CH261481A - Regelvorrichtung für Kraftmaschinen. - Google Patents

Regelvorrichtung für Kraftmaschinen.

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CH261481A
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Aktiengesell Maschinenfabriken
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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Description


  Regelvorrichtung für Kraftmaschinen.    In grossen     Stromnetzen,    die von einer Viel  zahl von Kraftmaschinen versorgt werden,  besteht die Notwendigkeit, einen Teil der  Kraftmaschinen an der     Frequenzhaltung    des  Netzes durch Drehzahlregelung nicht teilneh  men zu lassen. Diese Kraftmaschinen müssen  vielmehr unabhängig von der Netzfrequenz  eine bestimmte, festgesetzte Leistung her  geben. In Störungsfällen sollen dagegen diese  Kraftmaschinen bei stark abweichender Fre  quenz trotzdem imstande sein, durch     Ände-          rung    der von ihnen erzeugten Leistung einen  Netzzusammenbruch zu verhindern.  



  Das übliche Mittel, im Normalbetrieb eine  wenigstens annähernd konstante Leistung un  abhängig von der Frequenz sicherzustellen, be  steht darin, den Hub des Servomotors solcher  Kraftmaschinen auf einen maximalen Wert  zu begrenzen und den Drehzahlregler so ein  zustellen, dass er die zugeordnete Kraft  maschine erst schliesst, wenn die Frequenz  und damit die Drehzahl einen Wert erreicht,  der über dem Wert liegt, der im normalen  Betrieb auftritt. Der Drehzahlregler ist dann  imstande, die Kraftmaschine bei weiter stei  gender Drehzahl     zuu    schliessen. Dagegen kann  der Drehzahlregler bei unzulässig sinkender  Drehzahl nicht auf Vollast der Kraftmaschine  regeln, da die Hubbegrenzung des Servo  motors dies verhindert. Hierauf sind die mei  sten     Zusammenbrüche    der Stromnetze zurück  zuführen.  



  Man hat deshalb vorgeschlagen, die Kraft  maschinen mit einem Leistungsregler zu ver-    sehen, der eine vorgeschriebene Leistung kon  stant hält. Im Parallelbetrieb mit andern  Kraftmaschinen ist es aber aus Stabilitäts  gründen unmöglich, den Leistungsregler allein  die Kraftmaschine steuern zu lassen. Viel  mehr muss, wie nachgewiesen und erprobt  wurde, an der mit Leistungsregler versehenen  Maschine gleichzeitig ein Drehzahlregler mit  wirken. Nur durch das Zusammenwirken von  Leistungsregler und Drehzahlregler bei Ab  weichungen vom Beharrungszustand entsteht  eine stabile Regelung. Der Leistungsregler  muss dabei imstande sein, im normalen Be  trieb entgegen der Wirkung des Drehzahl  reglers die Leistung konstant zu halten.  



  Der Hub des Leistungsreglers wird aber  derart begrenzt, dass bei starken Abweichun  gen der Drehzahl der Drehzahlregler wie  derum die Kraftmaschine beherrscht, sobald  der Leistungsregler seine Grenzlage erreicht.  hat und damit stillgesetzt ist.  



  Damit im normalen Betrieb der Leistungs  regler imstande ist, jede Last zwischen     Voll-          last    und Leerlauf der Kraftmaschine konstant  zu halten, wird sein Hub so gross bemessen,  dass er dem vollen     Rückführhub    der Kraft  maschine zwischen Vollast und Leerlauf ent  spricht. Der Leistungsregler kann dann bei  unveränderter Stellung des Drehzahlreglers  jeden eingestellten Leistungswert zwischen  Vollast und     Leerlauf,    konstant halten. Im Stö  rungsfall muss der' Drehzahlregler aber im  stande sein, der begrenzten Wirkung des Lei  stungsreglers, die dem     Rückführhub        zwischen              Vollast    und Leerlauf entspricht, entgegenzu  wirken.

   Hierzu ist eine dem     Rückführhub          zwischen    Vollast und Leerlauf entsprechende       Drehzahländerung    notwendig, die mit  Sta  tik  des Drehzahlreglers bezeichnet werde.  



  Es entsteht also eine begrenzte Drehzahl  zone (Grenzzone), die ebenso gross ist wie die  Statik des Drehzahlreglers;     innerhalb    dieser  Grenzzone der Drehzahl hält der Leistungs  regler unabhängig von der Netzfrequenz die  Leistung der Kraftmaschine konstant, wäh  rend ausserhalb dieser Grenzzone der Lei  stungsregler     stillgesetzt    ist, weil er seine Hub  grenze erreicht hat und der Drehzahlregler  allein die Maschine beherrscht.  



  Eine Grenzzone, die ebenso gross ist wie  die Statik des, Drehzahlreglers, entspricht  aber den praktischen Erfordernissen in kei  ner     Weise.    Das Frequenzband     eines    grossen  Netzes ist heute oft nicht breiter als   0,1 Hz  entsprechend  <B>0,2</B>% Drehzahlbereich.

       Wenn     gelegentliche, vorübergehende     Abweichungen     von der eingestellten Leistung für die ge  regelte Kraftmaschine zulässig sind, kann es  zweckmässig sein, die Grenzzone gerade so  gross zu machen wie die Breite des Frequenz  bandes, so dass die Kraftmaschine durch Ein  griff bei jeder     gelegentlichen    grösseren Ab  weichung der Frequenz mit zur guten     Fre-          quenzhaltung    beiträgt, Bei andern Kraft  maschinen ist eine breitere Grenzzone er  wünscht.

   Auch kann es zum Beispiel bei Was  serturbinen notwendig     sein,    je nach dem Was  seranfall und der Belastung, zu bestimmten  Zeiten der Woche oder des Tages, enge Grenz  zonen und zu andern Zeiten breite Grenz  zonen einzustellen.  



  Die Forderung, sehr kleine und den Be  dürfnissen des Betriebes angepasste Grenz  zonen der Drehzahl einzustellen, kann nicht  etwa durch     eine        Anpassung    der Statik des  Drehzahlreglers     erfüllt    werden, da diese,  ebenfalls aus Betriebserfordernissen, durch  ganz andere     Gesichtspunkte        bestimmt    ist.

   Der  geordnete     Parallelbetrieb    in grossen Netzen  erfordert nämlich, dass der grösste Teil der  Kraftmaschinen     mit        Drehzahlstatiken    von zum  Beispiel 4. bis 6 % arbeitet, und gerade in    Störungsfällen soll eine solche grosse Statik  vorhanden sein, da mit hoher Drehzahlstatik  sich das Netz nach Störungen viel schneller  beruhigt. Schon deshalb wäre es ganz unzu  lässig, auf     Drehzahlstatiken    von zum Beispiel  unter 1 %     herunterzugehen,    um eine     kleine     Grenzzone zu erhalten.

   Ausserdem wäre aber  mit     Drehzahlstatiken    von     zum.    Beispiel unter  2 % keine sichere Parallelschaltung der Kraft  maschine auf das Netz durchführbar. Es sind  also nur Lösungen brauchbar, bei denen man  die vom Betrieb geforderte hohe Statik des  Drehzahlreglers belassen und trotzdem eine  enge und     anpassbare    Grenzzone einstellen  kann.  



  Ein weiterer Nachteil der bisherigen     Lei-          stiulngsregler    besteht darin, dass der Regel  bereich des Drehzahlreglers um den vollen  Wert der Drehzahlstatik von zum Beispiel 5      %     herabgesetzt wird, und zwar aus folgenden  Gründen:     Ein    normaler Drehzahlregler ohne  zusätzlichen Leistungsregler hat einen Regel  bereich von zum Beispiel<B>15%.</B> Bei einer  Drehzahlstatik von zum Beispiel 5 % werden  5 % von diesem     Regelbereieh    in Anspruch ge  nommen, um die Kraftmaschine zwischen  Vollast und Leerlauf zu steuern; ein weiterer  Betrag von zum Beispiel<B>27,</B> ist notwendig,  um den Servomotor der Kraftmaschine bis  zur     Zuflussmenge    null ganz zu schliessen.

