CH276290A - Fernmeldeanlage mit Einrichtung zum Wirksammachen eines Empfängers an einer angerufenen Station. - Google Patents

Fernmeldeanlage mit Einrichtung zum Wirksammachen eines Empfängers an einer angerufenen Station.

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CH276290A
CH276290A CH276290DA CH276290A CH 276290 A CH276290 A CH 276290A CH 276290D A CH276290D A CH 276290DA CH 276290 A CH276290 A CH 276290A
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CH
Switzerland
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capacitor
thyratron
tube
receiver
station
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English (en)
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/08Calling by using continuous AC
    • H04Q9/12Calling by using continuous AC using combinations of frequencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description


  Fernmeldeanlage mit Einrichtung zum     Wirksammachen    eines Empfängers  an einer angerufenen Station.    Die     Erfiii(Iiiiio-    bezieht sieh     auf    eine eine  Anzahl     von    Stationen aufweisende Fern  meldeanlage, in     weleher    jede Empfangs  station     init    einer     Einriehtun-    für das     Wirk-          sanimaehen    des Empfängers der Station in       Beantwortun-    einer bestimmten Folge von       Signalfrefluenzen,    die von einer anrufenden  Station     koninit,    versehen ist.

   Dabei ist für       den    Empfänger eine     Steuervorriehtung        vor-          L,        #n     gesehen, welche eine Anzahl von     Vibrations-          eleinenten    aufweist, von denen jedes auf eine       Signalfrequen7    anspricht, welche der     Ei.gen-          frequenz    des Elementes entspricht. Dabei  sind die Elemente so geschaltet,     dass    der  Empfänger wirksam wird, wenn sie in einer       betstiiiiinten        Foh,-e    erregt worden.  



  In der nachfolgenden     Beschreibunc    wird  <B>C</B>  an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung erklärt.  



  Die     Fig.   <B>1</B><U>zeigt</U> eine Einrichtung,     welehe     in einem Empfänger der     frequenzmodu#lierten     ,Art Verwendung findet.  



  Die     Fi--.    2 zeigt eine     vollständice        Anlawe          #n   <B>c 1</B>  welche eine zentrale     Anrufstelle    und eine An  zahl von. beweglichen oder Feldstationen auf  weist,     die    gerufen werden können     und    die  eine Einrichtung gemäss     Fig.   <B>1</B> besitzen.  



  <B>C,</B>  In der Praxis ist eine     Einriehtun--,    die in       Fig.   <B>1.</B>     beispielsweisedargestellt    ist, in jedem  Empfänger untergebracht, der von der zen  tralen oder     ani-Lifenden    Stelle aus angerufen    werden soll.

   In der     Fiu.   <B>1</B> stellt die     Röhrel     einen     ToiifreqLtenz-Energieverstärk-er    dar, der  irgendeiner Art sein kann.     I)a    die Art und  der Aufbau dieses Verstärkers nicht von Be  deutung sind, werden mit     Ausnahine    der     Aus-          gangssel.ektrode    oder Anode<B>2</B> seine weiteren  Elektroden nicht dargestellt. Der     Energie-          verstürker   <B>1</B> bildet einen Teil des     Einpfän-          gers    und ist     #dureh    einen Ausgangstrans  formator<B>3</B> mit einem Lautsprecher 4 ge  koppelt.

    



  Der     Tonfrequenzverstärker    ist so ein  gerichtet,     dass    er bei einem     Anraf    seitens der  zentralen     SteIle        idureh    die mit ihm verbunden  gezeigte Einrichtung betätigt wird.

   Die     Ein-          riehtuno,    arbeitet mit     TonfreqLienz    und ihr       Eingano,    ist über einen Leiter<B>5)</B> vom Aus  gang- des gebräuchlichen     Diskriminators    eines  <B>,</B>     rD   <B>C</B>       Frequenzinodulations-Enipfängers    durch einen  Kopplungskondensator<B>6</B> mit dem Steuer  gitter<B>7</B> einer     Tonfrequenzverstärkerröhre   <B>8,</B>  welche eine     Trio#de    ist, verbunden.

   Die Anode  <B>9</B> ist mit einer Spule<B>10</B> verbunden, welche  in     elektroma,-netiseher    Beziehung mit einer  Anzahl von     abgestimniten    Zungen, von denen  drei dargestellt sind, steht. Diese Zungen  sind mit den Nummern<B>11,</B> 12 und<B>13</B> ver  sehen.

