CH255311A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Stickstoffverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Stickstoffverbindung.

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CH255311A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/64General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders using compositions containing low-molecular-weight organic compounds without sulfate or sulfonate groups
    • D06P1/642Compounds containing nitrogen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/16Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by singly-bound oxygen atoms

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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent. Nr. 249633.    Verfahren zur Herstellung einer neuen     Stickstoffverbindung.       Es wurde gefunden, dass man zum neuen  technischen     Olsä.ure-N-bis-        [a,ss-dioxy-pro-          hyl]-amid    gelangt, wenn man einen     aceta_1-          artigen        cyelischen    Äther des     Bis-[a,f-dioxy-          propylI-amins,

      in welchem Äther die beiden       am    gleichen     Propylrest    haftenden Sauerstoff  atome dem gleichen     heterocyelischen    Ring        <  < ngehören,    mit einer den     Acylrest    der     tech-           ischen        0lsäure    abgebenden Verbindung     acy-          liert    und anschliessend den Äther verseift.  



  Als     acetalartige        cyclische    Äther des     Bis-          [.t,P-dioxy-propyl]-amins:    können die von       Carbonylverbindungen,    also Aldehyden oder       I%etonen,    sich ableitenden     cyclischen        Acetale          verwendet    werden, beispielsweise     Imino-di-          (;

  ,-propylen-isopropylidendioxyd)    der Formel  
EMI0001.0032     
    ferner     Imino-di-(y-propyl'en-äthyliden-di-          oxyd)    der Formel  
EMI0001.0035     
    Die     Acylierung    kann durch Erhitzen mit  der     technischen        Olsäure,    z. B. auf<B>170</B> bis       190"    C, nötigenfalls unter Zusatz von die       Wasserabspaltung    begünstigenden Stoffen,    wie Borsäure, bewirkt werden.

   Man kann die       Acylierung    aber auch mit Hilfe von reak  tionsfähigen     Ül'säurederivaten,    wie     0'lsäure-          halogeniden,        Ölsäureanhydrid,    oder     Ölsäure-          estern    bewirken.     Ölsäurehalogenide,    wie z. B. .       01säurechlorid,    lässt man     vorteilhaft    in Ge  genwart von säurebindenden Mitteln und von       Lösungs-    oder Verdünnungsmitteln einwir  ken.

   Die     Reaktionstemperatur    kann bei Ver  wendung von     Säurehalogeniden    oder des An  hydrids im allgemeinen niedriger gewählt  werden als bei Benützung von     Estern,    die  z. B. bei 140-170  zur Einwirkung gebracht  werden können.  



  Die     Verseifung    der Äthergruppe des ver  fahrensgemäss erhaltenen     Acylderivats    kann  durch Behandeln mit Wasser enthaltenden  Säuren, z. B. mit Salzsäure, nötigenfalls in  Gegenwart eines Lösungsmittels für die       Stickstoffverbindungen,    bewirkt werden.  



  Das so erhaltene     Öleure-N-bis-[a,f'-di-          oxy-propyl']-amid    (aus technischer Ölsäure)  bildet eine bräunlich gefärbte, salbenähnliche  Masse, die in Wasser klar löslich ist. Das  neue Produkt kann Verwendung finden als       Waschmittel,        Weichmachungsmittel    und als  Zusatz zu Farbbädern von chromhaltigen       Azofarbstoffen.     



       Beispiel   <I>1:</I>  60 Teile     Ölsäurechlorid    werden in 100       Volumteilen    Äther gelöst und bei 0-5"  unter Rühren langsam zu einer Lösung von  108 Teilen     Imino-di-(y-propylen-isopropyl-          iden-dioxyd)    vom Siedepunkt 147-l49"  (14 mm), hergestellt aus Ammoniak und           (y-CMor-propylen)-iso-propyliden-dioxyd,    in  1000     Volumteilen    Äther zugegeben. Das salz  saure Salz der im     Überschuss    angewandten  Base scheidet sich sofort als weisse Kri  stallmasse aus, während das     Amid    in Lö  sung bleibt.

   Man     rührt        eine    Stunde bei  Raumtemperatur und eine Stunde unter  Kochen.     Hierauf    wird filtriert, das salz  saure Salz der Base mit Äther ausgewaschen  und das     Filtrat    eingedampft. Das in quanti  tativer Ausbeute gebildete     Amid        hinterbleibt     als gelbliches,     dickflüssiges        Ö@f,    welches in  Wasser vollständig unlöslich, jedoch in or  ganischen Lösungsmitteln löslich ist.

