CH272460A - Tragmast mit Seilstützwiege für Luftseilbahnen. - Google Patents

Tragmast mit Seilstützwiege für Luftseilbahnen.

Info

Publication number
CH272460A
CH272460A CH272460DA CH272460A CH 272460 A CH272460 A CH 272460A CH 272460D A CH272460D A CH 272460DA CH 272460 A CH272460 A CH 272460A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cable
mast
cradle
support
rope
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hunziker Franz
Original Assignee
Hunziker Franz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hunziker Franz filed Critical Hunziker Franz
Publication of CH272460A publication Critical patent/CH272460A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/16Tracks for aerial rope railways with a stationary rope
    • E01B25/18Ropes; Supports, fastening or straining means for ropes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description


  Tragmast mit     Seilstützwiege    für Luftseilbahnen.    Auf     Seilstützmasten    von Luftseilbahnen,  insbesondere bei Einseilbahnen, sind     Seilstütz-          wiegen    mit zwei in der Seilrichtung hinter  einander angeordneten grossen, seilschonenden  Scheiben und gebogenen     Führungsschienen     zur Überführung der eine Verdickung am Seil  bildenden     Fahrzeuganschlussteile    über die  Seilscheiben bekannt.

   Diese     Seilstützwiegen     sind auf dem über die dem     Stüzenmast    abge  kehrte Seite     des.Seils    vorstehenden Mastquer  haupt gelenkig gelagert und werden von den  Seilauflagedrucken wie Waagebalken stets in  der Mittellage zwischen den j     eweiligen        Seil-Auf-          und    -Ablaufneigungen am Tragmast gehal  ten. Beim Befahren durch das Fahrzeug kön  nen sie stossmildernd nachgeben. Die erwähnte  Ausbildung des     Mastquerhauptes    bedingt be  sonders in starker Seilneigung einen verhält  nismässig grossen Scheibenabstand.

   Dieser er  gibt bei grossen Seildrücken wegen der Mas  senträgheit der     Seilstützwiege    beim schnellen  Auflaufen des Fahrzeuges grossen Widerstand  gegen das Verstellen der Wiege, somit harten  Auflauf, während beim Ablaufen die auf bei  den Scheiben ungleichen Seildrücke samt der       Massenwirkung    störenden Rückstoss mit Seil  schwingung bewirken. Gemäss der Erfindung  liegen bei einer     Seilstützwiege    mit mindestens  zwei in der Seilrichtung hintereinander ange  ordneten     Seilführungsscheiben    die letzteren  ausserhalb der Stirnseite des     Mastquerhauptes.     Diese Scheiben können vom     Mastquerhaupt     unbehindert unmittelbar aufeinander folgen.

    Dadurch können beim schnellen Befahren der    Wiege sowohl die störenden Einflüsse der  wechselnden     Seildruckmomente    und der Mas  senträgheit als auch die Grösse und Geschwin  digkeit des Wiegen- und Seilausschlages ver  mindert und die Erreichung gleichmässiger,       stossfreier        Wiegenbewegung    durch Anwen  dung von     Dämpfungsorganen    (z. B.     Ölkata-          rakt    und Federstange) ermöglicht sein.

   Die  Wiege kann durch eine am     Mastquerhaupt     winkelrecht zur Seilrichtung angebrachte feste  oder drehbare Horizontalachse gelagert sein,  welche die bezüglich der     Querhauptstirnseite     ausserhalb der     Seilführungsscheiben    angeord  nete Überführungsschiene     trägt    und die  Wiege zudem zwischen Seil und Tragmast  mitte nochmals stützt. Mit der Wiege kann ein  in ihrer Mittellage am Mast diesem entlang  nach unten ragender Hebel starr verbunden  sein, der mit einer     Dämpfungsvorrichtung    für  gleichmässige Wiegenbewegung zusammen  wirkt und solche Länge besitzt, dass er den  Raum zwischen Fahrzeug und Mast zur even  tuellen Benützung als     Haltstelle    frei lässt.

   Bei  der am Mast fest oder drehbar angebrachten  Gelenkachse kann eine Stellvorrichtung zur  Einstellung der Wiege genau parallel zum  Seil vorgesehen sein.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel .des Erfindungsgegenstandes bei einer  Einseilbahn, und zwar:       Fig.    1 die äussere Seitenansicht der Seil  stützwiege an einem Tragmast mit Fahrzeug,       Fig.    2 einen Querschnitt zu     Fig.    1 durch  die Wiegenmitte,           Fig.    3 den Grundruss des     Tragmastes-    mit  der     Seilstützwiege.     