   Jede von ihnen ist     auf    eine     versehie-          dene,        natürliehe    Frequenz im     Tonfrequenz-          bereieh    abgestimmt, so     dass    wenn eine abge  stimmte Frequenz durch die Spule<B>10</B> ge  schickt wird, die     entspreehende        ZunIge    gegen,      die     betreff    enden Zungenkontakte 14,<B>15</B>     bzw.     <B>k5</B>  <B>1.6</B>     sehwingt.     



  Zwischen der Zunge<B>11</B> und der Erde liegt  ein     hoehohmiger    Widerstand<B>17</B> in Reihe.  Diesem     parallelgesehaltet    ist ein Widerstand  <B>18</B> und ein in Reihe mit letzterem liegender  Kondensator<B>19.</B> Die Zunge 12 ist ebenfalls  über den genannten Widerstand<B>18</B> und den  Kondensator<B>19</B>     bzw.    den Widerstand<B>17</B> an  Erde angeschlossen, und die Zunge<B>130</B> liegt  unmittelbar an Erde. Die Kontakte<B>15</B> und  <B>16</B> sind     zusammengesehaltet    und über 2 par  allele     Wece,    deren einer -den mit dem Kon  densator 20 in Reihe geschalteten Wider  stand 21 und deren anderer den mit dem Wi  derstand 22 in Reihe liegenden Kondensator  <B>23</B> enthält, mit Erde verbunden.  



  Zum Zwecke der Steuerung des     Tonfre-          q[ienz-Ener,oieverstärkers   <B>1</B> in     Übereinstim-          mun-    mit den empfangenen Signalen ist eine  <B>Z,</B>     LI          Thyratronröhre    24 vorgesehen, deren Steuer  gitter<B>25</B> mit den Punkten<B>26</B> und<B>27</B> ver  bunden ist, welche sich zwischen dem Kon  densator 20 und dem Widerstand 21     bzw.     zwischen dem -Widerstand 22 und dem Kon  densator<B>23</B> befinden.

   Der Ausgangsstrom  kreis des     Thyratrons,    welcher an dessen  Anode<B>28</B>     anaesehlossen    ist., geht durch eine  Relaisspule<B>29,</B> welche ein Paar     Armatur-          federn   <B>30</B> und<B>31</B> aufweist, die zum Schlie  ssen und Öffnen von Stromkreisen mit den       bezuglichen    Relaiskontakten<B>32</B> und<B>33</B> zu  sammenwirken. Der Kontakt<B>32</B> ist zur       Hera-nfühi-Ling    einer negativen     Vorspannung     an die Röhre 24 mit dem Leiter 34 verbun  den.

   Die     Armatiarfeder   <B>30</B> ist über den Leiter  <B>35</B> an das Gitter<B>25</B> des     Thyratrons    ange  schlossen, so     dass,    wenn der Kontakt,<B>30,</B> 302  geschlossen wird, die negative     Vorspannung     an das Gitter des     Thyratrons    angeschlossen  ist,     umdieses    zu sperren. Der Kontakt<B>33</B> ist  mittels des Leiters<B>36</B>     mitdem    untern Ende  des Widerstandes<B>37</B> verbunden, welcher sei  nerseits in Reihe mit der Relaisspule<B>29</B> liegt.

    Die     Relaisarmaturfeder   <B>31</B> ist über einen  Leiter<B>38</B> mit der untern Seite der primären  Wicklung des     Ausgangstransformators   <B>3</B>     ver-          z#   <B>-</B>         bunden,    so     dass,    wenn das Relais seinen Kon  takt<B>31, 33</B> schliesst, !die     B-Spannun#,        -welehe     das     Thyratron    speist, unmittelbar mit der  Anode 2 des     Tonfrequenz-Energieverstärkers     des Empfängers verbunden ist. Dabei werden  der Verstärker und der Empfänger in Dienst  gestellt.  



       Zür    Beschreibung der Arbeitsvorgänge  der Anlage soll angenommen werden,     dass    die  Zunge<B>11</B> eine     natürliehe        Vibrationsfrequenz     X aufweise, welche irgendwo im untern Ton  bereich     lie,-t"    und     dass    die Zungen 12 Lind<B>13</B>       e,twas    verschiedene     natürliehe    Frequenzen Y  und Z aufweisen, welche ebenfalls im tieferen  Bereich des     Tonfrequen7bandes    liegen.

