CH276336A - Zerstäuber. - Google Patents
Zerstäuber.Info
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Description
Zerstäuber.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Zerstäubers für flüssige Stoffe, vorzugsweise Medikamente zum direkten Kaltinhalieren, gemäss dem Haupt- patent Nr. 269342.
Der Zerstäuber, bei welchem ein als Vorratsbehälter für die Flüssigkeit dienender Hüllkorper mit einer einzigen Öffnung vorgesehen ist, zeichnet sich naeh dem Patentansprueh des Hauptpatentes dadureh aus, dass in die Öffnung ein in das Innere des Hüll körpers hineinragendes Bohrchen losbar hin eingesteekt ist, dessen inneres Ende eine Offnung aufweist, die von einem im Innern des lIüllkörpers angeordneten Zerstäubungsorgan abgewendet ist.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, (lalss die mit einem Einatmungsrohrehen ver sehene Öffnung am einen Ende eines min destens teilweise zylindrischen Hüllkörpers mit der Durehtrittsöffnung in der Mittellängs- aehse des Hüllkorpers angeordnet ist, dessen anderes Ende das Zerstäubungsorgan beherbergt und mitsamt demselben wenigstens zum Teil unmittelbar in einen zur Erzeugung eines Luftstromes dienenden Gummidruckball hin eingesehoben ist.
In der Zeichnung ist rein beispielsweise sine Ausführungsform des Erfindungsgegen- standes dargestellt.
Fig. I zeigt den Zerstäuber in einem Längsschnitt gemäss der Linie 1-1 in Fig. 2, und
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Zer stäuber naeh der Linie II-II in Fig. l.
Ein Hüllkorper 1 von im wesentlichen kreiszylindriseher Gestalt und vorzugsweise aus Glas bestehend ist nahe bei dem einen Ende mit einer Einsehnürung 2 versehen und zu einer Art Olive 3 geformt, indem das Ende des Hüllkörpers kugelig zugesehmolzen ist.
Ein Zerstäubungsorgan 4, 5 ist im Innern des Hüllkörpers untergebracht, indem eine angenähert in der Mittellängsachse des Hüllkörpers angeordnete Luftleitung 4 mit ihrem einen Ende am Hüllkorperende angeschmolzen ist. Ein Flüssigkeitsrohr 5, welches mit Hilfe eines Steges 6 an der Luftleitung befestigt ist, läuft im wesentliehen parallel zu letzterer und reicht einerseits tief, jedoch nicht ganz auf die Sohle des olivenförmigen Endes des Hüllkörpers hinab und endigt anderseits im Bereiche einer am freien Ende der Luftleitung 4 vorhandenen Düse 7, deren Aus trittsriehtung etwa um 90 gegenüber der Längsachse des Hüllkörpers abgedreht und gegen die Zvlinderwandung la des Hüllkörpers geriehtet ist.
Die Luftleitung 4 steht unmittelbar mit einem Gummidruckball 8 in Verbindung, welcher teilweise über den Hüll- körper 1, das heisst über dessen olivenförmi- gen Teil geschoben ist und einen Lufteinlass und ein Rüeksehlagventil 9 besitzt.
Das andere Ende des Hüllkörpers l weist eine weithalsige Öffnung 10 auf, deren Durchtrittsrichtung in der Richtung der Mittellängsaehse des zvlindrischen Teils des Hüll körpers liegt. Ein konisches Einatmungsröhrchen 11 ist mit seinem verjüngten Ende unter Zwischenschaltung einer Dichtung 12, welche die Gestalt eines Stückes auf das Röhrchen aufgeschobenen Gummischlauches hat, loubar in den Hals der Öffnung 10 eingesetzt. Das sich im Innern des Hüllkörpers befindende Ende des Röhrehens 11 ist längs einer schief zur Röhrehenaehse stehenden Ebene abgeschnitten, derart, dass eine von der Düse des Zerstäubungsorganes abgewendete Eintritts öffnung 13 des Einatmungsröhrehens entsteht.
Der sich ausserhalb des Hüllkörpers befindende Teil des Einatmungsröhrehens ist leicht abgewinkelt, so dass kein geradliniger Durchtritt von der Eintrittsöffnung 13 zu der Aus trittsöffnung 14 des Röhrehens besteht.
Eine kleine Menge in das Innere des Hüllkörpers 1 nach dem Herausnehmen des Ein atmungsröhrehens 11 mitsamt der Dichtung 12 durch die Offnung 10 eingefüllte, zu zer stäubende Inhalationsflüssigkeit 15 kann naeh dem Wiedereinsetzen des Röhrchens 11 in keiner Lage des Zerstäubers durch das Röhrehen auslaufen, ohne dass dasselbe versehlossen werden muss, da der weit in das Innere des Hüllkörpers hineinragende Teil des Ein atmungsröhrehens einem Ausfliessen der Flüssigkeit entgegensteht.
