Fernmeldeanlage mit Einrichtung zum Wirksammachen eines Empfängers an einer angerufenen Station. Die Erfiii(Iiiiio- bezieht sieh auf eine eine Anzahl von Stationen aufweisende Fern meldeanlage, in weleher jede Empfangs station init einer Einriehtun- für das Wirk- sanimaehen des Empfängers der Station in Beantwortun- einer bestimmten Folge von Signalfrefluenzen, die von einer anrufenden Station koninit, versehen ist.
Dabei ist für den Empfänger eine Steuervorriehtung vor- L, #n gesehen, welche eine Anzahl von Vibrations- eleinenten aufweist, von denen jedes auf eine Signalfrequen7 anspricht, welche der Ei.gen- frequenz des Elementes entspricht. Dabei sind die Elemente so geschaltet, dass der Empfänger wirksam wird, wenn sie in einer betstiiiiinten Foh,-e erregt worden.
In der nachfolgenden Beschreibunc wird <B>C</B> an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbei spiel der Erfindung erklärt.
Die Fig. <B>1</B><U>zeigt</U> eine Einrichtung, welehe in einem Empfänger der frequenzmodu#lierten ,Art Verwendung findet.
Die Fi--. 2 zeigt eine vollständice Anlawe #n <B>c 1</B> welche eine zentrale Anrufstelle und eine An zahl von. beweglichen oder Feldstationen auf weist, die gerufen werden können und die eine Einrichtung gemäss Fig. <B>1</B> besitzen.
<B>C,</B> In der Praxis ist eine Einriehtun--, die in Fig. <B>1.</B> beispielsweisedargestellt ist, in jedem Empfänger untergebracht, der von der zen tralen oder ani-Lifenden Stelle aus angerufen werden soll.
In der Fiu. <B>1</B> stellt die Röhrel einen ToiifreqLtenz-Energieverstärk-er dar, der irgendeiner Art sein kann. I)a die Art und der Aufbau dieses Verstärkers nicht von Be deutung sind, werden mit Ausnahine der Aus- gangssel.ektrode oder Anode<B>2</B> seine weiteren Elektroden nicht dargestellt. Der Energie- verstürker <B>1</B> bildet einen Teil des Einpfän- gers und ist #dureh einen Ausgangstrans formator<B>3</B> mit einem Lautsprecher 4 ge koppelt.
Der Tonfrequenzverstärker ist so ein gerichtet, dass er bei einem Anraf seitens der zentralen SteIle idureh die mit ihm verbunden gezeigte Einrichtung betätigt wird.
Die Ein- riehtuno, arbeitet mit TonfreqLienz und ihr Eingano, ist über einen Leiter<B>5)</B> vom Aus gang- des gebräuchlichen Diskriminators eines <B>,</B> rD <B>C</B> Frequenzinodulations-Enipfängers durch einen Kopplungskondensator<B>6</B> mit dem Steuer gitter<B>7</B> einer Tonfrequenzverstärkerröhre <B>8,</B> welche eine Trio#de ist, verbunden.
Die Anode <B>9</B> ist mit einer Spule<B>10</B> verbunden, welche in elektroma,-netiseher Beziehung mit einer Anzahl von abgestimniten Zungen, von denen drei dargestellt sind, steht. Diese Zungen sind mit den Nummern<B>11,</B> 12 und<B>13</B> ver sehen.
Jede von ihnen ist auf eine versehie- dene, natürliehe Frequenz im Tonfrequenz- bereieh abgestimmt, so dass wenn eine abge stimmte Frequenz durch die Spule<B>10</B> ge schickt wird, die entspreehende ZunIge gegen, die betreff enden Zungenkontakte 14,<B>15</B> bzw. <B>k5</B> <B>1.6</B> sehwingt.
Zwischen der Zunge<B>11</B> und der Erde liegt ein hoehohmiger Widerstand<B>17</B> in Reihe. Diesem parallelgesehaltet ist ein Widerstand <B>18</B> und ein in Reihe mit letzterem liegender Kondensator<B>19.</B> Die Zunge 12 ist ebenfalls über den genannten Widerstand<B>18</B> und den Kondensator<B>19</B> bzw. den Widerstand<B>17</B> an Erde angeschlossen, und die Zunge<B>130</B> liegt unmittelbar an Erde. Die Kontakte<B>15</B> und <B>16</B> sind zusammengesehaltet und über 2 par allele Wece, deren einer -den mit dem Kon densator 20 in Reihe geschalteten Wider stand 21 und deren anderer den mit dem Wi derstand 22 in Reihe liegenden Kondensator <B>23</B> enthält, mit Erde verbunden.
