CH266371A - Verfahren zur Herstellung einer Oxyverbindung der Benzoxanthenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Oxyverbindung der Benzoxanthenreihe.

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CH266371A
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benzoxanthene
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oxy
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/78—Ring systems having three or more relevant rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     Oxyverbindung    der     Benzoxanthenreihe.       Es wurde gefunden, dass eine     Oxyverbin-          dung    der     Benzoxanthenreihe    hergestellt wer  den kann, wenn man die durch Kondensation  eines dianotierten     1-Halogen.-8-amino-naphtha-          lins    mit     p-Benzochinon    und nachfolgende       Reduktion        des,    Kondensationsproduktes erhält  liche Verbindung mit. Halogenwasserstoff ab  spaltenden Mitteln behandelt.  



  Das erhaltene     7-Oxy-1,9-benzo-xanthen    ist  neu und stellt ein wertvolles     Zwischenprodukt,     insbesondere für die Herstellung von Farb  stoffen, dar. Es bildet in gereinigtem Zustand  blass     grünliehgelbe    Nadeln oder Prismen vom       Smp.    171 bis 1730 und zeigt in alkoholischer  oder     chlorbenzoliseher    Lösung eine gelbe  Farbe mit blauer Fluoreszenz.  



  Die im vorliegenden Verfahren als Aus  gangsstoffe dienenden Kondensationsprodukte  können durch Umsetzung von dianotierten       1-Halogen-8-amino-naphthalinen    und     p-Benzo-          chinon,    beispielsweise in     wässrigem    Medium,  bei Zimmertemperatur oder leicht erhöhter  Temperatur erhalten werden. Die dianotier  ten     1-Halogen-8-amino-naphthaline    können als  Halogen beispielsweise Chlor oder Brom ent  halten.  



  Die Reaktion zwischen dem dianotierten  Amin und dem     Chinon    führt unter Stickstoff  abspaltung sehr wahrscheinlich zu einem Pro  dukt der Konfiguration  
EMI0001.0022     
    Durch Behandlung mit reduzierenden Mit  teln, z. B. Eisen     und    Salzsäure, werden die  beiden     Oxogruppen    in     Oxygruppen    verwan  delt.  



  Die auf diese     Weise    erhältlichen Verbin  dungen werden nun erfindungsgemäss mit  Halogenwasserstoff abspaltenden Mitteln be  handelt.. Als solche kommen insbesondere  starke Alkalien, wie     Alkalihydroxyde,    insbe  sondere Natrium- und     Kaliumhydroxyd,    in  Betracht. Diese     Hydroxyde    können zweck  mässig in Form von wasserarmen Schmelzen  bei über<B>1000</B> C liegenden Temperaturen, bei  spielsweise bei etwa 150 bis 2500 C, Anwen  dung finden.  



  Durch die Abspaltung von Halogenwasser  stoff entsteht ein     heterocyclischer    Sechsring,  und man erhält. eine Verbindung mit der Kon  figuration des     1,9-Benzo-xanthens,     
EMI0001.0032     
      die in     7-Stellung    durch eine     Hydroxylgruppe     substituiert ist.  



  <I>Beispiel:</I>  177,5 Teile 1- Chlor - 8     -amino    -     naphthalin     werden fein pulverisiert und mit, 300 Teilen  Salzsäure und 700 Teilen Eis gut     angerührt,     dann durch     Zutropfen    einer Lösung von 70  Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Nach einer  halben Stunde     stiunpft    man die überschüssige       Mineralsäure    mit 200 Teilen     Natriumacetat    ab  und filtriert von allfälligen     Verunreinigungen     ab.

   Diese     Diazoniumlösung    lässt man langsam  in eine     Lösung    von 108 Teilen     p-Benzochinon     in 6000 Teilen Wasser bei 250 einlaufen. Es  findet     Umsetzmlg        untrer        Entwicklung    von  Stickstoff statt. Man lässt dann noch mehrere  Stunden stehen, bis die Reaktion beendet ist.  Dann filtriert; man den gebildeten rotbraunen  Niederschlag ab, wäscht. ihn mit Wasser gut.  aus und     verwendet    ihn in feuchtem Zustande  zur Reduktion.