Durch Druck auf den Gummiball 8 entsteht in diesem ein hoher Luftdruck bis zu etwa 1 Atü, der ein Ausströmen von Luft durch die Düse 7 der Luftleitung 4 bewirkt. was in bekannter Weise ein Hoehsaugen von Flüssigkeit durch das Flüssigkeitsrohr 5 und ein Zerstäuben der angesaugten Flüssigkeit zur Folge hat. Die Flüssigkeitströpfehen prallen mit grosser Gesehwindigkeit an die Innenwandung la des Hüllkörpers und werden dadurch nochmals weiter zerstäubt und damit verfeinert. Im Innern des Hüllkörpers entsteht dadurch ein sehr feiner Inhalationsnebel, der durch das Einatmungsröhrchen 11 dem Patienten zugeführt wird.
Weil die Eintrittsöffnung 13 des Inhalationsröhrehens von der Aufprallstelle der aus der Düse 7 austretenden, zerstäubenden Flüssigkeit abgewendet ist und das Röhrehen selbst eine Abwinkelung aufweist, können keine Flüssigkeitstropfen in die Atmungs-und Verdauungsorgane des Patienten gelangen.
Durch die Abwinkelung des Einatmungsröhrchens 11 wird auch verhindert, da# allenfalls durch Niederschlag an demselben sich sam- melnde Flüssigkeitsmengen durch den bei der Zerstäubung wirksamen Luftstrom im Rohrchen mitgerissen und in grosseren Tröpfohen in den Mund oder die Nase des Patienten geschleudert werden.
Das Einatmungsröhrehen könnte anstatt konisch auch zylindrisch mit kreisförmigem oder ovalem Quersehnitt sein oder auch bir nenförmige Gestalt aufweisen.
Das Zerstäubungsorgan kann gegebenen- falls zu seiner Reinigung durch die weithalsige öffnung 10 des Hüllkorpers erreicht werden.
Der Hauptvorteil des beschriebenen Zerstäubers liegt neben seiner einwandfreien und rauchfeinen Zerstäubung in der Kleinheit, die dadurch erreicht ist, dass erstens der Hüllkörper zylindrische Form aufweist, und dass derselbe zweitens teilweise unmittelbar in den Gummidruckball eingeschoben ist, ohne hier zu, wie dies üblich war, einen am Hüllkörper angesetzten zusätzlichen Ansehlussstutzen, beispielsweise eine Olive, zu verwenden. Die Anordnung der weithalsigen Öffnung in der Richtung der Mittellängsachse des Hüllkörpers ermöglicht eine weitere Verringerung der Ausmasse des Zerstäubers und eine einfachere Herstellung desselben.
Der Zerstäuber ist vorzugsweise als Ta schenzerstäuber ausgebildet, so dass derselbe, z. B. von Asthmatikern, stets bei sich getragen werden kann und die Inhalation von der Umgebung unbemerkt durchfiihrbar ist, da der Zerstäuber von einer Hand umfa#t werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Zerstäuber fUr flüssige Stoffe, vorzugsweise Medikamente zum direkten Kaltinhalie- ren, wobei ein als Vorratsbehälter für die Flüssigkeit dienender Hüllkörper mit einer einzigen Offnung vorgesehen ist, nach dem Patentansprueh des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem Ein 4. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einatmungs rohrchen kreiszylindrisch geformt ist.5. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einatmungs röhrehen ovalzylindrisch geformt ist.6. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einatmungsröhrehen birnenförmig ist.7. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einatmungs röhrehen abgewinkelt ist.8. Zerstäuber nach Patentanspruch und Unteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Einatmungsröhrehen ausserhalb des Hüll- körpers abgewinkelt ist.9. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das sich im Innern des Hüllkorpers befindende Ende des Ein atmungsröhrchens längs einer schief zur Röhr- ehenachse stehenden Ebene abgeschnitten ist, derart, dass die Eintrittsöffnung des Rohr- ehens von der Aufprallstelle der aus der Düse austretenden, zerstäubenden Flüssigkeit abgewendet ist.atmungsrohrchen versehene Offnung am einen Ende eines mindestens teilweise zylindrischen lIullkorpers mit der Durchtrittsoffnung in der Mittellängsachse des Hüllkorpers angeordnet ist, dessen anderes Ende das Zerstäu bungsorgan beherbergt und mitsamt demsel ben wenigstens zum Teil unmittelbar in einen zur Erzeugung eines Luftstromes dienenden Gummidruckball hineingesehoben ist.UNTERANSPROCHE : 1. Zerstäuber naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkorper am in den Gummidruckball eingeschobenen Ende eine Einsehnürung besitzt, derart, dass das Ende des Hüllkorpers olivenartige Gestalt aufweist.2. Zerstäuber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadureh gekennzeichnet, dass das Zerstäubungsorgan in den olivenartigen Teil des Hüllkorpers hineinragt und am tiefsten Ende desselben angesetzt ist.3. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einatmungs röhrehen koniseh geformt ist.
Applications Claiming Priority (2)
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1949
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