CH276571A - Signaleinrichtung. - Google Patents

Signaleinrichtung.

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CH276571A
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CH
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relay
dependent
receiving
call
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W88/00Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
    • H04W88/02Terminal devices
    • H04W88/022Selective call receivers
    • H04W88/025Selective call decoders
    • H04W88/027Selective call decoders using frequency address codes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


  Signaleinrichtung.    Diese Erfindung bezieht sieh auf eine  Signaleinrichtung an einer     Empfanggsstation,     zur Anzeige der Ankunft eines von einer Sta  tion ausgehenden Anrufes an dieser Emp  fangsstation.  



  Die Erfindung ist gekennzeichnet durch  eine Steuervorrichtung, die auf ein     Stations-          wahlsigrnal    anspricht, wobei dieses Ansprechen  einen Betätigungsstromkreis für einen     Anruf-          #        anz        ei-er        C        vorbereitet,        worauf        dieser        auf        ein     weiteres, an der Empfangsstation ankommen  des Signal anspricht.  



  Dabei kann die Einrichtung so ausgebildet  werden, dass sie der Bedienungsperson der  Empfangsstation signalisiert, wenn ein Anruf       anl@onimt    und, sofern er von der     Bedienungs-          person        nielit        beantwortet    wird, eine Angabe  hinterlässt, die anzeigt, dass ein Anruf ver  sucht wurde.  



       Ini    Patent     g.276290    ist eine Fernmelde  anlage beschrieben, in welcher jede entfernte,  bewegliche oder Feldstation mit einer An  zahl von     Vibrationselementen    ausgerüstet. ist,       von    denen jedes durch eine einzelne Ruffre  quenz in Schwingungen versetzt wird. Die       aufeinanderfolgenden    Frequenzen werden von  einer zentralen Stelle aus abgegeben. Sie  dienen dazu, in einer gegebenen Feldstation  die     Vibrationselemente    zu betätigen. Dabei        erden    Ladestromkreise veranlasst, eine     Ein-          riehtung    so zu steuern, dass sie den Empfän  ger der\ angerufenen Station erregt.

   In einer  solchen Anlage können einzelne Feldstationen,    einzelne     Cxruppen    von Feldstationen oder       alle    Feldstationen je nach Wunsch angerufen  werden.  



  Die vorliegende Erfindung kann so aus  gebildet werden, dass entweder     akustische    oder  optische Signalmittel oder beide Arten von  Signalmitteln vorgesehen werden, welche der  Bedienungsperson zu erkennen geben, dass ein  Anruf stattgefunden hat.  



  In folgendem wird an Hand der Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes detailliert beschrieben.  



  In der Zeichnung zeigt. die Figur ein Bei  spiel einer erfindungsgemässen Anordnung,  welches ausgebildet ist, um in einem Emp  fänger der     frequenzmodulierten    Art unterge  bracht zu werden.  



  In der Praxis wird beispielsweise eine in  der     Zeichnung    dargestellte Einrichtung in  jedem Empfänger, der von der zentralen  Stelle aus angerufen werden soll, unterge  bracht. In der Figur stellt. die Röhre 1 einen       Tonfrequenzenergieverst.ärker    dar, der in  irgendwelcher bekannter Weise aufgebaut:  sein kann. Da seine Einzelheiten hier nicht        -eiter    interessieren, sind mit Ausnahme der  Ausgangselektrode oder Anode 2 keine wei  teren Details gezeigt.. Der Energieverstärker 1  bildet einen Teil des Empfängers     und    wird  durch den Ausgangstransformator 3 an die  Hörer 4 gekuppelt.  



  Nach dem Anruf von der zentralen Station  aus wird dieser     Tonfrequenzenergieverstärker         durch die mit ihm verbunden gezeigte Ein  richtung in den     Betriebszustand    versetzt.  Die Einrichtung arbeitet. mit Tonfrequenz, und  ihr Eingang ist. über einen vom Ausgang des  gebräuchlichen     Diskriminators    D eines     fre-          quenzmodulierten    Empfängers kommenden  Leiter 5, durch einen     Kupplungskondensator    6  mit. dem Steuergitter 7 einer     Tonfrequenzver-          stärkerröhre    8, die eine Triode ist, verbun  den. Die Anode 9 ist mit einer Spule 10 ver  bunden.

