CH278143A - Schaltungsanordnung für eine selbsttätige Fernmeldeanlage zur Einstellung eines Wählers. - Google Patents

Schaltungsanordnung für eine selbsttätige Fernmeldeanlage zur Einstellung eines Wählers.

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CH278143A
CH278143A CH278143DA CH278143A CH 278143 A CH278143 A CH 278143A CH 278143D A CH278143D A CH 278143DA CH 278143 A CH278143 A CH 278143A
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CH
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tubes
relay
circuit
voltage
tube
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung für eine selbsttätige Fernmeldeanlage zur Einstellung  eines Wählers.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine     'Selialtungsanordnung    für eine selbst  tätige Fernmeldeanlage zur Einstellung eines  Wählers mittels einer     Spannungsvergleiehs-          methode,    wobei ein bestimmtes, die gewünschte  Einstellung des W     ählers    charakterisierendes  Potential einem Steuergitter einer ersten Va  kuumröhre     zu-eführt    wird, und ein zweites,       f(.;

  rtwährend    die jeweilige Lage des Wählers       eliarakterisierendes    Potential über einen       Schaltarni    des Wählers einem Steuergitter  einer zweiten Vakuumröhre zugeführt wird,       k'     deren Kathode mit der Kathode der ersten       Pöhre    verbunden ist, wobei die Bewegung des  Wählers von einer     Relaissehaltung    gesteuert  <B>M</B>  wird, für welche die     Steuerspannuno,    von       el     einem     AusIgangskreis    wenigstens einer der  Röhren bezogen wird.  



  Bei Systemen dieser Art werden Ausgänge  eines Schalters von einem für jeden Ausgang  oder für eine Gruppe von Ausgängen     eharak-          teristisehen    elektrischen Potential markiert.  Während der     Bewe-um,    des Schalters werden  <B>n"</B> en  diese Markierungspotentiale durch eine     Null-          spannungsprüfungsvorriehtung    mit einem im       I   <B>C</B>  Register entsprechend der zu wählenden     Num-          nier    eingestellten Vergleichspotential     vergli-          ehen.    Sobald ein freier Ausgang erreicht wird,

    dessen Markierungspotential gleich dem     Ver-          gleiebspotential    im Register ist, spricht die  <B>C</B>  Prüfungsvorrichtung an, wobei ein Relais er-    regt wird oder abfällt, wodurch der Schalter       aDgehalten    wird.  



  Es sind bereits     Nullspannungsprüfungs-          vorrieht-Lin,gen    bekannt, die eine oder mehrere  Entladungsröhren enthalten. Die bekannten       Sehaltungen    haben jedoch verschiedene Nach  teile. Bei manchen Vorrichtungen     muss    jeder       Nullsehalter    mit einer eigenen Speisequelle  versehen sein, die gut isoliert gegen Erde     aus-          -ebildet    sein     muss.    Bei andern Systemen läuft  der Speisestrom der Entladungsröhren über  die Prüfbürste des Schalters und über die Wi  derstände, über welche das Markierungspoten  tial dem     Markierungskontakt    zugeführt wird,

         ##odureh    die     Markierpotentiale    in mehr oder  weniger starkem Masse geändert werden, was  zu Störungen Veranlassung geben kann, insbe  sondere bei gleichzeitiger Einstellung     mehre-          Z,        t'          rer    Wähler,     und    bei gewissen Systemen sogar  durchaus unzulässig ist.  



  Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil  und schafft eine Lösung, der verschiedene       Nullsehalter    aus einer gemeinsamen, mit Erde  verbundenen Speisequelle gespeist werden  können und ausserdem die Spannungsprüfung  stromlos erfolgt.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,       dass    der     yelneinsehaftliehe    Kathodenkreis der  Röhren     einenWiderstand    enthält, dessen Wert  so hoch ist,     dass    bei Variation der genannten  Potentiale innerhalb eines Spannungsberei-           ches,    der wenigstens     fÜnfmal    grösser ist wie  e5  der     Cuitterspannuri,-sbereieli    jeder Röhre, keine  Röhre ins     Gitterstrom--gebiet    gesteuert wird  und stets wenigstens eine Röhre leitend ist.  



  Es sei bemerkt,     dass    es an sieh bei     G',egen-          taktverstärkern    bekannt ist, einen Widerstand  in den     genteinsamen    Kathodenkreis der     Ver-          stärkerröhren    aufzunehmen, -um die Anoden  ströme der Röhren im     -leiehen    -Masse und in  Gegenphase zu ändern und auf diese Weise  die     Ge-entaktwirkuno,    zu verbessern und  etwaige Verzerrungen herabzusetzen.  



  Der     _NViderstand    an den     Eingangsklemnien     der     Sebaltung    wird     zweekmässigerweise    be  sonders     hoeh        gemaeht,    so     dass    die     Sehaltung     keine     Belastun-    der mit der     Sehaltung,        gekop-          #T,          pelten    Prüfkreise bildet, trotz der von der       Relaisschaltang    an der Ausgangsseite der       Sehaltuno-        --ebildeten    Belastung.  



  Die     Sehaltung    ändert das     Eingangskrite-          rium,    das heisst den     Untersehied        zwisehen    den  zu     vergleiehenden    Potentialen, in ein Aus  gangskriterium in den Anodenkreisen der     Ver-          gleiehsröhren,    das von der     Relaissehaltung        auf          versehiedene    Weise zur     Erzielun--    der     er-          wünsehten    Anzeige verarbeitet werden kann.

    Das     Ausgangskriteriuni    soll nur von dem     Un-          tersehied    der     zu        ver,-leiehenden    Potentiale,  aber     nieht    von den Potentialen selbst abhän  <B>gig</B> sein.  



  Wenn der gemeinsame Kathodenwider  stand der     Vergleiehsröhren    besonders     hoeh     ist, ist der Arbeitspunkt der     Vergleiehsröhren          praktiseh    unabhängig vom     Absolutwert    der  en       Ein-,        ngsspannungen.    Der Widerstand kann       zna   <B>-- --</B>  zum Beispiel von einer     Sehirmgitterröhre,    z. B.  einer     Pentode    oder z. B. einem     Eisen-Wasser-          stoff#Widerstand    gebildet werden.  



