Färbepräparat. Es sind o,o'-Dioxymonoazofarbstoffe be kannt, welche zwar in alkalischem bis neutra lem --Medium verhältnismässig gut, in saurem :Medium dagegen nur sehr schlecht löslich sind.
Diese Farbstoffe können daher in der Regel aus saurem Bade nicht in brauchbarer Weise gefärbt werden, da sie durch die Säure zum grössten Teil in verhältnismässi- brober Forni ausgefällt werden und somit auch dann, wenn sie aus der Suspension noch auf die Faser aufziehen, ungleichmässige Färbun.. gen und in der Regel Färbungen mit schlech ten Echtheitseigenschaften ergeben.
Ausser dem entstehen oft unerwünschte Abscheidttn- gen im Färbebad, insbesondere an den Wän- den des Färbegefässes. Manche Farbstoffe dieser Art ergeben aber, wenn sie aus nicht sauren Bädern, beispielsweise nach dem be kannten Einbadchromierungsverfahren, ;ge färbt werden, sehr wertvolle Färbungen, die siele oft durch ganz besonders gute Echtheits- eiy-enschaften auszeichnen.
Dass solche wert volle Produkte nicht auch in technisch brauchbarer Weise zum Färben aus saurem Bade, z. B. zum Färben nach dem bekannten Naehehromierverfahren, verwendet werden konnten, bedeutete einen erheblichen Nachteil. Es wurde nun gefunden, dass die Farbstoffe der genannten Art auch aus saurem Bad in technisch durchaus befriedigender Weise werden können, wenn man sie in Forril der Präparate der vorliegenden Erfindung verwendet. Dadurch wird der bisher be- schränkte Anwendungsbereich der Farbstoffe dieser Art in wertvoller Weise erweitert.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein neues, beständiges Färbepräparat, das da durch gekennzeichnet ist, dass es einen o,o'-Di- oxÄmonoazofarbstoff, der an sich zwar zum Färben aus neutralem bis schwach alkali schem, nicht aber aus saurem Bade geeignet ist, und einen an sich zlim Färben aus sauren Bade -geeigneten Farbstoff enthält.
Unter o,o'-Dioxyinonoazofarbstoffen sind solche Monoazofarbstoffe zu verstellen, welche die Atomgruppierung
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im Molekül enthalten. Als saure Färbebäder werden im vorliegenden Fall diejenigen be zeichnet., deren PH-Wert unter 6,5 liegt, während der Begriff neutral bis schwach alkalisch den zwischen 6.5 und 8,0 liegenden Bereich der p11-Werte umfasst.
o,o'-Dioxynlonoazofarbstoffe, welche zum Färben aus neutralem bis schwach alkali schem, nicht aber aus saurem Bade -geeignet sind, sind z. B. diejenigen, welche zwar keine eigentlichen, lösliehmachenden Gruppen wie Sulfonsäure- oder Carboxylgruppen enthal ten, welche aber in Foren ihrer Alkaliverbin_.- dungen
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(worin ein Y Wasserstoff und das andere Y ein Alkalimetall bedeutet)
noch genügend löslich zur Verwendung in Färbebädern sind. Solche Farbstoffe sind z. B. die von Sulfon- säure- und Carboxylgruppen freien, eine ein zige Nitrogruppe enthaltenden Monoazofarb- stoffe der allgemeinen Formel
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worin R1 und R_ je einen aromatiscben Rest der Benzolreihe bedeuten,
in dem die Azo- gruppe und die Hy droxylgruppe in o-St.el- lung zueinander stehen.
Eine Anzahl von o,o'-Dioxymonoazofarb- stoffen,welche zum Färben aus neutralem bis schwach alkalischem, nicht aber aus saurem Bade geeignet sind, ist bekannt i siehe z. B. die deutsche Patentschrift Nr 445888). Wei tere solche Farbstoffe können nach an sich bekannten Methoden her gestellt werden. Die jenigen der zuletzt angegebenen Formel kön nen z.
B. erhalten werden, indem man eine Diazoverbindung eines Amins der allgemei nen Formel
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worin R1 einen aromatischen Rest cler Benzol- reihe bedeutet, in dem die Ilvdroxy lgruppe und die Aminogruppe in o-Stellung zueinan der stehen,
mit in o-Stellung zur IIy droxy 1 gruppe kuppelnden Oxybenzolen vereinigt und von Sulfonsäure- und Carboxylgruppen freie Ausgangsstoffe verwendet.
