CH284291A - Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse. - Google Patents

Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse.

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CH284291A
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Kunz Johann
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Kunz Johann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G18/00Cultivation of mushrooms
    • A01G18/60Cultivation rooms; Equipment therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mushroom Cultivation (AREA)

Description


  



  Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine   Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse,    welche Träger für   Innendecke    und Dach aufweist, die aus mindestens zwei von der Dachmitte der Anlage naeh zwei Seiten hin abfallende, hoehkantgestellte Bretter und mindestens einem damit   verbundenen hochkant-    gestellten, waagrecht verlaufenden Brett gebildet sind, wobei an den so gebildeten Trä  gern    an deren untern Schmalseiten die Innendecke befestigt ist, über der eine Schicht Isoliermaterial vorgesehen ist, und auf deren obern Schmalseiten das   Deekmaterial    zur Auflage kommt und diese Träger auf Wandungen abgestützt sind, welche eine   Befeuchtungs-      mögliehkeit,

      Wasser-Aufnahme- und -Abgabefähigkeit aufweisen und gleichzeitig gegen aussen abschliessend und isolierend wirken.



   Dadurch ergeben sich verschiedene Vorteile, wie Einsparung an Baumaterial, leichte Erstellungsm¯glichkeit unter Verwendung eventuell vorfabrizierter Bauelemente. Die gleichen Bauelemente, welche als Träger für das Dach dienen, dienen zugleich auch als Träger f r die   Innendecke.    Der zwischen In  nendecke    und Dach befindliche Hohlraum gibt eine   vorzügliche Isolationsmoglichkeit,    so dass während eines grossen Teils des Jahres ideale Temperaturverhältnisse f r die   Kul-    turen im Innern der   Zuchtanlage    vorhanden sind, und nur während der kältesten Jahreszeit geheizt werden muss.

   Durch die   Befeuch-      tungsmögliehkeit    und   Wasseraufnahme-und      Abgabefähigkeit    der innern Teile der Wanclungen kann man je naeh Erfordernis auf einfache Weise den   Feuchtigkeitsbedarf    der Luft in der   Zuchtanlage    regulieren. Es ist somit möglich, in der   Zuchtanlage    f r das Gedeihen der Kulturen erforderliche optimale Temperatur-,   Feuchtigkeits-und      Luftverhält-    nisse zu schaffen.



   In den drei Figuren der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im Querschnitt dargestellt.



   Nach Fig.   1    bestehen die Träger für Innendecke und Dach je aus zwei von der Anlagemitte nach zwei Seiten hin abfallenden hoch  kantgestellten    Brettern a, welche je mit einem waagrecht verlaufenden, hoehkantgestellten Brett   b    und je mit einem im Abstand   darüber-    liegenden gleiehlaufenden kürzeren Brett c verbunden sind. Die beiden letzteren waagrecht verlaufenden Bretter c und b sind überdies durch je ein senkrecht verlaufendes   Stützbrett      g    miteinander verbunden. Die   sehräg      abfal-    lenden Trägerbretter a sind an ihren Ïu¯ern Enden auf den Längsbalken   e    abgest tzt.

   Die Innendecke der Anlage besteht aus den auf der   untern    Schmal. seite der Trägerbretter a und   b      befestigten Brettern f. Durch    die In  nendeeke f und    die Dachlatten g werden die Träger in senkrechter Stellung gehalten und sind so gegen seitliehe Lageveränderung gesichert.   t ; ber    der   Innendeeke f liegt    eine Schicht Isoliermaterial, wie Sägemehl oder Glaswolle. Auf den Dachlatten g sind Well Eternitplatten   h    aufgelegt und befestigt. Als   Deckmaterial    können auch Well-oder Flachblechtafeln verwendet werden. Die   Längsbal-    ken e sind auf den als Stützen dienenden senkrecht gestellten   Zementröhren    i aufgelegt.

