CH264204A - Vorrichtung zum Plattenwechseln für Magazingrammophone. - Google Patents

Vorrichtung zum Plattenwechseln für Magazingrammophone.

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CH264204A
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  Vorrichtung zum Plattenwechseln für Magazingrammophone.    Gegenstand des Hauptpatentes ist eine  Vorrichtung zum Plattenwechseln für Maga  zingrammophone, welche dadurch gekenn  zeichnet ist, dass der Schallplattenstapel auf  der verlängerten, durch die Löcher sämtlicher  Platten greifenden Welle des Plattentellers  angeordnet ist und dass Mittel zum Abstützen  des Plattenstapels sowie zum Festhalten des  über der untersten Platte befindlichen     Teils     des Stapels vorgesehen sind, das Ganze derart.,  dass jeweils die unterste Platte des Stapels  freigegeben wird und sämtliche Platten des  Stapels nacheinander nach dem jeweiligen  Ablauf der Spieldauer einer Platte im freien  Fall in die zum Abspielen erforderliche Lage  auf den Plattenteller des Grammophons ge  langen.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine solche  Vorrichtung zum Plattenwechseln für Maga  zingrammophone. Sie ist gekennzeichnet  durch zwei koaxiale, auf einer Innenhülse  angeordnete Aussenhülsen, deren einander zu  gekehrte Enden an einem innerhalb des  Loches der untersten Platte eines aufzuschie  benden Plattenstapels befindlichen Distanz  ring anliegen und     zwecke    Erzielung radial  beweglicher     Teile    längsgeschlitzt sind, ferner  gekennzeichnet durch Mittel zur     Verschwen-          kung    wenigstens eines der beweglichen Teile  der     obern    Aussenhülse von der     Axe    der Innen  hülse weg,

   zum Zwecke der seitlichen Ver  schiebung des über der untersten Platte be  findlichen Teils des Plattenstapels, damit der  Distanzring nach erfolgter Freigabe der    untersten Platte in bezug auf die Löcher der  im Stapel noch vorhandenen Platten eine ex  zentrische     Lage    einnimmt und teilweise als  Stützmittel für den über ihm liegenden Sta  pelteil dient, ferner dadurch     gekennzeichnet,     dass die Rückführung des     Plattenstapels    in die  zentrische Lage in bezug auf den     Distanzring     erfolgt, wenn der bewegliche Hülsenteil. in  seine Ausgangsstellung zurück schwenkt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch die  Vorrichtung in der     wirksamen    Lage zur Fest  stellung des ganzen Schallplattenstapels,       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch die  Vorrichtung vor der Freigabe der untersten  Platte des Stapels und       Fig.    3 einen senkrechten Schnitt durch die  Vorrichtung nach der Freigabe der untersten  Platte des Stapels.  



       Fig.    4     zeigt    einen Schnitt nach der Linie       4-B    in     Fig.    1 und       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     C-D     in     Fig.    2 und 3.  



  Die Vorrichtung weist eine Spindel 1 auf,  deren     eines    Ende     unrund    ist und zwei mitein  ander einen spitzen Winkel einschliessende  Seitenflächen 2 aufweist, zwischen denen ein  Teil 3 mit zylindrischer Mantelfläche liegt.  Die Spindel 1 ist drehbar in einer Innenhülse  4 eingesetzt, die zwei     Wanddurchbrechimgen    5  aufweist, welche den Seitenflächen 2 des     Spin-          delendes    gegenüberliegen, wenn die Spindel.

   1      die in     Fig.    1 und 4 dargestellte     Normalstel-          hing        einnimmt.    In jeder     Wanddurchbrechimg     5 der     Hülse    4 ist eine Kugel 6 drehbar ein  gesetzt. Mit dem über dem     Spindelende    liegen  den Ende der     Innenhülse    4 ist eine obere,     aus     einem federnden Material bestehende     Aussen-          hülse    12 mittels einer Schraube 17 verbanden.

    Die     Aussenhülse    12 weist einen     innern        kreis-          ringförmigen    Sitz 16     auf,    mit welchem sie       auf    dem obern Rande der Innenhülse 4 sitzt.  Das nach abwärts gerichtete Ende der     obern          Aussenhülse    12 ist mit drei Längsschlitzen 13  versehen, derart, dass zwei der durch die letz  teren getrennten, radial nach aussen     spreiz-          baren        Hülsenteile    14     an,    den     Kugeln    6 an  liegen.

   Der Innendurchmesser der obern       Aussenhülse    12 ist grösser gewählt als der  Aussendurchmesser der     Innenhülse    4, so dass       zwischen    den beiden Teilen ein     kreiszylinder-          förmiger    freier Zwischenraum vorhanden ist.  Die freien Enden der federnden Hülsenteile  14 sind an ihren Aussenseiten verstärkt, der  art, dass diese Verstärkungen einen Bund 15  bilden.

