CH255151A - Optisches System mit einem sphärischen Spiegel und einem Korrektionselement. - Google Patents

Optisches System mit einem sphärischen Spiegel und einem Korrektionselement.

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CH255151A
CH255151A CH255151DA CH255151A CH 255151 A CH255151 A CH 255151A CH 255151D A CH255151D A CH 255151DA CH 255151 A CH255151 A CH 255151A
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N V Optische Industrie D Delft
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Optische Ind De Oude Delft Nv
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    • G02B17/00Systems with reflecting surfaces, with or without refracting elements
    • G02B17/08Catadioptric systems
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    • G02B17/08Catadioptric systems

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Description


  Optisches System mit einem sphärischen Spiegel und einem Korrektionselement.    Im Laufe der Zeit sind verschiedene Spie  gcklsysteme für optische Abbildungszwecke  bekannt geworden. Ein wichtiger Vorteil  bei der Verwendung von Spiegeln besteht  darin, dass diese frei von chromatischen  Aberrationen sind.  



  Die     einfachste    Form eines Spiegelsystems  ist der sphärische Spiegel. Dieser hat im all  gemeinen sphärische Aberrationen, die den  Spiegel bereits bei kleinen relativen Öffnun  gen unbrauchbar macht.  



  Bei einem parabolischen Spiegel ist die  sphärische Aberration genau aufgehoben,  wodurch die relative Öffnung theoretisch  beliebig gross genommen werden kann. Prak  tisch ist man aber stark darin     beschränkt,     weil die Technik der Parabolisierung desto  schwieriger wird, je grösser die relative Öff  nung des Spiegels ist. Neben diesem Nach  teil weit der parabolische Spiegel den gro  ssen Nachteil auf, dass ihm Koma anhaftet,  wodurch, das Feld bis zu höchstens einige  Grad beschränkt ist.  



  Es ist     Schmidt    gelungen, einen     wichtigen     Fortschritt zu tun, indem er im Krüm  mungsmittelpunkt eines sphärischen Spie  gels ein Korrektionselement angebracht hat,  das die sphärische Aberration und den Astig  matismus des Spiegels aufhebt. Hiermit  gelang es Schmidt, ein Feld von etwa 19  bei  einer relativen Öffnung von etwa 1:1,4 zu  erreichen. Die Einführung des Korrektions  elementes ergibt chromatische Aberration,    die aber klein ist und auf eine von Schmidt  selbst angegebene Weise unschädlich ge  macht werden kann. Ein Nachteil des  Schmidtschen Systems besteht in der     tech-          nisehen    Schwierigkeit der Herstellung des  Korrektionselementes, dessen Oberfläche eine  Kurve vierten Grades als Meridianschnitt  hat.

   Ausserdem ist die Grösse des Feldes für  viele Zwecke noch nicht hinreichend.  



  Das erfindungsgemässe System weist  einen sphärischen Spiegel und mindestens  ein Korrektionselement auf, das im gleichen  Sinne als der     Spiegel    gekrümmt und zwischen  dem Krümmungsmittelpunkt des Spiegels  und dem Spiegel angeordnet ist, wobei  das Korrektionselement nur einmal von den  sieh an der Abbildung beteiligenden Strah  len durchlaufen wird, und ist dadurch  gekennzeichnet, dass das Korrektionselement  sphärisehe Begrenzungsfläehen hat und den  Charakter einer negativen Meniskuslinse  aufweist, deren Stärke höchstens 20% der  Stärke des Systems beträgt.  



  Die Erfindung wird an Hand der beilie  genden Zeichnung beispielsweise näher  erläutert.  



  In den nachfolgenden Beispielen von  Ausführungsformen des optischen Systems  nach der Erfindung beträgt das Auflösungs  vermögen 0,02 % des     Brennpunkta-bstlandes.     Die brechenden bzw.     reflektierenden    Flächen  sind mit 1, 2     usw.,    die     Krümmungsraidien     mit     r',        r;,        usw.    bezeichnet. Ein positives Vor-      zeichen bedeutet, dass die betreffende Ober  fläche ihre kugelige Seite der Richtung des  einfallenden Lichtes zukehrt, ein negatives,       wenn    sie ihm ihre     Hohlseite        zukehrt.     