Als Diazo- komponenten zur Herstellung von o,o'-Dioxy- monoazofarbstoffen, welche zum Färben aus neutralem bis schwach alkalischem, nicht aber aus saurem Bade geeignet sind, kommen bei spielsweise in Betracht:
4- oder 5-Nitro 2-a.mino-l-oxybenzol, 6-Acety lamino-4-nitr o-2-amino-l-oxylienzol, 4-Acetvlamino-6-nitro 2-amino-l-oxy ben.zol, 5-Nitro-4-chlor-2-amino-1-oxybenzol, 6-Nitro-4-clilor-2-amino-l-oxvbenzol, 4-Chlor 9-aniino-l-oxybenzol; als Kupplungskomponenten können. verwen- det werden:
in p-Stellung zur Hy droxyl- ;@ruppe durch Alky1- oder Allzoxygruppen substituierte Oxybenzole, wie z.
B.: 4-Methy 1-1-oxy Benzol, 4-Tertiäram5-1-1-oxybenzol, 3,4-Dimetht-1-1-oxybenzol, 2-Acetylamino-4-metliy 1-:1.-oxVlrenzol, 2-Aeety lamino-4-metlioxy-1-oxyrrenzol, 4-Isopropyl-l-oxybenzol, 4-n-Butyl-l-oxybenzol, 1-Pheni-1-3-methyl-5-pyrazol on, <B>2</B> -Dioxy,#ehinolln, 2,3-, 2,4-, 2,6-, 2,7,1,5-Dioxcnapht;
halinusw. Diese Farbstoffe sind zum Färben, insbe sondere zum Färben von Wolle aus neutralem bis schwach alkalischem Bade geeignet. Sie eignen sieh vor allem zum Färben nach dem bekannten Einbadehromierverfahren, bei wel- ehein in Gegenwart von einem Alkaliehromat und von Ammoniumsulfat gefärbt wird und wo im Gegensatz zu gewissen früheren Lite raturangaben kein saures,
sondern normaler weise ein neutrales bis schwach alkalisches Färbebad vorliegt. (Es ist zwar üblich, bei diesem Verfahren im Verlauf des Färbe prozesses dein Färbebad Essigsäure zuzufii- gen; der Zusatz erfolgt jedoch allgemein erst dann, wenn der grösste Teil des Farbstoffes bereits auf der Faser fi#:iert und das Färbe- -,;
erfahren somit praktisch al)geselilossen ist, um auch die @,erinen im Färbebad befind lichen Reste noch auf die Faser zu bringen.) Die an sieh zum Färben aus saurem Bade geeigneten Farbstoffe, die in den Präparaten des vorliegenden Patentes vorhanden sind, können beliebigen Farbstoffklassen angehö ren, vorausgesetzt, dass sie eine @@,enügeride Löslichkeit besitzen.
Zweckmässig wählt man auch hier o,o'-Dioxy-mo?ioazofarbstoffe. Als besonders zweckmässig erweist sich die Ver wendung von solehen o,o'-Dioxymonoazofarl)- stoffen, welche löslichmaehende Gruppen, wie eine Carboxylgiltppe oder eine Sulfonsäure- gruppe oder die Atomgruppierung
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enthalten. Derartige Produkte sind in grosser Zahl bekannt, wie z. B. die in Schultz, Farb- Stofftabellen (7.
Auflage) unter ?@r. 237, 240, 742 angegebenen Produkte und die Farb stoffe der Formel
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In den neuen Färbepräparaten ist das Verhältnis der Menge des zum Färben aus saurem Bade nietet geeigneten Farbstoffes zur Men#-e des zum Färben aus saurem Bade geeigneten Farbstoffes innert, weiten (grenzen variierbar. Ein !-u'elialt von 30 Teilen eines zum Färben aus saurem Bade geeigneten.
Farbstoffes zu 70 Teilen eines zum Färben aus saurem Bade nicht g^eigneten Farbstoffes ei-niö,L,lieht bereits ein Färben in teehniseh befriedigender Weise und führt zu gutem l,r- gebnis. @Entlialteii die Präparate von beiden Fai#bstoffen un.efä.l_ir gleiche Mengen,
so er hält man aus saurem Bade praktisch ebenso gleielimässige Färbungen wie mit dem an sieb. zum Färben aus saurem Bade geeigneten Farbstoff allein.
