CH266586A - Verfahren zur Herstellung eines porösen Materials. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines porösen Materials.

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CH266586A
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CH
Switzerland
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projections
lining
furnace
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dependent
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English (en)
Inventor
Axel Froekjaer-Jensen
Original Assignee
Lemvigh Muller & Munck World L
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B20/00Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
    • C04B20/02Treatment
    • C04B20/04Heat treatment
    • C04B20/06Expanding clay, perlite, vermiculite or like granular materials
    • C04B20/061Expanding clay, perlite, vermiculite or like granular materials in rotary kilns

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines porösen Materials.    Es ist bekannt,     kieselsäurehaltige    Mate  rialien zu brennen. So werden z. B. leicht  schmelzbare, hoch kolloidale Arten von Ton  oder Tonschiefer in Drehöfen gebrannt,     zurr     Zwecke, ein Produkt von     geringem    Gewicht  und poröser Konstitution zu erhalten, dessen  Korngrösse etwa     derjenigen    von     Portland-          zenientklinkern    entspricht, die aus Drehöfen  erhalten werden, und die für Bauzwecke ver  wendet werden, namentlich um     wärineisolie-.          rende    Steine zu erhalten.

   Diese Tonarten wer  den üblicherweise in einen homogen plasti  schen Zustand verbracht, bevor sie dein Dreh  ofen zugeführt werden.  



  Es ist jedoch gefunden worden, dass es,  um     genügend    leichtes und starkes Material     zu     erhalten, nötig ist, das Brennen in Drehofen  bei einer so     holten    Temperatur vorzunehmen,  dass das Material weich zu werden und zu       schmelzen    beginnt..     IJnblüeklielierweise    beginnt.  das Material aber bleichzeitig fest an den  Wänden des Ofens zu kleben, so dass es sich  zusammen mit diesen Wänden dreht, und die  der Flamme zugekehrten Teile kleben eben  falls aneinander, so dass     siel.    eine grosse     zu-          sainmenhäng-ende    Masse von in der Regel.

    zylindrischer Form bildet, die eine Länge von  etwa     5.n    und einen Durchmesser von etwa       1@m    besitzt.  



  Besonders grosse Schwierigkeiten treten  beim Brennen einer körnigen Ware mit einem  niederen spezifischen Gewicht und mit einem         grossen        Wärmeisolationsvermögen    auf, da die  obere Schicht der Ofenfüllung, die der Wir  kung der Flamme am meisten ausgesetzt ist,  sieh rasch zu einer     zusammenhängenden     Schicht umsetzt, die infolge ihres grossen Iso  lationsvermögens das Vordringen der Hitze  durch die Füllung- hindurch verhindert. Das  Brennen kann. dabei nicht     \;'ründlicli    über die  volle Tiefe erfolgen. Solche zusammenge  schmolzene Massen gleiten über das darunter  liegende Material in der Regel. nach unten,  wo sie zumeist als zusammenhängende zylin  drische Klumpen oder Säulen herausfallen.

    Sie geben Anlass zu Arbeitsunterbrechungen  und zu einem nicht verwendbaren Endpro  dukt.  



  Es ist versucht worden, die Tendenz zum  Zusammenkleben z. B. dadurch zu vermeiden,  dass das Ofenfutter besser wärmeleitend ge  macht wurde als das die Füllung bildende  zu brennende Material. Teile des letzteren,  welche in einem gegebenen Augenblick am  Ofenfutter anliegen, werden abgekühlt und  dadurch an einem Kleben an demselben ver  hindert. Dieses Kühlen des Ofens kann auch  durch     Bespülen    mit Wasser herbeigeführt  werden. Diese Anordnung verhindert viel  leicht das Bestreben des zu brennenden Mate  rials, an der Ofenwand zu kleben, aber sie  verhindert in keiner Weise die Tendenz, dass  einzelne Stücke der     Füllung        zusammenkleben.     Überdies bedeutet eine solche     Kühlung    einen      Wärmeverlust.

   Abgesehen hiervon wurde bis  her kein wirksamer und durchführbarer Vor  schlag gemacht, um das Zusammenkleben des       1Taterials    bei der     Herstellung    eines leichten  porösen     Materials    zu vermeiden. Die erwähn  ten Schwierigkeiten verhindern in vielen Fäl  len eine industrielle     Ausnützung    einer Lager  stelle von Rohmaterial.  



  Es ist nun gefunden worden, dass das Zu  sammenkleben und die damit verbundenen  Nachteile vermieden werden können, wobei es  möglich ist, das Brennen in einem gewöhn  lichen Ofen, wie er zur Herstellung von Port  landzement verwendet     wird,    vorzunehmen.  



