CH259882A - Verfahren und Vorrichtung zur Formung von metallischen Gegenständen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Formung von metallischen Gegenständen.

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CH259882A
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The Federal Machine Welder Co
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Federal Machine & Welder Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D41/00Application of procedures in order to alter the diameter of tube ends
    • B21D41/04Reducing; Closing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Formung von metallischen Gegenständen.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft, ein       Verfahren    zur Formung von metallischen Ge  genständen und eine Vor     riehtung    zur Durch  führung desselben. Das Verfahren benutzt  die Widerstandsheizung, um metallische Ge  genstände zu formen. Das metallische Werk  stück, z. B. ein Metallrohr,     \wird    gegen eine  mehrteilige Form gedrückt und Werkstück  und Form werden relativ zueinander bewegt,  z. B.     verdreht.    Durch die Formteile wird     elek-          triseher    Strom geleitet, so dass also die Form  teile gleichzeitig Elektroden darstellen.  



  Eine besonders zur Durchführung des er  wähnten Verfahrens     -eeignete        Vorriehtung-          besitzt    mehrere, z. ss. zwei. voneinander iso  lierte Formteile die in einen     elektriseheii     Stromkreis geschaltet sind. Überdies sind  Mittel vorgesehen, um     Formteile    und Werk  stück einerseits     get1)-eneinanderzudrüeken        und     anderseits     um    sie in     bezug    aufeinander zu  bewegen.  



  Das Verfahren und eine zu seiner Durch  führung; geeignete     Vorrichtung    sollen nun an  Hand der beiliegenden     sehematisehen    Zeich  nung beispielsweise erläutert werden.  



  In derselben zeigen die     Fig.    1 bis 3 Ver  tikalschnitte     dureli    Form und     Werkatiiek    in  verschiedenen Stadien des Verfahrens, wäh  rend     Fi-.    4 einen Schnitt     na.eh    der Linie     4-4     der     Fig.    1 darstellt.  



       Beien    dargestellten Ausführungsbeispiel  wird die Form durch die beiden Formteile 11  und. 12 gebildet, die durch einen Spalt 10         oneinander        getrennt-    sind. Durch den letz  teren sind die Teile 71, 12 elektrisch vonein  ander isoliert. Es kann aber     zusä.tzliehes    Iso  liermaterial in den Spalt 10     eingebracht    wer  den.

   Wie ersichtlich, begrenzen die beiden  Formteile 11 und 12 eine     ogival.e        Attsnehmun-          13,    welche das Ende     des        Werkstiickes    14 auf  nehmen und dasselbe verengern kann, wenn es       hi    die Form     gedrückt    wird. Die     Ausnehmung     13 ist     svmmetriseh    zum Spalt 1.0.  



  Die voneinander getrennten Formteile 11       und    12 sind durch die Leitungen 15 und 16  an einen elektrischen. Stromkreis angeschlossen,  so dass sie     gleichzeitig    als positive bzw. nega  tive Elektrode wirken.  



  Das rohrförmige Werkstück 14 wird durch  geeignete     :Mittel    in seiner Längsrichtung in  die     Ausnehm.ung        1.3        -edrüekt.    Zu diesem  Zwecke kann z. B. ein     Klemmfutter    17 vorge  sehen sein, das dem Werkstück gleichzeitig  eine Drehbewegung erteilt.  



  Bei der Ausführung des Verfahrens wird  der Stromkreis geschlossen, sobald das Werk  stück 14 die beiden Formteile 11 und 1.2 be  rührt. Der durch das Werkstück     fliessenda     Strom erhitzt dasselbe, wodurch der For  mungsvorgang erleichtert wird. Die     Wä.rme-          entwieklung    wird auf jene schmale Zone 18  konzentriert, die den Spalt 10 überbrückt. Da  sich aber das     Werkstiiek    in bezug auf die  Formteile dreht, findet eine gleichmässige  Verteilung der Wärme statt.

