CH282882A - Automatischer Dampfsterilisator, insbesondere für Operationswäsche, chirurgische Instrumente und dergleichen. - Google Patents

Automatischer Dampfsterilisator, insbesondere für Operationswäsche, chirurgische Instrumente und dergleichen.

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CH282882A
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CH
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steam
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valve
sterilization
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Ag M Schaerer
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Ag M Schaerer
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00—Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/24—Apparatus using programmed or automatic operation

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  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description


  



  Automatischer Dampfsterilisator, insbesondere für   Operationswäsche,    chirurgische Instrumente und dergleichen.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein   automatiseher    Dampfsterilisator, der insbesondere zum Sterilisieren von Operationswäsehe, chirurgischen Instrumenten und dergleichen Gegenstände in Spitälern verwendet werden kann. Der Apparat ist so eingerichtet,   dalS    die einzelnen Phasen des Sterilisationsvorganges nach einer den Betrieb einleitenden Manipulation vollständig selbsttätig in der   riehtigen Reihenfolge sich abwickeln.    Zu diesem   Zweeke    ist ein einziges rotierendes Steuerorgan vorgesehen, das in bestimmten,

   den verschiedenen Sterilisationsphasen entsprechenden Zeiten während einer einzigen Umdrehung den Drehsinn und die Gangdauer einer elek  tromotoriseh    betriebenen Betätigungsvorrieh  der    der Ventile bestimmt und sich am Ende seiner Umdrehung selbsttätig ausschaltet.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.



   Fig.   1    zeigt eine Ansieht eines automatisehen   Dampfsterilisators.   



     Fia.    2 zeigt eine   Steuerseheibe    in Ansieht   und   
Fig. 3 dieselbe im Grundriss.



   Fig.   4    ist ein Schema, in welehem die elektrischen und   mechanisehen.    Hauptteile dargestellt sind.



   Fig. 5 zeigt den Dampfsterilisator mit den Ventilen in schematischer   Vorderansieht.   



   In den Fig.   4    und 5 ist 1 die Sterilisations  kammer    des Apparates und   2 die elektrisehe      Heizung.    Diese ist über einen   Sehaltsehütz    3 und einen   Hauptschalter    4 am   Starkstromnetz      25    angeschlossen. Ein Druckregler 5 steht einerseits in elektrischer Verbindung mit dem   Sehaltschütz    3, anderseits wirkt er über ein Federrohr 6 auf eine Queeksilber-Sehaltwippe 7.

   Die Dampf-und Luftventile des Apparates sind in einer Reihe übereinander angeordnet und dienen folgenden Zwecken :
Ventil 8 ist ein Belüftungsventil ; die Ventile 9 und 10, die auf gleicher Hohe nebeneinander montiert sind, stehen in Verbindung mit der   Dampfstrahl-Vakuumpumpe    13 einerseits und der Sterilisationskammer 1 bzw. dem Dampfmantel la des Apparates anderseits.



  Das Ventil 11 stellt die Verbindung her zwisehen Dampfmantel und Sterilisationsraum.



  12 ist ein Auspuffventil, mit welchem der Dampf im Sterilisationsraum ins Freie abgelassen wird. Sämtliche Ventile können einzeln auf einem passenden Träger montiert sein. Sie können aber aueh alle zusammen als gemeinsamer Ventilblock gegossen sein. Die Ventile haben einen federbelasteten Ventilkegel, der bei Druck auf die Ventilstange vom Ventilsitz abgehoben wird und dadurch den Durchgang öffnet.



   Vor den Ventilen ist eine vertikale Spindel   1.    4 angeordnet, auf der ein passend   ausgebilde-    tes Stück 15 bei Drehung der Spindel auf und ab bewegt wird und dabei jeweils die Stangen der ihm gegenüberliegenden Ventile betätigt, so dass also diese geöffnet und beim Weitersehreiten des Stüekes 15 wieder geschlossen werden. Der Antrieb der Spindel   14    erfolgt durch einen Elektromotor 16 über ein   Schnek-      kengetriebe    17, 18. Die Spindel   14    kann aber auch mittels einer Handkurbel 19 angetrieben werden. Zur Erzielung der Auf-und Abbewegung des Betätigungsstückes 15 wird der Drehsinn des Motors 16 mittels eines Polwenders 20 gewechselt.