   Diese steht mit einer Anzahl abge  stimmter     Zungen    in elektromagnetischer Be  ziehung. Von diesen sind drei dargestellt,  welche die     Nummern    11, 12 und 13 tragen.  Die Zungen sind im Tonfrequenzbereich auf  verschiedene Frequenzen abgestimmt. Wenn  die abgestimmte Frequenz durch die Spule 10  empfangen wird, schwingt die entsprechende  Zunge gegen die entsprechenden Kontakte  11, 15 oder 16.  



  Zwischen den Zungen 11 und 12 einerseits       Lind    Erde anderseits liegt ein     hochohmiger     Widerstand 17 und parallel dazu ein Wider  stand 18 und ein in Reihe     zli    diesem angeord  neter Kondensator 19. Die Zunge 13 liegt  dagegen direkt an Erde. Die Kontakte 15 und  16 sind zusammen verbunden und über     zwei     parallele Wege nach Erde geführt. Einer der  selben umfasst die Reihenschaltung von Kon  densator 20 und     Widerstand    21, der andere  die Reihenschaltung von Widerstand 22 und       Kondensator    23.  



  Zum Zwecke der mit dem empfangenen  Signal übereinstimmenden Steuerung des       Tonfrequenzv        erstärkers    1     ist    eine     Thy        ratron-          röhre    vorgesehen. Ihr     Steuergitter    25 ist mit  den Punkten 26 und 27 verbunden, welche  sich zwischen dem     Kondensator    20 und dem  Widerstand 21 bzw. zwischen dem Wider  stand 22     Lind    dem Kondensator 23 befinden.

    Der an der Anode 28 liegende     Ausgangsstrom-          kreis    des     Thy        ratrans    geht durch die Relais  spule 29. Das     Relais,    zu dem. diese Spule  gehört, weist. ein Paar     Armaturfedern    30 und  31 auf, welche befähigt sind, mit den zugeord  neten Relaiskontakten 32 und 33 Kontakt. zu  machen und     diesen    wieder zu unterbrechen.  Am Kontakt 32 liegt der Leiter 34, -der eine    negative     Vorspannung    für die Röhre     2-1    vor  sieht..

   Die     Armaturfeder    30 ist. über den Lei  ter 35 an das Gitter 25 des     Thyratrons    ge  rührt. Wenn somit. die     Armaturfeder    am  Kontakt 32 liegt, ist die     negative        Vorspan-          nung    an das Gitter des     Thyratrons    gelegt, um  letzteres zu sperren. Der Kontakt. 33 ist. über  den Leiter 36 mit. dem untern Ende des Wi  derstandes 37     verbunden,    der mit. der Relais  spule 29 in Reihe liegt. Die Relaisarmatur  feder 31. ist über den Leiter 38 an die untere  Seite der primären     \Vieklung    des Ausgangs  transformators 3 angeschlossen.

   Wenn somit  die     Armaturfeder    31 mit dem Kontakt 33 in  Verbindung kommt, wird die Spannung B,  die das     Thy        ratron        speist,    direkt mit der Anode  2 des     Tonfrequenzenergiev        erstärkers    des Emp  fängers verbunden, wobei der genannte Ener  gieverstärker und daher der Empfänger betä  tigt wird.  



  Wenn es wünschenswert erscheint, braucht  der Kontakt 33 nicht mit der primären Wick  lung des Transformators verbunden zu wer  den. Diese ist in diesem Falle direkt. an die  Energiequelle     angeschlossen.        Mit    einer sol  chen Verbindung wäre der Empfänger immer  betätigt, nachdem er den Träger empfangen  hat, auf welchen er abgestimmt ist. Dabei       würde    die Steuervorrichtung nur zur Steue  rung der Signalausrüstung dienen.  



  Zur Beschreibung der Vorgänge in der  Anrufempfangseinrichtung soll angenommen  werden, dass die Zunge 11 eine natürliche  Schwingfrequenz X aufweise, die sieh im un  tern     Tonfrequenzbereieh    befinde. Die Zun  gen 12 und 13 sollen die davon etwas unter  schiedlichen Frequenzen Y und Z aufweisen,  die ebenfalls im untern Tonfrequenzbereich  liegen.

   Die Bedienungsperson an der zentralen  Stelle     verfügt.    über eine Anzahl von Ruf  schlüsseln oder eine Nummernscheibe mit  einer Anzahl von Schaltlagen, von denen jede  ihre     Übermittlunästrägerfrequenz    durch ein  aufrechterhaltenes Zeichen, das im untern       Tonfrequenzbereieh    liegt,     frequenzmoduliert.     Zum     Anruf    der in der Zeichnung einzeln dar  gestellten Station, welche die einzelnen     Zun-          'Yen    der Frequenzen     Y,    Y und Z aufweist, be-      tätigt. die Bedienungsperson den     Sehlüssel     oder die Nummernscheibe entsprechend der  Tonfrequenz X.

