CH284898A - Brennstoff-Zufuhr- und -Steuereinrichtung einer Gasturbinenanlage. - Google Patents

Brennstoff-Zufuhr- und -Steuereinrichtung einer Gasturbinenanlage.

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CH284898A
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/22Fuel supply systems

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Description


      Brennstoff-Zufuhr-    und -Steuereinrichtung einer     Gasturbinenanlage.            Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist eine     Brennstoff-Zufuhr-    und -Steuerein  richtung einer     C;

  asturbinenanlage.    Die Erfin  dung bezieht. sich auf solche Einrichtungen,  bei welchen eine dem Luftdruck ausgesetzte       Druckansprechvorrichtung    dazu bestimmt ist,  die     Brennstoffdruckdifferenz    in einer Brenn  stoffmengen-Einstellvorrichtung auf einem  vorbestimmten Wert zu halten, der annähernd  proportional dem Luftdruck ist, wobei  der Querschnitt einer     Durehflussöffnung     der     Brennstoffmengen-Einstellvorrichtung    zur  Veränderung des     Brennstoffdurchflusses    be  liebig einstellbar ist.

   Der Ausdruck  Luft  druck  schliesst in diesem Fall sowohl den       Atmosphärendruck    der Umgebung (das heisst  statischen Druck) als auch einen durch den  Flugzustand eines Flugzeuges     und/oder    den  durch die Strömungsverhältnisse im     Luftein-          lass    des     Kompressors    der     Gasturbinenanlage     veränderten Druck der Umgebung ein.

   So  kann     zum    Beispiel. die     Druckansprechvorrich-          tung    mit einer Stelle des Flugzeuges verbun  den sein, an der statischer Druck herrscht,  oder mit einer Stelle im     Lufteinlass    des     Kom-          pressors,    an welcher statischer Druck oder       Gesamtdruck    herrscht, oder mit einer     Ktau-          punktstelle    des Flugzeuges.  



  Eine bekannte Ausführung einer Brenn  stoff-Zufuhr- und -Steuereinrichtung der ge  nannten Art besitzt eine Pumpe mit bei glei  cher Drehzahl variabler Fördermenge, wobei  letztere durch einen, Kolben und Zylinder auf-    weisenden Servomotor steuerbar ist,     wobei     dieser Servomotor einem Druck eines Hilfs  fluidums ausgesetzt. ist, das einer Fluidum  druckquelle entnommen ist, und     welcher    Servo  motor seinerseits mittels eines     Abflussventils     steuerbar ist. Das     Abflussventil.    ist. mittels  eines     Betätigungshebels        betätigbar,    der drei  Belastungen ausgesetzt ist.

   Die erste Bela  stung wird mittels einer Vakuumdose auf den  Hebel übertragen, deren Aussenseite dem Luft  druck ausgesetzt. ist., so dass die Belastung  mit abnehmendem Luftdruck annähernd pro  portional diesem Druck zunimmt.. Die zweite  Belastung wird im gleichen Sinne wirkend  mittels einer     druckempfindlichen    Vorrichtung  auf den Hebel übertragen., welche     =Torrichtung     auf die zu steuernde     Brennstoffdruekdiffe-          renz    anspricht. Die dritte Belastung wird den  zwei erstgenannten Belastungen entgegenge  setzt wirkend mittels einer Feder auf den  Hebel übertragen.

   Dabei bleibt die     Summe     der als Folge der Belastungen der Vakuum  dose und der zu steuernden     Brennstoffdrnek-          differenz    am Hebel auftretenden, Momente  annähernd gleich dem entgegengesetzt wirken  den Moment als Folge der Federbelastung.  Demzufolge nimmt der Wert der Brennstoff  druckdifferenz annähernd proportional mit  der Abnahme des Luftdruckes, welchem die  Vakuumdose ausgesetzt ist, ab.  



  Die vorliegende Erfindung sieht eine an  dere Ausbildung der     Brennstoffmengen-Ein-          stellvorriehtung    bei einer Brennstoff-Zufuhr-      und -Steuereinrichtung der genannten. Art  vor, was die Erreichung gewisser wünschbarer  Betriebscharakteristiken der     Gasturbinenan-          lage    ermöglicht.  



