CH283726A - Wäschestampfer. - Google Patents

Wäschestampfer.

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CH283726A
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Amm Carl
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Amm Carl
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F5/00Hand implements for washing purposes, e.g. sticks 
    • D06F5/02Plungers, dollies, pounders, squeezers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Wäschestampfer.    Die Erfindung betrifft einen Wäsche  stampfer. Sie bezweckt, bekannte Wäsche  stampfer so zu vervollkommnen, dass die  Waschwirkung gesteigert wird.  



  Es sind bereits Wäschestampfer bekannt,  bei     denen    eine innere Glocke     gegenüber    einer  äussern federnd auf- und     abbewegbar    ist.  Beim Waschen mit einem solchen Stampfer  wird beim Niederdrücken des     Stampfers    die  )innere (locke in die äussere eingeschoben,  während sie beim Heben des Stampfers wie  der in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt.

         Durch    diese sieh beim Arbeiten mit dein  Stampfer periodisch wiederholende Bewegung  werden die     Wasehlaüge    und die in den     Glok-          ken    vorhandene Luft in heftige Bewegung  versetzt, da sie durch Öffnungen oder Aus  sparung-en in den     Wandungsteilen    der     Glok-          ken        kräftig    eingesogen und wieder     ausgepresst     werden. Dabei übt die Lauge auf die im       Waselikessel    befindlichen     Wäsehestüeke    eine  starke     Waseliwirkung    aus.  



       Gegenstand    der Erfindung ist ein     Wäsehe-          stanipfer,    bei welchem ebenfalls eine innere  Glocke     gegenüber    einer äussern federnd be  wegbar ist, bei der aber die beiden Glocken  nur durch eine Schraubenfeder miteinander  verbunden sind, derart, dass in der     Nicht-          gebranehsla#,-e    die innere Glocke von der  Schraubenfeder freischwebend     getragen    wird.

    Bei dieser     Verbindungsart    kann sieh die  innere Glocke gegenüber der äussern beim  Waschvorgang     sehrägstellen.    Hierdurch soll    nicht nur die Bewegung der innern Glocke  des Stampfers erleichtert und deshalb die mit  der Bedienung des Stampfers verbundene Ar  beit vermindert werden, sondern es soll auch  durch die freie Beweglichkeit der innern  Glocke eine verstärkte Durch     wirbelung    der  Waschlauge mit Luft erzielt werden, was  wiederum. durch     Verstärkung;    des Kontaktes  zwischen Waschlauge, Luft und Wäsche eine  wesentlich erhöhte \Waschwirkung zur Folge  hat.  



  Der     Ge\;enstand    der     Erfindung    ist. in den       Fig.    1 bis     -1    in     einer    beispielsweisen     Aus-          führungsforni    dargestellt. und wird an Hand  dieser Figuren noch näher erläutert.

   Es zei  gen:       Fig.    1 eine Ansieht des Stampfers bei teil  weise abgebrochener äusserer Glocke,       Fig.    ? einen Schnitt nach der Linie     II-II     der     Fig.l.        Fig.    3 als Ausführungsvariante eine Teil  ansicht des     Absehlnssring-es    der     äussern.Gloeke,          Fi < -.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV     der     Fig.3.     



  Der in den Figuren dargestellte Wäsche  stampfer besteht aus einer äussern Glocke 1,  die oben ein aufgeschraubtes ringförmiges       Aufsatzstück    ? trägt, an welches eine unten       ;esehlossene    Hülse 3     angebördelt    ist, die zur  Befestigung des für die Betätigung des       Wäsehestampfers        notwendigen    Stiels     -1    dient.       Unten    schliesst die Glocke 1 mit einem im  Querschnitt U-förmigen Ring 5 ab, der an der      Glocke 1 durch     Anbördelung    bei 6     befestigt     ist.  



  Die innere Glocke 7 ist nur durch eine  Schraubenfeder 8 mit der äussern Glocke 1  verbunden und wird von der Feder freischwe  bend, das heisst nach oben und nach den Sei  ten hin beweglich, getragen, um eine leichte  und intensive     Durchwirbelung    von Wasch  lauge mit Luft zu ermöglichen. In der Glocke  7 ist ein mit     durchgestanzten    Löchern 9     ver-          sehener    Zwischenboden 10 angebracht, der  mit dem Mantelteil 11 der innern Glocke 7       zweckmässig    aus einem Stück besteht, und auf  dem der als Teller ausgebildete Deckel 12  durch Nieten 13 befestigt ist; die Befestigung  könnte auch durch Aufsprengen erfolgen.

   Bei  dieser Ausbildung wird die     Herstellung    der       innern    Glocke<B>7</B> besonders einfach und billig.  