   Die  Bedienungsperson     verfüggt,    an der zentralen  Stelle über eine Anzahl. von     Rufsehlüssel     oder eine     WähJseheibe    mit einer Anzahl von       Sehaltlagen,    von denen jede ihre     Sendetrii-          gerfreqLienz    durch ein aufrechterhaltenes  Kennzeichen moduliert. Dieses soll     vormigs-          weise    irgendwo     ini        Linterli    Tonbereich liegen.

    Beim Anruf der in der     Zeiehnun-        dar-estell-          ten    einzelnen Station, welche die<U>Zungen</U> mit  den Frequenzen<I>X, Y</I> und Z aufweist., wird  die Bedienungsperson zuerst den     Sehlüssel     für die Tonfrequenz X betätigen, Lind wenn  der     Empfängger    die     SignalfreqLienz,        welehe     durch das Signal X     moduiliert    ist, auf  nimmt,     seheidet,    der     Diskriminator   <B>59</B> die  Frequenz X auf die     gebräuelfliehe    Weise aus  und sendet,

   sie     züm    Tonverstärker<B>8.</B> Da die  Spule<B>10</B> dieses Kennzeichen führt, beginnt  die Zunge<B>11</B> zu vibrieren,     ohnedass    sieh die  Zungen 12 Lind<B>13</B> bewegen, da ihre Reso  nanzfrequenzen nicht bei der Frequenz X  liegen. Während die Zunge<B>11</B>     sehwin"t,     macht sie, mit dem     Kontaktelenient    14  schnell Kontakt und unterbricht ihn wieder,  und die Spannungsquelle B, welche an das  untere Ende der Spule<B>1.0</B>     angesehlossen    ist,  sendet Ladestrom durch den W     iderstand   <B>18</B>  und den Kondensator<B>1.9,</B> um diesen in     kar-          zer    Zeit aufzuladen.

   Diese     Ladunc    am Kon  densator fliesst in der kurzen Zeit von ange  nähert 2 oder<B>3</B>     Sekundeii    durch die Wider  stände<B>18</B> und<B>17,</B> welche den Kondensator  überbrücken, ab. Die betreffende Zeit ist da-      bei     abhän-ig    von den Zeitkonstanten des  Stromkreises.  



  Bevor die     LacInn-    am Kondensator<B>19</B> ab  fliesst, wählt oder drückt jedoch die     Bedie-          nungosperson    das nächste Rufsignal Y,     wel-          elies    die Zunge 12 dazu     veranlasst,    mit einer       niedri-,en    Tonfrequenz     gew    n ihr     Kontakt-          Z,   <B>-,</B>     ge          element   <B>15</B> zu vibrieren. Dies     veranlasst    einen  Strom vom geladenen Kondensator<B>19</B> durch  den Kondensator 20, wobei dieser aufgeladen  wird.

   Der Ladestromkreis des     Kondensators     20 verläuft über die parallelen Elemente 21  und<B>23</B>     und    den leitenden     Gitter-Kathoden-          stromkreis    der     Thyra-tronröhre    24. Die La  dung am Kondensator 20 fliesst nach und  nach durch den ihm     parallelgesehalteten    Wi  derstand 22 ab.

   Bevor dies aber geschehen ist,  wählt oder drückt die     Bedienungeperson    das  Signal Z, um die Zunge<B>13</B> zu veranlassen,  gegen ihr Kontaktelement<B>16</B> zu schwingen,  wobei das positiv     palarisierte    obere     En-de    des  Kondensators 20     intermittierend    mit Erde  verbunden wird Lind das obere Ende des  Kondensators<B>23</B>     und    das     Thyratrongitter,     welches mit diesem Ende verbunden ist,

   wird  negativ in     bezug    auf Erde und die Kathode  des     Thyratrons.    Da der Ladeweg für den  Kondensator<B>23</B> über den Kondensator 20       und    Kontakte der Zunge<B>13</B> viel     nieder-          oliiniger    ist als der     Entladeweg    durch den  Widerstand 21,     wirddie    obere Seite des     Kon-          (lensat#ors   <B>23</B> Lind das Gitter des     Thyratrons     nahezu augenblicklich     auf    eine     Gleiehspan-          nung    gebracht,

   welche unter dem     Erdpoten-          tial    liegt. Daher hören die Schwingungen,  welche sonst in der     Thyratronröhre    vorhan  den sind,     auf.     