   An der untern Seite der Längsbalken e sind Zapfen k angebracht, welche in die Zementröhren i hineinragen. Unten sind die Zementröhren i auf einem kleinen   Betonsockel      l    eingegossen, welche direkt auf den Erdboden m gesetzt bzw. eingelassen sind.



     Au13en    an den Zementröhren i ist jeweils über die ganze   Anlagelänge    Drahtgeflecht n angebracht, welches oben am Längsbalken e und unten an einem gespannten Draht o befestigt ist, welch letzterer durch in den Sokkeln   1    eingelassene Haken z festgehalten wird.



  Dem Drahtgeflecht n ist von aussen Erde angeschüttet, womit die Seitenwandungen der Anlage gebildet werden. Diese angeschüttete Erde wird vorzugsweise beim Erstellen der Anlage dem Aushub entnommen, welcher f r das Errichten der   Laufwege    p notwendig ist.



   Beim Drahtgeflecht m kann die Erde bei Bedarf befeuchtet werden, vorzugsweise mit einer   Zerstäuberspritze.    In der   darauffolgen-    den Zeitspanne wird von der Erde die   Feuch-      tigkeit    in das Innere der   Zuehtanlage    abgegeben und vermag so günstig auf das Gedeihen der Kulturen einzuwirken. Durch die   Laufwege    p werden zugleich Erdrampen q gebildet, deren Kanten durch Pfosten r,   Draht-    verspannung s und Verschalung t geschützt werden. Auf den Erdrampen q sind beispielsweise Champignon-Beete u angelegt. Zur Bel ftung dienen die in der vordern Wand befindlichen Íffnungen v und Schieber w.

   In der gegenüberliegenden hintern Wand der Anlage (nicht gezeichnet) sind ebenfalls solche Íffnungen und Schieber angebracht.



   Fig. 2 zeigt eine   Zuchtanlage,    bei der die Träger für die   Innendeeke    und das Dach aus je zwei von der   Anlagemitte    nach zwei Seiten abfallenden hochkantgestellten Brettern a und einem damit verbundenen waagrecht verlaufenden   hochkantgestellten    Brett   b    gebildet sind, bei welch letzterem Brett   b    in der Mitte auf dessen oberkantigen Schmalseite eine nach oben in die   Trägerspitze    führende Stütze c aufliegt. Oben sind die beiden Enden der Bretter a durch Nägel bzw.   Sehrauben    mit der Stütze c verbunden.

   Je eine Breitseite der St tze c und des waagrechten Brettes b sind überdies mit einem   Verbindungsbrett    d mittels Nägeln bzw.   Sehrauben    miteinander   verbnn-    den. An den äussern Enden sind die Bretter a auf den aus Ziegelhohlsteinen bestehenden Wänden e abgestützt. Auf der untern   Schmal-    seite der Trägerbretter   α    und   b    sind   Leicht-    bauplatten f befestigt, mit denen die Innendecke gebildet wird.   i-ber den Platten f liegt    eine Schieht   Hobelspäne    als Isoliermaterial.



  Durch die   Leiehtbauplatten    f der Innendecke und die Dachlatten g werden die Träger in senkrechter Stellung   gehalten und so zugleieh    gegen Lageveränderung   gesiehert.    Auf den Dachlatten   g    sind   Well-Eternitplatten h auf-    gelegt und befestigt. An deren Stelle können auch Falzziegel als Deekmaterial verwendet werden. Der Boden der Anlage   wirddurch    das Erdreich i gebildet, auf dem direkt Champignon-Beete 7 angelegt sind. Es können auch an deren Stelle   Kulturbeete für Bleichgemüse    angelegt werden. Die   Zuehtanlage    ist mit zwei Laufgräben   1    versehen, welche seitlich durch dünne Betonmauern m begrenzt sind.

