CH280200A - Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels. - Google Patents
Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D15/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials
- B65D15/02—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums
- B65D15/04—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums with curved, or partially curved, walls made by winding or bending paper
- B65D15/06—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums with curved, or partially curved, walls made by winding or bending paper with end walls made of metal
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Description
Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefäfimantels. Bisher sind Gefässe, die aus Papierstoff, Karton, Blech, Aluminium und andern billigen press-, spritz- und giessfähigen Materialien hergestellt wurden, innen mit einem Isolierlack, mit Paraffin und andern eine Dichtund Isolierschicht bildenden Materialien ausgekleidet worden, damit sie als Behälter für Flüssigkeiten dicht sind und der Flüssigkeitsinhalt keine chemische Veränderung erfährt. Das Dieht-und Isoliermaterial muss jeweils den Eigenschaften des Flüssigkeitsinhaltes angepasst werden. Für viele Flüssigkeiten, besonders für starke Säuren und Laugen, gibt es kaum geeignete, billige Materialien. Auch hat die Imprägnierung der Innenseite des Gefässes mit solchen Materialien den Nachteil, dass die Bekleidung nicht überall gleichmässig ausfällt. Es bilden sich Stellen, die mehr oder weniger oder auch gar nicht imprägniert bzw. isoliert sind. Auch besteht die Mögliehkeit, dass die gebildete Schicht beim Transport des Gefässes durch äussern Druck absplittert und brüchig wird oder bei längerem Lagern vom Flüssigkeitsinhalt zerstört wird und die Flüssigkeit durchsickert und ausläuft. Man hat auch versucht, Behälter aus Papierstoff, Karton und ähnlichem Material mit Polyäthylen auszugiessen. Eine praktische, billige Methode konnte aber nicht entwickelt werden, weshalb man davon wieder abgekommen ist. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Unzulänglichkeiten zu beheben und betrifft ein Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverideidung mindestens des Gefässmantels, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Boden zusammen mit dem untern Ende eines Futters des Gefässmantels in den die Aussenwand bildenden Gefässmantel dicht schliessend eingesetzt ist und dass das obere Futterende am Gefässkörper befestigt ist. Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich, den Gefässkörper aus unzerbrech- liehen, billigen und wirtschaftlichen Materialien, wie Karton, Papierstoff, Eisen- oder Aluminiumbleeh, sowie beliebigen press-, spritz- und giessfähigen Materialien herzustellen, da diese Materialien mit dem einzufüllenden Gut nicht in Berührung kommen. Ebenso kann das Futter, das allein mit dem einzufüllenden Gut in Berührung kommt, aus zweckentsprechendem Stoff bestehen, insbesondere aus einer Kunststoftolie, vorzugsweise einer Polväthylenfolie. Letztere zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie geruch- und geschmacklos ist und daher als Verpackungsmaterial für Lebensmittel, Genussmittel, Getränke sowie für chemische Substanzen besonders geeignet ist. Der Stoff Polyäthylen ist an und für sich zwar teuer und würde sich wirtschaftlich nicht benützen lassen, wenn man das ganze Gefäss ausschliesslich aus diesem Stoff herstellen wollte. Da jedoch im Falle der vorliegenden Erfindung nur das Futter aus diesem Stoff zu bestehen braucht und dieses in Form einer feinen Folie vorlie gen kann, so ist dadurch die Wirtschaftlich- keit der Verwendung von Polyäthylen ohne weiteres gesichert. Dabei ist es nicht von Nachteil, dass Polyäthylen für das Aufkleben von Etiketten bzw. das unmittelbare Bedrucken ungeeignet ist und Schwierigkeiten bietet, denn auf dem Futter selbst bedarf es natürlich keiner solchen Massnahmen im Gegensatz zu dem Falle, dass das ganze Gefäss aus Polyäthylen bestehen würde und infolgedessen eine Beschriftung in den meisten Fällen nötig wäre. Das Gefäss gemäss der Erfindung lässt sich auch den Anforderungen an den praktischen