CH324872A - Vorrichtung zur impulsförmigen Röntgenstrahlenerzeugung - Google Patents

Vorrichtung zur impulsförmigen Röntgenstrahlenerzeugung

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CH324872A
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Hendrik Beekman Willem Jan
Zeger Van Gelder
Groendijk Hendrik
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/10Power supply arrangements for feeding the X-ray tube
    • H05G1/20Power supply arrangements for feeding the X-ray tube with high-frequency AC; with pulse trains

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Description


  Vorrichtung zur impulsförmigen     Röntgenstrahlenerzeugung       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur impulsförmigen     Röntgenstrah-          lenerzeugung,    die mit einer Röntgenröhre mit  einer Steuerelektrode und einem Schirmgitter  und mit einer mit der Röntgenröhre in Reihe  geschalteten, vom Anodenstrom der Röhre er  regten Induktionsspule versehen ist. Die Er  regung der Induktionsspule wird dazu be  nutzt, Röntgenstrahlen sehr hoher Intensität  mittels schnell aufeinanderfolgender, von der  Steuerelektrode gesteuerter Entladungsblitze  zu erhalten. Das Potential der Steuerelek  trode kann zu diesem Zweck plötzlich bis zu  einem Wert herabgesetzt werden, bei dein der  Strom durch die Röntgenröhre unterbrochen  wird.

   Der     dureh    die     Induktionsspule    fliessende  Strom kann dann nicht so schnell Null wer  den, und es     entwiekelt    sich daher an den     Spu-          lenenden    ein     grosser    Potentialunterschied, der  als     Anodenspannung    an der Röntgenröhre  wirksam ist.

   Die der     Steuerelektrode    zuge  führte Spannung bat die Form eines Impulses  solcher Art, dass der Strom durch die Rönt  genröhre nicht länger unterbrochen bleibt, als  notwendig ist, um die Spannung an der Röhre  bis zu einem Wert zu steigern, bei dem Rönt  genstrahlen der erforderlichen     Wellenlänbe          iibertragen    werden. Die dann     auftretende     Entladung dauert sehr kurz, worauf der An  odenstrom langsam bis zur Sättigung zu  nimmt und dann aufs neue von einem nega-         tiven        Steuerspannungsimpuls    unterbrochen  wird.  



       _    Während der Zeit zwischen zwei Ent  ladungsblitzen ist der Mittelwert des Anoden  stromes etwa gleich der Hälfte des Kathoden  stromes. Der Überschuss an Elektronen geht  zum Schirmgitter. Diese Elektronen sind die  Ursache davon, dass das Schirmgitter stark  aufgeheizt wird und folglich beschädigt wer  den kann. Die Ableitung von     Elektronen     durch das Schirmgitter verursacht auch     einen     Energieverlust.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die  sen Nachteil zu vermeiden. Nach der Erfin  dung sind Mittel vorhanden, durch     die    zwi  schen den aufeinanderfolgenden Entladungs  blitzen der     Schirmgitterstrom    durch Herab  setzung des     Durchlassvermögens    der Röntgen  röhre wesentlich verkleinert wird.  



  Das Auftreten des starken     Schirmgitter-          stromes    in den bekannten Vorrichtungen die  sei     Art    lässt sich wie folg; erklären: Ein Teil  der diesen     Stromherbeiführenden    Elektronen  wird direkt von den Gitterdrähten abgefan  gen. Eine     Herabsetzung    dieses Stromes ist  nur durch     Änderung    der Röhrenkonstruktion  möglich. Bei einem solchen Aufbau, dass prak  tisch keine direkte Elektronenableitung er  folgt, muss das Schirmgitter im Schatten der  Steuerelektrode angeordnet sein.

   Hierfür ist  eine hohe Genauigkeit der Bearbeitung -erfor-           derlich.    Im allgemeinen wird man bevorzugen,  die hierbei auftretenden Schwierigkeiten da  durch zu vermeiden, dass ein     geringer    Strom  zum     Schirmgitter    zugelassen wird.  



