CH274205A - Färbepräparat. - Google Patents

Färbepräparat.

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CH274205A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00—Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/02—Material containing basic nitrogen
    • D06P3/04—Material containing basic nitrogen containing amide groups
    • D06P3/14—Wool
    • D06P3/20—Wool using mordant dyes using metallisable dyes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Färbepräparat.    Es sind     o,o'-Dioxymonoazofarbstoffe    be  kannt, welche zwar in alkalischem bis neutra  lem --Medium verhältnismässig     gut,    in saurem       :Medium        dagegen    nur sehr schlecht löslich  sind.

   Diese Farbstoffe können daher in der  Regel aus saurem Bade nicht in brauchbarer  Weise gefärbt werden, da sie durch die Säure  zum     grössten    Teil in     verhältnismässi-        brober          Forni    ausgefällt werden und somit auch  dann, wenn sie aus der Suspension noch auf  die Faser aufziehen,     ungleichmässige        Färbun..     gen und in der Regel     Färbungen    mit schlech  ten     Echtheitseigenschaften    ergeben.

   Ausser  dem entstehen oft unerwünschte     Abscheidttn-          gen    im Färbebad, insbesondere an     den        Wän-          den    des Färbegefässes. Manche Farbstoffe  dieser Art ergeben aber, wenn sie aus nicht  sauren Bädern,     beispielsweise    nach dem be  kannten     Einbadchromierungsverfahren,    ;ge  färbt werden, sehr wertvolle Färbungen, die       siele    oft durch ganz besonders gute     Echtheits-          eiy-enschaften    auszeichnen.

   Dass solche wert  volle Produkte nicht auch in technisch  brauchbarer Weise zum Färben aus saurem       Bade,    z. B. zum Färben nach dem bekannten       Naehehromierverfahren,    verwendet werden  konnten, bedeutete einen erheblichen Nachteil.  Es wurde nun gefunden, dass die Farbstoffe  der genannten Art auch aus saurem Bad in       technisch        durchaus        befriedigender        Weise     werden können, wenn man sie in     Forril     der Präparate der vorliegenden     Erfindung     verwendet. Dadurch wird der bisher be-    schränkte Anwendungsbereich der Farbstoffe  dieser Art in wertvoller Weise erweitert.  



       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein neues, beständiges Färbepräparat, das da  durch     gekennzeichnet    ist, dass es einen     o,o'-Di-          oxÄmonoazofarbstoff,    der an sich zwar zum  Färben aus neutralem bis schwach alkali  schem, nicht aber aus saurem Bade geeignet  ist, und einen an sich     zlim    Färben aus sauren  Bade     -geeigneten    Farbstoff enthält.  



  Unter     o,o'-Dioxyinonoazofarbstoffen    sind  solche     Monoazofarbstoffe    zu     verstellen,    welche  die     Atomgruppierung     
EMI0001.0041     
    im Molekül enthalten.     Als    saure Färbebäder  werden im     vorliegenden    Fall diejenigen be  zeichnet., deren     PH-Wert    unter 6,5 liegt,  während der Begriff neutral bis schwach  alkalisch den zwischen 6.5 und 8,0 liegenden  Bereich der     p11-Werte    umfasst.  



       o,o'-Dioxynlonoazofarbstoffe,    welche zum  Färben aus neutralem bis schwach alkali  schem, nicht aber aus saurem Bade     -geeignet     sind, sind z. B. diejenigen, welche zwar keine  eigentlichen,     lösliehmachenden    Gruppen wie       Sulfonsäure-    oder     Carboxylgruppen    enthal  ten, welche aber in     Foren    ihrer     Alkaliverbin_.-          dungen       
EMI0002.0001     
    (worin ein     Y    Wasserstoff und das andere     Y     ein     Alkalimetall    bedeutet)

   noch     genügend     löslich zur Verwendung in Färbebädern sind.  Solche Farbstoffe sind z. B. die von     Sulfon-          säure-    und     Carboxylgruppen    freien, eine ein  zige     Nitrogruppe    enthaltenden     Monoazofarb-          stoffe    der allgemeinen Formel  
EMI0002.0012     
    worin     R1    und     R_    je einen     aromatiscben    Rest  der     Benzolreihe    bedeuten,

   in dem die     Azo-          gruppe    und die     Hy        droxylgruppe    in     o-St.el-          lung    zueinander stehen.  