  Gemäss vorliegender Erfindung besitzt die       Brennstoffmengen-Einstellvorriehtung    ein er  stes     Durchflussventil    mit wahlweise einstell  barem Querschnitt, das derart ausgebildet ist,       da.ss    bei jedem gewählten Querschnitt der       Driiekabtall    in diesem Ventil annähernd pro  portional zum Quadrat der     Brennstoffdureh-          flussmenge    ist. Ferner besitzt sie ein zweites       Durehl_assv        entil,    das hydraulisch parallel zum  ersten Ventil angeordnet und so ausgebildet.  ist, dass die durchfliessende     Brennstoffmenge     annähernd proportional dem in ihr bewirkten  Druckabfall ist.

    



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht die  Vermeidung einer     unerwünschten    Eigenschaft  der bekannten     Mengen-Einstellvorrichtung,     die nur ein einstellbares Ventil aufweist. Diese       unerwünschte        Eigenschaft    besteht darin, dass  bei Leerlauf der Anlage oder Einstellung für  kleine Leistung mit der bekannten Vorrich  tung eine Brennstoffmenge erhalten wird, die  annähernd proportional der     Quadratwurzel     der vorbestimmten Druckdifferenz ist, die auf  beiden Seiten der     Einstellv        orriehtung    herrscht,  und demzufolge der Quadratwurzel des Luft  druckes,

   welchem die     Diuickanspreelivorrieh-          tung    ausgesetzt ist. Der Brennstoffbedarf der  Anlage ändert aber annähernd proportional  mit. dem Luftdruck. Demzufolge steigt. die  Drehzahl der Anlage bei fallendem Luftdruck.  Diese unerwünschte Eigenschaft kann durch  die erfindungsgemässe Ausbildung der Ein  richtung vollständig vermieden werden, da das  zweite Ventil eine lineare     Brennstoffniengen-          Druekabfall-Charakt.eristik    besitzt und diese       Charakteristik    einfach so gewählt werden  kann, dass sie der     Brennstoffbedarfskurve    der  Anlage annähernd gleich ist.  



  Die Einrichtung kann ein weiteres Durch  flussventil aufweisen, wie zum Beispiel in der  schweizerischen Patentschrift     Nu.        28-1897    nä  her beschrieben ist, wobei ein solches weiteres  Ventil ebenfalls eine lineare Brennstoffmen-         gen-Druckabfall-Charakteristik    besitzt und     liv-          draulisch    in Serie zum genannten ersten und  zweiten Ventil     angeordnet    ist.  



       Durchflussventile,    die eine solche Charak  teristik aufweisen, dass der     Druckabfall    in  ihnen annähernd proportional der sie durch  strömenden Brennstoffmenge ist, werden im  folgenden mit      Linear-Durehströmventile     be  zeichnet und können beispielsweise einen ko  nischen Ventilkörper aufweisen, der so ausge  bildet ist., dass er zusammen mit einer Ventil  öffnung und einer den Ventilkörper bela  stenden Feder einen Öffnungsquerschnitt be  grenzt, der die gewünschte lineare Brenn  stoffmengen -     Drutekabfall    - Charakteristik er  gibt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt; es zeigt       Fig.1    schematisch eine     Gasturbinenanlage     mit ihrer     Brennstoff-Zufuhr-    und -Steuer  einrichtung,       Fig.    2 in grösserem     Massstab    diese     Zufuhr-          und    Steuereinrichtung und       Fig.    3 eine graphische Darstellung der  Wirkung der     Einrichtung.     



  In     Fig.1    ist eine     Gasturbinenanlage    ge  zeigt, die als     Flugzeug-Strahltriebwerk    aus  gebildet ist und einen     Axialkompressor    10  sowie eine Verbrennungseinrichtung mit. meh  reren     Brennkammern    11 besitzt, die mit     deni          Auslass    des     Kompressors    10     verbunden    sind,  um     komprimierte    Luft in diese     Brennkammern     zu fördern.

   Ferner ist eine Turbine 12 zum  Antrieb des     Kompressors    10, die zur Auf  nahme der Heissgase aus den     Brennkammern     1.1 mit diesen verbunden ist, und eine     @bas-          leitung    13 vorgesehen. Ein mit einer Schub  düse     versehenes    Strahlrohr (nicht gezeich  net) ist an das Ende der     Abgasleituing    13 an  geschlossen.  



  Beim Betrieb der Anlage wird in den       Brennkammern    11 Brennstoff verbrannt, um  die den letzteren zugeführte Luft     zli    erhitzen,  wobei der Brennstoff den     Brennkammern    mit  tels Einspritzvorrichtungen     1-1    zugeführt wird,  die an ein gemeinsames     Verteilrohr    15 der           Brennstoff-Zufuhr-    und -Steuereinrichtung  der Anlage angeschlossen sind.  