   Wenn der Empfänger die  durch das X-Signal modulierte Frequenz auf  nimmt, trennt. der     Diskriminator    D die     X-Fre-          quenz    auf dem gebräuchlichen Wege aus und  sendet sie an den Tonverstärker B. Da. die  Spule 10, welche die Zunge betätigt, dieses  Zeichen führt, bringt sie die Zunge 11 zum  Schwingen, ohne dass die Zungen 12 und 13  zur Tätigkeit veranlasst werden, da sie mit  dieser Frequenz X     keine    Resonanz aufweisen.  Während die Zunge 11 schwingt, schliesst und  trennt sie rasch den Kontakt 11, 14. Damit  sendet die     B-Spannung,    die an das untere  Ende der Spule 10 angeschlossen ist, Lade  strom durch den Widerstand 18, der den Kon  densator 19 in kurzer Zeit aufladet.

   Diese  Ladung am Kondensator fliesst. in einer kur  zen Zeit von ungefähr 2 bis 3 Stunden über  die Widerstände 17 und 18 ab, welche in  Reihe zum     Kondensator    liegen. Dabei ist die  Betätigungszeit. von der Zeitkonstanten des  Stromkreises abhängig.  



  Bevor die Ladung am     Kondensator    ver  schwindet, wählt oder betätigt die Bedienungs  person das nächste Anrufsignal F, welches die  Zunge 12 zum Schwingen gegen den Kontakt  15 auf niedriger Tonfrequenz veranlasst. Dies  veranlasst einen Strom vom geladenen Kon  densator 19 durch den Kondensator 20 zu  gehen, wobei dieser aufgeladen wird. Der       .lufladestromkreis    dieses     Kondensators    ver  läuft über die parallel angeordneten Elemente  21 und 23 und den leitenden     Gitter-Katho,den-          stromkreis    des     Thyratrons    21. Die Ladung  des Kondensators 20 sinkt langsam über den  zu ihm parallel geschalteten Widerstand 22  ab.

   Bevor dies aber geschieht, wählt oder  wirft die Bedienungsperson den     Sehlüssel    Z,  um die Zunge 13 gegen den Kontakt. 16 zum       Schwingen    zu bringen. Dabei wird das posi  tiv polarisierte obere Ende des Kondensators       \?0    in unterbrochener Folge an Erde gelegt  und das Gitter des     Thyratrons,    das mit ihm  verbunden ist, dazu veranlasst, in bezug auf  Erde und die Kathode des     Thyratrons    nega  tiv     züi    werden. Da der Ladeweg des Konden-         sators    23 über den Kondensator 20 und den.

    Kontakt der Zunge 13 einen bedeutend gerin  geren Widerstand aufweist     als    der Entlade  weg durch den Widerstand 21, erreichen die  obere Seite des     Kondensators    23 und das  Gitter des     Thyratrons    nahezu unmittelbar eine  Gleichspannung, die unter dem Erdpotential  liegt. Daher hören die Kippschwingungen, die  sonst infolge der     abwechselnden        Aufladung     des Kondensators 65 im     Stromkreis    über die       \Vicklung    des Relais 29 und Entladung des  Kondensators über den Anodenstromkreis der       Thyratronröhre    in dieser auftreten, auf.  



  Das Aufhören der Schwingungen im       Thyratron    veranlasst den Gleichstrom in der  Spule 29 auf Null     abzusinken.    Damit fallen  die     Armaturfedern    30 und 31 in ihre normale  Lage zurück, in welcher sie mit den Kontakten  32 und 33 Kontakt machen. Dieser Vorgang  veranlasst zwei Funktionen: Das Verbinden  der     Armaturfeder    31 mit dem Kontakt 33  legt die Spannung B an die Anode des Ton  frequenzenergieverstärkers, womit die von der  Sende- oder zentralen Stelle ausgehenden  Signale in den Hörern 4 wahrnehmbar wer  den. Das Verbinden der     Armaturfeder    30 mit  dem Kontakt 32 legt eine konstante negative  Spannung an das Gitter des     Thyratrons    und.

         veranlasst        dessen    Verbleiben in nicht schwin  gendem Zustand. Wenn der Träger zur Zeit,  da die Bedienungsperson der zentralen Stelle  das Signal abbricht., gesperrt wird, verur  sacht der Unterbruch     des    Trägers am Gitter       des    Begrenzers L thermische. Störungsge  räusche am Ausgang der     ssegrenzerstufe        L     des Empfängers. Diese Geräuschspannung  wird durch den Kondensator 39 an das Gitter  25 gelegt, wobei die     Thyratronröhre    ausgelöst  wird. Damit. beginnt das     Thyratron    wiederum  zu schwingen. Diese Schwingungen erzeugen  Strom in der Relaisspule 29.