  Das Aufhören der Schwingungen im     Thy-          ratron        veranlasst    den Gleichstrom, in der Re  laisspule<B>29</B> auf<B>0</B> abzusinken, so     dass    die       Armaturfedern   <B>30</B> und<B>31</B> in ihre normalen  Lagen, in welchen die Kontakte<B>30, 32</B> und  <B>31, 33</B> geschlossen sind, zurückfallen.

   Das  Schliessen dieser Relaiskontakte     veranlasst    2       Vor,--änge.    Erstens     veranlasst    das Schliessen  des Kontaktes<B>31, 33</B> :das Anlegen der Span  nung, B an die Anode des     Tonfrequenz-Ener-          ,gieverstärkers,    so     dass    die Signale der Sende-    oder Zentralstelle im. Lautsprecher 4 gehört  werden können.

   Die Kontaktgabe zwischen der       Armat-urfeder   <B>30</B> und dem Kontakt,<B>32</B> legt  eine konstante negative Spannung an das  Gitter     düs        Thyratrons.    Dabei wird das     Thy-          ratron        veranlasst,    in nicht schwingendem Zu  stand zu verbleiben. Wenn der Träger wäh  rend der Zeit, da die Bedienungsperson an  der Zentralstelle die Signale unterbricht,     ab-          gesehaltet    wird,     veranlasst    das Aufhören des  Trägers am Ausgang des Begrenzers<B>58</B> ein  starkes Wärmerauschen.

   Diese     Geräusehspan-          nun-    wird durch den Kondensator<B>39</B> an das  Gitter<B>25</B> gelegt und dabei die     Thyratron-          röhre    24 ausgelöst. Damit beginnt das     Thyra-          tron    wieder zu schwingen. Diese Schwingun  gen erzeugen einen Strom in der Relaisspule  <B>29.</B> Damit werden die     Armaturiedern   <B>30</B> und  <B>31</B> wieder bewegt und sie verursachen,     dass     der     Tonfrequenz-Energieverstärker    wieder  unwirksam wird.  



  Bei der Betätigung der Anlage     muss    der  zeitlichen Einstellung     ;des    gesendeten Ruf  tones einige Aufmerksamkeit     gesehenkt    wer  den. Es ist deshalb wünschenswert,     dass    die  Kondensatoren<B>19</B> und 20 ihre Ladungen in  einer günstig kurzen Zeit verlieren, um  unerwünschte Antworten des Empfängers  auf andere Anrufe als<I>X-, Y-</I> und     Z-Anrufe     zu verhüten.

   Es ist beispielsweise zu     beob-          aehten,        dass,    wenn die Kondensatoren ihre  Ladung während einer beachtlich langen Zeit  behalten, die Station bei der Erzeugung von  <I>X-, Y-</I> und     Z-Tönen,    in welche eine Anzahl  von andern Tönen eingebrochen ist, angeru  fen werden.

   Wenn angenommen wird,     dass     die Bedienungsperson beispielsweise eine ent  fernte Station anruft, von welcher ein An  rufton auf der     X-Frequenz    liegt, wird der  Kondensator<B>19</B> aufgeladen und     wenner    sich  nicht     sehnell    entladen kann,     veranlasst    er die  Erregung des Lautsprechers, wenn die     Y-          C     und     Z-Frequenzen    bei nachträglich durch. die       Steuerstello    erfolgendem Senden     auf    andere  Stationen abgegeben werden.

   Um ein     unbe-          absiehtigtes    Ansprechen zu verhüten, ist es  angebracht, die Widerstände<B>17</B> und 22 nied  rig genug zu halten, um die, Kondensatoren      <B>19</B>     und    20 in der     en-ffinschten    Zeit     zu    ent  laden.  