   Die den Wänden   e    von aussen angesch ttete Erde n stammt vom Aushub der   Laufgräben      7.    Die Innenseiten der   Ziegelstein-Wandungenekön-    nen bei Bedarf mit einer Zerstäuberspritze mit Wasser benetzt werden. Durch die   darauf-    folgende Verdunstung des Wassers wird die Luftfeuchtigkeit im Innern der Zuehtanlage vergrössert und vermag so günstig auf das Gedeihen der Kulturen einzuwirken. Die in der vordern Wand befindlichen Öffnungen sind mit nach unten aufgehenden Klappen o versehen, welche zur Lüftung dienen.   Gleich-    artige Öffnungen mit entspreehenden Klappen befinden sich in der gegenüberliegenden Wand der Anlage (nieht gezeichnet).



   In Fig. 3 ist eine   Zuehtanlage    dargestellt, deren Dach und   Innendecketräger    je durch zwei von der Mitte der Anlage abfallende   hochkantgestellte    Bretter a und je ein in der   Trägerspitze    angeordnetes, waagrecht verlau fendes,   hochkantgestelltes, die    beiden Bretter a verbindendes Brett   b    und ein in Abstand darunter parallel verlaufendes. hochkantgestelltes Brett e gebildet sind. Die Bretter a. und c sind ebenfalls miteinander verbunden.



  Auf der Unterseite der   Trägerbretter    a und e ist die aus Leichtbauplatten bestehende Innendecke d befestigt, über der eine Schicht Isoliermaterial, wie SÏgemehl, Hobelspäne oder Glaswolle liegt. Als Leichtbauplatten können Gipsplatten, Holzfaserplatten mit   Imprägnie-    rung sowie Holzwollebeton oder   Hobelspäne-    Betonplatten verwendet werden. Das Dach wird durch die auf den obern Schmalseiten der   Trägerbretter    a und b direkt   aufliegen-    den Bretter e gebildet, welche mit   Dachpappe    bzw.   bitumierten      Aluminiumfolien f gedeckt    sind.

   Durch die   Dachbretter    e und die   Leicht-    bauplatten d sind die Träger gegen Lagever änderung gesichert. Bei den untern Enden sind die Trägerbretter a auf den Längsbalken g aufgelegt, welch letztere auf den in Abständen senkrecht gestellten Pfosten h abgestützt sind. Ausserhalb der Pfosten g sind gestaffelt übereinander Verschalungsbretter i   angebraeht.    Die Innenwände der Anlage bestehen aus an den Pfosten h befestigten   Leiehtbauplatten 7..    Der zwischen den Platten   k    und der Verschalung i bestehende Raum ist mit Glaswolle als Isoliermaterial ausgefüllt.



  Die Pfosten g sind auf die direkt auf dem Erdreich   Z    aufgebauten   Grundmauern      m    gestellt. Der Boden der Anlage wird   dureh    das    Erdreich gebildet. Längs durch die Mitte    der   Zuehtanlage    ist ein   Laufgraben    n angeordnet, welcher   seitlieh    durch aufgestellte Ziegel   o      b'egrenzt    ist. Auch den   Grundmauern m entlang sind im    Innern der Anlage Ziegelstein-Hohlplatten bzw.

   Tonplatten   hochkantgestellt      angebraeht.    Nachdem diese mit Wasser benetzt worden sind, können diese   als Feuehtigkeitsspender    in der   Zucht-    anlage günstig auf das Gedeihen der Kulturen einwirken. Direkt auf der von den beiden seitlichen   Grundmauern      m    gegen die Mitte der Anlage nach dem   Laufgraben    n hin geneigten, aus Erde bestehenden Fläche p sind Cham  pignon-Beete    q angelegt. An deren Platz kon  nen    auch solche Beete für Bleiehgemüse angel. egt werden.

   Durch die Neigung der Anle  gungsfläche    p von den Seitenwandungen her nach innen könnte die   Hoche    der Seitenwandungen kleiner gehalten werden, was sich in einer Einsparung an Baumaterial auswirkt.



