CH271699A - Verfahren zum Schaben von Drähten und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Schaben von Drähten und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.

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CH271699A
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Gen Electric
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C43/00Devices for cleaning metal products combined with or specially adapted for use with machines or apparatus provided for in this subclass
    • B21C43/02Devices for cleaning metal products combined with or specially adapted for use with machines or apparatus provided for in this subclass combined with or specially adapted for use in connection with drawing or winding machines or apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


      Verfahren    zum Schaben von     Drähten    und     Vorrichtung    zur     Ausübung    dieses Verfahrens.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zum Schaben  voll Drähten.  



  Die Vorrichtung soll so     ausgebildet    sein,  dass sie zum Abschaben einer     gleichförmigen     Metallschicht von der Oberfläche eines     Drall-          t.cs        geeignet    ist, um so eine     glatte,    ungebro  chene Oberfläche zu erhalten.  



  Ein     Ausführungsbeispiel.    einer Vorrich  tung zur Durchführung eines Ausführungs  beispiels des Verfahrens nach der     Erfindung     ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:  Fig. 1. zur Hauptsache einen Längsschnitt  durch die Mitte der     Vorrichtung,     Fig. 2 zum Teil eine Ansicht, besehen in       Pfeilrichtung    der Pfeile 2 und zum Teil im  Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1,  Fig. 3 eine perspektivische Ansicht, in       grösserem    Massstab, der Schabform für das  Schaben des Drahtes und  Fig. 4 eine Draufsicht auf diese Schab  form.  



  Bei der     Herstellung        voll    Kupferstäben  und -dränten wird ein Barren dieses Metalles  auf die     gewünschten    Masse in einer grossen  Anzahl voll aufeinanderfolgenden     Arbeits-          gängen        ausgewalzt,,    in welchen der     Barren     wiederholt;     durch    die Walzen durchgeführt  wird, deren     Abstand    nach und nach     vermin-          dert    wird, bis ein Stab mit den gewünschten       Abmessungen    erhalten wird.

   Während dieses       Walzvorganges        geschieht,    es häufig, dass eine    Schicht     voll        Schlacken    und kleinen     Eisenteil-          clicn    in das Metall eingedrückt; werden, wel  che Schlackenschicht in der Nähe der Ober  fläche eine Trennschicht bildet.

   In den fol  genden     Arbeitsgängen    wird das     abgetrennte     Metall. nahe der Oberfläche nach und nach       gestreckt    und dessen Dicke wird so verrin  gert, dass, sobald der Barren zu. einem Stab  oder starken Draht ausgewalzt wurde, diese  Metallteilchen nur mehr Splitter sind.     Wird     ein Stab oder Draht in elektrischen     Einrich-          tungen    verwendet, so wird dieser Stab oder  Draht isoliert und in verschiedene Formen  gebogen. Während des Biegens können sich  die oben genannten Splitter vom Draht tren  nen und die den Draht     umgebende    Isolierung  durchdringen. Als Folge hievon kann die  ganze aus solchem Draht hergestellte Spule  wertlos worden.

    



  Es wurde ebenso gefunden, dass solche  Splitter, wenn     Draht        voll    sehr kleinem     Durch-          inesser    aus derart gewalzten Stäben gezogen  wird, dazu neigen, während der aufeinander  folgenden     Ziehvorgänge    im Draht zu verblei  ben, wodurch dann schliesslich     Drahtbrüche     verursacht werden können. Es ist daher von.  ganz besonderer     Wichtigkeit,    diese     Splitter     aus der     Oberfläche    der     voll    den     Walzwerken     erhaltenen Stäben zu     entfernen.     



  Nach den bisher allgemein     gebräuchlichen     Verfahren zur chemischen     :Entfernung    dieser  Unregelmässigkeiten der Oberfläche wird die       Dralitoberfliielie    abgebeizt und im     offenen         Feuer oxydiert. Dieses Verfahren ist sehr ver  lustreich. Das bei der Hitzebehandlung in  einem offenen     Herd    gebildete schwarze Oxyd  ist praktisch     ,wertlos,    während das rote Oxyd,  welches bei der     Behandlung    mit der Salz  lösung gelöst wird, ebenfalls verloren geht.