   Damit spricht  dieses Relais an, legt seine zwei Armatur  federn 30 und 31 wieder um. Dadurch wird  der     Tonfrequenzenergieverstärker    wieder un  wirksam.  



  Es ist erkenntlich, dass die Erfindung zum  individuellen Anruf irgendeiner Station einer  Anzahl von Stationen verwendet werden kann.      Die Anzahl ist dabei nur von der Anzahl der  in der Station angebrachten Zungen     abhängi-          und    von der Anzahl der     Tonfrequenz-Anruf-          signale,    die der Fernmeldeanlage zur Ver  fügung stehen.     Wenn    N die Anzahl der Zun  gen je Station und T die Anzahl der Anruf  töne in einer Steuerstelle ist, so ist die Anzahl  der entfernten Stationen, die individuell auf  gerufen werden können, gleich         T        (T-1),-=       Es ist. nicht.

   nötig, dass die Zungen in  irgendeiner gegebenen fernen Station alle ver  schiedene Eigenfrequenz haben. Jedoch sollen       zwei    unmittelbar aufeinanderfolgende Zungen  nicht dieselbe Eigenfrequenz besitzen. Daher  können die Zungen 11     und    13 die gleiche  Eigenfrequenz haben. Jedoch muss die Zunge  12 eine andere, von     denen    der Zungen 11 oder  13 verschiedene Eigenschwingungszahl auf  weisen.  



  Bei der Betätigung solcher Anlagen kann  es     eiwünseht    sein, einzelne Gruppen von Feld  stationen, andere Male alle Feldstationen,       gleiehzeiti#        anztu-tifen.    Im Falle von Anrufen  auf einzelne Gruppen, das heisst auf in Grup  pen zusammengefasste     Stationen,    ist es am ein  fachsten, für die Gruppe eine     zusätzliche    Fre  quenz zu übermitteln, welche über die Spule  10 eine nicht. dargestellte,     zusätzliche        Zunge          zum        Schwingen    veranlasst, die ihrerseits die  Spannung am Gitter 25 beeinflusst.  



  Wenn alle Feldstationen angerufen wer  den sollen, ist es am einfachsten, eine Signal  anordnung vorzusehen, bei welcher den Sta  tionen ein viertes Schwingelement 40 beige  geben wird, das von der Spule 10 in Beant  wortung einer bestimmten Resonanzfrequenz  des Elementes 40 betätigt wird. Das Element  40 liegt im     Stromkreis    des zugeordneten Kon  taktes 41 und über den Leiter 42 am     Gitter    25  und über den Leiter 43 an der negativen  Spannungsquelle.  



  Die Figur der Zeichnung zeigt ausserdem  optische und akustische     Anzeigemittel    zur  Anzeige eines Anrufsignals, die, wenn der       Anruf    nicht beantwortet wird, eine Anzeige    hinterlassen, dass ein Anruf versucht worden  ist. Der     Signalisierteil    der     Einriehtung    um  fasst eine     akustisehe        Signaleinrichtung    44,  z. B. eine Glocke und eine optische     Anzeige-          einriehtung    45, z. B. eine Glühlampe. Diese  zwei Einrichtungen werden durch ein Relais  gesteuert., welches die Spule 46 und die drei  Schalter 47, 48 und 49 aufweist.

   Die Glocke  44 liegt einerseits     über    den Leiter 50 und den  Schalter 31 an der Batterie, anderseits über  den Schalter 47 an Erde. Wenn die beiden  Schalter 31 und 47 geschlossen sind, erhält  die Glocke Strom. Die     Glühlampe    liegt     zwi-          sehen    Erde und der Verbindung 51, welche  zum Schalter 48 und von da über Leiter 52  an die     B-Batterie        führt.    Das Relais 46 wird  durch den Stromkreis: Erde,     Wielzlnng    46,  Leiter<B>5</B>3, Zunge 54,     K=ontakt.    55, Verbindung  56, Schalter 31, Kontakt 33, Verbindung 36,  Batterie B gesteuert. Parallel zur Spule 46  liegt ein Kondensator 5 7 und ein Widerstand  58.

