CH257212A - Verfahren zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen und Vergaser zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen und Vergaser zur Durchführung des Verfahrens.Info
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Description
Verfahren' zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen und Vergaser zur Durchführung des Verfahrens.
EMI0001.0001
gist. <SEP> (legGegenstand <SEP> ein <SEP> Verfahren <SEP> der <SEP> zur <SEP> vorliege <SEP> Vergasung <SEP> ndenErfin <SEP> von <SEP> dun <SEP> flüs <SEP> siben <SEP> Brennstoffen, <SEP> das <SEP> dadurch <SEP> bekennzei-ch net <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Vergasung <SEP> des <SEP> Brennstoffes
<tb> durch <SEP> Einwirkung <SEP> von <SEP> Ultraschallwellen <SEP> er folgt.
<tb> en
<tb> Die <SEP> Erfindun.ö <SEP> bezieht <SEP> sieh <SEP> ferner <SEP> auf
<tb> Minen <SEP> Vergaser <SEP> zur <SEP> Durchführung <SEP> des <SEP> erfin (lungsbemässen <SEP> Verfahrens, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> erfin dungsgemä.ss <SEP> im <SEP> Weg <SEP> .des <SEP> Brennstoff-Lüft stromes <SEP> messerartige <SEP> Körper <SEP> angeordnet <SEP> sind,
<tb> welche <SEP> den <SEP> Strom <SEP> mindestens- <SEP> 15 <SEP> 000mal <SEP> pro
<tb> Sekunde <SEP> durchschneiden.
<tb> Im, <SEP> folgenden <SEP> ist <SEP> an <SEP> Hand <SEP> der <SEP> Zeichnung
<tb> ein <SEP> Ausführunbabeiepiel <SEP> eines <SEP> erfindungs -emässen <SEP> Vergasers <SEP> näher <SEP> erläutert. <SEP> Es <SEP> zeigen:
<tb> Fig. <SEP> 1. <SEP> den <SEP> d-rehba-ren <SEP> obern <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Ver gasers <SEP> teilweise <SEP> im <SEP> Schnitt <SEP> und <SEP> teilweise <SEP> in
<tb> Ansicht,
<tb> Fig. <SEP> ? <SEP> eine <SEP> Draufsicht <SEP> auf <SEP> den <SEP> obern <SEP> Dreh teil,
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> den <SEP> drehbaren <SEP> Unterteil <SEP> teilweise
<tb> im <SEP> Ac:heehnitt <SEP> und:
<SEP> teilweise <SEP> in <SEP> Ansicht,
<tb> Fig. <SEP> 4 <SEP> einen <SEP> Achsschnitt. <SEP> durch <SEP> den <SEP> zu sammengesetzten <SEP> Vergaser.
<tb> Der <SEP> Vergaser <SEP> weist <SEP> zwei <SEP> um <SEP> eine <SEP> gemein Same <SEP> Achse <SEP> in <SEP> entgegengesetzter <SEP> Richtung
<tb> drehbare <SEP> Teile <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> auf, <SEP> die <SEP> mit <SEP> einzel nen <SEP> Organen <SEP> ineinanderbreifen. <SEP> Der <SEP> Oberteil
<tb> 1, <SEP> Fig. <SEP> 1. <SEP> und <SEP> ?, <SEP> beoteht <SEP> aus <SEP> .dem <SEP> Bodenteil <SEP> 3,
<tb> auf <SEP> dein <SEP> innen <SEP> die <SEP> '.Tabe <SEP> 4 <SEP> und <SEP> aussen <SEP> drei konzentrische Kammkränze 5, 6 und 7 ange ordnet sind.