  In vielen Fällen ist es     erwünseht,        dass    die  Polarität der Steuerspannung der     Relaissehal-          tung        gleiehbleibt,        Linabhängig    von, der Polarität  des     Untenehiedes    der zu     vergleiehenden    Po  tentiale.

   Dies ist unter anderem     wiehtig,    um       züi    verhindern,     dass        ein    Relais in entgegen  gesetzter     Riehtung    magnetisiert werden     würzle          und    kurze Zeit oder dauernd abfallen würde,  wenn der     r.ntersehied    der zu     vergleiehenden     Spannungen     plötzlieh    in einen     Untersehied       mit entgegengesetzter Polarität übergeführt  wird.

       Züi    diesem     Zweek    kann an der     Eingangs-          oder    an der     Ausgangsseite    der     Vergleichsehal-          tung-    eine     Gleiehriehtsebaltung,    z. B. eine       Grätzsehaltung,    aufgenommen werden.  



  Die     ErfindLin    wird     naelistehend    an Hand  der beiliegenden     Zeiehnungen,    in denen     sehe-          matiseh    und in     vereinfaehter    Form einige  Ausführungsbeispiele von     Vorrielitungen    ge  mäss der Erfindung dargestellt sind, näher  erläutert.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist mit     Gk    ein     Wählsehalter,    z. B.  ein     Motorwähler,        bezeiehnet,    der bei Erregung  des Drehmagneten K betätigt wird. Jeder der       Aus,gan-skontakte,    die von der Schleifbürste  <B>,</B>     c#     des Sehalters     bestriehen    werden, weist ein be  stimmtes Potential auf, das den     Spannungstei-          lern        R.--R-1    entnommen wird, derart,     dass     Potentiale     zwisehen   <B>0</B> und<B>-60V</B> in Stufen  von 2 V abgenommen werden können.

    



  Während der Bewegung der     Sehleifbürste     des Sehalters werden die     aufeinanderfolgen-          den    Potentialwerte des Punktes 2 mittels  eines     Nuillsehalters    mit der Spannung eines  Punktes<B>1</B> eines     Markiersehalters        JIS        vergli-          ehen,    der     entspreehend    der     züi    wählenden       Naminer    eingestellt ist.  



  Der     Nuiliselialter    enthält zwei Entladungs  röhren B, und B., die beim dargestellten Bei  spiel     als    Trioden ausgebildet sind.  



  Die Röhren werden aus Batterien<U>V.</U> und       T        espeist,    von denen die letztgenannte eine  <B>'3</B>     o#     derartige Spannung haben soll,     dass    verhütet       uird,        (lass    bei den     böelisten        ne-ativen    Werten  der     Eingangsspannungen    die beiden Röhren       #zesperrt    werden. Die     Speiseströnie    anderer       Nullsehalter    können den     1-leiehen    Batterien  entnommen werden.  



       In    den gemeinsamen     U-athodenkreis    der  Röhren ist ein hoher Widerstand R.  <B>"</B> aufge  nommen,     und    in die Anodenkreise der Röh  ren sind die     Wiehlun-en    eine-, Differential  relais<B>T</B>     eingesehaltet.    Der Wert des     Wider-          3tandes    R5 ist so     hoeb,        (lass    die Röhren B, und  <U>B.</U> stets in einem geeigneten     Bereieh    ihrer  Kennlinie arbeiten, wenn die Potentiale der  Punkte<B>1.</B> Lind 2     zwisehen   <B>0</B> und<B>-60</B> V ge  ändert werden.

   Der Widerstand soll dabei      einen     derartiYen    Wert haben,     dass    die den       C,     höheren Strom führende Röhre auch beim  maximalen     Gritterpotential   <B>(0</B> V) nicht in das  Gitterstromgebiet gesteuert wird.  



  Wenn die Eingangsklemme<B>1</B> ein höheres  Potential hat als der Punkt 2, ist der die  Röhre B,     durchTliessende    Strom höher als der  die Röhre B2     durehfliessende,    und das Relais  <B>7,</B> ist erregt., wodurch der Kontakt t geschlos  sen ist. Das Relais T ist ebenfalls erregt, wenn  der Punkt 2 positiv gegenüber dem Punkt<B>1</B>  ist. Die Erregung des Relais T ist nur vom  Unterschied der Anodenströme der Röhren  und nicht von ihrem     Absolutwert    abhängig.  



  Sobald durch den     Schleifkontakt    des Schal  ters<I>GK</I> ein Potential abgegriffen wird,     wel-          ehes        gleieh    dem im Register eingestellten     Ver-          gleiehspotential    im Punkte<B>1</B> ist, werden die  Ströme in den     Wiekluncen    des Relais T ein  ander gleich, und das Relais fällt ab. Durch  Öffnung des Kontaktes t wird der     Erreger-          I#reis    des Drehmagneten     K    unterbrochen und  der Schalter GK angehalten.  



  Da der Widerstand R5 gross gewählt wird,  wird sieh die Steilheit der Röhren     B,    und B2  nur wenig ändern, wenn die Eingangspoten  tiale bei     Spannungsgleiehheit    Werte zwischen  <B>0</B> und<B>-60</B> V haben. Das Relais T wird dann  bei<B>0</B> und<B>-60</B> V bei etwa gleichem Wert  des     Spannungsuntersehiedes    abfallen.  



  Ein Nachteil der Schaltung nach     Fig.   <B>1</B> ist  der,     dass    das Relais T entgegengesetzt magne  tisiert wird, wenn sich beim Übergang der       Sehleifbürste    von<I>GK</I> auf einen     näehstiol-          genden    Kontakt die Polarität des Potential  unterschiedes zwischen den Punkten<B>1</B> und 2  ändert, wodurch es beim     Umpolarisieren,    das  heisst beim Übergang der Bürste auf den  <B>C</B>  folgenden Kontakt, abfällt, was unter ande  rem zur Folge haben kann,     dass    durch An  sprechen der weiteren     Ste-Liervorrichtung    im  Register der Schalter auf einen falschen Aus  gang eingestellt wird.  