  Im     übrigen    besteht der     Schirmgitterstrom     aus Elektronen, die unter der Einwirkung der  Feldverteilung in der Röntgenröhre auf ihrem  Weg von der Kathode zur Anode durch das  Schirmgitter hindurchgehen     und    dann zu ihm  zurückkehren. Diese Rückkehr von Elektronen  ist am grössten im Anfang der sogenannten       Anlassperiode;    das ist die zur     Erregung    der.  Induktionsspule erforderliche Zeit, wenn die       Anodenspannung    niedriger ist als die Schirm..       gitterspannung.    Während der     Anlassperiode     muss der Anodenstrom von Null bis zum Maxi  malwert anwachsen,     und    wenn-nun am.

   An  fang dieser Periode die Röhre voll geöffnet  wird. indem zum Beispiel die Spannung an  der Steuerelektrode hinreichend hoch ist, so  fliesst anfänglich der     Gesamtkathodenstrom     zum Schirmgitter. Dieser Strom nimmt immer  mehr ab, entsprechend der Zunahme des An  odenpotentials, bis der Anodenstrom seinen  h     äehsten    Wert erreicht hat     und    nur noch die  direkt vom Schirmgitter aufgefangenen Elek  tronen abgeleitet werden.  



  Bei einem Ausführungsbeispiel der Vor  richtung nach der Erfindung     wird    unter Ver  wendung des Stromes zum Schirmgitter die  Spannung am Schirmgitter selbsttätig derart  geregelt, dass dieser Strom während der An  lassperiode hinreichend klein ist, um keinen       v,esentliehen    Energieverlust oder Beschädi  gung der     Schirmgitterdrähte    herbeizuführen.  Zu diesem Zweck ist in die Gitterzuleitung  ein Widerstand geschaltet,     und    das Schirm  gitter ist gleichzeitig über eine Diode mit  einem Punkt konstanten Potentials verbun  den, der das zulässige     Schirmgitterpotential.     nicht überschreitet.

   Im Widerstand tritt ein       Spannungsverlust    auf, so dass dieser Wider  stand mit. einem Punkt     höheren    Potentials  verbunden sein muss als das Potential, das als  Gitterspannung gewünscht ist. Der Potential  unterschied zwischen diesen Punkten mass  etwa gleich der vom Strom im Widerstand  herbeigeführten Verlustspannung sein, die    entsteht, wenn nur die direkt aufgefangenen  Elektronen abgeleitet werden. Jede Zunahme  des     Schirmgitterstromes    erhöht. den     Span-          iningsverlust,    so dass das Potential dieser  Elektrode herabgesetzt     und    folglich die Leit  fähigkeit der Röntgenröhre verringert wird.  



  Es ist auch möglich, den in einem Wider  stand in der     Schirmg-itterzuleitung    auftreten  den Spannungsverlust auf andere Weise zu  benutzen. In einer dazu dienenden Ausfüh  rungsform wird dieser Spannungsverlust über       einen    Verstärker in einer das Potential herab  setzenden Form der Steuerelektrode der Rönt  genröhre zugeführt. Dabei treten zwei     Schwie-          rigkeiten    auf.

   Durch Anschluss des Wider  standes an die positive Klemme der Span  nungsquelle für die     Schirmgitterspannung    er  gibt sieh eine Regelung des     Potentials    der       Steuerelektrode    von solcher Art, dass der       Schirmgitterstrom    während der     Anlassperiode     etwa konstant ist.

