CH254368A - Leistungsregelvorrichtung für Kraftmaschinen. - Google Patents

Leistungsregelvorrichtung für Kraftmaschinen.

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CH254368A
CH254368A CH254368DA CH254368A CH 254368 A CH254368 A CH 254368A CH 254368D A CH254368D A CH 254368DA CH 254368 A CH254368 A CH 254368A
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Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


      Leistungsregelvorrichtung    für Kraftmaschinen.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine     Lei-          stungsregel,vorrichtung    für     Kraftmasellinen.     



  Im Zusammenhang mit solchen Reglern  wird der Begriff     "Statik"    in verschieden  artiger Weise angewendet. Es werden deshalb       zur   <B>7</B>     Klarstellung,        was        jeweils        unter        "Statik"     zu verstehen ist, gleich einleitend die  nachfolgend verwendeten Bezeichnungen de  finiert.

   Als "Statik des     Leistungs#reglers"     oder     "Leistungsstatik"   <B>ö<I>=</I></B>     AP.a,   <B><I>:</I></B><I> P</I> wird  die relative, Leistungsänderung     AP   <B>-</B> be  zogen auf die Vollast P.,<B>..</B> der gesteuerten       Kraftmaschine   <B>-</B> bezeichnet, welche notwen  dig ist, um unter dem     Einfluss    des     Leistungs-          regbars    ein den     Zufluss    des Treibmittels zur  Kraftmaschine beherrschendes Organ von  Vollast auf Leerlauf der     KraUmaschine    zu  Eine Leistungsstatik von z.

   B. 200% be  deutet,     dass        beieiner    Änderung der     geregel-          len    Leistung um die Vollast     P"1""    sich. die ge  steuerte Leistung nur um Halblast ändert.  Da als Leistungsstatik die Änderung der ge  regelten Leistung bezeichnet wird, die das ge  steuerte Organ nicht um     Halblaet,    sondern  um Vollast verstellen würde, so wäre hierzu  eine Änderung der geregelten Leistung um       ApMax   <B>= 2</B> P... notwendig.

   Die Leistungs  statik     ist    also  <B>ö</B>     ==        APR,a--   <B>.</B>     P1,ax   <B>=</B> 2     Pinax:        P111a11   <B>=</B> 2     #   <B>200 % -</B>    <B>Als</B>     "vorübergehend"    wird die Statik. des  Leistungsreglers dann bezeichnet, wenn die  Wirkung einer Vorrichtung (z. B. eines Ka-         taraktes),    die zur Herstellung der vorüber  gehenden Statik dient, im     Beliarrungszustand     aufhört. Die vorübergehende Leistungsstatik  kann grösser als<B>1</B> sein. Eine "dauernde  Statik" bleibt dagegen auch im Beharrungs  zustand der geregelten Maschine erhalten.

         "Astatiseli-"    ist ein Leistungsregler, wenn er  unabhängig von der Belastung, also von der  Leistung der gesteuerten     Kraftmaselline,     <U>immer</U> auf den     glb-ichen    Leistungswert regelt.       #    Die, Leistungsstatik ist "positiv", wenn  sie den Leistungsregler im richtigen Sinn     be-          einflhsst,    das heisst bei Leistungsmangel, also  ,sinkender Leistung, das den     Zufluss    des  Treibmittels beherrschende Organ zu öffnen  bestrebt ist, und die Leistungsstatik ist     "ne-          gativ",

      wenn statt     desseD    der Leistungs  regler umgekehrt bei steigender Leistung das       Zuflussorgan    öffnet.  



  Wenn der Leistungsregler nicht allein  die     von    der gesteuerten     Kraftmaiseliine    selbst  erzeugte Leistung regelt, sondern z. B. auch  noch die     Austausehleistung        zwisellen    zwei  Stromnetzen, so kann der     Regelbereiell    des  Leistungsreglers um ein Vielfaches grösser  sein als die Leistung P... der gesteuerten       Kraftmaso,hine.     



  Da die, Statik des Leistungsreglers eine  Beziehung zwischen der geregelten Leistung  und der Belastung der     Kraftmaselline,    das  heisst der Stellung des den     Zufluss    des Treib  mittels zur     Kraftmasthine    beherrschenden  Organes darstellt,     lässt        L-icli    die Statik durch  verschiedene, zwischen dem gemessenen Lei-           stungsimpuls    und dem gesteuerten     Zufluss-          organ    liegende Regel- und Steuervorrich  tungen herstellen.  



  Wie bekannt, hat die die Leistung mes  sende Spule eines     Leistungsregleirs    so geringe       Verstellkräfte,        dass    es meist notwendig ist,       erstein    von dieser Spule     beeinflusstes    Steuer  ventil auf einen Servomotor wirken zu lassen,  der dann     SeineTseits    das Steuerventil' eines  das erwähnte     Zuflussorgan    verstellenden       Hauptservomotores    betätigt.

   Jede dieser bei  den Steuerungen, bestellend<B>je</B> aus Steuer-,       ventil    und Servomotor, kann entweder sta  tisch oder     astatisell    sein und damit den Lei  stungsregler in seiner Wirkung statisch oder       astatisch    machen.

   Die Steuerung ist     a.statis,Gli,     wenn jeder Stellung -des,     ServomGion    die  gleiche, Stellung     4es    ihn     eteuern-den        Ga-          sitäuges    zugeordnet ist, dagegen     statisell,     wenn jeder Stellung des     Servo-motors    im     Be-          harrungszu    stand eine andere     Stellungdes    ihn  steuernden Gestänges-     zu-geordnet    ist.

