CH281433A - Verfahren zur Herstellung von Essigsäureanhydrid. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Essigsäureanhydrid.

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CH281433A
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Stickstoffduenger Knapsac Fuer
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Knapsack Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Essigsäureanhydrid.       Nach einem bekannten     Verfahren    zur Her  stellung von     Essigsäureanhydrid    (vergleiche  Schweizer Patent     Nr.184297)    lässt sich der       Acetaldehyd    durch Oxydation mit sauerstoff  haltigen Gasen in Gegenwart bestimmter  Katalysatoren direkt. in     Essigsäureanhydrid     überführen.  



  Bei der     praktischen    Durchführung dieses  Verfahrens hat sich aber gezeigt, dass nach  einer längeren Betriebsdauer die zugesetzten  Katalysatoren die Oxydation unter Umstän  den ungünstig     beeinflussen    können. Bei der  Oxydation des Aldehyds werden nämlich sehr  grosse Wärmemengen frei, die durch ent  sprechende Kühlvorrichtungen (Kühlrohre  oder Kühlschlangen) laufend abgeführt wer  den     müssen.    Gelingt dies nicht     vollständig,     so tritt eine unerwünschte Temperatur  erhöhung ein und gleichzeitig damit eine Stei  gerung der     Verseifungsgeschwindigkeit    des  gebildeten     Anhydrids    mit dem entstandenen  Wasser,

   so dass die Ausbeute an     Anhy        drid    zu  Gunsten der durch die     Verseifung    gebildeten       Essigsäure    geringer wird. Die Ursache für die  immer schlechter werdende Kühlwirkung  liegt in dem Bestreben der zugesetzten Kata  lysatoren, zum Beispiel von Kupfer- und       Kobaltacetat,    auf den Kühlflächen auszu  kristallisieren, wodurch der Kühleffekt we  sentlich beeinträchtigt wird. Die Erfahrung  hat gezeigt, dass schon nach verhältnismässig  kurzer Zeit, zum Beispiel nach ein bis zwei    Tagen, die Kühlung sich so verschlechtert,  dass der Betrieb unterbrochen werden muss,  um die Kühlaggregate von dem angesetzten  Katalysator zu reinigen.

   Dieser Nachteil  tritt besonders auffällig zutage, wenn, um  hohe     Anhydridausbeitten    zu erzielen, bei nied  riger Temperatur gearbeitet wird. Auch die  Verwendung von     Kühlflüssigkeiten    von sehr  niedrigen Temperaturen, zum Beispiel von  Kältelauge, die überdies den     Pr        ozess    stark  verteuern, erlaubt keine befriedigende Ab  führung der Reaktionswärme.

   Im Gegenteil:  Je stärker     das    Kühlaggregat gekühlt wird, um  so schneller erfolgt die Verkrustung desselben  durch die     Katalysatorsalze.    Auch eine Ver  ringerung der zugesetzten     Katalysatormenge     zum Zwecke der Verzögerung der Aus  fällung führt nicht zum Ziel, da dadurch auch  die Oxydationsgeschwindigkeit wesentlich ver  ringert wird und ausserdem die Gefahr der  Bildung unerwünschter und störender Neben  produkte besteht.  



  Als     Massnahme,    um die unerwünschte     Ver-          seifung    des gebildeten     Anhydrids    mit dem  gleichzeitig entstandenen     Wasser    zu vermin  dern, wurde auch schon vorgeschlagen, organi  sche Lösungsmittel, zum Beispiel     Äthyl-          acetat,    zuzusetzen; dies führte jedoch zu  keinem befriedigenden     Erfofg.    Zudem ver  teuert die     Verwendung    von Lösungsmitteln  das Verfahren wesentlich, da zur Wieder  gewinnung derselben ein zusätzlicher Arbeits-      und Energieaufwand nötig ist und ausserdem  immer ein Teil des Lösungsmittels verloren  geht.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich alle  diese Nachteile     vermeiden    lassen, wenn bei  der     Herstellung    von     Essigsäureanhydrid    aus       Acetaldehy    d und Sauerstoff oder Ozon,     zum     Beispiel in Form von Luft oder andern Ge  mischen, an Stelle der bisher üblicherweise  verwendeten     Metallsalze    der     Carbonsäuren     mit     1--4        Kohlenstoffatomen,    welche bekannt  lich leicht auskristallisieren und in Essigsäure  und in     Essigsäureanhydrid    schwer löslich  sind, wie Kobalt und Kupferacetat, Katalysa  toren verwendet werden,

   die     aus    Salzen der  selben Metalle mit höhenmolekularen Säuren  bestehen.     Gegenstand    des Patentes ist somit  ein Verfahren zur Herstellung von Essig  säureanhydrid aus     Acetaldehyd    und Sauer  Stoff oder Ozon unter     Verwendung    von Kata  lysatoren, das dadurch gekennzeichnet ist,  dass     Schwermetallsalze    von höhenmolekularen  organischen Säuren     verc;-endet    werden, und  dass so gearbeitet wird, dass diese Salze im       Reaktionsgemisch    gelöst bleiben.