      Auf dem untern Teil der     Innenhülse    4 be  findet sich eine zylindrische     Zwischenhülse    7  aus federndem Material, deren der obern       Aussenhülse    12 zugekehrter Teil durch Längs  schlitze in drei Teile 8 aufgeteilt ist, die zu  folge der federnden Wirkung des Materials  radial nach aussen spreizen,     wie        Fig.    1     lind    2  zeigen. Unterhalb des geschlitzten Stirnendes  der     Zwischenhülse    7 befindet sich eine     bund-          artige        Verstärktung    9.

   Die     Zwischenhülse    7  trägt ihrerseits eine axial verschiebbare untere       Aussenhülse    10, die sich     zum        Zwecke    des Zu  sammenschiebers der gespreizten     Hülsenteile    8       und        Anlegeas    derselben an die Innenhülse 4  auf die     bLinda-rtige    Verstärkung 9 aufschieben  lässt.

           Zwischen    den Stirnenden der beiden  koaxialen     Aussenhülsen    10 und 12 befindet  sich ein. als     Distanzierungsorgan    dienender  Ring 11, der seinen Sitz auf der Innenhülse  4 hat, mit der letzteren     verbinden    ist und an  derjenigen Stelle liegt, die sich     innerhalb    des  Loches der     untersten    Schallplatte des Platten-         stapels    befindet. Die Dicke des Ringes 11 ent  spricht der Dicke einer Schallplatte.  



  In der in     Fig.    1 und 4     gezeichneten    Stel  lung der einzelnen Teile der Vorrichtung  dient die     Zwischenhülse    7 als     Abstützorgan          für    den Schallplattenstapel, da die Hülsen  teile 8 unter der Wirkung der Federkraft des  Materials radial nach aussen spreizen und die       Zwischenhülse    7 dadurch an ihrem freien     obern     Ende einen     Aussendurchmesser    annimmt, der       gmösser    als der Lochdurchmesser in den Schall  platten ist.  



  Wird die Spindel 1 um eine Achteldre  hung aus der in     Fig.    4 gezeichneten Stellung  heraus in die Lage gemäss     Fig.    5 gedreht,  dann bewirkt das     urrunde    Ende der Spindel       eine    radiale Verschiebung der beiden     Kugeln     6, die ihrerseits die beiden an ihnen anliegen  den     Hülsenteile    14 radial nach aussen drücken.

    Diese beiden in die     Spreizstellung        gedrückten     Hülsenteile 14 legen sich an die Lochwandung  der     zweituntersten    Platte des Schallplatten  stapels an und bewirken eine horizontale Ver  schiebung des Stapels so weit, bis sieh auch der  dritte, durch kein Druckmittel beeinflusste  Hülsenteil an die Lochwandung angelegt hat  und selbst radial nach einwärts gebogen und  mit dem freien Ende zum     Anliegen    an die  Innenhülse 4 gebracht wird,     wie        Fig.    2 zeigt.

    Durch diese Verlagerung des Plattenstapels  in horizontaler Richtung in eine     zur        Axe    der  Spindel 1 und der Innenhülse 4     exzentrische     Lage wird erreicht, dass nach der Freigabe  der untersten Platte der noch auf der Vor  richtung verbliebene Teil des Stapels, der  durch die obere Aussenhülse 12 festgehalten  wird, sich zusätzlich auf einen Teil des  Distanzringes 11 abstützen kann.  



  Die Freigabe der untersten Schallplatte  des Plattenstapels wird dadurch veranlasst,  indem die untere     Aussenhülse    10 nach auf  wärts auf den Bund 9 der Zwischenhülse 7  geschoben     wird,    der dadurch eine radiale Ver  schiebung der Hülsenteile 8 in Richtung auf  die     Axe    der     Vorrichtung    veranlasst     und    letz  tere zum Anliegen an die     Innenhülse    4     bringt     (Fug. 3).

   Dadurch     wird    der Aussendurchmes  ser der Zwischenhülse 7 an ihrem spreizbaren      Ende so weit verringert, dass er kleiner als der  Lochdurchmesser der Schallplatten wird und  die unterste Platte im freien Fall in die zum  Abspielen erforderliche Lage auf den Platten  teller des Grammophons fallen kann.  



  Wird die untere Aussenhülse 10 alsdann  wieder in ihre     Ausgangsstellung    gemäss     Fig.    1  zum Zwecke der Freigabe des Bundes 9 der  Zwischenhülse 7     zuiückgesehoben,    dann sprei  zen die Hülsenteile 8 erneut in ihre Normal  lage zurück, in welcher die Zwischenhülse als       Abstützorgan    für den Schallplattenstapel       wirkt.    Anschliessend wird auch die Spindel 1  wieder in ihre     Ausgangsstellung    nach     Fig.    4       zurückgedreht.    Die freigegebenen Hülsenteile  7 4 der     obern    Aussenhülsen 12 kehren in ihre  Ausgangsstellung zurück, wobei derjenige  Hülsenteil 14,

   der von keiner Kugel 6 beein  flusst ist, radial nach aussen drückt und den  Schallplattenstapel wieder in die in     bezug     auf die     Axe    der Innenhülse 4 zentrische Lage  schiebt. Der freigegebene Schallplattenstapel  fällt auf das obere gespreizte Stirnende der  Zwischenhülse 7 hinunter.  



