CH261773A - Verfahren zur Herstellung eines Harnstoffderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Harnstoffderivates.

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CH261773A
CH261773A CH261773DA CH261773A CH 261773 A CH261773 A CH 261773A CH 261773D A CH261773D A CH 261773DA CH 261773 A CH261773 A CH 261773A
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CH
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compound
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urea
benzylurea
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Ag J R Geigy
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Ag J R Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/50Compounds containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom
    • C07C311/52Y being a hetero atom
    • C07C311/54Y being a hetero atom either X or Y, but not both, being nitrogen atoms, e.g. N-sulfonylurea

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Harnstoffderivates.       Es wurde gefunden, dass     4-Amino-benzol-          sulfonharnstoffe    der Formel  
EMI0001.0004     
    wobei R H,     Alkyl    oder     Cycloalkyl    und Ar  einen substituierten oder     unsubstituierten     aromatischen Rest bedeuten (
EMI0001.0008  
   wird  im folgenden der Einfachheit halber mit        Benzyl     bezeichnet), sehr wertvolle chemo  therapeutische Eigenschaften besitzen.  



  Diese Verbindungen können dargestellt  werden, indem man     Benzolsulfosäure,    die in       4-Stellung    eine stickstoffhaltige Gruppe oder  einen durch eine solche Gruppe ersetzbaren       Substituenten    enthalten, ihre Salze bzw. ihre  geeigneten reaktionsfähigen Derivate, wie       Anhydride,        Halogenide,    Ester oder     Amide,     bzw.

   solche Derivate bildende Verbindungen,  mit entsprechenden reaktionsfähigen Kohlen  säurederivaten des      Benzylamins     oder solche  Derivate bildenden Verbindungen umsetzt  und die     Umsetzungsprodukte    gegebenenfalls  in beliebiger Reihenfolge in die     N-Sulfon-          harnstoffe    und bzw. oder die     4ständigen        Sub-          stituenten    in eine     Aminogruppe    überführt.  



  Man kann aber auch     Benzolsulfo-carb-          aminsäure,    die in     4-Stellung    eine stickstoff  haltige Gruppe oder einen durch eine solche  Gruppe ersetzbaren     Substituenten    enthalten,  ihre Salze bzw. ihre reaktionsfähigen Deri-         vate,    wie     Anhydride,        Halogenide,    Ester oder       Amide    bzw.

   solche Derivate bildenden Ver  bindungen, mit geeigneten, den      Benzylrest      abgebenden oder den      Benzylrest     interme  diär bildenden Verbindungen umsetzen und  die Umsetzungsprodukte gegebenenfalls in be  liebiger Reihenfolge in die     N-Sulfonh.arn-          stoffe    und bzw. oder die     4ständigen        Sub-          stituenten    in eine     Aminogruppe    überführen.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines Harnstoff  derivates. Das Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man eine Verbindung der  Formel  
EMI0001.0040     
    mit. einer Verbindung der Formel  
EMI0001.0041     
    worin N und Y reaktionsfähige, mit Aus  nahme einer in einem von ihnen enthaltenen       -NH-CO-NH-Gruppe    sich bei der Reak  tion abspaltende Reste und R eine durch     Ver-          seifung    in die     NH.",Gruppe        überführbare     Gruppe bedeuten, umsetzt und in der erhal  tenen Verbindung den Rest R durch Versei  fung in die     Aminogruppe    überführt.

   Man  kann zum Beispiel     4-Acylamino-benzolsulfon-          säure,    ihre Salze oder Derivate, wie ihr Halo  genid, Ester oder     Amid,    mit     Benzylharnstoff     umsetzen. Man kann auch     4-Acylamino-ben-          zolsulfon-harnstoff    mit einer den     Benzylrest     abgebenden Verbindung, wie     Benzylamin,              N-Alkyl-benzylamin    bzw. mit     Salzen    dieser  Amine umsetzen.

   Die     entstandene    neue Ver  bindung, der     N-(4-Amino-benzolsulfon)-N'-          benzyl-harnstoff,        kristallisiert    in feinen Na  deln vom     Schmelzpunkt    217 bis     21811.    Sie soll       therapeutische    Verwendung finden.  