   Beispiels  weise kommen     als    Katalysatoren in Betracht       Schwermetallsalze    höhenmolekularer gesättig  ter und ungesättigter Fettsäuren, wie von  Stearin- und Ölsäure, von     Naphthensäuren     oder Säuregemischen, wie sie bei der Paraffin  oxydation erhalten werden. Diese Salze stellen       harzartige        Schmieiren    oder Lacke dar, die  keine Neigung zur     Kristallisation    zeigen und  in den     Reaktionsprodukten    leicht löslich sind,  so dass keine Gefahr des Auskristallisieren       während    der Oxydation mehr besteht.  



  Wie weiterhin gefunden     wurde,        ist    die       katalytische        Wirksamkeit        dieser    Salze der  jenigen der bisher     verwendeten    Salze prak  tisch gleich. Sowohl die Absorptionsgeschwin  digkeit des Sauerstoffs wie auch die An  hydridbildung ist ebenso gross wie bei der  Verwendung der bisher üblichen Katalysator  salze.

   Es     ist    nicht nötig, von den fertigen       Katalysatorsalzen    auszugehen; man kann sie  auch im Reaktionsgemisch selber aus den  freien höhenmolekularen Säuren und Schwer  metallsalzen niedrig     molekularer    Säuren, also    zum Beispiel den bisher üblichen     Kataly.sa.tor-          salzen,    bilden. Die     Katalysatorsalze    der höhen  molekularen Säuren können nach der Oxyda  tion des Aldehyds und nach der Destillation  der Reaktionsprodukte     wiedergewonnen    und  neu verwendet werden.

   Es genügt, die bisher  üblichen Mengen an     Katalysatorv        erbindungen     von     0,1-10/q,    bezogen auf den Aldehyd, zu       verwenden.    Infolge der günstigen Löseeigen  schaften dieser     Salze    im Gegensatz zu den bis  her     verwendeten    Salzen lassen sich aber auch  wesentlich grössere Mengen zusetzen, wodurch  die katalytische Wirksamkeit und damit auch  die     Anhydridbildung    noch erhöht wird.

   Es ist       daher        zweckmässig,        mindestens        1%        der        Kata-          lysatorsalze    der     höhermolehularen    Säuren, be  rechnet auf den Aldehyd, zu verwenden.

    Dadurch ergeben sich weitere Vorteile, zum  Beispiel die Möglichkeit, die Oxydation bei  niedriger     Temperatur        durchzuführen,    wo  durch das gebildete     Anhj-di-id    nicht so schnell  von dem Reaktionswasser angegriffen     -\i-ird.     Da die Kühlflächen     ohne    weiteres     innrer     blank gehalten werden können, ist eine ausser  ordentlich     wirksameAbführung    der Reaktions  wärme möglich, so     da.ss    man bei niedriger Tem  peratur eine rasche Oxydation und maximale       Anhydridausbeute    erzielen kann.

   Die Oxyda  tionsapparatur kann dabei dauernd ohne  Unterbrechung in Betrieb gehalten werden,  da keinerlei Reinigung nötig ist; die Raum  zeitausbeuten sind daher bei     Verwendung     dieser     Katalysatorsalze    bedeutend höher als  bisher.  



  Es können auch Verbindungen, wie     höhen-          molekulare    Aldehyde" und     Schwermetallsalze     niedermolekularer     Säuren    zugesetzt werden;  aus den Aldehyden bilden sieh bei der     Oxv        da-          tion    die entsprechenden Säuren, welche dann  mit den zugegebenen     Sehwermetallwalzen     unter     Bildung    der     gewünschten    Katalysator  salze reagieren.  



  Die erfindungsgemässe Arbeitsweise er  gibt den weiteren Vorteil, dass sich die Oxyda  tion ohne jede Schwierigkeit auch kontinuier  lich durchführen lässt. Auch die     Verwenden-          von    organischen Lösungsmitteln kann dabei  von besonderem Vorteil sein, besonders von      solchen, die das gebildete     Anhydrid    leicht, das       ;ebildete    Wasser aber schwer oder gar nicht  lösen.