Die Kombination beider Arten. von Farb stoffen für die Herstellung der Färbepräpa rate ist keineswegs auf die Verwendung- je eines einzelnen Farbstoffes jeder Art einge schränkt. Von den zum Färben aus saurem Bade geeigneten und/oder den zum Färben aus saurem Bade nicht geeigneten Farb-. Stoffen können mit ebenso gutem Erfolg gleichzeitig zwei oder mehrere miteinander im Färbepräparat vorhanden sein.
Im allgemeinen ist es zweckmässig, das Färben mit den Präparaten der vorliegenden Erfindung in Gegenwart einer schwachen Säure, vorzugsweise in Gegenwart von Essig säure und in Abwesenheit von Mineralsäure durchzuführen. Sobald die Farbstoffe zum grössten Teil auf die Faser aufgezogen haben, kann aber zur Fixierung geringer, noch im Färbebad befindlicher Farbstoffmengen ohne Nachteil und in. manchen Fällen mit Vorteil etwas Schwefelsäure zugesetzt werden.
Die Färbepräparate werden zweckiniiiig durch Vermischen der Farbstoffe, vorzugs weise in trockenem Zustand, hergestellt.
Es ist im allgemeinen. zu empfehlen, die sen Färbepräparaten keine aussalzend wir kenden Stoffe, wie z. B. Natriumsulfat oder Natriumehlorid, beizumischen, da. sonst die gute Löslichkeit der Präparate herabgesetzt und die Herstellung konzentrierter Lösungen, beispielsweise von sogenannten Stammlösun- gen, welehe die Farbstoffe in wesentlich höherer Konzentration als für Färbebäder üblich ist, enthalten, erschwert werden könnte.
Die Präparate der angegebenen Zusam mensetzung eignen sich vor allem zum Fär ben tierischer Fasern, insbesondere aber zum Färben von Wolle, und zwar in erster Linie von loser )Volle oder Kammzugwolle. Die hierbei zu verwendenden, zum Färben aus saurem Bade an sich nicht geeigneten o,o'-Di- o-xtrmonoazofarbstoffe liefern bei derartigem Fasermaterial für sich allein gefärbt in sau rem Bade ganz besonders ungleichmässige, sehr oft vollkommen unbrauchbare Färbun gen.
Dies ist leicht verständlich, da diese Farbstoffe durch die im Färbebad vorhan dene Säure in grober Form ausgefällt werden und in diesem Zustand nieht genügend tief in das zu färbende Material eindringen kön nen;
sie werden durch die äussersten Faser schichten, welehe wie ein Filter wirken, ztz- rückgehaIten. Arbeitet man dagegen mit den neuen Präparaten, so bleiben die Farbstoffe überrasehenderweise auch in saurem Medium in Lösung oder doch in so feiner Verteilung, dass das zu färbende 1Iaterial nicht mehr ala Filter zu wirken vermag und gleichmässig durchgefärbt wird.
Die neuen Präparate er weisen sieh deshalb als besonders vorteilhaft für die Apparatefärberei, wo in der Regel konzentrierte Färbebäder benützt. werden und das zu färbende Material in verhältnis mässig dichter Packung mit grosser Filter wirkung gefärbt. wird. Unter Apparate färberei sind hier diejenigen Färbemethoden zu verstehen, bei welchen\ das Färbegut still steht und die Färbeflotte -- z. B. durch eine Zirkulationspumpe - bewegt wird.
Unter den Färbepräparaten der oben an gegebenen Zusammensetzung sind insbeson dere diejenigen wertvoll, die an sich zum Färben nach dem Einbadchromierverfahren geeignete, zum Färben naeh dem Naeh- chromierverfahren zufolge tinfren.üg@ender Lös liehkeit in saurem Medium aber nicht -eeir- nete o,o'-Dioxvmonoazofarbstofl'e und gleich zeitig solche o,o'-Dioxmonoazof;
irbstoffe ent halten, welche sowohl zum Färben nach dem Einbadehromierverfahren als aueii zum Fär ben nach dem Nachchromierverfahren geeig net sind.
Mit diesen --#Tehrz@v eclzpräparaten werden z. B. auf Wolle sowohl nach clem Einbad- chromierverfahren als auch naeh. dein Nach- ehromierverfahren sehr wertvolle, celite und gleiehmässige Färbungen erhalten, wobei das Ergebnis von der Beschaffenheit der zit fär benden Wolle weitgehend unabhängig ist.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung. Dabei bedeuten, sofern nichts anderes bemerkt wird, die Teiie Gewichtsteile und .die Prozente Gewichts prozente. Die Temperaturen sind in Celsius graden angegeben.