  Eine Anzahl von     o,o'-Dioxymonoazofarb-          stoffen,welche    zum Färben aus neutralem bis  schwach alkalischem, nicht aber aus saurem  Bade     geeignet    sind, ist bekannt     i    siehe z. B.  die deutsche Patentschrift     Nr    445888). Wei  tere solche Farbstoffe     können    nach an     sich     bekannten Methoden her gestellt werden. Die  jenigen der zuletzt     angegebenen    Formel kön  nen z.

   B. erhalten werden, indem man eine       Diazoverbindung    eines Amins der allgemei  nen Formel  
EMI0002.0032     
    worin     R1    einen aromatischen Rest     cler        Benzol-          reihe    bedeutet, in dem die     Ilvdroxy        lgruppe     und die     Aminogruppe    in     o-Stellung    zueinan  der stehen,

   mit in     o-Stellung    zur     IIy        droxy    1  gruppe kuppelnden     Oxybenzolen    vereinigt  und von     Sulfonsäure-    und     Carboxylgruppen     freie     Ausgangsstoffe    verwendet.

   Als     Diazo-          komponenten    zur Herstellung von     o,o'-Dioxy-          monoazofarbstoffen,    welche zum Färben aus  neutralem     bis    schwach alkalischem, nicht aber  aus saurem Bade     geeignet    sind, kommen bei  spielsweise in Betracht:

    4- oder     5-Nitro        2-a.mino-l-oxybenzol,          6-Acety        lamino-4-nitr        o-2-amino-l-oxylienzol,          4-Acetvlamino-6-nitro        2-amino-l-oxy        ben.zol,          5-Nitro-4-chlor-2-amino-1-oxybenzol,            6-Nitro-4-clilor-2-amino-l-oxvbenzol,          4-Chlor        9-aniino-l-oxybenzol;     als     Kupplungskomponenten    können.     verwen-          det    werden:

   in     p-Stellung    zur     Hy        droxyl-          ;@ruppe    durch     Alky1-    oder     Allzoxygruppen     substituierte     Oxybenzole,    wie z.

   B.:       4-Methy        1-1-oxy    Benzol,       4-Tertiäram5-1-1-oxybenzol,          3,4-Dimetht-1-1-oxybenzol,          2-Acetylamino-4-metliy        1-:1.-oxVlrenzol,          2-Aeety        lamino-4-metlioxy-1-oxyrrenzol,          4-Isopropyl-l-oxybenzol,          4-n-Butyl-l-oxybenzol,          1-Pheni-1-3-methyl-5-pyrazol        on,     <B>2</B>     -Dioxy,#ehinolln,     2,3-, 2,4-, 2,6-,     2,7,1,5-Dioxcnapht;

  halinusw.       Diese Farbstoffe sind zum Färben, insbe  sondere zum Färben von Wolle aus neutralem  bis schwach     alkalischem    Bade     geeignet.    Sie       eignen    sieh vor allem zum Färben nach dem  bekannten     Einbadehromierverfahren,    bei     wel-          ehein    in Gegenwart von     einem        Alkaliehromat     und von     Ammoniumsulfat    gefärbt wird     und     wo im Gegensatz zu     gewissen    früheren Lite  raturangaben kein saures,

   sondern normaler  weise ein neutrales bis schwach     alkalisches     Färbebad     vorliegt.    (Es ist     zwar    üblich, bei  diesem Verfahren im     Verlauf    des Färbe  prozesses dein Färbebad Essigsäure     zuzufii-          gen;    der Zusatz erfolgt jedoch     allgemein    erst  dann, wenn der grösste Teil des Farbstoffes  bereits auf der Faser     fi#:iert    und das     Färbe-          -,;

  erfahren    somit praktisch     al)geselilossen    ist,  um auch die     @,erinen    im Färbebad befind  lichen Reste noch auf die Faser zu     bringen.)     Die an sieh zum Färben aus saurem Bade       geeigneten    Farbstoffe, die in den Präparaten  des     vorliegenden        Patentes    vorhanden     sind,     können     beliebigen        Farbstoffklassen    angehö  ren,     vorausgesetzt,    dass sie eine     @@,enügeride     Löslichkeit besitzen.

       Zweckmässig    wählt man  auch hier     o,o'-Dioxy-mo?ioazofarbstoffe.    Als  besonders     zweckmässig    erweist sich die Ver  wendung von     solehen        o,o'-Dioxymonoazofarl)-          stoffen,    welche     löslichmaehende    Gruppen, wie  eine     Carboxylgiltppe    oder eine     Sulfonsäure-          gruppe    oder die     Atomgruppierung       
EMI0003.0001     
    enthalten. Derartige Produkte sind in grosser  Zahl bekannt, wie z. B. die in Schultz,     Farb-          Stofftabellen    (7.