   Eine Regelung dieses Po  tentials, so dass der     Schirmgitterstrom    einen  konstanten Teil des Anodenstromes durch die       Röntgeiir        öhre    darstellt, wird - dadurch erbal  ten, dass der Widerstand an die negative  Klemme der     Spannungsquelle    für die Schirm  gitterspannung angeschlossen und mit der Ka  thode der Röntgenröhre verbunden wird und  in den Anodenkreis ein Kathodenwiderstand  eingeschaltet wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen nach  der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 das     Prinzipschema    eines     Impuls-          generators    zum Erzeugen von Röntgenstrah  len (kein Ausführungsbeispiel der     Erfindung),          Fig.    2 bis 5 und 7 den Verlauf der auftre  tenden Spannungen und Ströme und       Fig.6,    8, 9     und    10 schematisch Ausfüh  rungsbeispiele von Vorrichtungen nach der  Erfindung.  



  In     Fig.    1 wird der Anode 1 der Röntgen  röhre 2 die Speisespannung     2'b,    die von der  Grössenordnung von 0,5 bis 20     kV    sein kann,  über die     Selbstindüktionsspifle    3 zugeführt.  Diese Spule besitzt neben ihrer     Indaktivität     eine geringe Kapazität, die durch den Kon  densator 4 wiedergegeben wird, in dem auch      die Röhrenkapazität. und etwaige     zusätzliehe     Kapazitäten enthalten gedacht sind.

   Die Ent  ladungsröhre 2 besitzt     eine!    Kathode 5, die mit  der negativen Klemme der Spannungsquelle       Vb    und mit Erde verbunden ist, sowie die       Steuerelektrode    6 und das     Schirmgitter    7.       Z@risehen    der Kathode 5     und    der Steuerelek  trode 6     wird    die     Spannung        Väl    angelegt,     und     dem Schirmgitter 7 wird die konstante Span  nung     V,2    gegenüber der Kathode 5 zugeführt.

    Der Steuerelektrode 6     wird    periodisch eine  negative Spannung zugeführt, wobei der in  folge des     Anlegens    der Speisespannung in der  Röntgenröhre auftretende Strom     unterbrochen     wird. Der durch die Induktionsspule fliessende  Strom kann nicht. sofort gleich Null werden  und lädt den Kondensator 4 auf. Folglich  ergibt sieh eine Zunahme der Spannung der  Röntgenröhre, und in dem Zeitpunkt, in dem  die Spannung bis zum Wert zugenommen hat,  bei dem Röntgenstrahlen der erforderlichen  Wellenlänge entstehen können, wird die  Steuerspannung wieder auf ihren     ursprüng-          liehen    Wert     zurückgebracht.     



  s Der zeitliche Verlauf der     Steuerspannung'     ist aus der     Fig.2    ersichtlich. Die Anzahl  Male, die je     Sekunde    auf diese Weise geschal  tet werden kann, ist von der     Induktivität    der  Spule 3, von dem     Röhrenstrom    i und von der       i    Speisespannung     Vv    abhängig.  



  Der von der Kathode 5 gelieferte Elektro  nenstrom ist aus der     Fig.    3 ersichtlich. Dieser  Strom     -wird    aber nicht völlig zur Anode der  Röntgenröhre abgeleitet. Der Augenblickswert  des Anodenstromes wird durch die Eigen  schaften der     Indaktivität    bedingt und nimmt ab  Null linear bis zum Maximalwert zu. Der Ver  lauf des Stromes in der     Induktivität    3 ist  ungefähr wie in     Fig.4    dargestellt, aus der       hervorgeht.,    dass der Strom kurze Zeit nach  dem öffnen der Röhre seinen niedrigsten  Wert erreicht. Diese Zeit bedingt die Dauer  des Entladungsblitzes.  



  Aus den     Fig.    3 und 4 kann der Stromver  lauf zum Schirmgitter 7 abgeleitet werden.  Dies ist in der     Fig.    5 veranschaulicht. In dem  Augenblick, in dem der Röhrenstrom infolge  des     Negath-werdens    der Steuerelektrode 6 un-         terbrochen    wird, besteht der Schirmgitter  strom praktisch völlig aus von den Gitter  drähten direkt aufgefangenen Elektronen.