   Dieser steht unter dem Einfluss einer Queeksilbersehaltwippe 21, die ihre Bewegungen von einer Steuerseheibe 22 erhält. Die letztere wird von einem   Synehron-    motor 23 über ein nicht dargestelltes Reduktionsgetriebe angetrieben.



   Ein an der Wippe 21 befestigter Taster 21a schleift mit seinem freien Ende über den mit Rasten und Nocken versehenen Umfang der Steuerseheibe   22 und schaltet,    je nachdem der Taster 21a in einer Rast oder auf einem   Noeken    steht, den Polwender 20 auf Abwärts-oder Aufwärtsgang des Motors 16 bzw. des Betätigungsstüekes 15 um.



   Sehliesslieh ist noch eine Quecksilberwippe   24    als Endaussehalter vorgesehen, der die ganze Anlage ausschaltet, wenn die Sterilisation beendet ist.



   Der Sterilisationsprozess zerfällt bekannt  lich    in folgende Abschnitte :
1. Evakuieren der Luft aus der Sterilisationskammer.



   2. Periode des   Ausgleiches,    während welcher der in die Sterilisationskammer   eingelas-    sene Dampf das zu sterilisierende Gut vollständig   durehdrungen    und auf die Sterilisationstemperatur gebracht hat.



   3. Die eigentliche Sterilisationsperiode, während welcher ständig Dampf zugeführt und in bestimmten Zeitintervallen das Auspuffventil geöffnet wird, um eine strömende Bewegung des Dampfes in der Sterilisationskammer und damit auch die Durehspülung sogenannter toter Winkel zu erreichen.



   4. Das Abstellen der Dampfzufuhr und das Öffnen des Dampfauspuffventils.



   5. Das Trocknen des Sterilisationsgutes   dureh    neuerliches Absaugen der Luft und des Dampfes aus der Sterilisationskammer und
6. die Belüftung der letzteren am Encle der   Troeknungsperiode.   



   Die Arbeitsweise des in den Zeichnungen dargestellten und vorstehend beschriebenen   automatisehen    Dampfsterilisators sowie der Schalteinrichtung ist nun folgende :
Nachdem das   Sterilisationsgut    in den   Ap-    parat eingebraeht ist, wird die Heizung         durch Schliessen der elektrisehen Apparate 3 und 4 eingeschaltet. Von diesem   Augenbliek    an hat die Bedienungsperson bis zum Schluss der Sterilisation keine Manipulationen am Apparat mehr auszuführen. Zufolge der   Aufhei-    zung des im Mantel la eingefüllten Wassers entwickelt sich Dampf, dessen zulässige Maxi  malspannung    durch den   Druekregler    5 konstant gehalten wird.

   Bei   Erreieltung    des Betriebsdruckes betätigt das Federrohr 6 die Quecksilberwippe 7, wodurch der Synehronmotor 23 eingeschaltet und die Steuerseheibe 22 in Richtung des Pfeils in Drehung   verset% t    wird. Gleich darauf fällt der Taster 21a in die erste Raste 22a und set. zt die untere Spule des Polwenders   20    unter Strom. Der Motor 16 setzt sich in Bewegung, und zwar im Sinne des Abwärtsganges des Betätigungsstüekes 15.



  Dieses befindet sich zu Beginn einer Sterilisation zwischen den Ventilen 8 einerseits und 9, 10 anderseits. Beim Anlaufen der Steuerseheibe 22 gelangt es vor die nebeneinanderliegenden Ventile 9 und   0, öffnet    diese, so dass die   Dampfstrahlpumpe    13 in Gang gesetzt und die Sterilisationskammer auf den in   Fig. 4    und 5 dargestellten Wegen evakuiert wird.



