CH258517A - Verfahren und Vorrichtung zum stetigen Giessen eines Metallstranges. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum stetigen Giessen eines Metallstranges.

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CH258517A
CH258517A CH258517DA CH258517A CH 258517 A CH258517 A CH 258517A CH 258517D A CH258517D A CH 258517DA CH 258517 A CH258517 A CH 258517A
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CH
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strand
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continuous casting
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Inventor
Aktiengesellscha Wieland-Werke
Original Assignee
Wieland Werke Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/124Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cooling
    • B22D11/1241Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cooling by transporting the cast stock through a liquid medium bath or a fluidized bed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. HUB.    Verfahren und Vorrichtung zum stetigen Giessen eines Metallstranges.    Die Erfindung betrifft eine weitere     Ver-          besserung    .des im Hauptpatent     beschriebenen     Verfahrens.     Jenes    bestand darin, dass, beim  stetigen Giessen eines     Aletallstran.ges,        unbe-          schränkter    Länge der gegossene Strang inner  halb einer verhältnismässig kurzen, gekühlten  Kokille,     -deren    Länge     kleiner    ist als der       Stra.ngdur-ch,messer,    nur in einer gegen den  Durchbruch des.

       flüssigen        Stranginnern    wi  derstandsfähigen äussern Schale     erstarrt        und     die weitere vollständige Erstarrung des     M-e-          tallatranges    ausserhalb der     Kokille    in einem  an die Kokille unmittelbar sich anschliessen  den, gegen den     Kühlmittelaus.tritt        abgedich-          teten        Kühlkasten.    erfolgt.

   Der     Küh'lkasten     wird     also    von     dem,    gegossenen Strang durch  wandert und ist beim dort     beschriebenen    Bei  spiel deshalb an seinem Boden mit einer Dich  tung versehen, die ,durch besondere     Kammern     unter .dem Boden     des    Kühlkastens erzielt  wird,     welche    Druckluft     enthalten.    Wenn der  Übertritt des     Kühlkittels    aus dem Kühl  kasten in die     Diehtungskammern    vermieden  werden soll,

   dann     muss    die     zugehörige    Druck  luft mit -der     Flüssigkeitssäule    im     Kühlkasten     im Gleichgewicht     stehen.    Erreicht nun die       Flüssigkeitssäule    im Kühlkasten eine     ver-          hältnismässig    grosse Höhe, dann musst auch  der Druck der     zugeführten    Luft auf     diese          abgestimmt    werden, was einen     erheblichen     Verbrauch an     Druckluft    zur Folge     hat.     



  Die vorliegende Erfindung vermeidet die  sen Nachteil dadurch, dass die nach dem Aus-    tritt des Stranges aus der Kokille vorzuneh  mende weitere Erstarrung nicht mehr     in    dem  sich     unmittelbar    an die Kokille     anschliessen-          den        Kühlkasten,    sondern     ,durch    ein an dem  Strang herabfliessendes flüssiges     Kühlmittel          bewirkt    und dieses in einem im Abstand von  der Kokille     angeordneten,    von     dem.    Strang  durchwanderten,

       tassenförmigenBehälterauf-          gefangen        wird.    Die     HÖhe    .der     Flüssigkeits-          säule    in dem     tassenförmigen    Behälter kann       wesentlich    geringer     gehalten    werden als die       Flüssigkeitssäule    im     Kühlkasten    nach dem  Hauptpatent.

       D,adureh    wird auch     8er    Auf  wand an Druckluft verringert, der zur Ab  dichtung des Bodens des     tassenförmigen        Auf-          fangbehälters    erforderlich ist,     sofern    Druck  luft zur Abdichtung verwendet werden soll.       Wird    eine andere Art der Dichtung     ,gewählt,     dann bietet die Dichtung jedenfalls auch ge  ringere     Schwierigkeiten.     



