CH263127A - Leuchtschirm. - Google Patents

Leuchtschirm.

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CH263127A
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    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
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Description


  Leuchtschirm.    Die     vorliegende    Erfindung bezieht sich  auf einen Leuchtschirm.  



  Leuchtschirme finden für manche Zwecke  Anwendung. So wird zum Beispiel in der  Röntgentechnik ein Leuchtschirm zur Beob  achtung von Röntgenbildern (sogenannter  Durchleuchtungsschirm) und zur Verstär  kung der Einwirkung der Röntgenstrahlen  auf photographisches Material verwendet.  



  In Kombination mit elektrischen Ent  ladungsröhren werden Leuchtschirme zum  Beispiel in Braunsehen Röhren und zur Um  setzung einer durch elektrische Entladung er  zeugten Strahlung in Strahlung mit einer  längeren Wellenlänge verwendet. Bei Braun  sehen Röhren befindet sich der Schirm im  allgemeinen innerhalb der Röhre, da die Elek  tronenabsorption der Röhrenwand gross ist  und die durchgelassene Elektronenmenge zur  Erzeugung eines deutlichen Bildes auf einem  ausserhalb der Röhre angeordneten Leucht  schirm im allgemeinen zu gering wäre. In  einer Entladungsröhre, in der eine Strahlung  erzeugt wird, von der ein Teil vom Leucht  schirm umgesetzt wird, kann der Schirm sich  auch ausserhalb der Röhre, z.

   B. auf einem  Reflektor, befinden, da es möglich ist, Röh  rengefässe anzufertigen, die wenigstens einen  Teil der in der Entladung erzeugten Strah  lung mit einer verhältnismässig geringen Ab  sorption durchlassen. Ein Beispiel eines sol  chen Röhrengefässes ist eine Quecksilber  dampfentladungsröhre, in der eine grosse    Menge von     Ultraviolettstrahlen    erzeugt wird;  wird die Wand der Röhre     zum    Beispiel aus  Quarz angefertigt, so wird ein wesentlicher  Teil. dieser Strahlung durchgelassen, der  dann einen ausserhalb der Röhre angeordne  ten Leuchtschirm erregen kann.  



  Es sind bereits viele     Leuchtstoffe        zur     Verwendung in solchen Schirmen bekannt,  aber eine Erweiterung dieser Stoffzahl ist  erwünscht, da jeder Stoff eine spezifische  Lumineszenz und ausserdem andere Eigen  schaften aufweist, so dass er für einige Zwecke  besonders geeignet und für andere Zwecke  weniger geeignet ist.

   Stellt man sieh ein be  stimmtes Ziel vor Augen, wobei man einen  Leuchtschirm verwenden will, so wird natur  gemäss vor allem darauf geachtet, ob sich der ;  zu verwendende Stoff mit. der verfügbaren  Strahlung (worunter auch     Korpuskularstrah-          len    verstanden werden) erregen lässt; ferner  wird man auch auf die Farbe der     Aufleueh-          tung,    auf den Wirkungsgrad und auf die;  Temperaturabhängigkeit achten. Sind für  diese Eigenschaften die Anforderungen fest  gesetzt, so ist man bereits in der Zahl der  verwendbaren Leuchtstoffe beschränkt. Au  sserdem müssen noch andere chemische oder     e     physikalische Eigenschaften, die solchen Stof  fen inhärent sind, berücksichtigt werden,  z.

   B. die Beständigkeit gegen die Strahlung  oder gegen die Entladung und die Möglich  keit der     Auftragung    einer guten     gleiehmässi-        c     gen Schicht; ferner ist eine einfache Herstel-           lungsweise    der Stoffe     erwünscht.    Aus dem  Vorhergehenden geht daher deutlich hervor,  dass es     erwünscht    ist, eine grosse Zahl von  Stoffen zur Verfügung zu haben, die einer  seits mehrere gemeinsame Eigenschaften  haben, anderseits aber bestimmte Unter  schiede     aufweisen.     



  Die Erfindung bezieht sich auf einen  Leuchtschirm, der mindestens ein kristallini  sches Phosphat wenigstens eines     Erdalkali-          metalles    enthält, wobei Wismut als Aktivator       vorhanden    ist.  



  Neben     Erdalkalimetallen    kann noch Alu  minium vorhanden sein; auch     Alkalimetalle          können    zusammen     mit    den     Erdalkalimetallen     und gegebenenfalls mit Aluminium vorkom  men.  



  Es ist bereits bekannt, dass Wismut ver  schiedenen Stoffen Leuchteigenschaften ertei  len kann. So wurde unter anderem bereits be  schrieben, dass mit Wismut aktiviertes     Alii-          miniumoxyd    unter der     Einwirkung    von Ka  thodenstrahlen blau oder rot aufleuchtet.  