    Eine Unterbrechung des Röhrenstromes<B>be-</B>  wirkt auch die Unterbrechung des     Schirmgit-          terstromes,    worauf beim öffnen der Röhre  anfänglich der geringe, direkt. aufgefangene       Elektronenstrom        vorn    Gitter abgeleitet wird,  jedoch nach dem Ende des Entladungsblitzes  nimmt dieser Strom sehr stark zu, indem das  Schirmgitter bei der in diesem Moment sehr  niedrigen     Anodenspannung    sämtliche Elektro  nen anzieht. Während der     Anlassperiode     nimmt der Anodenstrom allmählich zu, und  der     Schirmgitterstrom    nimmt dementsprechend  ab.

   Es     ergibt    sich daher,     da.ss    der     mittlere     vom Schirmgitter abgeleitete Elektronenstrom  etwa. gleich dem mittleren Anodenstrom ist.  



  Das     Durchlassvermögen    einer Entladungs  röhre kann durch Änderung der     Schirmgitter-          Spannung    oder     durch    Anlegen einer wechseln  den Spannung an die     Steuerelektrode        geän..          dert    werden. Eine übliche Massnahme zur     Be-          schr        änkung    des     Schirmgztterstromes    besteht.  in der     Anordnung        eines        Widerstandes    in der       Stromzuleitung    dieses Gitters.

   Hiermit     ist        ein     Nachteil verbunden.  



  Wenn man zum Beispiel den maximal auf  tretenden.     Schirmgitterstrom    auf den doppel  ten Wert des Stromes beschränken will, der  von den. das Gitter direkt treffenden Elek  tronen erzeugt     wird,    so lässt sieh zeigen, dass  die     Speisespannung    für das Schirmgitter das  Zweifache der     Spannung    sein muss, die für  das maximale     Durchlassvermögen,    bei dem der  volle Anodenstrom in der Röntgenröhre auf  tritt, erforderlich ist.

   Diese hohe Spannung  stellt einen     Nachteil    dar, denn wenn die Span  nung an der Steuerelektrode herabgesetzt  wird, bis der     Röhrenstrom        unterdrückt        ist,     so tritt in diesem Widerstand     infolge    der Ab  wesenheit von     Schirmgitterstrom    kein     Span-          nungsverlust    auf. Die Erscheinung, dass die       Schirmgitterspannung    bis zum Doppelwert  der Betriebsspannung zunehmen kann, kann  unerwünschte Entladungen und     Funküber-          sehläge    zur Folge haben.

   In     Fig.    6 ist dar  gestellt, auf welche Weise dieser Nachteil ver-      mieden werden kann. Das Schirmgitter ist  ausser mit dem Widerstand 28 noch mit einer  Diode 29 verbunden, wobei die Diode an ein  etwa um die Hälfte     niedrigeres    Potential der       Schirmgitterspannungsquelle        V,2        angesehlos-          sen    ist als der Widerstand 28. Die Diode 29  verhütet, dass das Potential des Schirmgitters  einen höheren Wert erreicht als der Punkt, in  dem die Diode an die Spannungsquelle an  geschlossen ist.  



  Ferner kann geprüft werden, welche Form  die Spannungskurve der an die Steuerelek  trode angelegten Spannung haben muss, um zu  bewirken, dass der Strom durch die Röhre in  Jedem Augenblick nicht viel grösser als der       a     Anodenstrom ist. Diese     Spannungskurve    ist  in der     Fig.    7 dargestellt. Sie hat eine Gestalt,  die sehr schwer     verwirklichbar    ist. Es     wird     daher zwischen zwei aufeinanderfolgenden  Entladungsblitzen eine zweite Steuerspan  nung getrennt zugeführt. Diese kann aus einer       sägezahnförlnig    verlaufenden Spannung be  stehen, welche sehr leicht     verwirklichbar    ist.  



