CH274387A - Niederfrequenzverstärkerschaltung. - Google Patents

Niederfrequenzverstärkerschaltung.

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CH274387A
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CH
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negative feedback
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G9/00—Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control
    • H03G9/02—Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers
    • H03G9/04—Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers having discharge tubes
    • H03G9/06—Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers having discharge tubes for gain control and tone control
    • H03G9/08—Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers having discharge tubes for gain control and tone control incorporating negative feedback

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Description


      Niederfrequenzverstärkerschaltung.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Nie-          derfrequen7verstärkerschaltung,    welche eine       elektrische    Entladungsröhre, in deren     Ein-          nati < gskreis    ein Stärkeregler mit beweglichem  Kontakt     aufgenommen    ist, dem die zu ver  stärkenden Schwingungen     zugeführt    werden  und mit dessen Hilfe der     Verstärkungsgrad     der     Sehalt.ung    regelbar ist, und eine Quelle  positiver und eine     negativer    Rückkopplung  enthält,

   wobei die von diesen Quellen geliefer  ten Spannungen der im Ausgangskreis der       Verstärkersehaltung>    erzeugten Spannung pro  portional sind und wobei eine elektrische       Verbindun    zwischen dem Fuss des Stärke  ;     rcglei:s        und    der Quelle der negativen Rück  kopplung besteht, und Impedanzen zwischen  die Spitze des     Stärkereglers    und der Quelle  der positiven     Rückkopphin-    geschaltet sind,  welche die negative Rückkopplung der Mit  ,     teltonfrequenzen    an der Spitze des     Stärke-          regier:s        mindestenic    angenähert beseitigen.

    Bei einer bekannten Schaltung dieser Art  ist dieser     Spannungsteiler    ausser mit. den bei  den     Endanschlüssen    Spitze     bzw.    Fuss und  dem beweglichen Kontakt., noch mit. einem  dritten festen Kontakt versehen, der über ein       Ilochtonfilter    mit. dein Fuss des     Spannungs-          teilers    verbunden     isst.    Unter Spitze bzw.

   Fuss  des Spannungsteilers ist dabei zu verstehen,       dass,    wenn der bewegliche Kontakt. sieh am       Endanschluss    Spitze befindet, der Verstär  kungsgrad maimal und wenn er sieh am       Enclanschluss    Fuss befindet, der Verst.ärkungs-         grad    minimal     1#.t.    Durch Anordnung dieses       Hoelitonfilters    werden, wenn der bewegliche  Kontakt des     Spannungsteilers    sich in der  Nähe des Fusses des Spannungsteilers befin  det., die Niedertonfrequenzen verhältnismässig  gegenüber den Hochtonfrequenzen     begünstig    ,  da. letztere über das     Hochtonfilter    abgeleitet  werden.

   Mit dieser     phyisiologischen    Regelung  wird bewirkt, dass bei geringer Lautstärke  eines in den Ausgangskreis des Verstärkers       aufgenommenen    Lautsprechers, wobei sich die       Olirempfindlichkeit    für .die niedrigen Töne  stärker als für die hohen Töne verringert,  der spektrale Schalleindruck bleich bleibt.  



  Gemäss der     Erfindung    ist die Schaltung  derart. ausgebildet, dass ein dritter fester  Kontakt des Stärkereglers über ein Zwischen  tonfilter, das wenigstens aus zwei     RC-Glie-          dern    besteht, mit. der Quelle der negativen  Rückkopplung verbunden ist, so     da.ss    für die  Zwischentonfrequenzen eine     ziusätzliche    nega  tive     Rückkopplung    herbeigeführt ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Schaltung ist be  sonders geeignet zur     Verwendung    in der       Niederfrequenzstufe    eines     Radioempfangsge-          rätes,    bei dem die Breite des Zwischenfre  quenzbandes verhältnismässig klein ist.