  Ein weiterer     Vorteil    der     Erfindung    besteht  darin, dass .die Trennung der Kokille     von    dem       tassenförmigen    Behälter eine einfache Rege  lung der Stärke der Kühlung gestattet.

   Führt  man nämlich einen Metallstrang, nachdem  seine äussere     Sehale    erstarrt     ist,    unmittelbar in  einem Flüssigkeitsbehälter     ein"dann        lässt    sich  die Geschwindigkeit der weiteren     Erstarrung          kaum,    noch regeln.     Dass.    kann bei Metallen oder       Legierungen,    die zu Spannungsrissen     neigen,          unerwünscht    sein.

   Bei der     Erfindung    hat man  es     jedoch    in der Hand,     duroh    die Regelung  der Menge .desjenigen Kühlmittels, das an      dem     aus    der     Kokille        austretenden    Strang  herabläuft, auch die     Erstarrungsgeschwindig-          keit        ,des    Stranges zu regeln.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Aus,führungsbei-          spiel    -der zur     Durchführung    des     erfindungs-          gemässen.        Verfahrens        bestämmten        Vorrichtung     im     Querschnitt        .gezeigt.     



  Das     flüssige        Metall    wird durch     nicht,d.ar-          gestellte    Zuführungsmittel in die     gekühlte    Ko  kille 1 eingeführt, wo der Strang 3' aussen er  starrt. Das in die Kokille 1 durch das Zulei  tungsrohr 4 eingeführte Mittel, vorzugsweise  Wasser, kann aus den Schlitzen 2 austreten  und läuft dann am Strang 3 .herab, bis es in  der Tasse 6 aufgefangen wird. An Stelle der  mit den Schlitzen 2 versehenen     Kokille    kann       natürlich        auch    ein anderes Mittel für die  Kühlung .des Stranges. hinter .der Kokille ver  wendet werden.

   Zum     Beispiel    kann die Ko  kille aus einem     feuerfesten    Werkstoff beste  hen und hinter sie ein Spritzring     geschaltet     sein, der den     austretenden    Strang als Rohr  umschliesst und aus dem     .das        Kühlmittel    auf  den Strang     gespritzt    wird.  



  Die     Kühltasse    6 ist mit .einem     Sammel-          kanal    7 und einer Ableitung 8 versehen. Das       Kühlmittel    fliesst über die obere Kante 6' der  Tasse     6@    in den     Sammelkanal    7. Durch Rege  lung der     Höheneinetellung    der Kante 6' kann  man die     Flüssigkeitssäule    in der Tasse .regeln       und.        dadurch    weiterhin die     Kühlbedingungen     verändern.

   Die     Höheneinstellung    der     Kaute     6' kann z.     B,.    durch den verschiebbaren     Man-          tel    6a erfolgen.  



  Den     Absehluss,    der Tasse 6     nach    unten       bildet    -der Boden 11, hinter dem     .sich    der mit  dem Boden 12 versehene     Ringraum    9     befin-          .det.        Anschliessend    an diesen Ringraum 9 ist  ein Ringraum 10 angeordnet, in den durch  das Rohr 14 Druckluft eingeführt wird. Der  Baden 13 des Ringraumes 10 ist wie der  Boden     12    des Ringraumes 9     kegelig    ausge  bildet.  



       Ein    Teil der im Raum 10 befindlichen  Druckluft bläst durch den     Ringspalt    15 in  die Kammer 9 und reisst dabei das aus dem       Ringspalt    17     austretende        Kühlmittel    vom       Metallstrang    los, so dass es über den     kegeligen       Boden 12 durch das Ruhr 16 abfliessen kann.  Der im Ringraum 9     herrschende    Druck ver  hindert aber     auch    den     Abfl,uss    grosser     Kühl-          mittelmengen    durch den Ringspalt 17.

   Das  im Ringraum 10 sich     ansammelnde    Kühl  mittel,     das    durch den Spalt<B>15</B> in diesen  Raum eingetreten ist, kann durch :das Rohr  119 in     d=as    Rohr 210 gelangen.  



