CH264346A - Spannungsmessgerät, insbesondere zur Entfernungsmessung nach dem Rückstrahlprinzip. - Google Patents

Spannungsmessgerät, insbesondere zur Entfernungsmessung nach dem Rückstrahlprinzip.

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CH264346A
CH264346A CH264346DA CH264346A CH 264346 A CH264346 A CH 264346A CH 264346D A CH264346D A CH 264346DA CH 264346 A CH264346 A CH 264346A
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    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/66Radar-tracking systems; Analogous systems
    • G01S13/70Radar-tracking systems; Analogous systems for range tracking only

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Description


  



     Spannungsmefigerat,    insbesondere zur Entfernungsmessung nach dem    Ruckstrahlprinzip.   



   Die Erfindung betrifft ein Messgerät zum Messen von Spannungen auf Grund des Vergleiches der zu messenden Spannung mit einer örtlich erzeugten, einstellbaren Spannung. Obzwar die Erfindung ein weites Anwendungsgebiet hat, kann sie besonders vorteilhaft zur Entfernungsmessung nach dem   Rüekstrahlverfahren    verwendet werden, und Ausführungsbeispiele der Erfindung sind daher im folgenden in diesem Zusammenhang erläutert.



   Es sind bereits Anordnungen zur Entfernungsmessung nach dem Rüekstrahlverfahren bekannt, deren Empfängerteil eine der zu messenden Entfernung direkt proportionale Gleichspannung liefert, welche dann in einer Messbrücke mit einer einstellbaren Gleichspannung verglichen wird. Wenn die beiden miteinander verglichenen Spannungen ungleich sind, wird durch die Messbrücke ein Motor in Drehung gesetzt, welcher die einstellbare Gleichspannung der zu messenden Spannung angleicht, wobei die Grosse der hierzu erforderlichen Änderung der einstellbaren Spannung ein Mass für die zu messende Entfernung ist. Derartige Anordnungen enthalten gewöhnlich zwei gleich ausgebildete   Verstärkerkanäle,    welche zwischen entsprechende Punkte der Messbrücke geschaltet sind.

   Damit die Messanordnung zuverlässig arbeitet, muss die Verstärkung in diesen beiden Kanälen jederzeit völlig gleich sein.



  Diese Forderung macht eine häufige Nachstellung der Verstärkung notwendig.



   Das   blessgerät    gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass neben der genannten einstellbaren Spannung noch eine dritte, ebenfalls örtlich erzeugte Spannung verwendet ist, deren Grösse sich periodisch über einen Spannungsbereich hinweg ändert, welcher sowohl die zu messende Spannung als auch die einstellbare Spannung umfasst, wobei diese dritte Spannung ein Angleichen der einstellbaren Spannung an die zu messende Spannung herbeiführt, sobald ihre Grosse vorübergehend in einem vorbestimmten Verhältnis zur Grosse einer dieser beiden Spannungen steht.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der   Zeichnungen    im folgenden näher erläutert.



   Die Fig.   1,    3 und 5 stellen verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Messgerätes dar, und die Fig. 2 und 4 zeigen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung gemäss Fig.   1    und 3 dienende Diagramme.



   Das Entfernungsmessgerät gemäss Fig.   1    enthält ein Antennensystem 10, 11, welches mit einer kombinierten Sende-und Empfangsvorrichtung 12 verbunden ist. Diese besteht aus einem zum Aussenden von Impulsen geeigneten Sender sowie aus einem Empfänger zum Empfangen der von einem fernen Gegen stand, z. B. von einem Flugzeug 13 reflektierten Impulse oder zurückgesandten Antwortimpulse. Die Vorrichtung 12 liefert eine   Ausgangsgleiehspanomg e2 (Fig.    2), deren Grösse derjenigen Zeit proportional ist, welche die Impulse benötigen, um vom Messgerät zum Flugzeug und von dort wieder zurück zum Messgerät zu gelangen. Die genannte Ausgangsspannung ist demnach der Entfernung des Messgerätes vom Flugzeug proportional.

   Derartige kombinierte Sende- und Empfangsvorrichtungen sind an sich bekannt und bedürfen darum keiner näheren   Erläute-    rung.



   Die kombinierte Sende-und Empfangsvorrichtung 12 ist an die Eingangsklemmen 20 der eigentlichen Messvorrichtung 15 angeschlossen. Diese enthält   eine Gleichspannungs-    quelle 16, z. B. eine Batterie, welche mit den Endklemmen eines Spannungsteilers 17 ver  bunden    ist. Zwischen dem drehbaren Arm 18 des Spannungsteilers und seiner einen Endklemme ergibt sich eine einstellbare   Gleich-    spannung   el    (Fig. 2).

