CH282559A - Antennenweiche für zwei Betriebsfrequenzen. - Google Patents

Antennenweiche für zwei Betriebsfrequenzen.

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CH282559A
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q5/00Arrangements for simultaneous operation of antennas on two or more different wavebands, e.g. dual-band or multi-band arrangements

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Description


  Antennenweiche für zwei Betriebsfrequenzen.    Bei drahtlosen Gegensprechanlagen ist es  bekannt, für Sender und Empfänger, welche  auf zwei verschiedenen Betriebsfrequenzen ar  beiten, eine gemeinsame Antenne zu benützen  und Sender und Empfänger über eine     An-          tennenweiehe    an die Antenne zu koppeln.  Der Antennenweiche fällt die Aufgabe zu, zu  verhindern,     dass    Energie des Senders auf den  Empfänger und     Einpfangsenergie    auf den  Sender fliesst.

   In bekannter Weise besteht eine  derartige Antennenweiche, wie sie in     Fig.   <B>1</B>  der Zeichnung dargestellt ist, aus zwei Fil  tern<B>A</B> und B, welche bei hinreichend niederer  Frequenz als     Zweipolfilter    ausgebaut sein  können. Bei Frequenzen über<B>100</B> MHz sind  die Verluste infolge der     Streuikapazität    bei  der üblichen Bauweise so gross,     dass    die Filter  als     Vierpolfilter    ausgebildet sein müssen, wo  bei die vorhandenen     Stre-Likapazitäten    zu     Re-          sonanzsehwingkreisen    gegen Erde ausgebildet  werden können.

   Bei diesen hohen Frequenzen  ist es ferner gegeben, die Filter als Schwing  töpfe auszubilden. In     Fig.    2 ist das weiter un  ten näher erläuterte Ersatzschema einer der  artigen     'Weiehe    dargestellt. Die Realisierung  solcher     erdasymmetriseher        Vierpolfilter    berei  tet gewisse Schwierigkeiten und führt zu       Schwingtöpfen    mit relativ grossem Volumen.  Bei ortsfesten Stationen können Apparate von  grossem Volumen und grossem Gewicht unter  Umständen in Kauf genommen werden. Bei  mobilen Stationen, zum Beispiel in Automo  bilen, sind Raumbedarf und Gewicht der    Apparate beschränkt und von ausschlaggeben  der Bedeutung.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft Beine       Antennenweiehe,    die sich insbesondere bei mo  bilen     Sende-Empfangsstationen    für Gegen  sprechen auf zwei Kanälen mit Betriebsfre  quenzen höher als<B>100</B> MHz eignet. Dieselbe  besteht aus     erdasymmetrisehen        Vierpolfiltern,     die<B>je</B> ein aus zwei Teilgliedern bestehendes  Längsglied aufweisen, wobei das Längsglied  des einen Filters die erste Frequenz     durch-          lässt    und die zweite sperrt, das     Längsglied     des andern Filters dagegen die zweite Fre  quenz     durchlässt    und die erste sperrt, und ist  dadurch gekennzeichnet,

       dass    in jedem Filter  zur Vermeidung der Streukapazität des einen  Teilgliedes gegen Erde dieses Teilglied in das  als     Sehwingkopf    ausgebildete andere Teil  glied hinein verlegt ist, und     dass    die Streu  kapazität des äussern 'Teilgliedes zu einem  querliegenden     Parallelschwingkreis    ergänzt  ist.  



  Dabei werden zweckmässig die innern Teile  der beiden Filter in zwei     nebeneinanderlie-          genden    Kammern eines prismatischen Gehäu  ses angeordnet, welches die Aussenwände     dei     äussersten Schwingtöpfe bildet, während     da#     innerste Teilglied jedes Filters auf dem kür  zesten Weg mit dem für beide Filter gemein  samen     Antennenanschluss    verbunden wird.  



  Die Erfindung wird an Hand der     Zeieh.          nang    näher erläutert.           Fig.   <B>1</B> zeigt das     13lockschema    einer be  kannten Antennenweiche mit     Zweipolfiltern.     



       Fig.    2 zeigt das Ersatzschema einer be  kannten Antennenweiche mit     Vierpolfiltern.          Fig.   <B>3</B> zeigt das Ersatzschema des in     Fig.    4  gezeigten Ausführungsbeispiels der Anten  nenweiche nach der Erfindung<B>.</B>  



  In     Fig.   <B>1</B> ist einerseits ein Sender<B>S</B> mit  der Frequenz     f"    über ein Filter<B>A</B> mit einer  Antenne verbunden und anderseits ein Emp  fänger<B>E</B> mit der Frequenz über ein Filter  B mit derselben Antenne verbunden. Das  Filter<B>A</B> bildet einen     Durehlass    für die Fre  quenz und eine     #Sperrung    für die Frequenz       f",    während das Filter B einen     Durehlass     für die Frequenz     f"    und eine Sperrang für  die Frequenz     f,    darstellt. Die beiden Filter<B>A</B>  und B sind als     Zweipolfilter    ausgebildet.