  Diese sind : Dampfmantel des   Apparates-    Ventil   10-Vakummpnmpe 1. 3 ;    ferner : Innenraum des   Apparates-Ventil 9-Va-      kuumpumpe    13.



   Die Länge der Rast   99a ist    so bemessen, dass der Motor 16 so lange in Drehung gehalten wird, bis das Betätigungsstüek 15 die Ventile 9 und 10 vollständig geöffnet hat. Dann wird der Taster 21a aus der Rast gehoben und läuft auf dem glatten Teil des   Seheibenumfan-    ges während einer der   Evakuationsdauer    entsprechenden Zeit. Durch das Heraustreten des Tasters 21a aus der   Rast 99a unterbrieht die    Wippe   21    den untern Spulenstromkreis des Polwenders 20. Dieser wird vom Netz 25 abgetrennt und der Motor 16   ausgesehaltet.    



   Bei Erreichung der zweiten Rast   22a    durch den Taster 2] a wird der Motor im gleichen Sinne wieder in Betrieb gesetzt. Das   Betäti-      gungsstück 15 verlässt    die Ventile 9 und 10, worauf diese geschlossen werden, und gelangt vor das Ventil 11, das nun geöffnet wird. Damit wird Dampf aus dem Mantel la in den Sterilisationsraum 1 befördert. Das Ende der zweiten Rast   22a    liebt den Taster 21a auf den anschliessenden glatten Teil. des   Scheiben-    mlanges, wodureh dieser Zustand des Dampf  übertrittes    vom Mantel zur   Sterilisationskam-    mer bis zur dritten Rast   22a aufrechterhalten    wird   (Ausgleichsperiode).   



   Daran schliesst unmittelbar die eigentliche Sterilisationsperiode an, die   eingel. eitet    wird durch die dritte   Ra, st 29a. Hier    ist zu   ergän-    zen, dass die beiden Ventile 11 und 12 näher   heieinanderliegen    als die Ventile 8, 9 und 10 und dass das   Betätigungsstüek    15 so ausgebildet ist, dass   es gleiehzeitig    die Ventile 11 und 12 zu betätigen vermag, während der Abstand für die Ventile 8 und   (9-10)      hiefiir    zu gross ist.

   Wird nun bei der dritten Rast 22a das Betätigungsorgan 15 weiter abwärts bewegt, bis zur Betätigung des Ventils 12, so wird durch die soeben beschriebene Beschaffenheit des Betätigungsorgans 15 das Ventil 11 ebenfalls offen gehalten, so dass also der Dampfeintritt in die Sterilisationskammer nicht unterbrochen wird, während gleichzeitig Dampf durch das Auspuffventil abgelassen wird.



  (Durchstromung des Sterilisationsgutes.) Die Zeitdauer der Öffnung des   Auspuffventils    12 entspricht bloss einem kleinen Bruchteil einer Minute. Unmittelbar anschliessend an die dritte Rast 22a befindet sieh ein über den glatten Scheibenrand vorstehender Noeken   22b,    welcher die Wippe 21 erstmals im   gegenläufi-    gen Sinne bewegt, so dass nun die obere Spule des Polwenders 20 unter Strom gesetzt wird, der Motor 16 sowie die Spindel   1.    4 in entgegengesetzter Richtung als bisher laufen. Das Be  tätigungsstüek 15 geht    also wieder nach oben, schliesst das Auspuffventil   12,    hält aber das   Dampfübertrittsventil    11 immer noch offen.



  Der Nocken.   22b    ist nur so breit, um den Motor 16 so lange in Gang zu halten, bis'das Betätigungsstüek 15 das Ventil 12 wieder ge  sehlossen    hat.