  Sämtliche Masse sind in mm angegeben.  In den Figuren stellen D die Blende,  C das Korrektionselement, S den Spiegel, M  den Krümmungsmittelpunkt des Spiegels  und F den Achsenpunkt eines Filmträgers,  beispielsweise einer Kamera, dar. Das Licht  fällt von links ein. Es ist     jedesmal    nur die  zu einer Seite der Achse liegende Hälfte des  Systems gezeichnet.    In den Tabellen bezeichnet nD den Bre  chungsindex für Natriumlicht, v die Disper  sion nach Abbe und f' den Brennpunkts  abstand.  



  Es empfiehlt sich, das Korrektions  element näher an den Brennpunkt des Spie  gels als an den Spiegel und den Krümmungs  mittelpunkt des Spiegels heranzurücken. Alle  Ausführungsbeispiele erfüllen     diese    Bedin  gung.  



  Bei dem ersten Beispiel (Fig. 1) gelten  folgende Daten:  
EMI0002.0006     
  
    <U>Abstände</U>
<tb>  Blende
<tb>  13 <SEP> relative <SEP> Öffnung <SEP> 1:1,2
<tb>  r1 <SEP> = <SEP> - <SEP> 43,3
<tb>  1,5 <SEP> nD <SEP> =1.518 <SEP> v <SEP> = <SEP> 60,2
<tb>  r2 <SEP> =-47,3 <SEP> Bildfeld <SEP> 20 
<tb>  76,5 <SEP> f'=60 <SEP> mm
<tb>  r3 <SEP> =-123,8 <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Systems <SEP> + <SEP> 16,7 <SEP> dptr.
<tb>  Stärke <SEP> des <SEP> Spiegels <SEP> + <SEP> 16,2 <SEP> "
<tb>  Stärke <SEP> der <SEP> Meniskuslinse <SEP> - <SEP> 0,88 <SEP> "       Bei diesem Beispiel hat man den Vorzug  der geringen Baulänge in Bezug auf die  bekannte Kamera mit asphärischem Korrek  tionselement, welche im Krümmungsmittel  punkt des Spiegels angeordnet war.  



  Damit eine günstige Koma- und Astig  matismuskorrektion erhalten wurde, ist hier  eine Blende an der von dem Spiegel abge  wendeten Seite des Korrektionselementes  angeordnet.  



  Ausserdem ist von beiden     Oberflächen    des  Korrektionselementes der Krümmungsmittel-    Punkt in einer kleineren     Entfernung    als ein  Viertel des Krümmungsradius des Spiegels  von dessen Krümmungsmittelpunkt ange  ordnet; in dieser Weise ist eine Bildfeld  korrektur von 20  erreicht worden.  



  In Fig. 2 ist ein Beispiel einer solchen  Anordnung gezeigt     wurden,    wobei sämtliche  Krümmungsmittelpunkte der optischen Flä  chen koinzidieren. In dieser Weise ist prin  zipiell ein unbegrenztes Bildfeld erreicht  worden.  



  Es gelten die folgenden Daten:  
EMI0002.0010     
  
    <U>A</U>bs<U>tä</U>nd<U>e</U>
<tb>  Blende
<tb>  43,3 <SEP> relative <SEP> Öffnung <SEP> 1:1,2
<tb>  r1 <SEP> = <SEP> - <SEP> 43.3
<tb>  4,0 <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,518 <SEP> v <SEP> = <SEP> 60,2 <SEP> Bildfeld <SEP> bis <SEP> 180 \
<tb>  <I>r==-47,3</I> <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Systems <SEP> -i-. <SEP> <B>15,5</B> <SEP> dptr.
<tb>  87,7 <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Spiegels <SEP> + <SEP> 14,8 <SEP> dptr.
<tb>  -135,0 <SEP> Stärke <SEP> der <SEP> Meniskuslinee <SEP> - <SEP> 0,67 <SEP> dptr.
<tb>  f' <SEP> = <SEP> 64,6 <SEP> mm.
<tb>  T <SEP> vorausgesetzt, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Elemente <SEP> des <SEP> Systems <SEP> wenigstens <SEP> in <SEP> einer <SEP> Richtung, <SEP> z. <SEP> B.