   Mit  der Schaltung wird dabei bewirkt,     dass,    wenn  ein starker Sender empfangen wird, die     Nie-          dei-frequenz-Verstärkerstufe    die infolge des  schmalen Zwischenfrequenzbandes auftretende  Verzerrung ausgleicht, so dass der Empfang  eines starken Senders nach wie vor hohen           Qualitäteanforderungen    entspricht, .während  beim Empfang eines schwachen Senders, die  von benachbarten Sendern     hervorgerufenen     Störungen nur wenig hinderlich wirken.  



  Es sind     Ra.dioempfangsschaltun@gen    be  kannt, bei denen die Breite des Zwischen  frequenzbandes selbsttätig entsprechend der  Stärke de,     Empfangssignals    geregelt wird.  Die     Bandbreiteregelung,    die sich auf das  nicht     detektierte        Signal    bezieht, hat jedoch  andere Eigenschaften als die in Frage ste  hende Schaltung, bei der eine mit einer     Laut-          stä.rkeregelung    kombinierte     Ton(Timbire)-          regelung    bewirkt     wird..     



  Die Erfindung wird an Hand .des in der       Fig.    1 der beiliegenden Zeichnung darge  stellten     Ausführungsbeispiels    näher erläutert,  während     Fig.    2 die     Frequenzkennlinien    der  Schaltung nach     FinG.    1     -darstellt.     



  In     Fig.    1 werden dem Filter 1     Zwischen-          f#requenzschwin.gungen    zuführt, die mit  Hilfe des     Diodengleichrichters    2     detektiert     werden. Der Ausgangskreis dieses Dioden  gleiehrichters 2 enthält einen Widerstand 3  von etwa 47     kOhm    und einen     Spannungs-          teiler    4 von etwa. 0,8     MOhm;    .die Zwischen  frequenzschwingungen werden mit Hilfe eines  Kondensators 5 entkoppelt.  



  Der Spannungsteiler 4 mit seinem beweg  lichen Kontakt 6 Ist in den     Eingangskreis     einer Entladungsröhre 7 aufgenommen, in  deren Ausgangskreis Schwingungen erzeugt  werden, die nach etwaiger Verstärkung einem       Ausgangstransformator    8 zugeführt werden,  an dessen Sekundärseite ein Lautsprecher 9       angeschlos,#en    ist. Die Sekundärwicklung 10  dieses     Transformators,    der links unten in .der  Figur nochmals dargestellt. ist, ist mit An       schlussklemmen        a.,        b,    c und d versehen.

   Die  Klemme c ist mit der Erde verbunden, so dass  zwischen den Klemmen b und c eine negative       Rückkopplungsspannung    und zwischen den  Klemmen c und d eine positive Rückkopp  lungsspannung erzeugt. wird.  



  Am Fusse 11 des     Spannungsteilers    4, der  mit -der Klemme b verbunden ist,     ist    somit  eine negative Rückkopplungsspannung für  sämtliche Frequenzen der zu verstärkenden         Schwingungen    wirksam.

   Ein fester Kontakt  13 dieses     Spannungsteilers    ist, über ein     RC-          Glied,    das aus der für die höheren Zwischen  tonfrequenzen durchlässigen Reihenschaltung  eines Kondensators 13 und eines Widerstandes  14 mit der     Klemme    d und der für die niedri  geren Zwischentonfrequenzen     durchlässigen     Reihenschaltung eines Kondensators 15 und  eines     Widerstandes    16     mit,    der     Klemme    b ver  bunden.

   Die Spannung an der Klemme b be  wirkt also am Kontakt 12 eine negative Rück  kopplung der Frequenzen, die höher als die  niedrigen     Zwischentonfrequenzen    sind, welche  negative Rückkopplung aber für noch höhere  Frequenzen behoben wird, und zwar infolge  der Spannung an der Klemme d. Die Spitze  17 des Spannungsteilers 4 ist über die Wider  stände 14 und 20 mit der Klemme d verbun  den.

   Die Rückkopplungskreise (13, 14, 15, 16  und 20) sind im Verhältnis zur     Windungszahl     der     Sekundärwicklung    10 des Transformators  8 derart     bemessen,    dass an der Spitze 17 des  Spannungsteilers 4 wenigstens für den     Zwi-          sehentonbereieh    praktisch     keine        R.ückkopp-          lungsspannun;-    wirksam ist. Die     Verstärkungs-          eharakteristik#    weist dann die Gestalt der  Kurve Co in     Fig.    2 auf.  