       'Wie    be  kannt-,     lässt        si-Gli    diese Zuordnung entweder       dur        ch    eine     Rückfül-,rung    oder durch eine  Feder herstellen. In beiden Fällen kann man  von einer "Mit Statik     arbeiten-den    Steuerung"  sprechen.  



  Durch Verwendung von     statis-clien    Steue  rungen -wird der Leistungsregler selbst     sta-          weil    jeder Stellung des den     Zufl-Li-ss#    des       Tzeibmittels    zur     Kraftmas-chine    regelnden       Organ-es,    also jeder Belastung der     Kraft-          maechine,    ein anderer geregelter Leistungs  wert zugeordnet wird.     In-dem    man z..

       13.    die  Stärke der erwähnten Feder verändert, kann  man dem     Vollasthub    des     Zuflussorganes    eine       aadere        Leioti--ingsänderung,        al-so    eine andere  Leistungsstatik, zuordnen. Deshalb kann man  die Leistungsstatik, welche, die Steuerung<B>je</B>       nacli    ihrer Ausführung für den Leistungs  regler festigt, als "Statik der Steuerung"  -bezeichnen.  



       Xan    kann aber auch bei unveränderter  Ausführung der Steuerung die Statik des       Leistungsregglers    dadurch verändern,     dass    man       .dem    vollen     A-i-isBahla.g        ides        M.esssystems        des          Leistungisreglers.    einen andern Leistungs  unterschied zuordnet.

   Den Leistungsunter-    schied, der den vollen Ausschlag des     Mess-          Systems    hervorruft,     bezeic1-Inet    man als     "Lei-          6tungsstatik    des     Messsystems".     



  Man kann, wie bekannt, bei     T & istunigs,-          reglern    auch eine gesetzmässige Beziehung  zwischen der Frequenz     Ües    Netzes, also an  genähert der Drehzahl der gesteuerten     Kraft--          maschine'und    der geregelten Leistung     her-          ,stellen.    Man bezeichnet dann als     zwi-          sollen    Frequenz und Leistung" die prozen  tuale Änderung Ader Frequenz, die der Regler       einregelt,    wenn die geregelte Leistung sich  um<B>1 %</B> ändert.

   Eine Solche     Frequenz-Lei-          stungsregelung    kann so beschaffen sein,     dass     bei allen Belastungen der gesteuerten Kraft  maschine die gleiche     FTequenz-Leigtungs-          statik    eingeschaltet wird.

       IJie        Frequenz-          Leistungsregelung        hat,dann    zwar eine     Fre-          quenz-Leistungs-statik,    ist aber in     bezug    auf  die     Belmtung,der    gesteuerten     Kraftmas-chine          astatisch.    Wenn dagegen bei jeder     BelaStung     der gesteuerten     Kraftmaschine   <B>-</B> eine andere       Prequenz-Leistungsstatik    eingehalten wird,

    so ist- die     Frequenz-Leietungsregülung    in       bezug    auf die     Belaetung        6tatisch.    Der     Fre-          quen-z-I;eisümgsr,agler    hat dann eine-     Fre-          quen#z,Lei,st-angss-tatik    und ausserdem eine  Statik in     bezug    auf die Belastung der ge  steuerten     Kraftmasthine.    Diese zweifache       stahsche        Abhäugigkeit        wircl        al-,        "gamiSchte     Statik" bezeichnet.

   Der     Frequenzeinfluss     kann durch einen     Drehzahlregler    auf die  Steuerung ausgeübt werden.     Als%,Statik    des       Drehza'hI#re#gl,ars"        wird,die    prozentuale Dreh  zahländerung     zwisichen    Vollast und Leerlauf  bezeichnet.  



  Es ist bekannt,     dass    Leistungsregler für       Kraftmascliinen    eine grössere     Unempfind-          lielik-eit    haben als Drehzahlregler. Um: ent  gegen     diesier    Unempfindlichkeit die Stabilität  .sicherzustellen'     muss    deshalb, wenigstens vor  übergehend, mit sehr grosser Statik des Lei  stungsreglers gearbeitet werden. Es sind also  sehr grosse Leistungsänderungen zuzulassen,  um das. den     Zufluss    des Treibmittels zur     Kraft-          maseltine    beherrschende Steuerorgan zu betä  tigen.

   Es bedingen infolgedessen kleinste  Ungenauigkeiten in der Stellung     die--es              St('uerorganes    schon grosse Abweichungen der  geregelten Leistung, die man im, Gegensatz  dazu oft vollkommen konstant zu halten  wünscht.  



  Solche Ungenauigkeiten in der Stellung  des den     Zufluss    des Treibmittels     belierr-          sehenden    Steuerorganes treten in besonders  hohem Mass auf, wenn man auf dasselbe eine       astatische    Steuerung einwirken     lässt    und in  bekannter Weise die grosse, die Stabilität  sichernde Statik mit Hilfe eines Kataraktes  nur vorübergehend auf jenes Steuerorgan ein  wirken     lässt.    Theoretisch     astatisch    ist z. B.

    der einem doppelseitig gesteuerten 'hydrauli  schen     Verstellservomotor    des     Steuerorganees     zugeordnete     Sfeuerschieber.    In der Mittellage  des letzteren ruht der Servomotor, während  sich dessen Kolben bei Öffnung um den  vollen Steuerhub mit maximaler Geschwin  digkeit nach einer Seite, bei voller Öffnung  in umgekehrter Richtung nach der andern  Seite bewegt.