   Andere   Eingangsklem-    men 21 der Messvorrichtung 15 stehen mit einem   Spannungserzeuger    22 in Verbindung, welcher eine periodisch veränderliche, also beispielsweise sinusförmig oder   sägezahnför-    mig verlaufende Spannung liefert, deren Grösse sich über einen Spannungsbereich ändert, welcher sowohl die zu messende   Gleich-    spannung   e2    als auch die einstellbare   Gleich-    spannung   e,    umfasst, und deren Frequenz die höchste   Änderungsfrequenz    der zu messenden Spannung   e2    übersteigt.



   Die Messvorrichtung 15 enthält ferner Mittel 25, welche die Spannung el der Spannung   e2 angleichen, sobald    die   Ausgangsspan-    nung des Spannungserzeugers 22 mit der   klei-    neren der genannten Spannungen übereinstimmt. Diese Mittel umfassen zwei Dioden 26 und 27, deren Anoden miteinander und mit der einen Ausgangsklemme des Span  nungserzeugers    22 verbunden sind. Die Kathode der   Diode26 ist über einenWiderstand    23 mit der einen Ausgangsklemme der kombinierten Sende-und   Empfangsvorrichtung    12 verbunden, während die Kathode der Diode   27 über    einen Widerstand   24    mit dem drehbaren Arm 18 des Spannungsteilers 17 in Verbindung steht.

   Die Anoden der Dioden 26 und 27 sind über einen Widerstand 31 an die Anoden zweier gasgefüllter Entladungsrohren 29 und 30 angeschlossen. Das Steuergitter der Röhre 29 ist einesteils über einen Kondensator 32 mit der Kathode der Diode 26 verbunden und andernteils über eine   Spat-      nungsquelle      35 und    einen Widerstand 36 geerdet, während das Steuergitter der Röhre 30 einesteils über einen Kondensator 33 mit der Kathode der Diode 27 in Verbindmg steht und andernteils über eine   Spannungs-    quelle 37 und einen Widerstand 38 geerdet ist.



   Die Kathoden der Röhren   29 und    30 sind über je einen Gleichstrommotor 40 und 41 geerdet. Der eine dieser Motoren ist   rechts-      läufig    und der andere   linksläufig.    Die Anker der beiden Motoren sind mechanisch miteinander und mit dem drehbaren Arm 18 des Spannungsteilers 17 verbunden.



   Mit dem Spannungsteiler 17 sind An  zeigemittel    45 verbunden, welche die Grosse der Spannung   e2    anzeigen. Diese Mittel umfassen einen mit dem drehbaren Arm 18 des Spannungsteilers verbundenen Zeiger 47 sowie eine Skala 46. Die Anzeigemittel 45   kön-    nen natürlich mit dem Spannungsteiler ver  einigt    sein.



   Die Wirkungsweise des Messgerätes wird an Hand der Kurven der Fig. 2 erläutert.



  Hier stellt die Gerade A diejenige Spannung   ez    dar, welche sich an den Ausgangsklemmen der kombinierten Sende-und   Empfangs-    vorrichtung 12 infolge des   Empfanges    eines vom Flugzeug 13 herstammenden, reflektierten oder   Antwortzeichens    ergibt, während die Gerade   B    die sich in der gegebenen Stellung des Armes 18 des Spannungsteilers 17   zwischen    diesem Arm und der einen   End-    klemme des Spannungsteilers ergebende Spannung   el    darstellt.

   Im Zeitpunkt t0 sind die Dioden 26 und 27 infolge der ihren Kathoden zugeführten Spannungen   et lmd e2 undureh-      lässig    und die gasgefüllten   Entladungsröhren    29 und 30 sind durch die auf ihre Steuer gitter wirkenden Vorspannungen der Span  nungsquellen    35 und 37 ebenfalls gesperrt.



   Die Kurve   C stellt die sinusförmige Aus-       gangsspannung des Spannungserzengers 92    dar. Die Grosse dieser den Anoden der Dioden zugeführten Spannung erreicht im Zeitpunkt tl die Grosse der Spannung e1 und überschreitet sie kurz danach, worauf die Diode 27 durchlässig wird und während der Zeitspanne 11-t5 an dem Widerstand 24 eine durch die Kurve D dargestellte Spannung erzeugt. Im Zeitpunkt t2 überschreitet die Grösse dieser über den Kondensator 33 dem Steuergitter der Röhre 30 zugeführten Spannung den Wert der Zündspannung der Rohre, so dass diese gezündet wird. Infolgedessen gelangt während der Zeitspanne t2-t6 eine durch die Kurve E dargestellte Spannung zum Motor 41.

   Der Zeitpunkt   t6    liegt kurz vor dem Endpunkt t7 der positiven Halbwelle der   Spannung des Spannungserzeugers    22, in welchem die Entladung in der Röhre 30 erlischt.