   <SEP> in <SEP> einer
<tb>  Fläche <SEP> senkrecht <SEP> zur <SEP> Zeichnung, <SEP> die <SEP> dazu <SEP> erforderliche <SEP> Ausdehnung <SEP> besitzen.         Die relative Öffnung kann bis zu 1:0,95  gesteigert werden, wenn man sieh mit einem  Auflösungsvermögen von 0,04% des Brenn  punktabstandes abfindet.  



  Für manche Anwendungen kann es  erwünscht sein, den geringen Farbenfehler,  den das Korrektionselement dem optischen  System erteilt, zu beseitigen.    Dazu kann man das Korrektionselement  selbst achromatisieren, z. B. dadurch, dass es  als zwei zusammengekittete Einzellinsen  ausgebildet wird, wobei die beiden Linsen  aus Glasaden hergestellt sind, die für die  mittlere Wellenlänge des Lichtes den glei  chen Brechungsindex haben.  



  Ein Beispiel eines solchen Systems ist in  Fig. 3 gezeigt worden. Die Daten sind:  
EMI0003.0001     
  
    <U>A</U>b<U>stände</U>
<tb>  Blende
<tb>  43,3 <SEP> relative <SEP> Öffnung <SEP> 1:0,8
<tb>  v1 <SEP> --43,3
<tb>  4,0 <SEP> nD <SEP> =1,621 <SEP> v <SEP> = <SEP> 60,4 <SEP> Bildfeld <SEP> 180 
<tb>  = <SEP> a  <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Systems <SEP> -f- <SEP> 21,2 <SEP> dptr.
<tb>  20,0 <SEP> nD <SEP> =1,624 <SEP> v <SEP> = <SEP> 47,0 <SEP> '
<tb>  r; <SEP> = <SEP> 67,3
<tb>  42;6 <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Spiegels <SEP> -f- <SEP> 18,2 <SEP> dptr.
<tb>  r' <SEP> _-109,9 <SEP> Stärke <SEP> der <SEP> Meniskuslinse <SEP> - <SEP> 3,16 <SEP> dptr.
<tb>  f' <SEP> = <SEP> 47,1 <SEP> mm.

         Ein anderes     Verfahren    zur Erzielung  chromatischer     Korrektion    besteht darin, dass  dem optischen System eine positive Linse C  an der von dem Spiegel abgewendeten     Seite     des Korrektionselements angeordnet ist, wel-    ehe eine Stärke von höchstens 20% der  Stärke des Spiegels aufweist.  



  In Fig. 4 ist ein solches System abge  bildet. Die Daten sind:  
EMI0003.0005     
  
    <U>A</U>bstände
<tb>  Blende
<tb>  0
<tb>  1176
<tb>  2,0 <SEP> nD <SEP> =1,518 <SEP> v <SEP> = <SEP> 60,2
<tb>  43,3 <SEP> relativeÖffnung <SEP> 1:1,1
<tb>  - <SEP> 43,3 <SEP> Bildfeld <SEP> +i <SEP> 40 
<tb>  4 <SEP> 92r <SEP> =1,5 <SEP> v <SEP> = <SEP> 60,2
<tb>  f' <SEP> = <SEP> 66,6 <SEP> mm.
<tb>  - <SEP> 47,3 <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Systems <SEP> + <SEP> 15 <SEP> dptr.
<tb>  87,7 <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Spiegels <SEP> + <SEP> 14,8 <SEP> ,
<tb>  -135.0            Der    Brechungsindex der positiven Linse  und des Korrektionselementes beträgt 1,518.

    Die Stärke des Korrektionselementes allein       beträgt    - 0,67     dptr.    und zusammen mit der  positiven Linse - 0,226     dptr.    Durch diese  Massnahme wird der Durchmesser des einfal  lenden Lichtbündels zuerst von der positiven       Linse        verkleinert    und erst nachher von dem         Korrehtionselement    vergrössert. Der Durch  messer des Spiegels kann also kleiner sein,  als in dem Falle,     da.ss    keine Positivlinse  benutzt wird.  



  Beim optischen:     ,System        nach    der Erfin  dung kann es vorkommen,     da-ss    der Abstand  der Bildfläche von dem Spiegel grösser als  der Abstand zwischen dem Spiegel und dem      Korrektionselement ist. In diesem Fall kann  man ein Korrektionselement verwenden, das  in der Mitte eine Öffnung aufweist, wie in  Fig. 3 gezeigt ist.  



