derart, dass letztere  in diesem Falle verhindert wird, die begon  nene Hubbewegung fortzusetzen.  



  Bei der durch Fig. 11 im Querschnitt dar  gestellten Ausführungsform der Erfindung  sind die verschiedenen Teile in der Stellung  gezeichnet, wenn sich der Webstuhl in nor  malem Gang befindet. Es bezeichnet 32 die  Schützenkastenplatte und 33 eine an deren  Unterseite drehbar gelagerte Welle. Der in  einer Querschwenkebene und in einer Längs  schwenkebene in bezug auf die Schützenbahn  verschwenkbare Pickerrückziehhebel ist mit  34, die heb- und senkbare Schützenkasten  vorderwand mit 35 und der an der letzteren  angelenkte Schützenfühlerhebel mit 36 be  zeichnet. Auf der Welle 33 ist ein Hebel 37  befestigt, der einen Schlitz 38 aufweist. In  den Schlitz 38 greift ein an einer Zugstange  39 vorgesehener Bolzen 40.

   Das obere Ende  der     Zugstange    39 steht mit einer durch  gehenden Stange 41 in gelenkiger Verbin  dung, welche die einen Hebelarme 42 von  zwei Doppelhebeln starr miteinander verbin  det. Diese Doppelhebel sind mit Drehzapfen  43 an Ständern 44 der Schützenkastenplatte  32 drehbar gelagert. Die andern Hebelarme  45 der Doppelhebel stehen mit der Schützen  kastenvorderwand 35 in starrer Verbindung.  Mit 46 ist der Schützen und mit 47 der     Pik-          ker    bezeichnet. Die Wirkungsweise dieser  Einrichtung stimmt hinsichtlich der Verrie  gelung der heb- und senkbaren Schützen  kastenvorderwand überein mit der aus den  Fig. 1 bis 10 ersichtlichen Ausführung.  



  Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 12  bis 19 bezeichnet 48 die Schützenkasten  platte, an deren Vertikalschenkel in Lagern  49 eine Welle 50 drehbar gelagert ist. Auf  der Welle 50 ist ein Hebelarm 51 befestigt,    der an seinem Ende mit einem Schlitz 52 ver  sehen ist. In den Schlitz 52 greift ein Bolzen  53, der an einer nach aufwärts gerichteten  Stange 54 befestigt ist. Die Stange 54 gleitet  in einer an der Schützenkastenplatte 48 vor  gesehenen Führung 55. Mit dem über die  Führung 55 nach oben hinausragenden Ende  der Stange 54 steht die heb- und senkbare  Schützenkastenvorderwand 56 in starrer Ver  bindung. Die Stange 54 schliesst mit der Ver  tikalen einen kleinen Winkel ein derart, dass  die Schützenkastenvorderwand 56 bei ihrer  Hubbewegung sich vom Schützen 57 auch in  seitlicher Richtung etwas entfernt. Mit 58  ist der Picker bezeichnet.

   Auf der Welle 50  ist ein Hebel 59     befestigt,    dessen freies Ende  im Gelenkpunkt 60 mit einer nach abwärts  gerichteten Zugstange 61 in gelenkiger Ver  bindung steht. Der Hebel 59 mit der Welse  50 stehen, unter dem Einfluss einer von der  letzteren getragenen Torsionsfeder 62, welche  bestrebt ist, die genannten Teile im Uhr  zeigersinn (Fig. 13) zu verdrehen derart, dass  die Stange 54 nach abwärts gezogen und die  Schützenkastenvorderwand 56 in gesenkter  Stellung gehalten wird. Die Zugstange 61  kann von der nicht gezeichneten Exzenter  welle des Webstuhls aus zwecks Hochhebens  der Schützenkastenvorderwand unter Über  windung der Federkraft der Feder 62 nach  abwärts gezogen werden.

   An der heb- und  senkbaren Schützenkastenvorderwand 56 ist  im     Gelenkpunkt    63 ein als Doppelhebel aus  gebildeter     Sthützenfühlerhebel    an-gelenkt.  Der eine     Hebelarm    64 des Schützenfühler  hebels steht     unter    dem Einfluss einer an der       Sehützenkastenvorderwaad    56     abgestützten     Druckfeder 65.

   An andern, .dem äussern Ende  des     Schützenkastens        zugekehrten    Hebelarm  66 des     Schützenfühlerhebels    ist ein Fühler  6 7 vorgesehen, der     in    eine in der     Schützen-          kastenvorderwand    vorgesehene Öffnung hin  einragt.

