CH261958A - Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen.

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CH261958A
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CH
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Inventor
G Keferstein Charles
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G Keferstein Charles
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/38Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
    • A43B13/39Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process with upset sewing ribs

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen.    Die vorliegende Erfindung (Erfinder  F. L.     Ayers)    bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung von Brandsohlen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht  darin, dass ein Streifen längsgefaltet wird,  so dass zwei um die Falzlinie klappbare Teile  entstehen, wovon der eine Teil am Randteil  mindestens des Vorderteils einer Rollbrand  sohle so befestigt wird, dass die Falzlinie ein  wärts der     Brandsohlenkanten        zti    liegen kommt  und seine Aussenkante mit der     Brandsohlen-          kante    bündig ist und der andere Teil des zu  sammengefalteten Streifens sich frei um die  Falzlinie drehen kann, dass dann der freie  Teil auf den andern Teil des Streifens herab  gedrückt wird und darnach eine Verstär  kungsschicht auf die Rohbrandsohle innerhalb  der Falzlinie des gefalteten Streifens und auf  den freien Teil des Streifens ausserhalb der  Falzlinie geklebt wird.

    



  An Hand der beiliegenden Zeichnung, wel  che einzelne Phasen beim     Herstellungsprozess     veranschaulicht, wird das Verfahren beispiels  weise erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 einen Grundriss einer verwendeten  Rohbrandsohle,       Fig.    2 eine perspektivische Ansicht eines  zu verwendenden Materialstreifens,       Fig.    3 eine perspektivische Ansicht des in       Fig.    2 dargestellten Materialstreifens nach  seiner Längsfaltung zum Anbringen auf die  in     Fig.    1 gezeigte Rohbrandsohle,         Fig.    4 eine Aufsicht auf die Rohbrand  sohle von     Fig:

      1 mit ausgesetztem Material  streifen nach     Fig.    3,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     5-5     in     Fig.    4,       Fig.    6 einen Schnitt ähnlich     Fig.    5 nach       Anbringung    einer Verstärkungsschicht auf  die     Rohbrandsohlenfläche        Lind    auf den obern  Lappen des Randstreifens,       Fig.    7 einen Schnitt ähnlich     Fig.    6, nach  dem der Randteil der     Verstärkungsschieht     und der mit diesem verbundene Teil des  Randstreifens zurückgeklappt worden sind.  



       Fig.    1 zeigt eine flache Rohbrandsohle 1,  die aus Stoff bestehen kann, wodurch eine  Einritzung der Brandsohle nicht erforderlich  ist. Ein dünner Streifen 2 aus einem leich  ten     Textilstoff,    Papier, Gummi, Leder oder  anderem     geeigneten    Material, der auf einer  Seite mit einer nach dem Trocknen nicht kle  benden     Klebstoffschicht    versehen ist, welche  jedoch klebt, wenn sie gegen eine gleiche Kleb  stoffschicht gepresst wird, wird zunächst  längs der Falzlinie 4 längsgefaltet, so dass  zwei um die Falzlinie klappbare Teile ent  stehen.

   Wie in     Fig.    4 und 5 ersichtlich, wird  dann der eine Teil des gefalteten Streifens  mit seiner Aussenkante bündig mit der Roh  brandsohlenkante auf den Randteil der Roh  brandsohle, welche auf einer Seite ebenfalls  mit dem     erwähnten    Klebstoff vorbehandelt  ist, durch Anpressen befestigt. Die Falzlinie  kommt dabei einwärts der Rohbrandsohlen-      kante zu liegen und der     zweite    Teil des ge  falteten     Streifens    ist frei um die Falzlinie  klappbar. Als Klebstoff für die Klebstoff  schicht kann     -z.    B. Latex dienen. Die Aussen  ränder 3 des Bandes 2 können mit Schlitzen  3a versehen sein.

   Gewöhnlich geschieht das  Aufsetzen des Randstreifens auf dem ganzen  Sohlenvorderteil, wie in     Fig.    4 gezeigt; dieser  Randstreifen kann sich aber auch atü den  mittleren Teil und sogar um den Absatzteil  der Rohbrandsohle erstrecken, je nach den  für diese Teile gewählten Herstellungsverfah  ren. Die Breite der beiden Teile des gefalte  ten Streifens kann gleich oder verschieden  sein, je nach den gewünschten     Verhältnissen.     Der freie Teil des gefalteten Streifens     wird     dabei nach aussen auf den an der Rohbrand  sohle befestigten Teil des Streifens herab  gedrückt.

   Der Zweck der Schlitze ist, ein  leichtes Anpassen des gefalteten Streifens an       die    Umrisse der     Sohlenkante        mi    gestatten. Bei  Streifen aus einem dehnbaren Material kann  das Schlitzen überflüssig sein. Der Streifen  besteht zweckmässig aus ganz dünnem Mate  rial, da seine Hauptaufgabe darin liegt, eine  Randpartie der Rohbrandsohle ausserhalb der       Falzlinie        ztt    bilden, an welcher eine Verstär  kungsschicht,     vorzugsweise        aus    Textilstoff,  Segeltuch oder ähnlichem Material befestigt  wird.