   Dieses Spiel der Wippe 21 und des Polwenders 20 wiederholt sich während der eigentliehen Sterilisationsperiode in abgemessenen Intervallen verschiedene Male (in unserem Beispiel viermal). Am Ende dieser Periode ist die entsprechende Rast   22c    (die siebente) etwas länger gehalten als die vorhergehenden. Das bewirkt, dass nun das   Betäti-      guiigsstüek 1. 5 das    Ventil 11 schliesst und nur noch das Auspuffventil 12 öffnet. Ein kurzes, an die Rast anschliessendes Zwisehenstüek bestimmt die Zeit, die nötig ist, um sämtlichen im Sterilisationsraum enthaltenen gespannten Dampf durch das Auspuffventil 12 ins Freie entweichen zu lassen.

   Unmittelbar anschlie ssend an das Zwisehenstück folgt ein breiterer Noeken 22d, der den Motor 16 derart steuert, dass das Betätigungsstüek 15 wieder aufwärts steigt, wobei es das Ventil 1   sehliesst,    beim Vorbeigehen am Ventil 11 dieses noch einmal ganz kurz öffnet und weiterläuft, bis es gegen über den   Ventilen 9-10 anhält    und diese   öff-    net, dadureh die   Troeknungsperiode    bzw. die zweite Evakuierung der Sterilisationskammer einleitend. Diese Periode dauert so lange, bis der letzte Nocken.   22b    die Wippe 21, kurz bevor die Scheibe 22 eine ganze Umdrehung ausgeführt hat, betätigt und den Motor 16   noch-    mals im Sinne des aufwärts steigenden Be  tätigungsstückes    15 einschaltet.

   Damit werden die Ventile 9-10 geschlossen und dafür das Belüftungsventil 8 geöffnet. Durch den Filter 8a strömt nun Luft in die Sterilisations  kammer. Nachdem der letzte Noeken 22b    den Taster 21a verlassen und damit die Aussehaltung des Motors 16 bzw. die Arretierung des Betätigungsstüekes 15 vor dem Belüftungsventil bewirkt hat, bleibt dieses geöffnet, bis der Druckausgleich zwisehen der Sterilisierkammer und der Aussenluft erreieht ist. In diesem Zeitpunkt wird die Wippe 24 über den Taster 24a von einem auf der Rüekseite der Steuer  seheibe    22 angeordneten Ansehlag 22e   umge-    kippt, wobei sie den Sehütz 3 ausschaltet und die ganze Anlage ausser Betrieb setzt. 



   Damit ist der Zyklus eines Sterilisationsvorganges beendet, der Deckel des Apparates kann geöffnet und das   Sterilisationsgut    demselben entnommen werden. Die Steuerscheibe   ? ? hat    aber noch nicht eine ganze Umdrehung ausgeführt.



   Zu Beginn einer neuen Sterilisation wird die Steuerseheibe mittels eines auf ihr ange  brachten    Knopfes 22f von Hand bis zur Voll  endung    einer ganzen Umdrehung gedreht   (Marke 0).    Der Anschlag 22e verlässt dadureh den Taster 24a, was die Schliessung des Stromkreises der Sehützenspule für den Beginn einer neuen Sterilisation vorbereitet.



   Um dem Bedienungspersonal den Stand des   Sterilisationsvorganges    sichtbar zu ma  ehen,    ist auf dem Betätigungsstüek 15 ein Zeiger 15a angebracht, der auf einer Schriftentafel anzeigt, in welcher Periode der Sterilisiervorgang sich in dem betreffenden   Augen-    blick befindet. In den in der Zeichnung eingetragenen   Aufschriften    bedeuten B =   Belüf-      tung,    V = Vakuum, S = Sterilisation, A   =    Auspuff.   26    und 27 sind Manometer für die Sterilisationskammer und den Dampfmantel und 28 ist ein   Registrierinstrument,    das den   Druek und    die Temperatur des Sterilisationsprozesses   aufzeichnet    und eventuelle Störungen, wie.

   Ausfall der elektrischen Energie   usw.,    sofort erkennen lässt.



   Bei der angegebenen Ausführungsform ist es ohne weiteres möglieh, die Drehzahlen des Synehronmotors und der   Steuerseheibe    sowie die Teilung und Breite der Rasten   29a    und   Nocken 22b, 22c, 22d    so zu wählen, dass sie den Zeiten, in denen die einzelnen Sterilisationsphasen sieh abwickeln sollen, entsprechen.



