CH276838A - Fallbügelregelgerät. - Google Patents
Fallbügelregelgerät.Info
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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Description
Fallbügelregelgerät. Es ist bei Fallbügelregelgeräten bekannt, den Regelschalter vom Messsystem getrennt an7uordnen, wobei das Bestreben mitweg- leitend war, die empfindlichen Teile des Mess- meehanismus des Gerätes gegen vom Gerät- motor herrührende Erwärmung und Dämpfe wie auch gegen Beeinflussung durch die höhere Spannung beim Schalter möglichst züi schützen.
Dies wieder erforderte eine beson dere Rüeksichtnahme im Aufbau der der Steuerung des Regelsehalters dienenden Mit tel, die ja mit der Schwingbewegung des Fall bügels im Zusammenhang stehen.
Erfindungsgemäss lassen in einem Fall- bügelregelgerät mit vom Messsystem getrennt angeordnetem Regelsehalter die zur Steuerung des Regelsehalters dienenden Mittel die Sehwingbewe,-ung des Fallbügels mechanisch unbeeinflusst.
Die Zeichnung zeigt sehematisch-sehau- bildlich ein Ausführungsbeispiel, der Erfin dung, wobei vom Gerät nur das zum Verständ nis der Erfindung Notwendige dargestellt ist.
Der Fallbügel ist im dargestellten Beispiel in drei gegeneinander verse.hwenkbare Bügel <B>1,</B> 2,<B>3</B> unterteilt. Diese Bügelstüeke sind in- einandergelegt, haben bei 4 ihre Drehaehse und vagen bei<B>5</B> durch die Öffnung einer Wan dung<B>6,</B> die mit andern Wandungen einen abgeschlossenen Raum für den Regelsehalter <B>7</B> im Gehäuse<B>8</B> des Regelgerätes bildet.
Mit<B>9</B> ist der Zeiger des Messmeehanismus bezeichnet, der in der Zone über den Bogen- teilen der Bügelstücke<B>1.,</B> 2,<B>3</B> Lind unter einem im Gerät festen Widerlagerbügel <B>10</B> eine Ver- diekung <B>11</B> aufweist. Der Sollwertversteller weist eine um die Achse 12 des Messsystemes schwenkbare Platte<B>13</B> auf, auf der drei Ab- taster 14,<B>15, 16</B> um eine Querachse<B>17</B> schwenkbar sind.
Die Abtaster sind mit ihren freien Enden<B>18</B> nach oben gebogen, und diese Enden liegen unter der Bewegungsbahn der Verdi,ekung <B>11</B> des Zeigers. Jeder der Ab- taster 14,<B>15, 16</B> hat nach unten gerichtet einen Ansatz<B>19,</B> 20, 21, deren jeder in der Bewegungsbahn eines der Bogenteile der Bügelstüeke <B>1,</B> 2,<B>3</B> liegt.
Die durch die Öffnung<B>5</B> in den Schalter raum ragenden Enden der Bügelstüeke <B>1,</B> 2,<B>3</B> haben<B>je</B> eine Klinknase 22 und arbeiten mit dem Umfang von vom Gerätemotor betätig ten Scheiben<B>23</B> zusammen. Diese Scheiben<B>23,</B> von denen in der Figur nur die mit dem Bügel<B>1</B> zusammenarbeitende sichtbar ist, haben am Umfang eine Abflachung 24. Federn <B>25</B> suchen die Bügelstücke<B>1,</B> 2,<B>3</B> stets gegen den Umfang der Scheiben<B>23</B> zu ziehen.
Zur Betätigung der Schaltstellen<B>26</B> des Regelschalters<B>7</B> sind in dem Regelsehalter <B>7</B> drei Steuerhebel<B>27, 28, 29</B> angeordnet. Jeder dieser Steuerhebel arbeitet mit dem Umfang einer zweiten Scheibe<B>30</B> zusammen, die am Umfang eine Abflachung <B>31</B> hat. Ferner hat jeder dieser Steuerhebel einen Anschlag<B>32,</B> der mit der Klinknase 22 des zugehörigen Bügelstüekes <B>1,</B> 2 bzw. <B>3</B> zusammenwirkt, und steht -unter dem Einfluss einer Feder<B>33,</B> die ihn gegen den Umfang der Scheibe<B>30</B> zieht.
