CH280200A - Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels. - Google Patents

Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels.

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CH280200A
CH280200A CH280200DA CH280200A CH 280200 A CH280200 A CH 280200A CH 280200D A CH280200D A CH 280200DA CH 280200 A CH280200 A CH 280200A
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CH
Switzerland
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Inventor
Felchlin Friedrich
Original Assignee
Felchlin Friedrich
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D15/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials
    • B65D15/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums
    • B65D15/04Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums with curved, or partially curved, walls made by winding or bending paper
    • B65D15/06Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums with curved, or partially curved, walls made by winding or bending paper with end walls made of metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


  
 



  Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des   Gefäfimantels.   



   Bisher sind Gefässe, die aus Papierstoff, Karton, Blech, Aluminium und andern billigen   press-,    spritz- und giessfähigen Materialien hergestellt wurden, innen mit einem Isolierlack,   mit    Paraffin und andern eine Dichtund Isolierschicht bildenden Materialien ausgekleidet worden, damit sie als Behälter für Flüssigkeiten dicht sind und der Flüssigkeitsinhalt keine chemische Veränderung erfährt.



  Das   Dieht-und    Isoliermaterial muss jeweils den Eigenschaften des Flüssigkeitsinhaltes angepasst werden. Für viele Flüssigkeiten, besonders für starke Säuren und Laugen, gibt es kaum geeignete, billige Materialien. Auch hat die Imprägnierung der Innenseite des Gefässes mit solchen Materialien den Nachteil, dass die Bekleidung nicht überall gleichmässig ausfällt. Es bilden sich Stellen, die mehr oder weniger oder auch gar nicht imprägniert bzw. isoliert sind. Auch besteht die   Mögliehkeit,    dass die gebildete Schicht beim Transport des Gefässes durch äussern Druck absplittert und brüchig wird oder bei längerem Lagern vom Flüssigkeitsinhalt zerstört wird und die Flüssigkeit   durchsickert    und ausläuft.

   Man hat auch versucht, Behälter aus Papierstoff, Karton   und    ähnlichem Material   mit    Polyäthylen auszugiessen. Eine praktische, billige Methode konnte aber nicht entwickelt werden, weshalb man davon wieder   abgekommen    ist.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Unzulänglichkeiten zu beheben und betrifft ein Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und   Innenverideidung    mindestens des Gefässmantels, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Boden zusammen mit dem untern Ende eines Futters des Gefässmantels in den die Aussenwand bildenden Gefässmantel dicht schliessend eingesetzt ist und dass das obere Futterende am Gefässkörper befestigt ist.



   Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich, den Gefässkörper aus   unzerbrech-    liehen, billigen und wirtschaftlichen Materialien, wie Karton, Papierstoff, Eisen- oder   Aluminiumbleeh,    sowie beliebigen press-, spritz- und giessfähigen   Materialien    herzustellen, da diese Materialien mit dem einzufüllenden Gut nicht in Berührung kommen.



  Ebenso kann das Futter, das allein mit dem einzufüllenden Gut in Berührung kommt, aus zweckentsprechendem Stoff bestehen, insbesondere aus einer   Kunststoftolie,    vorzugsweise einer   Polväthylenfolie.    Letztere zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie geruch- und geschmacklos ist und daher als Verpackungsmaterial für Lebensmittel, Genussmittel, Getränke sowie für chemische Substanzen besonders geeignet ist. Der Stoff Polyäthylen ist   an    und für sich zwar teuer und würde sich wirtschaftlich nicht benützen lassen, wenn man das ganze Gefäss ausschliesslich aus diesem Stoff herstellen wollte.

   Da jedoch im Falle der vorliegenden Erfindung nur das Futter aus diesem Stoff zu bestehen braucht und dieses in Form einer feinen Folie vorlie  gen kann, so ist dadurch die   Wirtschaftlich-    keit der Verwendung   von    Polyäthylen ohne weiteres gesichert. Dabei ist es nicht von Nachteil, dass Polyäthylen für das Aufkleben von Etiketten bzw. das unmittelbare Bedrucken ungeeignet ist und Schwierigkeiten bietet, denn auf dem Futter selbst bedarf es natürlich keiner solchen Massnahmen im Gegensatz zu dem Falle, dass das ganze Gefäss aus Polyäthylen bestehen würde und infolgedessen eine Beschriftung in den meisten Fällen nötig wäre.