   Bei  15 % Regelbereich des     Drehzahlreglers    bleibt  dann noch 8 %     Reserveregelbereich,    der not  wendig ist,     iun    bei stark nach oben oder unten  abweichender Frequenz die Kraftmaschine  nach     Zusammenbrüchen    noch parallel schal  ten zu können. Von diesem Reserveregel  bereich geht nun beim Hinzufügen eines Lei  stungsreglers 5 % verloren; der Drehzahl  regler muss nämlich imstande sein, entgegen  dem Hub des Leistungsreglers, dem bei einer       Statik    des Drehzahlreglers von 5 % auch 5  Drehzahländerung, wie nachgewiesen, ent  spricht, den Servomotor der Kraftmaschine  ganz zu öffnen und ganz zu schliessen.

   Es  bleibt also als     Reserveregelbereich    des Dreh  zahlreglers statt 8 % nur 3 % übrig. Das  reicht nicht aus,     Luu    bei Störungen die Kraft  maschine bei abweichender     Frequenz    parallel      zu schalten. Man muss deshalb durch Aus  wechseln der Feder des Drehzahlreglers einen  grösseren Regelbereich herstellen, um ohne  Einschränkung der Sicherheit und der  Brauchbarkeit der Drehzahlregelung einen  Leistungsregler hinzufügen zu können. Ab  gesehen von den Kosten und den Umständen  für das Abstimmen der Regelung und ihrer  Grenzlagen auf eine andere Feder, hat ein  grösserer     Drelizahlregelbereich    den grossen  Nachteil, dass der Drehzahlregler im gleichen  Verhältnis unempfindlicher wird, was die  ganze Drehzahlregelung verschlechtert.

   Um  den gleichen Reservehub aufrechtzuerhalten  und den Verlust an Regelbereich von 5     %    aus  zugleichen, müsste man den Drehzahlregel  bereich von 15 auf 20     %    heraufsetzen, wodurch  die Unempfindlichkeit     um    einen Drittel zu  nimmt.  



  Die vorteilhafte Möglichkeit, alle Kraft  maschinen eines Netzes mit Leistungsreglern  zu versehen, um wahlweise nur einzelnen  Kraftmaschinen     üie        Frequenzhaltung    des  Netzes zu übertragen, setzt voraus, dass sich  die Leistungsregler     möglichst    einfach und bil  lig ausführen lassen.  



  Um der Unempfindlichkeit der Leistungs  regler entgegenzuwirken und bei Wassertur  binen den schädlichen Einfluss der Wasser  massen auf die Stabilität zu     überwinden,    hat  man den Leistungsregler mit einem Katarakt  ausgerüstet, welcher zur Stabilisierung eine  hohe temporäre Statik des Leistungsreglers  herstellt. Obgleich im Beharrungszustand  immer die gleiche Leistung einzustellen ist,  muss bei der Arbeitsweise mit Katarakt tem  porär, wie bekannt, eine Rückführung zum  Antrieb des Kataraktes wirksam sein. Es ist  also ein     Rückführgestänge    zwischen dem  Steuerorgan des Servomotors und dem Kata  rakt am Leistungsregler notwendig.

   Die glei  che stabilisierende Wirkung lässt sich aber  auch ohne Katarakt und ohne Rückführung  herstellen, indem man den Leistungsregler  mit einer     Vorsteuerung    versieht, die mit sehr  langer Schliesszeit arbeitet, wobei die     Ver-          stellgeschwindigkeit    der     Vorsteuerung    mit  der Abweichung der Leistung von ihrem Soll-    wert zunimmt. Ausser dem Katarakt selbst  fällt dann das ganze Verbindungsgestänge  zwischen Leistungsregler und Steuerorgan  des Servomotors weg. Dadurch lässt sich eine  bedeutende Kostenersparnis erzielen, und fer  ner fällt auch die Notwendigkeit dahin, je  nach den örtlichen Verhältnissen ein beson  deres     Rückführgestänge    entwerfen und bauen  zu müssen.

   Es sind nur noch normalisierte  Bauteile für den Leistungsregler notwendig,  die sich billig herstellen lassen.  



  Bei dem Versuch, sehr lange, zur Stabili  tät notwendige Schliesszeiten der     Vorsteue-          rung    des Leistungsreglers sicherzustellen, be  gegnet man aber sehr grossen Schwierigkei  ten. Bei den begrenzten Abmessungen der  hydraulisch arbeitenden     Vorsteuerung    entste  hen in ihrem Steuerventil bei langen Schliess  zeiten nur ganz geringe     Durehflussgeschwin-          digkeiten    und damit sehr geringe steuernde  Druckunterschiede. Diese werden bald so klein,  dass sie nicht mehr die Unempfindlichkeit der       Vorsteuerung    überwinden und die notwendi  gen Steuerkräfte aufbringen können.

   Es  kommt dann zur Unempfindlichkeit des Lei  stungsreglers selbst eine grosse zusätzliche  Unempfindlichkeit, indem grosse zusätzliche  Leistungsabweichungen notwendig sind, uni  durch Herstellung grösserer steuernder Druck  unterschiede die     Vorsteuerung    nach der einen  und der andern Richtung bewegen zu können.  Uni die zur Stabilität notwendigen langen  Schliesszeiten herzustellen, müsste man des  halb, um die zusätzliche Unempfindlichkeit  herabzusetzen, um ein Vielfaches grössere       Vorsteuerungen    verwenden, damit die Durch  flussmengen durch das Steuerventil der Vor  steuerung und damit die steuernden Druck  unterschiede grösser werden.

   Grosse     Vorsteue-          rungen    bedingen aber ausser einer Erhöhung  der Kosten. für die     Vorsteuerung    den Nach  teil, dass der Leistungsregler grössere Kräfte  braucht, uni die     Vorsteuerung    zu betätigen,  wodurch wiederum die Unempfindlichkeit des  Leistungsreglers selbst zunimmt.  



  Alle diese     Schwierigkeiten    lassen sich da  durch beheben, dass gemäss der Erfindung in           Verbindung    mit einem Drehzahlregler von  der     Leistung    der Kraftmaschine im     Behar-          rungszustand    gesetzmässig abhängige Mittel       in    einer durch     Begrenzungsvorrichtungen     festgelegten Drehzahlzone (Grenzzone) eine  mindestens nahezu von der Drehzahl unab  hängige Leistung herstellen, wobei die     Be-          grenzungsvorrichtungen    gestatten, die Wir  kung jener Mittel derart zu begrenzen,

   dass  letztere     innerhalb    der begrenzten Drehzahl  zone     nur    imstande sind, das     Zuflussorgan    der  Kraftmaschine um einen Bruchteil seines vol  len Hubes zu verstellen.  



  Auf den beiliegenden     Zeichnungen    sind  mehrere beispielsweise     Ausführ-Lingsformen     des     Erfindungsgegenstandes    in vereinfachter  Darstellungsweise veranschaulicht, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine erste     Ausführungsform,    bei der  ein Leistungsregler vorgesehen ist,     um    eine  von der Drehzahl unabhängige Leistung her  zustellen,       Fig.    2     eine    weitere Ausführungsform mit       Herstellung    einer     nahezu    konstanten Lei  stung mittels eines Gestänges,

   welches das       Zuflussorgan    der     Kraftmaschine    steuert,       Fig.    3 den Zusammenhang zwischen Dreh  zahl und Leistung bei     einer    gemäss der Erfin  dung arbeitenden Regelvorrichtung,       Fig.    .4 eine dritte     Ausführungsform    und       Fig.    5 eine Ausführungsform, bei welcher  der Drehzahlregler gleichzeitig als Mittel  dient, um die Leistung nahezu konstant zu  halten.  



  In     Fig.    1     bezeichnet    1 eine als     Wassertur-          bine    ausgebildete Kraftmaschine, deren Zu  flussorgan 2 durch einen Servomotor 3 mit       Hilfe    eines Steuerventils 4 und einer     Rück-          führung    5 gesteuert     wird.        Ein    Gestänge 6  stellt die     Verbindung    zu     einem    Drehzahl  regler 7 her.