   Im Zeitpunkt   t,      erreicht und überschrei-    tet die der Anode der Diode 26 zugeführte Spannung des   Spannungserzeugers    22 die der Kathode dieser Diode zugeführte Gleichspannung   e2,    so dass die Diode durchlässig wird und am Widerstand   23    während der Zeitspanne t3-t4 eine durch die Kurve F dargestellte Spannung entsteht. Diese Spannung gelangt über den Kondensator 32 zum Steuergitter der   Rohre 29.

   Obzwar    sie die der Röhre 29 von der Spannungsquelle 35 zugeführte Sperrspannung übersteigt, kommt in der Röhre 29 infolge derjenigen bekannten   Schwie-    rigkeiten, welche sich beim Versueh der gleichzeitigen Zündung zweier   parallelgeschal-    teter gasgefüllter Entladungsrohren einstellen, trotzdem keine Entladung zustande. Dazu trägt   übrigens aueh die Verminderung der      Anodenspannung    der Röhren 29 und 30 bei, welche dadurch verursacht wird, dass infolge der Entladung in der Röhre 30 der Span  nungsabfall    am Widerstand 31 grösser wird.



  In der Zeitspanne   - wird also durch    die   Steuerspannung E    nur der Motor 41 erregt, und dieser   rechtsläufige    Motor verdreht den Arm 18 des Spannungsteilers 17 so, dass die   Spannung el erhöht    wird. Im Zeitpunkt   t,    kommt der Motor 41 zum Stehen.



   Während der Zeitspanne t7-t8 sind die Dioden 26 und   27    infolge der negativen Polarität der Spannung des   Spannungserzeugers      22    nicht durehlässig und die Motoren 40 und 41 können nicht erregt werden. Während der positiven Halbwellen der genannten Spannung wiederholt sich jedoch der vorhin be  schriebene    Vorgang und die   sehrittweise    Erregung des Motors 41 setzt sieh so lange fort, bis die Spannung   el    der Spannung   e2 gleieh    gross geworden ist.

   Naeh Erreichung dieses Zustandes kann die Spannung des Span  nungserzeugers    22 entweder die Diode 29 oder die Diode 30 durchlässig machen, so dass entweder der Motor 40 oder der Motor 41 erregt wird und die   Spannung el    infolgedessen entweder etwas grosser oder etwas kleiner wird als die Spannung   e...    Dieser kleine   Unter-      schied    in den beiden Spannungen hat beim Eintreffen der nächsten positiven Halbwelle der Spannung des   Spannungserzeugers    22 eine entgegengesetzte Änderung der Spannung e1 zur Folge, welche den genannten   Spannungsuntersehied    wieder ausgleicht.

   Auf diese Weise wird also die Spannung   el      dau-    ernd auf dem der Spannung e2 entsprcchenden Wert gehalten und die hierzu erforder  liehe Änderung    der Spannung el, welche der zu messenden Entfernung proportional ist, kann an der Skala 46 abgelesen werden.



   Bei der Anordnung gemäss Fig.   1    sind die Amplituden der die Motoren erregenden Spannungsimpulse einander völlig gleieh,   un-    abhängig davon, wie gross der jeweilige Span  nungsuntersehied    zwischen den Spannungen   et    und   e3    ist. Infolgedessen verstellen die Motoren den Spannungsteiler 17 immer mit derselben Geschwindigkeit. In manchen Fällen wäre es jedoch wünsehenswert, den Motoren Spannungsimpulse zuzuführen, welche der Grosse des   Untersehiedes    zwischen den Spannungen   el    und e2 proportional. sind, damit die Verstellung des Spannungsteilers 17 ebenfalls mit einer diesem   Spannungsunter-      schied    proportionalen Geschwindigkeit erfolgt. 



  Die Fig. 3 und 5 zeigen Ausführungsformen der Erfindung, welche dieser Forderung gerecht werden.



   Die Messvorrichtung 15'der Anordnung gemäss Fig. 3 unterscheidet sich darin von   ierjenigen gemäss Fig. l, dass    sie durch die Spannung des   Spannungserzeugers    22 gesteuerte Mittel zum Vergleichen der Spannungen   et    und   ez    sowie zur Erzeugung einer dem   Untersehiede    zwischen diesen Spannungen proportionalen Spannung enthält. Der Ver  gleieh    der beiden genannten Spannungen erfolgt in den beiden Kanälen 50 und 80, an welche ein Wechselstrommotor 42 mit um  kehrbarer    Drehrichtung angeschlossen ist.