   Infolge     Undichtheiten,    toten  Spiels und Einflüssen kleinster     Bearbeitungs-          fehher    ist aber die Einhaltung der für die       Konstanthaltung    des geregelten     Beharrungs-          wertes    massgebenden Mittellage des Steuer  schiebers sehr ungenau. Man bevorzugt  deshalb schon bei Drehzahlreglern     Servo-          motoren,    die nur einseitig von einem<B>Öl-</B>  druck gesteuert und auf     der    andern Seite mit  einer Feder     bela'stet    sind.

   Solche einseitig  gesteuerte Servomotoren haben weder totes  Spiel noch auf     Undichtigkeiten    empfindliche  Überdeckungen beim Übergang von der  Öffnungsbewegung zur Schliessbewegung,  weshalb sie -selbst mit nur mässig genau be  arbeiteten Steuerorganen den zwischen<B>Öff-</B>  nen und Schliessen liegenden     Beharrungsszu-          stand    vollkommen genau einhalten.  



  Die schon bei Drehzahlreglern als schäd  lich betrachtete Ungenauigkeit     astafischer     Steuerungen steigert sieh bei     Leistuings-          reglern    bis zur Unbrauchbarkeit, weil diese  mit z. B. 200<B>%,</B> statt z. B. nur 20<B>%</B>     vorüber-          gehende        r        Statik        bei        Drehzahlreglern,        zu        be-          treiben    sind.

   Der vollen Öffnung des den     Zu-          fluss    des Treibmittels zur     Kraftmasehine        be-          'herrschenden        Steuerorganes#        muss    deshalb eine    200<B>:</B> 20<B>=</B> 10mal grössere Abweichung des  Regelwertes entsprechen. In gleicher Weise  wirken sieh die Ungenauigkeiten in der Ein  haltung der Mittellage des dem     Verstellservo-          motor    zugeordneten     Steuerseliiebers,    also des  konstant zu 'haltenden Regelwertes,     zelinmal     stärker als bei     Drelizahlreglern    aus.  



  Aber auch mit einem     statischenLeistungs-          regler        lässt    sich keine hinreichende Genauig  keit erreichen. Soll z. B. die dauernde Statik  'höchstens<B>1 %</B> der geregelten Leistung betra  gen, um deren     Beharrungswert    möglichst       tik        konstant        aber        zu        zur        halten,

          Sicherung        die        vorübergehende        der        Stabilität        min-        Sta-          destens    200%, so ist das ganz ungewöhn  liche Verhältnis von 200<B>. 1</B> -einzuhalten,     gtatt     z. B. 2<B>%</B> dauernde gegen<B>10 %</B> vorüber  gehende Statik, also der     Verhältnisza-hl   <B>5</B> bei  Drehzahlreglern.  



  <B>-</B> Berechnungen und Versuche ergeben,     dass     man bei der     Verhältniszahl    200, um     Pende-          Jungen    zwischen Servomotor und     vo'rüber-          gehender        Rückführung*    zu vermeiden-, die  Schliesszeit;

   des vom Leistungsregler betätig  ten     Servomdtors        2,00mal    grösser machen     muss     als die     Verzögerungszeit,    die das Steuerorgan  braucht, um die nie ganz vermeidbare     Un-          ,empfindlichkeitszOne        iu    durchlaufen.

   Man       muss    also     eiitweder    mit langen, mit einer  schnellen Anpassung der     Leis'tung        unver#in-          baren    Schliesszeiten des     Leistungsregle#rs,        ar-          beiten,    oder die     Reglerbp,'weLyünL,        duroIi'e'inen     Katarakt abbremsen, was aber die     T-Tne-mp-          findlichkeit'des    Reglers, der     nicht-mehr    frei,  spielen kann, noch weiter bedeutend erhöht.  



  Eine Aufgabe des     Leistungsreglers-,    die  bis heute ebenfalls nicht gelöst ist, besteht  darin, mit betriebssicheren Mitteln eine, Statik  zwischen dem geregelten Leistungswert und  andern     Messwerten,'    z. B. der Frequenz des  geregelten     Stromnetzes,    das heisst die oben  erwähnte Statik zwischen Frequenz und Lei  stung herzustellen. Zu diesem Zwecke     die,-          nende        Frequenz-Leistungsregler   <U>kommen</U>  hauptsächlich für die Regelung der Aus.       tauschleistung        zwi#schen    zwei     zusammen-          ge,seijossenen    Stromnetzen<B>.</B> in Betracht.

   Dabei      kann es zweckmässig sein, zu bestimmten  Zeiten oder bei     Sellaltung,dieses    Reglers auf  bestimmte     Verbindungsleitungen    ganz     asta-          tiseli    zu arbeiten, zu andern Zeiten aber beim  Parallelbetrieb mit weiteren     Frequenz-Lei-          stungsreglern    ebenfalls eine Statik zwischen  Frequenz und Leistung herzustellen, damit  sieh die Leistung     gl-eichmäbig    auf die regeln  den Maschinen verteilt. Es- ist also eine  Apparatur zu schaffen, die sich in einfachster  Weise von der einen auf die andere Betriebs  art umstellen     lässt.     



  Die -bekannten     Frequenz-Leistungsregler     haben den grossen Mangel,     dass    man zur Her  stellung einer genauen     Frequenz-Leistungs-          statik,    das heisst eines immer     glairlien    Ver  hältniswertes zwischen Abweichung von Fre  quenz und Leistung -von ihren Sollwerten, die  Rückführung der Maschine ausschalten     muss,          wa;

  --    die Stabilität in- Störungsfällen gefähr  det.     Lässt    man die Rückführung eingeschal  tet, so wird dagegen dem gleichen Leistungs  wert<B>je</B> nach der Belastung der geregelten  Maschine infolge Verschiebung     def.        Rück-          führ,uestänges    ein anderer     Frequenzwert    zu  geordnet, also die,     Frequenz-Leistungsstatik     verfälscht.