Gebrauch aufs beste anpassen, indem das Futter im Innern des Gefässkörpers vor zerstörenden äussern Einflüssen, wie Stössen oder Schlägen, geschützt ist. Solche hat lediglich der Gefässkörper aufzunehmen, der auch dementsprechend in seiner mechanischen Festigkeit und seinen Abmessungen ausgeführt werden kann. Nach der vorliegenden Erfindung hergestellte Flaschen eignen sich besonders für den Ersatz bisheriger Flaschen für Lebensmittel und Getränke, z. B. Ölflaschen für den Haushalt, die aus Glas bestehen mussten, um allen Anforderungen zu genügen, jedoch anderseits wegen ihres verhältnismässig grossen Gewichtes für den Transport teuer kamen, ausserdem wegen ihrer Zerbrechlichkeit un- günstige Verhältnisse aufwiesen und zum Reinigen für die Wiederverwendung ganz beträchtliche Aufwände an Zeit und Geld erforderten, ganz abgesehen von den durch den Bruch eines gewissen Prozentsatzes an Fla schen noch verursachenden Sonderkosten. Im Gegensatz hierzu kann das Gefäss der vorliegenden Erfindung so billig hergestellt werden, dass die Herstellungskosten im Verhältnis zu den Transportkosten und dergleichen gar nicht in Betracht fallen, so dass das Gefäss nach Gebrauch weggeworfen werden kann und gar nicht zu einer mehrmaligen Benüt zung gelangt. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispicl eines Gefässes nach der vorliegenden Erfindung dargestellt, z. B. als Ölflasche. Das im senkrechten Mittellängsschnitt dargestellte Gefäss weist einen Boden 1 und einen Flaschenhalskörper 2, z. B. aus Aluminiumblech, sowie einen die Aussenwand bildenden hohlzylinderförmigen Gefässmantel 3, z. B. aus Karton, auf. Im Gefässmantel 3 befindet sich ein zylinderrohrförmig gestaltetes Futter 4, das zwischen seinem obern und untern Ende am Gefässmantel nicht befestigt ist und das z. B. aus einer Polyäthylenfolie besteht. Die Enden des Futters sind über die betreffenden Ränder des Mantels 3 gestülpt und der Rand des Bodens 1 bzw. des Flaschenhalskörpers 2 in bei Konservendosen und dergleichen bekannter Weise umgebördelt, so dass der Boden bzw. der Flaschenhalskörper das Futter und den Gefässmantel dicht schliessend miteinander verbindet. Statt durch Umbördeln kann die Verbindung auch durch Einkleben des Bodens sowie des Flaschenhalskörpers zusammen mit den Enden des Futters in den Gefässmantel erfolgen bzw. kann eine Kombination beider Befestigungsarten erfolgen, indem die an der Verbindung beteiligten Teile des Futters vorher mit einem Klebstoff versehen werden. Entgegen der Darstellung in der Zeichnung kann jedoch der Flaschenhals durch den am obern Ende entsprechend geformten Gefässmantel selbst gebildet sein. In diesem Falle ist es zweckmässig, auch den obern Teil des Futters flaschenhalsförmig zu gestalten und mindestens bis zur Mündung des Flaschenhalses zu führen und daran zu befestigen. Hierbei kann das obere Futterende zwi schen dem Flaschenhalskörper und einem diesen umschliessenden oder in diesem sitzenden Ringkörper festgeklemmt sein. Zweckmässig erhält der Ringkörper jedoch U-förmigen Querschnitt und wird derart auf den Gefässhalsrand aufgesetzt, dass er über dessen Aussen- und Innenseite heruntergestülpt ist und zugleich das über den Halsrand nach aussen heruntergestülpte Futterende auf der Aussenwand der Innenseite einfasst. Im übrigen kann an Stelle eines solchen im Quersehnitt U-förmigen Ringes auch eine sieh über den ganzen Hals erstreckende Kapsel gewählt werden. Für Gefässe, welche nicht flaschen-, sondern dosenförmig gestaltet sind, kann das Futter am obern Gefässmantelrand in ähnliefer Weise mittels eines Ringkörpers befestigt sein, wie vorstehend für den Flaschenhalsrand beschrieben. Zum Beispiel kann in der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Flasche der Bördelring 5 unter Wegfallen des daran anschliessenden Flaschenhalskörperteils hierzu Verwendung finden. Ein solcher, den obern Abschluss des Qefässmantels bildender Ringkörper kann den Sitz für einen Gefässdeckel bilden, indem z. B. ein Stülpdeckel über den Aussenrand dieses Ringkörpers greifen kann. Soll dagegen ein Klemmdeckel mit kegeligem Rand in den Gefässmantel eingesetzt werden, dann