  Dieser Nachteil ist bei der Schaltung nach       Ficr.    2 behoben. Hier sind die Punkte<B>1</B> und 2  an die Eingangsklemmen einer aus vier     Sperr-          sehielitzellen        SI-S4    bestehenden     Grätzsehen     Schaltung angeschlossen und die Steuerelek-         troden    der Röhren     Bl,    B2 mit den Ausgangs  klemmen verbunden. Die Steuerelektrode von  B, folgt dann stets dem höchsten der Poten  tiale der Punkte<B>1.</B> und 2, während die Steuer  elektrode von B2 stets das niedrigere der bei  den Potentiale annimmt.

   Dies hat zur Folge,       dass    bei Ungleichheit der Eingangsspannun  gen die Röhre B, immer mehr Strom als die  Röhre B2 führt, unabhängig von der Polarität  des Spannungsunterschiedes.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>3</B> ist eine       Grätzschaltung    in den Ausgangskreis der     Ver-          gleichssehaltung    aufgenommen. Hier wird ein  Relais T mit einer einzigen Wicklung verwen  det, die zwischen den Ausgangsklemmen der       GleichriehterbrIieke        SI-S4    geschaltet ist.       A-Lieh    bei dieser Schaltung ist die Stromrich  tung in der Relaiswicklung unabhängig von  der Polarität des     Spann-Lingsuntersehiedes.     



  Es ist erwünscht,     dass    der     INT-Lillschalter        an-          spri        eht,    wenn der Unterschied zwischen den  Eingangsspannungen kleiner als ein bestimm  ter Schwellenwert ist, z. B. da die zu     verglei-          ehenden    Spannungen beim  Gleichgewicht   einander nicht vollkommen gleich zu sein  brauchen, infolge der Schwankung der Werte  der in den     Spannungsteilern    verwendeten Wi  derstände. Oberhalb dieses     Sehwellenwertes     darf der     Nullsehalter    nicht wirksam werden,  da sonst die Wähler in eine falsche Stellung  eingestellt werden könnten.

   Die Schwelle soll  weiter möglichst -wenig vom     Absolutwert    der  zu vergleichen Spannungen abhängen, mit an  dern Worten, der Spannungsunterschied     zwi-          sehen    den Punkten<B>1</B> und 2, unterhalb dessen  das Relais T zum Abfallen gebracht wird,     muss     bei einem     Vergleiehspotential    von<B>0</B> V an  nähernd der gleiche sein wie bei einem von  <B>- 60</B> V.  



  Bei den Schaltungen nach den     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B>  wird die     Sehwellenbreite,    das heisst das Span  nungsgebiet, in dem das Relais abgefallen ist,  im wesentlichen von den     Steilheiten    der Röh  ren und der Stromstärke, bei welcher das Re  lais anzieht und abfällt, bedingt. Für die  genaue Wirkung des     Nullsehalters    ist es<B>je-</B>  doch günstiger,     dass    der     Einfluss    des Relais  möglichst gering ist.      Der     SeInvellenwert    ist um so     sehärfer    defi  niert,<B>je</B> grösser die relative     Stromänderting     beim Überschreiten der Schwelle ist.

   Der Ver  lauf des dem Relais zugeführten Stromes I  als Funktion des Spannungsunterschiedes     AV     kann     züm    Beispiel der Kurve a in     Fig.    4 ent  sprechen. Der Strom ist<B>0,</B> wenn der     Span-          nun-suntersehied    innerhalb der Schwellen  breite<B>D</B> liegt, und steigt ausserhalb derselben  sehr schnell an.  



  Ein derartiger Verlauf des     Relaisstronies     ist mittels der Schaltung nach     Fig.   <B>5</B> erzielbar  bei der der     Grätzsehaltung        Sl-S.1,    an die das  Relais     T    angeschlossen ist,     Vorspannungen     zugeführt werden, die über die Widerstände       Rg    und     Rlo    erzeugt werden.

   Es wird nur  Strom das Relais     T    durchfliessen, wenn der       Spannungsuntersehied    zwischen den Punkten  <B>1-</B> und 2 so gross ist,     dass    das Potential des  Punktes<B>d</B> grösser ist als dasjenige des Punk  tes a, oder das Potential des Punktes     c        das-          jeni.ge    des Punktes<B>b</B> übersteigt. Die Breite  der so erzeugten Schwelle ist mittels der Wi  derstände     Rg    und     Pbl()    einstellbar.  



  Als Prüfrelais wird im vorliegenden Fall  ein besonders empfindliches Relais verwendet.  Der Widerstand R.5 der     Sehaltungen    nach  den     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> ist weiter durch eine     Schirm-          ,vitterröhre    B5 ersetzt, die zum Beispiel als       Pentode        aus-ebildet    sein kann. Da der An  odenstrom einer solchen Röhre praktisch un  abhängig von der Anodenspannung ist, wird  in allen     Gleichgewiehtslagen    der die Röhren  <B>B,</B> und<U>B.</U>     durchfliessenfle    Gesamtstrom an  nähern<B>d</B>     o-leieh    sein.

   Diese W     irkung    kann noch  vergrössert werden, wenn bei B5 durch Anord  nung eines Widerstandes     R,1    in der Katho  denleitung von B5 eine     Stromgegenkopplung          imgewendet        wird.        Wenn        der        B   <B>5</B>     durellflie-          I.'#ende    Strom derart eingestellt wird,     dass    jede  der Röhren B, und<U>B.</U> den ganzen Strom auf  nehmen kann, ohne     Critterstrom        züi    führen,

    werden die Eingangswiderstände der     Ver-          ggleiehssehaltungl,    an den Klemmen<B>1</B>     und    2  gemessen, für alle Werte der zu vergleichen  den Spannungen wenigstens annäherungsweise  unendlich hoch sein.    Bei     Spannungs,-          "        gleiehheit    sind die Röhren  B,     und   <U>B.</U> praktisch immer auf gleichen Ar  beitspunkt eingestellt, so     dass    auch die Steil  heit der Röhren Lind somit der Schwellenwert  des     Nullsehalters    bei     Vergleiehsspannungen     von<B>0</B> und<B>-60</B> V gleich sein wird.  



  Bei     den    in den     Fig.   <B>6</B>     und   <B>7</B> dargestellten       Vergleielisse.haltungen    sind auch die Röhren  B, und<U>B.,</U> als     Pentoden    ausgebildet.  



  Die     Verwendun-    von     Mehrgitterröhren    in  der     Vergleiehssehaltun-    hat den Vorteil,     dass     der die Röhren     durehfliessende    Strom weniger  von den Anodenspannungen abhängig ist und  ausserdem eine grössere Steilheit erhalten     wer-          Jen    kann.  