   Ferner bezeichnet 8 einen Lei  stungsregler, der durch     ein    Steuerventil 9 die       Ausflussöffn.mg    10 einer     Vorsteuerung    11  mit     Stufenkolben    12 steuert. Auf die kleinere       untere    Fläche dieses Kolbens 12 wirkt     ein     höherer Öldruck als auf dessen obere, grö  ssere     Kolbenfläche        ein,    wodurch der Kolben    12 im Gleichgewicht gehalten wird. Eine     Öl-          pumpe    13 versorgt die     Vorsteuerung    11 und  den Servomotor 3 mit Drucköl. 14 ist eine  feste Blende.

   Zum Leistungsregler 8 gehört  eine Spule 15, die von der zu regelnden Lei  stung beeinflusst     wird.    Es kann sich dabei um  die von der Kraftmaschine selbst erzeugte  Übergabeleistung an das Netz     handeln    oder  um eine Übergabeleistung von einem Netz an  ein anderes. Mit steigender Leistung übt die  Spule 15 eine zunehmende, nach     amten    gerich  tete Kraft aus. Eine Spule 16 übt dagegen  eine nach oben gerichtete Gegenkraft aus, die  sich dem     einzuhaltenden    Sollwert der Lei  stung entsprechend einstellen lässt, indem ein  Schieber 18 auf einem Widerstand 17 ver  schoben wird.

   Der Widerstand 17 ist an eine  nicht gezeigte Stromquelle angeschlossen. 20       -Lind    21 bezeichnen Blattfedern, an denen der  Leistungsregler 8 befestigt ist, so dass er sich       reibungslos        in    vertikaler Richtung unter dem  Einfluss der Spulen 15, 16 bewegen kann. Die       Vorsteuerung    11 wirkt als Begrenzungsvor  richtung für den Hub des     Stufenkolbens    12,  welcher Hub sich ferner durch Anschläge 22,  221 begrenzen lässt. Die Bewegung des Kol  bens 12 wird durch ein Gestänge 23, 24, das  feste Drehpunkte 25' bzw. 25 aufweist, auf.  den Servomotor 3 übertragen.

   Somit     wird    den  Hubgrenzen des Stufenkolbens 12     ein    be  stimmter     Verstellhub    des Servomotors 3 zu  geordnet. 26 bezeichnet einen Schieber mit       Gelenk    27, der sich mit     Hilfe    einer Einstell  vorrichtung 28 relativ zum Gestänge 23, 24  einstellen lässt, und 29 bezeichnet eine Druck  feder zum     Andrücken    des     Gestängeteils    24  und des     Schiebers    26 an den     Gestängeteil    23.  Durch Verstellen des.

   Schiebers 26 lässt sich  das Übersetzungsverhältnis der Bewegung  zwischen der     Vorsteuerimg    11     und    dem Servo  motor 3 verändern und damit der Hub des  Servomotors 3, der den     Grenzlagen    dieser  vom Leistungsregler 8 beeinflussten     Vorsteue-          rung    11 zugeordnet ist. 30 ist ein Handrad  zur Einstellung des Servomotors 3.

   Im weite  ren bezeichnen 31 bis 39     Steuerpunkte    und  40 bezeichnet eine Anzeigevorrichtung für die  Stellung der     Vorsteuerung    11,      Die Wirkungsweise der beschriebenen Re  gelvorrichtung ist folgende: Bei kleinen     Fre-          quenzänderungen    greift der Drehzahlregler 7,  wie es aus Stabilitätsgründen notwendig ist,  ein, indem er über Steuerpunkt 35 den Servo  motor 3 bewegt. Ist dabei der Servomotor 3  im Sinne steigender Leistung verstellt wor  den, so nimmt die von der Spule 15 erzeugte,  nach unten gerichtete Kraft zu, so dass der  Leistungsregler 8 vermittels des Steuerventils  9 den Ausfluss durch die Öffnung 10 vermin  dert.

   Der Druck über dem Stufenkolben 12  steigt infolgedessen, so dass sich dieser Kolben  nach unten bewegt und dabei über das Ge  stänge 23, 24 den Servomotor 3 so lange  schliesst, bis infolge Herabsetzung der von der  Turbine 1 erzeugten Leistung die von der  Spule 15 gemessene Regelleistung wieder auf  den Sollwert zurückgeht, welcher der Kraft  entspricht, die von der Spule 16 nach oben  ausgeübt wird. Durch die abweichende Lei  stung der Turbine 1 wird somit vom     Lei-          stunsregler    8 im Rahmen der Grenzlagen der       Vorsteuerung    11 über den Steuerpunkt 33 die  ursprüngliche Leistung wieder hergestellt, so  dass also die Steuerpunkte 38, 37, 36 und 34  wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht  werden.

   Steuerpunkt 34 wirkt somit nach Wie  derherstellung der Beharrung als fester Dreh  punkt.  



  Entsprechen die Steuerpunkte 331 und     33z     den Grenzlagen des Stufenkolbens 12, so ist  nur ein Hub des Drehzahlreglers von<B>351</B>  nach     351    notwendig; um die ganze Hubver  schiebung des Stufenkolbens 12 entsprechend  331 bis<B>322</B> auszugleichen. Sobald der Stufen  kolben 12 eine seiner Grenzlagen erreicht hat  und damit stillgesetzt wird, beherrscht der  Drehzahlregler 7 allein den Servomotor 3. Die       Vorsteuerung    11 ist also nur innerhalb der  Drehzahlzone wirksam, die dem Hub 351 bis       35z    entspricht.  



  Die gestrichelt eingezeichneten Lagen der  Übersetzungsgestänge 23 und 24 stellen die  Grenzen dar, die durch Bewegung des Stufen  kolbens 12 innerhalb seines Hubbereiches bei  der dargestellten Stellung des Schiebers 26  entstehen. Diesen Grenzen entsprechen die    äussersten Stellungen 331 und<B>331</B> des Steuer  punktes 33. Entspricht die Periodenzahl der  Frequenz dem Sollwert 50 Hertz, dann be  steht die dargestellte Mittellage für den Stu  fenkolben 12, den Anzeiger 40 und den Dreh  zahlregler 7 mit seinem Steuerpunkt 35. Bei  konstanter Netzfrequenz von 50 Perioden     ist     Steuerpunkt 35 fester Drehpunkt.  



  Man erkennt aus den gestrichelt gezeich  neten Stellungen der Gestänge zwischen den  Steuerpunkten 33 und 38, dass zwischen den  Grenzlagen des     Stufenkolbens    12, denen eine  Verstellung des Steuerpunktes 33 zwischen  den Punkten 331 und<B>33'</B> entspricht, sich der  Servomotor 3 nur von 381 nach<B>381</B> verstellen  lässt, was nur einem Bruchteil seines vollen  Hubes zwischen 383 und 384 entspricht. Dem  vollen Hub 383 bis 384 entspricht bei still  stehendem Steuerpunkt 33 die volle Statik  des Drehzahlreglers 7, entsprechend seinem  Hub 353 bis 354.

   Die     Drehzahlgrenzen,    ent  sprechend 351 bis 353, die, wie dargestellt, der  Drehzahlzone entsprechen, innerhalb deren  der Leistungsregler 8 wirksam ist, sind also  nur ein Bruchteil des Hubes<B>35'</B> bis 354, wel  cher der vollen Statik des Drehzahlreglers 7  entspricht. Durch enge Hubgrenzen des Stu  fenkolbens 12 lässt sich also in Verbindung  mit dem Übersetzungsgestänge 23, 24 und  dem Schieber 26 die     Drehzahlzone,    innerhalb  deren der Leistungsregler 8 wirksam ist, auf  einen beliebig kleinen Bruchteil der Drehzahl  statik heruntersetzen.  



  Es ist also zulässig, den Drehzahlregler  mit beliebig grosser Statik von zum Beispiel  5 ,wo arbeiten zu lassen und trotzdem beliebig  kleine Drehzahlzonen von zum Beispiel<I>1</I>      Jo     zu schaffen, bei deren Überschreitung nach  oben oder unten in Störungsfällen der Dreh  zahlregler 7 die Kraftmaschine allein be  herrscht. Eine kleine Drehzahlzone von zum  Beispiel 1     %    bedeutet aber gleichzeitig einen  geringen Verlust an Regelbereich des Dreh  zahlreglers 7. Ein Verlust von nur 1     %    Regel  bereich ist bei 15<B>%</B> gesamtem Drehzahlregel  bereich meist vollkommen belanglos.