  Die     Brennstoff-Zufuhr-    und -Steuereinrich  tung der Anlage ist in den     Fig.    1 und 2 dar  gestellt und besitzt eine von der Anlage selbst       antreibbare    Brennstoffpumpe 16, die im vor  liegenden Fall eine Pumpe mit bei gleicher  Drehzahl variabler Fördermenge ist und die  Brennstoff über eine Saugleitung 17 aus  einem nicht gezeichneten Brennstofftank an  saugt und unter Druck über eine Speiseleitung  18, die an das     Verteilrohr    15 angeschlossen ist.,  zu den     Brennstoffeinspritzvorrichtungen    14  fördert.

      In der Brennstoffspeiseleitung 18 sind eine       Brennstoff-Durchflussmengen-Einstellvorrich-          tung    19 und ein     Abstellhahn    20 angeordnet,  Der     Abstellhahn    20 ist vollständig offen, wenn  die Anlage in Betrieb ist, und ganz geschlos  sen, wenn die Anlage ausser Betrieb ist..  



  Die     Zufuhr-    und Steuereinrichtung besitzt.  auch eine     Druckdifferenzsteuervorrichtung    21,  welche dazu bestimmt ist, die Differenz zwi  schen den Drücken in der Speiseleitung 18  unmittelbar stromaufwärts und unmittelbar  stromabwärts der     Mengen-Einstellvorrichtting     19 auf einem vorbestimmten Wert zu halten,  der annähernd proportional dein     Luftdruck    ist  Die Brennstoffpumpe 16, deren Förder  menge, wie erwähnt., bei gleichbleibender Dreh  zahl     variabel    ist, besitzt einen Pumpenrotor  \_'3, der eine Anzahl schräg zur Achse verlau  fender Bohrungen aufweist, ferner mehrere  Kolben 24 in den Bohrungen des Pumpen  rotors 23, einen     Schrägseheibenniechanismus     26,

   der mit den äussern     Endteilen    der Kolben  zusammenwirkt, so dass beim Drehen des       Pumpenrotors    23 die Kolben 24 in den Rotor  bohrungen durch     den        Schrägseheibenmechanis-          mus    26 entgegen der     Wirkung    von Federn 25       lein    und her     beweist    werden.  



  Der Hub der Pumpenkolben 24 und dem  zufolge die     Bretnistofförderung    der     Pumpe    16  werden durch die Neigung des     Schrägseheiben-          mechanisntus    der Drehachse des Pumpen  rotors 23 gesteuert, wobei ein Servomotor zur  Einstellung des Neigungswinkels des Schräg  e)    vorgesehen ist.

   Der       Servomotor    besitzt einen Kolben 27, der in  einem in zwei Kammern 28 und 29 unter  teilten Zylinder arbeitet, und eine in der  Kammer 29 angeordnete Feder 30, zwecks  Belastung des Kolbens 2 7 im Sinne eines       Vergrösserns    der Neigung des     Schrä.gscheiben-          mechanismus    und demzufolge einer Zunahme  des Hubes der Pumpenkolben 24 und der  Brennstofförderung der Pumpe 16. Die Kam  mer 27 ist durch eine Leitung     28u    mit dein       Brennstoffauslass        18a    der Pumpe 16 verbun  den, so dass der in der Kammer 28 herr  schende Druck gleich dem     Brennstofförder-          druek    ist.

   Auch die Kammer 29 ist durch die  Leitung     28a    mit dem     Pumpenauslass        18a    ver  bunden, wobei jedoch zusätzlich ein verengter  Einlass 31 in den Raum 29 vorgesehen ist.  



  Ferner ist eine     Anzapfleitung        44    und ein       Anzapfkanal    32 an die Kammer 29 angeschlos  sen. Es ist ersichtlich, dass, wenn kein Brenn  stoff aus der Kammer 29 abgezapft wird,  dann infolge der Gleichheit der     Fluiddrücke     in den Kammern 28 und 29 der Kolben 27  nach links gemäss der Zeichnung gedrückt  wird, um den     Schrägscheibenmechanismus    in  die dem Maximalhub der Pumpenkolben 24  entsprechende Lage zu bewegen.

   Der     Anzapf-          kanal    32 steht mit einem     Drehzahl-Begren-          zungsregler    in Verbindung, der ein Halb  kugelventilelement 33 besitzt zur Steuerung  des     Fluidausflusses    aus der Kammer 29 durch  den Kanal 32. Das     Halbkugelventilelement    33  ist an einem drehbar gelagerten Hebel 36 an  geordnet, der durch eine Feder 37 in einer  solchen Richtung belastet ist, dass das Ventil  element 33 den     Auslass    des Kanals 32 zu  schliessen sucht. Der abgezapfte Brennstoff  strömt durch den Kanal 32 in eine Kammer 34  und anschliessend durch eine Leitung 35 zur  Saugseite der Brennstoffpumpe 16 zurück.