  Die beiden genannten Kanäle sind sich mit Ausnahme ihrer   Eingangskreise    völlig gleich und die einander entsprechenden Teile beider Kanäle sind mit denselben Bezugszahlen versehen, wobei die die Teile des Kanals 80 bezeiehnenden Bezugszahlen durch den Buchstaben a ergänzt sind. Der Eingangskreis des Kanals 50 enthält eine   Gleichrichterröhre    51, deren Kathode iiber einen Widerstand 43 an eine der mit der kombinierten Sende-und   Empfangsvorrichtung    12 verbundenen   Ein-    gangsklemmen 20 angeschlossen ist, während ihre Anode mit einer der mit dem Spannungserzeuger 22 verbundenen Eingangsklemmen 21   in. Verbindimg    steht. Die andere   Eingangs-    klemme 20 bzw. 21 ist geerdet.

   Der Eingangskreis des Kanals 80 enthält ebenfalls eine   Gleichrichterröhre    51a, deren Kathode über einen Widerstand 43a mit dem drehbaren Arm 18 des Spannungsteilers 17 verbunden ist, während ihre Anode zusammen mit der Anode der   Gleichrichterröhre    51 an die   nicht-    geerdete Eingangsklemme 21 angeschlossen ist. Mit der Kathode der   Gleichrichterröhre    51 des Kanals 50 ist ferner über einen Kondensator 53 das über einen Widerstand   54    geerdete Steuergitter einer Elektronenröhre 52 verbunden, welche ihre Betriebsspannungen von den   Spannungsquellen--B und-+S'u    erhält.

   Die Röhre wird durch eine Vorspannung, welche sich an einem mit ihrer Kathode verbundenen und über einen Widerstand 56 an die   Spannungsquelle-j-S' an-    geschlossenen Widerstand 55 ergibt, normaleweise gesperrt gehalten. Der Kanal 80 enthält eine in gleicher Weise geschaltete   Elektro-    nenröhre 52a.



   Die Anode der   Elektronenröhre    52 des Kanals 50 ist mit dem Steuergitter einer Pentode 57 verbunden, welche ihre Anodenspannung von der   Spannungsquelle +B über    einen Widerstand   58    erhält. Die Kathode der Pentode erhält von der Spannungsquelle +B'eine etwas geringere Spannung. Das   Schirmgitter    der Pentode ist über den Widerstand 59 an eine   Spannungsquelle +Se    angeschlossen, während ihr Bremsgitter einerseits über einen Widerstand 60 mit der Span  nlmgsquelle +B'in Verbindung    steht und anderseits über einen Widerstand 61 geerdet ist.

   Die   Schirmgitterspannung    der Pentode ist so bemessen, dass in der Röhre normalerweise ein   Schirmgitterstrom    fliesst, jedoch ist der Anodenstrom in der Röhre, infolge der Tatsache, dass das Bremsgitter der Röhre eine etwas kleinere Spannung erhält als ihre Kathode, normalerweise unterbunden. Der Kanal 80 enthält den obigen Teilen des Kanals 50 entsprechende Teile   57a-61a.    Das Schirmgitter der Pentode 57 ist über einen Kondensator 62 mit dem Bremsgitter der Pentode   57a    verbunden, während das Schirmgitter der Pentode   57a    über einen Kondensator   62a    mit dem Bremsgitter der Pentode 57   in Verbin-    dung steht.



   Die Anode der Pentode 57 ist über einen Kondensator 64 an die Kathode eines Diodengleichrichters 63 angeschlossen. Zwischen die Kathode und die Anode   des-Gleichrichters    63 ist ein Widerstand 65 in Reihe mit einem aus einem Widerstand und einem Kondensator bestehenden Netzwerk 66 eingeschaltet.



  Das Netzwerk ist zwischen die   Eingangs-    elektroden einer normalerweise   durehlässigen    Gleiehstromverstärkerröhre 67 geschaltet, deren Kathode mit der   Spannungsquelle-B    verbunden ist, während ihre Anode über einen Widerstand 68 geerdet ist. Die Anode der Verstärkerröhre 67 steht mit dem Steuergitter einer gasgefüllten   Entladungsröhre    69 in Verbindung. Die Kathode der Rohre 69 ist geerdet und ihre Anode ist mit dem einen Ende der mit   einer llittelanzapfung    ver  sehenen      Seklmdärwicklung 70    des Transformators 71 verbunden.

   Die   AIittelanzapfung    der Sekundärwicklung 70 ist mit   dem Schirm-    gitter der Rohre 69 und mit dem   Schirm-    gitter der entsprechenden Rohre 69a des Kanals 80 verbunden und ist über die eine Erregerwicklung 73 eines   Phasenspaltwechsel-      strommotors 42    mit   umkehrbarer      Drehrieli-    tung geerdet. Die im Verhältnis zur   Erreger-    wicklung 73 um 90"verdrehte andere Erregerwicklung   74    des Motors ist über einen   Phasenspaltkondensator    76 mit den Klemmen 77 eines Wechselstromerzeugers 78 verbunden, an welche auch die Primärwicklung 75 des Transformators 71 angeschlossen ist.