   Für  Frequenzen höher als<B>100</B>     TUHz    sind solche  Filter infolge der Streukapazitäten nicht  mehr realisierbar, und man ist gezwungen,  die Filter in Form von     Vierpolfiltern    auszu  bilden.     Fig.    2 zeigt das Ersatzschema einer  mittels Schwingtöpfen gebildeten Antennen  weiche.

       Senderseitig    weist das Filter ein  Längsglied     b,   <B>c</B> auf, das gebildet ist durch  einen     Parallelschwingkreis   <B>c</B> und einen in  Serie dazu liegenden Kondensator     b.    Der       Sehwingkreis        c    ist abgestimmt auf die Emp  fängerfrequenz<B>f,</B> und bewirkt dadurch die  Sperrung dieser Frequenz gegen den Sender.

    Die für die     Senderfrequenz   <B>f,</B> resultierende       Induktivität    des Schwingkreises<B>c</B> wird durch  den Kondensator<B>b</B> kompensiert, so     dass    das  Längsglied für die Frequenz     f"    eine     Durch-          lassstelle    aufweist. Die Streukapazität des       Sellwingkreises   <B>c</B> gegen Masse ist durch eine       Induktivität    zu einem     Parallelschwingkreis        d     ergänzt, welcher auf die     Durehlassfrequenz   <B>f,</B>  abgestimmt ist. Ähnlich ist die Weiche auf  der Empfängerseite ausgebildet.

   Der Schwing  kreis<B>f</B> ist     auf    die     Senderfrequenz   <B>f,</B> abge  stimmt und sperrt diese Frequenz gegen den  Empfänger. Die     Induktivität   <B>g</B> kompensiert  die für die Empfängerfrequenz resultierende  Kapazität des Schwingkreises<B>f,</B> so     dass    das  Längsglied     f,   <B><I>g</I></B> für die Frequenz<B>f,</B> eine       Durehlassstelle    aufweist.

   Die Streukapazität    des Schwingkreises<B>f</B> gegen Masse ist durch  eine     Induktivität    zu einem     Parallelsehwing-          kreis    e ergänzt, welche auf die     Durchlass-          frequenz        f"    abgestimmt ist.

   Die Streukapazität  des Kondensators<B>b</B> ist zu einem     Parallel-          schwingkreis    a und die Streukapazität der     In-          duktivität   <B>g</B> zu einem     Parallelschwing-kreis    h  ergänzt.<B>Es</B> liegen nun     senderseitig    die drei  Schwingkreise a,<B>d,</B> e parallel, und ihre resul  tierende     Abstimmfrequenz        muss   <B>f,</B> betragen.  Der     Schwingkreis    a ist angenähert     auf    die  Frequenz 2 abgestimmt.

   Diese Annähe  rung gilt, wenn     f#--f,   <B><I> < - f,</I></B> ist und zugleich  die Kapazitäten der drei     Sehwingkreise    an  genähert gleich sind.     Auf    der Empfängerseite  liegen die drei     Sehwingkreise   <B><I>d,</I></B><I> e, h,</I> parallel.  Ihre resultierende     Abstimmfrequenz        muss   <B>f,</B>  betragen. Der     Sehwingkreis    h ist angenähert  auf die Frequenz 2     f,#--f,    abgestimmt.

   Bei  einer bekannten Ausführung dieser     Weiehe,     bei der man diese Filter in Form von     Sehwing-          töpfen    realisiert, hat, stellt der     Sellwingkreis    c,  einen Topf dar, der innerhalb des     Sehwing-          topfes   <B>d</B> liegt, während der Kondensator<B>b</B>  innerhalb eines andern     Sehwingtopfes   <B>a</B> liegt.  Desgleichen liegt der     Sehwingtopf   <B>f</B> innerhalb  des Topfes e und die     Induktivität   <B>g</B>     inner-,     halb eines Topfes     k.     



  Wenn man     nun    statt dessen den Konden  sator<B>b</B> in den     Sehwingtopf   <B>c</B> verlegt und  ebenso die     Induktivität   <B>g</B> in den     Sehwingtopf     <B><I>f,</I></B> so wird eine wesentliche     Vereinfaehung     erreicht, indem die Töpfe a und h mit den  Streukapazitäten der Glieder<B>b</B>     bzw.   <B>g</B> dahin  fallen.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt das sieh so ergebende     Ersatz-          sehema,    während     Fig.    4 die Anordnung der i       Sehwingtöpfe    bei einem entsprechenden Aus  führungsbeispiel der Erfindung darstellt.