   Die  Kammer 34 ist von einer weiteren Kammer 42  durch eine biegsame Membran 39 getrennt,  die einen Stift 38 trägt, der in gewissen Be  triebszuständen der Pumpe 16 mit. dem Hebel  36 in Eingriff kommt, um diesen im Sinne  des     Anhebens    des Ventilelementes 33 zu     ver-          schwenken.    An der     Membran    ist eine Zugfeder      40 angebracht mit     einem    einstellbaren An  sehlag 41, wobei die Feder 40 versucht, den  Arm 38 ausser Eingriff mit dem Hebel 36 -zu  halten.

   Die Kammer 42 steht zufolge     Wirkung     einer im Rotor 23 angeordneten Zentrifugal  pumpe unter Druck, welche Pumpe eine zen  trale     Axialbohrung    43 besitzt, die     einerends     mit. der Saugseite der Pumpe 16 und ander  seits mit mehreren annähernd radialen Boh  rungen     43a,    verbunden ist, die in die Kammer  42 münden.  



  Wenn die     Masehinendrehzahl    und damit  die Drehzahl des Pumpenrotors 23 zunimmt,  erhöht sich der Druck in der Kammer 42, und  die Anordnung ist derart, dass, wenn "die Ma  schinendrehzahl ihren höchstzulässigen     Wert     erreicht,     die;Fhiiddiaickbelastung    auf     derlIem-          bran    39 genügt, um die Wirkung der Feder 40  aufzuheben und dem Arm 38 zu gestatten, mit  dem Hebel 36 in Eingriff zu kommen, um  Hilfsfluidum aus der Kammer 29 abzuzapfen,  was eine Herabsetzung des Druckes in der  Kammer 29 und demzufolge eine     Verkleine-          ruing    des Pumpenhubes zur Folge hat.  



  Der     Ausfluss    von Hilfsfluidum aus der       K        animer    29 durch die Leitung     44    wird     durch     die Steuervorrichtung 21 gesteuert, so dass die  Differenz der Brennstoffdrücke in der Speise  leitung<B>1.8</B> unmittelbar stromaufwärts und un  mittelbar stromabwärts der     Mengen-Einstell-          vorrichtung    19 annähernd proportional dein       Luftdruck    ist.  



  Die     Differenzdrtiek-Steuervorrichtung    21  besitzt ein     Halbkugelventilelenient    45, das an  einem Hebel 46 angeordnet     ist,    der von einer  biegsamen     Membran    47 getragen wird, die zwei  Kammern 48 und 49 der     Steuervorriehtung    21  voneinander trennt. Das durch die Leitung 44  strömende Hilfsfluidum     gelangt    unter der       Steuerwirkung    des     Ventilelementes    45 in die  Kammer 48 und von hier aus durch eine Rück  laufleitung' 50 zurück zur Saugleitung 17. Die  Kammer 49 ist durch eine Leitung 52 mit  einer geeigneten Stelle am Flugzeug oder an  der Anlage verbunden.  



  Der Hebel 46 ist derart     angeordnet,    dass  er unter der Wirkung der drei folgenden Be  lastungen     versehwenkbar    ist:         a)    Eine Belastung, die sich     entsprechend     den Änderungen des     l,uftdruel@es    ändert.  Diese Belastung wird mittels einer     expan-          siblen    Dose 51 auf den Hebel     übertra--en,    die  in der Kammer 49     angeordnet    ist.

   Es ist er  sichtlich,     da.ss,    wenn der     Luftdruck    abnimmt,  die durch die Dose 51 auf den Hebel 46 wir  kende Belastung zunimmt und     dass,wenn    der  Luftdruck zunimmt, die durch die Dose 51  bewirkte Belastung abnimmt.. Die durch die  Dose 51 auf den Hebel     übertragene    Belastung  wirkt im Sinne des     Verschwenkens    des     Hebels     46 zwecks     Anliebens    des     Halbkugelv        entilele-          mentes    45.

           b)    Eine     Belastung,    die von der     Differenz     der Brennstoffdrücke in der     Speiseleitung    18  unmittelbar stromaufwärts und unmittelbar  stromabwärts der     11engen-Einstellvorrichtung     19 abhängt.