   Der Rotor des Motors 42 steht in mechaniseher Verbindung mit dem drehbaren Arm 18 des Spannungsteilers 17.



   Die Wirkungsweise der Anordnung wird an Hand der Kurven der Fig.   4    erläutert.



     Die Gerade A    stellt hier wiederum diejenige Spannung   e2    dar, welche sich an den Ausgangsklemmen der kombinierten   Sende-wld    Empfangsvorrichtung 12 infolge des   Emp-    fangens eines vom Flugzeug 13   herstammen-    den reflektierten oder Antwortzeichens ergibt, während die Gerade B die sich in der gegebenen Stellung des Armes 18 des Spannungsteilers 17 zwischen diesem Arm und Erde ergebende Spannung e, darstellt. Im Zeitpunkt t0 sind die Dioden   51    und   51a    infolge der ihrer Kathode zugeführten Spannungen e und   c,    gesperrt.



   I) ie Kurve C stellt die in diesem Fall   säge-      zahnförmige    Ausgangsspannung des Span  nungserzeugers    22 dar. Die Grosse dieser den Anoden der Dioden   51 und    51a zugeführten Spannung erreicht im Zeitpunkt   t,    die Grosse der der Kathode der Diode 51a als positive Vorspannung zugeführten Spannung   el    und überschreitet sie kurz danach, worauf die Diode   51a    durchlässig wird und während der Zeitspanne t1-t5 an dem Widerstand 43a eine durch die Kurve D dargestellte Spannung erzeugt.

   Im Zeitpunkt t3 überschreitet die durch die Kurve C dargestellte Spannung auch die der Kathode der Diode 51 zugeführte positive Spannung   e-,    worauf auch diese Diode durchlässig wird und während der Zeitspanne t3-t5 an dem Widerstand 43 eine durch die Kurve E dargestellte Spannung erzeugt.



   Die am Widerstand 43a erzeugte Spannung wird durch den Kondensator 53a auf das Steuergitter der Röhre   52a    übertragen und liebt die an diesem Steuergitter durch den Ka   thodenwiderstand 55a erzeugte Vorspannung    auf. Infolgedessen entsteht im   Ausgangskreis    der Röhre   52a    im   Zeitpunkt t,    der durch die Kurve F dargestellte negative   Spannungs-    impuls, der im Zeitpunkt t5 beendet wird.



  Diese negative Spannung vermindert den Sehirmgitterstrom der Pentode 57a, so dass die   Sehirmgitterspannung    dieser Pentode die Gestalt eines durch die Kurve G dargestellten positiven   Spannungsimpulses    erhält. Dieser Spannungsimpuls gelangt über den Kondensator 62a zum Bremsgitter der Pentode 57 und führt einen Anodenstrom in dieser Röhre herbei, der die durch die Kurve H dargestellte Verminderung der   Anodenspannung    der Pentode 57 zur Folge hat.



   Im Zeitpunkt   t3    übersteigt die an dem Widerstand 43 erzeugte Spannung die am Steuergitter der Röhre 52 wirksame   Vorspan-    nung und diese Röhre wird infolgedessen   durehlässig,    so   daB    sich an der Anode der Röhre ein durch die Kurve I dargestellter negativer Steuerimpuls von der Zeitdauer t3-t5 ergibt. Dieser Impuls wird dem Steuergitter der Pentode 57 zugeführt und unterdrückt infolge seiner negativen Polarität den in dieser Röhre fliessenden Anodenstrom, welcher im   Zeitpunkt tl durch den    dem Bremsgitter der Röhre von der Röhre   57a      zugeführ-    ten Impuls hervorgerufen wnrde.

   Infolgedessen steigt die   Anodenspannung    der Pentode 57 im Zeitpunkt t3 an, wie dies die   Kurve II    zeigt. Gleichzeitig wird auch die durch die Kurve J dargestellte   Schirmgitterspannung    der Röhre 57 erhöht und infolgedessen erhält das Bremsgitter der Röhre 57a einen positi ven Spannungsimpuls, der jedoch in der Röhre keinen Anodenstrom hervorrufen kann, weil das Steuergitter der Röhre im Zeitraum t1-t5 von der vorhergehenden Röhre 52a eine grosse negative Spannung erhält. Die Röhre 57a liefert also unter den angenommenen Umständen im Zeitraum t1-t5 kein Ausgangszeichen. Im Zeitpunkt t endigen die den   Steuergittern    der Pentoden 57 und   57a    zugeführten Steuerimpulse, so dass diese Röhren in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren.