   Es ist deshalb eine Lösung zu  finden, bei     der    man trotz     einLyesc'halteter     Rückführung, also bei voller     Betriebssicher-          li-eit,    eine durch die     Masel-iinenbelastung     nicht     verfälsclite        Frequenz-Leistungsstatik     einhalten kann.  



  <B>Alle</B> vorstehend beschriebenen Mängel  -werden nun     zemgss,    vorliegender     Erfindutg     dadurch behoben,     dass    der     Leis-km2-srezler     eine mit Statik arbeitende Steuerung betätigt  und ferner eine     #Kompensa-honsvorrichtung          vorLyesehen    ist, welche diese Statik in     Ab-          bä.ngi7k,eit    von den     ±grell        vollzleUenden        Steuer-          vorp-iin#-Y(,u    mindestens     te#Iweise        kom-nehsiert.     



  Die     Steuerunq    des     LeistunLysre71.ers    kann  statt durch unvollkommene.     astatisclie    z.     B.     durch einseitig gesteuerte     Servomotaren        er-          foluen.        Letzter-eköni3en        ei-ne        wrosse        Leistun-us-          statik    von z.

   B.<B>10</B> statt<B>1</B>     /Oo"    herstellen, -wobei       durph    die     Kom-nengationsvorrie,'hfan2    diese       Stpi-h'k    von<B>10 9</B>     nirlit    nur auf<B>1</B>     %        red119,-ert,     sondern ganz beseitigt werden kann. Trotz         dies-er    Erhöhung der Genauigkeit kann der  Leistungsregler, weil er mit<B>10%</B> statt     I%     Statik arbeitet, zehnmal grössere Ausschläge  machen, was sein Arbeitsvermögen     zelinmal     steigert und den schädlichen     Einfluss    seiner  Unempfindlichkeit bedeutend herabsetzt.  



  Im Verhältnis zur     Reglerarbeit,    die not  wendig ist,     üm    den     Unempfindlichkeits-          bereich    zu     übeiwinden,    wächst also das<B>Ge-</B>  samtarbeitsvermögen des Reglers.     Merin     liegt die physikalische Erklärung dafür,     dass     .sich bei zehnmal grösserer Leistungsstatik alle       Reglereigenseliaften    verbessern. Auch wenn  man wiederum mit einer vorübergehenden  Leistungsstatik     von    200<B>%</B> arbeitet, ist das.

    Verhältnis von 200% zu     107o    statt<B>1%</B>  dauernder Statik des     unkompensierten        Lei-          etungsreglers    zehnmal günstiger. Ohne     dass     durch die Zeitverzögerung infolge     Unemp-          Endlichkeit        Pendelungen    zwischen Servo  motor und vorübergehender Rückführung       auftreten,'kann.    man deshalb mit zehnmal  kleineren Schliesszeiten des Servomotors ar  beiten, also z. B. mit<B>1</B> Sekunde, statt wie  bisher<B>10</B> Sekunden.

   Damit erst     lässt    sieh der       Leistungsregl#er    zu einem Organ entwickeln,  das ebenso schnell oder sogar schneller ar  beitet als ein     Drehzahl'regler.     



  <B>- -</B> Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht, bei welchem ein       LeistungsregleT    -zusammen mit einem     Dreh,-          zahlregler    eine     Kraftmaschine    steuert.<B>-</B>  In der Figur bezeichnet<B>1</B> eine Kraft  maschine, die einen Generator 2 antreibt. Der       Zufluss    zu dieser Kraftmaschine<B>1-</B>     wird-von     ,einem Steuerorgan<B>3</B> beherrscht, das<B>-</B> von  ,einem     Hauptservomotor4    betätigt wird.

   Die  nach unten gerichtete Schliessbewegung des       Kolbens-4'    dieses Servomotors 4 wird durch       Druckbl    herbeigeführt, das von einer Pumpe  <B>5</B> gefördert und     in-        bakannterr    Weise durch  ein Steuerventil<B>7</B> mit Hilfe von Leitungen  <B>6</B> und<B>8</B> nach beiden Seiten des     Servomotor-          kolbens    4' gelenkt     wird.#Das    Steuerventil<B>7</B>  und eine Rückführung<B>9</B>     stehen    -über ein Ge  stänge<B>10</B> und<B>11</B> mit einem Waagebalken  12 in Verbindung.

   Auf diesen wirken ein           Drehzahlregler   <B>13</B>     und    ein Leistungsregler 14  steuernd ein.  



  Der Leistungsregler 14 kann z. B. die       -,om    Generator 2 selbst erzeugte Leistung       durchüinen    Wandler<B>15</B> messen oder an eine  Fernmessung angeschlossen sein. Bei einer  Steigerung der gemessenen Leistung wird  ,ein Regelgestänge<B>16</B> im     T3hrzeig-ersinn    um  einen Drehpunkt<B>17</B> gedreht. Das Regel  gestänge<B>16</B> bewegt ein Steuerventil<B>18,</B> das  zusammen mit     ein-er    festen Blende<B>19</B> die       Druckölmenge    festlegt, welche in die obere  Kammer eines Servomotors 20 gelangen kann.  Auf den Kolben 2<B>0'</B> des letzteren wirkt ferner,  entgegen dem     Einfluss    des     Druaköls,    eine  Feder 21 ein.