   Als solche sind besonders     Carbonsä.ure-          ester,    zum Beispiel     @thylacetat,    oder     keton-          artige        Verbindungen,    zum Beispiel     Cy        elo-          hexanon    und     Diäthylketon,    geeignet.  



  Als besonders vorteilhaft haben sich die  in Frage stehenden     Katalysatorsalze    dann  erwiesen, wenn, um die     Anhydridausbeute    zu  erhöhen, der angewandte Aldehyd nicht ganz       ausoxydiert,        sondern        nur        zu        etwa        80%        um-          gesetzt    und der im Reaktionsgemisch ver  bleibende Aldehyd in bekannter     Weise        zurück-          gewonnen    und erneut verwendet wird.

   Wäh  rend nämlich die bisher als Katalysator ange  wandten Metallsalze der niederen Fettsäuren  im Aldehyd praktisch unlöslich sind, sind die  erfindungsgemäss vorgesehenen Katalysator  salze im Aldehyd gut löslich.  



  Daraus ergibt sich der weitere Vorteil,     da.ss     nicht nur die     Anliydriclausbeute,    sondern  auch die Ausbeute an der daneben entstehen  den Essigsäure noch erhöht wird.  



  Der technische Fortschritt des neuen Ver  fahrens     er-ibt    sich deutlich aus den folgenden  Beispielen    <I>A. Bisher</I>     Übliche        Arbeitsweise.       In     einer    Apparatur werden stündlich 800       Gew.    T.     Aeetaldehyd    in Gegenwart von 80       Gew.    T. Essigsäure     (990hig)    und 2,5     Gew.    T.       liobaltacetat    und 5     Gew.    T. Kupferacetat. mit  der erforderlichen Sauerstoffmenge bei einer  Temperatur von<B>501></B> und einem Druck von  etwa 2 atü oxydiert..

   Die entwickelte     )NTärme          wird    durch ein     Metallkühlschlangenaggregat          abgeführt.    Es werden stündlich 280     Gew.    T.       l@',ssigsä.ureanhydrid    und 705     Gew.    T. Essig  säure erhalten, die auf üblichem Wege durch  Destillation getrennt werden.

   Schon nach  l0-12 Stunden ist ein erhöhter     Kühl.wasser-          verbraueh    nötig,     tim    die Oxydationstempera  tur einzuhalten; nach etwa 20 Stunden       reiehen    die Kühlwassermengen nicht mehr  aus, die Temperatur beginnt zu steigen und  die     Anhy        dridausbeute    sinkt. Bei etwa<B>700</B>  Oxydationstemperatur werden zum Beispiel       stündlich    nur mehr 120     Gei-.    T.

   Essigsäure-         anhy    drill erhalten, und nach etwa     30---40     Stunden ist die Temperatur so hoch gestiegen,  dass überhaupt kein     Anhy    drill mehr erhalten  wird. Infolge der starken     Verkrustung    der  Kühlflächen mit     Kataly        satorsalzen    ist ausser  dem die Wärmeabführung so schlecht gewor  den,     da.ss    sich     die    stündlich     zugeführte        Alde-          hydmenge    immer mehr verringert und schliess  lich der     Oxydationsprozess    ganz unterbrochen  werden muss.

   Erst nach umständlicher     Reini-          gong    der Kühlaggregate von den angesetzten  Salzen kann die Anlage wieder in Betrieb ge  nommen werden.         i;.   <I>Neue</I>     Arbeitsweise.            Beispiel   <I>1.</I>  



  Es wird in der gleichen Apparatur und  unter den gleichen Bedingungen wie bei der  bisher üblichen     Arbeitsweise    gearbeitet, je  doch werden an Stelle von Kobalt- und  Kupferacetat stündlich 8     Gew.    T.     Kobalt-          naphthenat    und 20 Teile     Kupferoleat    als Kata  lysatoren zugegeben. Es wird bei einer Tem  peratur von 400 und einem Druck von 2 atü  mit der erforderlichen Sauerstoffmenge oxy  diert. Es werden stündlich 350     Gew.    T. Essig  säureanhydrid und 623     Gew.    T. Essigsäure  erhalten.

   Bei der Trennung des Reaktions  produktes durch Destillation bleiben die     Kata-          lysatorsalze    als     lackälinliehe    Flüssigkeit zu  rück und können wieder in den     Oxvdations-          prozess        zurückgeführt    werden. Trotz der ge  genüber dem vorherigen Beispiel um<B>101></B>  niedrigeren Temperatur ist auch nach wochen  langem Betrieb keine Verschlechterung der  Kühlwirkung und ein damit verbundener  Temperaturanstieg     zu    beobachten.