  Es ist vorteilhaft, wenn die Bildfläche  des Systems mit der dem Spiegel zugewen  deten Aussenfläche des Korrektionselementes    zusammenfällt. Es erübrigt sich in diesem  Falle einen sonderlichen Bildträger anzuord  nen. In diesem Fall soll der Abstand zwi  schen Spiegel und dieser     Aussenfläche    dem  Abstand zwischen Spiegel und Bildfläche  entsprechen, wie in Fig. 5 bezeigt worden ist.

    
EMI0004.0002     
  
    Abstände
<tb>  Blende
<tb>  43,3 <SEP> Relative <SEP> Öffnung <SEP> 1:1,1
<tb>  r1 <SEP> =-43,3
<tb>  10,4 <SEP> nD <SEP> =1,621 <SEP> v <SEP> = <SEP> 60,4
<tb>  Bildfeld <SEP> 180 
<tb>  53,7
<tb>  63,3 <SEP> f' <SEP> = <SEP> 53,4
<tb>  -117,0 <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Systems <SEP> +E <SEP> 18,7 <SEP> dptr <SEP> .
<tb>  Stärke <SEP> des <SEP> Spiegels <SEP> + <SEP> 17,1 <SEP> ,
<tb>  Stärke <SEP> der <SEP> Meniskuslinse <SEP> - <SEP> 1,6 <SEP> ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Optisches System mit einem sphärischen Spiegel und mindestens einem Korrektions element, das im gleichen Sinne als der Spie gel gekrümmt und zwischen dem Krüm- mungsmittelpunkt des Spiegels und dem Spiegel angeordnet ist, wobei das Korrek tionselement nur einmal von den sich an der Abbildung beteiligenden Strahlendurchlau fen wird, dadurch gekennzeichnet, dass glas Korrektionselement sphärische Begrenzungs flächen hat und den Charakter einer nega tiven Meniskuslinse aufweist, deren Stärke höchstens 20% der Stärke des Systems beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Optisches System nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrek tionselement näher an den Brennpunkt des Spiegels als an den Spiegel und den Krüm mungsmittelpunkt des Spiegels herangerückt ist. 2.
    Optisches System nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Blende an der von dem Spiegel abgewendeten Seite des Korrektionselementes angeordnet ist. 3. Optisches System nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Krümmungsmittelpunkte der optischen Be- grenzungsflächen vom Spiegel und vom Korrektionselement koinzidieren. 4. Optisches System nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von wenigstens einer der Oberflächen des Korrektionsele mentes der Krümmungsmittelpunkt höch stens in einem Abstand eines Viertels-Krüm mungsradius des Spiegels von dessen Krüm mungsmittelpunkt entfernt ist. 5. Optisches System nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrek tionselement achromatisiert ist. 6.
    Optisches System nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrek tionselement aus zwei zusammengekitteten Einzellinsen zusammengebaut ist, die für die mittlere Wellenlänge den gleichen Bre chungsindex haben. 7. Optisches System nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine positive Linse an der von dem ,Spiegel abgewendeten Seite des Korrektionselementes angeordnet ist, welche eine Stärke von höchstens 20 der Stärke des .Spiegels aufweist.
    B. Optisches System nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dass Korrek- tionselement in der Mitte eine Öffnung auf weist.
CH255151D 1941-07-07 1942-07-06 Optisches System mit einem sphärischen Spiegel und einem Korrektionselement. CH255151A (de)

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NL270242X 1942-02-27

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CH (1) CH255151A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2730013A (en) * 1950-09-02 1956-01-10 Leitz Ernst Gmbh Reflecting lens objective
DE1079856B (de) * 1954-04-26 1960-04-14 Optische Ind Iade Oude Delftia Optisches Spiegelsystem mit einem sphaerischen Hohlspiegel und einer Meniskuslinse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2730013A (en) * 1950-09-02 1956-01-10 Leitz Ernst Gmbh Reflecting lens objective
DE1079856B (de) * 1954-04-26 1960-04-14 Optische Ind Iade Oude Delftia Optisches Spiegelsystem mit einem sphaerischen Hohlspiegel und einer Meniskuslinse

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