Zum Zwecke der Steuerung des Tonfre- q[ienz-Ener,oieverstärkers <B>1</B> in Übereinstim- mun- mit den empfangenen Signalen ist eine <B>Z,</B> LI Thyratronröhre 24 vorgesehen, deren Steuer gitter<B>25</B> mit den Punkten<B>26</B> und<B>27</B> ver bunden ist, welche sich zwischen dem Kon densator 20 und dem Widerstand 21 bzw. zwischen dem -Widerstand 22 und dem Kon densator<B>23</B> befinden.
Der Ausgangsstrom kreis des Thyratrons, welcher an dessen Anode<B>28</B> anaesehlossen ist., geht durch eine Relaisspule<B>29,</B> welche ein Paar Armatur- federn <B>30</B> und<B>31</B> aufweist, die zum Schlie ssen und Öffnen von Stromkreisen mit den bezuglichen Relaiskontakten<B>32</B> und<B>33</B> zu sammenwirken. Der Kontakt<B>32</B> ist zur Hera-nfühi-Ling einer negativen Vorspannung an die Röhre 24 mit dem Leiter 34 verbun den.
Die Armatiarfeder <B>30</B> ist über den Leiter <B>35</B> an das Gitter<B>25</B> des Thyratrons ange schlossen, so dass, wenn der Kontakt,<B>30,</B> 302 geschlossen wird, die negative Vorspannung an das Gitter des Thyratrons angeschlossen ist, umdieses zu sperren. Der Kontakt<B>33</B> ist mittels des Leiters<B>36</B> mitdem untern Ende des Widerstandes<B>37</B> verbunden, welcher sei nerseits in Reihe mit der Relaisspule<B>29</B> liegt.
Die Relaisarmaturfeder <B>31</B> ist über einen Leiter<B>38</B> mit der untern Seite der primären Wicklung des Ausgangstransformators <B>3</B> ver- z# <B>-</B> bunden, so dass, wenn das Relais seinen Kon takt<B>31, 33</B> schliesst, !die B-Spannun#, -welehe das Thyratron speist, unmittelbar mit der Anode 2 des Tonfrequenz-Energieverstärkers des Empfängers verbunden ist. Dabei werden der Verstärker und der Empfänger in Dienst gestellt.
Zür Beschreibung der Arbeitsvorgänge der Anlage soll angenommen werden, dass die Zunge<B>11</B> eine natürliehe Vibrationsfrequenz X aufweise, welche irgendwo im untern Ton bereich lie,-t" und dass die Zungen 12 Lind<B>13</B> e,twas verschiedene natürliehe Frequenzen Y und Z aufweisen, welche ebenfalls im tieferen Bereich des Tonfrequen7bandes liegen.
Die Bedienungsperson verfüggt, an der zentralen Stelle über eine Anzahl. von Rufsehlüssel oder eine WähJseheibe mit einer Anzahl von Sehaltlagen, von denen jede ihre Sendetrii- gerfreqLienz durch ein aufrechterhaltenes Kennzeichen moduliert. Dieses soll vormigs- weise irgendwo ini Linterli Tonbereich liegen.
Beim Anruf der in der Zeiehnun- dar-estell- ten einzelnen Station, welche die<U>Zungen</U> mit den Frequenzen<I>X, Y</I> und Z aufweist., wird die Bedienungsperson zuerst den Sehlüssel für die Tonfrequenz X betätigen, Lind wenn der Empfängger die SignalfreqLienz, welehe durch das Signal X moduiliert ist, auf nimmt, seheidet, der Diskriminator <B>59</B> die Frequenz X auf die gebräuelfliehe Weise aus und sendet,
sie züm Tonverstärker<B>8.</B> Da die Spule<B>10</B> dieses Kennzeichen führt, beginnt die Zunge<B>11</B> zu vibrieren, ohnedass sieh die Zungen 12 Lind<B>13</B> bewegen, da ihre Reso nanzfrequenzen nicht bei der Frequenz X liegen. Während die Zunge<B>11</B> sehwin"t, macht sie, mit dem Kontaktelenient 14 schnell Kontakt und unterbricht ihn wieder, und die Spannungsquelle B, welche an das untere Ende der Spule<B>1.0</B> angesehlossen ist, sendet Ladestrom durch den W iderstand <B>18</B> und den Kondensator<B>1.9,</B> um diesen in kar- zer Zeit aufzuladen.