  Der Deckel 12 endet. oben     in    einem für  den     Durchtritt    der Waschlauge offenen Rohr  stutzen 14, der gleichzeitig zur     Befestigung     der Feder 8 am Deckel dient. Das andere  Ende der Feder 8 wird durch einen Klemm  und     Führungsstutzen    15 festgehalten, der  durch Schrauben mit dem     Oberteil    der Glocke  1 verbunden ist. Durch diese einfache Ausfüh  rung wird in der     Niehtgebrauchslage    die  innere Glocke freischwebend von der Feder 8  getragen.

   Zwischen dem Deckel 12, welcher  auf Grund seiner Form wie auch im Durch  messerverhältnis entsprechend zur äussern  Glocke 1 gleichsam kolbenartig sich in der  äussern Glocke bewegen kann und, somit eine  Saugwirkung     bzw.    Druckwirkung hervorruft  und deshalb weiter als Saugteller bezeichnet  wird, und dem erwähnten mit Löchern 9 ver  sehenen Zwischenboden 10 entsteht ein Raum,  in den die Wäsche nicht eindringen kann, so  dass die Luft in diesem Raum und in der  äussern Glocke jeweils bei der     Abwärtsbewe-          wung    des Stampfers stark zusammengepresst  wird. Die     Durchwirbelimg    der Waschflüssig  keit wird auf diese     Weise    noch weiter begün  stigt.  



  Die innere Glocke 7 ist konisch     bzw.    hohl  kegelstumpfförmig gestaltet, damit ein Fest  klemmen bei ihrer     Bewegtrug    in das Innere  der Glocke 1 hinein ausgeschlossen wird. Der    Deckel 12 verbreitert. sich etwa in der Höhe  des Zwischenbodens 10 über den Mantel 11.  der Glocke 7 hinaus zu einem horizontal an  geordneten Rand 16, der in der Ruhelage der  Glocke auf dem innern Ringschenkel 17 des       U-förmigen        Absehlussringes    5 der äussern  Glocke 1 aufliegt; der Rand 16 verhindert  somit ein Herausgleiten der innern Glocke 7  aus der äussern Glocke 1.

   Der die äussere  Glocke nach unten hin abschliessende Ring 5  erfüllt. noch die weitere Aufgabe, die radialen  Bewegungen der innern Glocke 7 bei ihrer  Auf- und Abwärtsbewegung durch Anschlag  gegen den innern Ringschenkel 17 des Ab  schlussringes 5     zu    begrenzen.  



  Der im Querschnitt U-förmige Ring 5 be  sitzt in seinem horizontalen Teil Bohrungen  18, durch welche die Luft und die Wasch  lauge beim Zusammendrücken der beiden ge  geneinander beweglichen Glocken entweichen  kann, wodurch die     Durehwirbelung    ähnlich  wie durch die Löcher 9 im     ZvAschenboden    10  gefördert wird.  



  Es hat. sich jedoch herausgestellt, dass die  für die     MTaschwirkung    wesentliche     )fiirbel-          bewegung    noch bedeutend verstärkt und räum  lich ausgedehnt wird; wenn der     Abschlussring    5  der äussern Glocke nicht. nur in seinem horizon  talen Bodenteil mit Bohrungen 18, sondern  auch in seinem äussern senkrechten     Wandungs-          teil    20 mit Öffnungen 19 versehen ist. Die  aus diesen Öffnungen     herausgepresste    Luft.

    und Waschlauge strömt dann in kräftigen  Wirbeln auf die im Waschkessel vorhandenen  Wäschestücke und übt infolge des hierbei ent  stehenden innigen Kontaktes     zwischen    Lauge,  Luft und Wäsche eine kräftige Waschwirkung  selbst auf die im Waschkessel weiter aussen  liegenden Wäschestücke aus, so dass bei der  Benutzung eines solchen Wäschestampfers  eine räumlich weit ausgedehnte Waschwirkung  im Kessel zustande kommt.  



  Die Austrittsöffnungen 19 sind in kreis  runden Sicken 21 ausgestanzt,     und        zwar    so,  dass der ausgestülpte Teil der Sicken in das  Innere der Glocke     zu    liegen kommt. Bei dieser       Ausführungsart    erübrigt sich eine mecha  nische     Nachbearbeitung    des     Stanzrandes    der      Öffnungen 19, da die Wäschestücke mit die  sem nicht. in Berührung kommen und somit.  auch nicht     beschädigt    werden können. Bei  der Ausführungsvariante nach     Fig.    3 und 4  ist statt kreisrunder Sicken eine um den gan  zen Umfang des Ringes 5 umlaufende Sicke  22 vorgesehen, in der die Öffnungen 19 aus  gestanzt sind.  



