CH267104A - Wasserdichte Bekleidung. - Google Patents

Wasserdichte Bekleidung.

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CH267104A
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CH
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waterproof clothing
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clothing
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Inventor
Bohrer-Schwarz Lydia
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Bohrer Schwarz Lydia
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D3/00Overgarments
    • A41D3/08Capes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description


  Wasserdichte Bekleidung.    Der     wasserdichten        Regenbekleidung,    ganz  gleich ob sie aus     imprägniertem    Stoff oder  aus von Natur     wasserundurchlässigem    Mate  rial     besteht    und ganz gleich, ob es sich um  einen     'Mantel    oder um einen     Umhang    handelt,       haftet    der Nachteil an, dass     dass    bei     Unwetter     an ihr herabrinnende     Regenwasser    an die  Beinbekleidung der Herren bzw. die     Strümpfe     der Damen und in das Schuhwerk gelangt..

         Diese    Teile der Bekleidung werden somit bei  Unwetter nicht nur nicht geschützt, sondern  besonders stark in     Mitleidenschaft    gezogen.  Dieser Gefahr ist die Beinbekleidung nur vorn  und hinten, das heisst     also    am Schienbein und  an der     lade        ausgesetzt,    da diese Stellen beim       Ausschreiten    immer wieder in     Berührung    mit.

    der     Unterkante    der     Regenbekleidung        kommen,     während seitlich die     Regenbekleidung    von der  Hose bzw. dem Strumpf so weit     absteht    und  auch     beim    Gehen in solchem     Abstande    von  diesen verbleibt, dass das Regenwasser hier  von der     Regenbekleidung    frei ablaufen kann.  



  Die     Erfindung    bezweckt, diesen Mangel  der     wasserdichten    Bekleidung zu     beseitigen,     indem auf der Regenbekleidung z. B. durch       eingearbeitete    Falten oder     aufgesetzte    Biesen  geneigt     verlaufende        streifenartige    Erhöhun  gen gebildet sind, die das auf der     Vorder-          und    der     Blickseite    der Regenbekleidung herab  fliessende     Wasser    nach der Seite hin ablenken,  von wo     es    frei von der Bekleidung abfliessen  kann.

       Zweckmässig    werden dabei mehrere der  artige streifenartige     Erhöhiurgen    übereinan  der angebracht.    Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand     beispielsweise    dargestellt. Es     zeigt:          Fig.1    die     Vorderansicht.        eines    Umhanges  und       Fig.2    die Seitenansicht.  



       Fig.    3 bis 5 veranschaulichen     verschiedene     Möglichkeiten der Bildung der auf der Regen  bekleidung anzubringenden streifenartigen       Erhöhungen.     



  Auf dem zur Veranschaulichung der Er  findung dargestellten     wasserdichten    Umhang  1 sind auf     der        Vorder-    und Rückseite streifen  artige Erhöhungen 2     vorgesehen,    welche von  dem     Vordersehluss        und    von der Mitte des  Rückenteils aus fallend nach der Seite des       Umhanges    verlaufen, wo auf diese Erhöhun  gen gelangtes und durch sie abgeleitetes     Re-          genwasser    abfliesst.

   Zweckmässig sind an der  Bekleidung mehrere     streifenartige    Erhöhun  gen 2 übereinander angeordnet (siehe Vorder  seite), da beim Vorhandensein nur einer sol  chen Erhöhung     n1    befürchten     ist,    dass die eine  Erhöhung nicht das gesamte an der Regen  bekleidung herabfliessendeWasser fangen und  ableiten kann, so     da.ss    das Regenwasser über  die     streifenartige    Erhöhung     hinwegrinnt    (siehe       Riickseite).     



  Je steiler die Erhöhung verläuft, umso bes  ser     ist        natürlich    die Ableitung. Gibt man den  Erhöhungen aber eine     stärkere        Neigung,    so  müssen sie auf der     Vorder-    und Rückseite des       Bekleidungsstückes    verhältnismässig weit oben  beginnen, so dass der unterhalb der streifen  artigen Erhöhungen liegende Teil der Beklei-           dung    noch eine so erhebliche Grösse besitzt,

    dass das auf ihn     gelangende    und auf     ihm     herabfliessende     Regenwasser    die     Beinbeklei-          diuigdes    Trägers stark nässt. Auch     aus    diesem       Grunde        ist    die     Anordnung    mehrerer streifen  artiger     Erhöhungen        untereinander    zweck  mässig, wobei die     oberste        streifenartige    Er  höhung     etwa    in     Brusthöhe    beginnt.  