        Der Teil des Werkstückes, der sich inner  halb der     Ausnehmung    13 befindet, wird also  bei seiner axialen Weiterbewegung     dauernd.          erwärmt,    und er wird durch die sieh     ver-          engernden    Wandungen der     Ausnehmung    all  mählich zusammengedrückt, wie dies in     Fig.    \3  angedeutet ist. Je weiter diese     Verengerung     fortschreitet, um so kürzer wird die erwähnte  Zone 18 und um so intensiver wird die Er  wärmung. Dies geht so lange weiter, bis das  Werkstück auf den Boden der     Ausnehmung     auftritt und es durch denselben geschlossen  wird.

   Es ist beachtenswert, dass das Ab  schliessen des Werkstückes an der Stelle er  folgt, wo es einer andauernden intensiven       Wärmeentwicklung    ausgesetzt ist. Die er  reichte Temperatur genügt zum Verschweissen  des Werkstückes, und die an dieser Stelle statt  findende     Pressung,    die durch den Vorschub  des     Werkstückes    herbeigeführt wird, drückt  das erhitzte Metall nach innen, so dass eine  verdickte     Wandring    19 entsteht. Gleichzeitig  werden alle     Oxyde    und Unreinheiten, die am  Ende des Werkstückes vorhanden gewesen  sein könnten, nach innen gedrückt. Es wird,  dadurch eine saubere     Schweissung    erhalten,  die frei von Rissen und Unreinheiten ist.  



  Wie sich aus     Fig.    3 ergibt, wird ein in  bezug auf seine Längsachse vollkommen sym  metrischer Hohlkörper erhalten, der ein ge  schlossenes Ende von     ogivaler    Form aufweist.  das etwas dicker ist als die Wandstärke des       ursprünglichen    Werkstückes. Diese physikali  schen Eigenschäften sind bei     Gesehosskörpern     in     hohem.    Masse     erwünscht.    Die Form des  Werkstückendes kann aber selbstverständlich  je nach dem Verwendungszweck verschieden  geformt sein, indem jeweils eine entspre  chende Form verwendet wird. Das Werkstück  kann auch innen durch einen Stempel oder  Kern entsprechend dem Verwendungszweck  geformt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Formung von inetalli.- schen Gegenständen, dadurch gekennzeieh- . net, da.ss ein metallisches Werkstück gegen. eine mehrteilige Form gedrückt und relativ zu derselben bewegt wird, während ein elek trischer Strom durch Formteile und Werk stück geleitet wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere voneinander iso lierte, einander radial gegenüberliegende Formteile vorgesehen sind; die in einen elek trischen Stromkreis geschaltet sind, und dass Mittel vorgesehen sind, um Werkstück und Formteile gegeneinandernidrüeken und rela tiv zueinander zu bewegen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Formung eines rohrförmigen Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, dass das rohrförmige Werkstück unter Andrücken an die Formteile rotiert wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet., dass Mittel vorge sehen sind, um Werkstück und Formteile in bezug aufeinander zu verdrehen.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile symmetrisch um eine Achse angeordnet sind, und dass Mittel vorgesehen sind, um ein rohr- förmiges Werkstück parallel -zur erwähnten Achse zuzuführen und gegen die Formteile zu drücken. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind um das rohrförmige Werkstiiek zu drehen.
CH259882D 1941-01-30 1947-12-23 Verfahren und Vorrichtung zur Formung von metallischen Gegenständen. CH259882A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN117644386A (zh) * 2023-10-20 2024-03-05 新乡航空工业(集团)有限公司 一种一体式熔焊类滤芯自动化收口、装配的装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117644386A (zh) * 2023-10-20 2024-03-05 新乡航空工业(集团)有限公司 一种一体式熔焊类滤芯自动化收口、装配的装置
CN117644386B (zh) * 2023-10-20 2026-05-12 新乡航空工业(集团)有限公司 一种一体式熔焊类滤芯自动化收口、装配的装置

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