   Hierzu bereitet man sich eine       Reduktionsbrühe    durch Verrühren von 300  Teilen Eisenpulver in 3000 Teilen Alkohol  unter Zugabe von 30 Teilen etwa 30     %        iger     Salzsäure. Man kocht unter     Rühren    und     Rück-          flusskühlLUng    eine     Viertelstunde    lang, dann  trägt man den obigen braunroten Niederschlag  langsam,     portionenweise,    ein. Nach beendetem  Eintragen rührt man unter Kochen noch etwa  drei Stunden, gibt dann 20 Teile wasserfreies       Natriumcarbonat    zu     und    filtriert nach 10       Minuten    heiss.

   Aus dem Filtrat dampft man  den     Alkohol    zur Trockne.     Als    Rückstand hin  terbleibt, ein     dunkelbraunes    Öl, das beim Er  kalten teilweise kristallinisch erstarrt. Dieses  ölige     Rohprodukt    trägt man nun, ohne es     wei-          l.er    zu reinigen, ein     in    eine Schmelze von 500  Teilen     Ätznatron    und 50 Teilen Wasser bei  2000.

   Es bildet sich     zunächst    ein braungelbes       kristallines        Produkt,    dann     ein    dunkelbrauner  Brei, unter     Ausscheiduing    von salzartigen Kri  stallen. Man hält     ziem    Schluss noch kurze Zeit  auf ungefähr 1800 und giesst     in    7500 Teile  Wasser. Man filtriert vom Ungelösten ab und  säuert die Lösung mit Salzsäure deutlich an.    Es fällt ein grauer, sandartiger Niederschlag  aus. Er     wird    nach einiger Zeit     abfiltriert,    ge  waschen und getrocknet.

   Da das, so erhaltene       7-Oxy-benzo-xanthen    noch unrein ist, destil  liert man es am besten im Vakuum, wobei       VerLtnreinigLmgen    anfangs etwas Schäumen  verursachen, dann aber als nicht flüchtiger,  krümeliger Rückstand im Kolben verbleiben,  während reines     7-Oxy-1,9-benzo-xanthen    bei  250 bis 2570 und 7 mm als gelbes,, rasch zu  kristallinen Krusten erstarrendes<B>Öl</B> über  gehen. Dieses kann zur völligen Reinigung  noch aus Alkohol oder aus Chlorbenzol um  kristallisiert werden. Es bildet dann blass       grünlichgelbe    Nadeln oder Prismen vom     Smp.     171 bis 1730. Die Lösungen in Alkohol oder  Chlorbenzol sind schwach gelb mit blauviolet  ter Fluoreszenz.

   In Schwefelsäure löst sich die  Verbindung mit intensiv gelber Farbe und  stark grüner Fluoreszenz. In verdünnter Na  tronlauge löst sich die Verbindung sehr leicht  zu einer schwach gelben, blaugrün fluoreszie  renden Lösung. Aus konzentrierten Lösungen  fällt überschüssige Natronlauge das Natrium  salz in Form von     perlmutterartig    glänzenden  schwach gelben     B1ättehen    aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Oxyver- bindung der Benzoxanthenreihe, dadurch ge kennzeichnet, dass man die durch Kondensa tion eines dianotierten 1-Halogen-8-amino- naphthalins mit p-Benzochinon und nachfol gende Redaktion des Kondensationsproduktes erhältliche Verbindung mit Halogenwasser stoff abspaltenden Mitteln behandelt. Das erhaltene 7 - Oxy -1,9 - benzo-xanthen ist; neu und stellt ein wertvolles Zwischenpro dukt, insbesondere für die Herstellung von Farbstoffen, dar.
    Es bildet; in gereinigtem Zustand blass grünlichgelbe Nadeln oder Pris inen vom Smp.171 bis 1730 und zeigt in alko holischer oder chlorbenzoliseher Lösunu eine gelbe Farbe mit blauer Fluoreszenz.
CH266371D 1947-10-10 1947-10-10 Verfahren zur Herstellung einer Oxyverbindung der Benzoxanthenreihe. CH266371A (de)

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