Die Zähne der Kränze besitzen rhombischen oder rhomboidischen Querschnitt mit in der Drehrichtung vorn liegendem innerem spitzem Winkel, so dass sie den durchstreich enden Brennstoff-Luftstrom mes serartig durchschneiden. Die Schlitze 8 zwi schen den aufeinanderfolgenden Zähnen jedes Kammes sind gegen die Drehachse 9 geneigt. An der Nabe 4 sind achssenkrechte Seheiben 10 in geringem Abstand voneinander be festigt; die Nabe besitzt radiale Bohrungen 11, deren Achsen in den Scheibenmittelebenen liegen, und deren Durehmesser grösser ist als die Scheibenstärke, so dass durch die Boh rungen nach aussen durchtretende Flüssigkeit auf die obere und untere Fläche der an schliessenden Scheibe gelangen.
Ein Brenn stoffzufuhrrohr 12 mit vorteilhaft entspre- ehend den Nabenbohrungen 11 angeordneten Austrittsöffnungen und ein Luftzufuhrrohr 13 mit Austrittsschlitz 14 raten in die Achs bohrung 27 hinein und sind an ihren Enden abgeschlossen.
Die Scheiben 10 besitzen mehrere Reihen von lotrechten Löchern 15, zweckmässig so in Anordnung und Durchmesser, dass jeder auf der Scheibe bezogene Radius mindestens ein- m4,1 ein Loch Jurehschneidet. Die infolge der Zentrifugalkraft durch die Nabenbdhrungen auf die Scheibe gelange=nden, nach aussen geschleuderten Flüssigkeitsteilchen werden durch die Löcher 15 zerrissen.
Zwischen den einzelnen Kammkränzen sind im Boden 3 Luftdurchtrittsöffnungen 16 vorgesehen.
Der drehbare Unterteil 2, Fig. 3 und strichliert in. Fig. 2, trägt auf seinem Boden teil 17 drei Kammkränze 18, 19, 20 mit Zähnen von rhom bis chem oder rhomboidischem Quersehnitt mit in der der des Oberteils ent- gegengesetzen Drehrichtung liegendem inne rem spitzem Winkel, so dass auch diese Zähne bei der Drehung den Luftstrom meserartig durchschneiden. Die Zahnlücken 8 sind gegen die Drehachse geneigt. Die Kammkränze 18, 19, 20 des Unterteils 2 gelangen beim Über einandersetzen beider Drehteile 1 und 2 in die zwischen den Kammkränzen 5, 6 und 7 und dem Aussenrand der Scheiben 10 befind- liehen Ringschlitze 21, 22 und 23 des Ober teils 1.
Im Bodenteil 1'7 können ebenso wie im Bodenteil 3 zwischen den einzelnen Kammkränzen Luftdurchtrittsöfinungen vor gesehen sein. Die beiden Drehteile 1 und 2 sind im Ausaugrohr 24 angeordnet, der Oberteil 1 ist mit der Hohlwelle 25, der Unterteil 2 mit der Vollwelle 26 verbunden, welche beide angetrieben und in entgegen gesetzter Richtung gedreht werden.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Vergasers ist die folgende: Die beiden Dreh körper 1 und 2 werden je mit einer Drehzahl von mehr als 20 000 Touren pro Minute in Umdrehung versetzt, der obere Drehkörper 1 saugt dabei Brennstoff aus dem Brennstoff röhrchen 12 und Luftaus dem Luftrohr 13 an, die durch die Nabenbohrungen 11 auf die obere und untere Seite der Seheiben 10 gelangen. Der Brennstoff berieselt dabei die beiden Scheibeuflächen und wird feinst ver teilt bzw. durch die Löcher 15 in feinste Teil chen zerrissen.
Der so in den genannten Ver teilern in die feinsten Teilchen zerlegte, mit Luft gemischte Brennstoff gelangt sodann zu den sich abwedhselnd gegenläufig bewegen den Kammkränzen 5, 6, 7 bzw. 18, 19, 20, welche er durchströmt, dabei von den Zäh nen der sich nicht mehr als 300 Touren pro Sekunde drehenden Kammkränzen durch- schnitten wird, wobei er durch die entstehen- den Ultraschallwellen vollkommen vergast wird. Beim Durchgang durch die Kamm kränze wird das Gemisch immer brennstoff ärmer, da durch die wischen den Kamm reihen 5, 6, 7 des obern Drehkörpers 1 vor gesehenen senkrechten Löcher 16 immer wie der Luft zutritt.
