CH261229A - Schaltungsanordnung zur Erzielung einer Dämpfung in einem im Eingang einer Verstärkerröhre liegenden Schwingkreis. - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzielung einer Dämpfung in einem im Eingang einer Verstärkerröhre liegenden Schwingkreis.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/34—Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
- H03F1/36—Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers
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Description
Schaltungsanordnung zur Erzielung einer Dämpfung in einem im Eingang einer Verstärkerrühre liegenden Schwingkreis. Es ist oft erwünscht, einen Schwingkreis zu dämpfen, welchem schwache Signale zu geführt werden. Die Verwendung eines par allel zum Schwingkreis geschalteten Dämp- fungswiderstandes kann infolge des in einem solchen Widerstand erzeugten Wärmerau schens Veranlassung zu Störungen geben. Die Erfindung bezweckt, eine Schaltungs anordnung zu schaffen, bei weleher ein im Eingang einer Verstärkerröbre liegender Schwingkreis gedämpft. wird, ohne das Ver- hält.jiis Signal- zu Störspannung zu erniedri gen, was eintreten würde, wenn der Schivinä- kreis durch Parallelschalten eines Widerstan des gedämpft würde. Erfindungsgemäss erfolgt die Dämpfung des Sehwingkreises praktisch vollständig durch negative Rückkopplung des Ausgangs kreises der Röhre mit dem Eingangskreis, wo durch das V erhältnis Signal- zu Störspannung in dem Ausgangskreis grösser ist, als es wäre, wenn die Dämpfung ohne die negative Rück kopplung durch Parallelsehalten eines Wider standes zum genannten Schwingkreis erzielt würde. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel der erfindungsgemässen Schaltungs anordnung dargestellt. Es ist bekannt, dass, wenn der Ausgangs kreis eines Röhrenverstärkers zum Eingangs kreis desselben rückgekoppelt ist, die Ein gangsimpedanz des Verstärkers beträchtlich geändert wird. Durch Wahl einer negativen Rüekkopplung wird die Eingangsimpedanz erheblich verkleinert, und eine auf diese Weise erhaltene Eingangsimpedanz führt weniger Störungen ein als eine Impedanz von ähnli chem Wert, welche durch Anordnung eines Impedanzgliedes in dem Eingangskreis ge schaffen würde. Dies scheint auf der Tat sache zu beruhen, dass in dem ersteren Falle die Rausehspann img, welche durch die Wider standskomponente dieses Impedanzgliedes ein-, geführt werden würde, vermieden wird, und wenn auch Schroteffekt in dem Anodenkreis der Röhre erzeugt wird, so wird er in das Signal erst nach dessen Verstärkung einge führt und beeinflusst daher das Verhältnis Signal- zu Störspannung nicht beträchtlich. Es ist daher ersichtlich, dass das Verhältnis Signal- zn Störspannung durch die negative Rüekkopplung unbeeinflusst bleibt, da Signal und Störung in gleichem Verhältnis verrin gert werden. Auf der Zeichnung ist eine Anordnung dargestellt, bei der über den Leiter 21, der z. B. eine Antenne oder der Innenleiter eines Koaxialkabels sein kann, dem Eingang einer Verstärkerröhre schwache Signale zugeführt werden. Der Leiter 21 ist an den Abgriff eines Autotransformators 25 angeschlossen, welcher mit der Steuerelektrode 2-I der Ver- stärkerröhre 23 verbunden ist und durch seine Eigenkapazität auf die Frequenz des zu emp- fangenden Signals abgestimmt ist. Es können nun unerwünschte Phasenänderungen und/ oder Amplitudenschwankimgen des Ausgangs signals auftreten, wenn die Frequenz des an kommenden Signals variiert oder wenn die Resonanzfrequenz des Autotransformators va- rert. Diese Wirkungen können durch Dämp fen des Autotransformators überwunden wer den; aber wenn eine solche Dämpfung durch einen zum Autotransformator parallel ge schalteten Widerstand erfolgt, werden Stö rungen eingeführt und das Verhältnis Signal zu Störspannung wird herabgesetzt. Diese un- erwünschte Reduktion wird jedoch durch Ein führung der genannten Dämpfung mittels negativer Rückkopplung vermieden, wodurch eine Konduktanz parallel mit dem abgestimm ten Kreis eingeführt wird. Die Anode 28 der Röhre 23 ist über einen Kondensator 27 und den Widerstand 26 mit dem Steuergitter 24 dieser Röhre verbunden, tun die negative Rückkopplung zu erhalten. Die Anode 28 ist ,mit einer die Elemente 29, 30 aufweisenden Ausgangsimpedanz verbunden, an welcher die Ausgangssignale erzeugt werden, die über den Kondensator 31 abgeleitet werden. Die Aus gangsinduktanz 30 ist zweckmässig durch ihre Eigenkapazität auf die Frequenz der ge wünschten Empfangssignale abgestimmt. Die negative Rückkopplung führt in* den abge stimmten Kreis 25 eine Dämpfung ein. Das Verhältnis Signal- zu Störspannung in dem Ausgangskreis ist somit grösser, als es wäre, wenn die Dämpfung ohne die negative Rück- kopplung durch Parallelschalten eines Wider standes --tun Autotransformator erzielt würde. Es ist ersichtlich, dass im allgemeinen der Autotransformator, welcher in dem beschrie benen Beispiel der Erfindung erwähnt wurde, durch einen abgestimmten Transformator er setzt sein kann, welcher zwei oder mehrere Wicklungen besitzt. Die durch die negative Rückkopplung er zielte Eingangsimpedanz der Röhre ist im Falle eines Koaxialkabels, von welchem der Leiter 21 den Innenleiter bildet, so bemessen, dass das Kabel mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Erzielung einer Dämpfung in einem im Eingang einer Ver- stärkerröhre liegenden Schwingkreis, dadurch gekennzeichnet, dass diese Dämpfung prak tisch vollständig durch eine negative Rück kopplung des Ausgangskreises der Röhre mit dem Eingangskreis erfolgt, wodurch das Ver hältnis Signal- zu Störspannung in dem Aus gangskreis grösser ist, als es wäre, wenn die Dämpfung ohne die negative Rückkopplung durch Parallelschalten eilfies Widerstandes zum genannten Schwingkreis erzielt würde. UNTERANSPRUCH:Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die negative Rückkopplung dadurch erfolgt, dass die Anode der Röhre über einen Widerstand mit der Steuerelektrode der Röhre verbunden ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB261229X | 1939-03-22 | ||
| GB150340X | 1940-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH261229A true CH261229A (de) | 1949-04-30 |
Family
ID=26250970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH261229D CH261229A (de) | 1939-03-22 | 1946-11-01 | Schaltungsanordnung zur Erzielung einer Dämpfung in einem im Eingang einer Verstärkerröhre liegenden Schwingkreis. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH261229A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2953382C1 (de) * | 1978-12-06 | 1984-06-28 | Fujitsu Ten Ltd., Kobe, Hyogo | Selektiver Verstaerker |
-
1946
- 1946-11-01 CH CH261229D patent/CH261229A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2953382C1 (de) * | 1978-12-06 | 1984-06-28 | Fujitsu Ten Ltd., Kobe, Hyogo | Selektiver Verstaerker |
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