  Die     Seilstützwiege    ist am Querhaupt b auf  dem Mast     a    durch die am Querhaupt feste,  zur     Seilrichtung        winkelrechte    Horizontalachse  c mit Traggelenken     c.,    und     ei    parallel     zur    Ver  tikalebene des     Seils    s schwenkbar gelagert  und hat zwei durch Stege     n,    miteinander fest  verbundene Längsträger     f"    und     fi.    Davon  trägt der äussere,     f",

      die     Überführungsschiene    d  für die am Seil eine Verdickung bildenden       Fahrzeuganschlussteile   <I>i,</I> und der innere,<B>f</B>     i,    an  seinen Enden je ein Leitelement     u,    die mit  der     äussern    Führungsschiene h stets zentri  sches Aufsetzen der Laufrollen 1 des die Fahr  zeuganschlussteile i aufweisenden Laufwerkes  <I>k</I> auf die     Überführungsschiene   <I>d</I> sichern.

   Auf  den Stegen     n,    sitzen drei Tragarme r für die  äussere     Führungsschiene    h, die     U-Querschnitt     mit     vertikal    angeordnetem Steg aufweist, par  allel zur     Überführungsschiene    d verläuft und  gegen die Enden sich verbreiternde     Schenkel     hat.

   Beide Schienen<I>d</I> und     1i    sind entspre  chend dem     Seilneiglingswechsel    zwischen     auf-          und    ablaufendem Seil am Tragmast nach oben  konvex gebogen und werden vom Seildruck  selbsttätig in die Mittellage zwischen     Seil-Auf-          und        -Ablaufneigung    eingestellt.

   Die Endteile  der Schiene     IL        und    der Leitelemente     u    gehen  in horizontaler und vertikaler Richtung so  auseinander, dass sie das     Laufwerk    k bei jeder  Belastung und zur Achse     e    windschiefer Stel  lung sicher einführen, damit die Laufrollen 1  sich genau zentrisch auf die     LTberführungs-          schiene    d setzen und die äussere Führungs  rolle<I>m</I> des     Laufwerkes   <I>k</I> auf Seilhöhe gut in  die     U-förmige    äussere Führungsschiene h ge  langt.

   Joche     ,j    sichern die richtige     Stellung     und Weite dieser Auf- bzw.     Ablaufführung.     Statt aus     U-Profileisen,    wie gezeichnet, kann  die äussere     Führungsschiene    h auch aus     zwei     an ihren Enden     durch    vertikale     Stegbleche          verbundenen    Winkeln bestehen.

   Die Zungen     z     an den Schienenenden bilden     Querversteifun-          gen        zwischen    den Teilen<I>d</I> und     u        und    eine  Sicherung gegen zu tiefen Seillauf bei stark       überlastetem    Fahrzeug.    Zwischen den Längsträgern     f.,    und     fi    be  finden sich ausserhalb der Stirnseite des Mast  querhauptes b und in der Seilrichtung unmit  telbar aufeinander folgend die beiden Seil  führungsscheiben e, zweckmässig mit Spiel  raum für grösseren     Achsabstand    zur Einstel  lung nach dem besten Probeergebnis.

   Um  diese     Anordnung    der Scheiben e zu ermög  lichen, ragt die am     -Hast        feste    Tragachse c  über die Stirnseite des     Mastquerhauptes    b in  den obern Eckraum zwischen den Scheiben e  der Wiege vor und stützt mit diesem Ende  die bezüglich der     Querhauptstirnseite    ausser  halb der Scheiben e angeordnete Überfüh  rungsschiene d durch das Lager     c",    während  die Wiege zwischen Seil und     Tragmastmitte     noch vom Gelenk<B>ei</B> gestützt wird.

   Zwischen  beiden Scheiben e befindet sich die mit den  Trägern     f"    und     fi    fest verbundene Seilfüh  rung<I>y.</I> Das Laufwerk<I>k</I> mit den Laufrollen 1       und    der     äussern    Führungsrolle     ni    ist     durch     die     Anschlussteile    i (z. B. eine Seilkupplung,  wie sie im Schweizer Patent     Nr.206578    be  schrieben ist) mit dem Seil s verbunden.  Beim Befahren der Schienen d und lt     durch     dieses Laufwerk wird das Seil s samt den       Anschlussteilen    i über die Scheiben e     und    die  Führung<I>y</I> hinweggehoben.

   Am Laufwerk<I>k</I>  ist     allseitig    pendelbar das Gehänge     q    mit dein  Lastbehälter g     angelenht.    Die letzteren beiden  sind durch das Gelenk p miteinander verbun  den, damit das Gehänge ohne starke Behinde  rung durch den Lastbehälter     querpendeln     kann.  



  Als fester Teil an der Wiege befindet sich  über der Achse c ein horizontaler Querbalken  t, an dessen anderem Ende beim innern Stütz  gelenk<B>ei</B> ein langer Hebel v fest angebracht.  ist, der in der Mittellage der Wiege am Trag  mast diesem entlang nach unten ragt und mit  einer     Dämpfungsvorrichtung,    bestehend aus  der Federstange     w    und dem Ölkatarakt<I>x,</I>     zu-          sammenwirkt,

      wobei die Federstange zur  Hemmung und rechtzeitigen     Rückführung     der bei der Durchfahrt eines Fahrzeuges von  der Mittellage im einen oder andern Drehsinn  ausschwenkenden Wiege und der     ölkatarakt     zur     Beschränkung    der     Schwenkgeschwindigkeit         dient.

