CH256696A - Verfahren zur Herstellung eines Diamidins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diamidins.

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CH256696A
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diamidine
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      Verfahren    zur Herstellung eines     Diamidins.       Die     vorliegende    Erfindung betrifft die       Herstellung    eines neuen     Diamidins    mit       ehernotherapeutischer    Wirksamkeit.  



       Dieses    neue     Arzneimittel,        das.        2-Oxy-4,4'-          diamidino=stilben-dichlorhydra-t,    wird erfin  dungsgemäss dadurch hergestellt, dass man       2-Oxy-4,4'-dicyano-stilben    in     Dispersion    in  einem wasserfreien Alkohol mit     trockenem.     Chlorwasserstoff behandelt, wodurch die       Cyangruppen    in     Imindäthe        bgruppen    überge  führt werden,

   und     dass    man hierauf die so  erhaltene Verbindung mit     Ammoniak    in das  genannte     Diamidinsalz        überführt,    das blau  gelbe Nadeln     vom.        Smp.    357 C     (unter        7ler-          setzung)    bildet.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     2-          Oxy-4,4'-dicyano-stilben    kann nach an sich  bekannten Methoden hergestellt werden. So  kann man es z. B. aus der entsprechenden       2-Nitro-Verbindung        über        das        2-Amino-4,4'-          dicyano-stilben,    wie     nachstehend        beschrieben     wird, erhalten:

         2-Nitro-4,4'-dioyano-stilben:     10 g     2-Nitro-tolunitril    und 8 g     4-Cyano-          benzaldehyd    wurden auf 170 bis 180  C er  hitzt und in einem     Abstand    von einer     Vier-          telstunde    zuerst 1,2 und dann 0,6     em3        Pipe-          ridin    zugesetzt. Dann wurde     11/4    Stunden  weiter     erhitzt,    abgekühlt, mit Eisessig ver  rieben und     filtriert.    Der Rückstand wurde  aus Eisessig umkristallisiert.

   Er     kmistalli-          sierte    in gelben Nadeln vom     Smp.    290 C.         2-Amino-4,4'-dicyano-stilben     10 g     2-Nitro-4,4'-dicyano-stilben,        das     wie oben angegeben hergestellt wurde, wur  den in 200     cm'        Eisessig    suspendiert, worauf  eine     heisse        Lösung    von<B>50-</B>     Zinnchlorür          (SnClz.    2H20) in 50     em3    konzentrierter Salz  säure rasch     zugegeben    wurde.

   Die Reaktion  trat rasch ein, und     .es    wurde     weitere    4 Mi  nuten gekocht, die     Reaktionsmischung    ab  gekühlt,     filtriert    und der     Zinnchlorür-Rück-          stand    mit 25%iger wässriger     Natronlauge          zersetzt.    Das     freigesetzte    Amin     kristalli-          sierte    aus     Eisessig    in gelben Nadeln vom       Smp.    232  C.  



       2-Oxy-4,4'-dicyano-stilben:     <B>10,1-</B> des so     hergestellten        2-Amino-4,4'-          dicyano-stilbens    wurden in 400 cm' Eisessig       suspendiert        und        200        cm'        verdünnte     zugegeben.

   Die Lösung wurde     maech"     abgekühlt und     innert        11/s    Stundenbei 5 bis  10 C mit     Natriumnitrit    (3,0     gflä    cm'     H20)          dianotiert.    Die     Diazoniumsalzlösung    wurde  durch     15minutiges    Kochen mit 600 cm'       55%iger        wässriger        :

  Schwefelsäure        zersetzt,     die Lösung verdünnt, gekühlt und     filtriert.     Der Rückstand wurde aus Äthylalkohol     um-          kristallisiert,    wobei sich zitronengelbe     pris-          matische    Nadeln vom     Smp.    296  C bildeten.

           Beispiel:     10 g     2-Oxy-4,4'-di'cyano-.stilben    wurden  in 250 cm'     absolutem        Äthylalkohol    susspen-           diert        und        die        Mischung    mit     trockenem        Chlor-          wasserstoff    bei 0  C     gesättigt    und 8 Tage  bei     Zimmertemperatur        stellengelassen.    Das  gebildete Chlorhydrat     des        Iminoäthers        wurde       <RTI  

   ID="0002.0014">   abfiltriert,    mit     trockenem    Äther     ausgewa-          s:chen    und kurz an der Luft     getrocknet.    Es       wurde        dann    zu     250em'    10     %        igem        äthyl-          alkoholischem    Ammoniak.     gegeben        und     5 Stunden     auf    45  C erhitzt.

   Das     2-Ogy-          4,4'-diamidino-stilben-dichlorhydrat        wurde          arus    10     %        iger    Salzsäure     umkristallisiert.    Es       bildet        blaugelbe        Kristalle        ?vom        Smp.        $57         C          (Zers.)    .

Claims (1)

  1. EMI0002.0044 PATENTANSPRUCH <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> des. <SEP> neuen <tb> therapeutisch <SEP> wirksamen <SEP> 2-Ogy-4,4'-diami dino-atilben-dichlorhydTates, <SEP> dadurch <SEP> gakenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> 2=Ogy-4,4'-dieyano-stilben <tb> in <SEP> Dispersion <SEP> in <SEP> einem <SEP> wasserfreien <SEP> Alkohol <tb> mit <SEP> trockenem <SEP> Chlorwasserstoff <SEP> behandelt, <tb> wodurch <SEP> die <SEP> Cyangruppen <SEP> in <SEP> Iminoäther gruppen <SEP> übergeführt <SEP> werden, <SEP> und <SEP> dass <SEP> man <tb> hierauf <SEP> dtie. <SEP> erha1terne <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> Am moniak <SEP> in <SEP> das <SEP> genannte <SEP> Diamidinsalz <SEP> über führt, <SEP> das <SEP> in <SEP> blaugelben <SEP> Nadeln <SEP> vom <SEP> Smp. <tb> 857 C <SEP> (unter <SEP> Z%eletzung) <SEP> kristallisiert.
CH256696D 1941-11-04 1945-10-04 Verfahren zur Herstellung eines Diamidins. CH256696A (de)

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