   Eine solche Verstärkungsschicht 10, die       zweckmässig        wie    der gefaltete Streifen     und     die eine Seite der Sohle mit     einer        Klebstoff.-          schicht    überzogen ist, wird, wie in     Fig.    6  gezeigt, flach atü die innerhalb der     Falzlinie     liegende Fläche der Rohbrandsohle 1 und  auch auf den obern Teil des gefalteten Strei  fens aufgelegt und durch     Aufpressen    fest  geklebt.

   Das Anbringen der Verstärkungs  schicht 10 auf die obere Seite des gefalteten  Streifens 2 geschieht rasch und leicht     und     erfordert     keine    weitere     Behandlung    zum An  passen der Stoffschicht an die anstossende  Fläche des freien     Teils    des gefalteten Strei  fens 2. Zur grösseren Übersichtlichkeit ist der  gefaltete Streifen 2 auf der Zeichnung im  Verhältnis zu .den     andern    Teilen übermässig  dick gezeichnet;     in.    Wirklichkeit verursacht  die Dicke an der     Falzstelle    des     Streifens    2    keine oder eine kaum wahrnehmbare Krüm  mung in der Verstärkungsschicht.  



  Die freie Randpartie 11 der Stoffschicht  10 wird sodann aufwärts und einwärts ge  klappt, wie in     Fig.    7 gezeigt, wobei der mit  ihr verklebte freie Teil des gefalteten Strei  fens 2 in die in     Fig.    7 gezeigte einwärts ge  neigte Stellung mitgenommen wird. Gewöhn  lich kann der Randteil 11 der Stoffschicht 10  ohne Mühe so umgelegt werden, dass er eine       Schulter    zur Anlage des     Schuhoberteils    und  eine zur Aufnahme der Naht geeignete Lippe  bildet; auf Wunsch kann er natürlich auch  zur Erleichterung der Biegung eingeritzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Brandsoh len, dadurch gekennzeichnet, dass ein Streifen längsgefaltet wird, so dass zwei um die Falz linie klappbare Teile entstehen, -wovon der eine Teil am Randteil mindestens des Vorder teils einer Rohbrandsohle so befestigt wird, dass die Falzlinie einwärts der Brandsohlen kante zu liegen kommt und seine Aussenkante bündig mit der Brandsohlenkante ist und der andere Teil des zusammengefalteten Streifens sich frei um die Falzlinie drehen kann,
    dass dann der freie Teil auf den andern Teil des Streifens herabgedrückt wird und darnach eine Verstärkungsschicht auf die Rohbrand sohle innerhalb der Falzlinie des gefalteten Streifens und auf den freien Teil des Strei fens ausserhalb der Falzlinie geklebt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Randteil der Verstärkungsschicht und der Teil des zusam mengefalteten Streifens, an welchem genann ter Randteil festgeklebt ist, tun die Falzlinie einwärts gebogen werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Streifen nur auf einer Seite mit einer Schicht eines Kleb stoffes versehen wird, der derart beschaffen ist, dass er nach dem Trocknen nur dann klebt, wenn zwei mit solchem Klebstoff vorbehan delte Flächen gegeneinandergedrückt wer- den, dass mindestens die Randpartie des Vor derteils einer nicht eingeritzten Rohbrand sohle mit einer gleichen Klebstoffschieht ver sehen wird, dass der genannte Streifen längs gefaltet mit den nicht bestrichenen Flächen gegeneinandergepresst wird,
    so dass die be strichenen Flächen nach aussen gekehrt sind und dass der derart gefaltete Streifen auf die mit einer Klebstoffschicht versehene Rand partie der Rohbrandsohle aufgelegt und fest angedrückt wird, um eine fest haftende Ver bindung zwischen einem Teil des genannten Streifens und der Brandsohlenfläche herzu-\ stellen, während der andere Teil des genann ten gefalteten Streifens sich frei bewegen kann. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Klebstoff La tex verwendet wird.
    Verfahren nach Patentanspruch und 1r nteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einer Seite mit dem genannten Klebstoff bestrichene Verstärkungsschicht auf die einwärts der Falzlinie des zusammen gefalteten Streifens liegende, ebenfalls mit dem genannten Klebstoff bestrichene Fläche der Rohbrandsohle und auf den nicht an der Sohle befestigten bewegbaren Teil des Strei fens gepresst wird, so dass dieser Streifenteil gleichzeitig in vollgefaltete Lage gegen den andern Streifenteil flachgedrückt wird, und dass dann der Randteil der genannten Ver stärkungsschicht und der an dieser Verstär kungsschicht angeklebte Teil des gefalteten Streifens einwärts um die Falzlinie geklappt werden.
CH261958D 1942-06-17 1945-12-07 Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen. CH261958A (de)

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