   Wenn  aber selbst zur Wiederherstellung des ur  sprünglichen     Drehzahlregelbereiches    eine stär-           leere    Feder des     Drehzahlreglers    7 zu verwen  den ist, nämlich für 16 statt<B>15%</B> Regel  bereich, so ist der Unterschied so gering, dass  die     Erhöhung    der Unempfindlichkeit im Ver  hältnis 16 zu 15 praktisch belanglos bleibt.  



  Da dem freien Hub des Stufenkolbens 12  nur ein Bruchteil des Hubes des Servomotors  3 zugeordnet ist, so gelingt es, auch ohne Ka  tarakt die Stabilität des Leistungsreglers 8       sicherzustellen,    indem man grosse theoretische  Schliesszeiten der     Vorsteuerung    11 herstellt       und    dafür sorgt, dass     die        Verstellgeschwin-          digkeit    dieser     Vorsteuerung    mit dem Aus  schlag des     Leistungsreglers    8 zunimmt.

   In der  theoretischen     Schliesszeit    der     Vorsteuerung    11       würde    der Servomotor 3 unter dem     Einfluss     des     Leistungsreglers    8 den vollen Hub durch  laufen. Da nun aber die     Vorsteuerung    11 den  Servomotor 3 nur     um    einen Bruchteil seines  vollen Hubes verstellen kann, ist die hierzu  erforderliche effektive Schliesszeit der Vor  steuerung 11 nur ein Bruchteil ihrer theo  retischen     Schliesszeit.    Die Stabilität, für die.

    es     nur    auf die theoretische Schliesszeit der       Vorsteuerung    11 ankommt, wird also durch  eine kleinere effektive Schliesszeit der Vor  steuerung 11 hergestellt. Der kürzeren Schliess  zeit entsprechen grössere     Verstellgeschwindig-          keiten,    also grössere     Verstellbewegungen    be  wirkende Druckunterschiede am Steuerventil  9, die ohne weiteres die Unempfindlichkeit  der     Vorsteuerung    11 überwinden können.

    Man kommt ferner mit kleineren     Vorsteue-          rungen    11     aus,    wenn man nicht mehr darauf  angewiesen ist, durch genügend grosse ver  drängte Ölvolumen eine lange effektive       Schliesszeit    herzustellen.  



  Trotzdem die     Vorsteuerung    11 den Servo  motor 3 nur um einen Bruchteil seines vollen  Hubes verstellen kann, lässt sich dennoch jede       beliebige    konstante Leistung einstellen, indem  das     Handrad    30     imstande    ist, den Servomotor  3 um seinen vollen Hub zu verstellen.  



  Der Übergang auf eine andere konstant  zu haltende Leistung geschieht zum Beispiel  in folgender Weise     und    Reihenfolge: Der  Schieber 18 des Widerstandes 17 wird in die       Stellung-    gebracht, die- der neuen,     zum    Bei-    spiel grösseren Leistung entspricht,     die    kon  stant zu halten ist. In der Spule 16 entsteht ;  dann eine grössere, nach oben gerichtete  Kraft, durch die das Steuerventil 9 mehr ge  öffnet wird. Da nun der Druck über dein  Kolben 12 sinkt, so bewegen sich der Steuer  punkt 31 und damit auch die     Steuerpunkte    ;  32 und 33 nach oben, bis die Grenzlage 33'  erreicht ist.

   Dabei öffnet der Servomotor 3  nur     um    den geringen Betrag, der Steuer  punkt 38 nach 38' bringt. Es wird angenom  men, dass die Verstellung des Schiebers 18,  einer grösseren     Leistungsänderung    entspricht  als die von der     Vorsteuerung    11     bewirkte          Öffnung    des Servomotors 3 von 38 nach 38'.  Das Erreichen der Grenzlage des Stufenkol  bens 12 erkennt der Wärter daran, dass der  Zeiger 40 aus der gezeichneten Mittellage  nach rechts     ausschlägt        und    stehenbleibt.

   Der  Wärter öffnet nun durch Verstellen des  Handrades 30 nach     unten    den Servomotor 3,  wodurch die Turbine 1 mehr     Leistung    abgibt.  Dadurch wächst die nach unten gerichtete  Kraft der die Leistung     messenden        Spule    15,  was das Steuerventil 9 zu     schliessen    veranlasst.  Dies ruft eine Bewegung des     Stufenkolbens     12 nach     unten    und des Zeigers 40 gegen seine  Mittellage hin hervor.

   Der     Wärter    setzt die       Verstellung    des Handrades 30 so lange fort,  bis der Zeiger 40 die Mittellage erreicht hat,  wonach die neue Leistung eingehalten wird,  wenn die Frequenz des Netzes 50 Hertz be  trägt.  



  Auch bei der eingestellten neuen Leistung  kann der Drehzahlregler 7 in Störungsfällen  eingreifen. Bei sinkender Drehzahl bewegt  sich     Steuerpunkt    35 nach oben und öffnet  durch Servomotor 3 die Turbine 1. Die zu  nehmende Leistung verursacht über die Spule  15 ein Schliessen des Steuerventils 9, so dass  der Stufenkolben 12 nach unten geht, bis die  Grenzlage entsprechend Steuerpunkt 332 er  reicht ist, um dann dort stehenzubleiben. So  bald der Drehzahlregler 7 den     Steuerpunkt     35 nach 35' verstellt hat, wozu zum Beispiel  0,5      %        Drehzahlabsenkung    notwendig ist, be  herrscht dann der Drehzahlregler 7 die Kraft  maschine 1 allein und kann diese bei weiter      sinkender Drehzahl ganz öffnen und somit.

    dazu beitragen, einen Zusammenbruch des  Netzes zu vermeiden.  



  Die Drehzahlzone, auf die sich die Wir  kung des Leistungsreglers 8 beschränkt, lässt  sich zum Beispiel durch Verstellen der An  schläge 22, 221 verändern oder durch Ver  stellen des Schiebers 26, indem dem gleichen  Hub des Stufenkolbens 12 ein anderer Hub  des Servomotors 3 zugeordnet wird. Auf diese  Weise lässt sich im Betrieb die Drehzahlzone  den Erfordernissen anpassen, und zwar ohne  die Statik des Drehzahlreglers 7 zu verän  dern.  



  Um den gleichen Leistungsreglers 8 auch  verwenden zu können, wenn zu gewissen Zei  ten nicht die von der Kraftmaschine 1     selbst     an das Netz abgegebene Übergabeleistung  konstant zu halten ist (Maschinenregelung),  sondern die Übergabeleistung zwischen zwei  Netzen (Netzregelung), kann es zweckmässig  sein, das vom Schieber 26 eingestellte Über  setzungsverhältnis so stark verstellbar zu ma  chen, dass der     Vorsteuerung    11 der ganze  Hub des Servomotors 3 zugeordnet werden  kann.

   Bei Regelung der Übergabeleistung  zwischen zwei Netzen kann es nämlich zweck  mässig sein, dass der Leistungsregler 8 im  stande ist, die von ihm beherrschte Kraft  maschine 1 so zu steuern, dass sie ihren vollen  Leistungsbereich zwischen Leerlauf und     Voll-          last    hergeben kann, damit diese     Kraft-          masehine    allein die Verbrauchsunterschiede  im eigenen Netz weitgehend ausgleichen kann.  



  Beim vorliegenden Beispiel hat der Lei  stungsregler 8 sowohl zur Netzregelung als  auch zur Maschinenregelung zu dienen. Die       Umstellung    des Schiebers 26 beim Übergang  von der Netzregelung zur Maschinenregelung  auf eine Stellung, bei der dem vollen Hub der       Vorsteuerung    11     mir    ein Bruchteil des Hubes  des Servomotors 3 entspricht - solange der  Leistungsregler 8 unter dem Einfluss der  Leistung steht, die von der Kraftmaschine 1  selbst erzeugt wird -, bedingt folgenden be  deutenden Vorteil: Der Bereich der Über  gabeleistungen zwischen     zwei    Netzen, den  man durch die Spule 15 des Leistungsreglers    8 muss messen können, ist fast immer um ein  Vielfaches, z.