  An die Punkte<I>a,<B>b, e,</B></I><B> d</B> ist eine     Gleiehrich-          tersehaltung    ähnlich derjenigen nach     Fig.   <B>5</B>       -esehlossen        (in    den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> nicht dar  gestellt).  



  Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>6</B> werden die       Sehirmgitter    der Röhren B, und B2 über einen  gemeinsamen Widerstand     R20    gespeist. In der  Praxis können die Potentiale der Punkte<B>1</B>  und 2 über einen beträchtlichen Bereich, z. B.  <B>60</B> V, geändert werden. Die Spannungen     zwi-          sehen    den     Sehirmgittern    und den Kathoden  werden sieh, gleichfalls ändern.  



  Bei     Spaniiun---sgleiehheit    zwischen den  Punkten<B>1</B>     und    2 wird der die Röhren B, und  <U>B.</U>     durehfliessende    Gesamtstrom infolge der  Wirkung der Röhre B5 für verschiedene Werte  der zu vergleichenden Spannungen gleich  sein, es werden sieh jedoch die Steuergitter-     j     und     Sehirmgitterspannungen    ändern.

   Dies hat  zur Folge,     dass    die Anodenströme von B, und       B#    bei     Spannungsgleiebheit    zwischen den  Punkten<B>1</B>     und    2 nicht über den ganzen Be  reich der Eingangsspannungen einander gleich i  zu sein brauchen, wenn die     Röhrenkennlinien     nicht gleich sind.

   Obgleich die Abweichungen  im     allo#emeinen    verhältnismässig gering sind,  können in bestimmten Fällen die gestellten  Toleranzen überschritten werden. i  Es ist dann erwünscht, die     Sehirmgitter-          spannung    konstant     zu    halten, so     dass    die Röh  ren immer     auf        dem        -leiehen    Punkt der Kenn  linie arbeiten.

        Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>6</B> ist dies da  durch erzielbar,     dass    als     Sehirmgitterwider-          stand        R90    ein     Eisenwasserstoffwiderstand    ver  wendet wird, der den     Gesamtsehirmgitterstroni     konstant hält.  



  Eine andere Lösung ist in     Fig.   <B>7</B> darge  stellt. Die     Sehirmuitter    der Röhren B, und B2       shid    einerseits über den Widerstand     R,>,    mit  dem Pluspol der     Speisequielle    V2 verbunden,  und anderseits ist     zwisehen    den     Sehirmfrittern     e  und der Kathode der Röhre B6 eine Neon  röhre IV, geschaltet. Das Steuergitter der  Röhre B6 ist mit den Kathoden der Röhren  B, und B2 verbunden.

   In die Kathodenleitung  von B6 ist ein hoher Widerstand R24 aufge  nommen, wodurch diese Röhre als Kathoden  verstärker wirkt     und    der Unterschied zwischen  dem Kathodenpotential von B6 und dem Po  tential der Kathoden von     B,    und<U>B,</U>     prak-          tiseh    konstant ist. Mit dieser Schaltung ist  erzielbar,     dass    die Anodenströme der Röhren       Bl        und    B2 bei     Brüeken"o.,leieh,-ewieht        prak-          tiseli    unabhängig von der Grösse der zu ver  gleichenden Spannungen sind.  



  n  Dieses Ergebnis könnte nicht im     gleiehen     Masse erzielt werden, wenn die Neonröhre un  mittelbar zwischen den     Sehirmgittern    und den  Kathoden von B, Lind<U>B.</U> geschaltet wäre, da  in diesem Fall der konstante Emissionsstrom  von B5 über die Röhren B, und B", und die  Neonröhre verteilt werden würde. Der die  Neonröhre     durehfliessende    Strom ist jedoch  nicht konstant, so     dass    auch die Röhrenströme  von B, und<U>B.</U> sieh mit der Grösse der zu ver  gleichenden Spannungen ändern würden. Ver  suche haben ergeben,     dass    durch eine derart  geschaltete Neonröhre keine Verbesserung der  Wirkungsweise erzielt würde-.  



  Mittels des     Spannungsteilers    r nach den       Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> kann. das     Brüeken-leichgewicht     derart     naehgeregelt    werden,     dass    bei     Span-          nungsgleiehheit    an den Klemmen<B>1</B>     Ltnd    2 die  die Röhren B, und<U>B.</U>     durehfliessenden    Ströme  gleich gross sind.  



  Die Schaltung     naeh        Fig.   <B>8</B> zeigt eine Va  riante des Ausgangskreises. Die Anoden der  <B><I>b</I></B>  Röhren B, und B2 sind über     Sperrsehiehtzel-          len        S12    und<B>S,1</B> mit einem     Anzapfungspunkt       des     Auisgangskreises    der andern Röhre ver  bunden.

   Bei     eineni    kleinen Unterschied der  Anodenströme der beiden Röhren sind     sämt-          liehe        Sperrsehichtzellen    gesperrt, da alle Zel  len negativ vorgespannt sind, und das Relais  wird nicht von Strom     durehflossen.        Lässt    man  nunmehr den     SpannLingsuntersehied    an den  Eingangsklemmen zunehmen, z.

   B. derart,     dass     das Potential der Anode von B, gegenüber  demjenigen von     B.2    ansteigt, so werden bei  einem bestimmten Wert des     Spannungsunter-          sehiedes    die     Gleiehriehter        S3    und 82 leitend.  Der das Relais     durehlliessende    Strom nimmt  dann     züi,    bis das Potential des Punktes     c    dem  jenigen des Punktes<B>f</B> entspricht, wonach die       Sperrsehiehtzelle   <B>S12</B> leitend wird und der das  Relais     durehiliessende    Strom nur langsam wei  ter ansteigt.  



  Der Verlauf des die     Relaiswieklung    durch  fliessenden Stromes hat etwa die Form der  Kurve<B>b</B> nach     Fig.    4. Ein Vorteil der Begren  zungsmassnahme besteht darin,     dass    das Relais  bei einem grossen     Spannungsuntersehied    nicht  stark     überniagnetisiert    wird, so     dass    das Re  lais bei der plötzlichen Herstellung des Gleich  gewichtes des Nullschalters schnell abfallen  kann.  



