CH283781A - Umdruckeinrichtung. - Google Patents
Umdruckeinrichtung.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Umdruckeinrichtung. Es sind Umdruckvervielfältiger bekannt, bei welchen ein Feuchtmittel während seines Ganges durch Trommeln auf das Abzugs papier verteilt wird, um den Kontakt zwischen hektographischer Schrift und dem befeuch teten Papierblatt vorzubereiten und durch Andrücken der Trommeln Abdrücke zu er zeugen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Umdruckeinrichtung, welche es ermöglichen soll, Schreiben, Zeichnungen, Ad- ressierungen durch Vervielfältigung anzufer tigen.
Erfindungsgmäss zeichnet sich die Um druckeinrichtung durch ein von Hand zu be- tätigendes Übertragungsgerät aus, welches eine Anpressrolle und ausserdem einen An feuchter aufweist, welch letzterer mit einem Kontaktflüssigkeit enthaltenden Behälter ver sehen ist. Das Ganze ist derart, dass mit dem (gerät das Anfeuchten der zu bedruckenden Fläche mit der Kontaktflüssigkeit und mit dessen Rolle das Andrücken der auf die zu bedruckende Fläche gelegten Matrize bewirkt werden kann, um damit Umdruckabzüge her stellen zu können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist, der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein Übertragungsgerät in perspek tivischer Ansicht, Fing. 2 einen Querschnitt nach der Linie I-I der Fig.1 in grösserem Massstab, Fig. 3 eine Unterlagplatte mit geöffnetem Spannrahmen in perspektivischer Ansicht und Fig.4 dieselbe bei geschlossenem Spann, rahmen.
Die gezeichnete Umdruckeinriehtung be steht aus einem Übertragungsgerät (Fig.1 und 2) als wesentlicher Hauptteil und einem . flachen Matrizen- und Papierhalter (Fig.3 und 4) als weiterer, beim Herstellen von Ab zügen auf Papierbogen benötigter Teil.
Das Übertragungsgerät gemäss Fig. 1 und 2 besitzt ein von oben gesehen U-förmiges Trä gerstück, an dessen Mittelteil 1' der nach hin ten schräg aufwärts gerichtete Handgriff 2 fest. angebracht ist. Die Endteile 1" des Trä gerstückes verlaufen parallel zueinander und bilden von der Seite gesehen Flanschen von tropfenförmiger Gestalt. An den Endteilen 1" sind, teilweise aus dem von dem Trägerstück begrenzten Raum herausragend, im Abstand zueinander eine Gummidruckwalze 3 und ein Anfeuchter 4 angebracht. Die Gummidruck walze 3 ist in nach unten ragenden Tragarmen um ihre eigene Achse drehbar gelagert. Der Anfeuchter 4 hingegen ist ortsfest verankert.
Die Gummiwalze besitzt seitliche Lagerzapfen, welche in den an den Endteilen 1" festgeleg ten Tragarme lose lagern, wobei ein Teil des Umfanges der Gummiwalze nach unten über die Ebene der Unterseiten der Endteile 1" vor ragt. Der Anfeuchter wird durch einen hohl zylindrischen Flüssigkeitsbehälter ö und einen seitlich an diesem angeordneten Anfeuchtstrei- fen 6 gebildet. Letzterer besteht zweckmässig aus Filz oder aus einem andern geeigneten, hygroskopischen Material, wie zum Beispiel Schwammgummi.
Der Flüssigkeitsbehälter 5 ist mit den Zapfen 7 an den Stirnseiten in den Tragplatten 8 montiert, welch letztere ihrerseits an den Endteilen 1" festsitzen. 9 bezeichnet einen Füllstutzen mit. heraus schraubbarer, mit geriffeltem Kopf versehener Verschlussschraube 11. Die Kontaktflüssigkeit, zum Beispiel Wasser, im Behälter 5 kann bei Entfernung der Verschlussschraube 11 durch den Füllstutzen 9 eingeführt werden. Der Anfeuchtstreifen 6 ist an der Vorderseite in der Axialrichtung des Flüssigkeitsbehälters angebracht, indem am Flüssigkeitsbehälter 5 an der Umfangsseite im Abstand zueinander Halteschrauben 12 vorgesehen sind, welche den Anfeuchtstreifen 6 durchsetzen, welch letz terer teilweise durch die Klemmschiene 13 umfasst ist.
Unten ragt der Filzstreifen in bezug zur Klemmschiene 13 vor und reicht abwärts etwas über den Flüssigkeitsbehälter 5 hinaus. Die auf den Halteschrauben 12 gela gerten Fixiermuttern 14 drücken die Klemm schiene 13 und damit den Anfeuchterstreifen 6 an die Umfangsseite des Flüssigkeitsbehäl ters. Im Bereich der Anliegefläche des An- feucktstreifens 6 weist die Wandung des Flüs sigkeitsbehälters 5 Löcher 15 auf, welche zum Ausfliessen der Kontaktflüssigkeit und zur Benässung des Anfeuchtstreifens dienen. Je mehr die Fixiermuttern 14 angezogen werden und die Klemmschiene 13 gegen den Flüssig keitsbehälter 5 gedrückt wird, um so mehr wird der Anfeuchtstreifen zusammengedrückt und seine Benässung erschwert.
Mittels der Fixiermuttern 14 kann somit der Feuechtig- keitszustand des Anfeuchterstreifens reguliert werden. Ein am Trägerstück 1 angeordneter Deckel 28 liegt der Rolle und dem Flüssig keitsbehälter an und deckt diese nach oben ab.