       Veranlasst    durch das Vorhandensein der  Widerstände<B>17</B>     und    22, die zu den Konden  satoren<B>19</B>     bzw.    20 parallel liegen, ist es für  die Vervollständigung eines Anrufes     erfor-          derlieh,        dass    die<I>X-, Y-</I> und     Z-Töne    nur mit  kurzen     Zwisehenpausen    unter sieh von der  Sendestation übertragen werden, da sonst die       La,di-in,-,;    des Kondensators, welche     zür    Ver  vollständigung des Anrufes notwendig ist, ab  fliesst, bevor der Anruf ganz aufgebaut ist.

    Die eigentliche Zeitfolge zwischen den     auf-          einanderfolgenden    Tönen kann praktisch  durch eine Vorwahl der<B>3</B> zu sendenden Töne  ausgeführt werden. Dies kann beispielsweise  durch eine Bank von     Tastensehaltern        -e-          sehehen,    welche dann in mechanisch einge  stellten zeitlichen Intervallen senden. Prak  tisch ist     jedoeh,die    zeitliche     Einstellun   <B>g</B> nicht  so kritisch,     dass    sie nicht leicht, von Hand  ausgeführt werden könnte.

   Im allgemeinen  ist es jedoch gebräuchlich, eine     Wählseheibe,     wie sie     inder        Telephonie    verwendet wird, für  den     wahilweisen    Anruf zu verwenden. Dabei  wird die     Drei-Tonsignalkombination    durch  drei Wahlvorgänge hervorgerufen, wobei bei  spielsweise die Wählscheibe<B>10</B> oder mehr  wählbare Frequenzen aufweist.  



  Trotzdem im     a.1,1-Meinen    die Entfernung  des Trägers an der zentralen     Anrufstelle    die  Verbindung mit der angerufenen Station  unterbricht, so     dass    es nötig ist, sie     zur    Wie  derherstellung einer Verkehrsverbindung wie  der anzurufen, ist es     Jurüh    eine ganz ein  fache Einstellung möglich, die Anlage so     ein-          zuriehten,        dass    wenn einmal die Verbindung  über die Relaiskontakte<B>30, 32</B> und<B>31,</B>     33)     hergestellt ist,

   nachfolgende Übertragungen       zwisehen    den beiden Stationen ohne die Wie  derholung des Anrufes ausgeführt werden  können. Dies geschieht mittels eines passen  den Schaltmittels, welches die ]Feder<B>30</B> mit  dem Kontakt<B>32</B> verbindet, nachdem die Emp  fangsstation angerufen worden ist, so     dass     dieser Kontakt<B>30, 32</B> hergestellt bleibt, trotz  dem die     Armaturfeder        -ich    vom Kontakt<B>32</B>  entfernt. Dies geschieht beispielsweise mittels    des gebräuchlichen Hakens, an welchem das  Mikrophon in der     Enipfangsstation    auf  gehängt ist, solange es nicht     in        Gebraueli    ist.

    Wird das     iNlikrophon    oder ein anderes Ele  ment zur     Beantwortun,-    des     ursprüngliehen     Anrufes von der Steuerstelle abgehoben,     ver-          anlasst    es die Herstellung eines Kontaktes  zwischen den Gliedern<B>30</B> und<B>32,</B> wodurch  die     Betäthrung    des Empfängers     gänzlieli    von  der Anwesenheit oder     #lli-,veseiiheit    eines  ankommenden<U>Trägers</U> abhängig wird, un  geachtet dessen, ob die Tonfrequenzen über  mittelt werden.  



  Obschon die     Stroinkreiseleinente    nicht be  sonders kritisch sind und eine     b-eträehtliehe     Toleranz in der Wahl der Werte besteht, sei  in folgendem ein     Wertesatz,        weleher    sieh in  der Praxis bewährt hat, angeführt.

    
EMI0004.0055     
  
    Widerstand <SEP> <B>17 <SEP> 20</B> <SEP> Megolun.
<tb>  Widerstand <SEP> <B>18 <SEP> 5000</B> <SEP> Ohin
<tb>  Widerstand <SEP> 22 <SEP> 20 <SEP> 31e(rohm
<tb>  _N,N'i,(lerstan!(l <SEP> 21 <SEP> <B>1-</B> <SEP> 3#le-Ohni
<tb>  Kondensator <SEP> <B>1.9 <SEP> 0,1</B> <SEP> Mikrofarad
<tb>  Kondensator <SEP> 20 <SEP> <B>0,1,</B> <SEP> 3likrofarad
<tb>  Kondensator <SEP> <B>23 <SEP> 0,1.</B> <SEP> Mikrofarad       Es ist     ersiehtlieh,        dass    die Erfindung  zum Einzelanruf irgendeiner Anzahl von  Stationen verwendet werden kann. Dabei ist  die Anzahl.     mir    von der Anzahl der Zungen  <B>je</B> Station und von der Anzahl, der     Ton-          frequenzrufsiguale   <B>je</B> Anlage abhängig.