  Die vorstehenden Schaltungen weisen in  mehr oder weniger grossem Masse den Nachteil  auf,     dass    das Prüfrelais weniger als normal  erregt wird. Normalerweise ist die Strom  stärke einige Male grösser als der Minimal  wert. Dies hat zur Folge,     dass    die Wirkungs  zeiten des Relais stark veränderlich sein kön  nen. Die Empfindlichkeit der Schaltungen ist  verhältnismässig gering.

   Ausserdem haben sie  den     Naehteil,        dass    die Schwelle der     Nullsehal-          ter    nicht besonders scharf ist, da die Steilheit  der Stromzunahme durch das Relais bei Ände  rung der Eingangsspannung durch die     Steil-          lielt    der Entladungsröhren bedingt wird.  



  Mittels der im folgenden erläuterten     Schal-          ttingen    ist ein     sehärferer    Übergang erzielbar,  und ausserdem kann die     Sehwellenbreite    einen  kleineren Wert haben.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fil(y.   <B>9</B> wird die       #,nodenstromänderuna    der Röhren B, und B2  in eine Änderung der Amplitude einerWech-           selspannung    umgewandelt, die nach Verstär  kung und     Gleiehriehtung    zur Steuerung des  Relais verwendbar ist.  



  Zwischen der     Sekundärwieklung    des     Trans-          Formators        TI    und der Primärwicklung des  Transformators     l'2    ist eine     Gleiehrichter-Ge-          gentaktschaltung    vorgesehen. Der     Primärwiek-          lung    von TI wird eine     Weeliselspannung    mit       eMer    Frequenz, z. B. von<B>10</B> kHz, zugeführt,  die von einer nicht dargestellten Spannungs  quelle stammt.

   Die Punkte a bis<B>d</B> entsprechen  den Punkten a bis<B>d</B> der Schaltungen nach  den     Fig.   <B>5</B> bis<B>8.</B> Die Punkte a und     b    sind  mit den Mitten zweier zwischen den     Sperr-          sehiehtzellen    eingeschalteter     Spannungsteiler          R95-R26        bzw.        R27-R28    verbunden. Die An  oden     c    und<B>d,</B> der Röhren BI Lind     B#    sind an       AnzapfLingen    der     Transformatorwieklungen     angeschlossen.

   Die Kondensatoren<B>C</B> sind der  art bemessen,     dass    sie Ströme einer Frequenz  von<B>10</B>     li:Hz    unbehindert durchlassen.  



  Die     Wirkunasweise    der Schaltung ist fol  gende: Sind die miteinander zu vergleichenden  Spannungen an den Punkten<B>1</B> und 2 einan  der gleich, so werden auch die Potentiale der  Punkte a und<B>b</B>     bzw.        c    und<B>d</B> einander gleich  sein. Die Potentiale von a und<B>b</B> sind dabei  höher als diejenigen von     c    und<B>d,</B> so     dass    die       Gleiehriehter    gesperrt sind und einen hohen  Widerstand darstellen. An den Primärklem  men von T2 entsteht somit keine     Weehselspan-          nung.    Gegebenenfalls können die Kapazitäten  der     Gleiehrichter    abgeglichen werden.

   Bei  einem kleinen     Enterschied    zwischen den zu  vergleichenden Spannungen wird das Poten  tial von a immer noch dasjenige von<B>d</B> über  steigen,     bzw.    dasjenige von<B>b</B> wird höher als       dasjeni-ge    von<B>c</B> sein, so     dass    die     Gleiehrieliter     gesperrt bleiben. Wird der Unterschied jedoch  immer grösser, z. B. dadurch,     dass    der Strom  der Röhre B, ansteigt und derjenige von B.

    absinkt, so wird in einem bestimmten Augen  blick das Potential von<B>d</B> dasjenige von a über  steigen, so     dass    die     Gleiehrichter   <B>S5</B> und     Sr,     leitend werden und eine     Weeliselspannung    an  den Klemmen von     T.    auftritt. Diese Wechsel  spannung kann durch die Einrichtung     VCr     verstärkt und gleichgerichtet werden, wodurch    das Relais mit dem     gleichgerieliteten    Strom  gesteuert werden kann.  



  Wird der     Spannungsuntersehied    zwischen  den Klemmen<B>1</B> und 2 im entgegengesetzten  Sinne geändert, so werden die     Gleiehrichter     <B>A!7</B> und     S8    leitend, wodurch T2 gleichfalls über  die     Gleiehriehter    eine     Weehselspannung    zu  geführt wird.'  Der Verlauf der     Weehselspannungsampli-          tude    an den Klemmen von     T2    als Funktion  des     Spannun,-suntersehiedes   <B><I>A</I></B><I> V</I> zwischen den  Klemmen<B>1</B> und 2 entspricht demjenigen der  Kurve a in     Fig.    4.

   Die     Sehwellenbreite    kann  mittels der Widerstände     RI)    und     Rlo    geändert  werden.  



  Bei einer andern Ausführungsform       (Fig.   <B>10)</B> wird von einem der     Vergleichssehal-          tung    genommenen Steuerstrom die Frequenz  eines     I-Ioehfrequenzgenerators    geändert. Die       Hoehfrequenzweehselspannung    veränderlicher  Frequenz wird durch eine     Diskriminatorschal-          tung        hindurehgeführt    und darauf gleichge  richtet.  



  Die ersten drei Elektroden der     Generator-          röhre   <B>B7</B> sind in eine     Dreipunktgenerator-          schaltung    aufgenommen, deren Frequenz  durch den von den Kondensatoren<B>C,</B> und der  Selbstinduktion L, gebildeten Kreis bestimmt  ist.

   Die Frequenz des     Generators    kann zum  Beispiel<B>500</B>     klIz    betragen; die Selbstinduk  tion     Li    ist mit einem     Hoehfrequenzeisenkern     ff versehen, dessen     Permeabilität    veränderlich  ist, indem ein Gleichstrom durch eine auf dem  Kern angeordnete     Vormagnetisierungswick-          lung        hindurehgeführt    wird, die auf bekannte  Weise     hoehfrequenzmässig    gegenüber der       '-'elbstinduktion        LI    entkoppelt ist.  



  Die     Erregerwieklung    X kann statt des Re  lais     T    in die Schaltung nach den     Fig.   <B>5</B> bis<B>7</B>  aufgenommen sein.  