<B>C</B> Je eine Scheibe<B>23</B> und<B>30</B> bilden also Nittel mir Steuerung einer Schaltstelle.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Ein- riehtung ist folgende: Die Scheiben<B>23</B> lind<B>30</B> werden vom Ge- iätemotor angetrieben. Die Bewegung der Scheiben kann dabei kontinuierlich sein und von einem Motor mit rotierendem Triebteil, etwa einem Synehronmotor, erfolgen, oder sie kann rLick-weise erfolgen und beispielsweise durch den Anker eines Relais erzielt werden.
Sind alle Bügelstüeli:e <B>1,</B> 2,<B>3</B> gesenkt, in dem alle drei auf dem Umfang der Scheiben <B><U>23</U></B> anflielgen, so kann der Zeiger<B>9</B> frei zwi- sehen den Bogenteilen<B>1,</B> 2,<B>3</B> und dem Wi- derlagerbügel <B>10</B> spielen. Liegen zu gleicher Zeit aLich noch die Steuerhebel<B>27, 28, 29</B> auf dem Umfang der Scheiben<B>30</B> auf, so sin <B>d</B> alle drei Sehaltstellen <B>26</B> beispielsweise unter- broehen. Kommt nun die erste Scheibe<B>23</B> mit.
ihrer AbflaehLi-ng 24 gegen das Ende des Bügelstüekes <B>1</B> zu liegen, so schwenkt dieses, wenn sieh der Zeiger<B>9</B> mit seiner Verdiekung <B>11</B> nicht 'gerade über dem Ende<B>18</B> des Ab- tasters <B>16</B> befindet, -unter der Wirkung seiner Feder<B>25</B> mit seinem Bogenteil nach oben.
Dadurch arretiert die Klinknase 22 dieses Bügelstückes<B>1</B> den Anschlag<B>32</B> des Steuer- bebels <B>27</B> und verhindert, dass dieser der Ab- flaehLing <B>31,</B> die dann gegen den Steuerhebel. <B>27</B> hin zu liegen kommt, folgt, so dass an der ;.iiit diesem Steuerhebel kombinierten Schalt stelle<B>26</B> nichts geändert wird.
Befindet sich dagegen der Zeiger<B>9</B> im Iloment des Schwenkens des Bügelstliekes <B>1</B> mit seiner Verdiekung <B>11</B> gerade über dem Ende<B>18</B> des Abtasters <B>16,</B> so sperrt dieser Abtaster über den Ansatz 21 und sein Ende <B>18</B> die Schwenkbewegung des Bügelstückes<B>1,</B> so dass die Klinknase 22 den Anschlag<B>32</B> nicht arretieren kann und der Steuerhebel<B>27</B> der Abflachung<B>31</B> folgt und auf die Schalt stelle<B>26</B> wirkt.
Beim Weiterdrehen der Sehei ben<B>23, 30</B> gelangt dann das Bügelstück<B>1</B> wie der auf den Scheibenundang des Gliedes<B>23</B> und wird mit dem Abtaster <B>16</B> wieder in die ursprüngliche Lage zurüekbewegt.
Die C.-leiehe Arbeitsweise ergibt sieh bei dem zweiten und dritten Bügelstüek 2 bzw. <B>3.</B> Die den einzelnen Sehaltstellen <B>26</B> zuge hörigen Seheibenpaare <B>23, 30</B> können winkel mässig beliebig zueinander eingestellt oder ein stellbar sein, so dass jeder Abtaststelle ein be- stinuntes Zeitintervall innert einer Messperiode zugeordnet werden kann.
Aueli die Wirkdauer der einzelnen Seheibenpaare kann einstellbar gemacht werden, indem die Abflaehungen 24,<B>31</B> veränderbar gemacht werden, was bei spielsweise durch Aufteilen der Scheiben<B>23</B> in zwei aufeinandergelegte und zueinander winkelverdrelibare Scheiben erfolgen kann. Die Scheiben<B>23, 30</B> könnten auch durch Noekenanordnangen ersetzt sein. Der Geräte schalter kann beliebiger Art sein; er kann bei spielsweise aus Queeksilbersehaltröhren oder Mikroschaltelementen zusammengebaut sein.