    Die bisher verwendeten Verfahren und Vor  richtungen für die mechanische Entfernung  des Oberflächenmetalles von dem Stab waren       unwirksam        und,    wurden nicht, mehr verwen  det, weil mit diesen auf     dein    Draht keine  gleichförmige und glatte Oberfläche erzeugt  werden konnte. Es war ferner nicht möglich,  eine fortlaufend     gleichmässig.    dicke Metall  schicht zu entfernen.

   Daher bestand immer  eine Nachfrage nach einem Verfahren und  einer Vorrichtung zur Durchführung eines  solchen Verfahrens mit hinreichend     grossen     Geschwindigkeiten, um handelsübliche Men  gen .von Draht herzustellen.- Die für die  Durchführung des Verfahrens gemäss vorlie  gender     Erfindung        bestimmten        ;Vorrichtungen     können so gebaut werden, dass sie fähig sind,  die Oberflächenschicht -von einem Kupfer  stab     hei        grosser        Geschwindigkeit        fortlaufend     zu     -entfernen    und. auf. diesem eine glatte  Oberfläche zu erzeugen. .

     Eine     beispielsweise    Ausführungsform des  erfindungsgemässen Verfahrens angewendet  .auf Drähte mit kreisförmigem -Querschnitt,  weist-eine     erste    Phase auf; anlässlich welcher  =der Drahtquerschnitt um 101/o vermindert  .wird. Diese Phase ist nicht unbedingt erfor  derlich, ermöglicht es jedoch; weniger Mate  rial     -von    der Drahtoberfläche zu     entfernen,     als .dies der Fall wäre; wenn der Draht in  seinem Originalzustand behandelt. würde..  Diese Verminderung des Querschnittes berei  tet -den Draht für den Schabvorgang vor;  anlässlich der nächsten Phase wird das eigent  liche. Abschaben     durchgeführt,    welches in       zwei    einzelne Vorgänge zerlegt werden kann.

    Im ersten Teil dieser Phase werden in der ab  zuschabenden     Oberflächenschicht    des     Drah-          tes,'    über die ganze Länge dieses letzteren  hinweg, in gleichen     Elbständen.    voneinander  radiale Einschnitte erzeugt, während im zwei  ten Teil dieser Phase die durch diese Ein-    schnitte entstandenen Streifen, welche unter  sich gleich breit sind, von der Drahtoberfläche       abgetrennt    werden. Diese beiden Operationen  erfolgen unmittelbar nacheinander auf jedem  Teil. der Oberflächenschicht in ununterbroche  ner Weise, wenn :der Draht durch die Vor  richtung bewegt wird.

   Durch das Abtrennen  der Oberflächenschicht in Form einer Anzahl       schmaler    Späne mit einem Querschnitt, der  die Form eines Sektors einer Kreisringfläche  hat, wird der Zug auf die Drahtoberfläche  kleiner, als     wenn.    auf dein ganzen Drahtum  fang zusammenhängendes Material entfernt  würde. Die gleichmässige     Unterteilung    der  Oberflächenschicht bedingt eine gleichmässig  verteilte Traft, welche ungefähr in Richtung  der Drahtachse     wirkt,    wodurch die     konzen-          trische        Führung    des     Drahtes    durch die  Schneidform erleichtert wird.

   Anlässlich einer  dritten Phase werden     die-    Streifen aus der  Schneidvorrichtung entfernt. Wie oben .ange  führt, ist es notwendig,, ein     Minimum    an  Traft für das Abtrennen der     Streifen    vom  Draht anwenden zu können, um so eine unge  brochene Oberfläche auf dem Draht erhalten  zu können. Wenn beim Entfernen der Strei  fen vom Draht ein grosser Widerstand auf  tritt, treten derartige Brüche der     Oberfläche     ein.

   Die losgeschnittenen Streifen lässt man  in radialer Richtung zum Draht über glatte  Flächen .der     Schneidfoiun        abgleiten,    wobei  diese Flächen, über welche     die-    Streifen ab  gleiten, im .     wesentlichen    flach ausgebildet  sind.

   Hierdurch wird. der     Widerstand        gegen     die Entfernung .der Streifen auf ein Minimum  reduziert und die Gefahr von     Oberflächen-          brüchen    des Drahtes im wesentlichen ausge  schaltet:  Eine letzte Arbeitsstufe bei dieser     Ausfüh-          rungs        orm    des     Verfahrens    besteht in einer       Glättung    des fertig bearbeiteten Drahtes nach  dem Abschaben.