       Wird    der bewegliche Kontakt 6 des     Span-          nungsteilers    4 nach unten geschoben, so wer  den also die     Zwisehentonfrequenzen    mehr ab  geschwächt als die niedrigen und die hohen  Tonfrequenzen, weil am Kontakt 12 die     Zwi-           <  < chentonfrequenzen    in starkem Masse gegen  ,gekuppelt sind. sind.

   Es werden somit. nacheinan  der     Frequenzkennlinien    der Gestalt     Ci,        (\2,     Ca und     C4    erhalten, wobei die Kurve     Ci    um  10     dB,    die Kurve Ca um 20     dB,    die Kurve ('a  um 30     dB    und die Kurve     C.4    um 40     dB    nach  oben geschoben ist, um die Änderung der     Fre-          quenzabhängigkeit    klarer zum     Ausdruck    zu  bringen.  



  Der Kurve     C.4    entspricht. z. B. eine Lage  des beweglichen Kontaktes 6 in der Nähe des  Zwischenkontaktes 12 des     Spannungsteilers    4.  Bei einer noch niedrigeren Lage. des beweg  lichen Kontaktes     wird    die negative     Rüek-          kopplung    allmählich stärker; zuerst wird eine       Frequenzkennlinie    entsprechend der Kurve           Cs    erhalten, aber endgültig verschwindet das  ganze Signal.  



  Die Kurve C gibt. dabei zum Vergleich die       Frequenzkennlinie    an, die erhalten     würde,     falls die positive und die negative Rückkopp  lungsspannung über c bis d bzw. c bis b ab  wesend wäre.  



  In der Lage 11 des     Gleitkontaktes    6 ist das  dem Gitter der Entladungsröhre 7 zugeführte  Restsignal infolge der geringen Impedanz der  Wicklung     be        vernachlässigbar    klein.  



  Die Werte dieser Schaltelemente sind  z. B.:  Widerstände     1.1    und 16 = 27 000 Ohm,       Widerstand    20 = 0,17     MOhm,     Kondensatoren 13 bzw. 15 = 2200 bzw.  12 000     pF,          Widerstandsteile    17 bis 12     bmv.    12 bis 11  0,6 bzw. 0,2     MOhm.     



  Die bisher beschriebene Schaltung weist  noch einige Eigenschaften auf, die verbessert  werden können. Wenn der Gleitkontakt 6 sich  in der Nähe des Fusses 11 des Spannungstei  lers befindet, werden die Hochtonfrequenzen,  infolge der Gegenkopplung nur noch in gerin  gem Masse gegenüber den Zwischentonfre  quenzen     begünstigt    werden. Um diese Begün  stigung zu vergrössern, ist das die Hochfre  quenzen durchlassende Filter 18, das aus  einem     )Viderstand    z. B. von 0,8     MOhm    und  einem Kondensator 19 z.

   B. von 20     pF    be  steht,     zwischen    der Spitze 17 und dem beweg  lichen Kontakt 6 des     Spannungsteilers    4     an-          geordnet.     



  Falls der Kontakt 6 immer mehr gegen  den Punkt 11 geschoben wird, werden, wie  sich in der Praxis gezeigt hat, ausserdem die       Niedertonfrequenzen    in übertriebenem Masse  begünstigt. Zur Vermeidung dieser Eigen  schaft ist ein     Niedertongegenkopplungskreis     vorgesehen, der aus dem Widerstand 21 z. B.  mit einem Wert von 0,5     MOhm,    dem Konden  sator 22 (z. B. 33 000     pF)    und dem Wider  stand 23 (z. B. 2     MOhm)    besteht. Der Kopp  lungskondensator 21 hat dabei einen Wert  von etwa 3300     pF.     