   Es wird  zur     Abspaltung    des     Acetons    in 200     Volum-          teilen    Alkohol gelöst und räch Zugabe von  10     Volumteilen        konzentrierter    Salzsäure von  37 % während 30 Minuten in ein Bad von 60  bis 70  gestellt. Hierauf ist     eine    Probe in  Wasser klar löslich. Die alkoholische Lösung       wird    mit geglühter     Pottasche    neutralisiert,       filtriert    und der Alkohol im Vakuum ab  destilliert.

   Man erhält     .das        Ü'lsäure-N-bis-          la,ss-dioxy-propyl]        -amid    in Formeiner bräun  lich gefärbten, salbenähnlichen Masse, welche  in Wasser klar     löslich        ist.    Die     wäss.rigen    Lö  sungen haben     ausgesprochen        kapillaraktive     Eigenschaften und können als Waschmittel,       Weichmachungsmittel    oder als Zusatz zu       Farbbädern    von chromhaltigen     Azofarbstof-          fen        verwendet    werden.  



  <I>Beispiel</I>     ,2:     Zu einer Lösung von 5 Teilen Kalium  karbonat in 15 Teilen Wasser werden  5,2     Teile        Imino-di-(y-propylen-isopropyliden-          dioxyd)    vom Siedepunkt 147-l49  (14     mm),     hergestellt aus Ammoniak und     (y-Chlor-          propyl'en)-isopropyliden-dioxyd,        gegeben.    Die  Base     schwimmt    als<B>101</B> auf der Pottasche  lösung.

   Hierauf werden unter Kühlung mit  Eiswasser 6 Teile     Ölsäurechlorid    langsam       eingerührt.    Nach     zweistündigem    Rühren bei  Raumtemperatur wird die aus zwei Schich  ten bestehende     Reaktionsmasse    .getrennt und  die obere Schicht, welche aus dem gebilde  ten     Amid    besteht, in 20     Volumteilen    Alko  hol gelöst.

   Nach Zugabe von 1 Teil konzen-         trierter    Salzsäure von 37 % wird während 30  Minuten auf 50-60  erhitzt, worauf eine  Probe in Wasser klar     löslich        ist.    Man arbeitet  nach den Angaben im Beispiel 1 auf, wobei  man ein Produkt erhält, das in seiner Eigen  schaft mit demjenigen des Beispiels 1 über  einstimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung :des neuen tech- nisschen )Ölsäure -N-bis- [a,ss-dioxy-propyl]- amids, dadurch gekennzeichnet, dass man einen acetalartigen cyclischen Äther des Bis- [a,ss-diogy-propyl]-amins,
    in welchem Äther die beiden am gleichen Propylrest haftenden Sauerstoffatome dem gleichen heterocycli- schen Ring angehören, mit einer den Acyl- rest der technischen Ölsäure abgebenden Ver bindung acyliert und anschliessend den Äther verseift.
    Das so erhaltene 0lsKure-N-bis-[a"B-di- oxy-propyl]-amid (aus technischer Ölsäure) bildet eine bräunlich gefärbte, salbenähnliche Masse, die in Wasser klar löslich ist. Das neue Produkt kann Verwendung finden als Waschmittel, Weichmachungsmittel und als Zusatz zu Farbbädern von chromhaltigen Azofarbstoffen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Imino-di- (y-propylen-isopropyliden-dioxyd) mit tech nischer Ölsäure acyliert und anschliessend den Äther durch Behandeln mit einer Wasser enthaltenden Säure verseift. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Imino-di- (y-propylen-äthyliden-dioxyd) mit techni scher Ölsäure acyliert und anschliessend den Äther durch Behandeln mit einer Wasser enthaltenden Säure verseift. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Imino-di- (y-propylen-isopropyliden-dioxyd) durch Be handeln mit Olsäurechlorid acyliert und a.n- sehliessend den Äther durch Behandeln. mit einer Wasser enthaltenden Säure in der Wärme verseift.
CH255311D 1945-10-26 1945-10-26 Verfahren zur Herstellung einer neuen Stickstoffverbindung. CH255311A (de)

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