Die letzte Beimengung von Zusatzluft erfolgt sodann noch nach dem radialen Austritt des Gemisches aus den Kammkränzen, wo die richtige gewünschte Gasbildung erfolgt. Das Gemisch wird sodann in der Richtung des Pfeils im Ansaugrohr 24 abgesaugt. Hinter dem Vergaser kann auch ein Propeller angeordnet sein, welcher das fertige Gemisch in die Zylinder presst. Eine gleiche Propelleranordnung erweist sieh auch bei Gasbrennern als vorteilhaft, für welche die beschriebene Einrichtung Verwendung finden kann.
Mit Hilfe dieses Vergasers kann eine voll ständige Vergasung (nicht Vernebelung oder Verdampfung) des Brennstoffes, auch bei dickflüssigen Brennstoffen, erzielt und der vergaste Brennstoff derart mit der Verbren nungsduft durchmischt werden, dass das er zeugte Brenustoffluftgemisch vollkommen homogen ist, s o dass es rauch- und restlos, also mit hellblauer Flamme und ohne Anzei chen irgedwelcher unverbrannter Rückstände verbrenut.
Die Vergassung des flüssigen Brennstof fes sowie die vollkommene Durchmischung desselben mit der zugeführten Verbrennungs luft gleichzeitig mit der Gasbildung wird durch die Ultraschallwellen bewirkt. Es ent- steht.aufdiese Weise ein Gasluftgemisch, d'as, wie Versuche mit Dieselöl gezeigt haben, bei einer Temperatur von minus 48 C -durch Rohre geleitet, nicht kondensiert. Das Ver halten des Gasluftge@misches ist gleich dem des Leuchtgases, es verbrennt vollständig.
ohne Rückstände, mit \hellblauer Flamme und kann wie das Leuchtgas. auch durch ,lange Rohre bzw. Rohrleitungen beliebigen Durchmessers zugeführt werden. Die An saugrohre können mit einem derart grossen
EMI0003.0001
1)urehtnesser <SEP> ausbefüll.rt <SEP> -erden, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> als
<tb> (lasbebälter <SEP> dienen, <SEP> die <SEP> direkt <SEP> hinter <SEP> den <SEP> An ,#augventilen <SEP> angeordnet <SEP> sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen, dadurch gekennzeiohnet, dass die Vergasung des Brennstoffes durch Ein wirkung von Ultraschallwellen erfolgt. II. Vergaser zur Durehführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass im Weg des Brennstoff- Luftstromes messerartige Körper angeordnet sind, welehe den Strom mindestens 15 000mal pro Sekunde durchschneiden. UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem Brennstoff Verbrennungsluft zugeführt wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Brennstoff vor der Vergasung vernebelt wird. 3.Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass dem Brennstoff vor und während der Vernebelung sowie auch während und nach der Vergasung Verbren- und nach der Vergasung Verbren- nungsluft zugesetzt wird. 4. Vergaser nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch zwei koaxiale, überein anderliegende, in entgegengesetzter Richtung drehbare und mit ineinandergreifenden, kon zentrischen Kammkränzen versehene Dreh körper. 5. Vergaser nach Unteranspruch 4, da durch, gekennzeichnet, dass zwischen den ein zelnen Kammkränzen eines, Drehkörpers im Bodentcil desselben Löcher für den Zutritt von Verbrennungsluft vorgesehen sind. 6.Vergaser nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Kammnkränzen beider Drehkörper im Boden teil derselben Löcher für den Zutritt von Verbrennungsluft angeordnet sind. 7. Vergaser naeh Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Zähne der Kammkränze rhombischen Querschnitt be sitzen. 8. Vergaser nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Zähne der Kammkränze rhomboidischen Querschnitt be sitzen. 