   Ausser auf den Waagebalken  12 wirkt der     Servomotorkolben    20' durch  ein Gestänge,     22    auch auf eine     Rückführ-          pumpe   <B>23</B> ein, die einen     Rückführhatarakt     24 betätigt,     wo-bei    eine Stellschraube<B>25</B> die  Einstellung der     Kataraktzeit    gestattet, deren  Grösse ausserdem von der Stärke von Zug  federn<B>26, 27</B> abhängt, die bestrebt sind, den  Katarakt 24 in der     Beharrungslage    zu hal  ten, welche durch die Befestigung dieser Zug  federn an eine Kompensationsvorrichtung<B>33</B>  bestimmt ist.

   Eine     allfällige,    vom Katarakt  24 hervorgebrachte     Rückführbew#gung    wird  über Federn<B>30, 31</B> auf das Gestänge<B>16</B>  übertragen. Eine Feder     32,    die eine zusätz  liche Statik erzeugt, dient zur Verstärkung  der Statik des Leistungsreglers, wie weiter  unten ausführlicher beschrieben ist.  



  Ist eine     Klauenkupplung    34 mittels eines  zugeordneten Stellhebels<B>35</B> nach rechts     ein-          joeruckt    worden, so werden die Bewegungen  des     Servomotorkolbens    20' durch den Gelenk  punkt<B>36</B>     des    Gestänges     2.2    über Hebel<B>37,</B>  Stange<B>37',</B> Hebel<B>38,</B> Welle<B>39,</B> Nocken 40  und Rolle 41 auf die Kompensationsvorrich  tung<B>33</B> übertragen. Letztere ist um einen  festen Drehpunkt 42 schwenkbar, und am  linken Ende wirkt auf dieselbe eine, Spann  feder 43 ein.

   Ein Hebel 44, eine Stange     44-,     ein Hebel 45 und eine Stange 45' stellen die  Verbindung zwischen der Kompensations  vorrichtung<B>33</B> und dem Kolben r des     Haupt-          servomotors    4 her. Das Übersetzungsverhält-         nis    und damit das Mass der Kompensation       lässt    sich durch Verschieben des     Angriff-          punktes   <B>37'</B> der Stange<B>37 ' '</B> am     Hebe1-37    und  des     Angriffpunktes    44 2 der     Stanga    44' am  Hebel 45 mit Hilfe von Stellschrauben<B>37'</B>       bzw.    45' verstellen.

      In den meisten     F2len    genügt eine Kom  pensation nur     nacli    der Stellung des     Servo-          kungsweise        motorkolbens        für        20',        diesen        Zunächst        Normalfall        soll        nun        beschrieben        die        Wir-          werden,    und zwar unter der Annahme,     dass     der Drehzahlregler<B>13</B> stillgesetzt ist.

   Bei  steigender Leistung dreht sich das Regel  gestänge<B>16</B> um den     Drellpunkt   <B>17</B> in     Rich-          lung    des Pfeils<B>A,</B> was zur Folge hat,     dass     das Ventil<B>18</B> den     Abfluss    von     Drucköl    ver  ringert und der     Servomotorkolben    20' sich  infolgedessen nach abwärts bewegt. Dies  leitet über Stange 22, Hebel 12, Stange<B>11</B>  und Hebel<B>10</B> durch Heben des Steuerventils  <B>7</B> eine     Sohliessbewegung    des Kolbens 4' des       Hauptservomotors    4 ein.

   Gleichzeitig betä  tigt der Servomotor 20 über     Rückführpumpe     <B>23</B> den     Rückführkatarakt    24, dessen grosser  Hub über die Federn<B>30, 31</B> zunächst vor  übergehend eine, sehr grosse Leistungsstatik  herstellt. Die     Kataraktiedern   <B>26, 27</B> bringen  aber diese vorübergehende Leistungsstatik  zum Verschwanden, indem sie den     Rückfü'hr-          hatarakt    24 und damit die Federn<B>30, 31</B> in  die ursprüngliche Lage zurückstellen.

   Dennoch  wird nach Verstellung des     Servomotorkolbens     <B>20'</B> eine Leistungsstatik hergestellt, weil die  Feder 21 eine veränderte Kraft ausübt, der  durch einen andern     Oldruck    das     Gleich-          gewielit    zu halten ist. Das bedingt eine, an  dere     Offnung,    also Stellung des Steuer  ventils<B>18.</B> Da der     Kataraktkolben    24 und  damit ein Federbügel<B>29</B> in die ursprüngliche  Lage kommt, erzeugt die veränderte Lage des  Steuerventils<B>18</B> eine veränderte Spannung  der Federn<B>30, 31,</B> der eine andere Leistung  entspricht.  



  Diese dauernde Statik des Servomotors 20  steht im Widerspruch zur     meistgestellten     Forderung einer vollkommen     astatischen     Leistungsregelung. Wie erwähnt wurde, -ist      die dauernde     Leietungsstatik    möglichst gross  zu machen, z. B.     107o    und darüber, -um das  Arbeitsvermögen des Leistungsreglers im  Verhältnis- zu seiner Unempfindlichkeit, zu  -steigern. Dies geschieht durch geeignete Wahl  der Feder 21 und ihrer     Vorspannung.und    des  Verhältnisses der Hebelarme, mit denen das  Steuerventil<B>18</B> um die Federn<B>30, 31</B> am Re  gelgestänge<B>16</B> angreifen.