  Für die getrennte     Zuführung    zweier  Steuerspannungen zur Steuerelektrode kann  die     Schaltung    nach     Fig.    8 dienen. In dieser       Figur        beziehen    sich die in     Fig.1    verwendeten  Bezugszeichen auf gleiche Einzelteile.  



  Die von einem nicht dargestellten, aber  nach einer an sich bekannten Schaltung aus  gebildeten Generator gelieferten Impulse, wel  che die' Erzeugung der Röntgenstrahlen  steuern, werden der Steuerelektrode 6 über  die Diode 8 zugeführt, deren- Anode mit der  Steuerelektrode 6     verbunden    ist. Beim     Nega-          th,-erden    der Kathode ist die Diode strom  durchlässig, und der Kondensator 9 wird bis  auf diese negatives Spannung aufgeladen. Der  Kondensator 9 wird von der Kapazität zwi  schen der Steuerelektrode 6 und der Kathode  5 der Röntgenröhre und etwaigen zusätzlichen  Kapazitäten gebildet. Nach Ablauf der Dauer  des negativen Spannungsimpulses     wird    die  Diode 8 gesperrt.

   Es muss dafür Sorge getra  gen werden, dass der     Kondensator    9 schnell  genug entladen     wird,    um innerhalb der Dauer  des Entladungsblitzes durch die Röntgenröhre  das Potential der Steuerelektrode auf den         ursprünglichen        Wert        zurüekztubringen.    Zu  diesem Zweck dient der Ableitungswider  stand 10.  



  Die Potentialänderung zur     Steuerung    des  Elektronenstromes in der Röntgenröhre zwi  schen zwei Entladungsblitzen wird über die  Diode 11 der Steuerelektrode zugeführt. Der  Verlauf der Spannung wird von der an die  Kathode dieser Diode angeschlossenen Span  nungsquelle, die nicht. dargestellt ist, da sie  von einer an sich bekannten Ausführung sein  kann, selbst geregelt. Beim     Negativwerden    der  Kathode der Diode 11 bleibt die Diode 8 ge  sperrt, so dass keine     Rüekwirliung    über diese  auf die Impulsspannung erfolgen kann. Das  selbe gilt für die Diode 11,     wenn    die Kathode  der Diode 8 negativ     wird.     



  Es ist. aber möglich, die Steuerspannung  für die Steuerung des     Elektronenstrome;     durch die Röntgenröhre zwischen den Ent  ladungsblitzen Spannungsänderungen zu ent  nehmen, die vom     Schirmgitterstrom    in einem  im     Schirmgitterkreis    liegenden Widerstand       herbeigeführt    werden. Die getrennte Span  nungsquelle zum Liefern dieser Steuerspan  nung     kommt    dann in Fortfall, und der       Schirmgitterstrom    wird selbsttätig atü     einen     geringen Wert beschränkt.

   Das Schaltbild  einer solchen     Vorriehtung    nach     Fig.    9 weist  einen     Zweistufenverstärker    auf, dessen Aus  gang über den Kondensator 12 mit der Ka  thode des     G-leichriehters    11 in     Fig.    8 verbun  den ist.     Spannungsänderungen,    die am Wider  stand 13 bei Änderung des     Schirmgitterstro-          mes    auftreten, werden über den     Kondensator          14    dem Steuergitter 15 der ersten     Verstär-          kerröhre    16 zugeführt.

   Das Gitter 15 ist durch  den     Ableitungswidefrstand    17 geerdet und mit  der negativen Klemme der die Schirmgitter  spannung     V,2    liefernden Spannungsquelle  verbunden. Die Spannungsänderungen bewir  ken eine Änderung des Potentials des Gitters  15, so dass die Röhre 16 mehr oder weniger       siromdurchlässig    wird.  