   Die     erfindungsgemässe    Anordnung der       Seilführungsscheiben    e ermöglicht kleinen  Scheibenabstand, wodurch Beschränkung und  Konzentration des Wiegengewichtes gegen die  Schwenkachse erreicht werden kann, was ge  ringe     Massenträgheit    und damit. sanften Fahr  zeugauflauf ergibt, und den nachteiligen Ein  fluss des Seildruckes auf die     Wiegenbewegung     beim     Fahrzeug-Auf-    und -Ablauf zu verrin  gern ermöglicht. Dabei ergibt der kleinere und  langsamere     Scheibenausschlag    auch ruhigeren  Seillauf.  



  Die beschriebene     Seilstützwiege    ist in um  gekehrter Anordnung am Tragmast auch zur       Seilniederhaltung    anwendbar. Statt Säulen  form kann der Mast auch Portalform mit in  die Portalöffnung ragendem Querträger für  die Wiegenlagerung aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tragmast mit Seilstützwiege für Luftseil bahnen, die wenigstens zwei in der Seilrich tung hintereinander angeordnete Seilfüh- rungsscheiben und eine vom Seildruck selbst tätig in die Mittellage zwischen Seil-Auf- und -Ablaufneigung am Tragmast einstellbare, ge bogene Überführungsschiene für am Seil eine Verdickung bildende Fahrzeuganschlussteile mit Laufwerk aufweist, dadurch gekennzeich net, dass die Seilscheiben ausserhalb der Stirn seite des Mastquerhauptes liegen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Tragmast mit Seilstützwiege nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiege durch eine am Mastquerhaupt win kelrecht zur Seilrichtung angebrachte Hori zontalachse gelagert ist, welche die bezüglich der Querhauptstirnseite ausserhalb der Seil führungsscheiben angeordnete Überführungs schiene und die Wiege zwischen Seil und Tragmastmitte nochmals abstützt. 2.
    Tragmast mit Seilstützwiege nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiege einen mit ihr fest verbundenen, in ihrer Mittellage am Mast dem Mast entlang abwärts ragenden Hebel aufweist, der mit einer Dämpfungsvorrich- tung für gleichmässige Wiegenbewegung zu sammenwirkt.
CH272460D 1948-11-12 1948-11-12 Tragmast mit Seilstützwiege für Luftseilbahnen. CH272460A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH272460T 1948-11-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH272460A true CH272460A (de) 1950-12-15

Family

ID=4478737

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH272460D CH272460A (de) 1948-11-12 1948-11-12 Tragmast mit Seilstützwiege für Luftseilbahnen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH272460A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69000289T2 (de) Kran mit anhebbarem ausleger und mit einer ausleger-rueckstossvorrichtung.
DE167552T1 (de) Bewegliches geraet zum einschlagen im boden durch rammen von verschiedenen gegenstaenden.
DE1611809A1 (de) Ausgleichvorrichtung fuer einen Zeichentisch
CH272460A (de) Tragmast mit Seilstützwiege für Luftseilbahnen.
CH660782A5 (en) Firing target having a moving target disc
EP0003982B1 (de) Fassadenaufzug für Wände mit zurückspringenden Teilen
DE850621C (de) Seilstuetze fuer Einseilschwebebahnen
DE714499C (de) Ausleger fuer Baukrane
DE471299C (de) Vorrichtung zur Regelung der Einstellbarkeit einer Wehrklappe
DE629950C (de) Vorrichtung zum Spannen oder Entspannen der Oberwalzenaufhaengevorrichtung
DE2138699C3 (de) Fahrbares Hebezeug für Container
DE2259601C3 (de)
DE756468C (de) Schiffshebewerk mit gegliedertem Schiffstrog
DE4337909C1 (de) Fahrgeschäft mit mindestens einer pendelnd aufgehängten Fahrgastgondel
DE94213C (de)
AT163717B (de) Drehgestell für Schienenfahrzeuge mit tiefliegendem Drehzapfen
DE139724C (de)
AT228974B (de) Auslegerdrehkran
CH206578A (de) Seilbahn insbesondere für Umlaufbetrieb.
DE579920C (de) Druckrolle fuer selbsttaetige Ein- und Ausgabelung des Zugseiles bei Seilbahnen
DE574195C (de) Verstellbare Sonnen- und Windschutzmarkise
DE407226C (de) Mechanische Treidelanlage
CH303948A (de) Seilstütze an Einseilschwebebahnen, mit nach den Seilneigungen sich einstellender Seil- und Fördermittelführung.
DE425271C (de) Gewichtsausgleich fuer die Biegewange von Abkantmaschinen
DE138123C (de)