CH264708A - Verfahren zur Abdichtung von Zement- und Schleuderbetonrohren und Dichtungsmaterial zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Abdichtung von Zement- und Schleuderbetonrohren und Dichtungsmaterial zur Durchführung des Verfahrens.

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CH264708A
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CH
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Feuersenger Bruno
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/10Adhesive or cemented joints
    • F16L13/11Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening
    • F16L13/113Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening for concrete pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description


  Verfahren zur Abdichtung von Zement- und     Schleuderbetonrohren    und Dichtungs  material zur Durchführung des Verfahrens.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Abdichtung von Zement- und       Schleuderbetonrohren    und auf ein Dichtungs  material zur Ausübung des Verfahrens. Bis  her werden die     Muffenfugen    von Beton und       Steinzeugrohren    mit geteerten bzw.     ungeteer-          ten    Hanf- oder Jutestricken durch Einstem  men derselben abgedichtet, wobei auch     Bitu-          menkittmassen    oder     Asphaltheissvergussmassen     verwendet werden.

   Der Kitt muss auf der  Baustelle     vorgeknetet    und bei kaltem Wetter  auch vorgewärmt werden und nachträglich,  um demselben die nötige Weichheit zum Ein  bau zu verleihen, noch mit der Lötlampe ge  wärmt werden. Diese Arbeiten sind kompli  ziert, und die Dichtheit der Muffe ist in weit  gehendem Masse von der Zuverlässigkeit des  die Arbeit ausführenden Mannes abhängig.  Es können dabei     Undichtheiten    entstehen, die  nach Beendigung der Arbeit nicht kontrollier  bar sind, so dass dieses Verfahren eine zuver  lässige Abdichtung der Rohre an den Verbin  dungsstellen nicht absolut gewährleistet.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zum Ab  dichten von Rohrverbindungen kennzeichnet  sich dadurch, dass in die     Abdichtstelle    von  zwei Rohren vor deren Zusammenfügen ein  plastisches, kalt quetschbares und vorgeform  tes Dichtungsmaterial eingesetzt wird, wel  ches durch den beim Zusammenstossen der  Rohre erzeugten Druck in die Fugen der Dich  tungsstelle gequetscht wird.    Das zur Durchführung des Verfahrens er  forderliche Dichtungsmaterial besteht aus  einem plastischen, kalt quetschbaren Binde  mittel aus Bitumen und Kunstharz.  



  Das     Abdichtmaterial    kann auch in Form  von Platten hergestellt und an der Ver  wendungsstelle in geeignete     Formstücke,    wie  Streifen, Ringe, Scheiben, geschnitten werden.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung sind  nachfolgend Durchführungsbeispiele des er  findungsgemässen Verfahrens und ein Werk  zeug zum     Ineinanderpressen    zweier Rohre be  schrieben. Es zeigt:       Fig.1    und 2 die Abdichtung von mit       Spitzmuffen    ausgeführten Betonrohren,       Fig.    3 bis 8 die Abdichtung von mit     Glok-          kenmuffen    ausgebildeten Betonrohren,       Fig.    9 schematisch ein Werkzeug zum In  einanderpressen der Rohre.  



  Das Rohrende 5 eines Betonrohres mit       Spitzmuffe    ist in den     Fig.1    und 2 gezeigt.  Diese werden vorerst mit einer kalt anwend  baren klebrigen Masse, beispielsweise ein aus  Bitumen, Kunstharz und Lösungsmittel her  gestelltes Produkt, angestrichen, und alsdann  wird die Dichtungsmasse 4 aufgetragen. Diese  Dichtungsmasse besteht aus einer kalt ver  formbaren Masse, beispielsweise einer Mi  schung von Bitumen und Kunstharz. Zur Er  höhung der Zugfestigkeit kann dieser Faser  stoff in irgendeiner Form zugeführt werden.