9. Vergaser nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der an der Innen seite des Kammkranzes anliegende spitze Winkel der Zahnquerschnittsfläche in der Drehrichtung vorn gelegen ist, so dass der durchziehende Brennstoff-Luftstrom messer artig durchschnitten wird. 10.Vergaser nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der an der Innen seite des Kammkranzes anliegende spitze Winkel der Zahnquersehnittsfläche in der Drehlichtung vorn gelegen ist, s o dass der durchziehende Brennstoff-Luftstrom messer artig durchschnitten wird. 11. Vergaser nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen den einzelnen Zähnen jedes Kammkranzes vorge sehenen Schlitze (8) gegen die Drehachsen richtung geneigt sind. 12. Vergaser nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass an der Nabe des einen Drehkörpers aussen anschliessend eine Einrichtung zur Vernebelung des flüssigen Brennstoffes angeordnet ist. 13.Vergaser nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Vernebelungs einrichtung aus Verteilerscheiben besteht. 14. Vergaser nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass aussen an der Nabe (4) des einen Drehkörpers kreisrunde, senkrecht zur Drehachse angeordnete Sehei ben (10) im Abstand voneinander vorgesehen sind und die Nabe radiale Bohrungen (11) für .den Zutritt von Luft und. Brennstoff be sitzt, deren Achsen in den Scheibenmittel- ebenen liegen und deren. Durchmesser grösser ist als die Scheibendicke.15. Vergaser naeli den LTnteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass in ,den Scheiben Löcher (15) vorgesehen sind, derart, dass jeder gezogene Radius mindestens ein Loch durchsehneidet. 16. Vergaser nach Unteranspruch 4, da- der Nabe (4) des einen Drehkörpers die durch gekennzeichnet, dass in der Bohrung Enden eines gelochten Brenn stoffzufuhrrohres (12) und eines gelochten Luftzufuhrrohres (13) sitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT257212X | 1946-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH257212A true CH257212A (de) | 1948-09-30 |
Family
ID=3670235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH257212D CH257212A (de) | 1946-07-24 | 1947-07-24 | Verfahren zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen und Vergaser zur Durchführung des Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH257212A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916737C (de) * | 1951-01-31 | 1954-08-16 | Daimler Benz Ag | Vorrichtung zum Betrieb von Brennkraftmaschinen |
| DE917344C (de) * | 1951-09-29 | 1954-08-30 | Felix Rossmann Dr Ing Dr Rer N | Verfahren und Vorrichtung zur Zerstaeubung von Fluessigkeiten, insbesondere von Kraftstoff fuer Vergaser- Brennkraftmaschinen, durch Ultraschall |
| DE934029C (de) * | 1952-06-15 | 1955-10-06 | Daimler Benz Ag | Vorrichtung zur Gemischbildung von Brennkraftmaschinen |
| DE940289C (de) * | 1952-02-27 | 1956-03-15 | Giovanola Freres S A Monthey | Vorrichtung zur Kavitationsbehandlung von Fluessigkeiten |
-
1947
- 1947-07-24 CH CH257212D patent/CH257212A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916737C (de) * | 1951-01-31 | 1954-08-16 | Daimler Benz Ag | Vorrichtung zum Betrieb von Brennkraftmaschinen |
| DE917344C (de) * | 1951-09-29 | 1954-08-30 | Felix Rossmann Dr Ing Dr Rer N | Verfahren und Vorrichtung zur Zerstaeubung von Fluessigkeiten, insbesondere von Kraftstoff fuer Vergaser- Brennkraftmaschinen, durch Ultraschall |
| DE940289C (de) * | 1952-02-27 | 1956-03-15 | Giovanola Freres S A Monthey | Vorrichtung zur Kavitationsbehandlung von Fluessigkeiten |
| DE934029C (de) * | 1952-06-15 | 1955-10-06 | Daimler Benz Ag | Vorrichtung zur Gemischbildung von Brennkraftmaschinen |
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