    Wenn<B>N</B> die Anzahl. der Zungen<B>je</B> Station  und     T    die Anzahl der an der Steuerstelle zur  Verfügung stehenden Anruftöne ist, kann die  Anzahl der einzeln anzurufenden Stationen:       bet.ra-en.     



  Es ist nicht notwendig,     dass    die Zungen  in irgendeiner gegebenen entfernten Station  alle verschiedene     Eigenfrequenzen    besitzen,  obschon 2 Zungen, die unmittelbar     naehein-          ander    arbeiten, nicht gleiche     Eiggenfrequenz     haben sollen.

       Auf    diese Weise können die  Zungen<B>11</B>     und        li    dieselbe oder verschiedene       Eiglenfrequenz    haben, wobei die Zunge 12       auf   <U>eine</U>     natürliebe    Frequenz ansprechen     so,11,         die von     denjeni-en    der     Zun(yen   <B>11</B> und<B>13</B>  verschieden ist,  Bei der Anwendung, solcher Anlagen ist       es        hin        Lind        wieder        wünschenswert,

     <B>7</B>     eine        ein-          zelne    Gruppe von Feldstationen oder alle  Feldstationen auf einmal anzurufen. Der An  ruf auf eine einzelne Gruppe erfordert bei  der einfachsten Lösung für jede Gruppe das  Aussenden einer     sipeziellen    Frequenz, welche  in den Stationen eine     inder    Zeichnung nicht  dargestellte, zusätzliche Zunge betätigt<B>'</B> die  von der Spule<B>10</B> gesteuert wird und so an  geschlossen     ist,        dass    sie unmittelbar eine nega  tive Spannung an das Gitter<B>25</B> der Röhre  24 legt, wenn sie vibriert.  



  <B>C</B>  Ebenfalls ist es, wenn alle Feldstationen  angerufen werden     sollen"das    Einfachste, eine       Signalanordnung    vorzusehen, die im Einbau  eines vierten     Vibrationselementes    40 besteht,  welches durch die Spule<B>10</B> in Beantwortung  einer bestimmten Frequenz, bei welcher es       mit.w,hwingt,    betätigt wird. Das Element 40  liegt mit dem zugeordneten Kontakt 41 durch  die Verbindung 42 und 43 zwischen dem Git  ter<B>25</B> und einer negativen Spannungsquelle.  



  Obschon die Anlage mit vier abgestimm  ten Zungen ausgerüstet gezeigt wird, ist  ohne weiteres ersichtlich,     dass    verschiedene  Anzahlen von Zungen<B>je</B> nach Erfordernis  vorgesehen werden können. Des weiteren  kann an der Zentralstelle irgendeine Anzahl  von     Anruffrequenzen    vorgesehen werden. Da  bei ist nur erforderlich,     dass    genügend Töne  vorhanden sind, um     aIlle    Stationen anrufen  zu können und     unerwünsehte    Anrufe     auf    eine  Station zu verhindern, wozu die Aufeinander  folge der Anrufzungen in den Stationen  unterschiedlich sein     muss.     



  Die Fing. 2 zeigt, wie eine Anzahl von  Feld- oder beweglichen Stationen von einer  zentralen oder Steuerstelle aus angerufen  werden können. Die zentrale Stelle besteht  im wesentlichen aus einem     frequenzmodu-          lierten        Cberträger,    welcher einen     Oszillator     44 enthält, der mit dem Eingang eines     Alo-          dulators    45 verbunden ist.

   Der Ausgang des  selben ist mit einem     Frequenzvervielfaeher    46    und dann mit einem Leistungsverstärker 47  verbunden, der seinerseits an einer     Strahl-          antenne    48 liegt.     Gebräuchlicherweise    ist eine       Aufnahmeeinrichtung    49     irgendweleher    Art  <B>C</B>  mit dem     Modulator    verbunden.