   In       Fig.   <B>3</B>     entsprieht    der     Parallelresonanzkreis    I  dem Kreis<B>d.</B> von     Fig.    2, während die Teil  glieder     II    und     III    des Längsgliedes<B>11,</B> 111  den Teilgliedern     c    und<B>b</B> von     Fig.    2     entspre-          eben.    Analoges gilt für die mit IV, V,     VI    in       Fig.   <B>3</B>     bzw.   <B><I>g, f,

  </I></B> e in     Fig.    2 bezeichneten Teil  des andern     Vierpolfilters.    Die     W,    eiche weist  ein nach     Fig.    4     prismatisehes    Metallgehäuse<B>1 5</B>       auf,    das durch eine Wand 2 in zwei Kam-           mern   <B><I>A,</I></B><I> B</I> geteilt wird. Der     Antennenan-          sehluss    ist mit<B>3,</B> die     Senderleitung    mit 4 und  die Empfängerleitung mit<B>5</B> bezeichnet.

   Die       Senderleitung    mit der Frequenz<B>f,</B> führt zu       einein        Sehwingtopf    I, dessen     #Steinpel    ein       zylindriseher        -.Mantel   <B>6</B> ist und dessen     Streu-          kapaziUt    gegen Erde<B>(1)</B> im wesentlichen  durch den Aufsatz<B>7</B> gebildet wird. Zwischen  dem Deckel<B>8</B> und dem Gehäuse ist ein     Ab-          stimmkondensator   <B>9</B> angeordnet.

   Innerhalb  dieses     Sehwingtopfes    I ist ein weiterer     pilz-          föriniger        Sehwingtopf        II    angeordnet, der aus  dein Schaft<B>10</B> und dem Zylinder<B>11</B> besteht.  Die Abstimmung des Topfes     II    erfolgt durch  den Kondensator 12. Der Topf     II    entspricht  dem     Sehwin,-kreis        II    des Ersatzschemas.

   Die       abstimmbare    Kapazität     III    ist in den Topf     II          hineingebalat    und durch diesen vollständig  abgeschirmt, so     dass    es keine Streukapazität  gegen Erde<B>(1)</B> aufweist. Die Streukapazität  des äussern Teilgliedes     II    ist durch den Kon  densator<B>9</B> und den     Sehwingtopf    I zu einem  querliegenden     Parallelschwingkreis    ergänzt.  



  Die Kammer B der     Empfängerseite    ist in  gleicher Weise a     Lifgebaut    wie die Kammer<B>A.,</B>  nur ist an Stelle der Kapazität     III    im innern  Topf V eine     abstiminbare        Induktivität    IV  angeordnet. Die Verbindungen von Konden  sator     III    und     Induktivität    IV zum     Anten-          nenansehluss   <B>3</B> erfolgen auf dem kürzesten  Weg durch die Topfmäntel.

   Sämtliche     Ab-          gleiehorgane    111,<B>9,</B> 12 des Filters<B>A</B> sowie  die entsprechenden     Abgleichorgane    des Filters  B sind von aussen einstellbar.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Antennenweiche für zwei Betriebsfrequen zen, bestehend aus zwei erdasymmetrisehen Vierpolfiltern, die<B>je</B> ein aus zwei Teilgliedern bestehendes Längsglied aufweisen, wobei das Längsglied des einen Filters die erste Fre quenz durchlässt und die zweite sperrt, das Längsglied des andern Filters dagegen die zweite Frequenz durchlässt und die erste sperrt, dadurch gekennzeichnet,
    dass in jedem Filter zur Vermeidung der Streukapazität des einen Teilgliedes gegen Erde dieses Teil glied in das als Schwingtopf ausgebildete an dere Teilglied hinein verlegt ist und dass die Streukapazität des äussern Teilgliedes zu einem querliegenden ParalleIschwingkreis er gänzt ist.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Antennenweiehe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass die innern Teile der beiden Filter in zwei nebeneinanderlie- gendenKammern eines prismatisehen Gehäu ses angeordnet sind, welches die Aussenwände der äussersten Sehwingtöpfe bildet.
    2. Antennenweiehe nach Unteranspruelil, dadurch gekennzeichnet, dass das innerste Teilglied jedes Filters auf dem kürzesten Weg init dem für beide Filter gemeinsamen An- tennenansehluss verbunden ist. <B>3.</B> Antennenweiche nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Abgleich- organ so angeordnet ist, dass es von aussen einstellbar ist.
CH282559D 1950-06-19 1950-06-19 Antennenweiche für zwei Betriebsfrequenzen. CH282559A (de)

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