Beispiel s: Man bereitet ein Färbepräparat, indem. man eine gleichmässige Pulvermischung her stellt, aus:
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50 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb> OH <SEP> OH
<tb> 1 <SEP> I
<tb> @^
<tb> CI1;
,CON <SEP> H <SEP> i<B>/' <SEP> -N=N-,</B>
<tb> (3vIononatriumsalz)
<tb> I <SEP> I
<tb> N02 <SEP> <B>CH, <SEP> -C-CH,</B>
<tb> C.H<B>5</B>
<tb> <B>3#)</B> <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel
<tb> O1=1 <SEP> OH
<tb> I <SEP> I
<tb> N03- <SEP> ^\\I <SEP> N= <SEP> N- <SEP> 1<B>--NHCOCH,</B> <SEP> (II)
<tb> (-.#Ionoilatriuinsalz)
<tb> I <SEP> I
<tb> NO. <SEP> CH3
<tb> 1 <SEP> > <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel
<tb> OH <SEP> OH
<tb> I <SEP> I <SEP> _
<tb> 803H-1 <SEP> <B><I>-</I></B>N <SEP> = <SEP> N-@ <SEP> (11l1
<tb> (Natriumsalz)
<tb> <B>C_></B>
<tb> I <SEP> I
<tb> N0@
<tb> <B>0c11,</B>
<tb> <B>100</B> <SEP> Teile.
Mit. dieser 3lisellung kann Wolle naeh der naclifol-@enden Fä.rbevorsehrift in vorteil hafter Weise gefärbt werden.
100 Teile lose Wolle werden im Färbe apparat (darunter ist eine Verriehtung nun. Färben zu verstehen, bei weleher das zu fär bende -Material nielit bewegt wird und die Färbeflotte zirkuliert) mit. 1,3 Teilen des obigen Parbstoffgeinisches wie folgt gefärbt:
Man löst 1,3 Teile des Gremisehes in der ungefähr hulrdertfachen Menge heissem Wasser und stellt dann mit dieser Stammlösung ein Färbebad her, das in ?500 Teilen Wasser von 50" ausser dem Farbstoffgemiseb 10 Teile krist. Natriumsulfat und 3 Teile 4:0 o/oige Essigsäure enthält. Diese Färbeflotte wird nun im Apparat züi 100 Teilen loser Wolle hinzulaufen gelassen.
Unter beständiger Zir kulation der Färbeflotte wird innert einer halben Stunde zum Kochen erwärmt, nach 5 Minuten Kochen werden 5 Teile 10 /aige Sehwefelsäure zugesetzt und noehmals eine Viertelstunde kochend weiterbehandelt. Dann kühlt man auf 70-80 ab, fügt 1,3 Teile Kaliumbichromat zu und chromiert während 40 Minuten bei Siedetemperatur. Schliesslich wird die Wolle mit kaltem Wasser gespült. und getrocknet. Sie ist in gleichmässig brau nem Tone gefärbt.
Anstatt mit. 1,3 Teilen des oben angege benen Gemisches kann man die lose Walle auch reit 1,3 Teilen des folgenden Genlisehes in der angegebenen Weise färben und erhält dann ebenfalls eine -leiehlnässige, rotstiehig braune Färbung.
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50 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel <SEP> (I) <SEP> (siehe <SEP> oben)
<tb> 36 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel <SEP> (11) <SEP> (siehe <SEP> oben)
<tb> 14 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb> OH <SEP> OH
<tb> 503H- <SEP> -N <SEP> = <SEP> N (N <SEP> atY'1111n:Salz <SEP> )
<tb> Cl <SEP> CH,-C-CH3
<tb> C.H5
<tb> 100 <SEP> Teile. Der Farbstoff der oberistehenden Formel (I) ist für sich allein nicht geeignet zum Färben nach dem obenstehenden Verfahren, da er beim Zusatz von Essigsäure in grober Form ausfällt und die Wolle daher sehr nngleiehmässig anfärbt.
<I>Beispiel 2:</I> Man bereitet eine gleichmässige Mischung aus:
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50 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel <SEP> (I) <SEP> (siehe <SEP> Beispiel <SEP> 1)
<tb> 36 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel <SEP> (II) <SEP> (siehe <SEP> Beispiel <SEP> 1)
<tb> 14 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb> OH <SEP> OH
<tb> I
<tb> 803H- <SEP> <B>(D</B> <SEP> -N <SEP> = <SEP> N-0
<tb> (Natrinmsalz)
<tb> I
<tb> N02
<tb> 100 <SEP> Teile. 1,1 Teile dieses Gemisches werden in 100 Teilen heissem Wasser gelöst.