   Man ist in     der     Wahl dieser Grössen und der sich daraus er  gebenden     Leistungsstatik    vollkommen frei,  wenn man eine grosse Leistungsstatik von  z.<B>13. 10%</B> mit Hilfe des     Serv:omotors    20 und  des     Stauerventils   <B>18</B> herstellt und sie     durch-          die    Kompensationsvorrichtung<B>33</B> ganz oder       teilweise    kompensiert.<B>-</B>  Zu diesem Zweck überträgt der Hebel<B>37</B>  die Bewegung des     Servomotorkolbens    20'  über das Gestänge<B>37'</B> direkt auf den<B>An-</B>  griffspunkt 41' der Kompensationsvorrich  tung<B>33.</B> Bei Drehung des     Reglerges%nges   <B>16</B>  im 

      Uhrzeigersinn,    also. bei einer     Bewegung#     des     Steuerventi13   <B>18</B> nach unten,     bewegtsieh     der     Servomotorkolben    20' ebenfalls nach  unten, also im Sinne einer     Seliliessbewegung.     Die Stange<B>37'</B> bewegt sich, dabei nach oben  und mit ihr auch Stange<B>33'</B> samt Feder  <B>bügel' 29.</B> Die     MitteJstellung    der Federn<B>30,</B>  <B>31</B> folgt also dem sich im     Uhrzeigersinn     drehenden     Reglergestänge,   <B>16.</B> Dadurch     lUt     sich eine vollkommene,

   Kompensation     errei-          elien,    indem bei allen, den verschiedenen  Lagen -des     Servomotorkolbens    20'     entspre-          ellenden    Stellungen des Steuerventils<B>18</B> auch  der Federbügel<B>29</B> in seiner Mittellage     :ist.     Er verursacht also keine     verMderte    Span  nung der Federn<B>30</B> und<B>31,</B> der durch eine  Änderung der geregelten Leistung das  Gleichgewicht zu halten wäre.

   Es     lässt    sieh  also, trotzdem die     unkompensierte,    Steuerung  ,eine grosse Leistungsstatik herstellen würde,       bei    Bedarf eine vollkommen     astatische    Re  gelung der Leistung herbeiführen.  



  Die Unempfindlichkeit des Leistungs  reglers 14 äussert sich durch, die     endlieli#     Zeitverzögerung, die entsteht, um den     Un-          empfindlichkeitsbereicli    zu durchlaufen. Dies  wirkt sieh in einer verschlechterten     St,%bilität       des grossen     Reglerkreises,        der    vom Servo  motor 20 über den     Hauptservomotor    4, die       K-raftma,s,eliine   <B>1</B> und den Generator 2 zum  Leistungsregler 14 zurückführt, aus.

   Auch  der kleine     Reglerkreis    vom Servomotor 20       überdie        Rückführmittel   <B>23,</B> 24 und den Fe  derbügel<B>29</B> wird bei einer vorübergehenden  Statik von z. B. 200% und einer dauernden       (unkompensierten)    von<B>17,</B> erst stabil, wenn       die    Schliesszeit des Servomotors 20 der Zeit  verzögerung durch Unempfindlichkeit gegen  über     200md    grösser ist. Wenn man jetzt die       Linkompensierte    Statik des Leistungsreglers  <B>von</B>     1%    auf<B>10%</B> steigert, indem man z. B.

    den Hebelarm, mit dem das Steuerventil<B>18</B>  auf das     ReglergestInge   <B>16</B> wirkt, auf     '/",    ver  kleinert,     eo    entspricht dem Steuerhub des  Ventils<B>18</B> ein zehnmal grösseres Arbeits  vermögen. Dadurch,     lässt        sieli    die Schliesszeit  des Servomotors 20 auf     '/,.,    reduzieren, und  auch im grossen     Reglerkreis        enMtellt    eine  Verbesserung der Stabilität.  



  Aus der Erkenntnis dieser Zusammen  hänge wird also, trotzdem man bei der Lei  stungsregelung einen viel genaueren     Astatis-          mus    anstrebt als bei Drehzahlreglern, nicht  mit     eifier    geringeren, sondern     bewusst    mit  einer viel grösseren Statik bei     unkompensier-          ter    Steuerung gearbeitet, und die ganz oder  nahezu     astatische    Steuerung wird durch. die  Kompensationsvorrichtung hergestellt.  



  Im beispielsweise gezeigten Fall handelt  es sich somit um drei Werte der     Leistungs-          etatik,        mit-,denen    man arbeitet, nämlich: Die  vorübergehende Leistungsstatik, von z. B.  200%, die dauernde     unkompensierte        Statik     des Leistungsreglers, von z. B.<B>10%,</B> und die  dauernde kompensierte Statik, die     siel-i    bei  Bedarf auf Null oder sogar auf negative  Werte einstellen     lässt,        in-dem    man die Statik  der Steuerung durch die Kompensationsvor  richtung überkompensiert.

   In einem solchen  Fall regelt die Maschine bei ihrer höchsten  Belastung auf den höchsten Sollwert     der     Leistung.     Umgekelirt    kann es zur<B>-</B> Erleich  terung des     ParalleIbetriebes    mit andern     MaT          sellinen    zweckmässig sein, dem Leistungs  regler eine geringfügige dauernde Statik zu      belassen, indem man die Statik nur teil  weise kompensiert.  



  Die     Kompensationsvorrielltung        lässt    sich  auch dann mit Vorteil verwenden, wenn der  Leistungsregler ohne vorübergehende Rück  führung oder mit einer starren Rückführung  arbeitet.    Die Genauigkeit der Kompensation     lässt     sich dadurch steigern,     dass    die aus der Feder  <B>2 2 1</B>     resultierende        Statik        der        Steuerung        durch     weitere Federn ergänzt wird.  