Diese Ladunc am Kon densator fliesst in der kurzen Zeit von ange nähert 2 oder<B>3</B> Sekundeii durch die Wider stände<B>18</B> und<B>17,</B> welche den Kondensator überbrücken, ab. Die betreffende Zeit ist da- bei abhän-ig von den Zeitkonstanten des Stromkreises.
Bevor die LacInn- am Kondensator<B>19</B> ab fliesst, wählt oder drückt jedoch die Bedie- nungosperson das nächste Rufsignal Y, wel- elies die Zunge 12 dazu veranlasst, mit einer niedri-,en Tonfrequenz gew n ihr Kontakt- Z, <B>-,</B> ge element <B>15</B> zu vibrieren. Dies veranlasst einen Strom vom geladenen Kondensator<B>19</B> durch den Kondensator 20, wobei dieser aufgeladen wird.
Der Ladestromkreis des Kondensators 20 verläuft über die parallelen Elemente 21 und<B>23</B> und den leitenden Gitter-Kathoden- stromkreis der Thyra-tronröhre 24. Die La dung am Kondensator 20 fliesst nach und nach durch den ihm parallelgesehalteten Wi derstand 22 ab.
Bevor dies aber geschehen ist, wählt oder drückt die Bedienungeperson das Signal Z, um die Zunge<B>13</B> zu veranlassen, gegen ihr Kontaktelement<B>16</B> zu schwingen, wobei das positiv palarisierte obere En-de des Kondensators 20 intermittierend mit Erde verbunden wird Lind das obere Ende des Kondensators<B>23</B> und das Thyratrongitter, welches mit diesem Ende verbunden ist,
wird negativ in bezug auf Erde und die Kathode des Thyratrons. Da der Ladeweg für den Kondensator<B>23</B> über den Kondensator 20 und Kontakte der Zunge<B>13</B> viel nieder- oliiniger ist als der Entladeweg durch den Widerstand 21, wirddie obere Seite des Kon- (lensat#ors <B>23</B> Lind das Gitter des Thyratrons nahezu augenblicklich auf eine Gleiehspan- nung gebracht,
welche unter dem Erdpoten- tial liegt. Daher hören die Schwingungen, welche sonst in der Thyratronröhre vorhan den sind, auf.
Das Aufhören der Schwingungen im Thy- ratron veranlasst den Gleichstrom, in der Re laisspule<B>29</B> auf<B>0</B> abzusinken, so dass die Armaturfedern <B>30</B> und<B>31</B> in ihre normalen Lagen, in welchen die Kontakte<B>30, 32</B> und <B>31, 33</B> geschlossen sind, zurückfallen.
Das Schliessen dieser Relaiskontakte veranlasst 2 Vor,--änge. Erstens veranlasst das Schliessen des Kontaktes<B>31, 33</B> :das Anlegen der Span nung, B an die Anode des Tonfrequenz-Ener- ,gieverstärkers, so dass die Signale der Sende- oder Zentralstelle im. Lautsprecher 4 gehört werden können.
Die Kontaktgabe zwischen der Armat-urfeder <B>30</B> und dem Kontakt,<B>32</B> legt eine konstante negative Spannung an das Gitter düs Thyratrons. Dabei wird das Thy- ratron veranlasst, in nicht schwingendem Zu stand zu verbleiben. Wenn der Träger wäh rend der Zeit, da die Bedienungsperson an der Zentralstelle die Signale unterbricht, ab- gesehaltet wird, veranlasst das Aufhören des Trägers am Ausgang des Begrenzers<B>58</B> ein starkes Wärmerauschen.
Diese Geräusehspan- nun- wird durch den Kondensator<B>39</B> an das Gitter<B>25</B> gelegt und dabei die Thyratron- röhre 24 ausgelöst. Damit beginnt das Thyra- tron wieder zu schwingen. Diese Schwingun gen erzeugen einen Strom in der Relaisspule <B>29.</B> Damit werden die Armaturiedern <B>30</B> und <B>31</B> wieder bewegt und sie verursachen, dass der Tonfrequenz-Energieverstärker wieder unwirksam wird.