  Zudem sind die Beete so f r die Pflege und Ernte besser zugänglich. In der vordern Wand der Anlage befindet sieh der Eingang r und zwei Öffnungen s, bei denen mittels Schieber t die Ventilation reguliert werden kann. Gleiche Öffnungen und Sehieber befinden sich in der entgegengesetzten hintern Wand der Anlage (nicht gezeichnet).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse, gekennzeichnet durch Träger für Innendecke und Dach, die aus mindestens zwei von der Dachmitte der Anlage nach zwei Seiten hin abfallende hoehkantgestellte Bretter und mindestens einem damit verbundenen, hochkantgestellten, waagrecht verlaufenden Brett gebildet sind, wobei an den so gebildeten Trägern, an deren untern Schmalseiten die Innendecke befestigt ist, über der eine Schicht Isoliermaterial vorgesehen ist, und auf deren obern Schmalseiten das Deckmaterial zur Auf- lage kommt und diese Träger auf Wandungen abgestützt sind, welche eine Befeuchtungs- m¯glichkeit, Wasseraufnahme-und-AbgabefÏhigkeit aufweisen,
    und gleichzeitig gegen aussen abschliessend und isolierend wirken.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Zuehtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die von der An- lagemitte nach zwei Seiten hin abfallenden hochkantgestellten Bretter oben in der Spitze und im Abstand darunter je mit mindestens einem waagrecht verlaufenden, hochkantge- stellten Brett miteinander verbunden, und diese letzteren beiden Bretter in der Mitte mit einem senkrecht stehenden Brett verbunden sind.
    2. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der An lagemitte nach zwei Seiten hin abfallenden hochkantgestellten Bretter oben in der Spitze mit einem senkrecht nach unten verlaufenden Stützbrett verbunden sind, welches Stützbrett auf die Schmalseite mindestens eines hochkantgestellten, waagrecht verlaufenden Brettes, welches die beiden von der Anlagemitte nach zwei Seiten hin abfallenden Bretter verbindet, abgestützt ist, und dass berdies ein besonderes Brett je eine Breitseite des St tzbrettes und des waagrecht verlaufenden Brettes verbindet.
    3. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die von der Anlagemitte nach zwei Seiten hin abfallenden hoehkantgestellten Bretter oben in der Spitze und im Abstand darunter je mit mindestens einem waagrecht verlaufenden, hoehkantgestellten Brett miteinander verbunden sind.
    4. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die TrÏger unter seits durch die Innendecke und oberseits durch Dachlatten in vertikaler Lage gehalten werden, und dass unmittelbar ber der Innendecke eine Schicht Isolationsmaterial aufliegt.
    5. Zuchtanlage nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Wandungen aus in AbstÏnden senkreeht gestellten Zementröhren und aussen diesen entlang gespanntem Drahtgeflecht und diesem von aussen angeschütteter Erde gebildet sind.
    6. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandunge aus Ziegelhohlsteinen bestehen.
    7. Zuchtanlage naeh Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Wandungen aus in AbstÏnden senkreeht gestellten Stützen und an diesen ausserseits befestigten, über- einandergestaffelt angeordnetenVerschalungs- brettern und innerseits an den Stützen befestigten Leichtbauplatten und der Grundmauer entlangführenden, hochkantstehenden Tonplatten gebildet sind.
    8. Ztuehtanlage naeh Patentansprueh und Unteransprueh 6, dadurch gekennzeichnet, dass den WandungenvonaussenErdeange- schüttet ist.
    9. Zuehtanlage nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass der untere Teil in die Erde eingegraben ist und mindestens den Seitenwandungen entlang Erdrampen bestehen, auf denen Champignon nnd Bleiehgem se-Kulturbeete angelegt werden k¯nnen.
    10. Zuehtanlage nach Patentanspruch und Unteransprueh 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Erdrampen gegen mindestens einen Laufgraben hin nach innen abfallen.
    11. Zuchtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie in zwei entge gengesetzt liegenden Wandungen regulierbare Öffnungen für die Lüftung aufweist.
CH284291D 1952-01-15 1952-01-15 Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse. CH284291A (de)

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