  Der     Hub    des Steuerventils<B>18</B> ist bei der  dargestellten     Durchflusssteuerung    bekannt  lich nicht genau linear mit dem Hub de       Servomotorkolbens    20' veränderlich. Um  diese Abweichung prozentual zu verkleinern,       hann    die     unkompensierte    Leistungsstatik  durch eine genau wie die Kompensation  lineare Grösse, z. B. durch die Spannung der  zusätzlichen Feder<B>32,</B> verstärkt werden.  Statt dessen ist es auch möglich, dem     Mess-          system    des Leistungsreglers 14 eine grosse  Statik zu geben, wobei es bei verschiedenen  Leistungen eine andere Mittellage einnimmt.  



  Eine     astatische    Leistungsregelung ist bei       Anwendun   <B>' -</B> der Erfindung auch dann durch  führbar, wenn ausser dem Leistungsregler  weitere Regler auf     die    gleiche     Kraftmaschine     einwirken. Als solche weitere Regler     kom-          inen    z. B. in Betracht der gezeigte Drehzahl  regler<B>13</B> oder der Regler eines Wasserstan  des, einer Dampftemperatur, eines geregelten  Druckes: und dergleichen.

   Zur Gegenwirkung  der Hauptrückführung<B>9,</B> die<B>je</B> nach der     3/1a-          schinenbelastung    einen andern     Rückfüllr-          punkt   <B>10'</B> einstellt, kommt dann die Statik  des     Drehzahlreglers   <B>13</B> hinzu, der,<B>je,</B> nach  der Drehzahl, einen andern Steuerpunkt 12'  einstellt. Beide Gegenwirkungen     muss    der  Servomotor 20 durch Veränderung     sein-es     Hubes ausgleichen. Der     unkompensierte    Lei  stungsregler ist also der Einwirkung eines  zweiten Regeleinflusses, z.

   B. der     Drelizahl,     unterworfen, so     dass    eine gemischte     Stafik     hergestellt ist, das heisst eine Statik, die so  wohl von der     Maschinenleist-ting    (Stellung       der    Hauptrückführung<B>9)</B> als auch von der    Frequenz (Stellung des Drehzahlreglers,<B>13)</B>  abhängig ist,  Auf der Grundlage der Eigenschaft des       unkompensierten    Leistungsreglers eine ge  mischte Statik zu besitzen, kann für Fälle, in  denen eine     Frequenz-Leistungsstatik        gefor-          4ert    wird, diese ohne eine den Betrieb gefähr  dende Ausschaltung der Hauptrückführung<B>9</B>  hergestellt werden.

   Es ist hierfür am Lei  stungsregler nur die Abhängigkeit von der       Hauptrückfülirung   <B>9</B>     wegzukompensieren,    die  Abhängigkeit     von    der Statik des Drehzahl  reglers<B>13</B> dagegen bestehen zu lassen: Statt,  wie bisher beschrieben, die     Kompensations-          vorrielltung   <B>33</B> an den Servomotor 20 anzu  schliessen, ist lediglich durch Verstellen der       Klauenkupplung    34 nach links die Verbin  dung zum     Hauptservomotor    4 über Hebel 44,  Stange 44' und Hebel 45 herzustellen.  



  Angenommen, die Frequenz sei konstant,  dann bleibt der Drehzahlregler<B>1,3</B> immer in  der gleichen Stellung. Verschiedenen Be  lastungen der Maschine<B>1,</B> denen verschiedene  Stellungen des     Hauptservomotors    4 entspre  chen, sind dann ganz bestimmte     *Stellungen     des Servomotors 20 und seines Steuerventils  <B>18</B> in annähernd linearer Beziehung zugeord  net.

   Deshalb     lässt    sieh die Statik des     Lei-          tungsregler,3,14    in Abhängigkeit vom     Haupt-          servomotor    4 so. kompensieren,<B>da</B> er in       bezug    auf verschiedene Stellungen des     Haupt-          servomotors    4, also der Maschinenbelastung,       astatisch    wird.

      Denkt man sich nun die "Belastung     d-e#-          Maschine   <B>1</B> konstant, also den     Steuerpunkt     12' in einer bestimmten Lage, so     muss    im Be  harrungszustand bei anderer Stellung des  Drehzahlreglers<B>13</B> eine andere Stellung des       Servomotorholbens    20' und damit des Steuer  ventils<B>18</B> vorhanden sein.

   Da die vom     Haupt-          servomotor    4 abhängige     Kompensationsvor-          ric#tung,    weil die Belastung die gleiche ist,  nicht einwirkt, entspricht also gemäss der       unkompensierten    Statik der Steuerung jedem       Hub    des Steuerventils<B>18</B> eine andere, Lei  stung.

   Dadurch ist eine Zuordnung von Fre  quenz und Leistung     herjo"stel'lt.         Beim wirklichen     Epagelvorgang    verändern  sieh Frequenz,     Maschinenbelastung    und       Leistungsmesswert    gleichzeitig, wobei     der          Belastungseinfluss    immer wegkompensiert  wird, das     Frequenz-Leistungsgessetz        äber    er  halten bleibt.  



  Bei den bisherigen     Frequenz-Leistungs-          reglern        musste    man- den     ±äJsellenden        Einfluss     der     Hau_ptrück-führuug   <B>9</B> dadurch beseitigen,       dass    man sie ausschaltete, um bei     all-en    Be  lastungen den gleichen Steuerpunkt 12'     ein-          zulialten.    Dabei ist aber in Störungsfällen, in  denen     der        Drelizahlregler   <B>13</B> allein die Ma  schine beherrschen     muss,    keine stabile Rege  lung ohne Rückführung möglich.  