  Ferner sind bereits Glassorten bekannt, in       denen    wenigstens<I>20</I>      Jo        Phosphorpentoxyd     und nebst den Elementen Barium, Alumi  nium und Magnesium Wismut als aktivieren  des Metall vorhanden ist. Eine aus einer sol  chen Glassorte angefertigte     Quecksilberdampf-          Entladungsröhre    luminesziert blauartig weiss.  



  Leuchtschirme nach der     Erfindinig    wei  sen, im Gegensatz zu leuchtenden Glassorten,  insbesondere gute Wirkungsgrade in Katho  denstrahlröhren auf.  



  Eine besonders vorteilhafte Eigenschaft,  die     mit    der     Verwendung        kristallinischer     Phosphate verbunden ist, besteht noch darin,  dass die Verarbeitungstemperatur der     Leucht-          stoffe    verhältnismässig niedrig gewählt wer  , den kann.  



  In Phosphaten, die in einem erfindungs  gemässen Schirm vorhanden sind, kann das  Verhältnis     zwischen    der     Siunme    der     Erd-          alkalimetalle,    und gegebenenfalls Aluminium,  und der Phosphorsäure in einem Gebiet mit  weit verschiedenen Grenzen gewählt werden.  So können zum Beispiel sowohl     Orthophos-          phate,        Pyrophosphate    als auch     Metaphosphate       verwendet werden.

   Sind neben den     Erdalkali-          metallen    und     Aluminium    auch noch     Alkali-,5          metalle    vorhanden, so wird man zur Berech  nung der     Phosphorsäuremenge    die Summe  der     Erdallialimetalle,    des Aluminiums und  der     Alkalimetalle    berücksichtigen.  



  Sehr vorteilhaft ist zum Beispiel mit     Wis-        e          mut    aktiviertes     Calciumpyrophosphat,    das  eine starke rote Lumineszenz bei Elektronen  bombardement aufweist und folglich für     Par-          bensehzwecke    von Bedeutung ist.

   Das Emis  sionsspektrum dieses Stoffes liegt grössten-     e     teils     zwischen    6000 und     6500A.    Ausserdem  weist der Stoff eine sehr gute Temperatur  abhängigkeit auf, das heisst dass auch bei  höherer Temperatur, sogar bis etwa 2500 C,  seine Lichtausbeute wenig nachlässt. ,  Auch mit Wismut aktiviertes     Calcium-          metaphosphat    und     Strontiummetaphosphat     ergeben bei Elektronenbombardement eine  rote Lumineszenz, ebenso wie     Strontiumpyro-          phosphat;    von letzterem ist aber die     Intensi-      tät der Lumineszenz etwas geringer.  



  Die erforderliche     Aktivatormenge    kann  innerhalb weiter Grenzen geändert werden.  So ergibt zum Beispiel     Calciumpyrophosphat,     das auf 100 000 Moleküle mit 1 Atom Wismut  aktiviert ist, bereits eine deutlich wahrnehm  bare Lumineszenz bei Elektronenbombarde  ment. Bei niedrigeren     Wismutgehalten    nimmt  die Intensität der     Aufleuchtung    ab, während  zwischen 10 und 10 000 Atomen Wismut pro  100 000 Moleküle     Calciumpyrophosphat    die  Lichtstärke vom     Wismutgehalt    wenig abhän  gig ist. Ein 30 Atome Wismut auf 100 Mole  küle Phosphat enthaltendes Präparat ergibt  wieder eine wesentlich geringere Lumineszenz.  



  In dem beschriebenen Leuchtschirm kön  nen nebst den oben beschriebenen Phosphaten  auch noch weitere Leuchtstoffe vorhanden  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ; Leuchtschirm, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm mindestens ein kristallini sches Phosphat wenigstens eines Erdalkali- metalles enthält, wobei Wismut als Aktivator vorhanden ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Leuchtschirm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass neben den Erd- alkalimetallen noch Aluminium vorhanden ist. 2. Leuchtschirm nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben den Erdalkalimetallen und Alu minium noch wenigstens ein Alkalimetall vor handen ist. 3.
    Leuchtschirm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wismutmenge zwischen 1 und 1000 Atome pro 10 000 Mole küle Phosphat beträgt.
CH263127D 1946-03-18 1947-03-17 Leuchtschirm. CH263127A (de)

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DE1012011B (de) * 1953-06-30 1957-07-11 Gen Electric Verfahren zur Herstellung eines Calciumpyrophosphat-Leuchtstoffs

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DE809277C (de) 1951-07-26
CH263135A (de) 1949-08-15
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