Bei der Betätigung der Anlage muss der zeitlichen Einstellung ;des gesendeten Ruf tones einige Aufmerksamkeit gesehenkt wer den. Es ist deshalb wünschenswert, dass die Kondensatoren<B>19</B> und 20 ihre Ladungen in einer günstig kurzen Zeit verlieren, um unerwünschte Antworten des Empfängers auf andere Anrufe als<I>X-, Y-</I> und Z-Anrufe zu verhüten.
Es ist beispielsweise zu beob- aehten, dass, wenn die Kondensatoren ihre Ladung während einer beachtlich langen Zeit behalten, die Station bei der Erzeugung von <I>X-, Y-</I> und Z-Tönen, in welche eine Anzahl von andern Tönen eingebrochen ist, angeru fen werden.
Wenn angenommen wird, dass die Bedienungsperson beispielsweise eine ent fernte Station anruft, von welcher ein An rufton auf der X-Frequenz liegt, wird der Kondensator<B>19</B> aufgeladen und wenner sich nicht sehnell entladen kann, veranlasst er die Erregung des Lautsprechers, wenn die Y- C und Z-Frequenzen bei nachträglich durch. die Steuerstello erfolgendem Senden auf andere Stationen abgegeben werden.
Um ein unbe- absiehtigtes Ansprechen zu verhüten, ist es angebracht, die Widerstände<B>17</B> und 22 nied rig genug zu halten, um die, Kondensatoren <B>19</B> und 20 in der en-ffinschten Zeit zu ent laden.
Veranlasst durch das Vorhandensein der Widerstände<B>17</B> und 22, die zu den Konden satoren<B>19</B> bzw. 20 parallel liegen, ist es für die Vervollständigung eines Anrufes erfor- derlieh, dass die<I>X-, Y-</I> und Z-Töne nur mit kurzen Zwisehenpausen unter sieh von der Sendestation übertragen werden, da sonst die La,di-in,-,; des Kondensators, welche zür Ver vollständigung des Anrufes notwendig ist, ab fliesst, bevor der Anruf ganz aufgebaut ist.
Die eigentliche Zeitfolge zwischen den auf- einanderfolgenden Tönen kann praktisch durch eine Vorwahl der<B>3</B> zu sendenden Töne ausgeführt werden. Dies kann beispielsweise durch eine Bank von Tastensehaltern -e- sehehen, welche dann in mechanisch einge stellten zeitlichen Intervallen senden. Prak tisch ist jedoeh,die zeitliche Einstellun <B>g</B> nicht so kritisch, dass sie nicht leicht, von Hand ausgeführt werden könnte.
Im allgemeinen ist es jedoch gebräuchlich, eine Wählseheibe, wie sie inder Telephonie verwendet wird, für den wahilweisen Anruf zu verwenden. Dabei wird die Drei-Tonsignalkombination durch drei Wahlvorgänge hervorgerufen, wobei bei spielsweise die Wählscheibe<B>10</B> oder mehr wählbare Frequenzen aufweist.
Trotzdem im a.1,1-Meinen die Entfernung des Trägers an der zentralen Anrufstelle die Verbindung mit der angerufenen Station unterbricht, so dass es nötig ist, sie zur Wie derherstellung einer Verkehrsverbindung wie der anzurufen, ist es Jurüh eine ganz ein fache Einstellung möglich, die Anlage so ein- zuriehten, dass wenn einmal die Verbindung über die Relaiskontakte<B>30, 32</B> und<B>31,</B> 33) hergestellt ist,
nachfolgende Übertragungen zwisehen den beiden Stationen ohne die Wie derholung des Anrufes ausgeführt werden können. Dies geschieht mittels eines passen den Schaltmittels, welches die ]Feder<B>30</B> mit dem Kontakt<B>32</B> verbindet, nachdem die Emp fangsstation angerufen worden ist, so dass dieser Kontakt<B>30, 32</B> hergestellt bleibt, trotz dem die Armaturfeder -ich vom Kontakt<B>32</B> entfernt. Dies geschieht beispielsweise mittels des gebräuchlichen Hakens, an welchem das Mikrophon in der Enipfangsstation auf gehängt ist, solange es nicht in Gebraueli ist.