   Die parallel zur     Spule    liegenden Organe  57 und 58 sind mit Erde verbunden. Das  Relais spricht auf die     Zungensehwin;ltngen          all.     



  Das Relais 46 wird ferner durch die Hörer  gesteuert. Der     Hakeiutmsehalter    60 des  Empfängers ist mit einem Schalter 61 ver  sehen, welcher mit dem Kontakt 62 in Ver  bindung steht, wenn die Hörer aufgehängt  sind. Dadurch ist der Haltestromkreis des  Relais 46 über Sehalter 49, Leitung 63, Schal  ter 61, Kontakt 62, Leiter 64 und 52 zur  Batterie     B    vervollständigt. Das Abheben der  Hörer vom Haken 60 bewirkt die Öffnung des  Haltestromkreises für Relais 46, wodurch der  Kreis stromlos wird.  



  Beim Empfang der Signalfrequenzen ar  beiten die     Sehwingelemente    11, 12 und 13 in  der oben beschriebenen Weise und blockieren  das     Thpratron    24,     wodurcb.    die Schalter 30  und 31 schliessen. Da die Hörer 4 den Halte  stromkreis v an Relais 46 steuern, muss     clie        Be-          dienunggsperson    an der     Empfangsstelle    davon  unterrichtet werden, dass sie die Hörer vom  Haken 60 abheben soll.

   Das Schliessen des  Schalters 31 vervollständigt. einen Stromkreis  mit der Zunge 54 und dem Kontakt 55, welche      in Beantwortung eines     Ruffrequenzsignals    des  Relais 46 ansprechen lassen, das die Schalter  47, 48 und 49 schliesst. Der geschlossene Schal  ter 47     vervollständigt    den Stromkreis durch  den Schalter 31 für die     (flocke        44    und     veran-          lasst    das Anschlagen derselben. Der geschlos  sene Sehalter 48 schliesst den     Stromkreis    für  die Lampe 45. Der hergestellte Kontakt des  Schalters 49 baut den Haltestromkreis durch  den Schalter 61 und den Kontakt 62 auf,  welche dem Hakenumschalter 60 beigeordnet  sind.

   Wenn die Hörer vom Haken 60 ab  gehoben werden, ist der Haltestromkreis des       Schalters    49 geöffnet. Dabei wird das Relais  46     aberregt,    woraus sich die     Öffnung    der  Sehalter 47, 48 und 49 ergibt.     ])aber    werden  beide     Anzeigeeinrichtungen    44 und 45 ab  erregt.  



  In Abwesenheit der Bedienungsperson  fährt die Glocke 44 fort, anzuschlagen, so  lange der Empfänger angerufen wird. Sobald  der Anruf durch den Unterbruch der Träger  frequenz unterbrochen wird, werden die Re  laisschalter 30 und 31 durch eine neuerliche  Betätigung des     Thyratrons    24 geöffnet, die in  Beantwortung von Wärmegeräuschen erfolgt,  welche im     Begrenzerstromkreis    L auftreten,  wie nachfolgend beschrieben wird. Das Öffnen  des Relaisschalters 31 unterbricht jedoch den  Stromkreis der Lampe nicht, denn er wird  allein durch den Schalter 48 gesteuert und  bleibt unter Strom,     bis    das Relais 46     aberregt     wird, wenn der durch den Hakenumschalter  60 gesteuerte Haltestromkreis unterbrochen  wird.