   Auflage) unter     ?@r.    237, 240,    742     angegebenen    Produkte und die Farb  stoffe der Formel  
EMI0003.0006     
    In den neuen Färbepräparaten ist das  Verhältnis der Menge des zum Färben aus  saurem Bade nietet geeigneten Farbstoffes  zur     Men#-e    des zum Färben aus saurem Bade  geeigneten     Farbstoffes        innert,    weiten (grenzen       variierbar.    Ein     !-u'elialt    von 30 Teilen eines  zum Färben aus saurem Bade geeigneten.

    Farbstoffes zu 70 Teilen eines     zum    Färben  aus     saurem    Bade nicht     g^eigneten    Farbstoffes       ei-niö,L,lieht    bereits ein Färben in     teehniseh          befriedigender    Weise und führt zu gutem     l,r-          gebnis.        @Entlialteii    die Präparate von beiden       Fai#bstoffen        un.efä.l_ir    gleiche Mengen,

   so er  hält man aus saurem Bade praktisch ebenso       gleielimässige    Färbungen wie mit dem an     sieb.     zum Färben aus saurem Bade geeigneten  Farbstoff allein.  



  Die     Kombination    beider Arten. von Farb  stoffen für die Herstellung der Färbepräpa  rate ist keineswegs auf die     Verwendung-    je  eines einzelnen     Farbstoffes    jeder Art einge  schränkt. Von den zum Färben aus saurem    Bade geeigneten     und/oder    den zum Färben  aus saurem Bade nicht geeigneten     Farb-.     Stoffen können mit ebenso gutem Erfolg  gleichzeitig zwei oder mehrere     miteinander    im  Färbepräparat vorhanden sein.  



  Im allgemeinen ist es zweckmässig, das  Färben mit den Präparaten der vorliegenden  Erfindung in Gegenwart einer schwachen  Säure, vorzugsweise in     Gegenwart    von Essig  säure und in Abwesenheit von Mineralsäure  durchzuführen. Sobald die Farbstoffe     zum     grössten Teil auf die Faser aufgezogen haben,  kann aber zur Fixierung geringer, noch im  Färbebad befindlicher     Farbstoffmengen    ohne  Nachteil und in. manchen Fällen mit Vorteil  etwas Schwefelsäure zugesetzt werden.  



  Die Färbepräparate werden     zweckiniiiig     durch Vermischen der Farbstoffe, vorzugs  weise in trockenem Zustand, hergestellt.  



  Es ist im allgemeinen. zu empfehlen, die  sen Färbepräparaten keine     aussalzend    wir  kenden Stoffe, wie z. B. Natriumsulfat oder           Natriumehlorid,    beizumischen, da. sonst die  gute Löslichkeit der Präparate herabgesetzt  und die Herstellung konzentrierter Lösungen,  beispielsweise von sogenannten     Stammlösun-          gen,        welehe    die Farbstoffe in     wesentlich     höherer Konzentration als für Färbebäder  üblich ist, enthalten, erschwert werden könnte.  



  Die Präparate der angegebenen Zusam  mensetzung eignen sich vor allem zum Fär  ben tierischer Fasern, insbesondere aber zum  Färben von Wolle, und zwar in erster Linie  von loser     )Volle    oder     Kammzugwolle.    Die  hierbei zu verwendenden, zum Färben     aus     saurem Bade an sich nicht geeigneten     o,o'-Di-          o-xtrmonoazofarbstoffe    liefern bei derartigem  Fasermaterial für sich allein gefärbt in sau  rem Bade ganz     besonders        ungleichmässige,     sehr oft vollkommen unbrauchbare Färbun  gen.

   Dies     ist    leicht verständlich, da diese  Farbstoffe durch die im Färbebad vorhan  dene Säure in grober Form ausgefällt werden  und in diesem Zustand     nieht    genügend tief  in das     zu    färbende     Material    eindringen kön  nen;

   sie werden durch die äussersten Faser  schichten,     welehe    wie ein Filter wirken,     ztz-          rückgehaIten.    Arbeitet man dagegen mit den  neuen Präparaten, so bleiben die Farbstoffe       überrasehenderweise    auch in saurem Medium  in     Lösung    oder doch in so feiner     Verteilung,     dass das zu färbende     1Iaterial    nicht mehr     ala     Filter zu wirken vermag und gleichmässig  durchgefärbt wird.