   In einer andern Ausführung könnten die Ventile statt von einem in longitudinaler Richtung bewegten Betätigungsstück von   verschie-    denen, auf einer drehbaren Welle   angeordne-    ten Betätigungsorganen geöffnet und   geschlos-    sen werden. Diese Welle könnte,   ähnlieh    wie die Spindel   14,    vor den in einer Reihe   angeord-      neten    Ventilen angebracht sein und jedes der Betätigungsorgane ein Ventil steuern. Die Ventile 9 und 10 müssten dann allerdings statt nebeneinander auch übereinanderliegen, und die Übersetzung der Drehzahl vom Motor 16 auf die Welle müsste so gross sein, dass sie für eine vollständige Sterilisation bloss eine   Um.    drehung ausführen würde.



   Statt in einer Reihe längs einer Welle aufgebaut zu sein, liessen sich die Ventile aueh sternförmig um eine solehe anordnen, wobei je nach Bedarf ein oder mehrere Nocken als Be  tä. tigungsorgane    vorgesehen sein können.



   Weiter könnten sämtliche Ventile als ein einziges Mehrwegeventil in einem einzigen Block gegossen sein und die Ventilspindel mit   entsprechender ilbersetzung    vom Motor 16 angetrieben werden.



   Auch das Steuerorgan   22 konnte    eine andere als die dargestellte Form besitzen. Zum Beispiel diejenige einer Walze. Es ist selbstverständlich, dass sie für verschiedene Sterilisationen von ungleich langer Dauer gegen andere Seheiben mit entsprechender Rasten-und   Nockenteilung    ausgeweehselt werden kann.



   Statt einer mechanischen   Anzeigevorrich-    tung des jeweiligen Standes des Sterilisationsprozesses könnte auch eine akustische oder optische Einrichtung vorhanden sein, welche diese Aufgabe übernimmt.



   Bei den bisher   bekannt gewordenen Appa-    raten mit automatischer Steuerung der einzelnen Phasen des Sterilisationsprozesses werden die verschiedenen Dampf-und   Luftventile    je von einem kleinen Motor betätigt und   sämt-    liche   Motorventile    sind an einem zentralen Steuerorgan angeschlossen. Da überdies bei solchen Anlagen die   Stellungsanzeige    der Ventile bzw. der Fortgang der Sterilisation stets auf elektrischem Wege erfolgt, ergeben sich verhältnismässig viele   elektrisehe    Leitungen, was die Einfachheit der Ausführung wesentlich beeinträchtigt. Vor allem aber stellt sieh zufolge der zahlreichen teuren Motorventile der Preis einer solchen Anlage relativ hoeh.



   Diese nieht unwesentliehen Naehteile sind bei dem beschriebenen imd in der   Zeiehnung    dargestellten Dampfsterilisator nicht vorhanden. Die elektrischen Leitungen sind   beträeht-      lich    vermindert, da bloss zwei Motoren   automa-    tisch gesteuert werden müssen. Die Ventile erhalten eine sehr einfache Bauart und können infolgedessen bedeutend billiger hergestellt werden als die Motorventile. Eine weitere Ver  einfachung,    die bei solchen Apparaten beson  ders geschätzt wird,    ist die   mechanisierte    Anzeige des   Steriii. sa. tionsvorganges.   



   Ferner ist ohne weiteres erkenntlich, dass der   beschriebene Sterilisator nicht    nur elektriseh beheizt sein kann, sondern aneh unmit  telbar    an eine ausserhalb des Apparates stehende Dampfquelle ansehliessbar ist. Oder der Dampf im Mantel könnte auch mittels einer Gasflamme erzeugt werden. Im ersteren Falle würcle an Stelle des   Sehützes    3 ein in der Dampfzuleitung liegendes Motorventil von den Steuerorganen beherrscht und im zweiten Falle eine die Gasflamme   regulierende, ent-      spreehend    ausgebildete elektrische Einrieh  tune.   