   Dadurch wird die frisch ge  schabte und darum weiche Oberfläche     des          Drahtes    gehärtet und dieser     gegen        Verkrat-          zungen    oder' andere     Verletzungen    während  des Transportes     und        der        Überführung    zu  andern Maschinen zwecks Weiterverarbeitung       geschützt.         Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung  weist eine Wanne 10 auf, welche auf einer       geeigneten,    nur teilweise gestellten Grund  platte 11 ruht.

   Die     Wanne    10 ist an ihrem  einen Ende schwenkbar auf einem waagrech  ten Bolzen 12 gelagert, welcher Bolzen in dein  Kopf 13 eines senkrecht     angeordneten    Bol  zens 14 gelagert ist. Das andere Ende der  Wanne 1.0 liegt- auf einer mit der Grund  platte :1.1 fest verbundenen Stütze 15 auf: Der  Bolzen ist durch ein Loch 16 in     dein    auf  ragenden Teil 1.7 der Grundplatte 11 geführt  und weist eine Nut 18 auf, mittels welcher  und mittels' eines Stiftes 19 der Bolzen 14.  im Loch 16     fixiert    ist.     Demzufolge    ist die  Wanne 10 sowohl. waagrecht als auch senk  recht frei drehbar.

   Der     Mechanismus        für    die  Nachbearbeitung des Drahtes     ist    in dieser  Wanne auf einem     geeigneten,    mit der letzte  ren durch Bolzen 21 fest verbundenen Rah  men 20 angeordnet.  



  Der     Mechanismus    für die     Nachbearbeitung     von Draht weist eine Reihe von in kleinem       Abstand    voneinander angeordneten Zieh- und       Führungsformen    auf, zwischen denen die  Schneidform angeordnet ist. Diese Anordnung  der Formen ist im einzelnen in Fig. 1     dar-          gestellt,    welche ein     Querschnitt    entlang der  Achsen der Formenöffnungen ist. Die Form  25 ist die erste in der Reihe     der    Formen und  die . erste, durch welche der Draht     gezogen     wird.

   Die sich verjüngende Öffnung  < fieser       Ziehform    25     vermindert    den Querschnitt des  Drahtes     uni        ungefähr        100/9.    Die     Länge    und  der     Winkel    der     Verjüngung    dieser     Form        ist,     durch die in der Praxis     des    Drahtziehens  zu beachtenden. Kegeln bestimmt. Die     Form     25 ist in eine     Verstärkungshülse    26     eingesetzt,     welche in einem Halter 27 mittels einer  Klammer 28 gehalten wird.

   Der Halter ist in  der Grundplatte 20 mittels eines zugespitzten  Bolzens 29 befestigt. Mittels dieser     Zapfen-          hefestigung    kann dieser Vorrichtungsteil mit  der Form von dein Halterelement 30 der fol  genden Führungsform 31 entfernt werden,  so dass die letztere aus ihrem Halterelement  entfernt werden kann. Im Betriebe der Vor  richtung wird der Formhalter 27 in. senkrech-    ter Lage dadurch gehalten, dass er gegen das  Element 30 bzw.     gegen    die Verstrebung 30'       gedrückt    wird.

   Der klein bemessene Zwischen  raum zwischen den     Ziehformen    und der  Schneidform ist wünschenswert, um- ein ket  tenförmiges Durchhängen. des     Drahtes    zwi  schen den einzelnen Ziehformen zu verhin  dern.  



  :Die     Führungsform    31.     ist;    die     zweite    in  der Reihe der Formen. Sie hat die Aufgabe  den Draht zur Schneidform 40 zu führen.  Der     Öffnungsdurchmesser    dieser Form 31 ist  ein     wenig    kleiner als der     Durchmesser    des  Drahtes, welcher aus der Ziehform 25 kommt.  Hierdurch wird eine     ausreichende        Reibung     erzeugt,     uni    den Draht     kräftig    zu packen und  fest zu halten, während er zur Schneide der  Schneidform geführt wird.

   Die Führungs  form ist in einer     Verstärkungshülse    32 an  geordnet, welche wiederum mittels einer  Schraubenhülse 34 in einer Zwischenhülse 33       gehalten    ist. :Die Zwischenhülse 33 wird in  einer     .verstellbaren        hülse    35 durch einen       Schraubensatz    36 festgehalten.