       Beispiel   <I>1:</I>       Eine        Mischung    von 11 Teilen     4-Acetyl-          amino-benzolsulfamid,    8 Teilen     Benzylharn-          stoff    und 5,3     Teilen    wasserfreier Soda wird     in     20 Teilen     Glycolmonomethyläther    30 Stun  den unter Rühren auf 110 bis 1200 erhitzt.  Das Reaktionsprodukt     wird        in    verdünnter  Soda gelöst, filtriert     und        mit    Salzsäure ge  fällt.

   Der entstandene     N-(4-Acetylamino-ben-          zolsiLlfon)-N'-benzyl-harnstoff        schmilzt    nach  dem     Umlösen    aus Alkohol bei 216     bis    2180.  Nach     Verseifen    mit 15 %     iger    Natronlauge er  hält man den     N-(4-Amino-benzolsulfon)-N'-          benzyl-harnstoff    vom F. 215 bis<B>2170.</B>  



  <I>Beispiel 2:</I>  12,8     Teile        4-Acetylamino-benzolsulfon-harn-          stoff    und 7,3 Teile     Benzylamin-chlorhydrat     werden in 30 Teilen Alkohol 20 Stunden un  ter     Rückfluss    erhitzt. Das Reaktionsprodukt       wird    in     verdünnter    Soda gelöst, filtriert und  angesäuert. Nach     Umkristallisation    als Alko  hol     schmilzt    der     N-(4-Acetylamino-benzolsul-          fon)-N'-benzyl-harnstoff    bei 216 bis 2180.  



  Durch     Verseifung    mit 15 %     iger    Natron  lauge     wird        N-(4-Amino-benzolsulfon)-N'-ben-          zyl-harnstoff    vom F. 214 bis<B>2170</B> erhalten.  



  <I>Beispiel 3:</I>  12,8 Teile     4-Acetylamino-benzolsulfon-harn-          stoff    und 7,9     Teile        Benzyl-methylamin-chlor-          hydrat    werden in 30 Teilen     Dimethylanilin     20 Stunden     auf   <B>1000</B> erhitzt. Man     nimmt    in  verdünnter Salzsäure auf, filtriert den Rück-    stand ab und reinigt ihn durch Umfällen     aus     verdünnter     Sodalösiuig.    Der erhaltene N       (4-Acetylamino-benzolsulfon)-N'-benzyl-harn-          stoff        schmilzt    bei 217 bis<B>2180.</B>  



  Daraus erhält man durch Verseifen mit  15 %     iger    Natronlauge den     N-(4-Amino-ben-          zolsiLlfon)        -N'-benzyl-harnstoff.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Harn stoffderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0068 mit einer Verbindung der Formel EMI0002.0069 worin X _ und Y reaktionsfähige, mit Aus nahme einer in einem von ihnen enthaltenen NH-CO-NH-Gruppe sich bei der Reak tion abspaltende Reste und R eine durch Ver- seifung in die NHzGruppe überführbare Gruppe bedeuten,
    -umsetzt und in der erhal tenen Verbindung den Rest R durch Versei fung in die Aminogruppe überführt. Die ent standene neue Verbindung, der N-(4-Amino- benzolsulfon)-N'-benzyl-harnstoff, kristalli siert in feinen Nadeln vom Schmelzpunkt 217 bis<B>2180.</B> UNTERANSPR üCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Benzylharn- stoff mit einer den 4-Acylamino-benzolsulfon- säurerest einführenden Verbindung umsetzt und das Umsetzungsprodukt verseift. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man 4-Aeylamino- beDzolsulfon-harnstoff mit einer den Benzyl- rest einführenden Verbindung umsetzt und das Umsetzungsprodukt verseift.
CH261773D 1944-12-28 1944-12-28 Verfahren zur Herstellung eines Harnstoffderivates. CH261773A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117103B (de) * 1953-02-11 1961-11-16 Boehringer & Soehne Gmbh Verfahren zur Herstellung p-substituierter Benzolsulfonylharnstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1117103B (de) * 1953-02-11 1961-11-16 Boehringer & Soehne Gmbh Verfahren zur Herstellung p-substituierter Benzolsulfonylharnstoffe

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