CH263137A - Reibrad-Gasanzünder in Pistolenform. - Google Patents

Reibrad-Gasanzünder in Pistolenform.

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CH263137A
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CH
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friction wheel
pin
pull rod
spring
gas lighter
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Seufert Hans
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Seufert Hans
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      Reibrad-Gasanzünder    in     Pistolenform.       Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Gasanzünder in Pistolenform, bei dem durch  ruckartiges Drehen eines Reibrädchens von  einem     Cereisen    Funken abgesprüht werden.  Da bei direkter Betätigung des Reibrädchens  die Funkenbildung weitgehend von der Ge  schicklichkeit in der Handhabung abhängig  ist, hat man     Reibrad-Gasanzünder    in Pistolen  form gebaut, bei denen ein am     Abzughebel     sitzender Zapfen in die Rast einer zur Betäti  gung des Reibrades dienenden Zugstange ein  greift, die gegen die Wirkung einer Feder  zurückgezogen wird und nach Ausheben des  Zapfens aus der Rast in die Ruhelage zurück  schnellt und dabei das Reibrädchen ruckartig  dreht.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet ein       Reibrad-Gasanzünder    der vorerwähnten Bau  art, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die  Zugstange am vordern Ende mit einem um  die Reibachse drehbaren Klinkenhebel gelen  kig verbunden ist und am hintern Ende eine  Kulisse mit der Rast trägt, in welche der  Zapfen des     Abzughebels    bei der Rückwärts  bewegung eingreift, bis ein Anschlag am Ab  zughebel eine     Verschwenkung    der Zugstange  und damit das Lösen der Kupplung zwischen  dem Zapfen und der Rast herbeiführt..

   Vor  zugsweise ist die Anordnung so getroffen, dass  die Zugstange am Ende der durch die Ent  spannung der Feder bewirkten Vorwärts  bewegung mit ihrem vordern Teil auf einen  Anschlag trifft, worauf sie eine Schwenk  bewegung ausführt, zum Zwecke, das sichere    Einrasten des Zapfens in die Rast zu er  zielen.

   Ein von der Abnützung des     Zündsteins     unabhängiger gleichmässiger     Anpressdruck    des       Cereisens    an das Reibrädchen kann ferner  dadurch bewirkt werden, dass die     Cereisen-          druekfeder    als zweiarmiger Hebel ausgebildet  ist, dessen einer Arm am     Cereisen    anliegt und  dessen anderer Arm zum Nachspannen in ver  schiedene am Träger angebrachte Zahnlücken  eingelegt werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt     Fig.1    den Mechanismus  (bei     abgehobenem    vorderem Gehäuseteil und       herausgeklapptem        Cereisenhalter)    in der  Ruhelage und     Fig.    2 in angespannter Lage.       Fig.    3 zeigt eine Ansicht des Gehäuses von  vorn (in einem gegenüber dem der     Fig.    1 und  2 grösseren Massstab).  



  In einem im Querschnitt rechteckigen     Ge-          häLtse    1, das einen nach unten ragenden Hand  griff 2 trägt, ist der gesamte Betätigungs  mechanismus gelagert. Das Reibrädchen 3 ist  um die Achse 4 drehbar und besitzt fünf  Zähne, in welche die Klinke 5 eines Betäti  gungshebels 6 eingreift. An der Achse 4 ist  ein Blech 8 schwenkbar gelagert, das den       Cereisenhalter    9 und die als zweiarmiger He  bel wirkende Feder 10 samt Federlager 11  trägt.

   Das eine Federende drückt, auf das       Cereisen,    und das andere kann je nach dem  Grade der Abnützung des     Cereisens    in eine  der drei Zahnlücken 12 eingelegt und so die  Feder nach Bedarf angespannt werden, um      eine gleichmässige     Funkenbildung    bis zum  Verbrauch des Steines zu erreichen.     Zinn     Nachspannen der Steinfeder 10 oder zum  Einsetzen eines neuen Steines wird der Teil 8  durch die Öffnung 13 des Gehäuses -um 90        herausgeschwenkt        (Stellung    gemäss     Fig.1)    und  ist nun in allen seinen Teilen frei zugäng  lich.  