  Der die W     ieklung    X     durebfliessende    Strom  kann nach     Fig.   <B>8</B> begrenzt werden. Bei Ände  rung des     Spannungsuntersehiedes   <B>A</B> V     zwi-          sehen    den Klemmen<B>1</B> und 2 verläuft dann der  die Erregerwicklung X durchsetzende Strom  gemäss der Kurve<B>b</B> nach     Fig.    4.  



  Die Frequenz des Generators verläuft dem  entsprechend. Ähnlich wie bei den Schaltun-      gen nach den     Fig.   <B>5</B> bis<B>7</B> kann die Schwellen  breite mittels der Widerstände     Rg    und     Rlo     geändert werden. In den Anodenkreis der       Generatorröhre   <B>B7</B> nach     Fig.   <B>10</B> ist eine     Dis-          kriminatorsehaltung    aufgenommen, die aus  einem von den Kreisen     L2C2C9,        L3C3C3    ge  bildeten Bandfilter besteht. Die Kreise sind       kapazitiv    durch den Kondensator C4 gekop  pelt.

   Die Selbstinduktion<B>L3</B> bildet die     Pri-          märwieklung    des     lIochfrequenztransformators     <B>7'3,</B> in dessen Sekundärwicklung eine nicht  dargestellte     Gleichrichtersehaltung        aufgenom-          inen    ist. Mittels der     Gleiehriehterspannung     kann ein Relais erregt oder eine     Verstärker-          röhre    gesteuert werden.

   Das Bandfilter ist     auf     <B>500</B>     kIlz    abgestimmt und die Bandbreite soll  grösser als der     Frequenzbereieh    gewählt wer  den, in dem die     Eigenfrequienz    des     Genera-          tors        sehwanken    kann, infolge -unerwünschter  Schwankungen der Speisespannung oder der  gleichen.  



  Die Wirkungsweise der     Sehaltung    ist fol  gende:  Wenn der     Untersellied        zwisehen    den     züi          ,ergleichenden    Spannungen kleiner als der       Sehwellenwert    der     Vergleiehssehaltung    ist,  fliesst kein Strom durch die     Erregerwieklung     X und die Frequenz des     Crenerators    ist gleich  <B>500</B>     krIz.    Übersteigt der     Spannungsuntersehied     den Schwellenwert,

   so wird sieh infolge der       Vormagnetisierung    des<B>E</B>     isenkernes   <B>J1</B> die Fre  quenz des     Grenerators    rasch ändern. Es hat  sich in der Praxis als     möglieh    erwiesen, eine       Frequenzänderung    von<B>100</B>     kl-Iz   <B>je</B> Volt Span  nungsänderung     7wisehen    den Klemmen<B>1</B> -und  2 zu erzielen. Die Frequenz fällt dabei ausser  halb des     Durehlassbandes    des Bandfilters, so       dass    die     Ausgangsspanung    bis auf einen sehr  geringen Wert herabgesetzt wird. Die Flan  kenbreite der Schwelle beträgt dabei nur  einige mV.  



  Eine besonders scharfe     Sehwellenwirkung     des Nullschalters entstellt, wenn das     Priii-          relais        l'    wie in     Fig.   <B>1.1</B> in eine     Kippschaltung     aufgenommen wird, die von der     Vergleichs-          sellaltung    gesteuert wird.  



  Die     Kippsehaltung    enthält zwei Röhren B3  und     B,1.    In den gemeinsamen Kathodenkreis ist    ein hoher Widerstand     R17    aufgenommen. Die  Anode von B3 wird über den Widerstand     R16     gespeist, und das Prüfrelais T ist in den An  odenkreis von B4 eingeschaltet. Das Steuer  gitter von     B,1    ist mit einem Punkt des     zwisehen     der Anode von B3 und der Minusklemme der  Batterie V3     gesehalteten        Spannangsteilers          r#18-.Pi,19    verbunden. Die Steuerspannung  wird dem Steuergitter der Röhre B3 zuge  führt.  



  W,     enn    das Steuergitter voll B3 ein     verhält-          rtismässig    niedriges Potential aufweist, ist die  Röhre B3 gesperrt und die Röhre B4 geöff  net, so     dass    das Relais T erregt ist. Wird     nun-          inehr    das Potential des Steuergitters erhöht,  so wird bei einem bestimmten Wert     Bs    leitend,       eias        Steuergitterpotential    von B4 sinkt stark  und die Röhre B4 wird     plötzlieh    vollkommen       0.esperrt.    Dieser Übergang ist sehr scharf.  



  Die Schaltungen nach den     Fig.   <B>11</B> bis 14  unterscheiden sieh voneinander nur durch die  Art und Weise, in der die Steuerspannung für  die     Kippschaltung    dem Ausgang der     Ver-          22          gleiehssehaltung    entnommen wird. Bei jeder  Schaltung wird die Steuerspannung durch das  Anodenpotential derjenigen der Röhren     B,     und<U>B.</U> bestimmt., die den grösseren Strom  führt.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>11</B> ist das  Steuergitter von B3 über den Widerstand R15,  der eine Begrenzung etwaiger Gitterströme be  zweckt, mit der Anode der Röhre B, verbun  den. Die     St#iiergitter    der Vergleichsröhren  sind, ähnlich wie<B>-</B>bei der     Sehaltung    nach       Fig.    2, über     Sperrschielitzellen        Sl-S4    Mit  Punkten<B>1</B> und 2 verbunden, denen die zu ver  gleichenden Spannungen zugeführt werden.

    Die     Sperrsehiehtzellen    sind derart     gepolti        dass     das Steuergitter von     B,    stets das höhere und  das Steuergitter von B2 stets das niedrigere  Potential besitzt.  



  Die in die Kathodenleitung von B, und B2       eingesehaltete        Pentode    B5 hält den     Gesamt-          emissionsstrom    der Röhren B, und B2 weit  gehend konstant. In jedem Zustand von     Span-          itungsgleichheit    zwischen Null und<B>-60</B> V  werden also die die Widerstände<B>B7</B> und     Rs     durchfliessenden<B>-</B> Ströme den gleichen Wert      haben, und es wird also auch das Potential der       -Anode    von B, das gleiche sein, unabhängig  vom     Absolutwert    der Eingangspotentiale der  Punkte<B>1</B> und 2.  