   Diese Belastung wird über den  Stift 54 durch eine biegsame Membran 53  auf den Hebel 46 übertragen, welche     Membran     zwei Kammern 61 und 62 voneinander trennt,  wobei die Kammer 61 durch eine     Leitung-        5:>     mit der     Brennstofförderleitung    18 unmittelbar  stromaufwärts der     Einstellvorriehtung   <B>1.9</B> und  die Kammer 62 durch eine Leitung 56 eben  falls mit der Leitung 18 unmittelbar strom  abwärts der     Einstellvorrichtung    19     verbunden     ist.

   Die     Membran    53 trägt einen     Anschlag          53a,,    um deren Bewegung in vom Hebel 46       wegführender        Richtung        zii    begrenzen.     Die     von der Differenz der     Driieke    in der Speise  leitung 18     abhängige        Belastung        wirkt    im     selben     Sinne auf den Hebel 46, wie die     dureh    die  Dose 51 übertragene Belastung.

           c)    Eine     Federbelastung,    die in zu den     Be-          lastiingen    der Dose 51 und der     Membran    53  entgegengesetzter     Riclitun@g    auf den Hebel 46  übertragen wird. Die     Federbelastung    wird  durch einen Stift 64 auf den Hebel 46 über  tragen, welcher Stift an seinem freien äussern  Ende einen Anschlag 65     für        eine    Feder 5 7  trägt, die in einer von der Kammer 48 ge  trennten Kammer 58 angeordnet ist.

   Der an  dere     AiLschla@;-    66 für die     Feder        .i    7 ist. mittels  einer Stellschraube 59 einstellbar. Die Kam  mer 58 ist     durch    eine Leitung 60 mit der Lei-           tung    56 verbunden, so dass die Drücke in den  Kammern 58 und 62 einander gleich sind.  Diese     Anordnung        ei-möglielit    den     Ausgleieb     der Differenz der     Quersehnittsfläelien    auf bei  den Seiten der Membran 53, die eine Folge  des     Vorhandenseins    des     Stiftes    54 ist.

      Bei     stationä.rein    Betrieb sind die am Hebel  46 angreifenden,     durch    die Belastungen der  Dose 51     und        der        lleinliran    53 bewirkten Mo  mente     durch    das zufolge der Belastung durch  die Feder 57     bewirkte        Moment        ausgeglichen.     Wenn der Luftdruck konstant bleibt., dann  bewirkt die     Steuervorrichtung    ?1 ein     Aaf-          reeliterbalten    der     Di,uekdifferenz    auf einem  gegebenen.     Wert;

      und wenn eine unerwünschte  Erhöhung der     Drixckdifferenz    eintritt, wird  das     flalbkugelventilelenient        angehoben,    so     da1     Brennstoff ans der     Kammer        '?9    abgezapft. und  die     Brennstofförderung        herabgesetzt    wird.  Wenn eine unerwünschte     Abnahme    der     Druck-           < iifferenz    auftritt, wird das Ventilelement     -15     mehr geschlossen, so dass der Pumpenhub zu  nimmt und somit auch die Brennstofförde  rung in die Speiseleitung 18.

   Bei zunehmen  dem Luftdruck zieht sich die Dose 51 zusam  men,     wodurch    die durch sie auf den Hebel 46  übertragene Belastung abnimmt; demzufolge       muss    die infolge der     Brennstoffdiuekdifferenz     auftretende Belastung steigen, die notwendig  ist, um der Belastung durch die Feder 57  das Gleichgewicht halten zu können. Dem  zufolge steigt die Brennstofförderung bei zu  nehmendem Luftdruck.     L'mgekelirt    nimmt die  Belastung     durch    die Dose 51 zu, wenn der  Luftdruck abnimmt; somit wird in diesem.  Fall die Brennstofförderung der     Pumpe   <B>16</B>  abnehmen, um die Differenz der auf beiden  Seiten der Einstellvorrichtung 19 herrschen  den Drücke herabzusetzen.

   Die     Differenz    die  ser     Bi-ennstoffdriieke    ist     annä.liernd    propor  tional     dein        Luftdruck.       Die     Mengen-Einstellvorriehtung    19 besitzt  ein Drosselventil. mit einer Öffnung 70, dessen  wirksamer Querschnitt durch einen Ventilkör  per 71 bestimmt ist, der mit der Öffnung 70  zusammenwirkt.