  Ein weiterer Nachteil der bisherigen     Fre-          quenz-Leistungsregler    mit ausgeschalteter  Rückführung bestellt darin,     dass    es nicht  möglich ist, den Drehzahlregler mit hohe Sta  bilität sichernder Statik arbeiten zu lassen  und trotzdem den Leistungsregler vollkom  men asiatisch einzustellen. Wohl kann man  durch     Näberung    der Steuerpunkte     H'und    12'  den     Einfluss    der Statik des     Drehzahbreglers     <B>13</B> schwächen, indem dann der gleiche Hub  dieses Reglers<B>13</B> nur einem kleineren Re  gulierhub des Gestänges<B>11</B> entspricht.

   Um  aber vollständig     astatisch,    zu arbeiten,     müsste     man den     Einfluss    des Drehzahlreglers<B>13</B>  ganz ausschalten, indem man die Steuer  punkte 12' und 12' zusammenfallen     lässt.     Eine     Aussahaltung    des Drehzahlreglers<B>13</B>  bedeutet aber eine die Stabilität und Be  triebssicherheit gefährdende und daher un  zulässige Massnahme.  



       Das.    Vorsehen der Umschaltvorrichtung  34,<B>35</B> bedingt     den    weiteren Vorteil,     dass    ein       Frequenz-Leistungsregler    sieh durch einen  einfachen Handgriff in einen vollkommen  asiatischen Regler umwandeln     lässt.     



  Statt die     Kompensationsvorrielltung   <B>33</B>  durch den     Hebel-45    vom Servomotor 4 aus  zu betätigen, kann sie auch     aneine    andere,  die Belastung der Maschine anzeigende     Vor-          rielltung,    z. B.     einenelektrisehen    Belastungs  messer, angeschlossen sein. Dieser kann z. B.  auch elektrisch ein zusätzliches Drehmoment  im Leistungsregler erzeugen. Die Kompen-         sationsvorrielitung    wird dann indirekt durch  die Rückführung betätigt.  



  Die Kompensationsvorrichtung-<B>33--</B> kann  ,auch auf anderem Wege als über     dielKata-          Taktiedern   <B>26, 27</B> die Mittellage des     Regel-          gestängese   <B>16</B> beeinflussen.<B>So</B> können z.     B.     besondere     FederÜ    vorhanden sein, die in<B>Ab-</B>  hängigkeit von der     Kompensationsvorrieh-          tung    auf das Regelgestänge<B>16</B> einwirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lei,stungsret-Ivorrichtung für Kraftma- gehine, dadurch gekennzeichnet, dass der Lei- stungsregl er (14) eine mit Statik arbeitende Steuerung<B>(18,</B> 20) betätigt und dass eine Kompensationsvorrichtung<B>(33)</B> vorgesehen ist, welche diese Statik in Abhängigkeit von den sich vollziehenden Steuervorgängen min destens teilweise kompensiert.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Leistungsregelvorrichtung nach Patent-- anspruch, die einen weiteren auf die zu re gelnde Kraftmaschine<B>(1)</B> einwirkenden Re gler<B>(13)</B> aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompensationsvorrichtung<B>(33)</B> nur unter dem Einffuss der Steuervorgänge des Leistungsreglers (14) steht.
    2. Leistungs"regelvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompensationsvorrichtung<B>(33)</B> unter dem Einflusse einer die Belastung der geregelten Maschine<B>(1)</B> anzeigenden Messgrösse <B>(9)</B> steht. <B>3.</B> Leistungsregelvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kompensationsvorrich tung<B>(33)</B> von der Rückführung<B>(9)</B> der ge regelten Kraftmaschine betätigt wird.
    4. Leistungsregelvorrichtung naelt Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompensationsvorrichtung<B>(33)</B> unmittelbar auf das. Messsystem <B>(29, 30, 31, 16)</B> des, L#i- stungsreglers (14) einwirkt.
    <B>5.</B> Leistungsregelvorrichtung nachPatent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompensationsvorrichtung<B>(33)</B> auf ein die Beharrungslage des Leistungsreglers (14) be- stimmen-des Organ<B>(26, 27)</B> einwirkt.
    <B>6.</B> Leistungsregelvorrielitung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit der KompensationsvGrrich- tung <B>(33)</B> Mittel<B>(37',</B> 45') vorgesehen sind, welche das Mass der Kompensation ei:nzustel- len gestatten. <B>7.</B> Leistungsregelvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch <B>6,</B> dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass sieh die Einstellmittel <B>(37',</B> 45') bis zu einer negativen Statik des Leistungsreglers verstellen lassen.
    <B>8.</B> Leistungsregelverrichtung nach Patent-- an,spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsregler (14) die Lage eines feder belasteten Kolbens (20') eines hydraulisch betätigten Servomatürs (20) beeinflusst, dessen Statik durch eine auf das Beeiuflus- sungsorgan <B>(16)</B> seines, Steuerventils<B>(18)</B> einwirkende, eine zusätzliche Statik erzeu gende Vorrichtung<B>(32)</B> verstärkt wird.
    <B>9.</B> Leistungsregelvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsystem. <B>(29, 30, 31,</B> 16)'s-elber des Lei stungsreglers (14) eine Statik besitzt.
    <B>10.</B> Leistungsregelvorrichtung nach Pa- tentanspruc'h, dadurch gekennzeichnet, dass sieh die Kompen3ationsvorrielltung mit Hilfe einer Umsc'haltvorrichtung (34,<B>35)</B> weclisel- weise an verschiedene, die Kompensation herbeiführende Teile einer Steuerung (20, 4) an-schliessen lässt.
CH254368D 1946-11-23 1946-11-23 Leistungsregelvorrichtung für Kraftmaschinen. CH254368A (de)

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CH254368T 1946-11-23

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