   Das Gefäss gemäss der Erfindung lässt sich auch den Anforderungen an den praktischen Gebrauch aufs beste anpassen, indem das Futter im Innern des Gefässkörpers vor zerstörenden äussern Einflüssen, wie Stössen oder Schlägen, geschützt ist. Solche hat lediglich der Gefässkörper aufzunehmen, der auch dementsprechend in seiner mechanischen Festigkeit   und    seinen Abmessungen ausgeführt werden kann.



   Nach der vorliegenden Erfindung hergestellte Flaschen eignen sich besonders für den Ersatz bisheriger Flaschen für Lebensmittel und Getränke, z. B.   Ölflaschen    für den Haushalt, die aus Glas bestehen mussten, um allen Anforderungen zu genügen, jedoch anderseits wegen ihres verhältnismässig grossen Gewichtes für den Transport teuer kamen, ausserdem wegen ihrer Zerbrechlichkeit   un-    günstige Verhältnisse aufwiesen und zum Reinigen für die Wiederverwendung ganz beträchtliche Aufwände an Zeit und Geld erforderten, ganz abgesehen von den durch den Bruch eines gewissen Prozentsatzes an Fla  schen    noch verursachenden Sonderkosten.

   Im Gegensatz hierzu kann das Gefäss der vorliegenden Erfindung so billig hergestellt werden, dass die Herstellungskosten im Verhältnis zu den Transportkosten und dergleichen gar nicht in Betracht fallen, so dass das Gefäss nach Gebrauch weggeworfen werden kann und gar nicht zu einer mehrmaligen Benüt  zung    gelangt.



   In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispicl    eines Gefässes nach der vorliegenden Erfindung dargestellt, z. B. als   Ölflasche.    Das im senkrechten Mittellängsschnitt dargestellte Gefäss weist einen Boden 1 und einen Flaschenhalskörper   2,    z. B. aus Aluminiumblech, sowie einen die Aussenwand bildenden hohlzylinderförmigen Gefässmantel 3, z. B. aus Karton, auf. Im Gefässmantel 3 befindet sich ein zylinderrohrförmig gestaltetes Futter 4, das zwischen seinem obern   und    untern Ende am Gefässmantel nicht befestigt ist und das z. B. aus einer Polyäthylenfolie besteht.

   Die Enden des Futters sind über die betreffenden Ränder des   Mantels    3 gestülpt und der Rand des Bodens 1 bzw. des Flaschenhalskörpers 2 in bei Konservendosen und dergleichen bekannter Weise umgebördelt, so dass der Boden bzw. der   Flaschenhalskörper    das Futter und den Gefässmantel dicht schliessend miteinander verbindet.



   Statt durch Umbördeln kann die Verbindung auch durch Einkleben des Bodens sowie des Flaschenhalskörpers zusammen mit den Enden des Futters in den Gefässmantel erfolgen bzw. kann eine Kombination beider Befestigungsarten erfolgen, indem die an der Verbindung beteiligten Teile des Futters vorher mit einem Klebstoff versehen werden.



   Entgegen der Darstellung in der Zeichnung kann jedoch der Flaschenhals durch den am obern Ende entsprechend geformten Gefässmantel selbst gebildet sein. In diesem Falle ist es zweckmässig, auch den obern Teil des Futters flaschenhalsförmig zu gestalten und mindestens bis zur Mündung des Flaschenhalses zu führen und daran zu befestigen. Hierbei kann das obere Futterende zwi  schen    dem   Flaschenhalskörper    und einem diesen umschliessenden oder in diesem sitzenden Ringkörper festgeklemmt sein.

   Zweckmässig erhält der   Ringkörper    jedoch U-förmigen Querschnitt und wird derart auf den Gefässhalsrand aufgesetzt, dass er über dessen   Aussen-    und Innenseite heruntergestülpt ist und zugleich das über den Halsrand nach aussen heruntergestülpte Futterende auf der   Aussenwand    der Innenseite einfasst.



   Im übrigen kann an Stelle eines solchen im   Quersehnitt      U-förmigen    Ringes auch eine  sieh über den ganzen Hals erstreckende Kapsel gewählt werden.