   Die neuen Präparate er  weisen sieh deshalb     als    besonders vorteilhaft  für die Apparatefärberei, wo in der Regel    konzentrierte Färbebäder benützt. werden  und das zu färbende     Material    in verhältnis  mässig dichter     Packung    mit grosser Filter  wirkung gefärbt. wird. Unter Apparate  färberei sind hier diejenigen     Färbemethoden     zu verstehen, bei welchen\ das     Färbegut    still  steht und die Färbeflotte -- z. B. durch eine       Zirkulationspumpe    -     bewegt    wird.  



  Unter den Färbepräparaten der oben an  gegebenen     Zusammensetzung    sind insbeson  dere diejenigen wertvoll,     die    an sich zum  Färben nach dem     Einbadchromierverfahren     geeignete, zum Färben     naeh    dem     Naeh-          chromierverfahren    zufolge     tinfren.üg@ender    Lös  liehkeit in saurem     Medium    aber nicht     -eeir-          nete        o,o'-Dioxvmonoazofarbstofl'e    und gleich  zeitig solche     o,o'-Dioxmonoazof;

  irbstoffe    ent  halten, welche sowohl zum Färben nach dem       Einbadehromierverfahren    als     aueii    zum Fär  ben nach dem     Nachchromierverfahren    geeig  net sind.  



  Mit diesen     --#Tehrz@v        eclzpräparaten        werden     z. B. auf     Wolle    sowohl nach     clem        Einbad-          chromierverfahren    als auch     naeh.        dein        Nach-          ehromierverfahren    sehr wertvolle,     celite    und       gleiehmässige    Färbungen erhalten, wobei das  Ergebnis von der Beschaffenheit der     zit    fär  benden Wolle weitgehend unabhängig ist.  



  Die nachfolgenden Beispiele dienen zur  Erläuterung der Erfindung. Dabei bedeuten,  sofern nichts anderes     bemerkt    wird, die     Teiie     Gewichtsteile und .die     Prozente    Gewichts  prozente. Die Temperaturen sind in Celsius  graden angegeben.

             Beispiel        s:     Man bereitet ein Färbepräparat, indem. man eine gleichmässige Pulvermischung her  stellt, aus:  
EMI0005.0003     
  
    50 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb>  OH <SEP> OH
<tb>  1 <SEP> I
<tb>  @^
<tb>  CI1;

  ,CON <SEP> H <SEP> i<B>/' <SEP> -N=N-,</B>
<tb>  (3vIononatriumsalz)
<tb>  I <SEP> I
<tb>  N02 <SEP> <B>CH, <SEP> -C-CH,</B>
<tb>  C.H<B>5</B>
<tb>  <B>3#)</B> <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel
<tb>  O1=1 <SEP> OH
<tb>  I <SEP> I
<tb>  N03- <SEP> ^\\I <SEP> N= <SEP> N- <SEP> 1<B>--NHCOCH,</B> <SEP> (II)
<tb>  (-.#Ionoilatriuinsalz)
<tb>  I <SEP> I
<tb>  NO. <SEP> CH3
<tb>  1 <SEP> > <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel
<tb>  OH <SEP> OH
<tb>  I <SEP> I <SEP> _
<tb>  803H-1 <SEP> <B><I>-</I></B>N <SEP> = <SEP> N-@ <SEP> (11l1
<tb>  (Natriumsalz)
<tb>  <B>C_></B>
<tb>  I <SEP> I
<tb>  N0@
<tb>  <B>0c11,</B>
<tb>  <B>100</B> <SEP> Teile.

         Mit. dieser     3lisellung    kann Wolle     naeh    der       naclifol-@enden        Fä.rbevorsehrift    in vorteil  hafter Weise gefärbt werden.  



  100 Teile lose Wolle werden im Färbe  apparat     (darunter    ist eine     Verriehtung        nun.     Färben zu verstehen, bei     weleher    das zu fär  bende     -Material        nielit    bewegt     wird    und die  Färbeflotte     zirkuliert)    mit. 1,3 Teilen des  obigen     Parbstoffgeinisches        wie    folgt gefärbt:

    Man löst 1,3 Teile des     Gremisehes    in der       ungefähr        hulrdertfachen        Menge    heissem Wasser  und stellt     dann    mit dieser Stammlösung ein  Färbebad her, das in ?500     Teilen    Wasser von  50" ausser dem     Farbstoffgemiseb    10 Teile         krist.    Natriumsulfat und 3 Teile     4:0        o/oige          Essigsäure    enthält. Diese Färbeflotte wird  nun im     Apparat        züi    100 Teilen loser Wolle  hinzulaufen gelassen.