   Mittels dieser  Hülse kann die     Führungsform.    seitlich relativ  zur Schneidform verstellt werden: Eine kleine  Verstellbarkeit zwischen diesen beiden     For-          inen    ist, notwendig, um eine gleichmässige       Dicke    des entfernten     Metalle-,    um die Achse  des Drahtes zu erhalten. Diese relative Ein  stellbarkeit wird vorzugsweise mittels dieser  Hülse auf der Führungsform erhalten. Die  gleiche Montageart kann für die Schneidform  verwendet werden, um, die notwendige     seit-          liclie    Einstellbarkeit zu erhalten.  



  Die verstellbare Hülse 35, deutlicher in  Fig. 2 dargestellt, ist in einem Tragelement  30 angeordnet und ist in dieseln mit vier in       gleichem.        Abstand    angeordnetem Verstell  schrauben 37 (Fig. 2) befestigt, mit welchen  diese Hülse senkrecht zu den Achsen der vor  angehenden Ziehform 25 und der nachfolgen-,  den     Sclineidform    40     verstellt    werden kann.

    Die Hülse     35-wird    in ihrem Sitz im     Tr        agele-          nient    30      < Lusserdein    durch Schrauben 38, wel  che     fest-    in     (lein        Tragelement    30     montier;    sind,  und     durch    Schraubenköpfe 39 fixiert, welche  durch     Bohrungen    in der Hülse 3 5 hindurch-      gehen.

   Diese Bohrungen weisen einen ein  wenig     grösseren    Durchmesser     als,die    Schrau  benköpfe 39 auf, wodurch eine beringe Be  weglichkeit der Hülse 35 relativ zum Trag  element 30 ermöglicht wird.  



  Knapp an die Führungsform 31 anschlie  ssend ist die Schneidform 40 mittels ver  schiedener Zwischenhülsen im Tragelement  41 angeordnet. Der Abstand zwischen Füh  rungsform und Schneide der Schneidform  wird so klein wie     möglich    gehalten, damit       verhältnismässig    weicher Draht keine Möglich  keit hat, sich in seitlicher Richtung von der  Schneidform während des Schabvorganges zu  bewegen. Bei der     vorliegenden    Vorrichtung  ist .dieser Abstand gerade gross genug, um das  vom Draht abgetrennte Metall nach aussen       bringen    zu können. Bei der praktischen Aus  führung     wurde    gefunden, dass 3 mm ein ge  nügend grosser Abstand für diesen Zweck  ist.

   Die Schneidform, in einem gegenüber  demjenigen von Fig. 1 grösserem Malstab in  Fig. 3 dargestellt, weist eine abgeschrägte  und dadurch     konische    Oberfläche an der  Vorderseite und eine abgesehrägte Innenboh  rung auf. Das hier beschriebene Ausführungs  beispiel ist geeignet für das Abschaben oder       Entfernen    von Metall von runden oder an  nähernd runden Drähten. An ihrer Berüh  rungslinie bilden die abgeschrägte äussere  Oberfläche und die abgeschrägte innere Boh  rung eine Schneide 42'. Der von diesen beiden  Flächen gebildete     Winkel    basiert auf den  Erfahrungen der Metallschneidpraxis und  variiert leicht für jede der zu schneidenden  Metallsorten.

   Bei der vorliegenden Form  weist die innere Bohrung einen Spitzenwinkel  von 60 und die äussere konische Oberfläche  42 einen solchen von     1101)    auf.  



  Um -die     Entfernung    des durch die  Schneide geschnittenen Metalles zu erleich  tern, sind Hilfsschneiden angeordnet,     um        das          abgetrennte    Metall in schmale Streifen zu  unterteilen. Diese Hilfsschneiden sind in  Fig. 3 und 4 deutlich dargestellt. Sie werden  gebildet, indem die äussere konische Fläche 42       der    Form eine Reihe von in gleichem Ab  stand angeordneten, flachen Teilen 43 auf-    weist. Diese flachen Teile werden in die koni  sche Fläche eingeschliffen und weisen einen ;  geringfügig grösseren     Winkel    zur Achse als  die Erzeugenden der konischen Fläche 42 auf.

    Diese flachen Teile 43 überschneiden sich und  bilden dadurch in Radialebenen liegende  Schneidkanten 43'. Die Längen dieser  Schneidkanten 43' sind etwas grösser als die  Dicke der zu entfernenden Metallschicht. Sie  schneiden sich in die Oberflächenschicht des  durch die Schneidform hindurchgezogenen  Drahtes ein und erleichtern so die Entfer  nung des Metalles in schmalen Streifen über  die     abgeflachten    Teile der äussern Oberfläche  92 der Schneidform. Diese abgeflachten Flä  chen werden     vorzugsweise    sehr glatt poliert,  um die Reibung des abgetrennten Metalles  gegen diese Fläche auf ein Minimum zu redu  zieren.