  Lässt man alle     streifenartige    Erhöhungen  an der Unterkante des Bekleidungsstückes  enden, so würden     bei    parallelem     Verlauf    der  untereinander     angeordneten    streifenartigen  Erhöhungen die der obersten Erhöhung fol  genden nicht weit genug zur Seite     des    Be  kleidungsstückes     geführt    werden können. Aus  diesem Grunde empfiehlt es     sich,    dass die  Neigung der Erhöhungen an untereinander  liegenden Stellen von oben nach unten von  Erhöhung     mi        Erhöhung        geringer    werden.  



  Die     streifenartigen        Erhöhungen    2 können  auf     die        verschiedenste    Weise gebildet werden,  wie die     Fig.    3 bis 5 in     Schnittzeichnung        ver-          anschaulichen.    Bei der     Ausführung    nach       Fig.3    sind     die        streifenartigen    Erhöhungen  durch von dem Stoff der     Bekleidung        selbst     geformte Falten gebildet. Derartige Falten  können nur geradlinig verlaufen.

   Wird ein       bogenförmiger    Verlauf der     streifenartigen     Erhöhungen gewünscht, so kann man diese,  wie in den     Fig.    4 und 5 gezeigt     ist,        durch    be  sondere auf     die    Bekleidung     aufgesetzte    Stoff  streifen bilden, welche     in        Einfachlage    (vgl.

         Fig.4)    oder in Doppellage (vgl.     Fig.5)    an  genäht     werden.    Die in den     Fig.    3 bis 5 im  Schnitt gezeigten Erhöhungen     sind    so gestal  tet, dass durch die Falten bzw.

   die aufgesetz  ten     Stoffstreifen    eine Art Tasche     gebildet     wird, welche für     das        herabrinnende    Wasser  wie eine Dachrinne     wirkt.    Wenn diese     Gestal-          tung    auch die     Abführung        des        Regenwassers     von     vorm.        und        hinten    nach der Seite am sicher  sten     gewährleistet.,

      so     ist    die     .Taschenbildung     doch nicht     unbedingt    erforderlich. Bei stär  keren Stoffen. wird durch die     Bildung    der  Falten oder das Aufsetzen von Biesen 3, selbst  wenn sie in der     vollen    Breite am     Bekleidungs-          stück    befestigt sind,     bereitds        ein.    so breiter Ab  satz     gebildet,

      dass auch hier das Regenwasser    zunächst aufgehalten     und.    von der Brust- und       Rückenseite    nach der Seite     des        Bekleidungs-          stückes    hin     abgelenkt    wird.  



  Für die Erfindung ist die sonstige Gestal  tung der Regenbekleidung ohne Bedeutung.  Sie kann also bei     Mänteln,    Jacken, Umhängen  oder     Capes        zur    Anwendung gelangen.     Erst.     recht gilt jenes für den     Zusehnitt    der Beklei  dung selbst.

       Dass        Aussehen    der Wetterbeklei  dung russ durch     die        Anbringumg    der streifen  artigen Erhöhungen durchaus     nieht        ungünstig     beeinflusst werden, im Gegenteil lassen sieh  bei einigem Geschmack und Geschick diese  streifenartigen Erhöhungen leicht so gestalten  und führen,     dass    sie wie eine Verzierung wir  ken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserdichte Bekleidung, dadurch gekenn zeichnet, dass .auf ihrer Vorder- und auf ihrer Rückseite :streifenartige Erhöhungen vor gesehen sind, welche von dem Vorderschluss und von der Mitte des Rückenteils aus fallend nach den Seiten des Bekleidungsstückes füh ren und dort enden, so dass von den Erhöhun gen aufgefangenes Regenwasser an der Seite des Bekleidungsstückes abfliesst. UNTERANSPRüCHE 1.
    Wasserdichte Bekleidung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet., dass meh rere streifenartige Erhöhungen im Abstand voneinander übereinander angeordnet sind. 2. Wasserdichte Bekleidung nach Patent anspruch und Unteransprueh 7., dadurch ge kennzeichnet, dass die -untereinander angeord neten streifenartigen Erhöhungen an unter einander liegenden Stellen verschiedene Nei gung besitzen, derart,
    dass die Neigung von der obersten streifenartigen Erhöhung von Erhöhung zu Erhöhung abnimmt.. 3. Wasserdichte Bekleidung nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die streifenartigen Erhöhungen so gestaltet und angebracht sind, dass sie an der Bekleidung eine Art Hohlrinne bilden. 4.
    Wasserdichte Bekleidung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, dass die streifenartig verlaufenden Erhöhungen durch Nähen von Falten gebildet sind. 5. Wasserdichte Bekleidung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, dass die streifenartigen Erhöhungen durch Aufsetzen von Bändern gebildet sind.
CH267104D 1948-05-20 1948-05-20 Wasserdichte Bekleidung. CH267104A (de)

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