Wird das iNlikrophon oder ein anderes Ele ment zur Beantwortun,- des ursprüngliehen Anrufes von der Steuerstelle abgehoben, ver- anlasst es die Herstellung eines Kontaktes zwischen den Gliedern<B>30</B> und<B>32,</B> wodurch die Betäthrung des Empfängers gänzlieli von der Anwesenheit oder #lli-,veseiiheit eines ankommenden<U>Trägers</U> abhängig wird, un geachtet dessen, ob die Tonfrequenzen über mittelt werden.
Obschon die Stroinkreiseleinente nicht be sonders kritisch sind und eine b-eträehtliehe Toleranz in der Wahl der Werte besteht, sei in folgendem ein Wertesatz, weleher sieh in der Praxis bewährt hat, angeführt.
EMI0004.0055
Widerstand <SEP> <B>17 <SEP> 20</B> <SEP> Megolun.
<tb> Widerstand <SEP> <B>18 <SEP> 5000</B> <SEP> Ohin
<tb> Widerstand <SEP> 22 <SEP> 20 <SEP> 31e(rohm
<tb> _N,N'i,(lerstan!(l <SEP> 21 <SEP> <B>1-</B> <SEP> 3#le-Ohni
<tb> Kondensator <SEP> <B>1.9 <SEP> 0,1</B> <SEP> Mikrofarad
<tb> Kondensator <SEP> 20 <SEP> <B>0,1,</B> <SEP> 3likrofarad
<tb> Kondensator <SEP> <B>23 <SEP> 0,1.</B> <SEP> Mikrofarad Es ist ersiehtlieh, dass die Erfindung zum Einzelanruf irgendeiner Anzahl von Stationen verwendet werden kann. Dabei ist die Anzahl. mir von der Anzahl der Zungen <B>je</B> Station und von der Anzahl, der Ton- frequenzrufsiguale <B>je</B> Anlage abhängig.
Wenn<B>N</B> die Anzahl. der Zungen<B>je</B> Station und T die Anzahl der an der Steuerstelle zur Verfügung stehenden Anruftöne ist, kann die Anzahl der einzeln anzurufenden Stationen: bet.ra-en.
Es ist nicht notwendig, dass die Zungen in irgendeiner gegebenen entfernten Station alle verschiedene Eigenfrequenzen besitzen, obschon 2 Zungen, die unmittelbar naehein- ander arbeiten, nicht gleiche Eiggenfrequenz haben sollen.
Auf diese Weise können die Zungen<B>11</B> und li dieselbe oder verschiedene Eiglenfrequenz haben, wobei die Zunge 12 auf <U>eine</U> natürliebe Frequenz ansprechen so,11, die von denjeni-en der Zun(yen <B>11</B> und<B>13</B> verschieden ist, Bei der Anwendung, solcher Anlagen ist es hin Lind wieder wünschenswert,
<B>7</B> eine ein- zelne Gruppe von Feldstationen oder alle Feldstationen auf einmal anzurufen. Der An ruf auf eine einzelne Gruppe erfordert bei der einfachsten Lösung für jede Gruppe das Aussenden einer sipeziellen Frequenz, welche in den Stationen eine inder Zeichnung nicht dargestellte, zusätzliche Zunge betätigt<B>'</B> die von der Spule<B>10</B> gesteuert wird und so an geschlossen ist, dass sie unmittelbar eine nega tive Spannung an das Gitter<B>25</B> der Röhre 24 legt, wenn sie vibriert.
<B>C</B> Ebenfalls ist es, wenn alle Feldstationen angerufen werden sollen"das Einfachste, eine Signalanordnung vorzusehen, die im Einbau eines vierten Vibrationselementes 40 besteht, welches durch die Spule<B>10</B> in Beantwortung einer bestimmten Frequenz, bei welcher es mit.w,hwingt, betätigt wird. Das Element 40 liegt mit dem zugeordneten Kontakt 41 durch die Verbindung 42 und 43 zwischen dem Git ter<B>25</B> und einer negativen Spannungsquelle.
Obschon die Anlage mit vier abgestimm ten Zungen ausgerüstet gezeigt wird, ist ohne weiteres ersichtlich, dass verschiedene Anzahlen von Zungen<B>je</B> nach Erfordernis vorgesehen werden können. Des weiteren kann an der Zentralstelle irgendeine Anzahl von Anruffrequenzen vorgesehen werden. Da bei ist nur erforderlich, dass genügend Töne vorhanden sind, um aIlle Stationen anrufen zu können und unerwünsehte Anrufe auf eine Station zu verhindern, wozu die Aufeinander folge der Anrufzungen in den Stationen unterschiedlich sein muss.