   In der Praxis wurde festgestellt, dass  die Verminderung dieser Reibung besonders  wichtig ist, weil, sofern die Reibung zu gross  ist, die Drahtoberfläche eingerissen oder ge  brochen     wird,    was     gegebenenfalls    Draht  brüche verursacht, wenn der Draht später  auf einen kleineren Durchmesser gezogen  wird. Bei den dargestellten Formen werden  sechs abgeflachte Abschnitte gezeigt; es kön  nen jedoch mehr     angeordnet    werden. Im wei  teren müssen diese Flächen nicht wirklich  eben sein; sie können leicht     konkav    ausgebil  det sein. Die Form 40 ist in einer Zwischen  hülse 44 angeordnet, in welcher sie mit einer  Überwurfmutter 45 befestigt ist.

   Die Zwi  schenhülse 44 ist in einer Hülse 46 mit einem  Satz Schrauben 47 befestigt, während die       Hülse    46 im     Tragelement:    41 mit Schrauben  48     festgehalten    wird.  



  Wie oben beschrieben, weist die Schneid  form in Radialebenen liegende Schneidkanten  43' auf. Diese. Schneidkanten 43' sind wie  e     'ihnt    durch Aufbringen von ebenen     Flä-          rw,          chen    43 auf die konische, äussere Oberfläche  42 der     Schneidform.    40 gebildet, welche Flä  chen gleichmässig um die Achse der Form  herum angeordnet sind. Sie stehen in einem       'Winkelverhältnis    zueinander und überschnei  den sich     zwecks    Bildung der     Schneidkanten     43'.

   Diese ebenen Flächen werden notwendi-      genweise durch     Abtragen    von Metall von der  konischen Oberfläche der Form erhalten,     wo-          durch    die Schneide 42' in     bogenförmige        Ab-          schnitte    unterteilt wird, und zwar so, dass je  ein     Schneideabschnitt    zwischen zwei radialen  Schneidkanten 43' liegt. Zufolge der relativen  Lagen der radialen Schneidkanten 43' und  der bogenförmigen Abschtnitte der Schneide  42' wird jede     Umfangszone    den zu entfernen  den Oberflächenschicht des Drahtes zuerst  von den radialen Schneidkanten 43' geschnit  ten.

   Im weiteren bildet jede Schneidkante 43'  einen Winkel finit der Achse der Schneidform,  so dass jede     Umfangszone    der Oberflächen  schicht des Drahtes tatsächlich von einem  Schneidpunkt angeschnitten wird. Mit dem       Fortschreiten    des     Drahtes    wird die Schicht  in radialer Richtung durch die Schneidkanten.  43' geschnitten und von der Drahtoberfläche  durch die     bogenförmigen    Abschnitte der  Schneide 42' abgetrennt; die völlige Abtren  nung eines     jedes.    Streifensoden Abschnittes  der Schicht erfolgt entweder gleichzeitig mit  oder     eis.    wenig auf die     Abtrennung    des Strei  fens.

   Die durch die     Schneide    ausgeführte Ar  beitsstufe ist     demgemäss    in zwei Teile zerlegt,  welche entweder zu gleicher Zeit oder nach  einander auf jede     Umfangszone    der Schicht       einwirken;    der erste Teil dieser Arbeitsstufe  ist die Teilung der Schicht in Streifen und  der zweite Teil die     Abtrennung    der Streifen  von der     Drahtoberfläche    mittels der kreisför  migen Schneide.  



  Nachdem ,jeder der Streifen vom Draht  geschabt wurde, gleitet die abgetrennte Masse  über die ebenen Flächen. zwischen den radia  len Schneiden der Norm in radialer Richtung  und in einem durch die ebene Fläche be  stimmten Winkel. ab. Die Entfernung der  Streifen ist von     Wichtigkeit.;    wie oben in  der Beschreibung angegeben, muss der Wider  stand gegen die Entfernung ein minimaler  sein, da sonst die Oberfläche des     Drahtes     reisst.  