  Das Drehen der Spindel 1. und die     Auf-          und    Abwärtsbewegungen der untern Aussen  hülse 10 in der angegebenen Reihenfolge wer  den mittels des     Tonabnehmerarmes    des Gram  mophons gesteuert, der in bekannter Weise  nach dem Abspielen einer Platte von der letz  teren abgehoben und seitwärts zur Freigabe  des über der abgespielten Platte befindlichen  Raumes     verschwenkt    wird.  



  Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel  sind als Druckorgane     zur    Spreizung     der     spreizbaren Teile der     obern    Aussenhülse zwei  Kugeln vorgesehen. Diese Kugeln könnten  auch durch andere Organe, beispielsweise  durch drehbar in passende     Wanddurchbre-          chungen    der Innenhülse eingesetzte Rollen er  setzt sein.

   Es könnte aber auch nur ein als  Kugel oder Rolle     ausgebildetes        I)rnekorgaii     vorgesehen sein, während die obere Aussen  hülse mehr als einen     spreizbaren    Hülsenteil  aufweisen kann, der nicht. unter dem     Ein-          flusse    eines     Druckorgans    steht und die Rück  führung des Plattenstapels in die koaxiale  Lage bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Plattenwechseln für Ma- gazingramniophone nach dein Patentanspruch des Hauptpatentes, gekennzeichnet. durch zwei koaxiale, auf einer Innenhülse angeordnete Aussenhülsen, deren einander zugekehrte Enden an einem innerhalb des Loches der untersten Platte eines aufzuschiebenden Plat tenstapels befindlichen Distanzring anliegen und zwecks Erzielung radial beweglicher Teile längsgeschlitzt sind, ferner gekennzeichnet. durch Mittel zur Verschwenkung wenigstens eines der beweglichen Teile der obern Aussen hülse von der Axe der Innenhülse weg,
    zum Zwecke der seitlichen Verschiebung des über Gier untersten Platte befindlichen Teils des Plattenstapels, damit der Distanzring nach erfolgter Freigabe der untersten Platte in bezug auf die Löcher der im Stapel noch vor handenen Platten eine exzentrische Lage ein nimmt, und teilweise als Stützmittel für den über ihm liegenden Stapelteil dient, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Rückfüh rung des Plattenstapels in die zentrische Lage in bezug auf den Distanzring erfolgt, wenn der bewegliche Hülsenteil in seine Ausgangs- stellnii' zurück schwenkt. UNTERANSPR.ÜCIIE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die obere geschlitzte Aussenhülse mindestens einen federnden Teil aufweist, der anlässlich der Verschiebung des Plattenstapels in die exzentrische Lage in Richtung auf die Axe der Innenliülse gedrückt wird und die Rückführung des Plattensta pels in die zentrische Lage bewirkt, renn der die genannte Verschiebung veranlassende Hül senteil in seine sA1is-an"stellun-- zurück schwenkt.
    '. Vorrielitung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse mindestens eine Wand durehbrechung aufweist, in welche ein als Kugel. ausgebildetes Druckorgan zum Zwecke der Verschwenkung des Hülsenteils dreh- und radial verschiebbar eingesetzt ist, die am un- runden Teil der zentralen drehbaren Spindel anliegt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die zentrale Spindel (1) zwei miteinander einen spitzen Winkel einschlie- ssende Seitenflächen (2) besitzt, an welchen je eine in einer Wanddurchbrechung (5) der Innenhülse (4) dreh- und radialverschiebbar sitzende Kugel (6) anliegt, ferner dass die obere Aussenhülse (12) drei durch Längs schlitze (13) gebildete federnde Teile (14) hat, von welchen Teilen zwei an den Kugeln (6) anliegen, und dass zwischen dem Innen mantel der obern Aussenhülse (12) und dem Aussenmantel der Innenhülse (4)
    ein kreis- zylinderförmiger Zwischenraum vorhanden ist, der eine Verschwenkung des dritten federnden Hülsenteils in Richtung auf die Aze durch die zweitunterste Platte des Sta pels anlässlich ihrer Verschiebung in die ex- zentrische Lage ermöglicht.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder der federnden Hülsen teile (14) der obern Aussenhülse (12) eine äussere bandartige Verstärkung (15) besitzt und dass die Stirnenden dieser Hülsenteile (14) auf dem Distanzring (11) aiüliegen.
CH264204D 1946-05-18 1947-10-15 Vorrichtung zum Plattenwechseln für Magazingrammophone. CH264204A (de)

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