   Für Gefässe, welche nicht flaschen-, sondern dosenförmig gestaltet sind, kann das Futter am obern Gefässmantelrand in ähnliefer Weise mittels eines Ringkörpers befestigt sein, wie vorstehend für den Flaschenhalsrand beschrieben. Zum Beispiel kann in der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Flasche der Bördelring 5 unter Wegfallen des daran anschliessenden   Flaschenhalskörperteils    hierzu Verwendung finden. Ein solcher, den obern Abschluss des   Qefässmantels    bildender Ringkörper kann den Sitz für einen Gefässdeckel bilden, indem z. B. ein Stülpdeckel über den Aussenrand dieses Ringkörpers greifen kann.

   Soll dagegen ein Klemmdeckel mit kegeligem Rand in den Gefässmantel eingesetzt werden, dann kann der Ringkörper auf der   Gefässinnensefte    eine entsprechend konische Form aufweisen, welche als Sitz für den Deckel dient.



   Der Boden 1 und der Flaschenhalskörper 2 können unmittelbar aus Material bestehen, welches gegen das einzufüllende Gut resistent ist. Statt dessen kann jedoch auch ein geeignetes anderes Material Verwendung finden, z. B. das gleiche   Matenal,    aus welchem der Gefässmantel besteht und   welches    an sich nicht die erwähnte Resistenz aufweist. In diesem Falle können der Boden und der Flaschenhalskörper auf der Innenseite mit einer Verkleidung aus einem gegen das einzufüllende Gut resistenten Stoff bestehen; vorzugsweise wird hierfür derselbe Stoff verwendet, aus dem das Futter besteht, also z.

   B. einer   Polyäthylenfolie.    Die mit einer solchen Innenverkleidung versehenen genannten Teile 1, 2 können in gleicher   Weise,    wie in der Zeich  nung    dargestellt, durch Umbördeln des betreffenden Randes des Bodens 1 bzw. Flaschenhalskörpers 2 mit dem Mantel 3 verbunden werden. Hierbei kann auch durch Erwärmen an der Umbördelungsstelle eine Verschweissung der Polyäthylenfolien an den sich berührenden Stellen innerhalb der Umbördelung erfolgen, so dass die   gesamte    Innenverkleidung des Gefässes lückenlos zusammenhängt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden zusammen mit dem untern Ende eines Futters des Gefässmantels in den die Aussenwand bildenden Gefässmantel dicht schliessend eingesetzt ist und dass das obere Futterende am Gefässkörper befestigt ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter zwischen seinem obern und untern Ende am Gefässmantel nicht befestigt ist.
    2. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden, die Enden des Futters und der Gefässmantel durch Klebstoff miteinander verbanden sind.
    3. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden, das Futter und der Gefässmantel durch Umbördeln des Bodenrandes miteinander verbunden sind.
    4. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden aus Blech besteht.
    5. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefässmantel aus Karton besteht.
    6. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Futterende am Rande des Gefässmantels befestigt ist.
    7. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es flasehenförmig ist und dass das obere Futterende am Gefässkörperhals befestigt ist.
    8. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Futterende zwischen dem Gefässkörper und einem Ringkörper festgeklemmt ist.
    9. Gefäss nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Deckelgefäss ausgebildet ist und dass der Ringkörper den Sitz für einen Deckel bildet.
    10. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des Gefässmantels flaschenhalsförmig gestaltet ist und sich das Futter bis mindestens zur Flaschenhalsmündung erstreckt.
    11. Gefäss nach Unteransprüchen 8 und 10 > dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper im Flaschenhals sitzt und die Gefässöffnung bildet.
    12. Gefäss nach Unteransprüchen 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Futterrand auf der Aussenseite des Flaschenhalses heruntergestülpt ist und der Ringkörper den Flaschenhals mindestens auf der Aussenseite einfasst.
    13. Gefäss nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper im Querschnitt U-Profil hat, derart, dass sein Innenflansch den Flaschenhals auf der Innenseite einfasst.
    14. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Flaschenhalskörper aufweist, der zusammen mit dem obern Futterende in den Gefässmantel dichtschlie ssend eingesetzt ist.
    15. Gefäss nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Flasehenhalskörper, das Futter und der Gefässmantel durch Umbördeln des Flaschenhalskörperrandes miteinander verbunden sind.
CH280200D 1950-09-14 1950-09-14 Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels. CH280200A (de)

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CH280200D CH280200A (de) 1950-09-14 1950-09-14 Gefäss mit an einem stehenden Mantel befestigtem Boden und Innenverkleidung mindestens des Gefässmantels.

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