   Ebenso  wenig ist ein Rückgang der     Anhydridausbeute     zu beobachten, die infolge der guten Kühlung  und der niedrigen Oxydationstemperatur     uni          201/o    höher liegt als bei der bisher üblichen  Arbeitsweise. Ferner bleibt die Raumzeit  ausbeute immer gleichmässig hoch, da keiner  lei Störungen eintreten, während bei der bis  herigen Arbeitsweise die     Raumzeitausbeute     dauernd absinkt, da infolge mangelnder Küh  lung immer weniger     Aeetaldehyd    pro Zeit  einheit zur Reaktion gebracht. werden kann.

        Durch die     zum    Reinigen der verkrusteten       Kühlaggregate        erflorderliche    Unterbrechung  wird der Umsatz noch weiter verschlechtert.  In dieser Hinsicht bedeutet die neue Arbeits  weise einen     besonders    grossen technischen  Fortschritt.  



  <I>Beispiel 2.</I>  



  Arbeitsweise wie in     Beispiel    1. Es werden  stündlich jedoch 2,5     Gew.    T.     Kobaltacetat,     5     Gew.    T. Kupferacetat sowie 25     Gew.    T. Öl  säure zugegeben. Es werden die gleichen       Essigsäureanhydrid-        Lind        Essigsäureausbeuten     erhalten wie in Beispiel 1.

   Nach der Ab  trennung der beiden Produkte durch Destilla  tion bleiben die     Katalysatorsalze        als        Kobalt-          bzw.        Kupferoleat        zurück    und werden wieder  in den     Oxydationsprozess    zurückgeführt. Ein       Rückgang    der Ausbeuten durch Verschlech  terung der     Kühlwirkung    ist nicht zu be  obachten.  



       Beispiel   <I>3.</I>  



  In der gleichen Apparatur wie in Bei  spiel 1 werden stündlich 1200     Gew.    T.     Acet-          aIdehyd    in Gegenwart von 100     Gew.    T. Essig  säure     ;so-wie    20 Teilen Kobalt- und 50 T.

         Kupferoleat    mit der erforderlichen Sauer  stoffmenge bei einer Temperatur von 40" und       etwa    2     atü        Druck        oxydiert.        Trotz        der        um        50%     erhöhten Leistung gelingt es in Gegenwart  der höheren     Katalysatormengen,    den Aldehyd  vollständig zu oxydieren. Es werden dabei  stündlich 550     Gew.    T.     Essigsäureanhydrid    und  893     Gew.    T.

   Essigsäure erhalten; der relativ  höhere     Anhydridanteil    ist durch den schnel  leren Umsatz bedingt. Störungen durch aus  kristallisierende     Katalysatorsalze    treten nicht  auf.  



  <I>Beispiel 4.</I>  



  Arbeitsweise     Lind    Bedingungen wie in Bei  spiel 1 angegeben. Es wird jedoch nur mit       80%        der        Sauerstoffmenge        gearbeitet,        wodurch          etwa        20%        des        zugesetzten        Aldehyds        unver-          ändert    im Reaktionsgemisch verbleiben und in  bekannter Weise durch Destillation und Ab  sorption restlos zurückgewonnen werden  können.  



       Es        werden        dabei        über        30%        mehr        Anhy-          drid    erhalten. Die     Gesamtausbeute    an Anhy-         drid        und        Essigsäure        wird        um        fast        :1%        (be-          rechnet    auf den umgesetzten Aldehyd) erhöht.  <I>Beispiel 5.</I>  



       Arbeitsweise    wie in Beispiel 1. Es werden  aber stündlich 2,5 Gewichtsteile     Kobaltacetat     und 5 Gewichtsteile Kupferacetat sowie 8,5  Gewichtsteile     Hexahydrobenzoesäure    zuge  geben, entsprechend einer     Katalysatormenge          von        über        1%,        berechnet        auf        den        stündlich        an-          gewandten    Aldehyd;

       ausserdem    werden stünd  lich etwa 1600 Gewichtsteile     Äthylacetat        als     Lösungsmittel zugesetzt. Dieses löst, das An  hydrid sehr leicht, Wasser aber schwer.     hs          werden        aber        nur        80%        der        Sauerstoffmenge          genommen,

          so        dass        etwa        20%        des        zugegebenen     Aldehyds unverändert im Reaktionsgemisch  verbleiben, die durch Destillation und Absorp  tion restlos     zurückgewonnen    werden.