   Die Stellung des Ventilkör  pers 71 in     der        Öffnung    70 ist mittels eines    von Hand     betätigbaren    Hebels 73 durch ir  gendeinen geeigneten Mechanismus 72 einstell  bar, welcher     Mechanismus    zum Beispiel, wie       ",ezeiehnet,    eine Zahnstange mit     Ritzel    auf  weisen kann.  



  Es hat sich gezeigt, dass, wenn die Vorrich  tung, 19 nur die Öffnung 70 mit frei wähl  barem     Querschnitt    besitzt., in welcher der       Drueliabfall    annähernd proportional     dein          Quadrat    der durchströmenden     Brennstoff-          men,re    bei irgendeiner bestimmten Stellung  des Ventilkörpers 71 ist, bei jeder Einstellung  des     i)ffnungsquersehnittes    die Drehzahl der  Anlage mit sinkendem     Luftdruck    zunimmt.,  zufolge der Tatsache,

       dass    die der     Anlage    zu  geführte Brennstoffmenge in grossen Höhen  die     zur        Aufrechterhaltung-    einer konstanten       Drehzahl    notwendige Brennstoffmenge über  steigt.  



  Dieser     Schwierigkeit    wird bei einer Ein  stellung des einstellbaren     Durehflussventils    70,  71 für hohe Leistung der Anlage durch An  ordnung eines     Lineardurehströmventils    74, 75  begegnet, wie ein solches in der     sehweizeri-          sehen    Patentschrift N r. 284897 beschrieben ist  und das     hydraulisch    in Serie zum einstell  baren Ventil 70, 71 angeordnet ist, so     dal     die gesteuerte     Dx-eel@diffei-enz    gleich der  Summe der Druckabfälle im     Linea.rdureh-          ströinventil    und im frei einstellbaren Ventil  70, 71 ist.

   Dieses     Lineardurchström.ventil    be  sitzt eine     Öffnung    74. Der Querschnitt der       Öffnung    74 wird mittels eines Ventilkörpers  75 eingestellt, der durch eine Feder 76 im  Sinne des     Verkleinerns    des     Querschnittes    der       Öffnung    74 belastet ist.

   Der Teil     751i    des Ven  tilkörpers 75, das heisst der mit der Öffnung       74    zusammenwirkende Teil des Ventilkörpers       7:i,    ist so geformt,     zum    Beispiel derart konisch  ausgebildet, und die Grösse der Feder 76 ist  derart gewählt,     dass    eine lineare Brennstoff  mengen -Druckabfall -Charakteristik erhalten  wird.  



  Bei Leerlauf und kleiner Leistung der Gas  turbinenanlage ist der Brennstoffbedarf der  letzteren annähernd direkt proportional dem       l.ui'tdi uelz,    und der oben genannten Sehwierig-           keit    wird nun für Leerlauf und kleine Lei  stung der Anlage derart begegnet, dass, wenn  der Steuerhebel 73 für Leerlauf oder kleine  Leistung der Anlage eingestellt ist, die Öff  nung 70 vollständig durch den Ventilkörper  71 geschlossen ist und indem parallel zum  Ventil 70, 71 ein Ventil 77 mit linearer Brenn  ttoffmengen-Druekabfall-Charakteristikvorge  sehen wird.

   Demzufolge strömt beim vorlie  genden Beispiel bei Leerlauf oder kleiner Lei  stung die ganze, der Anlage zuzuführende  Brennstoffmenge durch das Ventil 77, wobei  diese Brennstoffmenge proportional dein, Luft  druck ist, da beide Ventile 77 und 74, 75  lineare Brennstoffmengen - Druckabfall - Cha  rakteristiken besitzen und da die Differenz  der     Brennstoffdrücke    beidseits der Einstell  vorrichtung 19 durch die     Differen7druck-          Steuervorrichtung    21 so gesteuert wird, dass  sie proportional dem Luftdruck ist.

   Das Ven  til 77 besitzt einen Ventilkörper 78, der einen  Teil     78a    aufweist, der mit einer Öffnung 79  zusammenwirkt zwecks Veränderung ihres       Querschnittes.    Ferner ist ein Federpaar 82,  83 vorgesehen, das den Ventilkörper 78 im  Sinne einer Verkleinerung des Querschnittes  der     Öffnung    79 belastet.

   Wenn Brennstoff  durch die     Öffnung    79 fliesst, versucht der  Brennstoffdruck den Ventilkörper 78 im Sinne  einer Vergrösserung des     Öffnungsquerschnittes     zu bewegen, und es ist ersichtlich, dass bei  einer bestimmten Brennstoffströmung der       Ventilkörper    78 eine Gleichgewichtslage ein  nimmt, in welcher der Brennstoffdruck, der  auf den Ventilkörper 78 wirkt, durch die Be  lastung der Federn 82, 83 ausgeglichen ist.