   Die Unterseite des freien Endes des       Hebelarmnes,    66 stützt sich gegen einen     an,der          Schützenkastenvorderwand    56 vorgesehenen  Ansatz 68.     In    der Nähe des freien Endes     des     Hebelarmes 66 ist an dessen Unterseite eine  Nase 69 vorgesehen., .die eine schiefe Auflauf-      fläche 70 aufweist. An der Unterseite der  Schützenkastenplatte 48 ist eine drehbare  Rolle 71 vorgesehen.  



  Wenn sich die heb- und senkbare Schüt  zenkastenvorderwand 56 nach abwärts, das  heisst in ihre Schliesslage bewegt, so stösst die  schiefe Auflauffläche 70 der Nase 69 gegen  die Rolle 71, wodurch dem Schützenfühler  hebel eine horizontale Schwingbewegung im  Uhrzeigersinn, von oben gesehen, erteilt wird,  derart, dass das Stirnende 72 des Fühlers 67  um ein geringes Mass von der Innenfläche 73  der Schützenkastenvorderwand 56 zurück  steht (Fig. 13, 14 und 15). Diese Stellung des  Schützenfühlerhebels 64, 66 ist vorhanden  bei normalem Lauf des Webstuhls.  



  Wird eine Schützenauswechselung von  der Exzenterwelle aus eingeleitet, wenn der  auszuwechselnde Schützen 57 nicht     bis    zum  Ende seiner Bewegungsbahn gelangt, bezw.  vorzeitig zum Stillstand gekommen ist, so  gleitet zu Beginn der Hubbewegung der  Schützenkastenvorderwand 56 die schiefe  Auflauffläche 70 der Nase 69 an der Rolle  71 entlang, wobei der Schützenfühlerhebel  64, 66 unter dem Einfluss der Druckfeder 65  eine solche Schwingbewegung vollführt, dass  der Fühler 67, in diesem Falle unbehindert  durch den Schützen, in die     Bewegungsbahn     des Schützens 57 vordringen kann (Fig. 19).  Die Nase 69 des Sehützenfühlerhebels greift.

    dadurch unter einer an der Schützenkasten  platte 48 vorgesehene Nase 74 und verhindert  dadurch eine Fortsetzung der     Hubbewegung     der Schützenkastenvorderwand 56, so dass  eine Auswechselung des Schützens nicht er  folgen kann.  



  Wird eine Schiitzenauswechselung von  der Exzenterwelle aus eingeleitet, wenn der  auszuwechselnde Schützen 57 bis zum Ende  seiner Bewegungsbahn gelangt ist, so voll  führt der Schützenfühlerhebel 64, 66 unter  dem Einfluss der Druckfeder 65 nur eine  kleine Schwingbewegung, bis das Stirnende  72 des Fühlers 67 am     Schützen    57 anzulie  gen kommt. Dadurch wird eine Fortsetzung  der Schwingbewegung des Schützenfühler  hebels 64, 66 verhindert, so dass seine Nage    69 abseits der Nase 74 der Schützenkasten  platte 48 gehalten (Fig. 16) und die Schüt  zenkastenvorderwand 56 an der Fortsetzung  ihrer Hubbewegung nicht behindert     wird     (Fig. 18).

   Wenn der Fühler 67 beider Hub  bewegung der Schützenkastenvorderwand 56  den Schützen 57 passiert hat, so vollführt der  Schützenfühlerhebel 64, 66 unter dem Ein  fluss der Druckfeder 65 eine Schwingbewe  gung, so dass der Fühler 67 über die Innen  fläche 73 der Schützenkastenvorderwand 56  hinausragt. Am Fühler 67 ist eine schiefe  Auflauffläche 75 vorgesehen, welche bei der  Senkbewegung der Schützenkastenvorder  wand 56 über eine Kante des in den Schüt  zenkasten neu     eingesetzten    Schützen 57 glei  tet, bis das Stirnende 72 des Fühlers 67 mit  dem Schützen 57 Fühlung nimmt.