   Unter     beständiger    Zir  kulation der Färbeflotte wird innert einer  halben Stunde zum Kochen erwärmt, nach  5 Minuten Kochen werden 5 Teile 10      /aige          Sehwefelsäure    zugesetzt und     noehmals    eine  Viertelstunde kochend weiterbehandelt. Dann  kühlt man auf 70-80  ab, fügt 1,3 Teile       Kaliumbichromat    zu und     chromiert    während  40 Minuten bei Siedetemperatur. Schliesslich  wird die Wolle mit kaltem Wasser gespült.  und getrocknet. Sie ist in gleichmässig brau  nem Tone gefärbt.

        Anstatt mit. 1,3 Teilen des oben angege  benen Gemisches kann man die lose     Walle     auch reit 1,3 Teilen des folgenden     Genlisehes       in der     angegebenen        Weise    färben und erhält  dann ebenfalls eine     -leiehlnässige,        rotstiehig     braune Färbung.

    
EMI0006.0007     
  
    50 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel <SEP> (I) <SEP> (siehe <SEP> oben)
<tb>  36 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel <SEP> (11) <SEP> (siehe <SEP> oben)
<tb>  14 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb>  OH <SEP> OH
<tb>  503H- <SEP> -N <SEP> = <SEP> N  (N <SEP> atY'1111n:Salz <SEP> )
<tb>  Cl <SEP> CH,-C-CH3
<tb>  C.H5
<tb>  100 <SEP> Teile.       Der Farbstoff der     oberistehenden    Formel  (I) ist für sich allein nicht geeignet zum  Färben nach dem     obenstehenden    Verfahren,    da er beim Zusatz von Essigsäure in     grober     Form ausfällt und die Wolle daher     sehr          nngleiehmässig    anfärbt.

      <I>Beispiel 2:</I>  Man bereitet eine gleichmässige     Mischung    aus:  
EMI0006.0014     
  
    50 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel <SEP> (I) <SEP> (siehe <SEP> Beispiel <SEP> 1)
<tb>  36 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel <SEP> (II) <SEP> (siehe <SEP> Beispiel <SEP> 1)
<tb>  14 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb>  OH <SEP> OH
<tb>  I
<tb>  803H- <SEP> <B>(D</B> <SEP> -N <SEP> = <SEP> N-0
<tb>  (Natrinmsalz)
<tb>  I
<tb>  N02
<tb>  100 <SEP> Teile.       1,1 Teile dieses Gemisches werden in 100  Teilen heissem Wasser gelöst.

   Dieses Stamm  lösung     wird    mit Wasser auf 4000     Volumteile     verdünnt und 10 Teile     krist.        Natriumsulfat     und 4 Teile 40      /aige    Essigsäure zugefügt. In  das so erhaltene Färbebad geht man mit  100 Teilen loser Wolle bei 50  ein, erwärmt  innert einer halben Stunde zum Kochen und  färbt 45     Minuten    kochend.

   Nun gibt man  5 Teile 10     @/Oige        Schwefelsäure    zu und kocht    weitere 15 Minuten.     Hierauf    kühlt man     auf     70-80  ab, fügt 1,3 Teile     Kaliumbiehromat     hinzu     und,ehromiert    während 40 Minuten bei  Siedetemperatur. Zuletzt. wird die Wolle in  kaltem Wasser gespült und getrocknet. Sie  ist in gleichmässig     rotstiehibraunem    Tone  gefärbt.  



  Gleichmässige Farbtöne werden ebenfalls  erzielt, wenn man folgende     Mischungen    nach  dieser Vorschrift färbt      60 Teile des Farbstoffes der Formel (I)  40 Teile des Farbstoffes der Formel     (III)    Färbung schwarzbraun  (siehe Beispiel 1)       35    Teile des Farbstoffes der Formel (1)     Färbung    braun       .15    Teile des Farbstoffes der Formel (1I)  :50 Teile des Farbstoffes der Formel:

    OH OH  I I       CH,CONH-(        @i-N    =     N-@        (Natriumsalz)     ' I I  N02<B>Uli,</B>  50 Teile des Farbstoffes der Formel     (11I)        (sieheBeispiel    1) Färbung schwarzbraun  50 Teile des Farbstoffes der Formel:

    011     Oll.     I I       )-N    N  I I  N02     CH3-C__CH3     I       02H    5  50 Teile des     Farb.,:toffes    der Formel     (II)    (siehe Beispiel 1) Färbung     rotstichig    braun         Gleichmässige        Färbungen         -erden.    auch er  halten, wenn man in einem der oben (Bei  spiele 1 und 2) angegebenen     Gemisclxe    den    Farbstoff der Formel (I) durch den Farb  stoff der Formel:

    
EMI0007.0022     
    ersetzt und nach einer der beiden in Beispiel  1     und    2     angeführten    Färbevorschriften ver  fährt.     Aiieh    dieser Farbstoff ist für sieh    allein verwendet nicht gut geeignet zum Fär  ben     aus    saurem Bade.