  Die Widerstände der     Kippsehaltung    sind  derart bemessen,     dass    beim. Gleichgewicht die  Röhre B3 leitend und die Röhre     B.,    gesperrt  ist, so     dass    in diesem Zustand das     Prülrelais     abgefallen ist.  



  Steigt nunmehr der     Potentialuntersehied     zwischen<B>1</B> und 2 an, so fällt das Anodenpoten  tial von     Bl.    Bei einem bestimmten Wert des       Potentialuntersehiedes    sperrt     B3    plötzlich und       B.,    wird stromführend, und das Prüfrelais  spricht an.  



  Da die Steilheit der Röhren B, und<U>B.</U>  beim     Spannan--gsgleiellgewiellt    nicht vom     Ab-          solutwert    der zu     vergleieliendbn    Spannungen  abhängig ist, ist auch die Schwellenbreite des       -i\'ullsehalters    konstant.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.    12 sind die  Steuergitter von     BI    und B2 unmittelbar an  die Punkte<B>1</B> und 2 angeschlossen, und es ist  das Steuergitter der Röhre     B3    der     Kippsehal-          tung    über     Sperrsehiehtzellen   <B>S,</B> und<B> & </B> mit       clen    Anoden von B,     und   <U>B.</U> verbunden.     Zwi-          sehen    dem gemeinsamen Punkt a und der  Quelle hohen Potentials ist ein Widerstand       RI2    geschaltet.

   Die     Sperrsehiehtzellen    sind  derart polarisiert,     dass    das Steuergitter von B3  dem höheren der     Anodenpotentiale    von B,  Lind<U>B.,</U> folgt.  



  Die     Sehaltun-en    nach den     Fi-.   <B>13</B> und 14  <B>C in</B>       entspreehen        ini    wesentlichen den Schaltungen       ZD     nach den     Fi-.   <B>1.1</B> und 12. Die     Pentode        Br.    ist  jedoch durch einen Widerstand     1?5    ersetzt.

    Der     Gesamtemissionsstrom    von B, und<U>B.,</U> ist       nunmehr    gewissermassen von den     Absolutwer-          ten    der     Ein,gangsspannungen    abhängig.     Lässt     man die Potentiale der Punkte<B>1</B> und 2 gleich  zeitig zunehmen, so sinken die Anodenpoten  tiale von     B,    und     B.,.,    und es steigt das Poten  tial der Kathoden an.

   An einem zwischen einer  ,Anode und der Kathode geschalteten     Span-          nun        -steiler        wird        also        ein        Punkt        vorhanden     sein, dessen Potential sieh nicht ändert.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>13</B> ist das       Steuer.-Itter    von     B.#    an, den Punkt a des Span-         nungsteilers        I#13--Pil,1    zwischen der Anode  von B, und den Kathoden von     B,    und     B#    an  geschlossen, während bei der Schaltung nach       Fig.    14 der     Spaiinungsteiler        R13-R1,

  1        ZW'-          sehen    dein gemeinsamen Punkt der     Sperr-          sellielitzellen   <B><U>S.</U></B> und     den        K-athoden    ge  schaltet ist. Durch passende Wahl des     An-          zapfungspunktes    a ist erzielbar,     dass    die       Sehwellenbreite    der     Nullsehalter    konstant ist.  Die Lage des Punktes a entspricht nicht genau  dem Punkte<B>k,</B> da auch die Steilheit der Röh  ren gewissermassen vom     Absolutwert    der Ein  gangsspannungen abhängig ist.  



  Wenn bei den     Selialtungen    nach den       Fig.   <B>11</B> bis 14 die Polarität der     Sperrschicht-          zellen        uinoel,-elirt    wird, nimmt das Steuergit  ter von     B?,    das niedrigere der Anodenpoten  tiale von BI und     B.,    an.