   Zum Zwecke  der Erzeugung der     Ruffrequenzen,    wie sie  beispielsweise die Frequenzen<I>X, Y</I> und Z  darstellen, sowie zur Erzeugung anderer     älin-          lieher    Frequenzen, ist eine     Wählseheibe   <B>50</B>  vorgesehen, welche eine Anzahl von Schalt  stellungen<B>51</B> aufweist, wobei jede Schalt  operation dazu dient, dem     Mod.ulator    45  einen verschiedenen Anrufton aufzudrücken.

    Um     Jedoüh    die     Anruftöne   <I>X, Y</I> und Z in  Aufeinanderfolge zu senden, werden die       WähIseheiben-Positionen   <I>X, Y</I> und Z in die  ser Reihenfolge abgegriffen und das Signal,  das durch diese     Ruffrequenzen    moduliert  wird, ist dasjenige, das übertragen wird.  



  Rechts von der gestrichelten Linie<B>52</B> in  der     Fig.    2 sind zwei Feld- oder bewegliche  Stationen gezeigt. Diese sind mit Nummer<B>1</B>       bzw.    2 bezeichnet. Jede dieser beweglichen  Stationen besteht im allgemeinen aus den  nämlichen Elementen. Deswegen ist es nur  nötig, eine derselben zu beschreiben.

   Die Sta  tion<B>1</B> enthält eine Empfangsantenne<B>53,</B> einen       Hochlrequenzverstärker    54, einen Mischer<B>55,</B>  einen     Oszillator   <B>56,</B> der in     gebrä-Liehlieher     Weise mit dem Mischer verbunden ist, einen       Zwisehenfrequenzverstärker   <B>57,</B> einen Be  grenzer<B>58,</B> einen     Diskriminator   <B>59</B> und einen       End-    oder Leistungsverstärker<B>60.</B> Der Lei  stungsverstärker enthält die Stufe<B>1,</B> welche  in der     Fig.   <B>1</B> gezeigt ist, und deren Anode 2  ist mit dem Ausgangstransformator<B>3</B> und da  nach mit dem Lautsprecher 4 verbunden.

    Diese Elemente sind ebenfalls aus der     Fig.   <B>1</B>  ersichtlich. Die     Begrenzerstufe   <B>58</B> ist durch  den Draht<B>61</B> und den Kondensator<B>39</B> au  das Gitter des     Thyratrons    24 gelegt. Die     An-          rufeinriehtung    ist durch das Viereck<B>62</B> dar  gestellt, welches alle Elemente besitzt, die im  punktierten Viereck der     Fig.   <B>1</B> enthalten sind,  das in dieser ebenfalls mit<B>62</B> bezeichnet ist.

    Die Leiter<B>5, 61</B> und<B>38</B> vom     Diskriminator,     vom Begrenzer     bzw.    vom     A-nodenstromkreis     des Leistungsverstärkers sind mit der Anruf-           einriehtuing   <B>62</B> verbunden, wie es die     Fig.   <B>1</B>  zeigt.  



  Wenn daher die Bedienungsperson an der  zentralen Stelle die Schlüssel<B>51</B> in der be  stimmten Reihenfolge für die bewegliche  Station<B>1</B> betätigt, wird diese in Dienst ge  stellt. Auf die     nämliehe    Weise wird die     be-          wegliehe    Station 2 in die Arbeitslage ver  setzt, wenn die Bedienungsperson die     Sehlüs-          sel    in der der Station 2 entsprechenden Rei  henfolge tätigt. Auf die gleiche Weise kön  nen alle andern Stationen der Anlage durch  die Wahl und die Aufeinanderfolge der Be  tätigungen der     Anrufsehlüssel    in die     Bereit-          sehaftslage    gebracht werden.