Dieses Stamm lösung wird mit Wasser auf 4000 Volumteile verdünnt und 10 Teile krist. Natriumsulfat und 4 Teile 40 /aige Essigsäure zugefügt. In das so erhaltene Färbebad geht man mit 100 Teilen loser Wolle bei 50 ein, erwärmt innert einer halben Stunde zum Kochen und färbt 45 Minuten kochend.
Nun gibt man 5 Teile 10 @/Oige Schwefelsäure zu und kocht weitere 15 Minuten. Hierauf kühlt man auf 70-80 ab, fügt 1,3 Teile Kaliumbiehromat hinzu und,ehromiert während 40 Minuten bei Siedetemperatur. Zuletzt. wird die Wolle in kaltem Wasser gespült und getrocknet. Sie ist in gleichmässig rotstiehibraunem Tone gefärbt.
Gleichmässige Farbtöne werden ebenfalls erzielt, wenn man folgende Mischungen nach dieser Vorschrift färbt 60 Teile des Farbstoffes der Formel (I) 40 Teile des Farbstoffes der Formel (III) Färbung schwarzbraun (siehe Beispiel 1) 35 Teile des Farbstoffes der Formel (1) Färbung braun .15 Teile des Farbstoffes der Formel (1I) :50 Teile des Farbstoffes der Formel:
OH OH I I CH,CONH-( @i-N = N-@ (Natriumsalz) ' I I N02<B>Uli,</B> 50 Teile des Farbstoffes der Formel (11I) (sieheBeispiel 1) Färbung schwarzbraun 50 Teile des Farbstoffes der Formel:
011 Oll. I I )-N N I I N02 CH3-C__CH3 I 02H 5 50 Teile des Farb.,:toffes der Formel (II) (siehe Beispiel 1) Färbung rotstichig braun Gleichmässige Färbungen -erden. auch er halten, wenn man in einem der oben (Bei spiele 1 und 2) angegebenen Gemisclxe den Farbstoff der Formel (I) durch den Farb stoff der Formel:
EMI0007.0022
ersetzt und nach einer der beiden in Beispiel 1 und 2 angeführten Färbevorschriften ver fährt. Aiieh dieser Farbstoff ist für sieh allein verwendet nicht gut geeignet zum Fär ben aus saurem Bade.
<I>Beispiel 3:</I> Man bereitet ein Färbepräparat, indem man eine gleiehmässige Pulvermisehunsg Her stellt aus:
EMI0008.0003
40 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb> OH <SEP> O1-1
<tb> I <SEP> I
<tb> H,C <SEP> - <SEP> OC-HN-/ <SEP> YN <SEP> = <SEP> N-@"\\
<tb> I
<tb> N02 <SEP> CI3-3 <SEP> C--CH3
<tb> I
<tb> C2H5
<tb> 60 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb> N.H..
<tb> @@ <SEP> --CONH-<B>/ <SEP> <I>'--,</I></B>-N <SEP> = <SEP> N-\
<tb> S0<B>.</B> <SEP> HO-_
<tb> '\ <SEP> 503H
<tb> <B>Uh,</B>
<tb> 100 <SEP> Teile.
Mit 1,5 Teilen dieser Mischung können 100 Teile Wolle nach der Färbevorsebrift .des Beispiels 1 in blaustielii,#'en Bord eauxtönen gefärbt werden.
<I>Beispiel .1:</I> Man bereitet ein Färbepräparat, indem man eine gleieliniässi--e Pnlvermisehung be stellt, aus:
EMI0008.0011
30 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb> OH <SEP> OH
<tb> ,L@ <SEP> c_N
<tb> -N <SEP> - <SEP> N-C <SEP> i <SEP> I <SEP> ,
<tb> j <SEP> \C=N
<tb> N02
<tb> <B>Uli,</B>
<tb> 35 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb> OH <SEP> OH
<tb> ' <SEP> C-N
<tb> H035- <SEP> N <SEP> = <SEP> N-C <SEP> i <SEP> I
<tb> C- <SEP> -N
<tb> I <SEP> .. <SEP> CH,
<tb> NO,
EMI0009.0001
35 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Parbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb> CH3
<tb> I
<tb> I
<tb> C2H5 CH2-O
<tb> i
<tb> _ <SEP> S03H
<tb> 100 <SEP> Teile.
Mit 1,5 Teilen dieser --Mischung können 100 Teile Wolle nach der Färbevorschrift des Beispiels 1 in orangen. Tönen gefärbt. werden.