   Der an der Anode der Röhre 57 entstandene negative Impuls H gelangt über den Kondensator 64 zur   Gleichrichterdiode    63, macht diese durchlässig und erzeugt am Netzwerk 66 eine durch die Kurve K dargestellte negative   Steuerspannung,    welche die   Gleicli-    stromverstärkerrohre 67 sperrt und in ihrem Ausgangskreis eine durch die Kurve L dargestellte positive Steuerspannung hervorruft.



  Beim Abnehmen der Ladung des Netzwerkes 66 nimmt diese positive Steuerspannung exponential ab. Im Zeitpunkt t7 wird die   Relire    67 wieder durchlässig und damit ist der urspriingliche Zustand des Kanals 50 wiederhergestellt.



   Dem   Anoden-Kathodenkreis    der Röhren 69 und 69a wird von der Spannungsquelle 78 über die Motorwicklung 73 und über je eine Hälfte der   Transformatorwicklung    70 eine Wechselspannung zugeführt. Die dem Eingangskreis der gasgefüllten Röhre 69 von der Gleichstromverstärkerrohre 67 zugeführte positive Steuerspannung macht die Röhre 69 im Zeitpunkt t, trotz ihrer sich aus dem Span  nungsabfall    am Widerstand   68    ergebenden negativen Vorspannung durchlässig, so dass die Motorwicklung 73 von einem   verhältnis-    mässig starken Strom durchflossen wird.

   Dieser Strom hat ein derartiges Phasenverhältnis zu dem durch die Motorwicklung 74   fliessen-    den Strom, dass sich aus diesen beiden Strö men ein rotierendes magnetisches Feld ergibt, welches den Rotor des Motors 42 im Uhrzeigersinne dreht. Dadurch wird auch der Arm 18 des   Spannmgsteilers    17 im Uhrzeigersinne gedreht, was eine Vergrösserung der   Spannung      el    zur Folge hat. Im Zeitpunkt   t,    hört die Durchlässigkeit der Röhre 69 auf und die Röhre wird entionisiert, so dass der durch die Motorwicklung 73 fliessende Strom unterbrochen wird.



   Eine gewisse Zeit nach dem Zeitpunkt t7 erreicht die Grosse der vom Spannungserzeuger 22 gelieferten sägezahnförmigen Spannung wiederum die jetzt gegebene Grösse der Spannung   ej,    worauf sich der vorige Vorgang wie  derholt.    Dieses Spiel wird so lange fortgesetzt, bis die Spannung   el    der Spannung   e2    gleich geworden ist. Da jedoch währenddessen der Untersehied zwischen den Spannungen   61 und      e2    immer mehr abnimmt, verringert sich auch der Energiegehalt der der Motorwicklung   73    zugeführten Stromimpulse immer mehr, so dass der Motor immer kleinere Drehbewegimgen ausführt.



   Dass die dem Motor 42 zugeführte Energie sich proportional dem Untersehied zwischen den Spannungen   61    und   e2    ändert, kann an Hand der gestrichelt gezeichneten Teile der in Fig. 4 dargestellten Kurven veranschaulicht werden. Zu diesem Zweek sei angenommen, dass im Zeitpunkt to die dem Kanal 80 vom Spannungsteiler 17 zugeführte Spannung den Wert   e'l    hat, welcher zwar grösser ist als die Spannung el, aber immer noch kleiner als die Spannung   e2.    Dies könnte beispielsweise der Fall sein, nachdem der Motor 42 bereits eine gewisse Angleichung der Spannung   el    an die Spannung   e2    herbeigeführt hat.

   Aus den obigen Darlegungen ergibt sich, dass hierbei die Diode 51a erst im Zeitpunkt   t2    durchlässig wird, so dass die dem Steuergitter der Röhre 52a zugeführte Spannung die durch die ge   strichelte Kurve D'dargestellte Form erhält.   



  Die dem Steuergitter der   Robre    52 zugeführte, durch die Kurve E dargestellte Spannung bleibt jedoch dieselbe wie früher, so dass die Röhre 52 auch jetzt im Zeitpunkt   t3      durch-    lässig wird. Die Steuergitter der Pentoden 57a und 57 erhalten in der oben dargelegten Weise die durch die gestrichelte   KurveF'und dureh    die voll ausgezogene Kurve I dargestellten Steuerimpulse. Die gestrichelte Kurve G'stellt den dem Bremsgitter der Röhre 57 im Zeit punkt t2 zugeführten Impuls dar, während die gestrichelte Kurve   Il'den sich    an der Anode der Röhre 57 ergebenden Impuls   veranschau-    licht. Infolgedessen nehrnen die Ausgangsspannungen der Röhren 63 und 67 die durch die gestrichelten Kurven K'und L'dargestellten Formen an.