Die Unterlage gemäss Fig. 3 und 4 besitzt eine flache, zweckmässig aus Metall beste hende, rechteckförmige, als Papierunterlage dienende Druckplatte 16. An der linken Längsseite ist durch Scharniere 17 ein zum Halten der Matrizen dienender Spannrahmen 18 schwenkbar angeordnet. 19 bezeichnet eine Parallelschiene, welche durch Arretierschrau ben 20 und auf diese geschraubte Fixier- muttern 21 auf der Platte 16 wegnehmbar festgelegt ist. An der Parallelschiene 19 sind die einen Teile der Scharniere 17 verankert. 22 bezeichnen an der Unterseite des untern Sehenkels des Spannrahmens 18 angebrachte, gegen ihre freien Enden sieh verjüngende Erhöhungen zum Festhalten von zur Verwen dung gelangenden gelochten Matrizen.
Unten an der Platte 16 ist eine Federklammer 23 vorgesehen, welche in dem am ersteren veran kerten Trägerstück 24 versehwenkbar ist. Das innere Ende der Federklammer 23 weist einen quer zu dieser stehenden Gleitschutzteil 25 auf, welcher einen Schwammgummiteil trägt, welcher auf dem Papierstapel 26 aufliegt. Der Papierstapel 26 besteht aus den zu bedrucken den, auf der Platte 16 liegenden Papierboden. 27 ist eine am obern Querschenkel des Spann rahmens 18, an dessen Unterseite angebrachte, etwas nach unten abstehende Andruckfeder, welche zum Festklemmen der Matrize 29 beim Gebrauch, also bei geschlossenem Spannrah men, dient.
Zwecks Gebrauches beim Umclrizeken der beschriebenen Einrichtung verfährt man kurz wie folgt: Vor der Ausführung von Umdruekarbei- ten ist der Flüssigkeitsbehälter 5 mit der Kontaktflüssigkeit zu füllen und der An- i'etiehtestreifen 6 hat benässt zu sein. Auf der Platte 16 befindet, sich in der Klammer 23 eingespannt der Papierstapel 26.
Der Spannrahmen 18 wird aufrecht ge stellt, also in die in Fig. 3 gezeichnete Stel lung gebracht, so dass der Stapel 26, abge sehen vom kleinen, durch die Klammer erfass- ten Teil, freiliegt. Mit dem Übertragungsgerät (Fig.1 und 2) wird der oberste Papierbogen des Stapels bearbeitet, und zwar so, dass mit tels des Anfenchtstreifens 6 die Kontaktflüs sigkeit hauchdünn aufgetragen wird. Hernach wird der Spannrahmen 18 geschlossen, wobei die an diesem vorher angebrachte Matrize den kurz vorher befeuchteten Papierbogen be rührt.
Durch leichtes Rollen mit der Gummi- walze 3 über die Matrize 29 wird der Um druck bewerkstelligt. Der nun bedruckte Bo gen wird hernach nach Aufklappen des Spannrahmens vom Stapel abgezogen und weggenommen. Auf diese Weise können je nach Bedarf die Umdruckarbeiten fortgesetzt werden, und zwar lassen sich normalerweise gut 60 bis 80 Abzüge herstellen.
In der genannten Weise kann man auch Holz, Glas, Stoff, Metall bedrucken. Der Spannrahmen 18 findet dabei keine Anwen dung, sondern die Matrize wird einfach auf die zu bedruckende Fläche gelegt.
Die beschriebene Einrichtung kann in kleinerer und billigerer Ausführung auch als Spielzeug für Kinder verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Umdruckeinrichtung, gekennzeichnet durch ein von Hand zu betätigendes Übertragungs gerät, welches eine Anpressrolle und ausser- demn einen Anfeuchter aufweist, welch letz terer mit einem Kontaktflüssigkeit enthalten den Behälter versehen ist, dlas Ganze derart, dass mit dem Gerät das Anfeuchten der zu bedruckenden Fläche mit der Kontaktflüssig keit und mit dessen Rolle das Andrücken der auf die zu bedruckende Fläche gelegten Ma trize bewirkt werden kann, um damit Um druckalbzüge herstellen zu können. UNTERANSPRÜCHE 1.Unmdruekeinrichtung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Übertragungsgerät eine Unterlage vorge sehen ist, welche flache Matrizen- und Pa pierhaltemittel aufweist. 2. Umdruckeinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruelh l, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Unterlage durch eine Platte gebildet ist, welche mit, einer Klammer zum Halten von im Stapel angeord neten Papierbogen versehen ist, wobei ferner auf der Platte ein Spannrahmen schwenkbar angeordnet ist. 3. Umdruckeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsgerät mit einem Handgriff ver sehen und in ersterem die aus Gummi beste hende Anpressrolle drehbar, der Flüssigkeits behälter dagegen fest angeordnet ist. 4.Umdruckeinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass am Flüssigkeitsbehälter, der zylindrisch ist, ein in dessen Axialrichtung verlaufender, hygroskopischer Anfeuchtstrei fen angeordnet ist, welcher nach unten ge genüber dem ersteren vorsteht, wobei eine am Flüssigkeitsbehälter angebrachte Klemm schiene den Anfeuchtstreifen teilweise um fasst und die Wandung des Flüssigkeits behälters an der Anlieäeseite des Anfeueht- streifens Durchlässe besitzt.5. Umdruekeinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 3 und 4, da durch gekennzeichnet, da die Klemmschiene durch Schrauben am Flüssigkeitsbehälter ge halten ist und auf. letzterem Muttern ange ordnet sind, welche bei Verstellen die Klemm schiene mehr oder weniger auf den Anfeucht- st.reifen drücken, so dass der Feuchtigkeits zustand des letzteren reguliert werden kann.6. Umdruckeinrichtung nach Patent.an- sprueh und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressrolle und der Flüssigkeitsbehälter mit. dem Anfeuchtstreifen im Abstand zueinander in einem U-förmigen Trägerstück angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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