   B. dreimal, grösser als bei Re-,       gelung    auf konstante Leistung der Kraft  maschine 1. Bei gleichem     Übersetmingsver-          hältnis    zwischen     Vorsteuerung    11 und Servo  motor 3 ist also nach Umstellung der Lei  stungsspule 15 von Maschinenregelung auf  Netzregelung die gemessene Leistungsände  rung d P für den gesamten     Messbereich,    der  in beiden Fällen den gleichen maximalen  Ausschlag des Leistungsreglers 8 auslöst, drei  mal grösser. Der Leistungsregler 8 übt also  erst bei dreimal grösseren Leistungsänderun  gen die gleiche regelnde Wirkung aus. Wie  bekannt, wird hierdurch die Stabilität ver  stärkt, aber der Regelvorgang verlangsamt.  



  Man musste deshalb bisher eine verlang  samende Überstabilität bei der Netzregelung  in Kauf nehmen, um zu verhindern, dass bei  der Umstellung auf Maschinenregelung der  Leistungsregler unstabil wird. Dagegen kann  man ohne jede Rücksicht auf die Stabilität  der Maschinenregelung die Netzregelung so  schnell wirken lassen, wie es die Stabilität  der Netzregelung zulässt, wenn man bei der  Umstellung auf Maschinenregelung dem maxi  malen Hub der     Vorsteuerung    11 nicht mehr  den vollen, sondern nur einen Bruchteil des       Servomotorhubes    3 zuordnet. Je kleiner näm  lich die Leistung     PmaX    ist, die zwischen den  Grenzlagen der     Vorsteuerung    11 gesteuert  wird, um so grösser ist, wie bekannt, die Sta  bilität.

   Stellt man also beim Übergang von  der Netzregelung zur Maschinenregelung  durch Schieber 26 ein Übersetzungsverhältnis  zwischen     Vorsteuerung    11 und Servomotor 3  ein,. das zehnmal kleiner ist, so wächst die  Stabilität auf das Zehnfache gegenüber un  verändertem Übersetzungsverhältnis. Die Sta  bilität ist dann bei Maschinenregelung noch  besser als bei Netzregelung, so dass man die       Reglerkonstanten    für beste und schnellste  Netzregelung vorsehen kann, ohne befürchten  zu müssen, dass bei Umstellung auf Maschi  nenregelung keine Stabilität mehr vorhanden  ist.

   Bei Maschinenregelung ist aber eine mit  Überstabilität verbundene langsame Regelung  belanglos, weil man nicht wie bei Netzrege-           lang        plötzliche    Verbrauchsänderungen     m8g-          lichst    schnell ausgleichen, sondern mit voller  Stetigkeit eine konstante     Leistung    der Kraft  maschine einhalten will.  



  Die Betätigung des Handrades 30 kann  auch in bekannter Weise durch     eine    Fern  betätigung     mit    Hilfe eines     zusätzlichen        Ver-          stellmotors    ergänzt sein.  



  Der Drehzahlregler 7 kann einen Katarakt  erhalten, der     eine    temporäre Statik herstellt.  Ebenso kann die     Vorsteuerung    11 für den       Leistungsregler    8 durch einen Katarakt er  gänzt werden, der in     bekannter    Weise eine  temporäre     -Statik    des     Leistungsreglers    her  stellt.

   Der Leistungsregler 8 kann auch nach  einem     Frequenz-Leistimgsgesetz        regeln,    statt  bei allen Frequenzen, also Drehzahlen, auf  die gleiche konstante Leistung zu     regeln.          Ausser    der     Vorsteuerung    11 für den Lei  stungsregler 8 kann man auch für den Dreh  zahlregler 7     eine        Vorsteuerung    vorsehen.  



       Falls    die Anschläge 22, 221 nicht vorhan  den sind, bildet die     Vorsteuerung    11 selbst  die     Begrenzungsvorrichtung    für die Dreh  zahlzone durch     ihren    maximalen Hub.  



  In den Fällen, in denen die     Stellung    des  Servomotors 3     mindestens    angenähert     ein     brauchbares Mass für die Leistung der Kraft  maschine 1 ist, kann man die     Spule    15 von  einer die     Stellung    des Servomotors 3 anzei  genden     Messgrösse        beeinflussen    lassen.

   Dies       kann        zLun    Beispiel dadurch geschehen, dass der  Servomotor 3     in    an sich bekannter Weise, wie  bei elektrischer Fernanzeige der Servomotor  stellung, .einen elektrischen Widerstand oder  eine Induktionsspule betätigt, deren Span  nung sich mit der Stellung des Servomotors 3  verändert. An diese     Messspannung        wird    dann  die Spule 15 angeschlossen, die das Verstell  mittel 8 beeinflusst.  



  Wenn     man,    nicht     ohnehin,    z. B.     zur    Netz  regelung,     einen        Leistungsregler    braucht, kann  man statt dessen die     Vorsteuerung    auch di  rekt durch ein das     Zuflussorgan    2 der Kraft  maschine steuerndes Gestänge betätigen.

   In       Fig:    2 ist mit     einer        weitgehenden        Schematisie-          rimg    ein Ausführungsbeispiel einer solchen         P,egelungsvorrichtung    dargestellt, wobei Teile,  die solchen der     Fig.1    entsprechen, mit den  selben Bezugszeichen wie in letzterer belegt  sind. Die     Begrenzungsvorrichtungen    bestehen  wiederum aus Anschläge 22, 221, und ferner  sind zur     Einstellung    der Grenzzone die Teile  23, 24, 26 und 28 vorgesehen. Um den An  schlag 22 zu erreichen, muss sich der Steuer  punkt 34 nach 341 verstellen, was eine Ver  stellung des Steuerpunktes 41 nach 411 zur  Folge hat.

   Ein     Verstellmittel    42     dreht    sich  dabei um den festen Punkt 43, wobei der       Steuerpunkt    44 nach der Stellung 441 ver  stellt und dabei der Anschlag 22 erreicht  wird. 45 bezeichnet eine     Zugdruckfeder,    die  gespannt bzw. entspannt wird, wenn der An  schlag 22 bzw. 211 erreicht ist, damit der  Drehzahlregler 7 unter Überwindung dieser  Feder 45 sich weiterbewegen kann.  



  Die     Leistung    der Kraftmaschine bleibt  innerhalb der     Wirkungszone    des     Verstellmit-          tels    nicht mehr vollständig konstant. Einer  konstanten Leistung     würde    ein Stillstand des       Steuerpiuiktes    34 entsprechen, so dass zwi  schen den Grenzlagen 33 und 333 der Steuer  punkt 35 nach 355 bewegen     würde.    Da aber  der     Steuerpunkt    34 nach 341 kommt, ist eine  zusätzliche     Drehzahländerung    notwendig, die  den Steuerpunkt 35 nach 351 statt nach 35'       bringt.     



       In        Fig.3    sind die entstehenden Zusam  menhänge zwischen Drehzahl     und        Leistung     dargestellt. Als Abszisse ist die Leistung P       gewählt,    wobei der der     Punkt    0 dem Leer  lauf     und        1/1    der Vollast der Kraftmaschine  entspricht. Die Ordinate stellt die Drehzahl n       im    Arbeitsbereich des Drehzahlreglers dar.       Punkt    46 entspricht der Drehzahl im Leer  lauf.

   Denkt man sich zunächst die     Mittel    zur       Herstellung    einer von der Drehzahl nahezu  unabhängigen Leistung innerhalb der Grenz  zone     (Grenzsteuerung    ) ausser Wirkung, so  entspricht Punkt 47 der Drehzahl bei     Voll-          last.    Die Strecke 46 bis 471 ist die mit      Sta-          tik     bezeichnete Drehzahländerung zwischen  Vollast und Leerlauf im Beharrungszustand.