  Insgesamt     gleiohen    die Dichtungsanord  nungen     den    im Hauptpatent     beschriebenen,     doch     kann,der    gemäss der Erfindung zu ver  wendende     tassenförmige        Behälter    6 auch in       anderer    Weise abgedichtet werden.  



  Dadurch,     dass    der     tassenförmige    Behälter   &  in einem Abstand zur Kokille     angeordnet     ist,     ergibt.    sich, wie oben     ausgeführt,    die Mög  lichkeit,     .die        Kühlbedingungen    zu     regeln.     Dies kann einerseits durch eine     Veränderung     der     Giessgesehwindigkeit,        anderseits        durch     eine Verstellung des     Mantelringes-6a    gesche  hen.

   Die Erfindung bietet aber noch eine wei  tere Möglichkeit: Verschiebt man nämlich den  ganzen     tassenförmigen        Behälter    6 in     :seiner     Lage zur Kokille 1,     rückt    man ihm also näher       an    diese     Kokille    oder entfernter von ihr, als  es in ,der     Zeiehnung    .dargestellt ist, so ändert  man die Zeit, die der Strang braucht, um  aus der Kokille 1 in den Behälter 6 zu :ge  langen.

   Damit ändern sich aber auch     die        Ab-          schreckbe,dnngungen,    die man nunmehr der  jeweils zu     vergiessenden        Legierung    anpassen  kann.  



  Die     Einstellbarkeit        d.,es    Behälters     G    ist     da-          dureh    ohne weiteres ermöglicht,     4a3    die Dich  tung     seines    Bodens 11     gegenüber    dem Strang  sogar eine Verschiebung des     Behälters-    wäh  rend des Giessens gestattet.

   Die Vorrichtun  gen, die die     Verserhiebbarkeit    des     Behälters     ermöglichen, sind einfachster Art und. des  halb nicht besonders dargestellt; selbstver  ständlich     müssen    die an     dien        Behälter    ange  schlossenen     Rohrleitungen    8, 14 und     2:Q    mit  biegsamen Verbindungsstücken versehen ,sein.

Claims (1)

  1. PATEl\TTANSPRüCHE I. Verfahren zum stetigen Giessen eines Metallstranges unbeschränkter Länge, insbe sondere aus seigerungsempfindliehen Legie- rungen, bei dem der .gegossene Strang inner- 'halb einer gekühlten Kokille, deren Länge kleiner ist als der Straugdurchmesser,
    nur in einer gegen den Durchbruch Ze-s flüsGi- gen Strangznnern widerstandsfähigen äussern Sehale erstarrt, dadurch gekennzeichnet, dass die nach dem Austritt des Stranges aus der Kokille vorzunehmende weitere Erstarrung durch ein an dem Strang herabfliessendes flüssiges Kühlmittel bewirkt und dieses in einem im Abstand von der Kokille angeordne ten, von dem Strang durchwanderten, tassen förmigen Behälter aufgefangen wird.
    II. Vorrkhtung zur Ausführung -des Ver- f ahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge- kenn.zekhnet, dass-,die Überlaufkante (6') des iassenförmigen Behälters (6)
    zur Regelung der in der Tasse befindlichen Flüssigkeits- säule auf verschiedene Höhen einstellbar ist. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- dureh gekennzeichnet. dass der tassenförmige Behälter (6) in seiner Lage zur Kokille (1) verstellbar ist.
CH258517D 1942-02-24 1942-12-21 Verfahren und Vorrichtung zum stetigen Giessen eines Metallstranges. CH258517A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2708297A (en) * 1953-09-03 1955-05-17 Kaiser Aluminium Chem Corp Continuous casting apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2708297A (en) * 1953-09-03 1955-05-17 Kaiser Aluminium Chem Corp Continuous casting apparatus

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