  Bei Zunahme des Spannungsverlustes im  Anodenwiderstand 19 nimmt die Spannung  an der Anode 18 der Röhre 16 zu, und diese  Spannungszunahme bewirkt eine     Erhöhung         des Potentials des Steuergitters 20 der zwei  ten V     erstärkerröhre    21, die mit der Anode     l8     der Röhre 16 durch einen Kondensator 22     ge-          doppelt    und über einen Ableitungswiderstand  30 geerdet ist. Der Entladungsstrom durch  die Röhre 21 nimmt zu und gleichfalls der  Spannungsverlust im Widerstand 23, der mit  der Anode 21 verbunden ist und daher mit  der Röhre 21. in Reihe geschaltet ist.

   Die auf  tretende Herabsetzung der     Anodenspannung     der Röhre 21     wird    über den Kondensator 1.2  der Kathode der Diode 11 zugeführt.  



  Eine starke Abnahme des Gitterpotentials  der     Verstärkerröhre    16 entsteht. nach dem       Offnen    der Röntgenröhre zum Erhalten der       Röntgenstrahlenemission,    wenn die     Entladung     so weit fortgeschritten ist, dass die Anoden  spannung die     Schirmgitterspannung    unter  schreitet. In diesem Augenblick fängt das       Schirmgitter    an, der Entladung Elektronen  zu entziehen. Diese Potentialabnahme wird von  dem Verstärker und dem Kondensator 12 über  die Diode 11 der Steuerelektrode 6 der Rönt  genröhre weitergegeben und verringert. das  Potential dieser Elektrode, so dass der Elek  tronenstrom durch die Röntgenröhre abnimmt.

    Die richtige Abnahme ist eine solche, bei der  der     Schirmgitterstrom    bis auf einen     Wert     Herabsinkt, der nur wenig grösser ist. als der  vom Gitter direkt aufgefangene Elektronen  strom.  



  Das     Durchlassvermögen    der Röntgenröhre  wird selbsttätig in Abhängigkeit von den       Spannungsänderungen    am     Widerstand    13 in  dem Sinne geregelt, dass eine Zunahme des       Schirmgitterstromes    eine Abnahme des Po  tentials der Steuerelektrode     bewirkt    und um  gekehrt.

   Da vom Beginn der     Anlassperiode    der  Anodenstrom in der Röhre 2 infolge der     Zu-          riahme    des     Anodenpotentials    zunimmt, wird  der     Schirnigitterstrom    abnehmen wollen, wo  durch aber das Potential     deir    Steuerelektrode  6     zunimmt.    Der Strom zum Schirmgitter be  hält daher nahezu einen konstanten Wert.  



  Durch Änderung der Schaltung kann das  Verhältnis zwischen dem     Schirmgitterstrom     und dem     Anodenstrom    der Röntgenröhre kon  stant gehalten werden. Diese Schaltung, die in         Fig.    10     dargestellt    ist, weicht von derjenigen  nach     Fig.    9 dadurch ab, dass der Widerstand  13 mit der negativen Seite der Spannungs  quelle     V,2    und mit der Kathode 5 der Rönt  genröhre verbunden ist- und der Anoden  strom der Röntgenröhre einen Kathodenwider  stand 26 durchläuft.

   Das Verhältnis zwischen  dem Widerstand 26 und. dem     Widerstand    13  ist das Umgekehrte des Verhältnisses zwischen  dem auftretenden Schirmgitter-     iuid    dem An  odenstrom. Haben die beiden Ströme den rich  tigen Wert, so ist das Potential des Verbin  dungspunktes zwischen dem Widerstand 13  und der     Spannungsquelle        Vg2    gerade     -Null.     Die Störung dieses Verhältnisses     bewirkt    eine       Potentialänderung    dieses     Punktes,,    die vom  Verstärker auf die Steuerelektrode 6 der       Röntgenröhre    2 übertragen wird, so     dass-    bei  Zunahme,

   des     Schirrngitterstromes    das Poten  tial der Steuerelektrode 6 abnimmt und bei  Abnahme desselben zunimmt. Die     Wirkungs-           -eise    der Vorrichtung weicht nicht von der  Jc>.nigen ab, die an Hand der     Fig.    9 besprochen  wurde, und     gleiche    Einzelteile der Schaltung  haben entsprechende Bezugsziffern.  