    Die auf eine     vollkommen    konstante     Leistung     regelnde Grenzsteuerung hält die dem Punkt      48 entsprechende     Leistung    so lange aufrecht,       bis    die Drehzahl Punkt 49 erreicht, worauf       zwischen    den Punkten 49 und 50 der Dreh  zahlregler wieder mit normaler Statik arbei  tet. Es entsteht so die Drehzahlzone 48 bis 49,  die sich durch die Begrenzungsvorrichtungen  einstellen lässt, wie gezeigt wurde.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.2    ist nun  die Leistung bei den beiden Grenzlagen ent  sprechend den Anschlägen 22, 221 nicht die  gleiche. Vielmehr entsteht beim Übergang von  einer Grenzlage zur andern sowohl eine Lei  stungsänderung als auch eine zusätzliche  Drehzahländerung gegenüber der auf ganz  konstanter Leistung regelnden Grenzsteue  rung. Dementsprechend wandert Punkt 49 in       Fig.    3 zum Beispiel nach 491. Da im allgemei  nen die     Verstellbewegungen    zwischen den  Grenzlagen 49 und 491 für Grenzsteuerung,  Servomotor und Drehzahlregler als linear an  genommen werden können, so entsteht auch  zwischen Punkt 48 und 491 eine lineare Be  ziehung     zwischen    Drehzahl n und Leistung P.

    Die Neigung der Geraden     48-491    kennzeich  net die Drehzahlstatik innerhalb der Grenz  zone. Entsprechend der stärkeren Neigung ist  diese Statik grösser als die Statik des Dreh  zahlreglers gemäss der schwächer geneigten  Geraden     46-47.    Bei ganz konstanter Lei  stung innerhalb der Grenzzone gemäss dem  Linienzug     48-49    ist die     Drehzahlstatik    un  endlich.  



       Würde    man nun die der Neigung der Ge  raden     48-491    entsprechende Drehzahlstatik  beibehalten und eine breitere Grenzzone ein  stellen,     so    käme man vom Punkt 491 nach  Punkt 492. Dadurch würde sich die Leistungs  abweichung zwischen den Grenzlagen der       Grenzsteuerung    vom Wert     48-48i    auf den       viel        grösseren    Wert     48-482    vergrössern, was  völlig     unzulässig    sein kann.

   Es gelingt, die       Leistungsabweichung        48-48i    auch beim     Über-          gang        zur    breiteren Grenzzone aufrechtzuerhal  ten, wenn man gleichzeitig innerhalb der       Grenzzone    eine grössere Drehzahlstatik ein  stellt, entsprechend dem Linienzug     48-493.     



  Es kann auch     erwünscht    sein, zum Bei  spiel     zu        bestimmten    Zeiten ohne jede Lei-         stungsabweichung,    also mit der Drehzahlsta  tik Unendlich, zu arbeiten, was mit der An  ordnung nach     Fig.2    nicht möglich ist. Bei  Alleinbetrieb der Kraftmaschine im Störungs  fall wirkt sich dann die Grenzzone der Dreh  zahl, innerhalb derer der Drehzahlregler ganz  wirkungslos ist, wie ein totes Spiel aus, was  die Stabilität, wie bekannt, aufheben kann.  Deshalb kann es zweckmässig sein, den Dreh  zahlregler zunächst unbehindert durch die  Grenzsteuerung wirken zu lassen, damit er  stabil bleibt, und die Korrektur auf konstante  Last mit einer gewissen Verzögerung vorzu  nehmen.  



       Fig.4    zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  dem sich innerhalb der Grenzzone jede belie  bige Drehzahlstatik bis zum Wert Unendlich  einstellen lässt und bei dem ferner die Mittel  zur Herstellung einer nahezu konstanten Lei  stung imstande sind, mit Verzögerung zu ar  beiten. Die mit der     Fig.1    übereinstimmenden  Teile sind in dieser     Fig.4    mit den gleichen  Bezugszeichen belegt. Die     Vorsteuerung    11  dient zugleich als Begrenzungsvorrichtung  für die     Grenzlagen    des     Stufenkolbens    12. Es  bezeichnen ferner 51 und 52 Zugfedern, und  53 bezeichnet ein Gestänge, das durch eine  Gabel 54 mit einer Einstellvorrichtung 541  verbunden ist. 55 und 56 sind feste Dreh  punkte.

   Ein Übersetzungsgestänge 57, 58 mit  Schieber 59 gestattet, die     Vorsteuerung    11  mit einstellbar veränderlicher     Drehzahlstatik     arbeiten zu lassen. 60 ist ein fester Drehpunkt  für     ein    Gestänge 61 mit Handgriff 62, das  zur gleichzeitigen Verstellung des Schiebers  26, mit dem sich die Grenzzone verstellen.  lässt, und des Schiebers 59, der     zur    Verände  rung der     Drehzahlstatik    in der Grenzzone  vorgesehen     ist,    dient.

   Das Gestänge 61 trägt  ausserdem     eine    Hülse 621 und eine Anzeige  skala 63; in der     Hülse    621 ist eine Verstell  stange 64 des Schiebers 59     schraubbar    beweg-,  lieh. Ferner     bezeichnet    641     ein    Gelenk, 65       eine    Einstellvorrichtung und 66 eine mit der       Verstellstange    64 verbundene Scheibe, die zur       Ablesung    auf     Skala    63 dient.

   67 ist ein     ein-          stellbares    Ventil,     mit    dem sich die Verzöge-,       rung        einstellen    lässt, mit welcher     die    Vor-      Steuerung 11 arbeitet. 68 ist ein Hubmagnet  ventil, mit dem sich der     Zufluss    von Pumpe  13 abstellen lässt. Im weiteren bezeichnet 69  einen     unrunden    Nocken, der im festen Dreh  punkt 70 gelagert ist und vom Gestänge 24  über ein Gestänge 71 betätigt wird.

   Dieser  Nocken 69 dient zur Verstellung des Steuer  punktes 33, der durch eine Druckfeder 72 an  den Nocken 69 angedrückt wird. 73 ist ein  Katarakt     mit        Zugdruckfeder    74, der in     be-          kanÜter    Weise dazu dient, temporär den  Drehzahlregler 7 mit höherer Statik arbeiten  zu lassen, indem     ein        Rückführkolben    75 bei  Bewegung des     Zuflussorganes    2 nach oben  Drucköl in den Katarakt 73 pumpt, das  durch     eine        einstellbare    Blende 76 mit der Zeit  wieder     abfliesst.    77 ist ein     Abflussventil,

      das  über einen festen Drehpunkt 78 von der Vor  steuerung 11 betätigt wird, und 771 bezeich  net     eine    weitere Blende.  



  Der ausgezogenen Lage der     Punkte    33, 34,  35 entspricht die höchste Drehzahl der Dreh  zahlzone. Der andern Grenzlage<B>333</B> würde  bei konstanter Leistung, also     unverändertem     Steuerpunkt 36, der Steuerpunkt 377 entspre  chen. Um     mit    Drehzahlstatik zu arbeiten,       muss    aber - wie für     Fig.    2 gezeigt wurde   der Steuerpunkt 34 nach 341 und der Steuer  punkt 35 nach 35$ kommen. Bei     sinkender     Drehzahl bewegt sich Steuerpunkt 35 nach  oben, das Steuerventil 10 schliesst und bringt       .infolge    Abwärtsbewegung des Stufenkolbens  12 den     Steuerpiuikt    33 nach 333 in die Grenz  lage.

   Die Bewegung kommt zum Stillstand,       wenn.        Abflussventil    9 in die ursprüngliche  Lage zurückkehrt. Bei der     Abwärtsbewegung     des Stufenkolbens 12     wird    über Gestänge 58       und    57 die Zugfeder 52 entspannt. Damit       Abflussventil    9 in     seine    ursprüngliche Lage       kommt,    muss also auch die Zugfeder 51 im       Beharrungszustand    weniger gespannt sein.

         .Dies    ist der Fall, wenn der Steuerpunkt 34  eine höhere Lage einnimmt, was, wie gezeigt  wurde, bei Vorhandensein einer     endlichen     Statik in der     Drehzahlzone    der Fall sein muss.       Durch    Verstellen des Schiebers 59 nach rechts       -wird    die     Rückwirkung    der Bewegung des       Stufenkolbens    12     auf    die Feder 52. immer    kleiner.