   Diese Kurven zeigen, dass die der   Motorwicklung 73 zugeführte Energie    jetzt kleiner ist als vorhin, wobei es offenbar ist, dass diese   Energieverminderung    der Verminderung des   Untersehiedes    zwischen den Spannungen e2 und e1 proportional ist. Dadurch wird vermieden,   da#    der Motor 42 eine    ttberregelung der Spannung el bewirkt, was    dann eine   Zuriiekregelung erforderlich maehen    würde.



   Falls die Spannung e, grosser ist als die Spannung   e2,    ergibt sich ein   ähnlicher Begel-    vorgang. In diesem Fall wird zuerst die Diode 51 durchlässig und an Stelle der Pentode 57 erzeugt die Pentode 57a einen   Regelimpuls.   



  Dieser wird der Diode 63a zugeführt, deren Ausgangsspannung durch die Gleichstromverstärkerrohre 67a verstärkt wird. Diese ver  stärkte    Ausgangsspannung macht die   gasge-    füllte Röhre 69a durchlässig und führt einen Strom durch die   Motorwieklung    73   herhei.    Da die Anoden der Röhren 69 und 69a mit den einander entgegengesetzten Enden der Trans  formatorwicklung    70 verbunden sind, ergibt sich ein Phasenverhältnis zwischen den die   Motorwicklungen    73 und   74    durchfliessenden Strömen, welches eine dem Uhrzeigersinn entgegengesetzte Drehung des Rotors des Motors 42 zur Folge hat, wodurch die Spannung el vermindert wird.

   Wenn diese Verminderung   zum volligen Angleichen    der Spannung   el    an die Spannung   e2    nicht ausreicht, wiederholt sich auch jetzt der Regelvorgang so lange im immer kleineren Masse, bis der volige Ausg der genannten Spannung erreicht ist.



   Aus der vorstehenden Erläuterung der Wirkungsweise des Gerätes ergibt sich, dass die Pentoden 57 und 57a   Elektronenschalter    darstellen, welche unter der Einwirkung der Vorderflanke der   Ausgangsimpulse    der Röhren 52 und 52a in einem der beiden Kanäle 50 und 80 eine von der Grosse des   Untersehic-    des zwischen den Spannungen el und   e2    ab  hängige    Regelspannung hervorrufen.



   Die Anordnung gemäss Fig. 5 entspricht dem auf die Kondensatoren   64    und 64a folgenden Teil der Anordnung gemäss Fig. 3, von welcher sie sich dadurch unterscheidet, dass sie statt des Wechselstrommotors einen Gleiehstrommotor enthält. Die Verwendung eines derartigen Motors ist insbesondere auf Flugzeugen vorteilhaft, da diese meist über keinen Wechselstrom verfügen. Ein weiterer Vorteil der Verwendung des   Gleichstrom-    motors auf Flugzeugen ergibt sich aus dem im   Vergleieh    zum Wechselstrommotor höheren Anlaufdrehmoment dieses Motors, der beim Flug in kalten Gegenden oder in grossen Höhen wiehtig sein kann, da die Kälte den Rei  bungswiderstand    in den Lagern des Motors und des drehbaren Armes des Spannungsteilers erhöht.



   In der Anordnung gemäss Fig. 5 sind die Anoden der   Gleichstromverstärkerrohren    67' und 67a'iiber die Widerstände 68'und 68a' an eine   Spannungsquelle +B angeschlossen.   



  Die   Betriebsspannungem    der Rohren sind so gewählt, dass diese Röhren normalerweise durchlässig sind und ihre Anoden   infolgedes-    sen normalerweise annähernd Erdpotential haben. Die Spannungsquelle +B steht weiterhin über die Entladungsstrecken der   Elektro-      nenschalterröhren    90 und 91 mit je einem Pol des Gleichstrommotors 42'in Verbindung. Die beiden Pole des Motors sind über weitere   Elektronenschalterröhren    92 und 93 geerdet.



  Die Anode der Röhre 67'ist über einen Widerstand 95 mit dem Steuergitter der Röhre 90 und über einen Widerstand 96 mit dem Steuergitter der Röhre 93 verbunden, während die Anode der Röhre 67a' über Widerstände 97 und 98 an die Steuergitter der Röhren 92 und 91 angeschlossen ist. Die Widerstände 96 und 97 sind grösser als die Widerstände 95 und 98. Die   Betriebsspannun-    gen der Röhren 90 bis 93 sind so   gewählt, da#    diese Röhren normalerweise gesperrt sind.



   Im Betrieb der Anordnung wird eine der   Gleiehriehterdioden,    beispielsweise die   Gleieh-    riehterdiode 63', durch den negativen Aus   gangsimpuls    der ihr vorgeschalteten Pentode 57 (Fig. 3) durchlässig gemacht, worauf sie dem Steuergitter der Gleichstromverstärkerrohre 67'eine negative Regelspannung zuführt.