  In den beiden Schemas nach den     Fig.    9  und 10 liegt zwischen dem     Kondensator    12  und der Diode 11 ein Widerstand 25, der mit  einem     Prunkt    31 des     Potentiometers    27 in der  Kathodenzuleitung der Entladungsröhre 21.  verbunden ist. Diese Zuführung dient zur  Einstellung der     Arbeitspunkte    der Röntgen  röhre 2.  



  An dem Widerstand 13 sind nur geringe  Spannungsänderungen erforderlich, um nach  erfolgter Verstärkung die erforderliche Ände  rung der     Steuerspannung    für die Röntgen  röhre 2 -herbeizuführen. Es genügt daher ein  kleiner Widerstand, wobei der infolge des       Schirmgitterstromes    in diesem auftretende       Spannungsverlust    einen niedrigen Wert be  sitzt und das Potential des. Schirmgitters bei  Unterbrechung dieses Stromes nicht nennens  wert zunimmt.  



  Die     Gleichspannung    zum Speisen der     Ver-          stärkerröhre    ist der Spannungsquelle     Vag    zum  Liefern des     Schirmgitterpotentials    entnom  men. Andere für diese Zwecke geeignete Mög-           liehkeiten    bleiben     irrbesprochen.    Ferner sind  in den Schaltungen einige Elemente, wie Ab  flachkondensatoren, nicht dargestellt, da hin  reichend bekannt ist, wo diese erforderlich  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur impulsförmigen Röntgen strahlenerzeugung, welche mit einer Röntgen röhre mit einer Steuerelektrode und einem Schirmgitter und einer mit der Röntgenröhre in Reihe geschalteten, vom Anodenstrom er regten Induktionsspule versehen ist, wobei die Röntgenröhre während schnell aufeinander folgender, mittels der Steuerelektrode ge steuerter Entladungsblitze Röntgenstrahlen hoher Intensität liefert und die dazu erforder liche Anodenspannung in der Induktionsspule infolge der plötzlichen Unterbrechung des An odenstromes in der Röntgenröhre erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Herabsetzung des Durchlassvermögens der Röntgenröhre zwischen äufeinanderfolgenden Entladungsblitzen vorhanden sind,
    um den Schirmgitterstrom während dieser Periode, zu verkleinern. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei nicht gleich zeitig wirksame Steuerspannungen der Steuer elektrode der Röntgenröhre zugeführt werden und Mittel verwendet sind, durch die eine Be- einflussung einer Steuerspannung durch die andere vermieden wird. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass im Schirmgitter kreis ein Widerstand (13) liegt, der vom Schirmgitterstrom durchlaufen wird und die an diesem auftretenden Spannungsänderun gen über einen Verstärker auf die Steuer elektrode übertragen werden. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand (13) mit der positiven Klemme der Quelle der Schirmgitterspannung und mit dem Schirm gitter der Röntgenröhre verbunden ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspi¯iich 2, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand (13) mit der negativen Klemme der Quelle der Schirmg-itterspannung und mit der Ka thode der Röntgenröhre verbunden ist und zwischen der Kathode und der Anodenspan- niurrgsquelle der Röntgenröhre ein Widerstand (26) liegt, der im Verhältnis des Schirmgit- terstromes zum Anodenstrom kleiner als der zuerstgenannte @Viderstand (13) ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schirmgitter strom durch in einem Widerstand herbei geführte Potentialabnahme abnimmt und das Schirmgitter über eine Diode (29) mit einem Punkt konstanter Spannung verbinden ist, die das höchstzulässige Potential des Schirm gitters nicht überschreitet.
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