   Sie hört ganz. auf, wenn der Schieber  59 bis zum     Drehpunkt    56 verschoben' wird,  wobei dann dem ruhenden     Steuerpunkt    521  in der ganzen Grenzzone die gleiche     Behar-          rungsstellung    von Steuerpunkt 34 zugeordnet  ist. Die Leistung ist dann in der ganzen  Grenzzone konstant, das heisst die Drehzahl  statik unendlich. Schieber 59 gestattet also  eine     Änderung    der Drehzahlstatik von jedem  endlichen Wert bis zum Wert Unendlich.  



  Der Handgriff 62 gestattet sowohl die  Drehzahlstatik in der Grenzzone durch Schie  ber 59 als. auch die Breite der Grenzzone zu  verstellen. Bei Verschiebung des Handgriffes  62 nach rechts wird die Grenzzone grösser,  weil den Grenzlagen des Kolbens 12 eine grö  ssere Verstellung des     Zuflussorganes    2 zuge  ordnet ist; gleichzeitig wird, wie gezeigt  wurde, die Drehzahlstatik grösser. Nach     Fig.    3  kann man bei richtiger Bemessung hierdurch  die Leistungsabweichung     48-481    auch bei  der breiteren Drehzahlzone mindestens an  genähert     einhalten.    Diese Leistungsabwei  chung lässt sich auf Skala 63 eintragen.

   Durch  Verdrehen der Einstellvorrichtung 65 wird  der gleichen Grenzzone eine andere Drehzahl  statik, also eine andere     Leistungsabweichung,     zugeordnet, die sich wiederum auf Skala 63  eintragen lässt. Somit dient die Einstellvor  richtung 65 zur Einstellung der Leistungs  abweichung, die man innerhalb der Grenz  zone zulassen will.  



  Statt die Verzögerung der     Vorsteuerung     11     durch    das     Einstellventil    67 zu verändern,  womit nur die     maximale        Verstellgeschwindig-          keit    dieser     Vorsteuerung    11 beeinflusst wird,

         kann    man durch die Einstellvorrichtung     5A1     der gleichen Verstellung des Steuerpunktes  34 eine andere Hubänderung des Steuerven  tils 9 und damit eine andere     Verstellgeschwin-          digkeit    der     Vorsteuerung    11     zuordnen.    Für  die Stabilität bei Alleinbetrieb der Kraft  inaschinekann es zweckmässig sein, auf diese  Weise nicht nur die maximale Verstell  geschwindigkeit der     Vorsteuerung    11 herab  zusetzen,

   sondern auch die bei kleinsten Ab  weichungen entstehende     Verstellgeschwindig-          keit..    Die gleiche     -Verzögerung    .für-     die    Vor-           steuerung    erreicht man in bekannter Weise  durch Einführung eines Kataraktes.  



  Beim Alleinbetrieb der Kraftmaschine  kann es, insbesondere für das     Parallelschal-          ten,    zweckmässig sein, die Wirkung der Mit  tel zur Herstellung einer nahezu von der  Drehzahl unabhängigen Leistung ganz aufzu  heben. Dies geschieht beim Ausführungsbei  spiel nach     Fig.    4 durch das     Hubmagnetventil     68, das sich bei Bedarf von der Schaltwarte  aus betätigen lässt.  



  Es kann zweckmässig sein, innerhalb der  Grenzzone nicht mit einer konstanten Dreh  zahlstatik zu arbeiten, die durch eine propor  tionale Zuordnung zwischen Drehzahl und       Verstellbewegung    des     Zuflussorganes    2 ent  steht. Eine nach beliebigem Gesetz sich än  dernde Drehzahlstatik innerhalb der Grenz  zone erreicht man durch geeignete Form  gebung des Nockens 69, der die Verbindung       zwischen        Vorsteuerung    11 und     Zuflussorgan    2  nach einem beliebigen krummlinigen Gesetz  herzustellen gestattet.  



  Bei Wasserturbinen wird meist der Kata  rakt 73 verwendet, um in bekannter Weise  eine temporäre Drehzahlstatik herzustellen,  die um ein Vielfaches grösser ist als die  per  manente  Drehzahlstatik im Beharrungs  zustand, von der bisher die Rede war. Wenn  man nun im Beharrungszustand in der  Grenzzone eine zum Beispiel zehnmal grössere  Drehzahlstatik herstellt, also zum Beispiel  <B>50%</B>     Drehzahlstatik    statt<B>5%</B> ausserhalb der  Grenzzone, und die temporäre Statik des  Drehzahlreglers 7, die durch den Katarakt  73 hergestellt wird, zum Beispiel wiederum  zehnmal grösser als die permanente Drehzahl  statik macht, so ist temporär die Drehzahl  statik in der Grenzzone hundertmal grösser       als    ausserhalb der Grenzzone, also<B>50090'</B> statt  5 , .

   Der Drehzahlregler 7 ist also temporär  in der Grenzzone praktisch vollkommen wir  kungslos, und man muss erst das Abblasen  des Kataraktes 73 abwarten, bis der Dreh  zahlregler 7 zur Wirkung kommt.  



  Viel zweckmässiger wäre es, wenn der Ka  tarakt 73 in der Grenzzone ohne Wirkung  wäre, da oft schon eine permanente Dreh-         zahlstatik    von zum Beispiel     50J    in der  Grenzzone genügen kann, um die Stabilität.  sicherzustellen, die man ausserhalb der Grenz  zone durch den Katarakt 73 herzustellen ver  sucht. Der Drehzahlregler 7 wäre dann sofort  wirksam, und die Verzögerung, mit der man  eventuell die     Vorsteuerung    einwirken lässt,  kann gering sein, und ferner muss dann nicht  erst abgewartet werden, bis der Katarakt 73  durch die Blende 76 abbläst.

   Die     Vorsteue-          rung    11 lässt sich     also    kleiner ausführen, weil  es nicht notwendig ist, sehr grosse Verzöge  rungen vorzusehen, die sich, wie oben dar  gestellt, praktisch nur mit grossen Vorsteuer  zylindern ausführen lassen.  



  Die Ausschaltung der     Kataraktwirkung    in  der Grenzzone bewirkt das     Abblaseventil    77,  welches nur schliesst, wenn die     Vorsteuerung     11 eine ihrer Grenzlagen erreicht.. Der Kata  rakt 73 ist also nur in den Grenzlagen der       Vorsteuerung    11 wirksam, also nur ausserhalb  der Grenzzone.  



  Es kann auch Fälle geben, in denen selbst  die hohe permanente Drehzahlstatik in der  Grenzzone nicht genügt, um die     Stabilität     sicherzustellen, so dass man hierzu den Kata  rakt 73 muss mitwirken lassen. Bei der höhe  ren permanenten Drehzahlstatik in der Grenz  zone kommt man aber mit viel kleineren ver  zögernden     Kataraktzeiten    aus, die man durch  viel grössere     Ausflussquerschnitte    erreicht.  Die Blende 771, die grösser ist als die ausser  halb der Grenzzone wirksame Blende 76, ge  stattet, dem Rechnung zu tragen.

   Statt durch  kürzere     -Kataraktzeiten    kann man in der  Grenzzone die     Wirkung    des Kataraktes auch  dadurch herabsetzen, dass man die von ihm  hergestellte temporäre Drehzahlstatik vermin  dert.  



  Um. grössere     Verstellkräfte    und Verstell  wege zu erhalten, kann es zweckmässig sein,  die     Vorsteuerung    11 nicht durch den den  Servomotor steuernden Steuerpunkt 34 zu  betätigen, sondern durch den Servomotor  selbst, der in     Fig.    2 und 4 zur Vereinfachung  nicht dargestellt ist.  



  Ein anderes Mittel, um über grosse     Ver-          stellwege    zu verfügen, besteht     darin,    die Mit-           tel    zur Herstellung einer nahezu konstanten  Leistung innerhalb der Grenzzone nicht  durch den nahezu in     Ruhe    bleibenden Steuer  punkt 34     zu    steuern, sondern durch den     Dreh-          zahlregler    7.

       Fig.    5 zeigt eine     Ausführung     dieser Art, in der     wiederum    Teile, die solchen  der     Fig.1    entsprechen, mit denselben Bezugs  zeichen wie in     Fig.1    belegt sind.