  Diese sperrt die Röhre 67'und ruft am Steuergitter der   Schaltröhren      90 und    93 eine positive Spannmg hervor, welche diese Röhren durchlässig macht. Die Widerstände 95 und 96 begrenzen den etwaigen Gitterstrom in den Röhren 90 und 93 auf einen zulässigen Wert und der Widerstand 96 hält gleichzeitig die dem Steuergitter der Rohre 93 zugeführte Spannung auf einem Wert, welcher das Zustandekommen eines Stromkreises von der   Spannungsquelle-+B iiber    die   Entladungs-    strecke der Röhre 90, den Motor 42' und die Entladungsstrecke der Röhre 93 zur Erde er  möglicht.    Dadurch wird der Motor 42'so gedreht, dass er die Spannung   e,    an die Span  nung    e angleicht,

   worauf die vorhin erwähnten Röhre wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden. Falls an der Anode der Pentode   57a      (Fig.    3) ein negativer Ausgangsimpuls entsteht, der die Diode 63a' durchlässig macht und die Röhre   67a'sperrt,    werden die   Schaltröhren      91 und    92 durchlässig und der Motor dreht sich im   entgegen-    gesetzten Sinne.



   Voraussetzung für das zuverlässige Arbeiten sämtlieher beschriebener   Ausführungsfor-    men ist natürlich, dass die periodische Änderung der durch die Kurve C dargestellten Spannmg schneller erfolgt als die Änderung der Spannung   e2.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Me#gerät zum Messen von Spannungen auf Grund des Vergleiches der zu messenden Spannung mit einer örtlich erzeugten, einstellbaren Spannung, insbesondere zur Entfer nungsmessung nach dem Rückstrahlprinzip, dadurch gekennzeichnet, dass neben der genannten einstellbaren Spannung noch eine dritte, ebenfalls örtlich erzeugte Spannung verwendet ist, deren GröBe sich periodisch über einen Spannungsbereich hinweg ändert, welcher sowohl die zu messende Spannung als auch die einstellbare Spannung umfasst, wobei diese dritte Spannung ein Angleichen der einstellbaren Spannung an die zu messende Spannung herbeiführt, sobald ihre Grosse vorübergehend in einem vorbestimmten Verhältnis zur Grösse einer dieser beiden Spannungen steht.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Spannung sich sinusförmig ändert.
    2. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Spannung einen sägezahnförmigen Verlauf hat.
    3. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Spannung wirksam wird, sobald sie eine der beiden an dern Spannungen übersteigt.
    4. Messgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Spannung wirksam wird, sobald sie die kleinere der beiden andern Spannungen übersteigt.
    5. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Spannung in um so grösserem Masse im Sinne ihres An gleichens an die zu messende Spannung ge ändert wird, je grösser der jeweilige Unterschied zwischen der zu messenden Spannung und der einstellbaren Spannung ist.
    6. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte dritte Spannung zwei parallelgeschalteten Gleichrichtern zugeführt wird, von welchen der eine durch die zu messende Spannung und der andere durch die einstellbare Spannung gesteuert wird.
    7. Messgerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gleichrichter zwei Elektronenröh- ren beeinflussen, welche je einen zur Änderung der einstellbaren Spannung dienenden Motor steuern.
    8. Messgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass an die Gleichrichter zwei Ka näle angeschlossen sind, deren Ausgangsenergien in einander entgegengesetztem Sinne auf die einstellbare Spannung einwirken, wobei diese Kanäle sich gegenseitig so steuern, dass, je nachdem, ob die zu messende Spannung grösser oder kleiner als die einstellbare Spannung ist, jeweils nurder eineoder der andere Kanal eine Ausgangsenergie ergibt und die Grosse dieser Ausgangsenergie vom Grossen- unterschied zwischen der zu messenden Spannung und der einstellbaren Spannung abhängt.
    9. Messgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle je eine Schaltröhre enthalten, welche derart miteinander verbunden sind, dass die durch die Aus gangsspannung des einen Gleichrichters her beigeführteÄnderung der Ausgangsspannung der einen Schaltröhre durch die Ausgangs- spannung des andern Gleichrichters ausge- glichen wird.
    10. Messgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsenergien der beiden Kanäle den Erregerstrom und die Drehrichtung eines die einstellbare Spannung verändernden Wechselstrommotors mit umkehrbarer Drehrichtung steuern.
    11. Zlessgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsenergien der beiden Kanäle die Grosse und die Richtung des Erregerstromes eines die einstellbare Spannung verändernden Gleichstrommotors steuern.
    12. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Spannung von einem Spannungsteiler geliefert wird, dessen beweglicher Kontakt in Ab hängigkeit vom Grossenverhältnis zwischen der zu messenden Spannung und der einstellbaren Spannung verstellt wird und mit dem Zeiger einer Anzeigevorrichtung verbunden ist.
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