   Der gleichzeitige  Anruf     auf    alle Stationen geschieht durch die  Betätigung eines einzelnen Hauptschlüssels.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Eine Anzahl von Stationen aufweisende Fernmeldeanlage, in welcher jede Empfangs station mit einer Einrichtung zum Wirksam- machen des Empfängers der Station in Be antwortung einer bestimmten Reihe von Signalfrequenzen, die von einer anrufenden Station kommt, versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Einriehtuing eine Steuer vorrichtung für den genannten Empfänger vorgesehen ist, welche eine Anzahl von Vibra- tionselementen aufweist, von denen jedes auf eine Signalfrequenz anspricht, welche der Eigenfrequenz des Elementes entspricht,
    wo bei die genannten Elemente so geschaltet sind, dass der Empfänger wirksam wird, wenn sie in einer bestimmten Folge erregt werden. UNTERANSPRVCIIE: <B>1.</B> Anlage nach Patentanspr-Lieh, dadurch gekennzeichnet, dass zum mindesten die jenigen der genannten Elemente, welche in unmittelbarer Aufeinanderfolge betätigt wer den, verschiedene Eigenfrequenzen aufweisen. 2.
    Anlage nach UnteransprLieh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Steuervor- riehtung des weitern einen Kondensator<B>(23)</B> aufweist, der so dimensioniert Lind geschaltet ist,
    dass er bei der bestimmten Aufeinander folge der Erregung der genannten Vibra- tionselemente auf-eladen wird und eine ver- änderliehe Vorspannung an die Stetierelek- trode einer elektroniseben Entladeeinriehtung legt, -um ihre Leitfähigkeit zu ändern.
    <B>3.</B> Anlage nach Unteranspraeh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte elektro- niselle Entladeeinriehtung eine bei Niehtvor- handensein eines Anrufes sehwingende Thy- ratronenröhre ist und der Kondensator so di mensioniert und geschaltet ist, dass wenn er geladen ist, er eine Vorspannungl an das Git ter der -enannten Röhre legt, welche genügt,
    uni das Sehwingen züi verhüten. 4. Anlage nach Unteransprueh <B>3,</B> gekenn zeichnet durch ein Relais, das in den Aus gangsstromkreis der genannten Thyratron- röhre gesehaltet ist-, wobei ein 1,#-oiital-,t des ge nannten Relais bei sehwingender Röhre offen ist und in Reihe mit einem Speisestromkreis einer Tonfrequenzverstärkerstafe des Emp- f ängers liegt.
    <B>5.</B> Anlage nach Unteransprueh 4, dadurch gekenn7eiehnet, dass das genannte Relais so geschaltet ist, dass es bei schwingendem Zu stand der Thyratronröhre erregt wird und dass es einen Ruiliekontakt besitzt, welcher so geschaltet ist, dass er bei nicht erregtem Re lais eine negative VorspannLing an das Critter der Tlivratronröhre le"t,
    so dass dieselbe in niehtsehwingendem Zustand erhalten wird, nachdem der Kondensator sieh entladen hat. <B>6.</B> Anlage nach Unteransprue.h <B>5,</B> in wel- eher die SignalfreqLienzeii von einer freqLienz- modulierten Trägerwelle mittels einer Trenn- vorriehtung, welche einen Be-renzer umfasst <B>C</B> abgeleitet werden,
    gekennzeichnet durch eine Verbindung zwischen dem genannten Begren zer -und dem Gitter des Thyratrons, wodurch nach dem Aufhören des Trägerstroms die Wärmerausehspannung- am Begrenzer das Thyratron in den schwingenden Zustand zurüekversetzt. <B>7.</B> Anlage nach Unteransprueli <B>6,</B> gehenn- zeichnet duireli ein zusätzliches Vibrations- element, welches auf eine besondere Signal frequenz ansprieht,
    die einer Anzahl von Empfangsstationen gemeinsam ist, wobei das genannte Element<B>so</B> Olesehaltet ist, dass es n eine negative Vorspannting an das Gitter des Thyratrons legt, welehe unabhängig von den andern Vibrationselementen sowie vom ge nannten Kondensator ist.
    <B>8.</B> Anlage naeh Unteranspruch<B>7,</B> dadareh gekennzeiehnet, dass ein erstes Vibrations- element beim Sehwingen eine Ladung an einen ersten Kondensator legt,
    dass ein zwei tes Vibrationselement beim Sehwingen minde- stens einen Teil der genannten Ladung auf einen zweiten Kondensator überträgt und dass ein drittes Vibrationselement beim Schwingen einen Entladestromkreis für den genannten zweiten Kondensator sehliesst, weleher Strom kreis über einen dritten Kondensator führt, wobei der letztere die Vorspanni--ing der ge nannten Thyratronröhre ändert.
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