   Die An  schläge 221, 22     dienen    wiederum als     Begren-          zungsvorrichtungen.    Ferner ist auch die  Übersetzungsvorrichtung, bestehend aus Ge  stänge 23, 24, Schieber 26 und Einstellvor  richtung 28, vorhanden. 79 bezeichnet eine       Zugdruckfeder;    80, 83 und 84     sind    feste       Drehpunkte    und 81     und    82 Steuerpunkte. 85       und    86 sind     Übersetzungsgestänge        mit    Schie  ber 88; ferner bezeichnet 87 ein Gelenk und  89 eine Einstellvorrichtung.  



  Die in     Fig.    5 gezeigte     Regelvorrichtung          wirkt    folgendermassen: Bei     sinkender    Dreh  zahl hebt der Drehzahlregler 7 den     Steuer-          punkt    35 nach 35 . Da die     Zugdruckfeder    79  von ihrer     ungespannten    Mittellage nur dann  abweicht, wenn die Anschläge 22 oder 221  erreicht werden, so folgt der Steuerpunkt 81  den Bewegungen des     Drehzahlreglers    7, in  dem er sich nach 811 verschiebt. Demzufolge       kommen    die Steuerpunkte 82 und 821 und 33  nach 334.

   Bei der gezeichneten Anordnung  bleibt der     Steuerpunkt    34     immer    in der Blei.       chen    Stellung, die Leistung bleibt also kon  stant, trotzdem sich die Drehzahl verändert,  da die     Wirkung    der Verstellung     35-35a     durch die     Verstellung    33-334 kompensiert  wird. Die     Drehzahlstatik    ist also unendlich.  Statt dessen lässt sich aber eine     endliche     Drehzahlstatik herstellen, indem man durch  die     Einstellvorrichtung    89 den Schieber 88  verschiebt.

   Durch das veränderte Überset  zungsverhältnis ist dann der gleichen Verstel  lung     35-35a    eine andere Verstellung     33-.334          zugeordnet.    Steuerpunkt 34 bleibt dann nicht  mehr bei allen Drehzahlen unverändert, son  dern er verschiebt sich mit der     Drehzahl.    Es  sind also auch innerhalb der Grenzzone ver  schiedenen Drehzahlen     abweichende.    Stellun  gen des     Zuflussorganes    2 zugeordnet, das       heisst    es     iA        eine        endliebe        Drehzahlstatik    vor-    banden.

   Je nachdem man den Schieber 88  gegenüber der eingezeichneten     Stellung    auf  die eine oder andere Seite verschiebt, weicht  der Steuerpunkt 34 bei sinkender Drehzahl  nach umgekehrten Richtungen ab. Die Um  kehr der Beziehung     zwischen    Drehzahl und  Stellung des     Zuflussorganes    2 bedeutet den  Übergang von einer positiven zu einer nega  tiven Drehzahlstatik. Man kann also bei Be  darf auch eine negative Drehzahlstatik in der  Grenzzone einstellen.  



  Zur Betätigung des     Steuerpunktes    33 lässt  sich bei der Anordnung nach     Fig.    5 in der  selben Weise, wie für die     Fig.1    und 4 ge  zeigt, ein zum Beispiel hydraulisch betätigter  Steuerkolben verwenden, und ferner können  auch die im Zusammenhang mit     Fig.4    be  schriebenen Mittel vorgesehen werden, um die  Steuerbewegung zu verzögern und bei Be  darf ganz     stillzusetzen.     



  An Stelle der dargestellten hydraulischen  Steuerorgane können auch elektrische ver  wendet werden, und an Stelle des     mit    Pendel  arbeitenden Drehzahlreglers kann ein elektri  scher     Frequenzregler    vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelvorrichtung für Kraftmaschinen, da durch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit einem Drehzahlregler (7) von der Lei stung der Kraftmaschine im Beharrungs zustand gesetzmässig abhängige Mittel (8 bzw. 2, 7) in einer durch Begrenzungsvor richtungen (22, 221 bzw. 11) festgelegten Drehzahlzone eine mindestens nahezu von der Drehzahl unabhängige Leistung herstellen, wobei die Begrenzungsvorrichtungen gestat ten, die Wirkung jener Mittel (8 bzw. 2, 7) derart zu begrenzen, dass letztere innerhalb der begrenzten Drehzahlzone nur imstande sind, das Zuflussorgan (2) der Kraftmaschine (1) um einen Bruchteil seines vollen Hubes zu verstellen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leistungs regler (8, 15) als Mittel dient, uni eine min- Bestens nahezu von der Drehzahl unabhängige Leistung herzustellen. 2. Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Stellung des Zuflussorganes (2) im Beharrungszustand zugeordnetes Verstellmittel (8 bzw. 42, 57) als Mittel dient, uin eine mindestens nahezu von der Drehzahl unabhängige Leistung her zustellen. 3.
    Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzahl regler (7) gleichzeitig als Mittel dient, um eine nahezu von der Drehzahl unabhängige Leistung herzustellen. 4. Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Mittel ausgelösten Steuerbewegungen auf das Zuflussorgan (2) über eine Einstellvorrich tung (26) einwirken, welche der zwischen den durch die Begrenzungsvorrichtungen festgelegten Grenzlagen eintretenden Steuer bewegung einen einstellbar veränderlichen Hubteil des Zuflussorganes (2) zuzuordnen gestattet.
    5. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Einstellvorrichtung (26) so aus gebildet ist, dass sich der zwischen den Grenz- lagen eintretenden Steuerbewegung der volle Hub des Zuflussorganes (2) zuordnen lässt. 6. Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Herstellung einer nahezu von der Leistung unabhängigen Drehzahl derart beschaffen sind, dass verschiedenen Belastungen der Kraftmaschine verschiedene Drehzahlen zu geordnet sind, so dass innerhalb der Grenz zone eine endliche Drehzahlstatik entsteht. 7. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass eine Einstellvorrichtung (59 bzw.
    88) gestattet, die Drehzahlstatik in der Grenz zone zu verändern. B. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (59 und 88) die Drehzahlstatik innerhalb der Grenzzone bis zum Wert Unendlich zu ver stellen gestattet. 9. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass Mittel (69) vorgesehen sind, die es ermöglichen, dass die Drehzahlstatik inner halb der Grenzzone nach einem nicht linearen Gesetz verläuft. 10. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass eine Einstellvorrichtung (62) sowohl die Breite der Grenzzone als auch die Dreh zahlstatik innerhalb der Grenzzone zu verstel len gestattet.
    11. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Breite der Grenzzone und die Drehzahlstatik innerhalb derselben gemeinsam einwirkende Einstellvor richtung (62) diese beiden Grössen in einem Mass verstellt, dass mindestens angenähert die maximale Abweichung der Leistung der ge regelten Maschine (1) zwischen den Grenzen der Drehzahlzone auch dann gleich bleibt, \nenn eine andere Breite der Grenzzone ein gestellt wird. 12.
    Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (62), welche die Grenzzonenbreite und Dreh zahlstatik in der Grenzzone gemeinsam zu be einflussen gestattet, so beschaffen ist, dar sich der gleichen Änderung der Grenzzone andere Änderungen der Drehzahlstatik inner halb der Grenzzone zuordnen lassen. 13. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7 und 10 bis 12, da durch gekennzeichnet, dass eine Anzeigevor richtung (63) vorgesehen ist, welche minde stens angenähert den Wert einzustellen ge stattet, um den sich die Leistung zwischen den Grenzen der Drehzahlzone verändert. 14.
    Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Einstellvorrich tungen (541, 67) vorgesehen sind, welche die Verstellgeschwindigkeit zu verändern gestat ten, mit welcher die Mittel (8 bzw. 2, 7) zur Herstellung einer nahezu von der Drehzahl unabhängigen Leistung ihre Wirkung aus üben. 15.
    Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrich tung (68) vorgesehen ist, welche den Einfluss der Mittel (8 bzw. 2, 7) zur Herstellung einer nahezu von der Drehzahl unabhängigen Lei stung aufzuheben gestattet.
    16. Pegelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Drehzahl regler (7) ein Katarakt (73) zur Herstellung einer temporären Drehzahlstatik zugeordnet ist, und ferner Mittel (77) vorgesehen sind, um die Wirkung des Kataraktes (73) inner halb der Grenzzone herabzusetzen.
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