  Indem der mit dem Gitter der     Entladungs-          röhre    7 verbundene Widerstand 23, 25 als         Spannungsteiler    mit.     Anzapfimg    26 ausgebil  det wird, lässt sieh auf einfache Weise eine  Tonregelung bewirken, wobei der bewegliche  Kontakt 27     dieses        Spannungsteilers    über  einen     Kondensator    28 z. B. von 100     pF    mit  der Klemme     a    der Sekundärwicklung 10 des  Transformators 8 verbunden ist. Die negative       Gittervorspannung    der Röhre 7, die z.

   B. über  einen entkoppelten, in den Kathodenkreis der       Endverstärkerröhre    der     Verstärkersehaltung          aufgenommenen    Widerstand erzeugt werden  kann, wird über die Leitung 29 dem Wider  stand 30 zugeführt, wobei der vorerwähnte  Kondensator 22 eine unerwünschte Rückkopp  lung des Stromes durch diese Endverstärker  röhre auf die     Verstärkerröhre    7     beseitigt.     



  Es stellt sich auch heraus, dass es in ein  facher Weise möglich ist, die     Verstärkungs-          kennlinie    der     Frequenzkennlinie    des Laut  sprechers 9     anzupasen.    Es kann z. B. unbe  denklich ein     verhältnismässig    grosser Laut  sprecherkondensator 31 (z. B. 4700     pF)    ver  wendet werden, wobei es mit. Hilfe des in       Fig.    1     dargestellten    Widerstandes 32 von der  Grössenordnung von 0,2     MOhm    möglich ist,  die Resonanzfrequenz des     Lautsprechers    im  richtigen Masse     gegenzukoppeln.     



  Die Schaltung ist weiter nicht auf die       Niederfrequenzverstärkerstufe    eines     Radio-          empfangsgerätes    beschränkt; sie ist. auch in  einem     Grammophonverstärker    verwendbar,  wobei es wichtig ist, dass, wenn die am     Anv-          gang    des     Tonabnehmers    erzeugte Spannung  einen niedrigen Wert hat., so dass der Ver  stärkungsgrad der Schaltung hoch sein muss,  die     Verstärkungskennlinie    für Hochtonfre  quenzen einen niedrigeren Wert als für die       Zwischentonfrequenzen    hat,

   so     dass    das Nadel  geräusch weniger hinderlich     wiedergegeben     wird. Dies kann durch geeignete Stellung des  Tonreglers 27, 28 erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Niederfrequenzverstärkerschaltung,welche eine elektrische Entladungsröhre, in deren Eingangskreis ein Stärkeregler mit beweg lichem Kontakt aufgenommen ist, dem die zu verstärkenden Schwingungen zugeführt wer- den und mit dessen Hilfe der Verstärkungs grad der Schaltung regelbar ist und eine Quelle positiver und eine negativer Rück kopplung enthält, wobei die von diesen Quel len gelieferten Spannungen der im Ausgangs kreis der Verstärkerschaltung erzeugten Spannung proportional sind,
    und wobei eine elektrische Verbindung zwischen dem Fuss des Stärkeregler und der Quelle der negati ven Rückkopplung besteht und Impedanzen zwischen die .Spitze des Stärkereglers und .der Quelle :der positiven Rückkopplung geschaltet sind, welche die negative Rückkopplung der Mitteltonfrequenzen an der Spitze des Stärke reglers mindestens angenähert beseitigen, da durch gekennzeichnet, dass ein dritter fester Kontakt deisi Stärkereglers über ein Zwischen- tonfilter, das wenigstens aus zwei RC-Glie- dern besteht, mit der Quelle negativer Rück kopplung verbunden ist, so dass für die Zwi schentonfrequenzen eine zusätzliche negative Rückkopplung herbeigeführt. ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass eines der zwei RC- Glieder mit der Quelle der negativen Rüek- kopplung und das andere mit.
    der Quelle der positiven Rückkopplung verbunden Ist. \'. Sehaltan- nach \Unteransprtieh 1, da durch gekennzeichnet, dass ein für Hoehton- frequenzen durchlässiges Filter zwischen der Spitze und dem beweglichen Kontakt des Stärkereglers vorgesehen ist.
CH274387D 1947-04-08 1948-04-06 Niederfrequenzverstärkerschaltung. CH274387A (de)

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