    Durch geeignete Wahl der Form des Teils     78a     des Ventilkörpers 78 und durch entsprechende  Wahl der Stärke der Federn 82 und 83 kann  die     Anordnung    so getroffen werden, dass die       durch    die Öffnung 79 strömende Brennstoff-'  menge dem in ihr auftretenden Druckabfall  proportional ist. Die Feder 82 ist mit einem       Anschlag    80 versehen, der mittels einer Stell  schraube 81 zur Einstellung der Charakte  ristik des     Öffnungsorganes    77 einstellbar ist.  



  Wenn die zur Anlage geförderte Brenn  stoffmenge nur korrigiert werden soll, um bei    Leerlauf und niederer     Leistung    der Anlage  (eingestellt durch den Steuerhebel 73) die Zu  nahme der Drehzahl der Anlage mit der Höhe  zu vermeiden, dann kann das     Lineardurch-          strömv        ent.il        7-1    bis<B>76</B> weggelassen werden. In  diesem Fall wird bei Leerlauf und kleiner  Leistung der Anlage die     Differenz    der Drücke  beidseits der     Einstellvorrichtung    19 gleich  dem Druckabfall im Ventil 77 sein.  



  In     Fig.    3, die graphisch die Wirkung der  beschriebenen Einrichtung zeigt., sind die  Brennstoffmengen FF als Ordinaten und die  Druckabfälle     PD    (die dem Luftdruck propor  tional sind) als Abszissen aufgetragen. Kurve       r1    zeigt den Brennstoffbedarf eines gewöhn  lichen Strahltriebwerks,     wie    es in     Fig.    1 dar  gestellt ist, um eine konstante Drehzahl bei  Leerlauf oder kleiner Leistung der Anlage  für verschiedene Werte der vom     Leftdi-uek    ge  steuerten     Brenistoffdruekdifferenz    aufrecht  zuerhalten.

   Die     Vertikallinien        Po    und     Pie     geben die Werte an, auf welchen die Druck  differenz an der     Einstellvorrichtung    19 in  Bodennähe und in 13 km Höhe gehalten wer  den soll. Es ist ersichtlich, dass innerhalb die  ses Bereiches die Kurve     _1    sehr flach, das  heisst annähernd eine     gerade    Linie ist. 'Mit       andern        Worten,    der     Brennstoffbedarf    der An  lage zur Aufrechterhaltung einer     konstanten     Drehzahl bei Leerlauf oder kleiner Leistung ist  annähernd proportional dem Luftdruck     Pi.     



  Kurve B zeigt die     Brennstoffmengen,    die  mit einer bekannten     l,,instellvorriehtun(Y,    die  nur ein einstellbares Ventil mit der Öffnung  70 besitzt, erhalten     werden.    Dabei gilt. diese  Kurve für die     Einstellen;-,    bei der die     mir     Aufrechterhaltung einer vorbestimmten Leer  laufdrehzahl in Bodennähe notwendige Brenn  stoffmenge gerade ausreicht.

   Es ist ersichtlich,  dass bei Werten der     gesteuerten        Dritcl@diffe-          renz        unterhalb        PO    die Kurve     1:    von der     Kurve          ;1    abweicht und dass für irgendeinen andern  Wert der     Dreckdifferenz    als für den Wert     Po     die der Anlage     zugeführte    Brennstoffmenge  den Bedarf der letzteren übersteigt, so dass die  Leerlaufdrehzahl der Anlage mit der Ab  nahme des Wertes der gesteuerten     Druelzdiffe-          renz    zunimmt.

        Kurve C ist, eine gerade Linie und stellt  die Brennstoffmengen dar, die mit der Vor  richtung 19 erreicht werden, wenn das Ventil  70, 71 vollständig geschlossen ist. Es ist er  sichtlich, dass bei entsprechender Wahl der       Brennstoffmengen-Druckabfall    - Charakteristi  ken des Ventils     7-1    bis 76 und des Ventils 77  oder bei     geeigneter    Wahl der Brennstoffmen  gen     Druckabfall-Charakteristik    des Ventils 77  allein, wenn das Ventil 71 bis 76     weggelassen     ist, die der Anlage zugeführte Brennstoff  menge so gesteuert, wird, dass sie     annähernd     gleich dem Brennstoffbedarf der Anlage für  jeden Luftdruck innerhalb des Betriebsberei  ches der Anlage ist.