   Wenn bei der Rückkehr einer Bedie  nungsperson daher die Lampe leuchtet, ist das  ein Zeichen, dass ein Anruf versucht. wurde.  Beim Anheben der Hörer 4 wird der Halte  stromkreis geöffnet und die Lampe stromlos.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signaleinrichtung an einer Empfangs station, zur Anzeige der Ankunft eines von einer Station ausgehenden Anrufes an dieser Empfangsstation, gekennzeichnet durch eine auf ein Stationswahlsignal ansprechende Steuervorrichtung, die durch ihr Ansprechen einen Betätigungsstromkreis für einen Anruf- anzeiger vorbereitet, worauf der genannte An rufanzeiger (44, 45) auf ein weiteres, an der Empfannsstation ankommendes Signal an spricht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuervorrich tung ein erstes Relais aufweist, dessen Kon takte normalerweise, das heisst, wenn keine Anrufsignale empfangen werden, offen sind und dass der vorbereitete Betätigungsstrom- kreis des genannten Anzeigers normalerweise offene Kontakte eines zweiten Relais aufweist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das zweite Relais so geschaltet ist, dass es in derjenigen Lage des ersten Relais, in welcher dieses seine Kontakte geschlossen hat, betätigt werden kann, und dass für das zweite Relais ein Haltestromkreis vorgesehen ist, um dasselbe nach seiner Erre gung erregt zu halten, wenn das erste Relais zur Normallage, in welcher seine Kontakte offen sind, zurückgeführt worden ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Hatestrom- kreis des zweiten.
    Relais Kontakte besitzt, die durch die Empfangseinrichtung (4) gesteuert werden und bei nicht betätigter Empfangs einrichtung geschlossen sind, so dass das Relais zufolge der Betätigung der genannten Emp fangseinrichtung zwecks Empfanges einer Nachricht aberregt wird. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das erste Relais über einen Stromkreis verfügt, welcher ge stattet, das Relais in dem Zustand zu erhal ten, in welchem seine Kontakte geschlossen sind, bis der Anruf an der Empfangsstation aufhört. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der genannte vor bereitete Betätigungsstromkreis für den ge nannten Anzeiger normalerweise offene Kon takte beider Relais umschliesst, wobei dieser Betätigungsstromkreis beim Aufhören der An rufsignale an der Empfangsstation unter brochen wird. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass ein weiterer Betäti- stromkreis für den genannten Anzeiger gung nur normalerweise offene Kontakte des zwei ten Relais umfasst, wobei dieser weitere Be tätigungsstromkreis geschlossen bleibt, bis die genannte Empfangseinrichtung zwecks Emp fanges einer Nachricht betätigt wird. 7.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch ein erstes An zeigeorgan für die Abgabe eines hörbaren Signals, welches so geschaltet ist, dass es be tätigt bleibt, bis der Anruf an der Empfangs station aufhört, wenn nicht. vorher eine Be tätigung der Empfangseinrichtung stattgefun den hat, und durch ein zweites Anzeigeorgan für die Abgabe eines optischen Signals, wel- ehes so geschaltet ist, dass es betätigt bleibt, bis ein Versuch unternommen wird, die Nach richt, zu empfangen. B. Einrichtung nach den Unteransprüchen und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der normale Zustand des genannten ersten Relais der betätigte ist. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, ge kennzeichnet dadurch, dass der Betätigungs stromkreis des genannten ersten Relais mit der Anodenzuführung eines Thyratrons ver bunden ist, dessen Anodenstrom Schwingun gen ausführt, solange keine Anrufsignale emp fangen werden. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Relais, wenn es aberregt ist, eine Vorspannung an die Steuerelektrode des Thyratrons legt, die genügt, um die Wiederaufnahme der Sehwin- gungen. zu verhindern, welche in Beantwor tung des Empfanges des genannten Stations- wahlsignals durch die genannte Steuervorrich tung abgebrochen worden sind. 11.
    Einrichtung nach U nteransprueli 10, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Steuerelektrode des Tliyratrons des weitern an eine Quelle angeschlossen ist, welche beim Aufhören des Empfanges des Trägerstromes an der Empfangsstation Auslöseimpulse er zeugt, um das Thy ratron in den schwingen- den Zustand zurückzuführen.
    1\?. Einrichtung nach Unteransprueli 11, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Quelle von Auslöseimpulsen die Begrenzer- stufe der Empfangsstation für frequenzmodu- lierte Wellen ist. 13.
    Einrichtung nach U nteransprucli 10, dadurch gekennzeichnet, class das genannte erste Relais zudem so geschaltet ist, dass in Beantwortung des genannten Stationswabl- signals eine Tonwiedergabeausrüstung, die an der Empfangsstation vorgesehen ist, in den Empfangszustand versetzt wird. 14.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch eine Anzahl von V ibra- tionselementen, von denen jedes auf eine Ton frequenz anspricht, die der Eigensehwin- gungszahl des Elementes entspricht, wobei eines der genannten Elemente im Erregungs stromkreis für das zweite Relais enthalten ist, und dass zum mindesten ein anderes der ge nannten Elemente im Steuerstromkreis einer Thyratronröhre enthalten ist. 1.5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung eine Anzahl von Vibrationselementen aufweist, die grösser ist als die Anzahl der Elemente, welche in unmittelbarer Aufeinan derfolge betätigt werden müssen, tim einen Anruf an der Empfangsstation zu bewirken, und dass diese Vibrationselemente verschie dene Eigenschwingungszahlen aufweisen.
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