        <I>Beispiel 3:</I>  Man bereitet ein Färbepräparat, indem man eine     gleiehmässige        Pulvermisehunsg    Her  stellt aus:  
EMI0008.0003     
  
    40 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb>  OH <SEP> O1-1
<tb>  I <SEP> I
<tb>  H,C <SEP> - <SEP> OC-HN-/ <SEP> YN <SEP> = <SEP> N-@"\\
<tb>  I
<tb>  N02 <SEP> CI3-3 <SEP> C--CH3
<tb>  I
<tb>  C2H5
<tb>  60 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb>  N.H..
<tb>  @@ <SEP> --CONH-<B>/ <SEP> <I>'--,</I></B>-N <SEP> = <SEP> N-\
<tb>  S0<B>.</B> <SEP> HO-_
<tb>  '\ <SEP> 503H
<tb>  <B>Uh,</B>
<tb>  100 <SEP> Teile.

         Mit 1,5 Teilen dieser     Mischung    können  100 Teile Wolle nach der     Färbevorsebrift    .des    Beispiels 1 in     blaustielii,#'en    Bord     eauxtönen          gefärbt    werden.

      <I>Beispiel .1:</I>  Man bereitet ein Färbepräparat, indem man eine     gleieliniässi--e        Pnlvermisehung    be  stellt, aus:  
EMI0008.0011     
  
    30 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb>  OH <SEP> OH
<tb>  ,L@ <SEP> c_N
<tb>  -N <SEP> - <SEP> N-C <SEP> i <SEP> I <SEP> ,
<tb>  j <SEP> \C=N
<tb>  N02
<tb>  <B>Uli,</B>
<tb>  35 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb>  OH <SEP> OH
<tb>  ' <SEP> C-N
<tb>  H035- <SEP> N <SEP> = <SEP> N-C <SEP> i <SEP> I
<tb>  C- <SEP> -N
<tb>  I <SEP> .. <SEP> CH,
<tb>  NO,       
EMI0009.0001     
  
    35 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Parbstoffes <SEP> der <SEP> Formel:
<tb>  CH3
<tb>  I
<tb>  I
<tb>  C2H5  CH2-O
<tb>  i
<tb>  _ <SEP> S03H
<tb>  100 <SEP> Teile.

         Mit 1,5 Teilen dieser     --Mischung    können 100 Teile Wolle nach der Färbevorschrift des  Beispiels 1 in     orangen.    Tönen gefärbt. werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Beständiges Färbepräparat, dadurch ge kennzeichnet, dass es einen o,o'-Dioxymonoazo- farbstoff, der an sich zwar zum Färben aus neutralem bis schwach alkalischem, nicht aber ans saurem Bade geeignet ist, und einen an sieh zum Färben aus saurem Bade geeig neten Farbstoff enthält. UNTERAN SPRI\CHF 1.
    Färbepräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Sol chen, an sich zum Färben aus neutralem bis alkaliehem, nicht aber aus saurem Bade ge eigneten o,o'-Dioxymonoazofarbst:off enthält, der von Sulfonsäure- und Carboxylgruppen frei ist, eine einzige Nitrogruppe enthält und der allgemeinen Formel:
    EMI0009.0023 entspricht, worin R1 und R," je einen aroma tischen Rest der Benzolreihe bedeuten, in dem die Azogruppe und die Hydroxylgruppe in o-Stellung zueinander stehen. 2. Färbepräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der an sich zum Färben ans saurem Bade geeignete Farbstoff ebenfalls ein o,o'-Dioxymonoazofarbstoff ist. 3. Färbepräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es einen sol- ehen, an sich zum Färben aus saurem.
    Bade geeigneten Farbstoff enthält, der auch zum Färben nach dem Einbadehromierverfahren geeignet ist.
CH274205D 1949-02-11 1949-02-11 Färbepräparat. CH274205A (de)

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