  Gemäss vorliegender     Erfindung    ist dies  dadurch     möglich,    dass die Umfangsgeschwin  digkeit an der     Innenfläche    des Ofenfutters in  der Brennzone mindestens 12 m pro Minute  beträgt.  



  Demgegenüber wird beim Brennen von       Portlandzement    ein Ofen von 21/2 bis     31/2    m  Durchmesser mit einer Geschwindigkeit von  etwa einer Umdrehung pro     Minute,    d. h. mit  einer     Umfangsgeschwindigkeit    der innern       Oberfläche    des Ofenfutters in der     Brennzone     von etwa 71/2 m pro Minute     gedreht.     



  Bei Verwendung eines üblichen Dreh  ofens zum Brennen von     Portlandzement    wird  es auch möglich, die Ofentemperatur etwas  höher zu treiben als beim Brennen von     Port.     Landzement.     Eine    solche Temperatursteige  rung bedeutet indessen eine wesentliche Stei  gerung der     Qualität    des Produktes. Es ist  möglich, das Raumgewicht des Endproduktes  s um 20-60     %    herabzusetzen, wenn die     Brenn-          temperatur    um etwa 25  gehoben wird.  



  Das Zusammenkleben kann weiterhin er  schwert werden, wenn das Material in der       Brennzone    des Ofens durch innerhalb der  o Innenwand des Futters liegende Vorsprünge  umgerührt wird. Solche Vorsprünge können  z. B. die Form von Zähnen oder einer oder  mehrerer Rippen haben, die in Längsrichtung  verlaufen, so dass das Material in der     Brenn-          5        zone    des Ofens durch die Vorsprünge so  längs der Ofenwand hochgehoben wird, dass  es beim Niederfallen einen Schlag erfährt.  Gleichzeitig     findet    ein Umrühren statt.    Das Material kann auch     mittels    Vorsprün  gen gehoben werden, die     durch    das Ofenfut  ter selbst gebildet werden.

   Zu diesem Zwecke  können zur Herstellung desselben feuerfeste  Ziegelsteine verwendet werden, von welchen  einzelne     pfeilförmig    ausgebildet sind und sieh  weiter in den. Ofen hinein     erstrecken        als    be  nachbarte Steine. Die erwähnten vorsprin  genden feuerfesten Steine können beispiels  weise 6-150 mm über die Innenwand des  Ofens vorstehen. Zweckmässig werden die Vor  sprünge aber aus anderem feuerfestem     1-Iate-          rial    hergestellt als die umgebenden Ziegel  steine, beispielsweise aus wärmebeständigem  Stahl.

   Das Zusammenkleben des     Materials     wird in so     wirksamer    Weise verhindert,     da.ss     die Brenntemperatur wesentlich erhöht wer  den kann, so dass es möglich ist, in solchen  Öfen poröses Material von ausserordentlich  geringem spezifischem Gewicht zu erhalten,  da sowohl die rasche     Drehung    wie auch die  Vorsprünge die Dichte des Endproduktes  herabsetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines porösen Materials zu Isolationszweeken durch Bren nen von Ton oder Tonschiefer in einem Dreh ofen, dadurch gekennzeichnet, dass die Um fangsgeschwindigkeit an der Innenfläche des Ofenfutters in der Brennzone mindestens 12 m pro Minute beträgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zu brennende Material in der Brennzone dureh Vorsprünge auf der Innenseite des Futters umgerührt wird, wobei das zu brennende Material in der Brennzone mittels der Vorsprünge hoehgeho- ben wird und hierauf von denselben herunter fällt. 2. Verfahren nach Uuteranspi-ieh 1, da durch gekennzeichnet, dass Vorsprünge in Form von Zähnen verwendet werden. 3. Verfahren naeh Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss Vorsprünge in Form von Rippen verwendet werden. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass Vorsprünge ver wendet werden, die durch einzelne feuerfeste Steine gebildet erden, die pfeilförmig wei ter nach innen in den Ofen ragen als die andern Steine des Futters. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass Vorsprünge ver wendet werden, die 6-150 mm von der Innenwand des Futters abstehen.
CH266586D 1941-11-29 1947-12-22 Verfahren zur Herstellung eines porösen Materials. CH266586A (de)

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DK241041AA DK74783C (da) 1941-11-29 1941-11-29 Fremgangsmåde til fremstilling af et til isolationsformal egnet kornet produkt med blærestruktur.

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DK74783C (da) 1952-09-29
GB644636A (en) 1950-10-18
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BE479007A (de) 1948-01-31

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