CH282874A - Verfahren zur Herstellung eines Kristallgemisches von Hexamethylentetramin-Rhodanwasserstoffsäure und Ammonsulfat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kristallgemisches von Hexamethylentetramin-Rhodanwasserstoffsäure und Ammonsulfat.

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CH282874A
CH282874A CH282874DA CH282874A CH 282874 A CH282874 A CH 282874A CH 282874D A CH282874D A CH 282874DA CH 282874 A CH282874 A CH 282874A
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hexamethylenetetramine
ammonium sulfate
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hydrofluoric acid
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Edmund Dr Weidner
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/12Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains three hetero rings
    • C07D487/18Bridged systems

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Description


  verfahren zur Herstellung eines Kristallgemisches von     Hexamethylentetramin-          Rhodanwasserstoffsäure   <B>und</B>     Ammonsulfat.       Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu  grunde, dass ein     Kristallgemisch    von     Hexame-          thylentetramin-R.hodanwasserstoffsäure    mit       Ammonsulfat    praktisch unbegrenzt haltbar  ist.

   Dieses Gemisch wird     erfindunsgemäss    der  art hergestellt, dass man     Ammonrhodanid,          Hexamethylentetramin    und konzentrierte  Schwefelsäure in Anwesenheit von organi  schen Lösungsmitteln aufeinander     einwirken     lässt.

   Die neue     Arbeitsweise    erlaubt eine er  hebliche Einsparung der organischen Lö  sungsmittel und ergibt an Luft praktisch       umbegrenzt    haltbare Kristalle von     Hexame-          thylentetramin-R.hodanwasserstoffsäure.    Es  ist bekannt,     konzentrierte        wässrige    Lösungen  von     Hexamethylentetramin-Rliodanwasser-          stoffsäure        (C6H12N4.HSCN)    herzustellen, in  (lern man eine konzentrierte     wässri;

  e    Lösung  von     Hexamethylentetramin    mit der äquiva  lenten Menge     R.hodanwasserstoffsäure    v     er-          .setzt.     



  plan hat auch vorgeschlagen,     Hexamethylen-          tetrantin-Rhodanwasserstoffsäure    aus     wäss-          rigen    Lösungen von     Hexamethylentetramin     und     Ammoniumrhodanid    und Salzsäure her  zustellen.

   Abgesehen davon, dass die     Rhodan-          wasserstoffsäure    in wässriger Lösung sich  leicht zersetzt, schon in einer Konzentration       von    6     %        tritt.        leicht        Zersetzung        ein,        tritt        sie     bei Gegenwart von verhältnismässig geringen  Mengen Wasser mit     Hexamethylentetramin,     an das sie im trockenen Zustand fixiert ist,  unter teilweiser Aufspaltung des Hexame-         thylentetramins    in unerwünschte Reaktion.

    Dabei     ensteht        Ammonrhodanid    neben un  verändertem     Hexamethylentetramin    und  Formaldehyd.  



  Dieser Übelstand     wurde    dadurch beseitigt,  dass man die     Rhodanwasserstoffsäure    an       Hexamethylentetramin    mit Hilfe organischer       Lösungsmittel,    in denen die Komponenten ge  löst wurden, unter weitgehender Ausschaltung  von     Wasser    fixiert.

   Das Reaktionsprodukt  fällt bei diesem Verfahren in reiner kristalli  nischer Form aus und ist weniger hygrosko  pisch     als    die Salze der     Rhodanwasserstoff-          säure,    zum Beispiel     Ammoniumrhodanid.     Bei längerem Aufbewahren, zersetzt sieh  die -     Hexamethylentetramin    -     Rhodanwasser-          stoffsäure,    auch     Hexamethylentetraminrho-          danid    genannt, in zunehmendem Masse, sobald  Luftfeuchtigkeit hinzutritt.

   Das     Hinzumi-          schen    von Mineralsalzen, die aus ihren     wässri-          gen    Lösungen     kristallwasserfrei    kristallisie  ren, wie Natrium- und     Ammoniumchlorid,    er  höht die Haltbarkeit der fixierten     R.hodan-          wasserstoffsäure.     



  Hier setzt die vorliegende Erfindung ein,  die es erlaubt, praktisch unbegrenzt. halt  bare     EIexamethylentetramin-Rhodan-,vasser-          stoffsäure    zu erhalten, wenn man dafür Sorge  trägt, dass die     Hexamethylentetramin-Rhodati-          wasserstoffsäure    im .Gemisch mit     Ammonsul-          fat    vorliegt.

   Beispielsweise wird ein Kristall  gemisch von etwa     6611/o        Hexamethylente-          tramin-Rhodanwa.sserstoffsäure    und     3411/o              Ammonsulfat    unter erheblicher Einsparung  der organischen Lösungsmittel wie     Methyl-          oder        Äthylalkohol    in guter Ausbeute gewon  nen, wenn in ihnen etwa     200io        Ammonrhoda-          nid    gelöst und die äquivalente Menge       Hexamethy        lentetramin    in Pulverform der  Lösung unter Rühren hinzugemischt wird,

    wobei nur etwa der dritte Teil des     Hexa-          methylentetramins    in Lösung geht. Die Um  setzung erfolgt durch     tropfenweisen    Zusatz  der äquivalenten Menge konzentrierter  Schwefelsäure unter ständigem Rühren.  



  Das erhaltene Produkt soll für pharmazeu  tische Zwecke Verwendung finden.  <I>Ausführungsbeispiel:</I>  76g     Ammonrhodanid    gelöst in 310     cm3          Methyl-    oder Äthylalkohol nach Hinzu  mischung von 140 g     Hexamethylentetramin     werden unter ständigem Rühren 51,6 g     H250,1          (95        %ig)        tropfenweise        hinzugefügt.     



       Ausbeute:        etwa        230        g        mit        19-20%        Rho-          danwasserstoffsäure    fixiert an     Hexamethylen-          tetramin        und        etwa        33%        Ammonsulfat.       Zu erneuter Fabrikation können die je  weils anfallenden Mutterlaugen ohne weiteres       verwendet    werden,     wodurch    die Ausbeuten  ohne Beeinträchtigung der Qualität des  Reaktionsproduktes erhöht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Kristall gemisches von Hexamethylentetramin-Rho- danwasserstoffsäure und Ammonsulfat, da durch gekennzeichnet, dass man Ammon- rhodanid, Hexamethylentetramin und kon zentrierte Schwefelsäure in Gegenwart von organischen Lösungsmitteln aufeinander ein wirken lässt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Teil des Hexa- methylentetramins in den organischen Lö sungsmitteln gelöst wird.
CH282874D 1949-11-14 1949-11-14 Verfahren zur Herstellung eines Kristallgemisches von Hexamethylentetramin-Rhodanwasserstoffsäure und Ammonsulfat. CH282874A (de)

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