kann der Ringkörper auf der Gefässinnensefte eine entsprechend konische Form aufweisen, welche als Sitz für den Deckel dient. Der Boden 1 und der Flaschenhalskörper 2 können unmittelbar aus Material bestehen, welches gegen das einzufüllende Gut resistent ist. Statt dessen kann jedoch auch ein geeignetes anderes Material Verwendung finden, z. B. das gleiche Matenal, aus welchem der Gefässmantel besteht und welches an sich nicht die erwähnte Resistenz aufweist. In diesem Falle können der Boden und der Flaschenhalskörper auf der Innenseite mit einer Verkleidung aus einem gegen das einzufüllende Gut resistenten Stoff bestehen; vorzugsweise wird hierfür derselbe Stoff verwendet, aus dem das Futter besteht, also z. B. einer Polyäthylenfolie. Die mit einer solchen Innenverkleidung versehenen genannten Teile 1, 2 können in gleicher Weise, wie in der Zeich nung dargestellt, durch Umbördeln des betreffenden Randes des Bodens 1 bzw. Flaschenhalskörpers 2 mit dem Mantel 3 verbunden werden. Hierbei kann auch durch Erwärmen an der Umbördelungsstelle eine Verschweissung der Polyäthylenfolien an den sich berührenden Stellen innerhalb der Umbördelung erfolgen, so dass die gesamte Innenverkleidung des Gefässes lückenlos zusammenhängt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden zusammen mit dem untern Ende eines Futters des Gefässmantels in den die Aussenwand bildenden Gefässmantel dicht schliessend eingesetzt ist und dass das obere Futterende am Gefässkörper befestigt ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter zwischen seinem obern und untern Ende am Gefässmantel nicht befestigt ist.2. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden, die Enden des Futters und der Gefässmantel durch Klebstoff miteinander verbanden sind.3. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden, das Futter und der Gefässmantel durch Umbördeln des Bodenrandes miteinander verbunden sind.4. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden aus Blech besteht.5. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefässmantel aus Karton besteht.6. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Futterende am Rande des Gefässmantels befestigt ist.7. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es flasehenförmig ist und dass das obere Futterende am Gefässkörperhals befestigt ist.8. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Futterende zwischen dem Gefässkörper und einem Ringkörper festgeklemmt ist.9. Gefäss nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Deckelgefäss ausgebildet ist und dass der Ringkörper den Sitz für einen Deckel bildet.10. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des Gefässmantels flaschenhalsförmig gestaltet ist und sich das Futter bis mindestens zur Flaschenhalsmündung erstreckt.11. Gefäss nach Unteransprüchen 8 und 10 > dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper im Flaschenhals sitzt und die Gefässöffnung bildet.12. Gefäss nach Unteransprüchen 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Futterrand auf der Aussenseite des Flaschenhalses heruntergestülpt ist und der Ringkörper den Flaschenhals mindestens auf der Aussenseite einfasst.13. Gefäss nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper im Querschnitt U-Profil hat, derart, dass sein Innenflansch den Flaschenhals auf der Innenseite einfasst.14. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Flaschenhalskörper aufweist, der zusammen mit dem obern Futterende in den Gefässmantel dichtschlie ssend eingesetzt ist.15. Gefäss nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Flasehenhalskörper, das Futter und der Gefässmantel durch Umbördeln des Flaschenhalskörperrandes miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280200T | 1950-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH280200A true CH280200A (de) | 1952-01-15 |
Family
ID=4482586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280200D CH280200A (de) | 1950-09-14 | 1950-09-14 | Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280200A (de) |
-
1950
- 1950-09-14 CH CH280200D patent/CH280200A/de unknown
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