  Der Vorgang bei der Bedienung des  Wäschestampfers ist nun folgender:  Die Glocke 1 wird mit Hilfe des in der  Hülse 3 befestigten Stiels 4 unter häufigem  Platzwechsel in dem Waschkessel auf- und ab  bewegt. Dabei wird die auf die Wäsche auf  ; treffende Glocke 7 gegen die Wirkung der  Feder 8 in das Innere der Glocke 1 hinein  gedrückt. Beim Heben des     Stampfers    voll  zieht sich unter der Wirkung der Feder 8 der  rückläufige Vorgang. Beim Hineindrücken  des Stampfers in die Waschlauge bzw. auf  die Wäsche wird die Luft. im Innern der  Glocke 1. durch den Saugteller 12 verdichtet  und strömt durch die Bohrungen 9 der innern  Glocke 7 auf die Wäsche. Gleichzeitig wird  durch den Saugteller 12 ein Vakuum im  Ring 5 erzeugt, so dass durch die Öffnungen  18 und 19 Waschlauge eindringt.

   Beim Heben  des Stampfers entsteht ein Vakuum im innern  Raum der äussern Glocke 1, wie auch im       i    innern Raum der innern Glocke, so dass  Waschlauge eingesaugt wird; anderseits strömt  Luft und Waschlauge aus den Bohrungen 18  und 19 wieder nach aussen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wäschestampfer, bei dem eine innere Glocke gegenüber einer äussern Glocke federnd bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Glocken (1, 7) nur durch eine Schrau benfeder (8) miteinander verbunden sind, der art, dass in der Nichtgebrauehslage die innere Glocke (7) von der Feder (8) freischwebend getragen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wäschestampfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (12) der innern Glocke (7) mit einem zentralen Rohrstutzen (14) ausgebildet ist, an welchem das eine Ende der Schraubenfeder (8) an greift, während deren anderes Ende durch einen Klemm- und Führungsstutzen (15) am Oberteil der äussern Glocke (1) befestigt. ist. 2.
    Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die innere Glocke (7) einen mit Durchbrechungen (9) versehenen Zwischen boden (10) besitzt. 3. Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, , dass der Mantelteil (11) der innern Glocke (7) mit dem Zwischenboden (10) aus einem Stück besteht und der G lok- kendeckel (12) auf dem Zwischenboden (10) durch Nieten (13) befestigt ist. 4. Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckel (12) der innern Glocke (7) auf dem Zwischenboden (10) durch Aufsprengen befestigt ist. 5.
    Wäschestampfer nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die innere Glocke (7) hohl- kegelstumpfförmig ausgebildet ist.. 6. Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die innere Glocke (7) in der Höhe des Zwischenbodens (10) einen über den Mantel (11) hinausragenden Rand (16) besitzt. 7. Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand (16) durch Ver breiterung des Deckels (12) über den Mantel (11) hinaus gebildet. ist.
    B. -'Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegung der innern Glocke (7) in der äussern Glocke (1) nach unten durch Anstossen des Deckelrandes (16) der innern Glocke auf den freien Ringschen kel (17) eines im Querschnitt U-förmigen Ab schlussringes (5) der äussern Glocke (1) be grenzt ist. 9. Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die radiale Bewegung der innern Glocke (7) durch Anschlag gegen den innern Ringschenkel (17) des im Querschnitt U-förmigen Abschlussringes (5) der äussern Glocke (1) begrenzt ist. 10.
    Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass der im Querschnitt U-för- mige Abschlussring (5) der äussern Glocke (1) unten mit Öffnungen (18) versehen ist. 11. Wäschestampfer nach Patentanspruelr und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abschlussring (5) ausser in seiner Bodenfläche auch in seinem äussern senkrechten Wandungsteil (20) mit Öffnun gen (19) versehen ist. 12.
    Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die zuletzt erwähnten öff- nimgen (19) in kreisförmigen Sicken (21) mit nach innen gestülptem Rand eingestanzt. sind. 13. W äsehestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die zuletzt erwähnten Öff nungen (19) in einer sieh über den ganzen Umfang des Ringes (5) erstreckenden Sicke (22) vorgesehen sind. 14.
    Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass mit der äussern Glocke (l.) eine an ihrem untern Ende geschlossene Hülse (3) zur Aufnahme des Stampferstiels (4) ver bunden ist. 15. Wäschestampfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12 und 14, da durch gekennzeichnet, dass im Oberteil der äussern Glocke (1) ein Klemm- und Führungs ring (1.5) zur Befestigung und Führung der die' beiden Glocken \ (1, 7) verbindenden Schraubenfeder (8) vorgesehen ist.
CH283726D 1950-03-22 1950-06-29 Wäschestampfer. CH283726A (de)

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