  Die vierte Form 50 in dieser gesamten       Anordnung    ist eine weitere Ziehform. Sie  dient zum. Härten der Drahtoberfläche, nach  dem der Draht die Schneidform 40 verlassen    hat, und kann im weiteren auch dazu dienen,  den Querschnitt des Drahtes um etwa weitere       1.01/o    zu     vermindern.    Die auf den Draht  ausgeübte Reibung in der ersten Ziehform  dieser     Vorrichtung    erzeugt eine Spannung  des Drahtes, so dass der zwischen den beiden  Zichformen befindliche Draht gestreckt  bleibt.

   Es wurde     festgestellt,    dass es wich  tig ist, die vor und nach der Schneidform  befindlichen Abschnitte des Drahtes     gänzlich.     gestreckt zu halten, damit das durch die  Schneidform vom Drahte abgetrennte Me  tall sowohl in der Längs- als auch in der       Umfangsrichtung    von     gleichmässiger    Dicke  ist.. Die Ziehform 50 ist in einer     Verstär-          kungshülse    51 angeordnet und wird im Trag  element 52 durch eine     Klammer    53 festge  halten.

   Die Tragelemente 41 und 52 sind  durch Rippen 49 verbunden, welche den Zu  sammenbau dieser Elemente verstärken und       gleichzeitig    für das Schmiermaterial. einen  Behälter zwischen der Schneidform und der  letzten Ziehform bilden. Gleichartige Behäl  ter 54 und 55 für Schmiermaterial sind vor  der Führungsform bzw. der ersten Ziehform  angeordnet.  



  Der oben beschriebene Mechanismus wird  zwischen zwei Trommeln. einer Drahtzieh  maschine angeordnet. Der Draht wird in  üblicher Weise durch     genügende    Vermin  derung des     Durchmessers    eines Drahtendes  eingefädelt, so dass der Draht in die Form  ohne Widerstand eingefädelt werden kann,  und wird dann mittels der Trommeln durch  die Maschine gezogen.

   Bei genauer Berech  nung der     Vorrichtungsteile    kann der Draht  durch die;     Vorriditttng        ununterbrochen    mit       einer        beachtlichen        Geschwindigkeit        gezogen     werden;     Geschwindigkeiten    bis zu GO in pro  Minute bei     l7,upfei#di#äliten    wurden in der       Praxis    angewandt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Schaben von Drähten, da durch gekennzeichnet, dass in der abzuscha benden Oberflächenschicht des Drahtes, über die ganze Länge des letzteren hinweg, Ein schnitte erzeugt werden und hierauf die durch diese Einschnitte in Streifen unter teilte Schicht vom Draht abgetrennt wird. UNTERANSPRÜCHE ,1. Verfahren nach Patentanspruch I zum Schaben von Drähten mit kreisförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass radiale Einschnitte erzeugt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die durch die Einschnitte in der Oberflächenschicht gebil deten Streifen in Form von Spänen abge trennt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Drahtquer schnitt vor dem Abschaben vermindert wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Drahtquer schnitt nach dem Abschaben vermindert wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung mit einer eine Schneidkante aufweisenden Abschabform zur Durchfüh rung des Verfahrens nach Patentanspruch I an Drähten mit kreisförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschab form innere und äussere konische Oberflächen aufweist, die sich zwecks Bildung einer ring förmigen Schneide schneiden, und dass der -äussern ionischen Oberfläche ebene Flächen überlagert sind, die sich zwecks Bildung in radialen Ebenen liebender Schneidkanten schneiden. UNTERANSPRÜCHE: 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die der äussern konischen Oberfläche überlagerten ebenen Flächen mit der Achse der Abschabform einen grösseren Winkel bilden als die Erzeu gende der konischen Oberfläche der Abschab form und dass sich diese ebenen Flächen zwecks Bildung von in radialen Ebenen lie benden Schneidkanten überschneiden, wobei die ringförmige Schneide durch die ebenen Flächen in bogenförmige Abschnitte unter teilt wird, die in axialer Richtung gegenüber den an der innern konischen Oberfläche der Abschabform liebenden Enden der genannten Schneidkanten zurückversetzt liegen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch eine vor der Schneidform angeordnete Füh r ungsforin. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 6, gekennzeich net durch vor der Führungsform und nach der Schneiclforin angeordnete Ziehformen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2217084A1 (de) * 1973-02-10 1974-09-06 Kabel Metallwerke Ghh

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FR2217084A1 (de) * 1973-02-10 1974-09-06 Kabel Metallwerke Ghh

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