  Am     Klinkenhebel    6 greift gelenkig die  Zugstange 15 an, die durch eine Feder 16  in die in     Fig.1    dargestellte vorderste     lind     höchste Lage gezogen wird, um ein sicheres  Einrasten des Zapfens 19 zu     ermöglichen.    Am  hintern Ende besitzt sie eine Kulisse 17 mit  einer Rast 18. In die Kulisse 17 greift der  Zapfen 19 des     Fingerabzughebels    20 ein.  Dieser ist an der Achse 21 im Gehäuse  schwenkbar gelagert und besitzt einen Ansatz  22, der in nachher beschriebener Weise mit  der Zugstange 15     zusammenwirkt.     



  In der Ruhelage befindet sich die Zug  stange 15     in    der in     Fig.1    gezeichneten Lage,  wobei die     Rundung    23 auf einem am Gehäuse  vorderteil befestigten Anschlag 24 (Fug. 3),  durch den die Achse 4 hindurchgeht, aufliegt       und    der Zapfen 19 in der Rast 18 sitzt.

   Be  tätigt man den     Abzughebel    durch Zug mit  dem     Zeigefinger    der den Griff 2 umfassen  den Hand, so wird dadurch die Zugstange  nach     rückwärts    gezogen und die Feder 16  gespannt.     Wenn    die in     Fig.    2 in vollen Linien  gezeichnete Lage erreicht ist, stösst der An  satz 22 an die Oberseite der Stange 15, so  dass bei einer Weiterdrehung des Abzug  hebels die Stange niedergedrückt wird und  bei weiterer Verdrehung der Zapfen 19 aus  der Rast 18 herausgehoben wird (strichpunk  tiert in     Fig.    2).

   Dadurch wird die Zugstange  entriegelt     und    schnellt     unter    Wirkung der  Feder 16 nach vorn, wobei sie die ruckartige  Weiterdrehung des Reibrädchens und so das  Absprühen der Funken     bewirkt.    Die Feder  16 bewirkt     eine        kleine        Kippbewegung    der  Zugstange nach aufwärts, wenn diese in  ihre vorderste Stellung gelangt -und dabei zur  Anlage an den Anschlag 24 kommt. Dadurch  ist das sichere Einrasten des Zapfens 19 ge  währleistet.    Wie aus der Beschreibung ersichtlich, ar  beitet der Anzünder automatisch und zeich  net sich durch besondere     handliche    Form und  bequeme     Bedienung    aus.

   Mit dem langen,  schmalen Gehäuse ist es ohne weiteres mög  lich, am Gasherd oder an andern Gasgeräten  durch schmale Öffnungen hindurch überall  hinzugelangen, wo Flammen entzündet wer  den sollen. Das Gehäuse umschliesst den Me  chanismus vollständig und schützt ihn vor       Beschädigung    durch Fall oder Beschmutzung  durch Flüssigkeiten und gegen das Ausglühen.  Trotzdem ist das Auswechseln des Feuer  steines und das Nachspannen der Feder be  quem und von jedem Laien mit Leichtigkeit  durchführbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibrad-Gasanzünder in Pistolenform, bei dem ein am Abzughebel sitzender Zapfen in die Rast einer zur Betätigung des Reibrades dienenden Zugstange eingreift, die beim Be tätigen des Abzughebels gegen die Wirkung einer Feder aus der Ruhelage rückwärtsge- zogen wird und nach Ausheben des Zapfens aus der Rast in die Ruhelage zurückschnellt lind dabei das Reibrädchen ruckartig dreht, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (15) am vordern Ende mit einem um die Reibradachse (4)
    drehbaren Klinkenhebel (6) gelenkig verbunden ist und am hintern Ende eine Kulisse mit der Rast trägt, in welche der Zapfen (19) des Abzughebels (20) bei der Rückwärtsbewegung eingreift, bis ein An schlag (22) am Abzughebel eine Verschwen- hung der Zugstange und damit das Lösen der Kupplung zwischen dem Zapfen (19) und der Rast herbeiführt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Reibrad-Gasanzünder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug stange am Ende der durch die Entspannung der Feder (16) bewirkten Vorwärtsbewegung mit ihrem vordern Teil auf einen Anschlag (24) trifft, worauf sie eine Schwenkbewegung ausführt, zum Zwecke, das sichere Einrasten des Zapfens (19) in die Rast zu erzielen.
    2. Reibrad-Gasanzünder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf (las Cereisen drückende Feder (10) als zwei armiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm am Cereisen anliegt und dessen anderer Arm zum Nachspannen in verschiedene am Träger (8) angebrachte Zahnlücken (12) ein gelegt werden kann.
CH263137D 1947-12-22 1947-12-22 Reibrad-Gasanzünder in Pistolenform. CH263137A (de)

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