   Nach  Abtrennung des     Äthylacetats    und der Essig  säure und     Abdestillieren    des     Anhydrids    blei  ben die     Katalysatorsalze    (Salze der     Hexa-          hydrobenzoesäure)    in der     Destillationsblase     zurück; sie werden laufend, im Reaktionsge  misch gelöst, wieder in den     Oxydationsprozess     zurückgeführt.

   Es werden etwa     331/o    mehr  an     Anhydrid    erhalten als in Beispiel 1; die       Gesamtausbeute    an     Anhydrid    und Essigsäure       wird        um        etwa.        4%,        berechnet        auf        den        um-          gesetzten    Aldehyd, erhöht.  



  Ähnliche Ergebnisse werden erzielt, wenn an  Stelle von     Naphthensäuren    höhenmolekulare,  gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren ver  wendet werden oder solche Säuregemische, wie  sie bei der Paraffinoxydation anfallen. Nicht.  ungünstigere Umsätze und     Ausbeuten    werden  erreicht, wenn dem Reaktionsgemisch als Ka  talysatoren Kobalt- und Kupferacetat sowie  gesättigten oder ungesättigten     höhenmoleku-          laren    Fettsäuren oder     Naphthensäuren    ent  sprechende Aldehyde zugesetzt werden, aus  denen bei der nachfolgenden Oxydation die  höhenmolekularen Säuren bzw. die Kobalt  und Kupfersalze davon entstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Essigsäure- anhydrid aus Acetaldeliyd und Sauerstoff oder Ozon unter Verwendung von Katalysa toren, dadurch gekennzeichnet, dass als Kata- ly satoren Sehwermetallsalze von höhermoleku- laren organischen Säuren verwendet werden i!nd dass so gearbeitet wird, dass diese Salze iin Reaktionsgemisch gelöst bleiben. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentaiisprueh, da durch gekennzeichnet, dass als Katalysator ein Sehwermetallsalz einer höhermolekularen ge sättigten Fettsäure verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Katalysator ein Schwermetallsalz einer höhermolekularen un gesättigten Fettsäure verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Katalysator ein Sehwermetallsalz einer Naphthensäure verwendet wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Katalysator ein Salzgemisch aus einem Schwermetall und einem Säuregemisch verwendet wird, wie es bei der Paraffinoxydation erhalten wird. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Reaktionsgemisch eine freie liöhermolekulare gesättigte Fettsäure und ein Schwermetallsalz einer niedermolekularen organischen Säure zusetzt, wobei sich das Salz des Metalls mit der höhermolekularen Fett säure im Reaktionsgemisch selbst bildet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Reaktionsgemisch eine freie höhermolekulare, ungesättigte Fettsäure und ein Schwermetallsalz einer niedermolekularen organischen Säure zusetzt, wobei sich das Salz des Metalls mit der höhermolekularen Fett säure im Reaktionsgemisch selbst bildet.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass inan dem Reaktionsgemisch freie Naphtlien- säure und ein Schwermetallsalz einer nieder inolekularen organischen<B>Saure zusetzt,</B> wobei sich das Salz des Metalls mit der Naphthen- säure im Reaktionsgemisch bildet. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Reaktionsgemisch ein Gemisch von freien Säuren, wie man sie bei der Paraf finoxydation erhält, und ein Schwermetall einer niedermolekularen organischen Säure zusetzt, wobei sich die Salze des Metalls mit den höhermolekularen Fettsäuren im Re aktionsgemisch bilden. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Katalysator nach der Destillation der Reaktionsprodukte neu verwendet wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Katalysator in einer Menge von mindestens 1%, berechnet auf den Aldehyd, verwendet wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man dem Re aktionsgemisch ein Schwermetall einer nieder molekularen organischen Säure und wenig stens einen höhermolekularen Aldehyd zu setzt, wobei der Aldehyd bei der nachfolgen den Oxydation in die entsprechende Säure und diese in das dem zugesetzten Salz ent sprechende Schwermetallsalz -umgewandelt wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oxydation in kontinuierlicher Weise erfolgt.
    13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oxydation in Gegenwart eines Lösungsmittels erfolgt, das das gebildete Anhydrid leicht, das gebildete -Wasser aber schwer löst. 14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Aldehyd nur zu 70 bis 90% ausoxydiert und der im Re- aktionsgemisch verbleibende Aldehyd zurück gewonnen und wiederverwendet wird.
CH281433D 1949-02-15 1949-02-15 Verfahren zur Herstellung von Essigsäureanhydrid. CH281433A (de)

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