Die Fing. 2 zeigt, wie eine Anzahl von Feld- oder beweglichen Stationen von einer zentralen oder Steuerstelle aus angerufen werden können. Die zentrale Stelle besteht im wesentlichen aus einem frequenzmodu- lierten Cberträger, welcher einen Oszillator 44 enthält, der mit dem Eingang eines Alo- dulators 45 verbunden ist.
Der Ausgang des selben ist mit einem Frequenzvervielfaeher 46 und dann mit einem Leistungsverstärker 47 verbunden, der seinerseits an einer Strahl- antenne 48 liegt. Gebräuchlicherweise ist eine Aufnahmeeinrichtung 49 irgendweleher Art <B>C</B> mit dem Modulator verbunden.
Zum Zwecke der Erzeugung der Ruffrequenzen, wie sie beispielsweise die Frequenzen<I>X, Y</I> und Z darstellen, sowie zur Erzeugung anderer älin- lieher Frequenzen, ist eine Wählseheibe <B>50</B> vorgesehen, welche eine Anzahl von Schalt stellungen<B>51</B> aufweist, wobei jede Schalt operation dazu dient, dem Mod.ulator 45 einen verschiedenen Anrufton aufzudrücken.
Um Jedoüh die Anruftöne <I>X, Y</I> und Z in Aufeinanderfolge zu senden, werden die WähIseheiben-Positionen <I>X, Y</I> und Z in die ser Reihenfolge abgegriffen und das Signal, das durch diese Ruffrequenzen moduliert wird, ist dasjenige, das übertragen wird.
Rechts von der gestrichelten Linie<B>52</B> in der Fig. 2 sind zwei Feld- oder bewegliche Stationen gezeigt. Diese sind mit Nummer<B>1</B> bzw. 2 bezeichnet. Jede dieser beweglichen Stationen besteht im allgemeinen aus den nämlichen Elementen. Deswegen ist es nur nötig, eine derselben zu beschreiben.
Die Sta tion<B>1</B> enthält eine Empfangsantenne<B>53,</B> einen Hochlrequenzverstärker 54, einen Mischer<B>55,</B> einen Oszillator <B>56,</B> der in gebrä-Liehlieher Weise mit dem Mischer verbunden ist, einen Zwisehenfrequenzverstärker <B>57,</B> einen Be grenzer<B>58,</B> einen Diskriminator <B>59</B> und einen End- oder Leistungsverstärker<B>60.</B> Der Lei stungsverstärker enthält die Stufe<B>1,</B> welche in der Fig. <B>1</B> gezeigt ist, und deren Anode 2 ist mit dem Ausgangstransformator<B>3</B> und da nach mit dem Lautsprecher 4 verbunden.
Diese Elemente sind ebenfalls aus der Fig. <B>1</B> ersichtlich. Die Begrenzerstufe <B>58</B> ist durch den Draht<B>61</B> und den Kondensator<B>39</B> au das Gitter des Thyratrons 24 gelegt. Die An- rufeinriehtung ist durch das Viereck<B>62</B> dar gestellt, welches alle Elemente besitzt, die im punktierten Viereck der Fig. <B>1</B> enthalten sind, das in dieser ebenfalls mit<B>62</B> bezeichnet ist.
Die Leiter<B>5, 61</B> und<B>38</B> vom Diskriminator, vom Begrenzer bzw. vom A-nodenstromkreis des Leistungsverstärkers sind mit der Anruf- einriehtuing <B>62</B> verbunden, wie es die Fig. <B>1</B> zeigt.
Wenn daher die Bedienungsperson an der zentralen Stelle die Schlüssel<B>51</B> in der be stimmten Reihenfolge für die bewegliche Station<B>1</B> betätigt, wird diese in Dienst ge stellt. Auf die nämliehe Weise wird die be- wegliehe Station 2 in die Arbeitslage ver setzt, wenn die Bedienungsperson die Sehlüs- sel in der der Station 2 entsprechenden Rei henfolge tätigt. Auf die gleiche Weise kön nen alle andern Stationen der Anlage durch die Wahl und die Aufeinanderfolge der Be tätigungen der Anrufsehlüssel in die Bereit- sehaftslage gebracht werden.
Der gleichzeitige Anruf auf alle Stationen geschieht durch die Betätigung eines einzelnen Hauptschlüssels.