Anstatt wie im Beispiel mit drei, könnte das Gerät auch mit einer andern Zahl von Schaltstellen, etwa zwei oder vier, versehen' sein.
Bei dein beschriebenen Fallbügelregelgerät sind keinerlei der Steuerung des Gerätesehal- ters dienende Mittel vorhanden, die die Sehwingbewegung des Fallbügels belasten und die Sehalterbetätigung durch die Soll- werteinstellung beeinflussen, wie es beispiels weise bei flexiblen oder stromführenden Ver bindungen zwisehen Fallbügel und Schalter der Fall ist. Zeigerabtastung und Schalter betätigung sind voneinander getrennt und er folgen durch in sieh starre Elemente, die sich nicht verändern und eine praktisch spiellose Steuerung ergeben.
Ferner ist die Belastung des Messwertzeigers beim Abtastvorgang denk bar gering, da der Zeiger eine Sperrung des Sebaltmeehanismus nur auslösen mass, die Steuerung des Schalters aber unter Mitwir- kang des Geräteinotors erfolgt. Der ganze Ab- tast- und Steuermeehanismus kann leicht ge halten werden, da nur ganz kleine Kräfte auf den Abtastteil wirken. Schliesslich können die Abtast- und die Impulszeit unabhängig von einander variiert werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Fallbügelregelgerät mit vom Messsystem getrennt angeordnetem Regelschalter, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Steuerung des Regelsehalters dienenden Mittel die Schwing bewegung des Fallbügels mechanisch nicht be- einf lussen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Fallbügelregelgerät nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fall bügel in in ihrer Zahl der Zahl der Schalt- .stellen ini Regelschalter entsprechende, inein- anderliegende Bügelstücke unterteilt ist, jedes dieser Bügelstüeke mit einem zwischen ihm und der Bahn des Gerätezeigers liegenden Ab- taster des Sollwertverstellers,sowie mit einem Steuerhebel des Regelschalters zusammenar beitet und dass vom Gerätemotor betätigte Organe auf die Steuerhebel und Bügelstüeke wirken, das Ganze so, dass die Bügelstüeke und Steuerhebel während der Registrierzeit von den vom Gerätemotor betätigten Organen ausser Eingriff kommen, dabei aber die Bügel- stüeke zu denen der Gerätezeiger sich gerade ausserhalb der Bewegungsbahn von deren Ab- tastern befindet,ihre Steuerhebel arretieren und nur der Steuerhebel einer Schaltstelle zur Wirkung kommt, der mit einem Bügelstüek zusammenarbeitet, in dessen Abtasterbewe- gungsbalin sieh der Gerätezeiger gerade be findet.<B>9-.</B> Fallbügelregelgerät naeh dem Patentan- spruell und dem Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Bügelstücke eine Klinknase hat Lind mit dem Umfang einer von zwei vom Gerätemotor betätigten und eine Abflaehung aufweisenden Scheiben zu- sainmenarbeitet und dass jeder der Steuer hebel einen Anschlag hat und mit dem Um fang der zweiten Scheibe zusammenarbeitet, das Ganze so,dass in der Registrierzeit von ihren Abtastern her unbeeinflusste Bügel- stüeke der Abflachung folgen, mit ihren Klinknasen die Anschläge der zugehörigen Steuerhebel arretieren und so ein Folgen dieser Steuerhebel den Scheibenabilachungen und damit eine Wirkung auf die bezüglichen Sehaltstellen verhindern,wogegen ein in der Registrierzeit von seinem Abtaster beeinfluss- tes Bügelstüek durch den Abtaster am Folgen in die Scheibenabflaehung und damit Ver riegeln des bezügliehen Steuerhebels verhin dert wird, dieser Steuerhebel der Abflachung der bezüglichen Scheibe folgt und auf die zu gehörige Schaltstelle wirkt.<B>3.</B> Fallbügelregelgerät, nach dem Patentan- sprueh und den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert- versteller eine über den Bügelstücken hori zontal versehwenkbare Platte aufweist, die eine horizontale Achse trägt, auf welcher die Abtaster schwenkbar gelagert sind, deren freie, nach oben gebogene Enden zwischen einem festen Widerlager und den Bügel stücken liegen, während<B>je</B> ein nach unten ragender Ansatz jedes Abtasters mit einem der Bügelstücke zusammenarbeitet.
Applications Claiming Priority (2)
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