   Kurz vor  Beendigung der Senkbewegung der Schützen  kastenvorderwand 56 kommt die schiefe Auf  lauffläche 70 der     Nase    69 mit der Rolle 71  in Berührung, wodurch dem Schützenfühler  hebel 64, 66 eine kleine Schwingbewegung  erteilt wird, so dass das Stirnende 72 des  Fühlers 67 am Ende der     Senkbewegung    der  Schützenkastenvorderwand 56 um ein gerin  ges Mass von der Innenfläche 73 der Schüt  zenkastenvorderwand zurücksteht (Fig. 13).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Webstühlen mit selbst tätiger Schützenauswechselung zur Verhin derung der Auswechselung des Schützens, wenn derselbe sich nicht in der Endlage im Schützenkasten befindet, dadurch gekenn zeichnet, dass an der heb- und senkbaren Schützenkastenvorderwand ein Schützen fühlerhebel angelenkt ist, der als Organ für die Verriegelung der Schützenkastenvorder- wand ausgebildet ist, dass ferner Mittel vor gesehen sind,
    durch welche der Fühler des Schützenfühlerhebels während der Schliess lage der Schützenkastenvorderwand abseits der Bewegungsbahn des Schützens gehalten, jedoch während des ersten Teils der Hubbewe gung der Schützenkastenvorderwand in die Bewegungsbahn des Schützens bewegt wird, wenn der Schützen nicht in seine Endlage im Schützenkasten gelangt ist, wodurch die Schützenkastenvorderwagd verriegelt wird,
    während bei in der Endlage im Schützen kasten befindlichem Schützen der Fühler des Schützenfühlerhebels mit dem Schützen in Berührung kommt, wodurch eine weitere Schwingbewegung des Schützenfühlerhebels verhindert wird, so dass der letztere die Schützenkastenvorderwand nicht verriegelt und infolgedessen diese ihre Hubbewegung fortsetzen kann. UNTER ANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schützen fühlerhebel einerseits unter dem Einfluss einer Feder und anderseits unter dem Ein fluss eines an der Schützenkastenplatte gela gerten, in Richtung der Bewegungsbahn des Schützens sowie quer dazu verschwenkbaren Pickerrückziehhebels steht, derart, dass er bei einer Querverschwenkung des Pickerrück- ziehhebels im Sinne von dessen Entfernung aus der Bewegungsbahn des Pickers, eine solche Schwingbewegung vollführt, dass die Feder gespannt und sein Fühler aus der Be- wvegungsbahn des Schützens bewegt wird, dass ferner der Pickerrückziehhebel den Schützenfüh lerhebel zeitweise derart von oben überdeckt,
    dass er zusammen mit dem letzteren die Schützenkastenvorderwand ver riegelt, wobei die Anordnung derart getrof fen ist, dass bei in die Endlage in den Schützenkasten eingelaufenem Schützen und daran anschliessender Querverschwenkung des Pickerrückziehhebels in die Bewegungsbahn des Pickers, der gegen den Schützen sich ab stützende Fühler des Schützenfühlerhebels eine weitere Schwingbewegung des letzteren verhindert, so dass durch den in diesem Fall allein die Bewegung fortsetzenden Picker- rückziehhebel die Überdeckung beseitigt wird und infolgedessen die Schützenkastenvorder wand ihre Hubbewegung fortsetzen kann. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch b kennzeichnet, dass der an der Schüt zenkastenvorderwand aasgelenkte Schützen fühlerhebel in der Horizontalen schwingbar sowie federbeeinflusst ist und eine nach ab wärts gerichtete und mit einer schiefen Auf lauffläche versehene Nase aufweist, derart, dass diese schiefe Auflauffläche der Nase im letzten Teil der Senkbewegung der Schützen kastenvor derwand an einem an der Schützen kastenplatte vorgesehenen Anschlag entlang gleitet und dadurch dem Schützenfühlerhebel eine solche Schwingbewegung erteilt, dass sein Fühler aus der Bewegungsbahn des Schüt- zens bewegt wird,
    während im ersten Teil der Hubbewegung der Schützenkastenvorder- wand - bei nicht in- seine Endlage einge laufenem Schützen der Sebützenfühlerhebel unter -dem Einfluss seiner Feder eine ent gegengesetzte Schwingbewegung vollführt,
    wobei seine Nase sich gegen einen Vorsprung der Schützenkastenplatte anlegt und dadurch .die Schützenkastenvorderwand verriegelt jedoch bei in seine Endlage eingelaufenem Schützen der mit dem letzteren in Berührung kommende Fühler des Schützenfühlerhebels die Fortsetzung der entgegengesetzten Schwingbewegung des letzteren verhindert,
    so dass dessen Nase sieh nicht gegen den Vor sprung der Schützenkastenplatte anlegt und infolgedessen die Sehützenkastenvorderwand ihre Hubbewegung fortsetzen kann.
CH239369D 1944-01-18 1944-01-18 Einrichtung an Webstühlen mit selbsttätiger Schützenauswechselung zur Verhinderung der Auswechselung des Schützens, wenn derselbe sich nicht in der Endlage im Schützenkasten befindet. CH239369A (de)

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