       1-Iit    andern Worten, die  beschriebene Ausbildung der     1lengen-Einstell.-          vorrichtung    ermöglicht es, bei Leerlauf und  bei kleiner Leistung der Anlage die Drehzahl  der Anlage unabhängig von der Flughöhe kon  stant zu halten, ohne dass der     Querschnitt    der       Einstellventile    70, 71 verändert werden muss.

    Die Anordnung kann auch derart sein, dass,  wenn der     Steuerhebel    73 sieh in     Leerlaufstel-          lung    oder in einer Stellung für kleine Lei  stung der Anlage befindet, das Ventil 70,     71-          ein        wenig-    geöffnet ist, so     class    ein Teil des der  Anlage     zugeführten    Brennstoffes durch das  Ventil 70, 71. fliesst und ein     anderer    Teil     durch     das Ventil 77.

   In diesem Fall ist die     Brenn-          stoffinengen-1)ruekabfall-Charakteristik    eine       flaelie    Kurve.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRL CI-I: Brennstoff-Zufuhr- und -Steuereinrielitung einer (lasturbinenanlage, bei welcher eine dein Luftdruck ausgesetzte Druekanspreehvorrich- tung dazu bestimmt ist, die Brennstoffdruck differenz in einer Breiinstoffmengen-Einstell- vorriehtung auf einem vorbestimmten Wert zu Balten, der annähernd proportional dein Luftdruck ist, wobei der Querschnitt einer 1)
    iirc-tilassöffnung der Breimstoffmengen-Ein- stellvorriehtung zur Veränderung der Durch flussinenge beliebig einstellbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Brennstoffm.engen-Ein- stellvorriehtun n ein erstes Durehlassventil mit wahlweise einstellbarem Querschnitt aufweist, das so ausgebildet. ist, dass bei jedem einge- stellten Querschnitt der Druckabfall in diesem Ventil annähernd proportional zum Quadrat der Brennstoffdurchflussmenge ist,
    und welche Vorrichtung ein zweites Durehflussventil be sitzt, das hpdrauliseh parallel zum ersten Ven til angeordnet und derart. ausgebildet ist, dass die durchfliessende Brennstoffmenge annä hernd proportional dem in ihr auftretenden Druckabfall ist. UNTERANSPRÜCHE: .1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Einstellung des ersten Durchlassv entils auf Leerlauf oder kleine Leistung der Anlage sein Öffnungsquer schnitt lull ist, wobei das zweite Durehlass- ventil eine solche Brennst.offmengen-Druck- abfall-Cliarakteristik aufweist, da.ss die durch die Einstellvorrichtung strömende Brennstoff menge annähernd gleich dem Brennstoff bedarf der Anlage ist,
    um Drelizahländerun- gen der Anlage bei änderndem Luftdruck zu vermeiden. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da dureli gekennzeichnet, dass bei Einstellung des ersten Durehlassventils auf Leerlauf oder kleine Leistung der Anlage sein Öffnungs querschnitt nicht Null ist, wobei das zweite Durchlassventil eine solche Brennstoffmengen Druckabfall-Charakteristik aufweist, dass die durch die Einstellvorrichtung strömende Brennstoffmenge annähernd gleich dem Brenn stoffbedarf der Anlage ist, um Drebzahlä.nde- rungen der Anlage bei änderndem Luftdruck zu vermeiden. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das erste Durch flussventil einen mit einer Öffnung zusammen wirkenden Ventilkörper aufweist, sowie ein handbetä.tigbares Organ zum Einstellen des Ventilkörpers zwecks Wahl des Offnungs- quersehnittes, dass ferner das zweite Durch flussventil einen mit einer Öffnung zusammen wirkenden Ventilkörper aufweist und ela stische Mittel zum Belasten dieses zweiten Ven tilkörpers im Sinne der Verkleinerung des Querschnittes dieser Öffnung.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, mit einer Brennstoffpumpe mit bei gleicher Dreh zahl variabler Fördermenge und mit Regu liermitteln zur Änderung der Brennstofför derung der Pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckansprechvorrichtung die Pum- penreguliermittel steuert, um bei jedem atmo sphärischen Luftdruek, die durch die Men- gen-Einstellvorricht.ung fliessende Brennstoff menge so zu ändern, dass eine vorbestimmte Brennstoff-Druekdifferenz aufreehterhalteii wird.
CH284898D 1949-08-18 1950-08-12 Brennstoff-Zufuhr- und -Steuereinrichtung einer Gasturbinenanlage. CH284898A (de)

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