   Werden die Wider  stände der     Sehaltungen    nunmehr derart be  messen,     dass    beim     G'leiehgewieht    die Röhre B3  gesperrt und     B.,    leitend ist, so wird beim An  steigen des     Absolutwertes    des Spannungs  unterschiedes zwischen     lund    2 oberhalb eines  bestimmten     Sehwellenwertes    das Prüfrelais     T     plötzlich abfallen. Die     WirkLingsweise    der       Sehaltung    ist also derjenigen der vorher     be-          sehriebenen    Fälle     -egenüber    reziprok.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCLI: Sehaltungsanordnung für eine selbsttätige Fernmeldeanla-e zur Einstellun- eines Wäh lers mittels einer Spannungsvergleiehs- niethode, wobei ein bestimmtes, die ge wünschte Einstelluno- des Wählers eharak- terisierendes Potential einem Steuergitter einer ersten Vakuumröhre zugeführt wird und ein zweites,
    fortwährend die jeweilige Lage des Wählers charakterisierendes Poten tial über einen Sehaltarm des Wählers einem Steuergitter einer zweiten Vakuumröhre zu geführt wird, deren Kathode mit der Kathode der ersten Röhre verbunden ist, wobei die Bewe-un- des _Wählers von einer Relaissehal- tung gesteuert wird, für welche die Steuer7 spannung vom Ausgangskreis wenigstens einer der Röhren bezogen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass der gemeinsehaftliehe Katho denkreis der Röhren einen Widerstand ent- hält, dessen Wert so hoch ist,
    dass bei Varia tion der genannten Potentiale innerhalb eines Spannungsbereiehes, der wenigstens fünfmal grösser ist wie der Gitterspannungsbereich <B>je-</B> der Röhre, keine Röhre ins Gitterstronigebiet gesteuert wird und stets wenigstens eine Röhre leitend ist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Sehaltunosanordnung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Ka thodenwiderstand zwischen dem --Minuspol der Speisespannungsquelle und einer einstellbaren Anzapfung eines zwischen den Kathoden der Vergleichsröhren geschalteten Spannungstei- el lers geschaltet ist.
    2. Sehaltun.-sanordnung nach Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kathodenwiderstand von einer ein Sehirm-it- ter enthaltenden dritten Entladungsröhre ge bildet wird. <B>3.</B> Schaltungsanordnung nach Unteran- sprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der dritten Röhre eine Stromgegenkopplung vor handen ist.
    4. Sehaltungsanordnung nach Unteran- sprueb <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleiellsröhren als Sehirmgitterröhren aus gebildet sind und in die gemeinsame Schirm- gitterspeiseleitung ein den Sehirmgitterstrom konstant haltendes Sehaltelement eingeschaltet ist.
    <B>5.</B> Selialtungsanordnung nach Unteran- sprueli <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleielisröhren als Sehirmgitterröhren aus gebildet sind und die Sehiringitter gemeinsam über einen Widerstand gespeist werden und dass sie über ein Sehaltelement mit konstantem Spannungsfall mit der Kathode einer vier ten Entladungsröhre verbunden sind, von der eine Steuerelektrode mit dem gemeinsamen Katliodenkreis der Verffleichsröhren verbun den ist,
    so dass das Potential der Kathode der vierten Entladungsröhre den Änderungen des Potentials der Kathoden der Vergleiehsröhren wenigstens annähernd folgt. <B>6.</B> Sehaltungsanordnung nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektroden der Vergleiehsröhren <B>je</B> über zwei Sperrschichtzellen mit Punkten verbun den sind, denen die zu vergleichenden Span nungen zugeführt werden und die Sperr- schichtzellen derart gepolt sind,
    dass die eine Steuerelektrode stets den höheren Wert und die andere Steuerelektrode stets den niedri geren Wert der zu vergleichenden Potentiale annimmt. <B>7.</B> Schaltungsanordnung nach Unteran spruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in den Anodenkreis der Vergleiehsröhren die Wick lungen eines Differentialrelais eingeschaltet sind.
    <B>8.</B> Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die, Steuerspannung der Relaisschaltung vom Aus gangskreis der Vergleiehsröhren derart abge nommen wird, dass das Potential dieses Punk tes vom Unterschied der zu vergleichenden Potentiale bestimmt wird und nicht von ihren Absolutwerten abhängig ist.
    <B>9.</B> Schaltungsanordnung nach Unteran- sprueh <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung der Relaissehaltung einem derartigen Punkt eines zwisehen der Anode einer der Vergleichsröhren und den Kathoden der Röhren geschalteten Spannungsteilers ent nommen wird, dessen Potential sieh nieht än dert, wenn die Eingangsspannungen gegen seitig im gleichen Alasse geändert werden.
    <B>10.</B> Sehaltungsanordnung nach Unteran- sprueh <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Relaissehaltung an einen Punkt angeschlos sen ist, der mit jedem der Anodenkreise der Ver-leiehsröhren durch zwei gegeneinander- geschaltete Sperrsehiehtzellen verbunden ist, und dass die Relaissehaltung an den Verbin dungspunkt der Sperrsehiehtzellen ange schlossen ist.
    <B>11.</B> Selialtun#-#,sanordnLiii,-- nach Unteran- spruelt 8, dadureh gekennzeichnet, dass die Relaissehaltung an einen Punkt eines Span- nungsteilers angeschlossen ist, von dem das eine Ende mit den Kathoden.
    der Vergleichs röhren verbunden ist und das andere Ende über je eine gleich gepolte Sperrschiehtzelle mit den Anodenki#eisen der Vergleiehsröhren verbunden ist und der Punkt derart am Spannungsteiler gewählt ist, dass sein Po tential für verschiedene, aber untereinander gleiche Eingangsspannungen konstant bleibt.
    12. Sehaltungsanordnung nach Unteran spruch.<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Relaissehaltung von einer aus zwei Röhren bestehenden Kippschaltung gebildet wird, bei der in einen Ausgangskreis einer der Röhren ein Relais mit einem mechanischen Kontakt eingeschaltet ist. <B>13.</B> Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung einer Steuerelektrode einer der Kippschaltungsröhren zugeführt wird und eine Steuerelektrode der andern Röhre mit dem Ausgangskreis der ersten Röhre gekop pelt ist, und für beide Röhren ein gemein samer Kathodenwiderstand vorgesehen ist. 14.
    Schaltungsanordnung nach Unteran- sprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung für die Relaissehaltung den Ausgangsklemmen einer aus Sperrschicht- zellen bestehenden Gleichriehterbrüeke ent nommen wird, deren Eingangsklemmen an den Anodenkreis der Vergleichsröhren ange schlossen sind.
    <B>15.</B> Sehaltungsanordnung nach den Unter ansprüchen<B>5</B> und 14, dadurch gekennzeieh- net, dass die Klemmen der Relaissehaltung über je mvei Sperrschiehtzellen mit versehie- denen Paaren entsprechender Punkte der An odenkreise der Vergleichsröhren verbunden sind Lind die Sperrsehiehtzellen, die mit den der Anode zunächstliegenden Punkten vep bunden sind, derart polarisiert sind,
    dass die positive Stronidurelilal,')riehtung dem Relais zugewendet ist und die andern Sperrschieht- zellen derart polarisiert sind, dass die Durch- lassriehtung von dein Relais abgewendet ist.
    <B>16.</B> Sehaltungsanordnung nach Unteran- sprueh <B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Anode jeder Vergleiehsröhre über eine wei tere Sperrsellichtzelle mit einem Punkt des Anodenkreises der andern Röhre verbunden ist.
    <B>17.</B> Sehaltungsanordnung nach Unteran- sprueh <B>5,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass die Potentiale entsprechender Punkte der An odenkreise der Vergleiehsröhren eine Gegen- taktmodulatorsehaltung steuern, der ein Wechselstrom zugeführt wird, und dass mit der Ausgangsspannung der Modulatorsehal- tung nach Verstärkung und Gleiehriehtung ein Relais gesteuert wird.
    <B>18.</B> Sehaltungsanordnung nach den Un- teransprüehen <B>16</B> und <B>17,</B> dadurch gekenn- zeielinet, dass die Relaissehaltung einen Weeh- selstronigenerator enthält, dessen Frequenz von der Steuerspannung der Relaissehaltung gesteuert wird und die erzeugten Sehwingun- gen einem Frequenzdiskriminator zugeführt werden, dessen Ausgangsspannung ein Relais steuert.
    <B>19.</B> Sehaltungsanordnung nach Unteran- sprueli <B>18,</B> dadureli gekennzeichnet, dass die Ausgangsspannung des Frequenzdiskrimina- tors verstärkt und gleieligerielitet wird.
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