   Bei grösseren   SteriHsationsanlagen    mit   Schalttableau kann    die Steuerscheibe 22 unmittelbar auf diesem montiert werden, wobei ein auf ihrer Achse befestigter Zeiger das Fort  schreiten    bzw. den jeweiligen Stand des Ste  rilisatiollsvorganges    anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Automatischer Dampfsterilisator, insbesondere für Operationswäsehe, chirurgische In strumente und dergleichen, bei dem die zur Durchführung der verschiedenen Phasen des Sterilisationsvorganges erforderlichen Ventile durch eine kraftbetriebene Vorrichtung zwang- läufig in der richtigen Reihenfolge und zur richtigen Zeit selbsttätig betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziges rotierendes Steuerorgan (22) in bestimmten, den verschiedenen Sterilisationsphasen entspreehenden Zeiten während einer einzigen Umdrehung den Drehsinn und die Gangdauer einer elektromotoriseh betriebenen Betätigungs vorriehtung (14-16)
    der Ventile bestimmt und sich am Ende seiner Umdrehung selbst- tätig ausschaltet.
    UNTEEANSPRÜCHE : 1. Dampfsterilisator nach dem Patentan- spruch, dadureh gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Ventilbetätigungsvorrichtung Kippsehalter (21) dienen, die vom Steuerorgan (22) beherrseht werden und die über einen Drehriehtungssehalter (20) den Motorantrieb (16) der Ventilbetätigungsvorriehtung in der einen oder andern Riehtung in Gang setzen oder abstellen.
    2. Dampfsteril. isator nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (6, 7) bei Erreiehung des vollen Betriebsdruckes des Sterilisationsdampfes das Steuerorgan (22) in Gang setzt, welches dann unter dem Einfluss eines Synchronhotors den Sterilisationsvorgang steuert und dureh. einen von ihm selbst betätigten Kippsehalter (24) die ganze Anlage ausschaltet.
    3. Dampfsterilisator nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilbetätigungsvorriehtung aus einem Spindeltrieb (13-19) mit einem dureh ihn bewegten Betätigungsorgan (15) besteht, das beim Vor beigehen an den yangs der Spindel (14) angeordneten Ventilen (8-12) diese einzeln oder zu zweien der momentanen Sterilisationsphase entsprechend, betätigt.
    4. Dampfsterilisator nach Unteransprueh 3, dadureh gekennzeiehnet, dass die Ventile in der Reihenfolge : Lufteinlass (8), Vakuum (9, 10), Dampfzufuhr (11) und Dampfauslass (12) derart angeordnet sind, dass ihr gegenseitiger Abstand in Riehtung der Reihe so gross ist, dass zwei in Richtung der Reihe aufeinanderfolgende Ventile nicht gleichzeitig von der Spindelmutter (15) betätigt werden können, ausgenommen die Ventile für Dampfzufuhr (11) und Dampfauslass (12), die in kleinerem gegenseitigem Abstand angeordnet sind als die übrigen Ventile in der Reihe.
    5. Dampfsterilisator nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Vakuumventil aus zwei an der gleichen Stelle in der Reihe nebeneinanderliegenden Ventilen (9, 10) besteht, die gleichzeitig vom Betätig mgsorgan (15) geöffnet und geschlossen werden und von denen das eine das Innere des Sterilisators mit einer Dampfstrahlvakuumpumpe (13) verbindet, während das andere die Verbindung einer Dampfquelle mit der Dampfstrahlvakuumpumpe beherrscht.
    6. Dampfsterilisator nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Ven tilbetätigungseinrichtung (22) aus einer Welle mit verschiedenen Noeken besteht, deren jede ein Ventil beherrscht und bei Drehung der Welle der momentanen Sterilisationsphase entsprechend betätigt.
CH282882D 1950-06-24 1950-06-24 Automatischer Dampfsterilisator, insbesondere für Operationswäsche, chirurgische Instrumente und dergleichen. CH282882A (de)

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