    Je nach dem Zweck, zu welchem die abzudich  tenden Rohre verwendet werden, kann die           Mischung    beispielsweise aus Fasern, Bitumen       und    Kunstharz bestehen, welches zu Bändern  von verschiedenen Querschnitten, beispiels  weise rund, quadratisch oder flach, verarbei  tet wird. Als Fasern     können    Hanf, Jute, Sisal,  auch Asbest, Baumwolle, Glaswolle, dienen,  die lose oder in Form von Stricken oder Ge  weben verwendet werden. Die Stricke oder  Gewebe werden in einem klebrigen Bindemit  tel,     beispielsweise    Bitumen, getränkt und in  der erwähnten kalt verformbaren, plastisch  elastischen Masse eingeschlossen.

   Das Dich  tungsmaterial kann auch die Form von Plat  ten haben, in die ein     Textilgewebe    eingeschlos  sen ist. Durch Zusammenpressen der Rohre 5  und 6,     Fig.    2,     wird    die Masse 4 ausgequetscht,  so dass sie die Hohlräume der     Muffenverbin-          dung    ausfüllt.  



       Fig.    3 und 4 zeigen die Verbindungsstellen  eines     Schleuderbetonrohres    7 mit Glocken  muffe, deren     Passfläche    mit der erwähnten kle  brigen Masse bestrichen und darauf ein Dich  tungsstreifen aufgeklebt wird. Dieser Dich  tungsstreifen enthält beispielsweise Stricke 9.  Nach Einpressen des Rohrteils 7 in die     Glok-          kenmuffe        7_0    in der Achsrichtung der Rohre  wird der Streifen 8 mit dem darin befind  lichen Strick 9 breit gequetscht, und das Dich  tungsmaterial 8 verteilt sich in dem verblei  benden Zwischenraum.

   Anschliessend kann       dann    durch     Einfügen    weiterer Dichtungen 12  und einer abschliessenden Zementfüllung 13  die Abdichtung des äussern Glockenmuffen  raumes     vervollständigt,    werden. Die     Fig.6     und 8 zeigen     weitere    Verbindungsstellen von  Glockenmuffen, deren Abdichtung in gleicher  " Weise wie bei     Fig.    4 erfolgt.  



  In     Fig.9    ist eine Winde veranschaulicht,  mittels welcher die beiden Rohre ineinander  gepresst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Abdichten von Zement- und Schleuderbetonrohren, dadurch gekenn zeichnet, dass in die Abdichtstelle von zwei Rohren vor deren Zusammenfügen ein pla- stisches, kalt quetschbares und vorgeformtes Dichtungsmaterial eingesetzt wird, welches durch den beim Zusammenstossen der Rohre erzeugten Druck in die Fugen der Dichtungs stelle gequetscht wird.
    1I. Dichtungsmaterial zur Durchführung des Verfahrens nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe aus einem plastischen, kalt quetschbaren Bindemittel aus Bitumen und Kunstharz besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in die Verbin dungsfugen der abzudichtenden Rohre ein Streifen des Dichtungsmaterials eingefügt wird, dessen Querschnitt so gross ist, dass beim Zusammenpressen der beiden Rohre in ihrer Achsrichtung die Stossstelle durch Ausquet schen des Dichtungsmaterials ausgefüllt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtungsstel len der beiden zu verbindenden Rohrenden vor Aufziehen des Dichtungsstreifens mit einer klebrigen Masse vorgestrichen werden. 3. Dichtungsmaterial nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass in das Dich tungsmaterial Fasermaterial eingelagert ist. 4. Dichtungsmaterial nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Fasermaterial pflanzlicher Herkunft ist. 5: Dichtungsmaterial nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Fasermaterial mineralischer Herkunft ist. 6.
    Dichtungsmaterial nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Faser material in Form von Stricken im Dichtungs material enthalten ist. 7. Dichtungsmaterial nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet,, dass es Bandform hat. B. Dichtungsmaterial nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es Platten form hat.
CH264708D 1947-10-22 1947-10-22 Verfahren zur Abdichtung von Zement- und Schleuderbetonrohren und Dichtungsmaterial zur Durchführung des Verfahrens. CH264708A (de)

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